Charles Simmons Belles Lettres

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Inhaltsangabe zu „Belles Lettres“ von Charles Simmons

»Für alle, die schon immer mal wissen wollten, wie denn der Literaturbetrieb hinter den Kulissen aussieht.« Elke Heidenreich in »Lesen!« Eigentlich wollte Frank Page nur eine Seminararbeit über die renommierte Literaturzeitschrift ›Belles Lettres‹ schreiben. Doch wie das Leben so spielt: Einige Jahre später ist er selbst dort Redakteur und lernt den Literaturbetrieb hinter der edlen Fassade aus nächster Nähe kennen. Die schwerreichen, aber nicht gerade belesenen Inhaber wechseln nach völlig inhaltsfernen Gesichtspunkten die Chefredakteure aus, eine Sekretärin beginnt eine Affäre mit einem der Chefredakeure und will gleich selbst Rezensentin werden, wird aber rechtzeitig auf einen hochdotierten Posten bei einer anderen Zeitschrift bugsiert, eine Liste der »25 bedeutendsten Autoren Amerikas« wird nach geradezu karnevalesken Gesichtspunkten zusammengestellt und erregt weltweit Aufsehen. Aber der Höhepunkt naht, als neun bislang unbekannte Sonette Shakespeares auftauchen, die auf die heißdiskutierte Frage, ob Shakespeare schwul war, eine ziemlich eindeutige Antwort geben. Die Frage ist nur: Sind sie echt?

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  • Rezension zu "Belles Lettres" von Charles Simmons

    Belles Lettres

    winter-chill

    09. August 2012 um 09:49

    Sehr gelungene, zynische Satire über Literaturkritik und den Literaturbetrieb an sich. Hier wird wirklich alles auf die Schippe genommen: vom Kritiker, dem der Klang seines eigenen Geschreibsels wichtiger ist, als eine klare Aussage über das Buch bis hin zu Verlagen, die sich Plätze auf Bestsellerlisten kaufen. Das erste Kapitel, das als Einführung bzw. Vorwort gedacht ist, liest sich zwar ein wenig zäh, doch danach wird die Geschichte richtig gut. Von Vorteil wäre vielleicht noch, wenn man sich ein wenig mit amerikanischen Autoren auskennen würde, weil hier doch ein paar Anspielungen gemacht werden. Das ist aber nicht zwingend, denn auch ohne diese Kenntnisse ist das Buch gut zu verstehen und wirklich amüsant. Außerdem ist es mit nur etwa 180 Seiten schnell zu lesen.

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  • Rezension zu "Belles Lettres" von Charles Simmons

    Belles Lettres

    glowinggloom

    25. July 2010 um 17:20

    Frank Page, der Ich-Erzähler dieses Romans, arbeitet in den 1980er Jahren als Redaktions-Assistent bei Belles-Lettres, der führenden Literaturzeitschrift mit Sitz in New York. Er macht das gut und wird zur Rechten Hand des Chefredakteurs Jonathan Margin. Dieser steht vor vielfältigen Problemen: Die Verlegers-Gattin mischt sich ein, dabei ist sie ebenso resolut in ihrem Auftreten wie ahnungslos vom Literaturgeschäft; seine Sekretärin und zugleich Geliebte entwickelt vermessene literarische Ambitionen, die es schonend zu relativieren gilt; die militant-feministische Bürochefin macht ständig Stunk und der Bürobote verscherbelt die Rezensions-Exemplare und verkauft Plätze auf der Bestsellerliste. Dann wird Margin zum Kolumnenschreiber „befördert“ und Newbold Press als Chefredakteur installiert. Press ist ein junger Manager und soll nacheinander die Publikationen des Verlages wirtschaftlich sanieren. Von Literatur versteht er nicht viel, aber er kennt alle Tricks, um Personal schnellstmöglich zu entlassen. Dabei scheint es ihn wenig zu interessieren, wenn er dabei Existenzen zerstört und Menschen in den Selbstmord treibt. Schließlich erhält aber auch die Karriere von Press einen Knick, als er bisher unbekannte Sonette von William Shakespeare unter der Schlagzeile „War Shakespeare schwul?“, auf der ersten Seite der Belles Lettres veröffentlicht. Eines dieser Sonette beginnt so: „Du fragst, ob jenes Frauenteil ich misse, das weich, gespalten, lockend offen lag? Mir Trost in deinem Herzen ich nun hisse, das alles gibt, was eine Frau vermag. Zu weiterem Ersatz hast du so reich, ein reges, rasch sich reckend Teil...“ Da ist Press ganz schön drauf reingefallen. Wer steckt hinter den Sonetten? ... Ich finde, der kurze Roman (180 Seiten) ist eine reine Satire, sprachlich gekonnt, witzig, unterhaltsam und auf sympathisch oberflächlische Art, leicht zu lesen. Der Roman hat den Charakter einer Boulevard-Komödie. Durch diesen unernsten Umgang mit den teilweise gravierenden Ereignisse im Leben der Beteiligten, wirkte der Roman allerdings unangenehm zynisch auf mich und wenig berührend oder tragisch.

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  • Rezension zu "Belles Lettres" von Charles Simmons

    Belles Lettres

    Thaila

    20. March 2010 um 16:30

    Für Frank Page geht ein Traum in Erfüllung, als er Redaktionsassistenz beim berühmten Belles Lettres wird, dem bedeutensten Literaturmagazin Amerikas. Aber der Mythos verblasst schnell, als er Teil des Alltags wird und erlebt wie Literatur und Bücher "gemacht" werden. Frank wird Zeuge von absurden Redaktionssitzungen, wo es eher um die persönlichen Vorlieben des Chefredakteurs als um die tatsächliche Qualität geht und wo jeder Mitarbeiter sein privates Steckenpferd reitet. Er wird beauftragt eine Liste der größten amerikanischen Autoren zu verfassen, die zufälliger nicht sein könnte, aber weltweit für Aufsehen sorgt. Aber richtig los geht es, als der neue Chefredakteur anfängt, der zwar denkt, Lady Chatterley sei von Lawrence von Arabien verfasst, aber das Literaturmagazib zu neuen Höhenflügen führen will. Und dann tauchen plötzlich verschwundene Sonnetten von Shakespeare auf, die dessen Homosexulaität eindeutig belegen... Ich habe lange nicht mehr so viel Spaß beim Lesen gehabt, wie bei diesem kleinen Büchlein und war wirklich traurig, dass es so kurz ist. Simmons hat eine großartige Satire auf den Literaturbetrieb geschrieben, die an Absurdität kaum zu überbieten ist. Obwohl das Buch schon aus den 80ern ist, hat es nichts an Aktualität verloren. Es hilft, wenn man sich ein wenig mit der amerikanischen Literatur auskennt, weil man dann einige Anspielungen besser versteht, ist aber nicht zwingend nötig. Ich kann dieses Buch nur rundrum empfehlen!

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  • Rezension zu "Belles Lettres" von Charles Simmons

    Belles Lettres

    Ritja

    25. January 2009 um 18:11

    Frank Page ein Redakteur der Zeitschrift "Belles Lettres" erzählt aus seiner Sicht die Entwicklung der Zeitschrift. Die internen Machtkämpfe der Chefredakteure, der Kampf um gute Kritiker und deren Meinung. Jeder steht einmal auf der "Abschussliste" und intregiert gegen den Anderen. Das Buch startet eher zäh, aber nach dem ersten Kapitel wird die Geschichte interessant und der Leser kann in die Redaktionswelt eintauchen. Eine gute Satire auf das Klischee Verlag.

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