Charles Scott Richardson Das Ende des Alphabets

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Inhaltsangabe zu „Das Ende des Alphabets“ von Charles Scott Richardson

Als Ambrose Zephyr erfährt, dass er nur noch so viele Tage zu leben hat wie das Alphabet Buchstaben, packt er seinen alten Lederkoffer und macht sich mit seiner Frau auf den Weg: Sie beginnen bei A wie Amsterdam, dann Berlin, Chartres... Eine ergreifende Geschichte über die eine große Liebe – romantisch, zärtlich und weise.

Eine kurze Geschichte. Sehr viel Gefühl. Starke Charaktere. So viel Tiefsinn! Herzzereißend und wunderschön zugleich!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Nette Unterhaltung für zwischendurch

— seschat

Kurzweilige Geschichte für Zwischendurch. Netter Schreibstil und trotz des Themas nicht sehr traurig

— hexhex

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    Das Ende des Alphabets

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. August 2015 um 18:56

    Ich persönlich war ja schon unglaublich verliebt in das Buch "Eines Morgens in Paris" vom selben Autor. Und genauso gut hat mir dann auch dieses Buch gefallen! Es geht um Ambrose, bei dem eine tödliche Krankheit diagnostiziert wird, die sich schon im Endstadium befindet. Ihm bleibt noch ein Monat Lebenszeit - plus/minus. Er möchte diese Zeit nicht sinnlos verstreichen lassen und bricht mitten in der Nacht mit seiner Frau auf eine Reise in verschiedene Städte von A-Z auf und gemeinsam gehen sie noch einmal auf die Spuren ihrer Liebe ...  Den Schreibstil würde ich tatsächlich schon als einzigartig und besonders beschreiben. Allerdings muss man sich in gewisser Weise auch drauf einlassen und ihn auf sich wirken lassen. Richardson schreibt sehr poetisch und benutzt sehr viele Gedankenpausen, die Freiraum zum selbstständigen Gestalten der Geschichte lassen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass viele das nicht mögen oder Schwierigkeiten damit haben. Trotzdem lege ich jedem ans Herz, es einfach mal zu probieren! Die Geschichte ist zweischneidig - einerseits eine sehr schöne und süße Liebesgeschichte, andererseits traurig und bedrückend. Ich finde es eine außergewöhnliche Leistung, dass der Autor es geschafft hat, dass ich die Charaktere auch auf 200 Seiten schon ins Herz schließen konnte. Zwar war Ambrose der Hauptcharakter, aber seine Frau "Zipper" mochte ich trotzdem mehr - sie ist eine so starke, liebevolle, stolze und gefühlvolle Figur, die man auch einfach nur sympathisch finden MUSS! Kann ich absolut weiterempfehlen!

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  • Nette Unterhaltung für zwischendurch

    Das Ende des Alphabets

    seschat

    17. July 2015 um 16:11

    COVERDas Buchcover von "Das Ende des Alphabets" fand ich auf Anhieb klasse. Farben und Motive wurden harmonisch aufeinander abgestimmt. Besonders die in Silhouettenform angedeuteten Sehenswürdigkeiten aus aller Welt haben es mir angetan. Zudem mag ich den verspielten Zeichen-/Malstil. INHALT Der 50-jährige Londoner Werbetexter Ambrose Zephyr erfährt bei einer Routineuntersuchung, dass er aufgrund einer unheilbaren Krankheit nicht mehr lange leben wird. Der Arzt gibt ihm maximal noch 26 bis 30 Tage Lebenszeit. Diese will Ambrose nicht nutzlos, also ungelebt, verstreichen lassen und beschließt deshalb mit seiner Frau Zappora eine 26-tägige Reise zu machen. Er will noch einmal an die Orte reisen, wo er bereits mit seiner Frau, seiner großen Liebe Zappora, gewesen ist und in Erinnerungen schwelgen. Als roter Faden dient ihm, dem Alphabet-Liebhaber par excellence, das Alphabet und dessen 26 Buchstaben. Genau in dieser Reihenfolge, nämlich von A bis Z, soll seine Reise ablaufen. Start ist natürlich Amsterdam. MEINUNG Charles Scott Richardson hat mit dem Roman "Das Ende des Alphabets" ein kurzweiliges Werk über den Wert des Lebens und die Kraft des Neuanfangs geschrieben. Der todkranke Protagonist Ambrose will noch einmal richtig leben und das mit seiner Frau. Infolge kündigen beide ihren Job und reisen um die Welt. Dabei treffen sie auf interessante Persönlichkeiten, die ihnen in dieser traurigen Zeit des Abschieds beistehen und Tipps geben. Nicht nur Ambrose, sondern auch Zappora lernt infolge dieser Reise in die gemeinsame Vergangenheit, was es heißt, los zu lassen und den Augenblick zu genießen, was mir sehr gefallen hat. Die Städte, die beide besuchen, ob nun Amsterdam, Berlin oder Gizeh, werden nur kurz, mithilfe ihrer bekannten Sehenswürdigkeiten lokalisiert. Thematisch geht es mehr um die Innensicht des Ehepaars. Hierbei kann der auktoriale Erzähler aus dem Vollem schöpfen. Der Sprachstil ist leicht und sehr flüssig. Er schweift nicht groß in Sentimentalitäten ab, sondern bleibt eher nüchtern, beschreibend. Die Übersichtlichkeit der Kapitel und die große Schrift sind sehr leserfreundlich und für mich eindeutig ein Plus dieses Romans. Gerade, wenn man keine Lust auf eine tiefgreifendes, mit vielen Seiten ausgestattetes Buch hat, ist diese 138-seitige Lektüre genau das Richtige. FAZIT Ein Buch, das ein schweres Thema auf sehr leichtfüßige Weise behandelt. Gute Lektüre für etwas Kurzweil zwischendurch.

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