Charles Scott Richardson Eines Morgens in Paris

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Inhaltsangabe zu „Eines Morgens in Paris“ von Charles Scott Richardson

Octavio ist Bäcker, sammelt Bücher und lernt durch eine Verkettung von Zufällen Isabeau kennen - die Liebe seines Lebens. Ein in grünes Leinen gebundenes Buch spielt dabei eine genauso große Rolle wie ein halbblinder Uhrmacher, eine Buchhändler-Familie und ein Künstler. Und dann ist da noch die schrullige Stammkundschaft der Boulangerie… Wir werden Zeuge einer gleichermaßen außergewöhnlichen wie unwahrscheinlichen Liebesgeschichte, die vom Glück des Zufalls und der Liebe erzählt. Charles Scott Richardsons Roman ist eine zauberhafte, rührende Ode an das Leben und eine ganz besondere Entdeckung für alle, die auch Die fabelhafte Welt der Amélie lieben.

Ein Buch für Freunde der schönen Worte, jedoch nichts für Verfechter von spannender Handlung.

— Fantasie_und_Träumerei

Dünnes Büchlein mit einem so großen Aufgebot an Akteuren, dass es dem Leser ganz schwindelig wird....

— TochterAlice

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  • Rezension "Eines Morgens in Paris" von C. S. Richardson

    Eines Morgens in Paris

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. May 2015 um 19:21

    Originaltitel: The Emperor of Paris (2012) Einordnung: Liebesroman, Leben, Poetik Verlag: Atlantik (Broschur, 2014, Originalausgabe) Seitenzahl: 238 ISBN: 978-3-455-60013-1 Übersetzer: Giovanni und Ditte Bandini Dieses Buch ist so unglaublich schön und facettenreich, dass ich nicht glaube, eine Inhaltsangabe verfassen zu können, die dem Inhalt auch nur ansatzweise gerecht wird. Daher benutze ich ausnahmsweise mal den Klappentext: "Octavio ist Bäcker, sammelt Bücher und lernt durch eine Verkettung von Zufällen Isabeau kennen - die Liebe seines Lebens. Wir werden Zeuge einer gleichermaßen unwahrscheinlichen wie fabelhaften Liebesgeschichte, in der ein in grünes Leinen gebundenes Buch eine genauso große Rolle spielt wie ein halbblinder Uhrmacher, eine Buchhändlerfamilie und ein Künstler. Und dann ist da noch dir schrullige Stammkundschaft der Boulangerie..." Dieses Buch ist zu einem meiner Lieblingsbücher geworden. Dieser Schreibstil von Richardson ist zuerst einmal ungewohnt und möglicherweise auch kompliziert, aber definitiv einzigartig und wunderschön poetisch. Mit jedem Wort und jedem Satz habe ich gedacht auf einer Wolke über Paris zu schweben und der romantischen Liebesgeschichte mit einem Lächeln auf meinen Lippen zu folgen. Noch nie hab ich so eine atemberaubend schöne Liebesgeschichte gelesen! Ich konnte den Geruch von frischem Gebäck und leinengebundenen Büchern vernehmen, die frische Luft an der Seine im Gesicht spüren und die Romantik von Paris hat sich in meinem Herzen eingenistet. Fazit: Wer Bücher liebt, wer offen ist für einen einzigartigen Schreibstil und eine etwas anspruchsvollere Liebesgeschichte, wer dem Charme von Paris nicht wiederstehen kann und wer poetische Tiefgründigkeit liebt, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Bewertung: 10/10

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  • Eines Morgens in Paris

    Eines Morgens in Paris

    Fantasie_und_Träumerei

    06. December 2014 um 18:46

    "Brot war der Stoff des Lebens, für ihn der Stoff von Generationen: Die Notre-Dames waren so lange schon Bäcker, wie es überhaupt Notre-Dames gab." Octavio ist der Sohn eines Bäckers. Er hat ein wenig Schwierigkeiten mit Buchstaben - das war schon bei seinem Vater so - verfügt dafür aber über umso mehr Wärme und Herzensgüte, die erst dann voll zum Tragen kommt, als der Vater in den Krieg ziehen muss und die Mutter mit dem Tagewerk der Backstube, der Arbeit die Leben und Überleben bedeutet, allein dasteht. "Die Möglichkeit, dass sie einen Knaben zur Welt bringen könnte, war Madame nie in den Sinn gekommen. Nein, sagte sie. Der Name muss etwas Apartes sein. Weiblich. Mit einer Note von Stärke.Wie ihre Mutter, sagte Pascal." Ein Buch für Genießer Isabeau ist die Tochter der feinen Madame und arbeitet nur wenige Schritte entfernt von Octavio im Keller des Louvre. Erst die Folgen des ersten Weltkrieges, der so viele Menschen Entbehrung,  und Octavios Vater den Verstand kostet, sorgt dafür, dass die beiden zueinander finden. Ganz zart und achtsam. "Die Klagen der Menschen, die den ganzen Tag lang für magere Zuteilungen Schlange standen; eine solche Entbehrung bedeutete den sicheren seelischen Tod des Landes." "Eines Morgens in Paris" ist eine sehr feine, sanfte Geschichte, die mit vielen kleinen entzückenden Details genau das Flair wiederspiegelt, dass das Cover des Romans mit seinem hübschen Scherenschnitt verspricht. Der Kanadier Charles Scott Richardson erzählt eine Geschichte, die Freunde schöner Worte begeistern, bei Verfechtern des Abenteuers und der Spannung jedoch eher auf Ablehnung stoßen wird. Viele, ja wirklich sehr viele Beschreibungen von Schauplätzen, Personen und der Stimmungslagen führen den Leser in ein verworrenes Labyrinth, aus dem es erst ab der Hälfte des Romans so langsam herauszufinden gelingt. Ein Buch mit sehr viel Charme und Schick, aber eben auch unnützem Tand, der nicht jedermanns Sache ist.

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  • Vergeudete Zeit

    Eines Morgens in Paris

    connychaos

    09. November 2014 um 09:20

    Das zauberhafte Cover und auch die Beschreibung auf der Buchrückseite haben mich sehr angesprochen und mich auf eine wunderschöne Geschichte voller Magie und Parisflair hoffen lassen. Ich bin von diesem Buch enttäuscht, meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt. Es geht um die Pariser Bäckerfamilie Notre-Dame, die Anfang des 20. Jahrhunderts im 8. Arrondissement lebt und einen Sohn aufzieht. Octavio, der Bäckerssohn entwickelt eine Liebe zu Büchern, obwohl er gar nicht lesen kann und lernt so Isabeau kennen, die die Liebe seines Lebens wird. Der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig, es gibt keine direkte Rede, ich wurde damit nicht warm und nahm die Geschichte nur distanziert wahr. Im letzten Drittel gab es ein paar Sätze, die sehr schön geschrieben waren und mich in ihren Bann ziehen konnten, davon hätte ich gerne mehr gelesen und zwar von Anfang an. Zu den Personen fand ich auch keinen Zugang, neben den Hauptfiguren tauchten auch immer weitere auf, die meines Erachtens sehr belanglos waren. Die Sprünge in der Story zwischen den Personen und sogar Zeiten haben mich verwirrt und den ohnehin schon zähen Lesefluss zusätzlich gebremst. Die Geschichte hat Potential doch der Autor hat sich meiner Meinung nach keine große Mühe gegeben den Charme von Paris, seinen Bäckereien und Bücherständen entlang der Seine einzufangen. Sogar die Hauptprotagonisten wie z.b. den Uhrmacher Grenelle werden widersprüchlich beschrieben. Einfach nur schade!

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  • zauberhaft

    Eines Morgens in Paris

    Jetztkochtsie

    03. November 2014 um 09:07

    Was für ein wundervolles schöngeistiges Buch. Nein wirklich, kein Spaß, schon lange nicht mehr hat es ein Autor geschafft, mich mit seinen Worten so zu begeistern, wie hier. Dabei hatte ich äußerst geringe Erwartungen an dieses Büchlein, hatte übelste ChickLit erwartet, bei dem schmalzigen Klappentext, der überdies überhaupt nicht zu diesem Büchlein paßt. Geliefert bekam ich jedoch nicht schnöden Herzschmerz oder Weiberliteratur von geringem Niveau, oh nein, geliefert bekam ich einen Text, der die Liebe zum geschriebenen Wort auf jeder Seite verkörpert, der skurrile Charaktere und eine ganz zauberhafte Geschichte vereint. Nein, hierbei geht es nicht um die Liebe zweier Pariser, hier geht es um so viel mehr, um das Gefühl, wenn man ein neues Buch kauft und über den Deckel streicht, um den Geruch nach frischen Croissants, um den einen Menschen, der nur für den anderen gemacht ist, um Zeichnungen und Schönheit, die im Auge des Betrachters liegt, um die Liebe der Eltern zum Kind und das Fehlen dieser Liebe, um Menschen, die einen auffangen, wenn man fällt und Leute, die einen lieben, ganz so wie man ist, nur weil man so ist. Dabei ist es wichtig anzumerken, daß die Geschichte nicht linear erzählt wird, sondern aus Erinnerungsfetzchen, Bruchstücken und Fragmenten langsam zusammen gesetzt wird. Dieses Buch ist keine leichte Lektüre, es stellt Ansprüche an seine Leser, es erwartet, daß man sich auf diese Geschichte einläßt und dann belohnt es mit einer sprachlichen Schönheit und einer Tiefsinnigkeit, die ich mir bei so vielen Büchern wünschen würde. Kurz: Ein Traum, lesen Sie! LESEN! Husch husch...

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  • Zauberhaft

    Eines Morgens in Paris

    Jetztkochtsie

    03. November 2014 um 09:04

    Was für ein wundervolles schöngeistiges Buch. Nein wirklich, kein Spaß, schon lange nicht mehr hat es ein Autor geschafft mich mit seinen Worten so zu begeistern, wie hier. Dabei hatte ich äußerst geringe Erwartungen an dieses Büchlein, hatte übelste ChickLit erwartet, bei dem schmalzigen Klappentext, der überdies überhaupt nicht zu diesem Büchlein paßt. Geliefert bekam ich jedoch nicht schnöden Herzschmerz oder Weiberliteratur von geringem Niveau, oh nein, geliefert bekam ich einen Text, der die Liebe zum geschriebenen Wort auf jeder Seite verkörpert, der skurrile Charaktere und eine ganz zauberhafte Geschichte vereint. Nein, hierbei geht es nicht um die Liebe zweier Pariser, hier geht es um so viel mehr, um das Gefühl, wenn man ein neues Buch kauft und über den Deckel streicht, um den Geruch nach frischen Croissants, um den einen Menschen, der nur für den anderen gemacht ist, um Zeichnungen und Schönheit, die im Auge des Betrachters liegt, um die Liebe der Eltern zum Kind und das Fehlen dieser Liebe, um Menschen, die einen auffangen, wenn man fällt und Leute, die einen lieben, ganz so wie man ist, nur weil man so ist. Dabei ist es wichtig anzumerken, daß die Geschichte nicht linear erzählt wird, sondern aus Erinnerungsfetzchen, Bruchstücken und Fragmenten langsam zusammen gesetzt wird. Dieses Buch ist keine leichte Lektüre, es stellt Ansprüche an seine Leser, es erwartet, daß man sich auf diese Geschichte einläßt und dann belohnt es mit einer sprachlichen Schönheit und einer Tiefsinnigkeit, die ich mir bei so vielen Büchern wünschen würde. Kurz: Ein Traum, lesen Sie! LESEN! Husch husch...

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  • Zauberhaft

    Eines Morgens in Paris

    Jetztkochtsie

    03. November 2014 um 08:58


  • Ein paar Gestalten zu viel

    Eines Morgens in Paris

    TochterAlice

    17. October 2014 um 10:48

    ...treiben sich aus meiner Sicht in diesem ansonsten durchaus anrührenden Paris-Roman herum: um die - soweit ich es verstanden habe - im Zentrum stehende Bäckersfamilie Émile, Immacolata und vor allem ihren Sohn Octavio tummelt sich ein so breites Spektrum an Akteuren, dass es mir nicht möglich war, hier den Überblick zu wahren und sie beim Weiterlesen immer wieder an passender Stelle einzuordnen. Kurzum: leider gestaltete sich die Lektüre ein wenig wirr. Ein charmanter, gut zur Stadt Paris passender Schreibstil mit originellen, appetitlichen Assoziationen zu und Vergleichen mit Speisen, vor allem mit süßen Backwaren lädt eigentlich nur so ein zum gemütlichen Lesen und Genießen der Liebesgeschichte des jungen Octavio. Doch sind daran - vor allem im Vorlauf, bis es dazu kommt - so ungeheuer viele Figuren beteiligt, die Kapitel für Kapitel neu eingeführt werden, dass das Buch - eigentlich ein ausgesprochen schmaler Band - quasi schon damit ausgefüllt, davon überladen ist, bevor es an die eigentliche Geschichte geht. Man muss kein Prophet sein, um sich auszumalen, dass sie unter diesem personellen Aufgebot leidet, ja davon erdrückt wird. Schade eigentlich! Ich kann mir vorstellen, dass ich ansonsten dieses Buch, das mit dem ersten Jahr des 20. Jahrhunderts seinen Anfang nimmt, durchaus hätte lieben können, doch leider litt ich statt dessen an Verstopfung - einer Abgefülltheit mit Figuren, die mir dies unmöglich machte! Ich könnte mir vorstellen, dass es nicht mal Leuten mit einem ganz ausgeprägten Paris-Faible Begeisterung entlockt!

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