Charles Ogden

 3.4 Sterne bei 12 Bewertungen
Autor von Kleine Biester, In der Unterwelt und weiteren Büchern.

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Charles OgdenRette sich, wer kann
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Rette sich, wer kann
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Erschienen am 01.01.2004
Charles OgdenKleine Biester
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Kleine Biester
Charles OgdenIn der Unterwelt
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In der Unterwelt
Charles OgdenHot Air
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Hot Air
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Erschienen am 26.08.2008
Charles OgdenSplit Ends
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Split Ends
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Erschienen am 27.01.2009
Charles OgdenHigh Wire
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High Wire
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Erschienen am 29.08.2006
Charles OgdenNod's Limbs
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Nod's Limbs
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Erschienen am 27.02.2007
Charles OgdenPet's Revenge
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Pet's Revenge
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Erschienen am 06.10.2008

Neue Rezensionen zu Charles Ogden

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Yoyomauss avatar

Rezension zu "Kleine Biester" von Charles Ogden

Etwas gewöhnungsbedürftig, aber interessant
Yoyomausvor 3 Monaten

Zum Inhalt:
Edgar und Ellen wollen unbedingt Geld verdienen. Doch wie sollen sie das anfangen? Die Zwillinge haben eine supergeniale Idee: Sie eröffnen einen "Exotischen Tierbasar". Aber wer hat schon einmal von Guggumogs gehört, von Mondoraupern, Krachmachern oder Schüffelpupsern? Und wo kommen all diese Wesen her? Seltsam: Alle Nachbarskinder vermissen plötzlich ihre geliebten Hausgenossen ... Ein wahrhaft teuflischer Plan, den Edgar und Ellen da ausgeheckt haben!

Cover:

Ehrlich gesagt hab ich zuerst gedacht dass es sich bei dem Buch um eine Zombiegeschichte handelt, weil die Figuren auf dem Cover echt unnatürlich fies aussehen. Ein Blick auf den verriet mir, dass dem nicht so ist, es sich aber durchaus um echt fiese Figuren handelt. Das machte natürlich neugierig und so landete das Buch im Einkaufswagen. Richtig durfte finde ich im Übrigen das Fellknäuel oben auf dem Cover, sein Auge ist in das Cover eingeklebt und hat eine Wackelbildfunktion, sodass es aussieht als würde das Fellknäuel jemanden beobachten. Schon irgendwie creepy. An sich hab ich also wirklich eine Gruselgeschichte erwartet, dem war dann aber auch nicht so.

Eigener Eindruck: 
In einer sehr idyllischen Stadt, in der sich einfach alle Bewohner pudelwohl fühlen und jeder zusieht, dass es seinem Nachbarn gut geht und der Vorgarten mustermäßig gepflegt ist, abseits in einer gepflasterten, holprigen Straße leben die Zwillinge Edgar und Ellen ganz allein ohne Eltern. Die beiden Zwillinge sind bekannt dafür nur Schlechtes im Sinn zu haben und lassen keine Gelegenheit aus, um ihrer Umwelt einen Streich zu spielen. Lediglich vor dem alten Hausmeister Knorzmann haben sie einen Heidenrespekt, denn selbst der ist den Zwillingen einfach nicht geheuer. Doch wenn man so alleine lebt, dann hat man aber trotzdem Träume. Zum Beispiel, wie man die schöne Stadt weiter verunstalten kann oder was man sich leisten müsste, um den Nachbarn weitere Streiche zu spielen. Eins ist klar, das Geld ist knapp. Doch als die beiden ihren felligen Mitbewohner Strupps dabei beobachten, wie er eine Dokumentation über seltene Tiere sieht, da kommt den Zwillingen die zündende Idee. Sie werden ebenfalls reich, indem sie seltene und exklusive Tiere in der Stadt verkaufen. Doch ab wann ist ein Tier selten oder gar exklusiv? Die beiden hecken einen perfiden Plan aus. Und plötzlich verschwinden immer mehr Haustiere in der Stadt...     

Eins muss man dem Autor lassen, die Idee zu dem Buch ist einmalig. Jedoch bin ich nicht der Meinung, dass diese Geschichte sich unbedingt für Kinder eignet. Es gibt so viele versteckte Stellen an denen man nur mit einer ordentlichen Portion schwarzen Humor lachen kann. Kinder verstehen das alles noch nicht wirklich und um das Ganze am Exempel zu statuieren, habe ich das Buch der Tochter einer Freundin gegeben - 13 Jahre, heillos mit der Story überfordert. 
Die Schreibweise des Autors ist zu Beginn sehr gewöhnungsbedürftig, wenn man sich aber eine Weile in die Geschichte eingefuchst hat, dann macht sie jedoch Sinn - einzig bei den Bezeichnungen der exotischen Tiere bin selbst ich dann ordentlich ins schleudern geraten und auch die Spannungskurve in der Geschichte war mehr auf dem absteigenden Ast, als alles andere, was ich im Verlauf wirklich richtig schade fand. 
Zeitweise war mir die Geschichte auch zu sprunghaft. Mir hat einfach an so vielen stellen das gewisse Etwas gefehlt, seien es nun Details oder einfach richtige, greifbare Emotionen gewesen. Irgendwie hat man beim Lesen immer wieder das Gefühl, dass das Buch einfach noch nicht fertig ist, was ich einfach schade finde.  

Fazit:
Empfehlen möchte ich das Buch lediglich Erwachsenen, welche sarkastisch denken oder mit einem guten schwarzen Humor ausgestattet sind. Ansonsten wird das Buch für euch einfach nur quälend langweilig oder eben für junge Leser einfach unverständlich. Schade eigentlich.   

Idee: 5/5
Humor: 4/5
Logik/Verständnis: 3/5
Charaktere: 3/5
Spannung: 3/5

Gesamt: 3/5

Daten:
Gebundene Ausgabe: 144 Seiten
Verlag: Arena (1. Juli 2004)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3401057154
ISBN-13: 978-3401057156
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
Verpackungsabmessungen: 19,4 x 12,6 x 1,8 cm

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Nyanshas avatar

Rezension zu "Kleine Biester" von Charles Ogden

Definitiv mehr als nur ein Kinderbuch
Nyanshavor 2 Jahren

>>Wenn du jemals im Leben vor einer Wahl stehst, einer schwierigen Entscheidung, einer Zwickmühle, dann frage dich: "Was würden Edgar und Ellen tun?" Und mach genau das Gegenteil.<<

Ich habe Edgar & Ellen nun im Erwachsenenalter entdeckt, mich aber königlich amüsiert. Kaum ein Geschwisterpaar glänzte in Büchern bisher so fantastisch wie Edgar und Ellen!

Zu den Charakteren:

Eine wirklich amüsante Kombination - ein Bruder, der ein unheimlich phantasievoller Erfinder ist und wohl nirgendwo ohne seine Tasche hingeht. Eine Schwester, die einen sehr grünen Daumen hat. Beide sind nicht nur hochbegabt, wenn es um Streiche geht, sondern auch abgrundtief böse. Oder eher ist es das, was die zuckersüßen Bewohner von Winkelhausen behaupten - und wie sollten sie es auch nicht, wenn man das düstere, unendlich hohe, graue Gebäude am Stadtrand mit ihren eigenen, farbenfrohen Behausungen vergleicht. Tatsächlich scheinen Edgar & Ellen aber die einzigen, normalen Leute in dieser Stadt zu sein - oder eher die, die einem keine Aggressionen entlocken. Immer in ihre gestreiften Schlafanzüge gekleidet, lediglich 12 Jahre alt und allein lebend, wenn man von ihrem felligen, einäugigen Haustier und dem gruseligen Gärtner absieht, der in einer Hütte nahe des Hauses lebt und zwar sehr breit grinst, aber nie redet.

Zur Story:

Ich gebe es zu, ich habe eine Schwäche für Geschichten, in denen Zwillinge wie Pech und Schwefel zusammenhalten. Doch Edgar & Ellen sind von einem Erfindergeist beseelt, der einen nicht nur einmal herzlich lachen und schmunzeln lässt. In diesem ersten Teil der Reihe müssen sie unbedingt Geld verdienen und eröffnen einen "Exotischen Tierbasar", indem sie die Haustiere der Nachbarskinder entführen und ein wenig umfunktionieren - doch selbstverständlich geht die Sache schief.

Zur Gestaltung:

Die Illustrationen sind in einem ganz speziellen schwarz-weiß Stil gehalten, der düster, aber dennoch kindgerecht wirkt. Die Größe der Bilder unterscheidet sich, fügt sich aber perfekt in die Gesamtaufmachung ein und illustriert genau die richtigen Szenen. Die Kapitel sind sehr kurz gehalten und fassen das Wesentliche zusammen. Die Farbgebung wirkt düster, aber dennoch auffällig und vermittelt einen geheimnisvollen Touch.

Fazit:

Ganz bestimmt nicht nur ein Buch für Kinder! Edgar & Ellen überzeugen durch ihren Ideenreichtum und führen all die Streiche durch, die uns allen doch bestimmt in einer ähnlichen Form schon einmal durch den Kopf gegangen sind. Wer Geschwister hat, weiß aus eigener Erfahrung, dass man den anderen gerne mal auf den Mond schießen würde, aber dann doch nicht ohne sie sein Leben verbringen will.

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78sunnys avatar

Rezension zu "Kleine Biester" von Charles Ogden

Nicht mein Fall
78sunnyvor 5 Jahren

2,6 von 5 Sternen


*Wie kam das Buch zu mir*

Ich hatte bereits Teil 3 („In der Unterwelt“) gelesen und fand es recht gut. Da ich die Zeichnungen genial fand, wollte ich auch die anderen Bücher dieser Reihe lesen.


*Aufmachung/Qualität*

Ich finde die Covergestaltung und auch die Zeichnungen im Inneren des Buches genial. So herrlich makaber. Zu jedem Kapitel gibt es ein Bild – mal groß, mal klein. Die Kapitel sind meist recht kurz gehalten, was gut ist für ein Kinderbuch.


*Meinung:*
Ich finde es sehr schwierig dieses Buch zu bewerten. Es ist ein Kinderbuch, aber ich weiß nicht recht, ob der schwarze Humor hier passend ist. Es geht sehr in die Richtung Max und Moritz, aber eben auf modern. Die Streiche, die Edgar und Ellen aushecken sind teilweise sehr extrem und wirklich boshaft.


In diesem Band stehlen die Zwillinge Edgar und Ellen die Haustiere der Nachbarschaft, verunstalten sie mit Farbe und allerhand Kleinigkeiten und versuchen sie als Exoten zu verkaufen. Ich denke dieses Thema ist auch der ausschlaggebende Grund warum ich dem Buch nur 2,6 Sterne gebe. Ich mochte in Band 1 den makaberen Humor und die bösen Streiche, aber hier geht es mir eindeutig zu weit, da es um Lebewesen geht. Auch wenn mir durchaus bewusst ist, dass es sich um ein fiktives Buch handelt, so denke ich doch immer an die Leserschaft. Was für ein Bild oder welche Botschaft wird damit vermittelt, wenn man in einem Kinderbuch Tiere über Nacht im dunklen Keller ohne Futter in einen Sack sperrt und am nächsten Tag sogar noch vor deren Augen isst ohne ihnen was zu geben. Ich kann daran einfach nichts lustiges finden und würde auch nicht wollen, dass mein Kind (wenn ich denn eines hätte) so etwas liest. Allerdings würde ich auch nicht wollen, dass es „Max und Moritz“ liest.


Der Schreibstil ist einfach und kindgerecht, aber wie gesagt weiß ich nicht was ein Kind an diesen boshaften Streichen finden könnte. Ich denke eher das es ein Buch für Erwachsene oder ältere Jugendliche ist, die schwarzen Humor mögen oder die der Zeichenstil anspricht.


Spannung und Emotionen kommen hier kaum auf und herüber. Die Handlung ist geradlinig ohne überraschende Wendungen oder sonst irgendeine Finesse. Emotionen kommen nicht herüber, da die Zwillinge extrem psychisch gestört auf mich wirken. Da hat man schon eher Mitleid mit den Nachbarskindern, die verzweifelt nach ihren Haustieren suchen. Die Erwachsenen werden so überspitzt dargestellt, dass einfach kein bisschen Realismus aufkommt, der einen zum mitfühlen anregen könnte.


Wie eben schon beschrieben sind die Erwachsenen extrem unrealistisch. Alles ist auf schwarzen Humor ausgelegt, der bei mir nicht richtig ankommen wollte. Ich kann mir beim besten Willen auch nicht die Wirkung dieser Geschichte auf Kinder vorstellen. Edgar und Ellen wirken psychisch extrem gestört und sind sehr boshaft und gefühlskalt. Sympathie kommt daher nicht auf. Amüsant waren lediglich die Interaktionen zwischen den beiden. Man merkt, dass sie für einander da sind, sich aber meist spinnefeind gegeneinander verhalten.


Ich habe noch einen Teil der Reihe in meinem Regal stehen und werden ihn lesen, da mir der 3. Band ja ganz gut gefallen hat. Mal schauen, aber richtig Lust habe ich nach diesem Buch hier eigentlich nicht mehr darauf.


Warnungen: makaberer Humor, Tierquälerei, Boshaftigkeit (Warnungen sind bei mir nicht negativ wertend gemeint, sondern nur ein Hinweis für die Leser, die aus persönlichen Gründen ganz gezielt bestimmte Inhalte vermeiden möchten.)


Grundidee 2/5

Schreibstil 4/5

Spannung 2/5

Emotionen 2/5

Charaktere 3/5

Illustrationen 4,5/5


*Fazit:*

2,6 von 5 Sternen

Aufgrund der Thematik um die Tiere schreckte mich das Buch einfach ab. Der schwarze Humor kam bei mir dieses Mal nicht an, da es sich um lebende Wesen handelte. Lediglich die Zeichnungen gefielen mir wieder gut.


Reihe:

Kleine Biester (Rare Beasts)

Rette sich wer kann (Tourist Trap)

In der Unterwelt (Under Town)

- (Pet's Revenge)

- (High Wire)

- (Nod's Limbs)


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