Charles Stross Die Kinder des Saturn

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Inhaltsangabe zu „Die Kinder des Saturn“ von Charles Stross

In ferner Zukunft haben die Menschen aufgehört zu existieren ... Zumindest in ihrer biologischen Form. Es gibt sie noch – auf Datenträgern, als abgespeicherte Bewusstseinseinheiten –, aber sie müssen sich die Welt nun mit ihren eigenen Schöpfungen teilen: Maschinenwesen, die das All kolonisiert haben und den letzten Geheimnissen des Universums auf der Spur sind. Freya Nakamachi-47 wurde als perfekte Konkubine gezüchtet, doch als ihre Produktionslinie auf den Markt kommt, gibt es bereits keine Menschen mehr. Sie nimmt einen Job als Botin an und soll ein Paket vom Merkur zum Mars bringen. Damit gerät sie jedoch in den Fokus mächtiger Wesen, die das mit allen Mitteln verhindern wollen ...

War mir manchmal doch zuu verworren, einige überraschende Wendungen, denen ich nicht immer ganz zu folgen vermochte. Aber, Stross ist krass!

— Stryke83
Stryke83

Hochgezüchtetes Roboteranimiermädchen irrt, sich nach menschlichem Kontakt verzehrend, durch Intrigen sowie Galaxis.

— bibliophilist1985
bibliophilist1985

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  • Rezension zu "Die Kinder des Saturn" von Charles Stross

    Die Kinder des Saturn
    bibliophilist1985

    bibliophilist1985

    08. July 2014 um 21:46

    Einen Roman aus der Ich-Perspektive einer zur Befriedigung besonderer menschlicher Bedürfnisse geschaffenen Robotersexsklavin, vor deren Karrierebeginn unglücklicherweise der Exitus der gesamten Menschheit erfolgt, kann man nur als unkonventionell bezeichnen. Und was für ein Feuerwerk an kruden, mitunter morbiden Humor, Anspielungen auf etliche populärkulturelle Phänomene, aber auch Sozialkritik in Anlehnung an die Sklaverei der Autor zündet, nötigt verbale Huldigung ab. Man erlebt die Reise der durch Konditionierung tendenziell nymphomanischen Hauptdarstellerin, die sich aus der Not heraus als Bodypackerin verdingt und schnurstracks unschuldig in die schönsten Verschwörungen hineinstolpert, deren Verworrenheitsgrad mit dem Voranschreiten der Lektüre neben der beißenden Anprangerung von Leibeigenschaft zunimmt. So ist die erste Hälfte der Lektüre noch durch diverse, mitunter auch grundlegend perverse, aber im Kern unterhaltsame und kurzweilige Passagen gekennzeichnet, während die Beschreibung der brutalen Roboteraristokratie, die sich aus den mächtigsten, weil menschenähnlichsten Robotern herausgebildet hat und unter deren Joch und Willkür die anderen Maschinen zu leiden haben, schon stärkerer Tobak. Und zum sich langsam aufklärenden Plot sei nur empfohlen, sich die Definition biologischer Waffen nach erfolgter Lektüre zu Gemüte zu führen und sich an der schön eingewebten Botschaft des Autors zu delektieren. Ein knallbuntes und unterhaltsames, aber auch streng hierarchisch geprägtes Universum haben die Menschen hinterlassen, in deren Verfügungsrahmen es genau so möglich gewesen wäre, pazifistische und demokratieaffektierte Maschinenwesen zu kreieren, obwohl dem Unterschied zum Homo Sapiens Sapiens dadurch zusätzlich zur Physis auch noch eine grundverschiedene Psyche zur Seite gestellt worden wäre. Insofern machen die Erben des menschlichen Imperiums einen guten Job als Statthalter, indem sie das Gesellschaftsrad nicht neu erfinden und, des Lobs ihrer Konstrukteure sicher, wären sie noch am Leben, die schlechte Organisationsform flott weiterführen. So sind diese letzten Kinder, wenn man will auch die letzte Stufe der menschlichen Evolution, keine gottgleichen, unfehlbaren und unsterblichen Geschöpfe, die über den Dingen stehen, sondern gierige, manipulative und machthungrige Kapitalisten, obwohl nur eine kleine Änderung im Programmcode nötig gewesen wäre, um zumindest den Maschinen ein Elysium auf Erden zu ermöglichen, wenn es den Menschen schon verwehrt war. Aber sogar als Hinterlassenschaft und im Wandel der Zeit immer verwaschener und unscheinbarer werdende Erinnerung prägt der erloschene Odem des Menschen noch eine Subkultur geldgeiler Gierlinge anstatt sinnvollerer Alternativlebensarten sowie Gesellschaftsformen den Vorzug zu geben. Eine echte Schande.

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  • Sex-Roboter auf der Suche...

    Die Kinder des Saturn
    sifi-leser

    sifi-leser

    28. November 2013 um 14:34

    Naja leider wusste ich nicht was mich erwartete als ich das Buch geschenkt bekam. Nach 60 Seiten habe ich es dann auch zur Seite gelegt und mich anderen Buchstaben gewidmet. 

  • Rezension zu "Die Kinder des Saturn" von Charles Stross

    Die Kinder des Saturn
    Twinbee

    Twinbee

    09. June 2011 um 23:37

    Hochgelobt in der amerikanischen Presse, bei diversen Awards erwähnt, wollte ich meinen ersten Stross lesen. Gut, hätte ich mich vorher informiert, dass es um einen Sexroboter geht, dessen menschliche Herren ausgestorben sind und der nun einen Ersatz im Agentendasein sucht, hätte ich das Buch vermutlich nicht gekauft. Aber es war dann interessanter, als anfangs vermutet. Ein schönes Schreibstil, ein paar verwirrende Spielereien mit Daseinsebenen aufgrund implantierter Memory-Chips unterschiedlicher Zeitpunkte gaben dann doch einen guten Roman! Eigentlich ziemlich cool, wenn auch nicht so spektakulär wie die Kritiken es hoffen ließen.

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  • Rezension zu "Die Kinder des Saturn" von Charles Stross

    Die Kinder des Saturn
    Renrew

    Renrew

    20. September 2010 um 18:00

    Unübersichtliche Handlung