Charles Ulrik Geheimstollen K.

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Inhaltsangabe zu „Geheimstollen K.“ von Charles Ulrik

Etwas stärkere Gebrauchsspuren; Ohne Schutzumschlag

Eigentlich ein solider Krimi, aber ich konnte weder mit der Geschichte noch mit den Charakteren warm werden. Schade.

— Buchgespenst
Buchgespenst
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  • Die Jagd nach dem Bild

    Geheimstollen K.
    Buchgespenst

    Buchgespenst

    Der kanadische Privatdetektiv Colbert ist mit seiner Frau nach St. Barbara gereist, um ihrer ehemaligen Angestellten Ilse Melzer zu helfen. Ihr Vater, ein berühmter Physiker, wurde von den Nazis gefoltert und schließlich nach Kriegsende von den Russen ermordet, weil er sich weigerte seine physikalischen Arbeiten preiszugeben. Hinweise auf das Versteck verbergen sich in einem Portrait, das Picasso gemalt hat. Colbert soll das Portrait finden, doch alle, die mit dem Professor zu tun hatten, werden ermordet. Sind die Russen immer noch hinter Ilse und den Geheimnissen her? Welche Rolle spielt der dubiose Amerikaner Miller, der sich in der Melzer-Villa niedergelassen hat? Aber auch Ilse Melzer scheint einiges vor Colbert zu verbergen. Dass die Polizei Colbert als Mörder verdächtigt, macht die Geschichte noch komplizierter. Ein solider Kriminalroman mit einer spannenden Handlung, doch leider konnte ich weder mit der Geschichte noch den Charakteren richtig warm werden. Ein Verwirrspiel und Geheimnisse in Geheimnissen sind zwar witzig und spannend, aber hier wurde es mir doch zu viel. Dass es keine Kapiteleinteilung gibt und die 200 Seiten quasi „nur“ zwei Tage abhandeln, ließ die Geschichte etwas gehetzt wirken und irgendwann mochte ich es einfach nicht mehr. Für Colbert konnte ich zwar Sympathie entwickeln, aber im Grunde blieben mir die Charaktere fremd. Vielleicht störte mich auch nur der Bezug zum Dritten Reich, allerdings ist der nicht so stark, dass er tatsächlich Einfluss nehmen kann. Das Element der Zeitgeschichte war andererseits wiederum toll, da hier dem Bezug neben zu den politischen Ereignissen der Kriegs- und Nachkriegszeit, eine glaubhafte Kriminalhandlung entwickelt wurde. Das Buch erschien 1962 und damit ist der Autor auch persönlich mit der Zeit verbunden und das verleiht der Geschichte ein besonderes Flair. Ich vermute, mir kamen die Charaktere nicht nahe genug, weil der Autor es auf ein großangelegtes Verwirrspiel abgesehen hatte, dem der Umfang des Buches am Ende nicht gewachsen war. So flachte es zu schnell ab und kostete die Charaktere ihre Tiefe und Glaubwürdigkeit. Fazit: 3 ½ Sterne für ein Stück Zeitgeschichte in einem spannenden Krimi, für den ich allerdings keine Sympathie entwickeln konnte. Er wirkte auf mich zu gehetzt, die Charaktere nicht tief genug und das Verwirrspiel war mir zu übertrieben. Die Kriminalhandlung selbst ist glaubhaft, spannend und lesenswert.

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