Charles Stross Du bist tot

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Inhaltsangabe zu „Du bist tot“ von Charles Stross

Mit diesem Buch beginnt die Zukunft 2.0 Dein Name: Sue Smith. Dein Job: Police Sergeant in Edinburgh. Dein Auftrag: Herausfinden, was bei Hayek Associates, einer kleinen Softwarefirma, bei einem Einbruch gestohlen wurde. Dein Problem: Der Überfall wurde in einer Online-Spielewelt von einem Dutzend Orks ausgeführt – doch der Schaden geht in die Millionen. Je weiter du ermittelst, umso deutlicher wird dir, dass du hier auf eine hochbrisante Intrige rund um illegale Informationstechnologie und Industriespionage gestoßen bist. Und du begreifst: Dies ist kein Spiel.

Gute Ideen und teilweise guter Humor, aber durch die drei verschiedenen Ich-Erzähler leider sehr hart zu lesen.

— PoerpleOehring
PoerpleOehring

Ich finde das Buch extrem gewöhnungsbedürftig und nicht lustig, obwohl es offenbar irgendwie Witz haben soll. Ich habs vorerst abgebrochen.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Du bist tot - dies ist kein Spiel!

    Du bist tot
    rallus

    rallus

    12. December 2013 um 16:13

    "Du bist tot" - ein für Adventure Spieler oft gehörter flapsiger Kommentar am Ende eines Spieles. Bei "...dies ist kein Spiel" wird es aber ernst! Und wenn ein Haufen Orks und ein Drache auf einer Spiele Platform 'AVATOR VIER' virtuell eine Bank überfallen, ist dies auch kein Spass mehr, auch wenn es für die Polizei anfangs so aussieht. Schon im Epilog wird klar wohin die Reise geht - in die nahe Zukunft und zwar extrapoliert aus unserer Gegenwart. "Sie haben sich zwar nicht für diesen Job beworben, aber dafür sind wir ja da" heißt es im abgedruckten Mail (mit 70% Spam Wahrscheinlichkeit: aber einen Blick wert). Dass dieses Kapitel eine Überschrift hat mit: "Wir wissen wo Dein Hund zur Schule geht" zeigt uns, dass wir alle gläsern sind und da wir wissen dass Du unglücklich in Deinem Job bist, bewerben wir uns halt für einen neuen. Was als erstes auffällt ist die Erzählform der 2.Person Singular. Nachdem Du ein wenig weitergelesen hast, ist Dir aber klar wohin Charles Stross abzielt. Du befindest Dich in einem Spiel, welches Realität heißt. Es gibt 3 Mitspieler die Sue, Jack und Elaine heißen. Sue ist ein lesbischer Polizeisergeant die als erstes am 'Tatort' eintrifft, Elaine eine Wirtschaftsprüferin die den 'Fall' untersucht, Jack ein Computerspiel-Programmierer von Elaines Firma eingestellt um den 'Bankraub' zu untersuchen. Alle drei treffen in Edinburgh, der Hauptstadt des unabhängigen Schottlands, im Jahre 2018 zusammen und versuchen herauszufinden was eigentlich passiert ist. Denn um einen simplen virtuellen Bankraub geht es im Grunde nicht, sondern um hochkomplizierte finanzielle Transaktionen, Aktienkurse, Put-Optionen und andere recht neuartige perverse Finanztransaktionen. Die dazu geführt haben, dass das Bankensystem zu Recht unter Beschuss gekommen ist. Auch ein proprietäres System ist die Informationstechnologie und hier fährt Charles Stross recht schwere Geschütze auf. Nicht nur dass einem die verschiedensten Fachbegriffe um die Ohren fliegen, er vermischt dies auch noch mit dem Spielesektor und den gebräuchlichen IT-Pop-Worten. Nicht umsonst gibt es 40 Seiten(!) Erklärungen am Ende des Buches. So schwirrt mir nach knapp 100 Seiten der Kopf nicht nur mit den Wendungen des als Thriller angelegten Buches, in dem die Perspektiven jedes Kapitel wechseln, auch die Begriffe die verwendet werden sind nichts für NOOB's. Dabei wirst Du auch noch nebenbei in verzwickte Realitäts/Spiele-löcher geworfen, so dass Du Dich bald fragst was denn nun das Spiel ist und was Realität. Das Ganze gelingt sehr realistisch und nachvollziehbar, da Stross gut recherchiert hat und auch viele Internas aus IT-Firmen, und wie sie mit Mitarbeiter umgehen, beschreibt. Was es bedeutet gläsern zu sein und Firmen wie Facebook bedenkenlos alle seine Informationen anzuvertrauen wird hier plastisch geschildert, wie abhängig unser Wirtschaftssystem und die Privatbürger von dem andauernden Abrufen von Informationen ist, erschreckt. Und eine Smartphone- und Internetlose Gesellschaft ist erst 30 Jahre her! Kann man dem Buch folgen? Schwer; ohne IT-Vorkenntnisse und Grundwissen würde ich niemanden raten das Buch anzufangen, da er nur frustriert wird. Wer nichts mit Blacknet, AD & D, ARG oder MMORPG anfangen kann, dem entgehen wichtige Aspekte, selbst die Erklärungen im Anhang setzen ein gewisses Verständnis voraus. Wer das hat erlebt eine irre Reise durch eine nahe Zukunft, mit köstlichen Anspielungen auf die IT- und Finanzwelt. Ein Wort zum Buch selber - die Übersetzung von 'Halting State' (stockender Status oder so ähnlich) zu dem deutschen Titel 'Du bist tot' ist zwar nicht ähnlich, trifft aber den Grundgedanken des Buches sehr gut. Auch die englische Originalfassung mit dem Titelbild der liebevollen C64 Adventure Männchen wird durch die GTA Bilder (die faszinierend dem neuen Windows 8 ähneln) kongenial ersetzt. Wer mir jetzt noch folgen kann greife zu! Knapp an der Höchstwertung vorbei, durch die manchmal doch etwas verwirrende Art des Geschichte - aber vermutlich hab ichs dann einfach nicht verstanden!

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  • Si-fi oder Wirklichkeit

    Du bist tot
    sifi-leser

    sifi-leser

    28. November 2013 um 13:57

    Was in dem Buch beschrieben ist, ist fast schon Alltag. Herr Stross hat sich mit der "Gamer-Welt" gut auseinander gesetzt, und liefert einen durchaus spannenden und nachvollziehbaren Krimi ab. Eine gute Verschmelzung von virtual-reality und der echten Realität.  das Buch gehört für mich aber in die Ecke der Kriminalgeschichten und nicht zur Si-Fi. Ich empfehle das Buch den Leuten die wissen was LOL, Noob oder MMPORG bedeutet. 

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  • Rezension zu "Du bist tot" von Charles Stross

    Du bist tot
    mezzomix

    mezzomix

    27. September 2010 um 00:41

    Ein sehr spannendes Buch das in die Fußstapfen von "Cryptonomicon" und den "Neuromancer" Büchern tritt. Für Fans von Neal Stephenson und William Gibson sehr empfehlenswert!
    Die beiden Protagonisten des Buches versuchen einen virtuellen Bankraub in einem MMPORG nachzuvollziehen und stellen fest das dieser Bankraub nur die Spitze des Eisberges ist...