Charles Todd

 3.9 Sterne bei 139 Bewertungen
Autor von Auf dünnem Eis, Kalte Hölle und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Charles Todd

»Charles Todd« ist der Autorenname des amerikanischen Schriftsteller-Duos Caroline und Charles Todd (Mutter und Sohn). Sie arbeiten gleichberechtigt an den Büchern. Caroline hat Englische Literatur und Internationale Beziehungen studiert, Charles Kommunikationswissenschaften. Der Debütroman »A test of wills«, der Beginn der Serie um Inspector Rutledge, wurde von der New York Times Book Review zu einem der Besten Bücher des Jahres 1996 gewählt und erhielt eine Nominierung für den Edgar Award for Best First Mystery. Sie leben in Delaware und North Carolina.

Alle Bücher von Charles Todd

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Charles ToddAuf dünnem Eis
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Auf dünnem Eis
Auf dünnem Eis
 (19)
Erschienen am 03.03.2008
Charles ToddSeelen aus Stein
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Seelen aus Stein
Seelen aus Stein
 (14)
Erschienen am 19.01.2005
Charles ToddKalte Hölle
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Kalte Hölle
Kalte Hölle
 (16)
Erschienen am 03.07.2006
Charles ToddFlügel aus Feuer
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Flügel aus Feuer
Flügel aus Feuer
 (14)
Erschienen am 06.07.2009
Charles ToddDunkle Spuren
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Dunkle Spuren
Dunkle Spuren
 (13)
Erschienen am 01.05.2005
Charles ToddZeit der Raben
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Zeit der Raben
Zeit der Raben
 (9)
Erschienen am 06.08.2007
Charles ToddDie zweite Stimme
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Die zweite Stimme
Die zweite Stimme
 (9)
Erschienen am 07.11.2005
Charles ToddDer Schatten des Teufels
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Der Schatten des Teufels
Der Schatten des Teufels
 (7)
Erschienen am 01.09.2008

Neue Rezensionen zu Charles Todd

Neu
walli007s avatar

Rezension zu "An Impartial Witness" von Charles Todd

Frontschwester
walli007vor 2 Jahren

Die Krankenschwester Bess Crawford begleitet einen Transport verletzter Soldaten von der Französischen Front zurück nach London. Besonders Respekt flößt ihr dabei ein durch Brandwunden schwer entstellter Offizier ein. Immer wieder hält er das Foto seiner Frau in der Hand und das scheint ihn aufrecht zu halten. Als Bess genau diese Frau nur wenig später an einem Bahnsteig sieht, wie sie sich verzweifelt mit einem Fremden unterhält, ist sie überrascht und schockiert. Doch die bösen Überraschungen nehmen so schnell kein Ende. Wenig später sie die Frau des Offiziers tot und auch ihr Mann verliert seinen Lebenswillen. Als Scotland Yard per Zeitung um Mithilfe bittet, erlangt Bess einen Fronturlaub, um ihre Zeugenaussage zu machen.


Dies ist der zweite Band der Schwester Bess Crawford Reihe, die während des ersten Weltkrieges angesiedelt ist. Von dieser Reihe ist bei einer groben Suche leider keine deutsche Übersetzung zu finden. Besser bekannt sind daher hier vielleicht die mehr nach dem großen Krieg angesiedelten Krimis um den traumatisierten Inspektor Rutledge. Bei Charles Todd handelt es sich um ein Mutter/Sohn Duo, das sich offensichtlich sehr für den ersten Weltkrieg und dessen Folgen für die Menschen, die ihn miterleben mussten und überleben durften. Bess Crawford ist ein gutes Beispiel für eine Überlebende. Aus einem guten Haus kommend hat sie mit ihren Eltern, der Vater war ein hoher Militär, bereits in Indien gelebt. Doch die neue Zeit hält auch in den guten Häusern Einzug, Bess will etwas zur Verteidigung ihres Landes beitragen und geht deshalb als Krankenschwester an die Front. 


So wie sie in diesem Band zufällig dieses Treffen beobachtet und darauf bei der Polizei vorstellig wird, gerät sie in die Ermittlung. Teilweise hat sie aufgrund ihres Standes leichteren Zugang zu den Verwandten und Bekannten der Opfer, teilweise ist es auch ihre Neugier und ihr Streben, einen Mord nicht ungesühnt zu lassen. Bess Crawford macht sich daran diesen Fall zu lösen. 


Wenn man als Leser an dieser schweren Kriegszeit interessiert ist, aber nicht so gerne Sachbücher liest, kann man sich anhand dieses Krimis neben einem verwickelten Fall auch die Grausamkeiten des Krieges vor Augen führen. Manchmal recht explizit und manchmal auch nur angedeutet, wenn nämlich nur in einem Nebensatz erwähnt wird, dass Bess ihren Eltern nichts von dem Beschuss durch einen deutschen Flieger erzählt. Wieder wird deutlich, dass Krieg eine Erfindung ist, die die Menschheit besser nicht gemacht hätte. Doch auch die Krimihandlung bietet einige Verwicklungen, die einen immer mit rätseln lassen. Zwar fragt man sich manchmal, wieso Bess sich so engagiert, aber großenteils genießt man einfach die gepflegte Sprache dieses amerikanischen Autorenduos und hat am Ende vielleicht wieder etwas gelernt.

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G

Rezension zu "Zeit der Raben" von Charles Todd

Ruhiger und trotzdem spannender Krimi mit einem ungewöhnlichem Ermitter(duo). Lesenswert!
Gemma111vor 3 Jahren

Der Krimi spielt in England, in der Zeit 1919/1920. Inspector Rudledge von Scottland Yard muss in seinem 8. Fall den versuchten Mord am Dorfpolizisten in Dudlington, Northamshire ermitteln. Dieser ist mit einem Pfeil in den Rücken geschossen worden und nur knapp dem Tode entgangen. Er gibt vor nicht zu wissen, warum er nahe eines alten, angeblich verhexten Waldes, aufgefunden wurde. Bei seinen Ermittlungen stößt er nicht nur auf wenig Kooperation bei der örtlichen Polizeibehörde, sondern auch auf eine Mauer des Schweigens bei den Dorfbewohnern. Nur eines lässt das Dorf ihn wissen: Man verdächtigt den angeschossenen Constable Hensley, am Verschwinden der jungen Emma, beteiligt gewesen zu sein.

Wie alle Inspector Rudledge Krimis ist es wieder mal ein leiser und trotzdem spannender Krimi. Laut geht es nur im Kopf des Kriminalisten vor. Der hat das Gemetzel an der Somne überlebt, leidet aber an einer Schützengrabenneurose, die er vor seiner Umgebung verheimlicht. Er wird in seinen Gedanken stets von Hamish begleitet, einem Soldaten, der durch ihn getötet wurde. Zusammen bilden sie sozusagen das Ermittlerteam. Hamish fungiert als Rudledges 7. Sinn (Pass auf Mann!) und macht ihn auf wichtige Zusammenhänge aufmerksam.

Ich bin ein echter Fan dieses ungewöhnlichen Ermittlerteams, denn obwohl die Fälle im Vergleich zu anderen ruhig verlaufen, bleibt man als Leser oftmals bis ganz zum Schluss auf der falschen Fährte. Und das zeichnet meiner Meinung nach einen guten Krimi aus. Zu diesen zählt „Zeit der Raben“ auf jeden Fall.

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Oktoberliebchens avatar

Rezension zu "Die rote Tür" von Charles Todd

Oh dieses Buch..
Oktoberliebchenvor 5 Jahren

Ich möchte hier nur eine wirklich sehr kurze Rezension zu schreiben..
Das Buch habe ich mir selber nicht gekauft, sondern von meinem Opa mitgenommen. Ich dachte mir, da er sonst ähnliche Bücher wie ich lese, mir dieses auch gefallen könnte. Aber.. ich bin einfach sehr enttäuscht, wirklich. Da es das letzte Buch der Reihe ist (welches ich vorher nicht wusste) werden vielleicht Leser, die die Anderen schon kennen, besser hineinkommen.
Ich konnte keinen Bezug zu der Hauptperson finden und das was er als 'Detektiv' dort getan hat ist halt nicht so spannend..

Fazit:
Eher geeignet für die jenigen die die restlichen Bücher schon kennen, ihr kennt die Personen - die Zusammenhänge / die Gefühlsebenen untereinander!
Es ist ein klassischer Krimi, keine blutigen Fälle, keine Psychopaten - dafür plausible Motive.

Für mich halt leider nicht ausreichend - auf dem Stand auf dem ich mich halt momentan befinde.. schade eigentlich!

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