Charlie Lovett

 4 Sterne bei 138 Bewertungen
Autor von Jane Austens Geheimnis, Das Buch der Fälscher und weiteren Büchern.
Autorenbild von Charlie Lovett (© Privat)

Lebenslauf von Charlie Lovett

Der US-amerikanische Autor Charlie Lovett wurde 1960 als Sohn eines Englisch Professors in Winston-Salem, North Carolina, geboren. Im Anschluss an seinen Hoghschool-Abschluss studierte er Theaterwissenschaft am Davidson College, ehe er gemeinsam mit seiner ersten Frau Stephanie ein Antiquariat in England führte. Auch wenn er in den 90er Jahren aus dem Geschäft ausstieg, ist er bis heute ein passionierter Buchsammler. Ein besonders Augenmerk hat Lovett stets aus Lewis Carroll, den Autor von Alice im Wunderland, über den er fünf Bücher und unzählige Artikel verfasste. Darüber hinaus war er lange der Präsident der Lewis Carroll Society of North America und Herausgeber der Lewis Carroll Review in London. Sowohl in Amerika als auch Europa hielt er in diversen Institutionen und Universitäten wie der Harvard University, UCLA, und Oxford University Vorlesungen über seinen Lieblingsautor. Während er am Vermont College 1997 seinen MFA Abschluss in Kreativem Schreiben erwarb, schrieb Lovett sein Buch "Love, Ruth", das er seiner verstorbenen Mutter widmete, aber nie veröffentlichte. Heute ist er der Autor zweier Romane sowie zahlreicher Theaterstücke für Kinder und Jugendliche. Charlie Lovett lebt mit seiner zweiten Frau Janice in seiner GeburtsstadtWinston-Salem, N.C. Mehrere Wochen im Jahr verbringen die Eltern einer Tochter in Kingham, England.

Alle Bücher von Charlie Lovett

Cover des Buches Jane Austens Geheimnis (ISBN:9783442484041)

Jane Austens Geheimnis

 (55)
Erschienen am 18.07.2016
Cover des Buches Das Buch der Fälscher (ISBN:9783458360490)

Das Buch der Fälscher

 (50)
Erschienen am 10.01.2015
Cover des Buches Der Buchliebhaber (ISBN:9783442487110)

Der Buchliebhaber

 (32)
Erschienen am 20.11.2017
Cover des Buches Jane Austens Geheimnis (ISBN:9783641177195)

Jane Austens Geheimnis

 (0)
Erschienen am 18.07.2016
Cover des Buches First Impressions (ISBN:9781846883606)

First Impressions

 (1)
Erschienen am 15.05.2015
Cover des Buches The Bookman's Tale (ISBN:9780143125389)

The Bookman's Tale

 (0)
Erschienen am 27.05.2014

Neue Rezensionen zu Charlie Lovett

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Rezension zu "Jane Austens Geheimnis" von Charlie Lovett

Nett zu lesen, hat aber seine Längen
Charlyyyvor 20 Stunden

Die Rezi ist derzeit noch in Bearbeitung,.

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Rezension zu "Jane Austens Geheimnis" von Charlie Lovett

Für Buchliebhaber
Vespasiavor 23 Tagen

Der Roman von Charlie Lovett ist ein sehr schöner Liebesroman mit einigen Krimielementen. Wer Jane Austens Werke kennt, wird sicher eine Menge Anspielungen erkennen – der ganze Roman dreht sich um Bücher, Literaturfans werden da gut bedient. Aber auch, wenn man nichts von Austen gelesen hat, wird man das Buch verstehen können.

Die Protagonistin Sophie ist eine sympathische junge Frau, die man im Laufe der Story recht gut kennenlernt. Ich bin mit ihr schnell warm geworden, vor allem auch, weil uns die Liebe zu Büchern verbindet. Jane Austen dürfte den meisten bereits bekannt sein, aber im Buch lernt der Leser sie nochmal von einer neuen Seite kennen: die Autorin, die sich mit dem (fiktiven) Richard Mansfield über ihre Werke unterhält. Viel Biographisches fließt hier ein, aber auch Informationen zum Druck und zur Veröffentlichung von Büchern zu ihrer Zeit. Die Nebencharaktere wurden ebenfalls gut ausgearbeitet: da wäre zum einen Sophies Onkel Bertram, ein großer Buchliebhaber, mit dem Sophie schon oft über Bücher philosophiert hat und der mir mit seinem warmherzigen und klugen Wesen sehr ans Herz gewachsen ist. Außerdem natürlich Richard Mansfield, dessen Buch Sophie Collingwood und auch dem Leser einige Rätsel aufgeben.

Lovett wechselt zwischen der Zeit von Austen und der heutigen Zeit und schafft es dabei immer, den richtigen Ton zu treffen und eine gute Atmosphäre zu kreieren. Austens Gespräche mit Mansfield sowie Sophies Nachforschungen über das Geheimnis ihrer Lieblingsautorin sind gleichermaßen unterhaltsam. Die Krimielemente sind meiner Meinung nach gut in die Geschichte eingeflochten worden, auch die beiden Zeitebenen verschmelzen auf gekonnte Art und Weise miteinander.

Am Ende äußert sich der Autor noch zu dem Wahrheitsgehalt seiner Figuren und der im Buch vorkommenden Ereignisse. Dies war für mich am Ende nochmal besonders interessant.

Fazit: Für Jane-Austen-Fans und Literaturliebhaber ein absolut lohnenswertes Buch.

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Rezension zu "Der Buchliebhaber" von Charlie Lovett

Spannende Kirchengeschichte mit leider flachen Charakteren
Thoronrisvor 2 Monaten

Der Titel und das Cover dieses Buches können den interessierten Käufer leider sehr leicht in die Irre führen. Denn wenn man erwartet, hier eine süße Liebesgeschichte vor dem Hintergrund einer Suche nach alten Dokumenten zu bekommen, wird vermutlich recht schnell enttäuscht. Natürlich gibt es die Romanze, und natürlich lesen wir von spannenden Ermittlungen - doch es ist viel mehr als bloß die Geschichte zweier Menschen, die in der Suche nach verschütteten Geheimnissen vereint sind.

Der englische Originaltitel verrät auch noch etwas, was der Klappentext uns vorenthält: The Lost Book of the Grail Or, A Visitor's Guide to Barchester Cathedral (Das verschwundene Buch des Grals oder Ein Besucherführer für die Barchester-Kathedrale). Denn wie ich zu meinem großen Vergnügen festgestellt habe, ist die Hauptperson, Arthus Prescott, vor allem auf der Suche nach dem Heiligen Gral, welchen er in seiner Heimatgemeinde Barchester vermutet. Gleichzeitig hat er den Auftrag, einen Kirchenführer über die Geschichte der Kathedrale zu schreiben. Diese ist mit der Geschichte der Eiligen Ewolda verbunden, über die jedoch praktisch nichts bekannt ist. Erst, als die Amerikanerin Bethaney Dawis auftaucht und ihn darauf aufmerksam macht, dass ein mittelalterliches Manuskript in der Bibliothek fehlt, findet er eine neue Spur und gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach jenem Manuskript, von dem sie sich erhoffen, dass es die Lebensgeschichte von Ewolda enthält.



Eher flache Charaktere

Im Hintergrund des Romans spielen weitere Figuren eine Rolle, wie Arthurs Freunde Oscar und David, oder die Dekanin der Kathedrale, Gwyneth. Eine wirkliche Charakterisierung erhalten sie jedoch nicht, sondern funktionieren eher als Plot-Instrument, um die Geschichte an den richtigen Stellen vorwärts zu bringen. Vor allem aber sind sie es, die von Anfang an Arthur damit aufziehen, dass er wohl etwas mehr für die Amerikanerin empfindet, welche er nach außen hin aufgrund ihres Digitalisierungsvorhabens verabscheut. Bevor sie die beiden je zusammen gesehen haben, sind alle seine Bekannten bereits überzeugt, dass er in sie verliebt ist. Das ist der eine große Punkt in diesem Roman, der mich gestört hat: Die Liebesgeschichte wirkt von außen aufgezwungen und entwickelt sich wenig natürlich zwischen Arthur und Bethany. Obwohl wir immer wieder mitbekommen, wie fasziniert Arthur von Bethany ist, fehlen doch jegliche Hinweise darauf, was sie an ihm finden könnte. Zusätzlich steuert dieser Subplot nichts zum eigentlichen Thema bei und wirkt damit noch merkwürdiger.

Das Nachfühlen der Emotionen wird auch dadurch erschwert, dass die Geschichte einerseits über weite Strecken ausschließlich aus Dialogen besteht, ohne dass es Einschübe über Gefühle, Gedanken, Mimik oder Gestik der sprechenden Charaktere gibt. Als Leser muss man all das aus dem gesprochenen Wort ablesen - doch was gesagt wird, erscheint oft eher wie ein wissenschaftlicher Aufsatz, frei von jeglichen Emotionen. Wenn Charaktere gerade nicht sprechen, bekommen wir entweder ausführlich Arthurs Gedanken präsentiert, oder beschreibende Ausführungen über vergangene Geschehnisse. Auch hier werden Charaktere nicht komplexer gestaltet und treten hinter der Information, die vermittelt werden soll, zurück. Somit bleiben alle Figuren bis auf Arthur, dessen Gedanken wir lesen, eher flach.

Arthur ist ein spannender Charakter, der gefangen ist in seinem Elfenbeinturm der Wissenschaft. Seine Liebe zu gebundenen Büchern und die Angst, dass Digitalisierung den Untergang der kulturellen Errungenschaften der Vergangenheit bedeuten wird, macht ihn streckenweise arrogant und schwer erträglich, doch man kann ihm leicht verzeihen, gerade wenn man seine Liebe teilt. Im Verlauf des Buches lernt er die Vorzüge von Internet und digitalen Medien zu schätzen und wächst an daran.



Eine spannende Suche nach verschollenen Schätzen

Doch in diesem Roman geht es nicht um die Figuren. Es geht um Kirchengeschichte und eine Schnitzeljagd auf der Suche nach einem verschwundenen Manuskript, das vielleicht auch den Schlüssel zum Heiligen Gral enthalten könnte. Jedes Kapitel wird eingeleitet mit einer Szene, die viele Jahrhunderte früher stattgefunden hat: Von Generation zu Generation wird das Geheimnis der Ewolda und ihrem Schatz von einem Hüter zum nächsten weitergegeben und wir als Leser sind Zeuge davon. Wir wissen damit etwas mehr als die Suchenden, doch bis zum Schluss bleiben wir über wesentliche Punkte im Dunkeln.

Hier liegt auch die große Stärke des Romans: Eine erfundene Geschichte über eine nichtexistente Heilige wird so spannend und informativ aufbereitet, dass man das Gefühl bekommt, dies hätte sich in der realen Welt zutragen können. Sorgfältig werden echte Geschehnisse wie die Verfolgung aufgrund von Glauben und Religion unter Cromwell verstrickt mit der ausgedachten Geschichte über die Hüter von Ewoldas Schatz. Oft liest sich dies eher wie ein wissenschaftlicher Aufsatz, der mit den Stilmitteln eines Romans geschrieben wurde, doch mich persönlich hat das nie gestört. Ich fand es mehr als spannend und authentisch dargestellt. Auf 500 Seiten wurde ich mitgenommen und konnte eintauchen in die Welt von Religion und Kirchengeschichte.



Fazit

Der Roman "Der Buchliebhaber" von Charlie Lovett verbindet eine oberflächliche Liebesgeschichte mit einer gut recherchierten Suche nach verschollenen kirchengeschichtlichen Manuskripten. Gut recherchiert, spannend erzählt und zu einem konsequenten Ende geführt, verfolgen wir eine Schnitzeljagd erwachsener Personen, die an den Heiligen Gral glauben, aber bis zum Schluss nicht wissen, welcher unglaublichen Entdeckung sie wirklich auf der Spur sind. Die Charaktere dieser Geschichte sind nebensächlich und so bleiben sie leider sehr flach. Wer sich für die Sage um König Artus, den Heiligen Gral und Religionsgeschichte in England interessiert, kommt hier definitiv auf seine Kosten. Die Liebesgeschichte hingegen bleibt stets im Hintergrund.

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Gespräche aus der Community

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Ein glänzender Roman über die Liebe zur Literatur!

In seinem mitreißenden Roman erzählt Charlie Lovett die atemberaubende Geschichte eines Manuskripts, das ein jahrhundertealtes Geheimnis birgt, und zugleich eine bewegende Liebesgeschichte.

Mehr zum Inhalt:
»Wales konnte kalt sein im Februar …« Das spürt auch Peter Byerly, Buchhändler und Antiquar, der sich nach dem tragischen Tod seiner geliebten Frau in ein Cottage in einem verschlafenen walisischen Dorf zurückgezogen hat. Als ihm durch Zufall ein Manuskript mit handschriftlichen Randnotizen von William Shakespeare in die Hände fällt, scheint ein Traum wahr zu werden, etwas Aufregenderes kann es für einen begeisterten Bibliophilen kaum geben. Aber ist es wirklich echt? Oder doch nur eine geschickte Fälschung? Gemeinsam mit der lebenslustigen Liz, die den schüchternen Peter aus seinem Schneckenhaus locken will, versucht er, die Wahrheit herauszufinden. Als sich die Ereignisse überschlagen und ein brutaler Mord geschieht, wird den beiden klar, dass es nicht bloß um eine literarische Sensation geht, sondern tatsächlich um Leben und Tod. 

Hier geht es zur Leseprobe »

Ihr seid vernarrt in Bücher? Dann lasst Euch mitreißen von diesem Roman über einen leidenschaftlichen Büchernarren, ein geheimnisvolles Manuskript und eine große Liebe!
Wir suchen 25 Testleser für diesen unvergesslichen Roman. Vorraussetzung ist, dass Ihr im Gewinnfall zeitnah am Austausch in den Leseabschnitten dieser Leserunde teilnehmt und abschließend eine Rezension schreibt.

Beantwortet nur noch die folgende Frage bis zum 25. September 2013 und Ihr habt die Chance auf eines der Bücher:

Wo würdet Ihr ein Dokument von unschätzbaren Wert verstecken?
Letzter Beitrag von  Insel_und_Suhrkamp_Verlagvor 6 Jahren
Super, vielen Dank! Dann schauen wir mal, was sich da machen lässt...
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Charlie Lovett im Netz:

Community-Statistik

in 287 Bibliotheken

auf 82 Wunschlisten

von 9 Lesern aktuell gelesen

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