Charles Soule

 3.8 Sterne bei 56 Bewertungen

Lebenslauf von Charles Soule

Vom Anwalt zum Superhelden und Autor: Geboren wurde Charles Soule in Milwaukee, Wisconsin. Er studierte an der University of Pennsylvania Asien und den mittleren Osten, mit einem Schwerpunkt auf der chinesischen Sprache und Geschichte. Im Jahr 2000 schloss er die Columbia University Law School ab und arbeitete fortan einige Jahre in New York, bevor er seine eigene Kanzlei eröffnete. Dort war er unter anderem als Anwalt für Einwanderungsrecht und Firmenrecht tätig. Bekannt geworden ist Soule aber vor allem als Comicbuchautor. Er schreibt für Größen wie Marvel und war schon an Comics wie Daredevil, Death of Wolverine und Star Wars beteiligt. Auch seine eigene Geschichte, Letter 44, findet in der Szene sehr viel Anklang und ist mit verschiedenen Ehrungen ausgezeichnet worden. Im April 2018 erschien zusätzlich der erste Roman von Soule im Original, der Thriller „Oracle Year“, in dem Will Dando eines Morgens mit der Gabe aufwacht, die Zukunft voraussehen zu können. Er versucht, diese Fähigkeit zu seinen Gunsten zu nutzen, muss aber bald erkennen, welche Gefahren sie mit sich bringt. Die deutsche Übersetzung erschien noch im gleichen Jahr.

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Marvel Must-Have: Der Tod von Wolverine

Erscheint am 22.09.2020 als Hardcover bei Panini Verlags GmbH.

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Cover des Buches Oracle Year. Tödliche Wahrheit (ISBN: 9783442487202)

Oracle Year. Tödliche Wahrheit

 (23)
Erschienen am 20.08.2018
Cover des Buches Weihnachten mit den Marvel-Superhelden (ISBN: 9783741603891)

Weihnachten mit den Marvel-Superhelden

 (4)
Erschienen am 16.10.2017
Cover des Buches Der Tod von Wolverine (ISBN: 9783741601910)

Der Tod von Wolverine

 (3)
Erschienen am 23.01.2017
Cover des Buches Star Wars Comics: Poe Dameron (ISBN: 9783741602665)

Star Wars Comics: Poe Dameron

 (2)
Erschienen am 24.04.2017
Cover des Buches Star Wars Comics: Poe Dameron IV (ISBN: 9783741610691)

Star Wars Comics: Poe Dameron IV

 (2)
Erschienen am 22.01.2019
Cover des Buches Star Wars Comics: Poe Dameron III (ISBN: 9783741607608)

Star Wars Comics: Poe Dameron III

 (2)
Erschienen am 25.06.2018

Neue Rezensionen zu Charles Soule

Neu

Rezension zu "Daredevil: Der Tod von Daredevil" von Charles Soule

Abschied von einer Legende ...
Mueli77vor 6 Monaten

Der Kingpin ist seit kurzem Bürgermeister und dies ist er nicht geworden, weil er ehrlich gewonnen hat. Natürlich hat er die Wahl manipuliert und nun will Matt ihm dies auch nachweisen. Dafür hat er zusammen mit dem Inhuman Frank McGee, der bis vor kurzem als Sicherheitsbeauftragter für die Inhumans tätig war und jetzt als freier Ermittler arbeitet, ein Team zusammengestellt. Dieses besteht aus dem Mutanten Cypher, der die Fähigkeit hat jede Sprache und jeden Code zu lesen, zu sprechen  und zu verstehen, sowie dem blinden Reader und seinem Hund Forey. Reader kann alles, was er in Blindenschrift, liest erschaffen. Gemeinsam wollen sie Fisk den Betrug nachweisen. Doch plötzlich taucht Mike Murdock, Matts erfundener Bruder auf und beginnt alles durcheinanderzubringen …

Da gräbt Soule doch tatsächlich eine über fünfzig Jahre alte Figur aus für seinen Abschluss an Daredevil. Es gibt wohl nicht mehr so viele Leser, die sich noch an den kurzen Auftritt von Mike Murdock erinnern werden, den Matt damals in US-Daredevil Nummer 25 erschuf um von sich und Daredevil abzulenken. Doch weil Karen Page begann sich in Mike zu verlieben ließ Matt in in US-Dardevil Nummer 41 wieder sterben. Seitdem war Matts selbstbewussterer „Zwillingsbruder“ nicht wieder in Erscheinung getreten. Bisher!
Über sieben US-Ausgaben erstreckt sich da Ableben von Daredevil und Soule zieht alle möglichen Register der Erzählkunst. Es beginnt ruhig, fast schon kriminalistisch, mit den ersten Ermittlungsarbeiten gegen Wilson Fisk. Der Aufbau des Ermittlungsteams steht hierbei im Mittelgrund verliert sich aber schnell durch das Auftauchen von Mike. Danach hat Soule einen Twist eingebaut, über den ich hier allerdings nichts schreiben möchte, was aber wiederum zum Umstand führt, der diesem Band den Titel gab. Ab hier wird es teils fantastisch, als auch mysteriös, da Soule einen eigentlich altbekannten Kniff anwendet, um seine Geschichte zum alles erwartenden Ende zu führen.

Wer wäre besser geeignet als der fast fünfzigjährige Phil Noto, um dieses Abschlusskapitel visuell in Szene zu setzen? Sicher gäbe es da einige Fan-Favourites, die denken, dass ihr Liebling besser dafür geeignet wäre, aber für mein Ermessen macht Noto seine Arbeit nicht einfach nur gut, sondern erzeugt mit seinem Artwork, eine stimmungsvolle Atmosphäre. Mal mit klassischen schwarzen Outlines und dann wieder in einer malerischen Gemälde-Optik ohne dominierende Linien, die irgendwelche Grenzen setzen.
Hierbei spielt Noto immer wieder mit teilweise über mehreren Seiten gehenden Hintergrundfarben und setzt nur mit den Hauptakteuren einige Farbakzente. Zudem ändert er seinen Stil ab dem Twist, was aber erst beim zweiten Lesen, mit dem Wissen über die Entwicklung der Ereignisse im Hinterkopf, wirklich auffällt. Phil Noto hat somit ein visuelles Gesamtwerk geschaffen, welches zwingend zweimal gelesen werden sollte, da es Kleinigkeiten gibt, die man zwar beim ersten Lesen wahrnimmt, aber sich erst mit dem zweiten Lesen vollends entfalten.

Der Tod gehört zu Superheldencomics dazu. Es gibt kaum einen Helden, der nicht bereits mindestens einmal den Löffel abgegeben hat. Und so war es auch nur eine Frage der Zeit, bsi der heimlichste Liebling der Massen an der Reihe ist. Ja, Daredevil nahm schon immer eine Sonderstellung im Marvel Universum ein. Der große Erfolg von Spider-Man, den X-Men, da Fantastic Four oder den Avengers blieb ihm bisher verwehrt. Auch zählt er eigentlich nicht iwrklich zur Riege der Helden, die den Start des Silver Ages der Comics mitbegründete, da er streng genommen ein Jahr zu spät auftrat. Und selbst sein eigener Start war von mehreren Hindernissen geprägt. Aber irgendwie war er auch den Held den jeder kannte und mochte. Nur eben nicht an erster Stelle, obwohl seine Storys, immer ein klein wenig über dem Mainstream lagen, vor allem was die Qualität betraf. Andere Helden gingen durch dunkle Zeiten mit viel Kritik und Hähme, aber Daredevil konnte immer wieder überzeugen.
Und so ist es auch mit diesem Band. Er wird sicher nicht so viele Anhänger finden wie die Hauptserien bei Panini, aber er wird dennoch denen die ihn lesen, ein besonderes Gefühl geben. Dieses Gefühl bei etwas dabei gewesen zu sein, was eben nicht so alltäglich ist, obwohl es genau das ist. Das Gefühl etwas gelesen zu haben, was Besonders ist, obwohl es aus denselben Zutaten besteht wie andere Comics. Sogar weitaus erfolgreichere Comics. Doch hier schwingt etwas mit, dass man bei anderen Titeln vergebens sucht. Dieses kleine Etwas, was nur wenigen Helden vergönnt ist. Ein Held zu sein, der fantastisches vollbringt, und dabei ganz und gar bodenständig ist. Glaubhaft, ehrlich, real. Auf Wiedersehen Daredevil, du, der uns gelehrt hat, dass es nichts gibt wovor wir uns fürchten müssen, außer der Furcht selbst.

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Rezension zu "Star Wars Comics: Poe Dameron IV" von Charles Soule

Star Wars Sonderband 107: Poe Dameron IV
einz1975vor einem Jahr

Der beste Pilot des Wiederstandes gibt niemals auf! Poe Dameron mausert sich nach und nach zu einem waschechten Helden der neuen Star Wars Zeit. Nicht nur sein kleiner Droide BB-8 unterstützt ihn auf Schritt und Tritt, auch seine Freunde aus der Schwarzen Staffel würden ihr Leben für ihn geben. General Leia Organa ist zwar nicht immer mit ihm und seinen Methoden einverstanden, sie ist es eben auch gewohnt von ihrem Ehemann, welcher auch mehr als einmal die Gesetze und Regeln zu seinen Gunsten bog. Aktuell befinden wir uns noch vor den Ereignissen der Filme. Luke ist immer noch verschollen, aber ein Archäologe, welche seit vielen Jahren die Macht studiert, könnte wissen wo er sich befindet. Lor San Tekka befindet aktuell auf dem Planeten Cato Neimoidia.

Hier gibt es die sichersten Lager der Galaxis und in einem dieser soll sich ein seltenes Artefakt befinden, welches der Archäologe sucht. Leider gelingt sein Versuch nicht dieses Stück von nahen zu betrachten und er wird verhaftet. Das ruft nach einer Befreiungsaktion und die gibt es auch. Zusammen mit der Schwarzen Staffel begibt sich diesmal Leia Organa selbst zum Einsatzort. Mit einem sehr vielschichtigen Plan versuchen sie die ansässigen Barone auszutricksen, was bis zu einem gewissen Grad auch funktioniert. Leider kommen einige alte Widersacher der Erste Ordnung dazwischen - Terex und Malarus. Beide hatten schon mehr als einmal mit Poe Dameron zu tun und diesmal geht es richtig zur Sache.

Am Ende gibt es noch eine kleine Nebengeschichte, hier beweist Poe Dameron, dass er zwar nicht immer auf die Anweisungen hört, aber seine Ergebnisse unbeschreiblich wertvoll sind und sein Herz am richtigen Platz sitzt. Angel Unzueta und Nik Virella haben bei ihren Zeichnungen einen jeweils unterschiedlichen, aber guten Stil verwandt. Wo der eine eher mit kleinen feinen Schatten und sehr getreuen Details der Schauspieler-Gesichter arbeitet, wird es beim anderen etwas grober, aber in Summe bleiben beide auf einem hohen Niveau. Denn Farben und Tusche beleben jedes Bild, egal ob riesige Raumschlachten oder nur BB-8, welcher in dieser Ausgabe beweist, dass zwischen seinen Schaltkreisen vielleicht doch mehr zu finden ist als nur Nullen und Einsen.

Fazit:

Ein Schlitzohr und ein Held - Poe Dameron. Nicht jede neue Figur bekommt so viel Aufmerksamkeit wie dieses Flieger-Ass und meiner Meinung nach funktioniert die Strategie recht gut. Ohne Macht, aber mit viel Mut und Vertrauen in sein Können, erlebt er spannende Abenteuer, welche wie hier, mit einem sehr interessanten Plan erzählt werden. Ein Comicband mit dem man ihn besser kennenlernt und auch die Vorgeschichte zu Lor San Tekka gut erzählt wird.

Matthias Göbel

Autor: Charles Soule, Robbie Thompson
Zeichnung: Angel Unzueta, Arif Prianto, Nik Virella, Jordan Boyd
Übersetzung: Gero Lutz
Softcover: 160 Seiten
Verlag: Panini Verlag
Erscheinungsdatum: 22.01.2019
ISBN: 9783741610691

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J

Rezension zu "Oracle Year. Tödliche Wahrheit" von Charles Soule

Gute Ansätze, aber vieles wurde ungelöst zurückgelassen
Julietroxvor einem Jahr

Oracle Year ist ein packender Thriller, der sich sehr mit der eventuellen Zukunft beschäftigt und bei dem es sehr viele 'Was wäre wenn's gibt. Will Dando ist eigentlich nur ein kleiner Musiker, der urplötzlich zu Großem bestimmt wird. Wie reagiert man nur in so einer Situation? Macht man Geld? Teilt er seine Prophezeiungen mit der Menschheit, um eventuell auch Leben zu retten oder verschweigt sie? Diesen Fragen muss sich nun Will stellen und von diesen Fragen hängt so viel ab. Zusätzlich will er seine Identität schützen, denn ansonsten wäre die ganze Welt auch hinter Will Dando her. Das Netz, um das Orakel, zieht sich im Laufe des Buches immer enger, und immer mehr Leute sind hinter ihm her und kommen immer näher. Er ist weder besonders schlau, noch besonders begabt. Und irgendwas scheint die Dinge auch zu steuern. Eine höhere Macht oder doch noch die Regierung? Und wieso hat ausgerechnet er die Prophezeiungen bekommen und wieso diese?

Ein Lauf der Zeit mit diesen Fragen beginnt und die Länder geraten immer mehr aneinander und ein Krieg droht. Will Dando ist eigentlich ein kluger Kopf, der viele Notfallpläne in der Hand hat, aber einen Krieg stoppen? Das ist wieder eine Klasse für sich. Andererseits ist er ein Charakter, der viel zu Herzen nimmt und sich ziemlich viel Verantwortung und Schuld gibt.
Im Laufe des Buches gewinnt er immer mehr an Stärke und seine Bedeutung und Ansichten auf das Weltbild verändern sich.

Ein Kritikpunkt für mich ist allerdings, dass am Ende noch nicht ganz geklärt wurde, wieso es genau Will war und wieso man sich nicht wirklich in die Prophezeiungen einmischen konnte. Diese Fragen haben einen sehr wichtigen Platz in dem Buch eingenommen, wurden aber schließlich unbeantwortet zurückgelassen.

Für mich war das wieder ein neuer Thriller, zu dem man sich viele Gedanken machen kann und man nicht weiß, was hinter der nächsten Seite auf einen zukommt.

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