Das Ende des Alphabets

von Charles S Richardson 
3,6 Sterne bei17 Bewertungen
Das Ende des Alphabets
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (10):
Maggis avatar

Ein entzückendes Büchlein!

Kritisch (4):
miahs avatar

Nette Idee, aber berührt hat es mich nicht.

Alle 17 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Das Ende des Alphabets"

Ambrose Zephyr bewohnte mit seiner Frau ein schmales, mit Büchern vollgestopftes viktorianisches Reihenhaus. Er besaß zwei maßgeschneiderte Anzüge und versäumte es nie, seiner Frau Zipper die Tür aufzuhalten. Zipper ruhte in sich wie kaum eine andere, nahm Dummköpfe mit Anmut hin und trug nur zum Lesen eine Brille, die sie in einem kleinen Geschäft in Paris gekauft hatte. Für sie war Ambrose schlicht der einzige Mann, den sie jemals wirklich geliebt hatte. Nun sollte er sterben, und der Arzt hatte ihnen geraten, für die verbleibenden 26 Tage Vorkehrungen zu treffen. Aber Ambrose hatte den rindsledernen Koffer unter dem Bett hervorgezogen und beschlossen, sich mit Zipper auf eine unvergessliche Reise zu machen. Bei A wie Amsterdam fingen sie an, besuchten Berlin, Chartres und die Pyramiden von Gizeh. Doch schon bald mussten sie erkennen, dass es so nicht würde weitergehen können.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492050654
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:143 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:01.02.2008

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,6 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne5
  • 4 Sterne5
  • 3 Sterne3
  • 2 Sterne3
  • 1 Stern1
  • Sortieren:
    miahs avatar
    miahvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Nette Idee, aber berührt hat es mich nicht.
    Das Ende des Alphabets

    Inhalt:
    Ambrose erhält die Diagnose, dass er nur noch ca. einen Monat zu leben hat. Der Arzt rät ihm, Vorkehrungen zu treffen. Aber Ambrose hat andere Pläne. Da er schon immer vom Alphabet fasziniert war, erstellt er eine Liste mit Städten, die er gemeinsam mit seiner Frau in seinen verbleibenden Tagen besuchen will. Von A wie Amsterdam über B wie Berlin geht es nach F wie Florenz. Dort stellen sie fest, dass es so nicht weitergehen kann.

    Meine Meinung:
    Die Idee fand ich wirklich schön, aber die Umsetzung hat mir nicht gefallen. Der Schreibstil war ungewöhnlich, sehr nüchtern und berichtend.
    Als Leser blieb ich stets außenstehender Beobachter. Die Handlung hat mich nicht mitgerissen. Mir fehlten Emotionen. Alles wirkt so unnahbar.
    Ambrose und Zipper waren so lange zusammen und sind viel gereist. Sollten da nicht wunderschöne Erinnerungen geweckt werden, wenn sie in den Städten sind, die sie schon einst gemeinsam bereist hatten? Erinnerungen gibt es, aber sie sind so banal und gar nicht romantisch. Ambrose und Zipper erkunden die Städte auch nie gemeinsam, sondern getrennt. Das war mir völlig unverständlich.

    Insgesamt konnte ich leider nichts mit dieser Geschichte anfangen.

    Kommentieren0
    16
    Teilen
    Maggis avatar
    Maggivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein entzückendes Büchlein!
    Ein zauberhaftes Kleinod

    "Das Endes des Alphabets" ist ein sehr schmales Büchlein mit großem Inhalt!

     
    Um seinen 50.Geburtstag herum erfährt Ambrose Zephyr, dass er unheilbar krank ist und nur noch kurze Zeit zu Leben hat. Statt in Panik oder Depression zu versinken, macht er sich mit seiner Frau Zappora auf eine letzte Reise. Hin zu den Orten, die ihre Liebe bestimmten und hin zu Orten, die er immer schon mal sehen wollte. 
     
    In diesem Buch legen sich die verschiedenen zarten Erzählschichten wie ein fluffiger Tüllrock übereinander. Weit entfernt von einer klassischen oder chronologischen Erzählweise ist diese Erzählung eher wie ein Traum, der sehr stark über die geweckten Gefühle arbeitet und so zum Leser spricht. Nach und nach erfährt man so auch einiges aus der Vergangenheit von Ambrose und Zappora, ihrer Kindheit, ihrem Kennenlernen, ihrem Alltag. 
    Der Inhalt dieses schmalen Bandes trifft direkt ins Herz, er ist besonders berührend und die beiden einmaligen Protagonisten, Ambrose und Zappora kurz Zipper, zu begleiten, mutet fast schon intim an. 
     
    Auf nur 143 Seiten liegt hier eine einmalige, große Liebesgeschichte vor, ohne den Anklang von Kitsch. 
    Ganz großes Kino!

    Kommentare: 4
    58
    Teilen
    Pantheons avatar
    Pantheonvor 10 Jahren
    Rezension zu "Das Ende des Alphabets" von Charles S Richardson

    Der Schreibstil ist echt Geschmackssache, aber mir hat er gut gefallen! Ich hab mir den Roman zwar anders vorgestellt, aber er ist sehr bemerkenswert für ein Debüt und nur knappe 140 Seiten!

    Kommentieren0
    13
    Teilen
    Karin1970s avatar
    Karin1970vor 9 Jahren
    Kurzmeinung: Eine sehr schöne Umsetzung zu der Idee des Buches
    Giftkekss avatar
    Giftkeks
    SarahPs avatar
    SarahP
    H
    HolyPetrusvor 2 Jahren
    Ailuj29s avatar
    Ailuj29vor 4 Jahren
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Calleys avatar
    Calleyvor 7 Jahren

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks