Charles Ogden

 3.3 Sterne bei 13 Bewertungen
Autor von Kleine Biester, Rette sich, wer kann und weiteren Büchern.

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Cover des Buches Rette sich, wer kann (ISBN:9783401057163)

Rette sich, wer kann

 (4)
Erschienen am 01.01.2004
Cover des Buches Rare Beasts (ISBN:9781847382795)

Rare Beasts

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Erschienen am 02.06.2008
Cover des Buches Tourist Trap (ISBN:9781847382801)

Tourist Trap

 (0)
Erschienen am 02.06.2008
Cover des Buches Edgar & Ellen Graphic Novelty (ISBN:1416950044)

Edgar & Ellen Graphic Novelty

 (0)
Erschienen am 24.03.2009
Cover des Buches Edgar & Ellen Mischief Manual (ISBN:1416939350)

Edgar & Ellen Mischief Manual

 (0)
Erschienen am 05.06.2007
Cover des Buches High Wire (ISBN:1416915001)

High Wire

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Erschienen am 29.08.2006

Neue Rezensionen zu Charles Ogden

Neu

Rezension zu "Rette sich, wer kann" von Charles Ogden

Bisweilen sehr langweilig und zäh wie Kaugummi. Schade.
Yoyomausvor 9 Monaten

Zum Inhalt:
Max und Moritz lassen grüßen!
Diesmal wird eine Gruppe von Ehrengästen der Stadt zum Opfer des schlimmen Pärchens. Edgar und Ellen nehmen die illustren Besucher mit auf einen Stadtrundgang, der sich als wahrer Horror-Trip herausstellt ...

Cover: 
Das Cover zum zweiten Teil der Reihe ist sehr passend zum ersten, jedoch ist dieses buch in einem Blauton hinterlegt. Während die fiesen  Zwillinge einem wirklich gruselig entgegen schauen - ich dachte erst, sie wären Zombies, als ich sie das erste Mal gesehen  habe -  sieht man oben im Bild deren Haustier Strupps, welches mit seinem einen Auge auf die beiden herunter schaut. Dabei ist das eine Auge als Wackelbild gestaltet, sodass Strupps überall hin sieht.  Irgendwie stimmig gemacht. Aber irgendwie auch ein bisschen verstörend.

Eigener Eindruck: 
Edgar und Ellen lieben es auf dem benachbarten Schrottplatz nach neuen Schätzen für ihre gemeinen Streiche zu suchen. Außerdem hat Ellen dort Bernice entdeckt - eine riesige fleischfressende Pflanze. Als die beiden Zwillinge wieder einmal auf räuberischer Tour sind, bemerken sie, dass sie nicht allein sind. Der Bürgermeister der Stadt hat sich hinaus begeben, um sich den Platz anzusehen. Dabei erfahren die Zwillinge, dass er plant ihren "Spielplatz" zu beseitigen und dort ein riesengroßes Hotel zu bauen. Außerdem plant der Bürgermeister viele weitere gravierende Veränderungen in der Stadt. Aber um dies umsetzen zu können, soll seine Tochter Stefanie eine Gruppe von Architekten, Schauspielern und Zeitungsreportern durch die Stadt führen und ihnen die schönen Seiten zeigen. Für Edgar und Ellen ist klar, dass sie hier etwas unternehmen müssen. Kurzerhand übernehmen sie die Führung und zeigen den Touristen die schrecklichen Seiten der Stadt. Von menschenfressenden Treibsand über Außerirdische und höchst ansteckende Krankheiten, den Zwillingen ist alles recht, um ihren Schrottplatz zu retten!  

Was soll ich sagen. auch die zweite Geschichte rund um Ellen und Edgar ist jetzt nicht unbedingt das, was ich unter einen guten Geschichte für Jugendliche verstehe. Es ist eben doch ein bisschen grenzwertig den Humor des Autors zu verstehen, besonders dann, wenn man eventuell bestimmte Anspielungen in Richtung eines berühmten Schauspielers namens Sylvester Stallone nicht unbedingt versteht.  Auch sind viele Szenen etwas verkompliziert geschrieben, sodass sogar ich als Erwachsener so meine Probleme mit dem Hergang der Geschichte hatte. Des Weiteren wird die Geschichte dann doch immer absurder und die Dialoge beziehungsweise Erklärungen doch recht langatmig.  An sich bin ich ja ein absoluter Fan von Details, aber hier ist es einfach zäh wie Kaugummi und nimmt einen absolut die Freude am Lesen. Wer einen guten, schwarzen Humor hat und vielleicht auch englischen Humor mag, der könnte mit diesem Buch durchaus glücklich werden. Aber alle anderen werden das Buch wohl eher nicht so mögen. Ich hatte den ersten Teil einer befreundeten Tochter gegeben und sie mochte das Buch nicht. Bei diesem Teil, denke ich, brauche ich sie wohl auch nicht fragen. Auch die Gestaltung der Charaktere ist hier mehr als lausig. Die Zwillinge sind absolute Antihelden, man mag sie einfach nicht und die Touristen sind einfach so übertrieben überkandidelt, dass man am liebsten fortrennen mag.

Fazit:
Grenzwertige Jugendliteratur, die man nicht unbedingt gelesen haben muss. Schöne Jugendbücher gehen anders. Sicher ist das auch Geschmackssache, aber ich denke all zu viele Fans wird die Reihe nicht finden.

Idee: 5/5
Logik: 3/5
Charaktere: 2/5
Spannung: 2/5

Gesamt: 3/5


Daten:
Gebundene Ausgabe: 144 Seiten
Verlag: Arena; Auflage: 1. Aufl. (1. Juli 2004)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3401057162
ISBN-13: 978-3401057163
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
Verpackungsabmessungen: 19,4 x 12,6 x 1,8 cm

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Rezension zu "Kleine Biester" von Charles Ogden

Etwas gewöhnungsbedürftig, aber interessant
Yoyomausvor einem Jahr

Zum Inhalt:
Edgar und Ellen wollen unbedingt Geld verdienen. Doch wie sollen sie das anfangen? Die Zwillinge haben eine supergeniale Idee: Sie eröffnen einen "Exotischen Tierbasar". Aber wer hat schon einmal von Guggumogs gehört, von Mondoraupern, Krachmachern oder Schüffelpupsern? Und wo kommen all diese Wesen her? Seltsam: Alle Nachbarskinder vermissen plötzlich ihre geliebten Hausgenossen ... Ein wahrhaft teuflischer Plan, den Edgar und Ellen da ausgeheckt haben!

Cover:

Ehrlich gesagt hab ich zuerst gedacht dass es sich bei dem Buch um eine Zombiegeschichte handelt, weil die Figuren auf dem Cover echt unnatürlich fies aussehen. Ein Blick auf den verriet mir, dass dem nicht so ist, es sich aber durchaus um echt fiese Figuren handelt. Das machte natürlich neugierig und so landete das Buch im Einkaufswagen. Richtig durfte finde ich im Übrigen das Fellknäuel oben auf dem Cover, sein Auge ist in das Cover eingeklebt und hat eine Wackelbildfunktion, sodass es aussieht als würde das Fellknäuel jemanden beobachten. Schon irgendwie creepy. An sich hab ich also wirklich eine Gruselgeschichte erwartet, dem war dann aber auch nicht so.

Eigener Eindruck: 
In einer sehr idyllischen Stadt, in der sich einfach alle Bewohner pudelwohl fühlen und jeder zusieht, dass es seinem Nachbarn gut geht und der Vorgarten mustermäßig gepflegt ist, abseits in einer gepflasterten, holprigen Straße leben die Zwillinge Edgar und Ellen ganz allein ohne Eltern. Die beiden Zwillinge sind bekannt dafür nur Schlechtes im Sinn zu haben und lassen keine Gelegenheit aus, um ihrer Umwelt einen Streich zu spielen. Lediglich vor dem alten Hausmeister Knorzmann haben sie einen Heidenrespekt, denn selbst der ist den Zwillingen einfach nicht geheuer. Doch wenn man so alleine lebt, dann hat man aber trotzdem Träume. Zum Beispiel, wie man die schöne Stadt weiter verunstalten kann oder was man sich leisten müsste, um den Nachbarn weitere Streiche zu spielen. Eins ist klar, das Geld ist knapp. Doch als die beiden ihren felligen Mitbewohner Strupps dabei beobachten, wie er eine Dokumentation über seltene Tiere sieht, da kommt den Zwillingen die zündende Idee. Sie werden ebenfalls reich, indem sie seltene und exklusive Tiere in der Stadt verkaufen. Doch ab wann ist ein Tier selten oder gar exklusiv? Die beiden hecken einen perfiden Plan aus. Und plötzlich verschwinden immer mehr Haustiere in der Stadt...     

Eins muss man dem Autor lassen, die Idee zu dem Buch ist einmalig. Jedoch bin ich nicht der Meinung, dass diese Geschichte sich unbedingt für Kinder eignet. Es gibt so viele versteckte Stellen an denen man nur mit einer ordentlichen Portion schwarzen Humor lachen kann. Kinder verstehen das alles noch nicht wirklich und um das Ganze am Exempel zu statuieren, habe ich das Buch der Tochter einer Freundin gegeben - 13 Jahre, heillos mit der Story überfordert. 
Die Schreibweise des Autors ist zu Beginn sehr gewöhnungsbedürftig, wenn man sich aber eine Weile in die Geschichte eingefuchst hat, dann macht sie jedoch Sinn - einzig bei den Bezeichnungen der exotischen Tiere bin selbst ich dann ordentlich ins schleudern geraten und auch die Spannungskurve in der Geschichte war mehr auf dem absteigenden Ast, als alles andere, was ich im Verlauf wirklich richtig schade fand. 
Zeitweise war mir die Geschichte auch zu sprunghaft. Mir hat einfach an so vielen stellen das gewisse Etwas gefehlt, seien es nun Details oder einfach richtige, greifbare Emotionen gewesen. Irgendwie hat man beim Lesen immer wieder das Gefühl, dass das Buch einfach noch nicht fertig ist, was ich einfach schade finde.  

Fazit:
Empfehlen möchte ich das Buch lediglich Erwachsenen, welche sarkastisch denken oder mit einem guten schwarzen Humor ausgestattet sind. Ansonsten wird das Buch für euch einfach nur quälend langweilig oder eben für junge Leser einfach unverständlich. Schade eigentlich.   

Idee: 5/5
Humor: 4/5
Logik/Verständnis: 3/5
Charaktere: 3/5
Spannung: 3/5

Gesamt: 3/5

Daten:
Gebundene Ausgabe: 144 Seiten
Verlag: Arena (1. Juli 2004)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3401057154
ISBN-13: 978-3401057156
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
Verpackungsabmessungen: 19,4 x 12,6 x 1,8 cm

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Rezension zu "Kleine Biester" von Charles Ogden

Definitiv mehr als nur ein Kinderbuch
Nyanshavor 3 Jahren

>>Wenn du jemals im Leben vor einer Wahl stehst, einer schwierigen Entscheidung, einer Zwickmühle, dann frage dich: "Was würden Edgar und Ellen tun?" Und mach genau das Gegenteil.<<

Ich habe Edgar & Ellen nun im Erwachsenenalter entdeckt, mich aber königlich amüsiert. Kaum ein Geschwisterpaar glänzte in Büchern bisher so fantastisch wie Edgar und Ellen!

Zu den Charakteren:

Eine wirklich amüsante Kombination - ein Bruder, der ein unheimlich phantasievoller Erfinder ist und wohl nirgendwo ohne seine Tasche hingeht. Eine Schwester, die einen sehr grünen Daumen hat. Beide sind nicht nur hochbegabt, wenn es um Streiche geht, sondern auch abgrundtief böse. Oder eher ist es das, was die zuckersüßen Bewohner von Winkelhausen behaupten - und wie sollten sie es auch nicht, wenn man das düstere, unendlich hohe, graue Gebäude am Stadtrand mit ihren eigenen, farbenfrohen Behausungen vergleicht. Tatsächlich scheinen Edgar & Ellen aber die einzigen, normalen Leute in dieser Stadt zu sein - oder eher die, die einem keine Aggressionen entlocken. Immer in ihre gestreiften Schlafanzüge gekleidet, lediglich 12 Jahre alt und allein lebend, wenn man von ihrem felligen, einäugigen Haustier und dem gruseligen Gärtner absieht, der in einer Hütte nahe des Hauses lebt und zwar sehr breit grinst, aber nie redet.

Zur Story:

Ich gebe es zu, ich habe eine Schwäche für Geschichten, in denen Zwillinge wie Pech und Schwefel zusammenhalten. Doch Edgar & Ellen sind von einem Erfindergeist beseelt, der einen nicht nur einmal herzlich lachen und schmunzeln lässt. In diesem ersten Teil der Reihe müssen sie unbedingt Geld verdienen und eröffnen einen "Exotischen Tierbasar", indem sie die Haustiere der Nachbarskinder entführen und ein wenig umfunktionieren - doch selbstverständlich geht die Sache schief.

Zur Gestaltung:

Die Illustrationen sind in einem ganz speziellen schwarz-weiß Stil gehalten, der düster, aber dennoch kindgerecht wirkt. Die Größe der Bilder unterscheidet sich, fügt sich aber perfekt in die Gesamtaufmachung ein und illustriert genau die richtigen Szenen. Die Kapitel sind sehr kurz gehalten und fassen das Wesentliche zusammen. Die Farbgebung wirkt düster, aber dennoch auffällig und vermittelt einen geheimnisvollen Touch.

Fazit:

Ganz bestimmt nicht nur ein Buch für Kinder! Edgar & Ellen überzeugen durch ihren Ideenreichtum und führen all die Streiche durch, die uns allen doch bestimmt in einer ähnlichen Form schon einmal durch den Kopf gegangen sind. Wer Geschwister hat, weiß aus eigener Erfahrung, dass man den anderen gerne mal auf den Mond schießen würde, aber dann doch nicht ohne sie sein Leben verbringen will.

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