Charles Martin Wohin der Fluss uns trägt

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Inhaltsangabe zu „Wohin der Fluss uns trägt“ von Charles Martin

Abbie und Chris sind verliebt wie am ersten Tag. Sie wollten für immer zusammenbleiben, aber dann wird bei Abbie Krebs diagnostiziert. Chris tut alles, um seiner Frau ihre zehn größten Wünsche zu erfüllen, und gemeinsam brechen sie auf zur Reise ihres Lebens, einer Fahrt auf dem St. Mary's River. Die Geschichte einer großen Liebe, für die jeder Sonnenaufgang ein Geschenk ist. Abbie und Chris sind ein ungleiches Paar und doch so glücklich wie zu Beginn: Chris kommt von ganz unten, Abbie aus einer mächtigen Südstaaten-Dynastie. Aber nach Jahren unbeschwerter Ehe schlägt das Schicksal zu und bei Abbie wird Krebs diagnostiziert. Der Rat der Ärzte lautet, auf das Ende zu warten. Doch Abbie hat eine Liste mit Wünschen erstellt, und die möchte sie sich erfüllen. Zehn eigentlich recht gewöhnliche Dinge, wie am Strand Wein zu trinken oder so sehr zu lachen, dass es weh tut. Der größte dieser Wünsche ist, im Kanu den ganzen St. Mary´s River im Süden der USA hinabzufahren. Kurzentschlossen packt Chris die Rucksäcke und heimlich brechen sie auf. Von Abbies Vater und bald auch den Medien und der Polizei verfolgt, rudern sie den Fluss hinunter. Es wird die Reise ihres Lebens, das sie in all seiner Schönheit und Bitterkeit noch einmal auskosten. Und sie wissen: Wo der Fluss endet, beginnt die Ewigkeit.

Habe mehr von dem Buch erwartet

— saika84
saika84

Ein sehr tolles Buch mit mitreißender Geschichte. Ich habe es bereits einige Male gelesen.

— Marlene1992
Marlene1992

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  • Hörrunde zu "Love Story" von Erich Segal

    Love Story
    TanjaMaFi

    TanjaMaFi

    Eine der größten Liebesgeschichten aller Zeiten! Oliver Barrett und Jenny Cavalleri können sich vermutlich in eine Reihe stellen mit Romeo und Julia, Tristan und Isolde, Maria und Tony oder Rose und Jack. Sie alle verbindet eine wunderschöne und doch unglaublich tragische Liebesgeschichte. Und genau deshalb dürft ihr euch "Love Story" von Erich Segal nicht entgehen lassen!Nun habt ihr in unserer Hörrunde die Möglichkeit, dem Schicksal von Oliver und Jenny zu folgen und diese charmante "Love Story" zu entdecken!Mehr zum InhaltWährend seines Jurastudiums an der Harvard-Universität verliebt sich Oliver in seine Kommilitonin Jenny. Er stammt aus einem reichen Elternhaus, sie ist die Tochter armer italienischer Einwanderer. Sein Vater ist strikt gegen die Verbindung, aber Oliver lässt sich lieber enterben, als auf Jenny zu verzichten. Nach der Hochzeit scheint das junge Glück perfekt. Doch da schlägt das Schicksal erbarmungslos zu …Neugierig geworden? Hier geht's zur Hörprobe! Mehr zum AutorErich Wolf Segal wurde 1937 in Brooklyn, New York geboren. Er war Literaturwissenschaftler, Besteller- und Drehbuchautor. 1970 gelang ihm der Durchbruch als Romanautor mit dem Buch "Love Story", wofür er auch das Drehbuch schrieb. 2010 verstarb er im Alter von 72 Jahren.Gemeinsam mit dem Argon Hörverlag vergeben wir 25 Exemplare von "Love Story" unter allen Hörbuchfans (und solchen, die es noch werden wollen), die sich bis zum 05.04.2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* bewerben und folgende Frage beantworten:Welche tragische Liebesgeschichte mögt ihr am liebsten und warum?Ich freue mich auf eure Antworten und drücke euch die Daumen!* Bitte beachtet unsere Richtlinien zur Teilnahme an Buchverlosungen und Leserunden

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  • Tiefgehende Geschicht um Liebe und Abschied

    Wohin der Fluss uns trägt
    badwoman

    badwoman

    31. January 2016 um 17:52

    Diese Geschichte über die innige Liebe zwischen Abbie und Chris hat mich tief berührt. Chris möchte Abbie, die an Krebs im Endstadium leidet, 10 letzte Wünsche erfüllen, u.a. eine waghalsige Kanufahrt auf einem unberechenbaren Fluss. Gejagt vom einflussreichen Schwiegervater und sensationslustigen Reportern bringen sie ihr letztes gemeinsames Abenteuer zu Ende. Dieser Roman ist ergreifend und meistens ohne sentimental zu werden geschrieben. Im Gegenteil: Der Krebs, die Behandlungsmethoden und deren Folgen werden schonungslos beschrieben. Auch die Folgen für die Angehörigen werden deutlich. Das Alles wurde in eine schöne, wenn auch manchmal etwas unrealistische Liebesgeschichte verpackt. An manchen Stellen hat das Buch gewisse Längen, immer dann, wenn die Umgebung samt Tier- und Pflanzenleben allzu ausführlich beschrieben wird. Für mich war öfters von mir unbekannten Tieren und Pflanzen die Rede, so dass mir diese Beschreibungen nicht zu größerer Anschaulichkeit verhalfen. Alles in Allem ist dies aber ein sehr lesenswertes Buch, das ich weiterempfehlen werde.

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  • Wohin der Fluss uns trägt

    Wohin der Fluss uns trägt
    saika84

    saika84

    14. January 2016 um 10:44

    Chris und Abbie könnten unterschiedlicher nicht sein. Sie kommt aus einem guten Haus und er aus einer Wohnwagensiedlung. Die zwei verlieben sich in einander und heiraten. Doch das Glück währt nicht lange denn bei Abbie wird Krebs diagnostiziert. Sie erstellt eine Liste mit Dingen die sie unbedingt vorher noch tun will bevor sie stirbt unter anderen einen Fluss durch die USA mit einem Kanu runter zu fahren. Also begibt Chris sich mit ihr auf diese Reise um ihre letzten Wünsche zu erfüllen. Doch die Zeit arbeitet gegen die beiden. Ihr geht es mit jedem Tag schlechter und ihr Vater will unbedingt das sie zurück kommt und sucht auch durch die Medien nach ihnen. Das Buch ist mit sehr viel Gefühl geschrieben. Es wechselt in der Erzählung immer zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Allerdings waren für meinen Geschmack einige Passagen etwas langatmig und alles wurde bis ins kleinste Datei beschrieben. Ich muss zugeben das ich mir von diesem Buch mehr versprochen habe. Deshalb nur 4 Sterne.

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  • Wohin der Fluss uns trägt

    Wohin der Fluss uns trägt
    buchstabentraeume

    buchstabentraeume

    15. September 2015 um 10:56

    Der Klappentext klang so vielversprechend. Doch irgendwie konnte mich das Buch nicht so richtig begeistern. Die Landschaftsbeschreibungen störten meinen Lesefluss sehr und waren mir viel zu ausführlich. Die Dialoge wirkten auf mich sehr gestellt und ich hatte das Gefühl, als versuche der Autor krampfhaft, seinen Protagonisten Intelligenz einzuhauchen. Ich habe mich so schwer mit dem Buch getan, dass ich es nach knapp der Hälfte abgebrochen habe.

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  • Wunderschön emotional

    Wohin der Fluss uns trägt
    Schnuffelili

    Schnuffelili

    25. August 2014 um 20:13

    Die Geschichte erzählt von Abbie, der Senatorentochter, und ihrem Mann Chris, dem Künstler. Diese Liebe wird nicht nur durch die „Klassenunterschiede“ auf die Probe gestellt, sondern vor allem durch die Tatsache, dass bei Abbie Krebs diagnostiziert wurde. Doch sie ist eine Kämpfernatur und möchte, dass Chris ihr ihre Top-Ten-Wünsche erfüllt. Deshalb brechen die beiden auf zu einer Reise auf dem Fluss, deren Ende ungewiss ist… Der Autor Charles Martin hat sich intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt und gibt somit sehr viel Wissen über den Fluss und die angrenzende Landschaft, aber auch über Kunst und natürlich die Krankheit, die Hoffnungen und das Leid weiter. Durch den Ich-Erzähler (aus Chris’ Sicht), die authentisch wirkenden, sympathischen Charaktere und den wunderschönen, passenden Schreibstil könnte man fast denken, man säße mit im Kanu. Es war für mich überhaupt kein Problem, mich in die Geschichte hineinzufinden und mit den Figuren mitzufühlen (manchmal flossen sogar ein paar Tränen). Ein Kapitel über die Ereignisse in der Gegenwart wechselt sich ständig ab mit einem Kapitel über Geschehnisse in der Vergangenheit. Dadurch kann der Leser sich nach und nach ein immer vollständigeres Bild von Abbies und Chris’ Geschichte machen. Vergleiche zu den Bereichen Sport, Musik, Film und Fernsehen, Kunst und anderen alltäglichen Dingen, sowie detaillierte Szenenbeschreibungen (Gerüche, Geräusche, etc), machen es dem Leser leichter, sich die Umgebung vorzustellen. Die ehrlichen, nicht beschönigenden, treffenden Worte tragen dazu bei, dass man die ausweglose, ernste Situation versteht. Alles in allem kann ich dieses Buch nur weiter empfehlen, denn es ist sehr schön geschrieben, gut recherchiert, spannend, lustig, ironisch, traurig, an manchen Stellen verzweifelt, dann wieder hoffnungsvoll, vielleicht auch ein bisschen kitschig, aber trotzdem einfach nur wunderwunderschön. Es trifft den Leser mitten ins Herz.

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  • Rezension zu "Wohin der Fluss uns trägt" von Charles Martin

    Wohin der Fluss uns trägt
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. April 2012 um 21:51

    Abbie und Chris, ein Paar, das ungleicher nicht sein kann. Abbie, aufgewachsen als Tochter eines Senators und Chris, aufgewachsen in chaotischeren Familienverhälltnissen. Doch die Lieben, die die beiden verbindet ist stark und hält ein Leben lang, auch darüber hinaus. Als Abbies Mutter stirbt gibt es für Ihren Vater nur noch die Tochter und es ist ihm kein Mann gut genug an Abbies Seite. Als Abbie, nachdem sie die Diagnose Krebs erhalten hat, auch noch beschließt eine Reise zu machen, bei der Chris sie natürlich begleitet, ist er dem Schwiegervater erst recht nicht mehr gesonnen. Doch Abbie hat eine Wunschliste, und diese möchte sie noch abarbeiten. Das Buch ist sehr flüssig geschrieben. Leider fand ich , dass oft an Nebensächlichkeiten zu lange festgehalten wurde. Das hat mir ab und an die Spannung genommen. Doch das Ende hat vieles wieder gut gemacht. Auch wenn man schon wusste wie das Buch zu Ende geht, hatte Charles Mrtin noch eine Überraschung für mich parat. Wenn auch nicht die volle Sternzahl, auf jedenfall ein lesenswertes Buch.

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  • Rezension zu "Wohin der Fluss uns trägt" von Charles Martin

    Wohin der Fluss uns trägt
    Ela1989

    Ela1989

    13. August 2011 um 21:17

    Sie könnten unterschiedlicher nicht sein. Abbie wuchs in guten Verhältnissen auf, als die Tochter des Senators. Chris wuchs in einem Wohnwagen auf, ohne zu wissen, wer sein Vater war. Doch der Zufall führte sie immer wieder zusammen. Aus Beschützerinstinkt wurde Freundschaft und aus dieser Freundschaft wuchs die Liebe. Chris ist Künstler, Abbie ist Model und ist später in ihrem eigenen Innenarchitekturbetrieb tätig. Die beiden bauen sich ein gemeinsames Leben auf und versprechen sich in guten wie in schlechten Zeiten, in Gesundheit und Krankheit zueinander zu halten, sich beizustehen und dieses Versprechen verlangt schließlich nach einem Beweis, denn Abbie wird krank. Sie hat Krebs. Die Krankheit durchlebt eine Berg- und Talfahrt. Es ist ein ständiges Auf und Ab - doch sie kommen an den Punkt, an dem es keinen Ausweg mehr gibt. Abbie weiß, sie wird sterben. Deshalb bittet sie Chris, sie dorthin zu bringen, wo es begonnen hat - an den St. Marys. An diesem Fluss verbrachten sie einen Teil ihrer Flitterwochen... Die Geschichte ist einem ständigen Wechsel geschrieben, zwischen Vergangenheit und Gegenwart - bis die Vergangenheit schließlich die Gegenwart einholt. Die Geschichte kommt mit sehr vielen Details vom Flussleben und aus dem Bereich der Krankheit Krebs, sodass man sich ein gutes Bild von der Umgebung und dem Geschehen machen kann. Eine wirklich rührende, traurige und schöne Geschichte über die grenzenlose Liebe!

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  • Rezension zu "Wohin der Fluss uns trägt" von Charles Martin

    Wohin der Fluss uns trägt
    babsi1978de

    babsi1978de

    26. March 2011 um 14:42

    Nachdem ich vor einiger Weile schon „Erzähl mir dein Herz“ von Charles Martin gelesen hatte und das Buch zwar relativ gelungen, das Ende damals allerdings ziemlich verwirrend fand, war ich auf dieses Buch ziemlich gespannt. Ich muss allerdings sagen, dass mir dieses Buch bei weitem besser gefiel als „Erzähl mir dein Herz“. Und dass sogar, obwohl es im Grunde nach gleichem Schema abläuft: Zwei Menschen geraten durch widrige Umstände in die Situation, dass sie in der wilden Natur völlig auf sich alleine gestellt sind und kaum Hilfsmittel haben. In diesem Fall bzw. Roman geschieht dies dadurch, dass Abbies Vater, ein Senator, sie verfolgen lässt und gleichzeitig mehrere brutale Kerle sie kurz nach Beginn der Flussfahrt überfallen und ausrauben. Mit mehr oder weniger als nur der Kleidung auf ihrer Haut und einem Kanu ausgestattet beginnen sie die Flussfahrt ohne Wiederkehr. Charles Martin gelingt es sehr gut, die Lebens- und Liebesgeschichte zwischen Chris, der in einer Trailer-Siedlung aufgewachsen ist, und Abbie, einem ehemaligem Modell und Tochter eines Senators, die gegenseitiger nicht sein könnten mit der Flussfahrt zu verknüpfen. Weder wirken die Umstände, wie sie sich kennengelernt haben und die später auftretende Krebserkrankung zu rührselig, noch verliert die Geschichte großartig an Spannung. Immer wieder treten neue Ereignisse auf, die der Geschichte neuen Schwung verleiht. Einzig die Beschreibung des Flussverlaufs ist in meinen Augen zu groß ausgefallen. Charles Martin verwendet zu viel Zeit für die Beschreibung der umliegenden Natur, was an manchen Stellen dafür sorgt, dass das Interesse zunächst ziemlich sinkt. Man wartet an manchen Stellen etwas zu lange, dass die wirkliche Handlung wieder anfängt. Allerdings finde ich die aufopfernde Liebe, die Chris Abbie entgegen bringt, teilweise auch ein wenig unglaubwürdig, da an keiner Stelle wirklich klar wird, dass er auch mit der Krebserkrankung von Abbie und ihrer Pflege überfordert ist und auch mal mit sich hadert. Chris wird zu sehr als „Held“ dargestellt, der zu viel übermenschliche innere Stärke besitzt. Mein Fazit: Ich halte dieses Buch, obwohl es kleinere Schwächen hat (zu viele Naturbeschreibungen und einer zu starken Heroisierung von Chris), als sehr lesenswert. Ich finde die Beschreibung von der Erfüllung von Abbies größten Wünschen und der Auseinandersetzung mit dem Thema Tod und Gehen lassen sehr gelungen. Die Geschichte hat mich ziemlich zu Tränen gerührt, allerdings an einigen Stellen auch leicht zum Schmunzeln gebracht. Wer das Buch liest, sollte sich auf jedem Fall eine Packung Taschentücher bereit legen.

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  • Rezension zu "Wohin der Fluss uns trägt" von Charles Martin

    Wohin der Fluss uns trägt
    Lilli33

    Lilli33

    11. March 2011 um 13:51

    Glückliche Liebe ohne Happy End Abbie und Chris, die sich trotz ihrer so unterschiedlichen Herkunft ineinander verlieben, dann gegen den Willen der Familie heiraten, haben zusammen ein wunderbares liebevolles Leben. Bis Abbie an Krebs erkrankt. Schon früh erfährt der Leser, dass der Kampf gegen die Krankheit aussichtslos ist. Doch die beiden lassen sich nicht bezwingen. Als alle Therapien versagen und Abbies Tod nur noch wenige Tage Zeit lässt, machen sie sich heimlich auf den Weg, um Abbies Top-Ten-Wünsche „abzuarbeiten“. Hauptpunkt ist die Kanufahrt auf einem Fluss, die von allerlei Hindernissen gespickt ist, aber auch am Strand Wein trinken und lachen, bis der Bauch wehtut, gehören dazu. Rührend sorgen die zwei für einander, jeder auf seine Weise. In den Kapiteln wechseln sich zwei Erzählstränge ab. In dem einen erfährt der Leser etwas über die Vergangenheit, das Kennenlernen, Heirat, Familien, die Entwicklung der Krankheit. Im anderen wird das Ende beschrieben, die letzte gemeinsame Reise. Das Thema ist sehr emotionsgeladen. Martins Sprache ist allerdings eher nüchtern bis kurz vor Schluss. Da brauchte ich Taschentücher. Die ausführlichen, trockenen Naturbeschreibungen tun meiner Meinung nach nichts oder zumindest nicht viel zur Sache und stören daher den Lesefluss ziemlich. Die Handlung ist stellenweise recht unglaubwürdig. Ich kann mir kaum vorstellen, dass man, derart durch die Krankheit geschwächt, all die Strapazen durchstehen kann. Ebenso wenig glaube ich, dass einen so viele fremde Menschen so freundlich aufnehmen, wenn man polizeilich gesucht wird. Und dass diese Menschen dann noch zufällig zur Erfüllung gleich einiger Top-Wünsche beitragen können, wirkt doch sehr konstruiert. Trotzdem ist es ein schönes Buch, ich habe das Lesen genossen.

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  • Rezension zu "Wohin der Fluss uns trägt" von Charles Martin

    Wohin der Fluss uns trägt
    Ani

    Ani

    29. January 2011 um 16:32

    Obwohl sie aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten stammen, lieben sich die Eheleute Abbie und Chris noch genauso wie am ersten Tag. Abbies Vater, ein angesehener Senator, hat nie verwunden, dass seine Tochter den Künstler Chris geheiratet hat, wo doch dessen Herkunft nicht seinen hohen Erwartungen entsprach. Deshalb wird der ungeliebte Schwiegersohn auch eher als unangenehmes Übel angesehen. Doch selbst der familiäre Druck kann die große Liebe zwischen den beiden nicht gefährden. Sie sind füreinander geschaffen und wollen ihr gesamtes Leben zusammen verbringen. Doch leider endet diese Zeit viel eher als gedacht, denn Abbie ist unheilbar an Krebs erkrankt. Die Ärzte können nichts mehr für sie tun und schicken sie nach Hause. Während der Senator die letzte verbleibende Zeit an der Seite seiner Tochter verbringen möchte, hat Abbie ganz andere Vorstellungen von ihrem Abschied. Sie bittet Chris darum, ihr zehn Dinge zu ermöglichen, die sie unbedingt noch einmal erleben möchte. Ihr größter Wunsch ist eine Flussfahrt auf dem St. Mary's River. Gemeinsam brechen die beiden auf. Doch nicht nur die Krankheit sitzt ihnen unerbittlich im Nacken, sondern auch der Senator. Der greift zu allen verfügbaren Mitteln um die Reise zu stoppen und Abbie nach Hause zu holen. Meine Meinung Die Geschichte von Abbie und Chris wird in der Ich-Form, aus der Sicht von Chris, erzählt. Der Roman startet mit einem Prolog, hier erfährt man Näheres aus der Kindheit von Chris. Die eigentliche Handlung beginnt in der Gegenwart. Abbie ist totkrank und man kann nicht genau abschätzen wie viel Zeit ihr noch bleibt. Die beiden brechen zu der von Abbie sehnlichst gewünschten Flussfahrt auf. Gemeinsam wollen sie versuchen, die zehn Punkte auf Abbies Wunschliste zu verwirklichen. Es handelt sich, abgesehen von der Kanu-Flussfahrt, um ganz alltägliche Dinge, die Abbie noch einmal erleben möchte. Ein weiterer Handlungsstrang gewährt Rückblicke in die Vergangenheit. Man erfährt von ihrem Kennenlernen, ihrer Hochzeit und dem gemeinsamen Leben. Die Entdeckung der tödlichen Krankheit und Abbies harter Kampf ums Überleben wird ebenfalls eindringlich geschildert. Auch hier wird das Geschehen aus der Sicht von Chris beschrieben. Schließlich treffen die beiden Handlungsstränge mit dem Beginn der Flussfahrt aufeinander. Die Flussfahrt der beiden wird sehr detailliert beschrieben, sodass man schon fast das Gefühl hat, selbst im Kanu zu sitzen. Man folgt den Windungen des Flusses und sieht die unterschiedlichen Landschaften an sich vorbeiziehen. Dies ist sicher besonders interessant, wenn man den Fluss und seine Umgebung kennt. Leider wirken die ausufernden Beschreibungen auf Dauer sehr langatmig und hemmen dadurch den Erzählfluss der eigentlichen Geschichte. Die Kanufahrt der beiden verläuft nicht so reibungslos wie geplant. Es kommt zu Ereignissen mit denen keiner der Hauptprotagonisten rechnen konnte. Sicher sollen diese Abschnitte die Spannung der Erzählung erhöhen, doch einige Begebenheiten erscheinen sehr weit hergeholt und lassen die Handlung dadurch unglaubwürdig wirken. Es gelingt Charles Martin hervorragend die Liebe, die Abbie und Chris füreinander empfinden, zu vermitteln. Die Gefühle sind tief und innig, ohne dabei kitschig oder übertrieben zu wirken. Das es kein Happy-End geben wird ist bereits zu Beginn des Romans klar. Gerade empfindsame Leser sollten deshalb zum Ende hin einige Taschentücher bereithalten. Insgesamt gesehen hat mir das Buch recht gut gefallen. Die Umgebungsbeschreibungen waren mir allerdings zu detailliert, sodass meine Gedanken beim Lesen oft abschweiften. Diese Szenen wirkten auf mich sehr langatmig. Außerdem empfand ich einige Erlebnisse der beiden zu konstruiert und unglaubwürdig. Deshalb vergebe ich nur drei von fünf Bewertungssternen und eine eingeschränkte Leseempfehlung.

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  • Rezension zu "Wohin der Fluss uns trägt" von Charles Martin

    Wohin der Fluss uns trägt
    Leserrezension2010

    Leserrezension2010

    20. August 2010 um 10:48

    A68 Wohin der Fluss uns trägt von Charles Martin Das Buch erzählt aus der Perspektive von Chris, wie er, und seine Frau Abbie, die aus völlig unterschiedlichen Gesellschaftsschichten stammen, eine letzte Kanufahrt unternehmen. Nach 10 Jahren glücklicher Ehe wurde bei Abbie Krebs diagnostiziert und Chris will Abbie jetzt, wo es dem Ende zu geht eine Liste mit zehn Wünschen erfüllen, bevor Abbie stirbt. Dazu gehört eine 200 Meilen lange Kanufahrt, von der Abbies Vater, der Chris nie akzeptiert hat, nichts erfahren darf. Diese Flussfahrt ist der rote Faden des Buches. Sprache und Stil sind sehr angenehm , der Text ist insgesamt flüssig lesbar, auch wenn ein bisschen zuviel lokale Geografie eingewoben wurde, was für leichte Hänger in der Spannung führt. Man kann unschwer erraten , wie Abbies Schicksal enden wird, und ich habe mich an einigen Stellen beim Tränchen verdrücken erwischt. Etwas irritierend fand ich die aprupten Wechsel von der Gegenwart in die Vergangenheit, es dauerte einige Kapitel, bis ich mich daran gewöhnt hatte.Das Ende bzw die Versöhnung von Chris und seinem Schwiegervater war vielleicht ein bisschen zu pathetisch und zu plötzlich. Alles in allem sind dies nur winzige Kritikpunkte für ein wunderschönes, gefühlvolles Buch, das das Thema Krebs von einer ungewöhnlichen Perspektive aus beleuchtet. Der Autor schafft es Gefühle wie: Zusammenhalt, Liebe, Trauer und Verzweiflung über seine Sprache zu transportieren, und obwohl es ein schier unmöglicher Zufall ist, dass die beiden den fliegenden Priester treffen, der sie auch noch auf einen Jahrmarkt führt, wo auch eine kleine Kapelle steht, kann ich dem Autor mit einem Augenzwinkern verzeihen und freue mich über das Erleben der Punkte auf der Liste, und schöpfe Hoffnung aus dem Buch.

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  • Rezension zu "Wohin der Fluss uns trägt" von Charles Martin

    Wohin der Fluss uns trägt
    alexa02

    alexa02

    28. May 2010 um 10:42

    Manchmal zu arg konstruiert, aber trotzallem ein bezauberndes Buch, dass mich gegen Ende zu Tränen gerührt hat.

    Das Cover ist wirklich sehr toll und passend zur tragischen Geschichte.

    Detaillierte Beschreibungen der Umgebung lassen einen an der Reise teilhaben.

    Das Buch war sehr bewegend, sehr emotional und man betrachtet seine eigenen Alltag und den Blickwinkel des eigenen Lebens bewusster.

  • Rezension zu "Wohin der Fluss uns trägt" von Charles Martin

    Wohin der Fluss uns trägt
    goat

    goat

    09. May 2010 um 23:11

    Ihnen bleiben nur wenige Tage, denn Abbie ist im Endstadium ihrer Krebserkrankung angekommen. Doch sie ist eine Kämpferin und zusammen mit Chris, ihrem Mann, macht sie sich auf, zu ihrer letzten Reise, denn es gibt noch 10 Dinge, die sie vorher erledigen möchte. Es wird ein Wettlauf gegen die Zeit. Und nicht nur diese sitzt ihnen im Nacken - auch Abbies Vater hat alle Hebel in Bewegung gesetzt, seine Tochter für die letzten Tage wieder nach Hause zu holen. Sein Schwiegersohn ist ihm schon von Anfang an ein Dorn im Auge. Abwechselnd und aus der Sicht von Chris beschreiben die Kapitel einmal die gegewärtige Situation und dann wieder Rückblenden, wie die zwei sich kennenlernten und nach und nach auch wie die Krankheit entdeckt wurde. Man erfährt sehr viel über Abbie und Chris und bewundert Abbies Stärke. Die Kraft, die der Krebs ihr raubt, scheint sie Chris in doppelt Form zurück zu geben. Leider wirkt einiges zu konstruiert und auch unlogisch. Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgehen, dass Abbie schon so krank ist, dass sie bettlägrig ist und auf ihrer Reise hat sie Momente, in denen sie stehen oder sogar alleine in die Badewanne steigen kann. Natürlich können die starken Medikamente so einiges bewirken, aber das zweifle ich doch sehr stark an. Und wie es der Zufall so will, ist auch noch ein Flugzeug vorhanden, welches sie benötigen, um einen ihrer Wünsche von der Liste zu erfüllen. Oder auch derJahrmarkt. Das sind dann die Stellen, wo man etwas weniger aufmerksam lesen oder einfach darüber hinweg lesen sollte. Ich habe diese Dinge erfolgreich verdrängt und für mich festgestellt, dass Charles Martin ein bezauberndes Buch über die Kraft der Liebe geschrieben hat. Die Geschichte hat mich sehr berührt, auch wenn ich wusste, wie das Buch enden wird, so habe ich doch etliche Tränen vergossen. Und so wünscht man sich doch ein gutes Buch.

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  • Rezension zu "Wohin der Fluss uns trägt" von Charles Martin

    Wohin der Fluss uns trägt
    anyways

    anyways

    14. March 2010 um 12:16

    Chris und Abbi sind ein glücklich verheiratetes Paar.Abbi die Tochter eines einflussreichen Senators und Chris der sensible Künstler, da waren familiäre Schwierigkeiten vorprogrammiert.Doch ihre Liebe meistert diese Hürden.Sie zerbricht auch nicht, als Abbi an Krebs erkrankt.Als der Kampf, nach der letzten Ablehnung zur Teilnahme an einer klinischen Studie. aussichtslos wird, möchte Abbi ihre 10 sehnlichsten Wünsche erfüllen. 10 Wünsche die fast banal und alltäglich wirken die Abbi und Chris aber alles abverlangen.Also nimmt Chris, als Erzähler, uns Leser mit auf die Reise den St. Mary's River entlang... Ich habe lange mit mir gerungen, dieses Buch zu lesen, da die Thematik viele Emotionen des Lesers fordert. Charles Martin gelingt es diese Geschichte nicht allzu sehr in die üblichen Klischees fallen zu lassen. Die Landschaftsbeschreibungen mögen langatmig wirken, aber treffen das Erleben der Natur aus Abbis Sicht hervorragend. Beim Leser erzeugen sie das Gefühl, selbst den Fluss entlang zu fahren. Ein Roman der sehr ans Herz geht.

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  • Rezension zu "Wohin der Fluss uns trägt" von Charles Martin

    Wohin der Fluss uns trägt
    Adnava

    Adnava

    07. February 2010 um 11:08

    Inhalt: Die Geschichte handelt von Chris und Abbie, ein über beide Ohren verliebtes Ehepaar, in deren Leben so ziemlich (fast) alles perfekt wäre, wäre Abbie nicht vor gut 4 Jahren unheilbar an Krebs erkrankt. Abbie weiss, dass sie nicht mehr lange zu leben hat und Chris versucht nun ihr 10 Wünsche auf einer spontan erstellten Liste zu erfüllen. Die beiden beginnen mit Wunsch Nummer 10: Den St. Mary’s River von Moniac runter bis zum Meer mit dem Kanu fahren. Doch Abbies Vater, Senator von Charleston, ist damit überhaupt nicht einverstanden und schon bald werden die beiden öffentlich verfolgt. Bewertung Text: Zugegeben: Liebesromane gehören nicht gerade zu meinem bervorzugten Genre, vor allem nicht nach all den unzähligen Rosamunde Pilcher Filme, welche ich gemeinsam mit meiner Mutter angeschaut habe. Und wenn ich das Buch nicht gewonnen hätte, hätte ich es wohl auch nie gekauft. Denn: Das Cover und auch der offizielle Buchrückentext entsprechen so ziemlich allen Klischees, welche ich gegenüber Liebesgeschichten habe – totaler Kitsch. Und das ist eigentlich wirklich sehr schade, denn die Geschichte kam mir überhaupt nicht so vor. Im Gegenteil. Es geht mehr um Abbies Krankheit, Krebs, und wie sie und Chris trotz allem die Freude am Leben aufrecht zu erhalten suchen. Das Buch erzählt eine wunderbare Reise auf dem St. Mary’s River und zeigt, dass mit ein wenig positiver Einstellung das Leben viel schöner sein könnte. Das Buch kann grob in zwei Erzählstränge eingeteilt werden: Der eine spielt in der Gegenwart und beschreibt, was Chris und Abbie gerade auf ihrer Reise erleben, der andere erzählt zunächst Chris‘ Vergangenheit, dann die Begegnung mit Abbie, die Hochzeit bis hin zum Tag des Aufbruchs zur Flussreise. Damit geht der zweite Erzählstrang logischerweise in den ersten über. Schön finde ich die Ausflüge in die Kunst – Chris ist Künstler und Abbie war Model und Innenarchitektin und ganz nebenbei einfach an Kunst interessiert – da gibt es einige schöne Sätze über Kunst. Kunst ist, was mich anspricht. – Toll, dass das jemand anderes ebenfalls so empfindet. Ob ich die Charakterzeichnung wirklich mag, da bin ich mir nicht ganz sicher. Von Chris und Abbie erfährt man ziemlich viel und doch sind sie mir ein Stück weit noch fremd, ganz zu schweigen von den Nebenrollen, welche eher blass bleiben. Ausserdem fand ich die teilweise – für mich jedenfalls – eher langweiligen geografischen Passagen zum St. Mary’s River eher trocken. Ehrlich gesagt war mir ziemlich egal, wie sich dieser Fluss so durch die Landschaft schlängelt, solange Chris und Abbie nur ihre Liste abarbeiten könnten. Alles in allem schaffte das Buch mich eigentlich nur am Schluss wirklich zu berühren, vorher fand ich die Lektüre jedoch auch unterhaltsam, auch spannend – immerhin hofft man wirklich, dass die beiden ihre Reise fortsetzen können und man ist wirklich gespannt, ob sie nun ihre Liste schaffen oder nicht – und ja, einfach eine angenehme Lektüre für zwischendurch, was man beim Thema Krebs eigentlich nicht gerade erwarten würde. Bewertung Cover / Gestaltung: Zur Gestaltung habe ich ja bereits angetönt, dass Cover(-foto) und Buchrückentext sehr klischeehaft und kitschig rüber kommen, was ich eigentlich nicht so mag und mich von einem Kauf auch abgehalten hätte. Zur Gestaltung im Innern des Buches lässt sich nichts spezielles sagen – „normal“ halt. Fazit: Leichte Lektüre für Zwischendurch

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