Charles Martin Wohin der Fluss uns trägt

(2)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(0)
(0)
(1)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Wohin der Fluss uns trägt“ von Charles Martin

Abbie und Chris sind ein ungleiches Paar und doch so verliebt wie am ersten Tag. Aber nach Jahren unbeschwerter Ehe wird bei Abbie Krebs diagnostiziert, und der Rat der Ärzte lautet lediglich, auf das Ende zu warten. Sie sieht das anders: bevor sie stirbt will sie sich zehn Wünsche erfüllen.  Und so  brechen die beiden heimlich zu einer Flussfahrt ohne Wiederkehr auf. Verfolgt von Abbies Vater, den Medien und der Polizei erleben sie die Reise ihres Lebens, das sie in all seiner Schönheit und Bitterkeit noch einmal auskosten. Denn wo der Fluss endet, beginnt die Ewigkeit.

zuviel drumherum, zu ausführlich, tolle Charaktere

— LariHeldenlama
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • zuviel drumherum, zu ausführlich, tolle Charaktere

    Wohin der Fluss uns trägt

    LariHeldenlama

    30. May 2017 um 21:24

    Dieses Buch sprach mich sowohl vom Cover als auch vom Klappentext sehr an, irgendwie hat man leichte gedankliche Parallelen zu Cecilia Ahern "Ps Ich liebe dich"Abbies und Chris' Welten könnten verschiedener nicht sein. Sie ist die Tochter eines Senators, wuchs in der Welt des Glamours auf, Chris ist ein Tagträumer und freischaffender Künstler er lebt von der Hand in den Mund. Trotz dieser Unterschiede lernen die beiden sich kennen und heiraten sogar gegen den Willen von Abbies Eltern, die mit allen Mitteln versucht haben die Beziehung zu sabotieren.Bei Abbie wird Krebs festgestellt und wir begleiten die beiden durch ein Martyrium von Untersuchungen, Hoffnungen und purer Verzweiflung. Als der Krebs nicht mehr aufzuhalten ist, und Abbie nur noch maximal 2 Wochen zu leben hat, erinnert Chris sich daran, dass Abbie vor Jahren eine Liste mit 10 Dingen erstellt hat, die sie gerne vor ihrem Tod gemacht haben möchte. Um sie aus ihrem Tief herauszuholen holt er diesen Zettel hervor und beginnt mit ihr die Punkte nach und nach abzuarbeiten.Es sind keine besonderen Sachen die da drauf stehen, eigentlich ganz gewöhnliche (schaffbare) Sachen wie Karussell fahren oder einen Looping fliegen. Starten tun beide beim ersten Punkt auf der Liste einen 200 Meilen Fluss mit dem Kanu entlang fahren. Während dieser Fahrt wechselt die Erzählung immer abwechselnd von der sehr langen Flußfahrt und von der Vergangenheit, wie Chris und Abbie sich kennengelernt haben bis zum Ausbruch der Krankheit.Hier kommt ein Punkt, der dazu geführt hat, dass ich ewig lange für dieses Buch gebraucht habe. Der Autor hat die Angewohnheit sehr blümerant und detailliert zu schreiben, leider auch bei Beschreibungen von Gegenden, Straßennamen (warum die nun genauso heißen) und überhaupt der Vergangenheit. Für mich persönlich war das definitiv zuviel des Guten! Ich wollte über unsere beiden Protagonisten lesen und nicht über die Geschichte der Stadt oder des Flusses. Am Anfang bis zu ca 65% des Buches war es ganz schlimm, danach zog die Story allerdings an und diese langen Ausführungen verschwanden fast gänzlich.Auch fand ich die Zusammenhänge manchmal nicht nachvollziehbar. In Kapitel 38 zb kann Abbie nicht richtig sprechen und nuschelt nur - am Ende des Kapitels spricht sie ohne eine Erklärung wieder normal. Es tut mir so leid um die Story, weil die ist echt gut, wenn man das Buch kürzen würde auf ca 350 Seiten dann wäre es perfekt! Dieses ganze drumherum lenkt viel zu sehr ab vom eigentlichen Geschehen und hat mir streckenweise die Lust am Lesen genommen. Der Schreibstil gefiel mir aber durch die Bank und die Charaktere sind sehr authentisch.

    Mehr
  • Die letzte Fahrt

    Wohin der Fluss uns trägt

    Dreamworx

    07. May 2017 um 13:08

    Sie kommen zwar aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten, aber das Ehepaar Chris und Abbie ist noch immer verliebt wie am ersten Tag. Abbies Senatorenvater ist der Künstler Chris schon immer ein Dorn im Auge gewesen und er lässt nichts unversucht, um die beiden auseinander zu bringen, was ihm bisher jedoch nicht gelungen ist. Als bei Abbie Krebs im Endstadium festgestellt wird, erstellt Chris eine Liste mit 10 Wünschen, die er Abbie vor ihrem Tod noch erfüllen möchte. Begonnen wird mit der Nr. 10 auf der Liste, einer Flussfahrt mit dem Kanu über 200 Meilen. Doch der Senator gibt keine Ruhe und setzt alles daran, die Reise zu sabotieren und Abbie endlich wieder zu sich nach Hause zu holen. Wird es Chris gelingen, Abbie noch einige Herzenswünsche zu erfüllen und die verbliebene gemeinsame Zeit mit ihr genießen zu können?Charles Martin hat mit seinem Buch „Wohin der Fluss uns trägt“ einen gefühlvollen Liebesroman vorgelegt. Der Schreibstil ist flüssig und lässt den Leser an der Seite von Charles die gesamte Handlung erleben. Die Geschichte ist in zwei Handlungsstränge unterteilt, wobei einer die Gegenwart behandelt, der zweite gibt dem Leser Einblick in die Vergangenheit von Charles‘ und Abbies Leben. Durch die gefühlvolle Erzählweise des Autors über die Beziehung zwischen Chris und Abbie nimmt der Leser an der tiefen Liebe und die Seelenverwandtschaft zwischen den beiden regen Anteil. Die Landschaftsbeschreibungen einschließlich der Flussfahrt werden sehr detailliert und bildhaft geschildert, was zeitweilig schon fast zu viel des Guten ist und für Längen sorgt. Zudem geschehen einige Dinge unvorhergesehen, die so gar nicht richtig ins Bild passen und die Geschichte etwas unwahrscheinlich erscheinen lassen. Der Spannungsbogen ist gemächlich aufgebaut und bleibt auf eher niedrigem Niveau. Die Charaktere bleiben leider hinter den Erwartungen zurück. Obwohl der Leser indirekt mit Abbie und Charles mitfühlen kann und auch viele Information über ihr gemeinsames Leben erhält, bleiben sie doch zu farblos, als dass sich eine wirkliche Beziehung zwischen Leser und Protagonisten herstellen lässt. Charles und Abbie ergänzen sich gegenseitig und sind sehr aufeinander fixiert. Während Abbie immer schwächer wird, bündelt Charles alle seine Kräfte, um seiner Frau in ihren schwersten Stunden genügend Stärke zu vermitteln. Abbies Vater ist ein selbstbezogener Mann, der nur an sich selbst denkt und keinerlei Gedanken daran verschwendet, was seine Tochter für Wünsche hat. Ihm sind nur Ansehen und das Bild in der Öffentlichkeit wichtig. Durch sein egoistisches Verhalten zerstört er fast die letzten Wochen seiner totkranken Tochter. Alle anderen Nebenprotagonisten wirken fast wie Fabelwesen, die anscheinend nur dazu da sind, die angelegte Wunschliste mit abzuarbeiten.„Wohin der Fluss uns trägt“ ist ein unterhaltsamer Roman, der leider etwas mehr will, als er wirklich kann. Auch wenn die Erzählweise des Autors schön zu lesen ist und auch die Handlung reichlich Herzschmerz verspricht, kann er am Ende nicht erfüllen, was man sich als Leser erhofft. Durch die vielen unwirklichen und konstruieren Situation wirkt der Roman eher wie ein Märchen denn wie eine traurige Liebesgeschichte ohne Happy End. Urlaubslektüre für nebenbei!  

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks