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Rezension zu "Handbuch für Zeitreisende" von Charles Yu

Leider abgebrochen
VeWevor 3 Jahren

Noch im ersten Drittel war Schluss für mich. Schlicht keinen Zugang zur Story gefunden, die sich ehrlich gesagt auch ziemlich versteckt gehalten hat. Ständige Wiederholungen haben es nicht leicht gemacht, die Seiten vorbeifliegen zu lassen. Sprachlich auch nicht so ausgewogen, dass es sich lohnen würde. Einige Ideen - die ich zugegeben mehr vom Klappentext und aus anderen Meinungen kenne - wirken sehr inspiriert. Vielleicht entfaltet sich ein grandioses Ende und alles klärt sich gut durchdacht und mit gewisser humoriger Note auf - das werde ich nur nie feststellen.

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GetReadys avatar

Rezension zu "How to Live Safely in a Science Fictional Universe: A Novel (Vintage) unknown Edition by Yu, Charles (2011)" von Charles Yu

Absichtlich? verrutscht in Zeit und Dimensionen
GetReadyvor 4 Jahren

Charles Yu lebt im Minor Universum 31 und repariert Zeitmaschinen. Zumeist solche mit an denen die Benutzer rumgepfuscht haben, um sich über die Regeln für Zeitreisen hinwegzusetzen.

Durch diese Tätigkeit hängt er quasi zwischen den Zeiten und Dimensionen, verlässt seine eigene Zeitkapsel nicht mehr. Viele Menschen, wie seine Mutter bevorzugen es , sich in eine selbstgewählte Zeitschleife zu begeben, anstatt ihr Leben richtig zu leben.
Bei seiner Tätigkeit sieht er die Traurigkeit und Verzweiflung der Menschen und wird auch immer wieder auf seine eigenen Abgründe zurückgeworfen. Denn er vermisst seinen Vater,der nach einem einschneidenden Erlebnis verschwand.

Durch einen Zufall verletzt er selber alle Regeln des Zeitreisens und wird sowohl in eine Schleife, als auch verschobenen Dimensionen geschleudert, in der eventuell doch noch die Möglichkeit besteht etwas zu ändern. Dabei hilft ihm der Ratgeber “ How to live safely in a science fictional universe“. Ein Buch das bereits besteht und von Charles gleichzeitig gelesen und geschrieben wird.

Gekauft habe ich das Buch, weil es vom Verlag mit „Per Anhalter durch die Galaxis“ verglichen wurde. Und auch als ähnlich lustig promotet wird. Der Aufbau ist tatsächlich teilweise ähnlich. Wir haben zum einen eine etwas verlorene Hauptfigur, die sich eher treiben lässt, einen ontologischen Hund und eine weibliches Betriebssystem mit eigener Meinung, die es aber nicht offen äußert. Ab Mitte des Romans kommen dann noch die Auszüge aus dem „Handbuch“ dazu.
Nur ist dieses Buch vom Humor eines Douglas Adams Lichtmeilen entfernt. Während dieser mal hintersinnige, mal nur skurrile Albernheiten zelebriert, bei deren Lektüre ich aus dem lauten lachen meist nicht heraus komme, schenkte Yu mir nur zuweilen ein Lächeln.

Grundsätzlich empfand ich die Geschichte als tieftraurig und melancholisch, auch wenn sie mitunter absurd komische Situationen erzählt. Entfernt fühlte ich mich an eine bestimmtes Buch von Calvino erinnert ( Marcovaldo), das ich sehr mochte, mich aber, im Gegensatz zu anderen Calvinos, sehr traurig zurück lies. Auch die philosophischen Themen in den Kapiteln erinnerten mich oft an Calvinos Art zu schreiben.

Persönlich habe ich mit dem Lesen sehr schwer getan. Wenn ich nicht hintereinanderweg las, fiel es mir immer schwer, wieder einzusteigen.

Ich habe mir in diesem Falle mit dem Kauf der englischen Originalausgabe selbst ein Riesenhindernis aufgebaut. Da ich Fantasy und auch sprachlich recht anspruchsvolle Belletristik problemlos in Englisch lese, bin ich gar nicht auf die Idee gekommen, dass mich das (pseudo)- wisschenschaftliche, teilweise erfundene Vokabular in einem Science Fiction überfordern könnte. Hat es aber!

Mir hat das Buch mit Einschränkungen gut gefallen, nachdem ich meine ursprünglichen Erwartungen los war.
Insgesamt ist es für mich erzählerisch einfach zu langgezogen, besonders der erste Teil, bis das Handbuch auftaucht, zieht sich. Yu hätte die Parameter der Geschichte knackiger erzählen können. Auch die philosphisch-physikalischen Ausführungen sind für meinen Geschmack teilweise viel zu lang ( vielleicht auch nur wegen der Sprachbarriere)

Aber gleichzeitig mochte ich den grundsätzliche Aufbau, die Personen, den sehr leisen Humor und die grundsätzlichen philosophischen Überlegungen der Geschichte.

(Deshalb vergebe ich 4 von 5 Sternen)


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gorgophols avatar

Rezension zu "Handbuch für Zeitreisende" von Charles Yu

Ganz ganz schlecht
gorgopholvor 5 Jahren

Ich fang mal mit dem Positiven an: Es lässt sich wirklich leicht lesen. Das war ein Segen, denn so hatte ich es schnell durch ...

Angeregt vom Klappentext (Verweis auf Douglas Adams) hab ich mir dieses Buch zugelegt.
Es ist weder lustig, noch originell, noch gibt es dem Zeitreise-Genre irgendetwas neues ...

Nach gut 100 Seiten dachte ich wirklich, das Buch käme langsam in Gang. Leider falsch gedacht.
Ich hatte nur den einzigen Moment erwischt, wo so etwas wie "Spannung" oder das "jetzt aber"-Gefühl aufkommt.

Gelacht habe ich selten bis nie.

Die einzige Spannung bezog ich letzten Endes daraus, ob es wirklich so lahm und langweilig bis zum Ende bleibt.

An alle Douglas Adams Fans: FINGER WEG!!!Kommentar

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