Charles S Richardson

 3.6 Sterne bei 17 Bewertungen

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Das Ende des Alphabets

Das Ende des Alphabets

 (17)
Erschienen am 01.02.2008

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miahs avatar

Rezension zu "Das Ende des Alphabets" von Charles S Richardson

Das Ende des Alphabets
miahvor 2 Jahren

Inhalt:
Ambrose erhält die Diagnose, dass er nur noch ca. einen Monat zu leben hat. Der Arzt rät ihm, Vorkehrungen zu treffen. Aber Ambrose hat andere Pläne. Da er schon immer vom Alphabet fasziniert war, erstellt er eine Liste mit Städten, die er gemeinsam mit seiner Frau in seinen verbleibenden Tagen besuchen will. Von A wie Amsterdam über B wie Berlin geht es nach F wie Florenz. Dort stellen sie fest, dass es so nicht weitergehen kann.

Meine Meinung:
Die Idee fand ich wirklich schön, aber die Umsetzung hat mir nicht gefallen. Der Schreibstil war ungewöhnlich, sehr nüchtern und berichtend.
Als Leser blieb ich stets außenstehender Beobachter. Die Handlung hat mich nicht mitgerissen. Mir fehlten Emotionen. Alles wirkt so unnahbar.
Ambrose und Zipper waren so lange zusammen und sind viel gereist. Sollten da nicht wunderschöne Erinnerungen geweckt werden, wenn sie in den Städten sind, die sie schon einst gemeinsam bereist hatten? Erinnerungen gibt es, aber sie sind so banal und gar nicht romantisch. Ambrose und Zipper erkunden die Städte auch nie gemeinsam, sondern getrennt. Das war mir völlig unverständlich.

Insgesamt konnte ich leider nichts mit dieser Geschichte anfangen.

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Maggis avatar

Rezension zu "Das Ende des Alphabets" von Charles S Richardson

Ein zauberhaftes Kleinod
Maggivor 3 Jahren

"Das Endes des Alphabets" ist ein sehr schmales Büchlein mit großem Inhalt!

 
Um seinen 50.Geburtstag herum erfährt Ambrose Zephyr, dass er unheilbar krank ist und nur noch kurze Zeit zu Leben hat. Statt in Panik oder Depression zu versinken, macht er sich mit seiner Frau Zappora auf eine letzte Reise. Hin zu den Orten, die ihre Liebe bestimmten und hin zu Orten, die er immer schon mal sehen wollte. 
 
In diesem Buch legen sich die verschiedenen zarten Erzählschichten wie ein fluffiger Tüllrock übereinander. Weit entfernt von einer klassischen oder chronologischen Erzählweise ist diese Erzählung eher wie ein Traum, der sehr stark über die geweckten Gefühle arbeitet und so zum Leser spricht. Nach und nach erfährt man so auch einiges aus der Vergangenheit von Ambrose und Zappora, ihrer Kindheit, ihrem Kennenlernen, ihrem Alltag. 
Der Inhalt dieses schmalen Bandes trifft direkt ins Herz, er ist besonders berührend und die beiden einmaligen Protagonisten, Ambrose und Zappora kurz Zipper, zu begleiten, mutet fast schon intim an. 
 
Auf nur 143 Seiten liegt hier eine einmalige, große Liebesgeschichte vor, ohne den Anklang von Kitsch. 
Ganz großes Kino!

Kommentare: 4
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Pantheons avatar

Rezension zu "Das Ende des Alphabets" von Charles S Richardson

Rezension zu "Das Ende des Alphabets" von Charles S Richardson
Pantheonvor 10 Jahren

Der Schreibstil ist echt Geschmackssache, aber mir hat er gut gefallen! Ich hab mir den Roman zwar anders vorgestellt, aber er ist sehr bemerkenswert für ein Debüt und nur knappe 140 Seiten!

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