Charles Simmons Geständnisse eines ungeübten Sünders

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Inhaltsangabe zu „Geständnisse eines ungeübten Sünders“ von Charles Simmons

Aufgestört durch den Tod seines Vaters und das Drängen seiner Mutter, einen aussichtsreichen Beruf zu ergreifen, nimmt der jugendlich-schnoddrige Erzähler in Simmons' erstem Roman seine Briefe zum Anlass, die Lebens- und Sinnangebote seiner amerikanischen Umwelt lustvoll, rasant und ironisch auseinanderzunehmen. Weil er in Wirklichkeit Schriftsteller werden will, nimmt er lausige Jobs in Kauf, die ihm dafür jede Menge Einsichten und Erlebnisse bescheren, und geht im übrigen seinen offenherzig beschriebenen erotischen Eskapaden nach, bei denen er sich vor allem auf zwei Frauen, Mary und Prudence, konzentriert. Gleichzeitig liefern die Briefe immer wieder Episoden aus dem Roman, an dem Simmons' Protagonist schreibt. Der Roman, für den Simmons seinerzeit den Faulkner Award erhielt, schockierte damals durch seine unverblümte Beschreibung von Sex und die Abrechnung des Protagonisten mit der Religion.

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  • Rezension zu "Geständnisse eines ungeübten Sünders" von Charles Simmons

    Geständnisse eines ungeübten Sünders
    schneespur

    schneespur

    17. April 2011 um 12:03

    In Briefform wird hier die Stimmung der 60er Jahre in Amerika eingefangen. Der junge Erzähler, der gerade seinen Vater verloren hat, wird von seiner Mutter rausgeschmissen und nimmt nun diverse Jobs an; eigentlich möchte er Schriftsteller werden. In seinen Briefen an den unbekannten Adressat nimmt er auch Religion und Patriotismus aufs Korn, alles schnoddrig-ironisch, und bringt auch seinen Romanentwurf über einen Mann, der seine Sichtbarkeit ausgeschieden hat, und die Fabeln eines Bekannten unter. Als junger Heißsporn ist bei ihm natürlich auch das Thema Erotik und Sex immer mit dabei, besonders begehrt er Mary und Prudence, es kommen aber auch einige andere nackte Frauen vor. Der Ton, in dem die Briefe geschrieben sind und auch der Charakter des Schreibers, haben mich tatsächlich an "Der Fänger im Roggen" von Salinger erinnert; beide Erzähler sind jung und albern, können aber auch intelligent und charmant sein, wenn sie denn wollen. Was mir an dem Buch gefallen hat, ist das hohe Tempo, es wird schnell erzählt, viel erzählt und dadurch nicht langweilig.

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