Charles Willeford

 3,7 Sterne bei 31 Bewertungen
Autor von Miami Blues, Schwarze Messe und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Charles Willeford

»Schreib die Wahrheit, und man wird glauben, du hättest schwarzen Humor.« Charles Willeford Charles Willeford, geboren 1919 in Arkansas, Waise mit acht Jahren und im Alter von vierzehn Eisenbahntramp, später 25 Jahre Berufssoldat in der US-Army, 1961 – 1964 Studium der Englischen Literatur. Willeford war u.a. Boxer, Radiosprecher, Maler, Englischlehrer sowie Autor. Als Journalist und Literaturkritiker schrieb er für den Miami Herald, als Autor veröffentlichte er zahlreiche Bücher. Willeford starb 1988 in Miami. »Ich bin nicht Neo-Noir. Ich fühle mich näher bei der modernen Kriminalliteratur, noch näher bei Charles Willeford.« Quentin Tarantino »Niemand schreibt einen besseren Kriminalroman als Charles Willeford!« Elmore Leonard

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Charles Willeford

Cover des Buches Miami Blues (ISBN: 9783895810770)

Miami Blues

 (15)
Erschienen am 21.03.2007
Cover des Buches Neue Hoffnung für die Toten (ISBN: 9783895813764)

Neue Hoffnung für die Toten

 (2)
Erschienen am 12.10.2015
Cover des Buches Wie wir heute sterben (ISBN: 9783895814242)

Wie wir heute sterben

 (1)
Erschienen am 16.08.2016
Cover des Buches Seitenhieb (ISBN: 9783895814044)

Seitenhieb

 (1)
Erschienen am 10.03.2016
Cover des Buches Wie wir heute sterben (ISBN: 9783895811005)

Wie wir heute sterben

 (1)
Erschienen am 08.10.2003
Cover des Buches Krimi-Noir - Ketzerei in Orange (ISBN: 9783864973598)

Krimi-Noir - Ketzerei in Orange

 (1)
Erschienen am 19.11.2016
Cover des Buches Auch die Toten dürfen hoffen (ISBN: 9783499431142)

Auch die Toten dürfen hoffen

 (0)
Erschienen am 01.09.1997
Cover des Buches Hahnenkämpfer (ISBN: 9783895814402)

Hahnenkämpfer

 (0)
Erschienen am 01.05.2017

Neue Rezensionen zu Charles Willeford

Cover des Buches Bis uns der Tod verbindet (ISBN: 9783499432408)S

Rezension zu "Bis uns der Tod verbindet" von Charles Willeford

Besser als Miami Vice!
Salino23vor 4 Monaten

Hoke Moseley, ein höchst mittelmäßiger Cop der Polizei von Miami, ist übergewichtig, Gebissträger und hat viele private Probleme, die Charles Willeford auf 90 Seiten (ich las die alte Rowohlt-Ausgabe) ausbreitet. Erst dann beginnt die eigentliche Krimihandlung: Hoke wird aufs Land geschickt, um Undercover im Falle des Verschwindens haitianischer Wanderarbeiter zu ermitteln. Auch hier lässt sich Willeford Zeit, nur langsam arbeitet sich Hoke an die Täter heran, die Auflösung ist stark.

Warum 4,5 Sterne von mir? Denn der Roman ist eigentlich nix für den passionierten Krimileser, die Krimihandlung selbst ist mäßig, aber es ist Literatur, die mich in den Bann zog: der gelegentliche lakonische Witz, die genaue Beschreibung von Land und Leuten, die Sektion des ganz normalen Wahnsinns, und der plötzliche EInbruch des Unerhörten, ohne Pathos, fast gleichmütig erzählt. Willeford zeigt das wirkliche Florida der 80er Jahre, nicht die geschniegelten Laffen in pastellfarbenen Anzügen.

Es ist der vierte Teil der Hoke-Moseley-Reihe, von der Kritik als bester gefeiert. Ich finde das abgefahrene „Seitenhieb“ und „Miami Blues“ vor allem auch als Krimis stärker.

Willeford hatte ein abenteuerliches Leben hinter sich, als er mit dem Schreiben von Krimis begann. Er verfasste vorher schon einige Romane, aber erst mit der Hoke-Moseley-Reihe kam der Erfolg.

Sein Motto ist ein Satz des großen Pascal: „Alles Unglück des Menschen besteht darin, dass er nicht still allein in einem Zimmer sitzen kann.“

Fazit: kein Thrill, kein Rätsel, Spannung kommt erst nach weit über 100 Seiten auf, trotzdem lesenswert.


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Cover des Buches Miami Blues (ISBN: 9783895810770)A

Rezension zu "Miami Blues" von Charles Willeford

Sunshine-Staat
Arunvor 8 Jahren

Klappentext:
Ex-Sträfling Junior will im sonnigen Miami durchstarten und träumt vom großen Coup, doch es läuft nicht so, wie erhofft. Kaum angekommen, tötet er aus Versehen einen harmlosen Krishna-Jünger und hat von da an den pensionsreifen Cop Mosley an den Fersen. Als der ihm auf die Spur kommt, schlägt Junior ihn nieder und klaut ihm Dienstmarke, Waffe und Gebiss.

Meine Meinung:
Der erste Hoke-Moseley-Fall ein Buch für die Freunde des harten Kriminalromans, habe die knapp 200 Seiten in einem Rutsch durchgelesen schade dass es nicht mehr Seiten waren. Der Autor war mir bisher unbekannt, habe herausgefunden dass Charles Willeford noch drei Folgebände mit Moseley geschrieben hat um die ich mich mal kümmern werde.
Eine harte und schmutzige Story um einen Berufsverbrecher „Junior“ und seinem Gegenspieler einen Polizeibeamten Hoke Moseley der mir ewig durch seine "Zähne" in Erinnerung bleiben wird.
Für einige Lacher sorgte die Freundin von „Junior“ Susan eine Studentin, welche ihre Einkünfte als Prostituierte aufbessert, die so was von Naiv ist das es fast schon weh tut.
Ein Plot mit vielen Wendungen welchen man aber immer gut folgen kann.
Der Sunshine-Staat Florida wird hier seinem Namen nicht gerecht denn es werden auch andere trübe Seiten beschrieben.
Das Buch wurde auch unterm dem gleichen Namen „Miami Blues“ verfilmt.

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