Charlie Jane Anders

 3.3 Sterne bei 52 Bewertungen
Autor von Alle Vögel unter dem Himmel, All the Birds in the Sky und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Charlie Jane Anders

Charlie Jane Anders ist eine US-amerikanische Bloggerin, Autorin und Redakteurin für das Internet-Magazin io9. Für ihre Kurzgeschichte ›Six Months, Three Days‹ wurde sie mit dem Hugo-Award ausgezeichnet. ›Alle Vögel unter dem Himmel‹ ist ihr erster Roman.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Charlie Jane Anders

Cover des Buches Alle Vögel unter dem Himmel9783596036967

Alle Vögel unter dem Himmel

 (46)
Erschienen am 23.03.2017
Cover des Buches All the Birds in the Sky9780765379948

All the Birds in the Sky

 (6)
Erschienen am 26.01.2016

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Rezension zu "Alle Vögel unter dem Himmel" von Charlie Jane Anders

Kann Magie oder Wissenschaft uns vor dem Untergang retten?
Eliza_vor 6 Monaten

Patricia hatte das Gefühl, sie fiel vom Rand der Welt, flog um den ganzen Erdball herum, und dann fiel sie nochmal vom Rand der Welt. (S.93)


Erster Satz im Buch:
Als Patricia sechs Jahre alt war, fand sie einen verletzten Vogel im Wald.

Inhalt:
Zwei Hauptprotagonisten die sich durch sämtliche Widrigkeiten kämpfen.
Es geht um Mobbing, Gewalt, Ungerechtigkeit, Umweltkatastrophen und Magie.

Meine Meinung:
Nach dieser Inhaltsangabe hatte ich nicht mit so einem interessanten, tiefreichenden und einfallsreichem Buch gerechnet. Ich bin absolut begeistert, mit hat einfach alles gefallen. Der Schreibstil ist packend, die Hauptfiguren haben ansprechende und mitfühlende Charaktere , der Weltenaufbau ist verständlich, die Thematik(en) sind höchst brisant. Das ganze Paket hat mich enorm fasziniert und toll unterhalten. Ich war immer wieder erstaunt wie die Autorin es gekonnt schaffte ernste Themen und bizarre Momente zu verbinden.

Ich weiß gar nicht wie die komplexen Themen aufgreifen soll ohne allzu viel über die Geschichte zu verraten. :D
Ein Versuch. :)

Patricia ist ein liebenswürdiger, offener Mensch. Ihre Eltern, ihre Schwester und auch ihre Mitschüler machen ihr das Leben schwer.

Laurence weiß schon in sehr jungen Jahren das er einmal ein bekannter, berühmter Wissenschaftler werden will. Er ist sehr zielstrebig und ehrgeizig. Das lässt er sich weder von seinen Eltern noch von seinen Mitschüler kaputt machen.

Die Geschichte ist gegliedert in die vier Lebensabschnitte der Hauptcharaktere.

Im 1. Buch geht es um die sechsjährigen Hauptprotas, Patricia macht zum ersten Mal Bekanntschaft mit der "sprechenden" Tierwelt, Laurence baut bereits interessante Geräte aus dem Internet nach. Wir lernen die beiden in jungen Jahren kennen.

Im 2. Buch sind sie bereits im Teenageralter, sie gehen gemeinsam zur Schule. Laurence Eltern schicken ihn dauernd zu irgendwelchen Survival Touren oder Camps, da sie finden das er zu viel Zeit vor dem Computer verbringt. So lernt er auch Patricia kennen, die gerne Zeit in der Natur verbringt.
Beide sind Aussenseiter, Patricia hat zudem noch das Problem das ihr Schwester extrem intrigant ist und sie dauernd bei den Eltern schlecht macht, und die einfach alles glauben was ihnen erzählt wird. Das wahr so unfassbar so lesen, mir ist ganz anderes geworden als ich das gelesen habe. Ich hätte sie alle schütteln wollen.
Zudem kommt auch noch ein Vertrauenslehrer an die Schule der die beiden am liebsten Tod sehen möchte (im wahrsten Sinne) den er hatte eine Vision von einer schrecklichen Zukunft dessen Auslöser die beiden sein sollen. Da er sie aber nicht selber töten kann, (ein Codex :X) muss er es anders anstellen.
So werden sie in der Schule extrem gemobbt, das war wirklich schrecklich zu lesen, die beiden haben mir so Leid getan. Der Vertrauenslehrer mischt mit und die Eltern sind auch kein Rückhalt bzw. machen alles noch viel schlimmer. Oje, der Schlussabschnitt im 2. Buch war wirklich das Letzte. Gibt es wirklich solche Eltern, solche schrecklichen Entscheidungen? Wie kann man so etwas seinem Kind antun?

Im 3. Buch sind beide bereits erwachsen. Laurence hat seinen Traumjob, Patricia ist eine "Hexe". Interessante Interpretation einer Hexe. ^^ Mir hat sie gut gefallen, mal etwas anderes. Sie treffen sich wieder und haben sofort wieder einen Draht zueinander.
Leider herrschen gerade Epidemien und Umweltkatastrophen auf der ganzen Welt. Beide versuchen auf ihre Art (Wissenschaft, Magie) die Welt zu retten.
Beziehungsweise bei Laurence steht die Menschheit an erster Stelle und bei Patricia eher die Umwelt. So bekommen sich die beiden immer wieder in die Haare. Es kommt zum Bruch nach dem Patricia etwas Unverzeihliches getan hat.

"Die Roboter schienen Laurence zu mögen, vor allem Donald der Kaktus." (S.164)

4. Buch
Geht es immer noch um die Rettung der Welt. Mehr wird hier nicht verraten. :D

"Was soll ich tun. Ich kann nicht. Ich werde blind. Ich dachte immer >blinde Panik< ist eine Metapher, aber das stimmt gar nicht." (S.368)

Toll fand ich auch den Perspektivwechsel zwischen den beiden Charakteren.
Auch die Mischung zwischen Fantasy und den realen Problemen wie Mobbing, Gewalt, Naturkatastrophen hat mir sehr gut gefallen.

Auch wie in einem der Bücher ein Detail eingestreut wurde um es dann in einem anderen wieder aufzugreifen, dass es bedeutend wurde, war so interessant und großartig gemacht.

"Ist ein Baum rot?" (S.20)

Fazit:
Interessante, tiefgründige Geschichte.
Mobbing, Naturkatastrophen und Magie spielen eine Rolle.


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Rezension zu "All the Birds in the Sky" von Charlie Jane Anders

Enthüllung
walli007vor einem Jahr

Schon als Kinder sind sie anders. Patricia, ist in der Natur zu hause. Einmal, meint sie mit Vögeln gesprochen zu haben, aber sie kann sich nicht mehr richtig daran erinnern. Und Laurence ist derjenige, der eine zwei Sekunden Zeitmaschine erfindet. Das klingt nach nichts, aber wenn im entscheidenden Moment irgendwo Luft ist, kann das sehr hilfreich sein. Während der Schulzeit kommt man besser klar, wenn man zu Zweit Außenseiter ist. Doch zwischen Patricia und Laurence wird ein Keil getrieben und erst als Erwachsene sehen sie sich wieder. Laurence hat eine wissenschaftliche Laufbahn begonnen und Patricia hat die geheimnisvolle Eltisley Maze Akademie abgeschlossen.


Der Wissenschaftler und die Hexe, gegensätzlicher könnten Patricia und Laurence kaum sein. Und doch haben sie etwas gemeinsam. Sie Beide genügen nicht den Wünschen, die ihre jeweiligen Eltern für sie gehabt hätten. Sie sind wie Gegenpole, er genial als Wissenschaftler und sie fast eins mit der Natur, was ihr ungeahnte Fähigkeiten verleiht. Doch gegenseitig bieten sie sich, was der andere nicht hat. Für eine Weile reicht das, um die Eltern zu besänftigen. Sind sich zwei einig, kommt häufig ein Dritter daher, der das Idyll stört oder sogar zerstört. Patricia und Laurence haben keine andere Wahl als ihre Wege getrennt voneinander fortzusetzen.


Es beginnt wie ein Fantasy-Märchen mit einem Schuss Tarrantino. Natürlich hinterfragt man, liest man ein Buch im englischen Original, immer seine Englischkenntnisse, dennoch wirkt der Mittelteil etwas schwergängig und überfrachtet. Wie eine dauernd stattfindende Apokalypse auf zwei Fronten. Man fragt sich allerdings, ob Technokraten und Inhaber von Naturkräften sich immer zu Gegnern entwickeln müssen. Letztlich geht ein Streit, der fast eine Art Krieg sein könnte, häufig zu Lasten der Welt wie sie ist. Wenn das Märchenhafte in die Geschichte zurückkehrt, kehrt auch der Zauber zurück. Man könnte meinen, diese Story schwächelt im Mittelteil, verzaubert dafür zu Beginn und versöhnt aufs Trefflichste am Schluss.


3,5 Sterne

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P

Rezension zu "Alle Vögel unter dem Himmel" von Charlie Jane Anders

Der Untergang der Welt
Primrose24vor einem Jahr

Patricia ist eine Hexe. Laurence ein Techniknerd. Zusammen verbindet sie eine ungewöhnliche Freundschaft, die sich über ihre Schulzeit als Außenseiter erstreckt. Als Erwachsene treffen sich die Beiden wieder, zum einen denkbar ungünstigen Zeitpunkt, denn die Welt steht an einem Abgrund und ökologische Katastrophen sind an der Tagesordnung. Hexen und Wissenschaftler suchen verzweifelt nach einem Ausweg, während sie einander selbst nicht vertrauen und bekämpfen. Kann die ungewöhnliche Freundschaft von Patricia und Laurence einen Ausweg aus der Krise aufzeigen?

 

Das was mir an dem Buch sofort ins Auge gesprungen ist, ist das wunderschöne Cover, einfach, aber gerade für einen Science-Fiction Roman eher ungewöhnlich. Auch die Geschichte einer Freundschaft zwischen einem Nerd und einer Hexe fand ich sehr spannend. Neben den Klimakatastrophen und dem drohenden Weltuntergang, steht vor allem die sich entwickelnde Beziehung von Laurence und Patricia im Fokus, die an sich schon sehr ungewöhnliche Charaktere sind. Trotz des eigentlich spannenden Themas konnte ich jedoch aufgrund des eher sachlichen und teilweise emotionslosen Erzählstils keine richtige Verbindung zu den Protagonisten und dem Buch insgesamt aufbauen. Viele Passagen, die eigentlich dramatisch sind, wie Katastrophen, die Tausende von Menschen töten oder auch der Tod einiger Nebendarsteller, waren so wenig emotional, dass sich bei mir kein Gefühl der Spannung einstellen konnte. Auch das Ende fand ich insgesamt sehr merkwürdig und unverständlich.

 

Insgesamt konnte mich das Buch wenig begeistern und mitreißen, was bei der tollen Idee zu der Geschichte leider schade ist. Mehr Emotionen und weniger technische Ausführungen hätten der Geschichte für mein Empfinden besser getan.

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