Charles Portis True Grit

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Inhaltsangabe zu „True Grit“ von Charles Portis

«EINES DER KÖSTLICHSTEN BÜCHER, DIE ICH JE GELESEN HABE..» TRUMAN CAPOTE Mattie Ross ist gerade einmal vierzehn, als ein Feigling namens Tom Chaney ihren Vater erschießt. Und ihm nicht nur das Leben, sondern auch sein Pferd und 150 Dollar raubt. Um den Tod ihres Vaters zu rächen, verlässt Mattie ihr Zuhause und begibt sich auf eine gefährliche Reise. Begleitet wird sie dabei von Rooster Cogburn, einem sehr dem Alkohol zugeneigten Marshall, der seine besten Tage längst hinter sich hat, und von dem jungen Texas-Ranger LaBœuf. Die Jagd nach dem Mörder führt das Trio tief ins Indianergebiet ... Der Klassiker der amerikanischen Literatur wurde von den Coen-Brüdern verfilmt – unter anderem mit Oscarpreisträger Jeff Bridges und Matt Damon.

Western-Klassiker: Mutiges Mädel jagt mit zwei Haudegen den Mörder ihres Vaters. Interessante Figurenkonstellation, aber auch mit Längen.

— Gulan
Gulan

Fesselnd weiß Portis Worte aneinander zu reihen. Ein angenehmer, flüssiger Schreibstil sorgt dafür, dass die Seiten geradezu dahinfließen.

— CulturalNoise
CulturalNoise

"This is what happened ..." - eine schnörkellose Erzählung über Courage und den schmalen Grat zwischen Recht und Unrecht.

— brudervomweber
brudervomweber

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  • Echter Schneid.

    True Grit
    Gulan

    Gulan

    Heutzutage glaubt kein Mensch mehr, dass ein vierzehnjähriges Mädchen mitten im Winter sein Elternhaus verlassen könnte, um den Mord an seinem Vater zu rächen; aber damals erschien einem das nicht so seltsam – wenn ich auch sagen muss, dass es sicher nicht alle Tage vorkam. Ich war gerade mal vierzehn, als ein Feigling namens Tom Chaney meinen Vater unten in Fort Smith, Arkansas, über den Haufen schoss und ihm sein Leben, sein Pferd, 150 Dollar sowie zwei kalifornische Goldstücke raubte, die er im Hosenbund trug. (S.7) Die 14jährige Mattie Ross will den Mörder ihres Vaters zur Rechenschaft ziehen. Sie begibt sich nach Fort Smith und heuert den alternden Marshal Rooster Cogburn an, um den Mörder Tom Chaney zu jagen. Ebenfalls auf der Suche nach Chaney ist der Texas Ranger LaBœuf, denn in Texas ist auf diesen ein hohes Kopfgeld ausgesetzt. Die beiden Männer wollen gemeinsam den Mörder im angrenzenden Indianerterritorium aufspüren. Doch beide haben nicht damit gerechnet, dass Mattie sich der Jagd anschließen wird. Mattie ist ein überaus kluges und selbstbewusstes Mädchen. Sie lässt sich auch vom Widerstand der Männer nicht beeindrucken, nimmt an der Jagd teil und erwirbt sich nach und nach den Respekt der Männer. Überhaupt lebt diese Geschichte von den drei unterschiedlichen Charakteren der Hauptfiguren. Die mutige, resolute, manchmal vorlaute Mattie, der etwas abgehalfterte, dem Alkohol nicht abgeneigte, einäugige Rooster und der hartgesottene und großspurige LaBœuf sind sich anfangs alles andere als grün, sie reiben sich aneinander, aber – man ahnt es – raufen sich im Laufe der Geschichte zusammen. Das ist zumeist ziemlich vergnüglich zu lesen. Die Handlung spielt um das Jahr 1880 in Arkansas und dem damaligen Indianer-Territorium (heute: Oklahoma). Zu Beginn taucht auch die echte Person des berühmt-berüchtigten Richters Isaac Charles Parker in der Story auf. Die Geschichte wird von Mattie rückblickend als Ich-Erzählerin erzählt. Die Erzählperspektive empfand ich durchaus als suboptimal, denn Mattie kommt in ihrer eigenen Erzählung manchmal etwas altklug daher. Zudem verliert sie sich gerade am Anfang in etwas belanglosen Szenen, ein wenig mehr Stringenz wäre nicht schlecht gewesen. So richtig Fahrt nimmt die Story erst zur Mitte des Buches auf, als Mattie, Rooster und LaBœuf ins Indianer-Territorium aufbrechen, um Chaney nachzustellen, der sich der Bande des Banditen Ned Pepper anzuschlossen hat. Charles Portis arbeitete zunächst als Journalist, ehe er sich der Schriftstellerei widmete. Bereits mit seinem Debüt „Norwood“ war er erfolgreich, sein 1968 erschienener zweiter Roman „True Grit“ wurde dann sein größter Erfolg. Erstmals wurde der Roman schon 1969 unter der Regie von Henry Hathaway verfilmt, in Deutschland unter dem Titel „Der Marshal“. John Wayne gewann damals in der Rolle des Rooster Cogburn einen Oscar als bester Hauptdarsteller. Vierzig Jahre später verfilmten die Coen-Brüder den Stoff erneut. Auf die üblichen Skurrilitäten, die man bei den Coens gewohnt ist, muss man jedoch nicht verzichten, so etwa findet die erste Begegnung zwischen Mattie und Rooster durch die Tür eines Klohäuschens statt oder Mattie übernachtet zunächst beim Bestatter zwischen den Särgen. Später im Film beißt sich LaBoeuf fast die Zunge entzwei und lispelt fortan. Dennoch ist True Grit deutlich enger am Originalwerk als „Der Marshal“. Er beginnt sogar mit den Original-Anfangssätzen. Wie im Buch ist das Zusammenspiel der Darsteller von besonderem Reiz. Dabei hat mich durchaus überrascht, dass die damals 13jährige Hailee Steinfeld als Darstellerin der Mattie sich gegen die schauspielerischen Schwergewichte Jeff Bridges (als Rooster) und Matt Damon (als LaBoeuf) behaupten kann. Interessant fand ich die Anpassung im Drehbuch, dass die drei sich im Streit gleich zweimal trennen, während dies im Buch nicht passiert. Insgesamt ist die Verfilmung aus meiner Sicht gut gelungen, da sie die Atmosphäre und den Stil des Buches adäquat in Bilder umsetzt. Insgesamt muss ich zusammenfassen, dass „True Grit“ (übersetzt übrigens: „Echter Schneid“) ein Spätwestern um ein Rache/Vergeltungsmotiv ist, der mich gut unterhalten hat, aber bei dem mir ein paar Überraschungsmomente für die ganz große Begeisterung fehlten. Das Grundgerüst ist ziemlich genrekonventionell, allerdings sorgen die unterschiedlichen Charaktere der drei Hauptfiguren durchaus für Abwechslung.

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    • 9
  • Rezension zu "True Grit" von Charles Portis

    True Grit
    TheRavenking

    TheRavenking

    Ihr Vater ist tot, ermordet, aber sie weiß, wer es getan hat und sie wird nicht ruhen, bis der Mörder seiner gerechten Strafe zugeführt wurde. Die vierzehnjährige Mattie Ross ist ein ziemlich eigenwilliges Mädchen. Selbstbewusst, störrisch und extrem vorlaut. Alles keine Selbstverständlichkeit im Oklahoma des 19. Jahrhunderts. Rooster Cogburn ist der unnachgiebigste Marshall, genau der Richtige, wie sie glaubt, um den Outlaw Tom Chaney zur Strecke zu bringen. Doch da gibt es auch noch den Texas Ranger La Boeuf, der das Kopfgeld für sich haben möchte und im Mädchen nur ein Ärgernis sieht. Was in aller Welt haben die Leute nur an diesem Buch? Zugegeben, die Idee klingt reizvoll ein junges Mädchen in den Mittelpunkt eines Westerns zu stellen und sie die Geschichte erzählen zu lassen. Und ja, die Hauptfigur besitzt Persönlichkeit, aber trotzdem ist sie nicht besonders unterhaltsam. Den vielgerühmten Humor konnte ich nirgends erkennen. Hin und wieder sorgt Matties altkluge Art für ein wenig Erheiterung, aber das war´s auch schon. Die Handlung bewegt sich im Schildkrötentempo vorwärts. Zwischendurch wird endlos gelabert, aber die Dialoge sind einfach nur langweilig und trocken. Der Autor zwingt uns an einer vollkommen uninteressanten Gerichtsverhandlung teilzunehmen, die dann seitenlang in aller Ausführlichkeit beschrieben wird. Ebenso auch die Verhandlungen zwischen Mattie Ross und diversen Geschäftsleuten. Die gesamte erste Hälfte des Buches vergeht mit solchen Nichtigkeiten. Die eigentliche Jagd nach dem Mörder verläuft dann im Anschluss daran viel zu glatt. Also ein eher ödes Buch. Oder um es mit einem passenden Westernvergleich zu sagen: kein wilder Mustang sondern eher ein lahmer Gaul.

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    • 3
    KleinerVampir

    KleinerVampir

    03. November 2014 um 20:16
  • Rezension zu "True Grit" von Charles Portis

    True Grit
    Saari

    Saari

    „True Grit“ dürfte den meisten vordergründig durch die (zweite) Verfilmung mit Jeff Bridges und Matt Damon aus dem Jahre 2010 bekannt sein – und man darf an dieser Stelle ruhig erwähnen, dass sie die Buchvorlage sehr gut trifft. Charles Portis erzählt eine Wildwestgeschichte aus dem 19. Jahrhundert, in der die 14jährige Mattie den Tod ihres Vaters rächen wird. Auf der Suche nach dem Mörder wird sie begleitet von dem als furchtlos geltenden Marshal Rooster und dem Texas Ranger LaBoeuf. Was die drei auf ihrem riskanten Trip erleben, wird von dem Autor mehr als plastisch dargestellt: Bei der Lektüre flogen mir die Kugeln fast um die Ohren, ich sah Blut fließen, spürte den Schmerz nahezu. Besonders herausgestellt wird auch die Besonder- und Eigenheit der Figuren: Mattie, dieses 14jährige etwas altkluge, aber sehr toughe Mädchen; Rooster und LaBoeuf, auch auf den zweiten Blick nicht unbedingt Sympathieträger, die jedoch im entscheidenden Moment selbstlos und – um passend zur Geschichte ein altmodisches Wort zu gebrauchen – edelmütig handeln. Hinzu kommt der geradlinige und dichte Erzählstil, der diesen kleinen, aber feinen Wildwestroman zu einem stimmungsvollen und fesselnden Lesevergnügen macht. Wer klassische amerikanische Literatur mag, wird die Lektüre von „True Grit“ kaum bereuen.

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    • 2
    brudervomweber

    brudervomweber

    20. April 2014 um 18:38
  • "Here is what happened ..."

    True Grit
    brudervomweber

    brudervomweber

    18. April 2014 um 11:18

    Wenn man über TRUE GRIT seine Meinung abgeben will, ist es ratsam, auch seine eigene Historie mit dem Stoff offenzulegen ... immerhin gibt es inzwischen zwei Verfilmungen des Romans von Charles Portis. In meinem Fall fand die erste Begegnung mit Mattie Ross und Rooster Cogburn tatsächlich nicht über den Roman, sondern via Verfilmung der Coen-Brothers statt, und ich muss zugeben, dass mich dieser Film, der wie das Buch eine schnurgerade "straight story" erzählt, insbesondere aufgrund der Darstellung von Jeff Bridges als einäugigem, rauhbeinigem, versoffenen US-Marshall und insbesondere durch Hailee Steinfelds Leistung als "little big girl" Mattie Ross fesselte. Mit dem oscarprämierten "Duke", sprich: John Waynes Interpretation des vierschrötigen Gesetzeshüters, habe ich mich in der Rolle des Marshalls nie auseinandergesetzt. Ich kenne den Film nicht. Ich kenne die Coen-Version. Und inzwischen auch den im Zuge der Verfilmung wieder aus der Versenkung aufgetauchten Roman von Charles Portis. Die Coens haben immer betont, dass ihr Film kein Remake des John-Wayne-Films sei, sondern eine Verfilmung des Romans. Man muss nicht viele Seiten lesen, um zu erkennen, dass das nicht gelogen ist. Einige Dialoge sind wortwörtlich aus dem Roman übernommen, und auch, wenn der Film Szenen hinzudichtet und die Handlung sanft modifiziert, um die vermeintliche Schlichtheit des Originals ein wenig zu komplizieren, verdient er es, vorlagengetreu genannt zu werden. Aber ich will gar nicht über den Film schwadronieren, sondern über das Buch. Ich mochte den Film, und ich wollte wissen, ob ich das Buch ebenfalls mögen würde. Große Überraschungen auf Handlungsebene erwarteten mich natürlich nicht, nachdem ich den Film bereits kannte, aber bei Geschichten wie dieser ist der Weg das Ziel, gibt die Narration den Ton an, das "Wie" des Erzählens wiegt schwerer als das "Was". Mattie Ross' pragmatischer Tonfall liegt hier über allem. Wenn du willst, dass etwas ordentlich erledigt wird, kümmere dich selbst darum. Punkt. Ich muss zugeben, dass ich den Roman mit einem kontinuierlichen Schmunzeln im Mundwinkel las, sicherlich mit einigen (Film)Bildern vor dem geistigen Auge, und dass ich aufgrund der Pfiffigkeit von Mattie, der Bärbeißigkeit von Rooster Cogburn, der selbstgefälligen Eitelkeit des Texas Rangers LaBoeuf, des brandgefährlichen Selbstmitleids eines Tom Chaney und der redlichen Verbrecherseele Ned Pepper trotz des mir bekannten Ausgangs an jeder Zeile, an jedem Wort hing. Die von mir gelesene Ausgabe brachte zudem ein Vorwort mit, in welchem die generationen- und geschmacksübergreifende Tauglichkeit des Romans gepriesen wurde, und in der Tat muss ich mich diesem Credo anschließen. TRUE GRIT ist nicht einfach ein Western. Der Roman schildert das harte Leben im sprichwörtlichen Wilden Westen aus der Sicht eines früh zum Erwachsenwerden gezwungenen Mädchens, erzählt und gelebt mit einer Mischung aus matter-of-fact-Abgeklärtheit, die selbst einen Marshall Cogburn einzunorden vermag, und einer trotz aller Geschäftstüchtigkeit nicht verlorengegangenen Blauäugigkeit. Im zweiten Absatz bringt Mattie die Geschichte bereits auf den Punkt. Da heißt es: "Here is what happened." Geradeheraus. So ist es gewesen. Lies es oder lass es. Meine Empfehlung: Lies es!

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  • Die große LovelyBooks Themen-Challenge 2014

    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2014? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 20 vorgegebenen Themen mindestens 15 Bücher aus 15 unterschiedlichen Themen zu lesen. 5 Themen können also ausgelassen werden. Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt hier mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag. Diese Challenge läuft vom 1.1.2014 bis 31.12.2014. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Wer am Ende des Jahres die 15 Bücher zu 15 verschiedenen Themen geschafft hat, nimmt automatisch an einer Verlosung eines schönen Überraschungspakets teil. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2014 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Ich habe jedes Thema auch zu einem extra Beitrag hier auf LovelyBooks verlinkt, in dem ihr euch jeweils über die passenden Bücher austauschen könnt. Für jedes Thema hänge ich ein Beispielbuch in der Reihenfolge der vorgegebenen Themen an, ihr könnt aber gern andere lesen! Bücher, die erstmalig vor 2010 erschienen sind Bücher, die Teil einer Reihe sind (alles ab mindestens 2 Bänden) Bücher, die ein vorranging rotes Cover haben Bücher, deren Buchtitel eine Zahl enthalten Bücher, die ausschließlich als Taschenbuch / Broschur erschienen sind (nicht als Hardcover, E-Book zusätzlich ist ok) Bücher, bei denen der Vor- oder der Nachname des Autors mit dem gleichen Buchstaben beginnt, wie der Buchtitel Bücher, die bisher noch keine Rezension auf LovelyBooks haben (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, in denen es ums Essen geht und das auch durch den Buchtitel, das Cover o.Ä. ausgedrückt wird Bücher von deutschsprachigen Autoren Bücher, die weniger als 250 Seiten haben Bücher, auf denen hauptsächlich Schrift und kein vordergründiges Covermotiv zu sehen ist Bücher von Autoren, die schon mindestens 5 Bücher veröffentlicht haben Bücher, die in der Hardcover-Ausgabe einen Schutzumschlag haben Bücher, deren Buchtitel aus mindestens 5 Wörtern bestehen Bücher, die aus einer anderen Sprache als dem Englischen oder Französischen übersetzt wurden Bücher, die in einer Stadt mit mehr als 1 Mio. Einwohner spielen Bücher, die in einem unabhängigen Verlag erschienen sind (keine Verlagsgruppen / Konzerne) Bücher, auf deren Cover mindestens 3 Lebewesen zu sehen sind (es zählen Menschen & alle Tierarten) Bücher, die auf LovelyBooks mit 4,5 - 5 Sternen bewertet sind (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, deren Hauptfigur mindestens 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist (wer dieses Thema erfüllen möchte, müsste hier sein Alter verraten - in meinem Fall müsste die Figur 17 oder jünger bzw. 37 oder älter sein) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Antworten auf häufig gestellte Fragen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Wenn es in der Aufgabenstellung keine spezielle Eingrenzung gibt, zählt wirklich alles, was dazu passt. Zahlen zählen also auch als Zahlen, egal ob ausgeschrieben oder nicht usw. * Ich kann diese Challenge nicht in Unterthemen gliedern, da das nur bei Leserunden geht. * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Unabhängige Verlage sind solche, die nicht zu einer Verlagsgruppe / einem Konzern gehören. Wenn ihr unsicher seid, schreibt mir eine Nachricht mit dem entsprechenden Verlag. * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, als auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2014 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Postet euer jeweiliges Buch bitte erst, wenn ihr es wirklich komplett gelesen & eine Rezension oder Kurzmeinung geschrieben habt. * Ein paar Beispiele für Verlage,  die als unabhängig zählen - es gibt aber wirklich ganz viele, fragt mich im Zweifel einfach per Nachricht: Hanser Verlag (und Unterverlage), Aufbau Verlag (und Unterverlage), dtv, Coppenrath Verlag, Diogenes Verlag, usw. * Falls Bücher, die eine ISBN habe, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com * Bei Themen, für die der Stand bei Lesebeginn entscheidend ist (Bücher, die noch keine Rezension haben / Bücher, mit Bewertung zwischen 4,5 - 5 Sternen) vertraue ich einfach darauf, dass ihr wirklich nur welche angebt, wo das stimmt. * Keine Mangas & Comics, außer für Thema 10 - Graphic Novels zählen überall, sofern sie dem Thema entsprechen Teilnehmer: 19angelika63 4cloverleaf 78sunny aba Aduja Ajana Alchemilla AlinchenBienchen allegra Alondria Amara Anendien Aniston81 AnnaMK Anneblogt Annilane Anniu anushka Arizona Asu AuroraBorealis baans Bambi-Nini Baneful battlemaus88 BethDolores BiancaWoe Bluebell2004 bluebutterfly222 bookgirl Bookmarble books_and_senses bookscout brudervomweber BuchblogDieLeserin Bücherwurm Buchgeborene Buchrättin Buecherfee82 Buecherfreak321 Buecherschmaus Buecherwurm1973 callunaful Carina2302 carooolyne CaryLila Cattie christiane_brokate Clairchendelune Clouud coala_books Code-between-lines Curin czytelniczka73 daneegold DaniB83 Daniliesing danzlmoidl darigla Deengla Deirdre dieFlo Dini98 Donata Donauland DonnaVivi Dreamworx Dunkelblau El. 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    • 2083
  • Rezension zu "True Grit" von Charles Portis

    True Grit
    Capricorna

    Capricorna

    16. August 2011 um 17:23

    Ein altmodisches Buch im besten Sinne des Wortes. Erzählt wird eine Geschichte, geradlinig, ohne Chichi, ohne lange Erklärungen zum Warum, wozu, weshalb. Die jugendliche Heldin hat festgefügte Ansichten und Vorstellungen, die sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten gegen alle Widerstände durchsetzt. Keine Nabelschau, keinei Selbstzweifel, keine weiblichen Allüren - was natürlich dem männlichen Autor geschuldet sein dürfte. Aber auch im Lichte des Erscheinungsjahres, 1969, eine sehr ungewöhnliche Heldin und Geschichte. Lesenswert.

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  • Rezension zu "True Grit" von Charles Portis

    True Grit
    Phil Decker

    Phil Decker

    20. July 2011 um 15:26

    In einem Rutsch durchgelesen. Klasse Buch. Schaue mir jetzt die Verfilmung an.

  • Rezension zu "True Grit" von Charles Portis

    True Grit
    Draco_Tenebris

    Draco_Tenebris

    15. May 2011 um 19:21

    "True Grit" erzählt die Geschichte von Mattie Ross, die ihren Vater verliert, als sie gerade mal 14 Jahre alt ist. Das Mädchen setzt alles daran, um den Mord an ihrem Vater aufzuklären und den Attentäter, einen Feigling namens Tom Chaney, zur Strecke zu bringen. Das alles ist nicht leicht - denn der mutigen Mattie, wie Autor Charles Portis sie nennt, stellen sich unzählige Gefahren in den Weg. Sie sucht jemanden, der ihr dabei helfen kann, Chaney zu fangen und zwei sehr wertvolle geraubte Dinge ihres Vaters zurückzubringen. Dabei gerät sie an den trinkwütigen Marshall Rooster Cogburn, sowie an den eher unfreundlichen Texas Ranger LaBoeuf, dessen Charakter mir im Buch allerdings überhaupt nicht zusagen wollte. Den Marshall und Mattie allerdings fand ich richtig cool - die beiden sind nämlich richtig Klasse, gerade, weil Mattie ein bisschen frech, und dennoch sympathisch ist. Sie denkt einfach an alles, was man auch am Erzählstil des Buches merkt, während immer noch ihr geliebter Vater im Mittelpunkt steht. Mattie ist ein wirklich mutiges Mädchen, das sich kein Blatt vor dem Mund nimmt und an deren Sprüche sich sogar die härtesten Banditen die Zähne ausbeißen. Die ständigen Zankereien zwischen ihr, dem Marshall und anderen Figuren aus dem Buch haben mir richtig gut gefallen. Außerdem erleben sie haarsträubende Abenteuer, die von Anfang bis Ende sehr ausführlich beschrieben waren. "True Grit" ist ein Western der besonderen Art, mit ausgefallenen Figuren, die einem aber trotzdem ans Herz gehen können. Ich finde dieses Buch wirklich toll, und bin froh es gelesen zu haben - weshalb ich mich auch jetzt sehr auf den neuen Film freue!

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  • Rezension zu "True Grit" von Charles Portis

    True Grit
    hproentgen

    hproentgen

    15. March 2011 um 21:45

    »An diesem Abend ging Tom Chaney in eine Bar und ließ sich auf ein Kartenspiel mit irgendwelchem Pack ein und verspielte dabei seinen Lohn. Er trug den Verlust nicht wie ein Mann, sondern stellte sich wer weiß wie an, ging wieder ins Boardinghouse zurück und verkroch sich tief gekränkt in seinem Zimmer. Dort hatte er eine Flasche Whiskey; die trank er aus. Papa saß währenddessen unten im Aufenthaltsraum und unterhielt sich mit ein paar Handlungsreisenden. Nach einer Weile kam Chaney runter. Er hatte sein Gewehr bei sich und verkündete, er sei beim Spiel betrogen worden, jetzt wolle er noch einmal in die Bar gehen und sich sein Geld zurückholen. Papa sagte, wenn er betrogen worden sei, solle er doch lieber dem Sheriff Bescheid sagen. Chaney wollte davon nichts hören. Papa folgte ihm nach draußen und sagte, er solle ihm sein Gewehr geben; in dem Zustand dürfe er nicht mit der Waffe in der Hand Streit anfangen. Mein Vater war unbewaffnet. Tom Chaney legte an, schoss und traf ihn mitten in die Stirn. Papa war sofort tot. « Vierzehn ist Mattie, als ihr Vater erschossen wird. Ihre Mutter ist nicht sehr realitätstauglich und ihrem Vater hat sie schon seit einiger Zeit die Bücher geführt. Wenn Chaney, der Mörder ihres Vater, gehenkt werden soll, dann muss sie dafür sorgen. Denn Fort Smith ist der Gerichtsbezirk für das gesamte Indianergebiet, in den sich sämtliche Kriminelle aus den USA flüchten. Und die gibt es seit dem Bürgerkrieg mehr als genug. Also engagiert sie einen Marshall, einen Mann ohne Mitleid: Rooster Cogburn. Der ist nicht nur hart, sondern hat auch ein erhebliches Alkoholproblem. Und damit dieser das Geld, das sie ihm zahlt, nicht einfach versäuft, reitet sie mit. Damit der Auftrag auch ausgeführt wird. Als Dritter ist ein Texas Ranger mit von der Party, der ebenfalls hinter Chaney her ist. Die beiden Männer wollen das Mädchen erst abschütteln. Frauen haben auf so einer gefährlichen Mission nichts verloren und junge Mädchen schon gar nicht. Doch Mattie ist niemand, den man einfach abschütteln kann. Und so nimmnt die Geschichte ihren Anfang. Charles Portis hat eine harte Geschichte geschrieben, in einem ebenso harten, klaren Stil, ohne große Innenansicht der Figuren. Und doch erfahren wir alles über die drei durch das, was sie tun. Und tauchen ein in die Frontier, den Westen, die Grenze zwischen Zivilisation und Rechtlosigkeit. Die Rechtsprechung ist weit von dem entfernt, was wir heute als Recht und GEsetz ansehen, der Marshal ist selbst früher ein Bandit gewesen, der Texas Ranger ein eitler Mann und Mattie altklug und von sich überzeugt. Portis erzählt die Geschichte schmucklos, gradlinig; lässt das harte Leben damals lebendig werden, ohne es zu glorifizieren. Aus dem alten Testament könnte diese Geschichte um Rache und Gerechtigkeit stammen, erinnert ein wenig an Joseph Roths [[ASIN:3423130202 Hiob]]. Dazu tragen auch die einmaligen Dialoge bei, die allein schon das Lesen lohnen würden. Einen Roman, den man zweimal lesen sollte. Einmal als spannende Abenteuergeschichte. Und einmal, um die Einzelheiten zu genießen, die Kunst, mit der der Autor sein Garn spinnt und den Leser in seine Geschichte einwickelt. Und dank dem Film der Coen Brüder wurde jetzt ein Buch wiederentdeckt, das zu lesen sich auch für nicht Western-Fans lohnt. Leseprobe: http://www.rowohlt.de/fm/131/Portis_True.pdf True Grit, Westernroman, Charles Portis, RoRoRo, Februar 2011 ISBN-13: 978-3499256622, Tb, 219 Seiten, Euro 8,99

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  • Rezension zu "True Grit" von Charles Portis

    True Grit
    Heinrich_Stefan_Noelke

    Heinrich_Stefan_Noelke

    Eines der intensivsten und besten Bücher, die ich gelesen habe. Ein Western. Wunderbarer Western. Habe lange keinen mehr gelesen und freue mich auf den Film, zumal von den Brüdern Coen gedreht. Ich habe gelesen, dass Mattie auf der Leinwand pausenlos redet. Das tut sie im Buch ebenso. Sie ist die Ich-Erzählerin und das passt gut zur Geschichte. Die Dialoge sind köstlich. Die Geschichte überzeugt wegen der völligen Kompromisslosigkeit der Handlung. Niemand fragt nach einem Warum, dafür bleibt keine Zeit. Es wird sofort geschossen, ohne zu zögern. Das hat nichts, rein gar nichts mit den Ballergeschichten zu tun, die man kennt. Andererseits werden Regeln befolgt, die wegen ihrer Strenge überraschen. Man begreift etwas über das heutige Amerika, das mir ziemlich fremd geworden ist. Und man begreift auch etwas über unsere eigene Gesellschaft.

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