Charlie Lovett Jane Austens Geheimnis

(44)

Lovelybooks Bewertung

  • 54 Bibliotheken
  • 8 Follower
  • 4 Leser
  • 28 Rezensionen
(18)
(19)
(6)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Jane Austens Geheimnis“ von Charlie Lovett

Sophie Collingwood liebt Bücher, vor allem die von Jane Austen. Ihrer Leidenschaft kann sie auch beruflich nachgehen: als Angestellte in einem Londoner Antiquariat. Dort versucht sie für ihre Kunden noch die obskursten Werke aufzutreiben – wie beispielsweise „Ein kleines Buch allegorischer Geschichten". Für diese Sammlung erbaulicher Erzählungen aus dem Jahr 1796 gibt es gleich zwei Interessenten. Was Sophie nicht ahnt: Das schmale Bändchen birgt den Schlüssel zu einem Geheimnis um Jane Austens Meisterwerk “Stolz und Vorurteil”. Und plötzlich wird aus der Suche nach einem vergessenen Buch ein höchst gefährliches Abenteuer … Ein bezaubernder Roman um alte Bücher, junge Liebe und den Charme von Jane Austen!

Bezaubernd schön! Liebevoll geschrieben!

— MargareteRosen

Die Suche nach einem geheimnisvollen Buch, Liebe, Bücherleidenschaft und ganz viel Jane Austen verpackt in einer spannenden Story. Top!

— ConnyKathsBooks

Ich wurde beim Lesen gut unterhalten, aber es ist kein must-read

— beyond_redemption

Schönes Buch

— jasbr

Absolut wundervoll geschrieben und empfehlenswert!!!

— Solara300

Ein netter Roman, von dem ich jedoch mehr erwartet hätte.

— Ohmydear

Jane Austen und Reverend Mansfield - eine tolle, überzeugende Geschichte. Doch Sophie auf der Suche nach Mansfields Buch - schal. Und schade

— talisha

Man muss die Bücher von Jane Austen gelesen haben, um dieses wirklich genießen zu können.

— Katjuschka

Ein Muss für Jane Austen Fans!

— jacky28990

Flache Charaktere, klischeehafter Krimianteil, kein Gefühl - für mich als Austenliebhaberin leider ein überflüssiges Buch.

— earthangel

Stöbern in Liebesromane

Herzkonfetti und Popcornküsse

Diese Buch - ich liebe es. Ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen ;)

Marti91

Nächster Halt: Indien

Viele Probleme, sowohl im Unternehmen als auch gefühlsmäßig - doch Indien hilft. Wieder ein 'Feelgood' das Spaß macht!

Suhani

Ich treffe dich zwischen den Zeilen

Teils bewegende Geschichte mit einigen Längen

lizlemon

Sieben Tage voller Wunder

Solche Wendungen schafft nur Dani Atkins - einfach zauberhaft!

MissStrawberry

Kein Rockstar ist auch keine Lösung (Rockstar Romance, Chick-Lit, Liebesroman): 1 (Die 'Rockstar Love' Reihe)

Wow, einfach nur wow. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

zessi79

Ivy und Abe

Süße Idee, an der Umsetzung hapert es aber. Es sind mehr unzusammenhängende Kurzgeschichten.

jackiherzi

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Liebesbrief an die Literatur

    Jane Austens Geheimnis

    Schlehenfee

    02. April 2017 um 14:15

    Sophie Collingwood ist eine begeisterte Leserin und Büchersammlerin, seit ihr Onkel Bertram in ihr die Liebe zur Literatur geweckt hat. Vor allem Jane Austens Werke haben es ihr angetan. Als Sophies Onkel plötzlich stirbt und all seine Bücher verkauft werden, ist sie am Boden zerstört. Dennoch zieht sie in die geerbte Wohnung und beginnt eine Stelle in einem Londoner Antiquariat. Kurz darauf erhält Sophie zwei Anfragen für die 1796 erschienene Zweitausgabe von „Ein kleines Buch allegorischer Geschichten“. Auf der Suche nach dem Buch häufen sich mysteriöse Vorfälle und schon bald erhärtet sich Sophies Verdacht, dass ihr Onkel ermordet wurde. Doch warum ist dieses Buch so wichtig, dass man dafür mordet und was haben Sophies Familie oder Jane Austen und ihr Werk „Stolz und Vorurteil“ damit zu tun?Der Klappentext von „Jane Austens Geheimnis“ sprach mich wegen der alten Bücher und der Verbindung zu Jane Austen sofort an.Jede weibliche Buchliebhaberin wird Gemeinsamkeiten mir Sophie Collingwood finden, auch wenn man nicht aus einer Familie mit einer eigenen Bibliothek voller alter und seltener Werke stammt. Viele bedeutende englische Schriftsteller und ihre Bücher, die zum Teil auch in meinem Regal stehen werden ebenfalls erwähnt. Dieser Aspekt gefiel mir sehr an dem Roman und die Liebeserklärung an die Literatur, die „Jane Austens Geheimnis“ darstellt, hat dem Buch die 4-sterne-Bewertung gerettet.Die Handlung spielt in zwei Zeitebenen, Sophie zur heutigen Zeit, aber auch Jane Austen von 1796-1817. Hier schildert der Autor den Werdegang der Schriftstellerin, natürlich ausgeschmückt mit Fiktion, wie zum Beispiel ihre Freundschaft zu dem Pastor Richard Mansfield, mit dem sie ihre Liebe zur Literatur teilt. Was ich an dieser Idee des Autors Charlie Lovett leider gar nicht plausibel finde, ist zum einen der riesige Altersunterschied zwischen Jane und Mansfield, sie ist zwanzig, er achtzig. Selbst wenn eine Freundschaft entsteht, halte ich es für unglaubwürdig, dass Jane für einen achtzigjährigen Mann Liebe empfinden soll. Freundschaftliche Zuneigung ja, romantische Liebe nein. Leider wurde mir nicht ganz klar, welche Art von Liebe es sein soll.Auf der anderen Seite ist Sophie, die scheinbar mit jedem gutaussehenden Typen gleich ins Bett springt und sehr oft überlegt, für welchen ihrer beiden Verehrer sie sich entscheiden soll. Meiner Meinung nach passte dies überhaupt nicht in den Roman. Vielleicht dachte sich der Autor oder Verleger, dass es ohne Sex nicht geht?Wer nun hinter dem ganzen Mysterium um „Ein kleines Buch allegorischer Geschichten“ steckt, war mir sehr schnell klar, leider nur der naiven Sophie nicht. Dementsprechend konnten mich keine Wendungen mehr überraschen und ein großer Spannungseffekt blieb aus.Fazit: Für alle Bücherliebhaber eine schöne Geschichte für zwischendurch mit ein paar kleineren Schwachstellen, allerdings werden Fans von Jane Austen auch nichts Neues erfahren.

    Mehr
  • Das Geheimnis zwischen den Seiten

    Jane Austens Geheimnis

    Mary-and-Jocasta

    15. February 2017 um 17:53

    Sie ist eine der berühmtesten Autorinnen Englands. Ihre Bücher sind weltbekannt, millionenfach verkauft und gelesen. Doch hinter ihrem berühmtesten Werk verbirgt sich ein Geheimnis, das ihr Ansehen für immer zerstören könnte. „Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein Junggeselle im Besitz eines schönen Vermögens nichts dringender braucht als eine Frau.“ Na, wem kommt dieser Satz bekannt vor? Richtig, es sind die ersten Worte aus Jane Austens Stolz und Vorurteil, mit dem die englische Schriftstellerin zu Weltruhm gelangte. Knapp 200 Jahre nach der Veröffentlichung – im London der Gegenwart – begibt sich Sophie Collingwood, Angestellte in einem Antiquariat, leidenschaftliche Leserin und glühender Austen-Fan, auf die Suche nach einem völlig unscheinbaren Werk. Für „Ein kleines Buch allegorischer Geschichten“ gibt es gleich zwei Interessenten, die beide höchst neugierig auf das schmale Bändchen sind. Sophie ahnt nicht, dass dieses Büchlein ein Geheimnis birgt, das bis in die Zeit Jane Austens zurückreicht und Sophie selbst in einen gefährlichen Wettlauf gegen die Zeit verstricken wird. An Sophies Seite begibt man sich auf Jane Austens Spuren und erforscht gemeinsam mit ihr in die schillernd-poetische Welt des späten 16. Jahrhunderts. Der Erzählstil, den Charlie Lovett dabei nutzt, hat mir sehr gut gefallen. Die Spannung hat sich sehr schnell aufgebaut und trotzdem behielt der Roman seine lockere Verspieltheit und Romantik. Auch die Charaktere sind gut gewählt – zwar nicht besonders originell, aber auch nicht langweilig oder einseitig. Mit der sympathischen Sophie wurde ich sehr schnell warm und auch ihre Schwester Victoria ist mir während des Lesens sehr ans Herz gewachsen. Die beiden sprühen förmlich vor Charme und Witz, wodurch sich der Roman herrlich locker und leicht lesen lässt. Bei Winston hingegen wusste man bis zum Schluss nicht, woran man war und hat genau wie Sophie über seine wahren Absichten nur Vermutungen anstellen können. Ganz im Gegenteil zu Eric, der am Anfang zwar verwegen und ohne jede Manieren auftritt, sich aber im Laufe des Buches zu einem echten Gentleman entwickelt. Insgesamt sind die Figuren alle sehr stimmig und ihre Handlungen nachvollziehbar, sodass man sich beim Lesen richtig fallen und mitreißen lassen kann. Auch die romantische, geheimnisvolle Atmosphäre, die sich durch den gesamten Roman zieht, macht das Lesen angenehm. Auf jeder einzelnen Seite spürt man die Liebe zu Büchern, mit der der Autor diesen Roman verfasste. Jane Austen ist dabei allgegenwärtig. Der Roman zeichnet ein detailliertes Portrait dieser jungen Schriftstellerin, sodass man selbst als Austen-Neuling (wie ich) schnell Lust bekommt, einen ihrer Romane zu lesen. Als Fazit bleibt also nur zu sagen, dass der Roman zwar weder eine völlig neue Idee noch außergewöhnliche Charaktere vorzuweisen hat, aber Charlie Lovett mit Jane Austens Geheimnis trotzdem für leichte, romantische Stunden voll guter Unterhaltung sorgt. Der Roman ist perfekt für warme Sommertage im Schatten von Apfelbäumen oder Lesestunden am Fluss und macht definitiv Lust auf mehr von Jane Austen.

    Mehr
    • 3
  • Jane Austens Geheimnis

    Jane Austens Geheimnis

    MargareteRosen

    29. January 2017 um 20:02

    Das Cover ist wunderschön! Es paßt super zur Geschichte und zur Zeit der Handlungen. Die Farben sind harmonisch auf einander abgestimmt. Der Klappentext verspricht genau, was ich im Buch gefunden habe. Er macht neugierig und weck die Lust das Buch zu lesen. Die Geschichte: Es sind zwei Liebesgeschichten in zwei Zeitsträngen. Die Wechsel sind immer sehr harmonisch und gut nachvollziehbar. Ich konnte das Buch nicht aus den Händen legen und habe ein ganzes Wochenende durchgelesen :-) Die Protagonisten in beiden Geschichten sind echt, gut skizziert und, bis auf die "Bösewichte", sehr liebenswert. Wer Stolz und Vorurteil kennt, wird hier nicht enttäuscht. Die Spache ist im gleichen Tenor. Rund und wunderbar zu lesen. Auch fand ich die erklärenden Worte des Autors am Ende des Buches zur Entstehung und Jane Austen sehr aufschlußreich. So eine liebenswerte und liebenswürdige Geschichte habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Und dann ist sie auch noch von einem Mann, hochachtungsvoll! Auch dieses Buch habe ich zu Weihnachten geschenkt bekommen und freue mich noch jetzt über das Geschenk. Meine Tochter hat es ebenfalls gelesen. Wir sind uns einig: Das Buch erhält einen Ehrenplatz im Bücherregal und wird bestimmt noch das eine und andere Mal gelesen.

    Mehr
  • Spannende Story für alle Bücherliebhaber und Jane Austen Fans

    Jane Austens Geheimnis

    ConnyKathsBooks

    23. January 2017 um 17:39

    "Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein Junggeselle im Besitz eines schönen Vermögens nichts dringender braucht als eine Frau." (S. 48, Zitat aus "Stolz und Vorurteil") England 1796: Die 20jährige Jane Austen schreibt gerade an einem Roman, da begegnet sie dem 80jährigen Reverend Richard Mansfield. Schnell entwickelt sich zwischen den beiden eine tiefe Freundschaft und Seelenliebe, sind sie doch gleichermaßen von Büchern und Literatur begeistert. Der Reverend hat sogar bereits etwas veröffentlicht, und zwar "Ein kleines Buch allegorischer Geschichten", welches er nun gemeinsam mit Jane überarbeitet. Genau dieses Buch ist im London der Gegenwart heiß begehrt. Gleich zwei Sammler suchen die verschollene Zweitausgabe des Mansfield-Werkes von 1796 und beauftragen dazu die junge Antiquariatsmitarbeiterin Sophie Collingwood. Doch das Buch umgibt ein Geheimnis und schon bald gerät Sophie in große Gefahr. "Ein gutes Buch ist wie ein guter Freund. Es wird dich den Rest deines Lebens begleiten." (S. 45) "Jane Austens Geheimnis" ist der zweite Roman von Charlie Lovett. Ich gebe zu, von Jane Austen habe ich noch nicht viel gelesen und kenne nur ein paar Verfilmungen. Trotzdem hat mich der Klappentext sofort angesprochen, versprach dieser doch eine abenteuerliche Story rund um Bücher und Literatur. Und ich wurde nicht enttäuscht, im Gegenteil! Denn auch ohne dass ich ein großer Jane-Austen-Kenner bin, wurde ich bestens unterhalten. Genau solche Geschichten liebe ich: tolle englische Schauplätze, mysteriöse Bücher, verborgene Geheimnisse, eine Prise Romantik und Historie und ganz viel Spannung. Durch den angenehmen und flüssigen Schreibstil fällt der Einstieg leicht und man ist sofort mittendrin in der Story, die auf zwei Zeitebenen spielt. Einerseits die faszinierende historische Handlung rund um Jane Austen, welche im Jahr 1796 in Steventon, Hampshire, einsetzt, mit dem ersten Zusammentreffen von Jane und Richard Mansfield beginnt und 1817 mit Janes Tod endet. Andererseits die in Oxford, Oxfordshire und London spielende Gegenwartshandlung rund um Sophie Collingwood, die wie ihr Onkel Bertram in Bücher vernarrt ist und sogar beim Gehen liest. Das machte sie mir auf Anhieb sympathisch, bin ich doch selbst eine richtige Leseratte. Sophie begibt sich hier auf eine gefährliche Suche nach Mansfields Werk. Noch ahnt sie nicht, dass zwischen Richard Mansfield und Jane Austen eine enge Verbindung bestand und die Zweitfassung einen geheimnisvollen Zusatz enthält. Hier weiß man als Leser natürlich schon etwas mehr, dennoch umgibt das Allegorie-Büchlein bis zum Schluss ein großes Rätsel. "Ein Buch kann wervoll sein, ohne viel zu kosten, aber wenn es teuer ist, ist es auch fast immer wertvoll." (S. 197) Gekonnt und vielschichtig verwebt der Autor die zwei Erzählstränge und verrät nie zu viel, sodass die Spannung durchweg erhalten bleibt. Ich konnte das Buch bald nicht mehr aus der Hand legen. Ein richtiger Pageturner! Es macht großen Spaß, gemeinsam mit Sophie die verschiedenen Spuren zu verfolgen und z.B. in Bibliotheken zu recherchieren. Lange Zeit ist auch nicht wirklich klar, wem Sophie bei ihrer Suche wirklich vertrauen kann und wer lügt oder die Wahrheit sagt, was das Ganze recht unvorhersehbar macht. Welche Rolle spielt z.B. der attraktive Verleger Winston? Oder Eric, der amerikanische Akademiker im Sabbatjahr? Beide wirbeln Sophies Gefühle durcheinander; bis zum packenden Showdown, der alles auflöst. "Ein Mensch, ob Herr oder Dame, der kein Vergnügen an einem guten Roman hat, muss unerträglich stumpfsinnig sein." (S. 15, Zitat aus "Northanger Abbey") Gut gefallen haben mir auch die vielen Querverweise zu Jane Austens Leben und ihren Romanen, wobei die Figur des Richard Mansfield aber rein fiktiv ist. Hier habe ich viel Interessantes über Jane Austen erfahren und jetzt sogar richtig Lust bekommen auf das Lesen von "Stolz und Vorurteil" oder "Northanger Abbey". Man spürt auch, dass der amerikanisch-britische Autor selbst Büchersammler und Bücherliebhaber ist, denn die Geschichte ist eine einzige Liebeserklärung an die Romanliteratur, an Bücher und das Lesen. Ich kann "Jane Austens Geheimnis" daher nur empfehlen. Ein wundervoller Roman, der mich begeistert hat und von mir klare 5 Sterne erhält.

    Mehr
  • Wenn ein Geheimnis aus längst vergangenen Tagen erwacht...

    Jane Austens Geheimnis

    Solara300

    10. January 2017 um 16:44

    Kurzbeschreibung Sophie Cullingwood liebt nicht nur Bücher, sondern arbeitet auch damit und muss feststellen dass an ihrer Leidenschaft doch so manch männliches Wesen Interesse hat. Denn nicht nur das sie auf einmal einen Verehrer hat der sie fasziniert, taucht auch noch die Frage auf, weshalb ihr Onkel Bertram den sie liebte, einfach so gestorben ist indem er sich das Genick brach beim Sturz von einer Treppe. Fragen über Fragen die hier geklärt werden müssen. Aber auch die, wie es bei ihr Weitergeht und da kommt der neue Auftrag in ihrer neuen Wohnung in London gerade recht, denn der hat es in sich... Cover Das Cover ist ein Traum mit den zarten Tönen und den Blumen die sich darauf ranken und erinnern mich an zarte Rose töne und Kaffee im Englischen Garten. Schreibstil Der Autor Charlie Lovett hat einen detailreichen und wundervollen Schreibstil der mich sehr schnell mitnahm in die Gegenwart zu Sophie und Jane Austen im Jahr 1796. Dass die Abwechslung nicht schadet ist dessen geschuldet das man sich in dieser Bildgewaltigen Kulisse mehr als wohl fühlt und einfach nur genüsslich bei einem guten Tee abtauchen will. Spannend und filigran werden hier die verschiedenen roten Fädchen verknüpft zu einem herausragenden Ganzen das mich absolut begeistern konnte bis zur letzter Seite.  Meinung Wenn ein Geheimnis aus längst vergangenen Tagen erwacht...  In dieser wundervollen Geschichte wird man zu Sophie Collingwood entführt, die eigentlich nichts lieber macht als ihre Nase in ihre geliebten Bücher zu stecken. Deshalb ist sie auch mit Leidenschaft eine Büchersammlerin geworden. Gerade bei einem ihrer Spaziergänge zum College in Oxford, bei deren Gang sie vertieft ist, wird sie von einem jungen Mann angesprochen der ihr einen Abend zuvor in einer Bar schon aufgefallen war und das nicht im Guten. Denn Sophies Lieblingsband Jane Austen hatte er verunglimpflicht. Eric Hall ein junger Amerikaner ist auf einer Reise quer durch Europa und scheint gefallen an Sophie gefunden zu haben, denn wie erst anfänglich geglaubt, erweist er sich als wundervoller und sehr gebildeter Unterhalter der sie zwar fasziniert, aber die Angst wieder einem Mann ihr Herz zu schenken lehnt Sophie noch ab. Wäre da nicht das Wörtchen wenn... Denn Eric hat vieles in Peto um seine Traumfrau auf sich aufmerksam zu machen. Sophie freut sich, auch wenn sie eine schockierende Nachricht erhält die ihr ganzes Leben ändert und sie von Oxford nach London zieht in die Wohnung ihres verstorbenen Onkels Bertram, den sie geliebt hat den er war nicht nur ein guter Zuhörer sondern hat sie mit ihrer Buchleidenschaft unterstützt. Leider ist er aber Tod und Sophie versucht sich ein Leben in London aufzubauen und erhält auch schon bald einen Auftrag von zwei Interessenten die ein ungewöhnliches Buch suchen. Weshalb und warum kann ich euch nicht verraten, nur das es da rund geht. Das kann ich euch sagen. Aber nicht nur eine spannende und wundervolle Geschichte erwartet euch hier, sondern auch noch einen Rückblick ins Jahr 1796 zu Jane Austen selber und ihren Gesprächen über die Figuren ihrer Werke dessen Unterstützung sie von Reverend Mansfield hat. Was das Ganze mit Sophie im hier und jetzt zu tun hat ist eindeutig wunderbar erläutert und hinterlässt mich mit einem Grinsen. Fazit  Absolut wundervoll geschrieben und empfehlenswert!!! Eine Geschichte über Bücher die uns verzaubern, entführen und uns ein treuer Begleiter sein können. 5 von 5 Sternen

    Mehr
  • Der Mann auf der Bank

    Jane Austens Geheimnis

    talisha

    16. November 2016 um 10:53

    Ich mag Geschichten, die über die Person Jane Austen und ihre Bücher geschrieben werden. Im vorliegenden Roman geht es um beides. In der einen Geschichte erleben wir Jane Austen, wie sie sich mit dem 80jährigen Reverend Mansfield anfreundete und sich von ihm inspirieren liess. In der Parallelgeschichte geht es um die junge Sophie, die in der Nähe von Oxford lebt, in der Christ Church Bibliothek arbeitet, aber nach dem Tod ihres Onkels Bertram nach London zieht und in einem Bücherantiquariat eine Stelle annimmt. Dort bekommt sie gleich von zwei Kunden den Auftrag, eine Zweitauflage eines kleinen Büchleins von 1796 zu suchen. Als ihr kurz darauf gedroht wird, ist sie definitiv davon überzeugt, dass der Tod von Onkel Bertram nicht einfach ein Unfall war und beginnt zu ermitteln. Jane Austens fiktive Geschichte ist toll und warmherzig erzählt. Beim Lesen wünschte ich mir, dass Jane tatsächlich so einen Mentor gehabt hätte - die zwei haben trotz enormen Altersunterschied hervorragend miteinander harmoniert und ich hätte liebend gerne einen ganzen Roman nur über diese aussergewöhnliche Mentorenbeziehung gelesen. Dieser Teil für sich gesehen hätte 5 Punkte verdient. Leider wurde die Geschichte immer wieder durch die Gegenwartsgeschichte rund um Sophie unterbrochen. Mit Sophie wurde ich nicht warm. Sie ist naiv im Umgang mit den Männern, weiss generell nicht was sie will und scheint oberflächlich. Einzig die Beziehung zum Onkel war von Wärme und Zuneigung geprägt. Die Entwicklung der Sophie-Geschichte brauchte viel zu lange und wären nicht die interessanteren Austen/Mansfield-Einschübe gewesen, ich hätte abgehängt. Während 1796 alles passte, gab es in der Gegenwart viele Fragezeichen. Gewisse Vorkommnisse  oder Verhaltensmuster passen schlicht nicht in unsere Zeit, da muss der Autor zu sehr im 18. Jahrhundert festgesteckt zu haben. Sophies Vater zum Beispiel, ein komischer Kauz: Seine Beziehung zu seinem Bruder Bertram hab ich nicht wirklich verstanden, falls da überhaupt eine Beziehung war. Der Vater ist kalt, fremd und abweisend, er fragt nicht mal nach, ob Sophie zumindest eine Handvoll Bücher auswählen möchte und gibt alle weg. Ja, anno 1800 würde ich durchaus verstehen, wenn Töchter nicht nach ihrer Meinung gefragt werden oder wenn alles verscherbelt wird. Aber nicht im Jahr 2016.Fazit: Gemischtwarenladen lässt grüssen. Weniger wäre mehr - Janes Geschichte hätte gereicht und überzeugt. Der Gegenwartskrimi hingegen war schal. 3.5 Punkte. 

    Mehr
  • Jane Austen geht eigentlich immer....

    Jane Austens Geheimnis

    Katjuschka

    11. November 2016 um 07:56

    Sophie, Mitarbeiterin eines Antiquariates, soll im Auftrag von gleich zwei Kunden ein seltenes altes Buch auftreiben. Der Autor: Der völlig unbekannte Richard Mansfield. Bei Recherchen stellt Sophie fest, die berühmte Autorin Jane Austen könnte die Story um den Klassiker "Stolz und Vorurteil" bei ihm abgeschrieben haben! Was haben die beiden Kunden entdeckt? Und vor allem: Was haben sie vor? Sophie versucht die Entstehung von Mansfields Buch zu ergründen und Jane Austen nicht als Plagiatorin zu brandmarken! Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen. Einmal Sophie auf der Suche nach Mansfields Buch und der Wahrheit um die Entstehungsgeschichte von "Stolz und Vorurteil". Sie trifft den Austen-Kenner Eric und den attraktiven Winston. Doch beide sagen nicht immer die Wahrheit. Wer ist Freund, wer nicht?Auf der historischen Zeitschiene geht es um die Freundschaft zwischen Jane Austen und Richard Mansfield. Und um die Entstehung und Entwicklung von "Stolz und Vorurteil", "Verstand und Gefühl" und "Northanger Abbey". Dieser Teil hat mir definitiv besser gefallen. Man sollte diese drei Bücher aber auf jeden Fall gelesen haben um jeden noch so kleinen Hinweis zu erkennen. Auch wenn es eine fiktive Geschichte ist, musste ich mehrfach schmunzeln, wenn Jane sich hier ihre Geschichten ausdenkt und entwickelt. Bücher mit Jane Austen im Titel wecken immer mein Interesse. "Jane Austen Geheimnis" klang interessant und auch ein bißchen spannend. Und das war es im Prinzip auch. Der historische Teil war interessant zu lesen. Er war hervorragend recherchiert, auch die Darstellung von Jane Austen scheint mir sehr realitätsnah.Und die Handlung um Sophie war tatsächlich auch ein bißchen spannend - auch wenn "Erste Eindrücke" (der erste Entwurf von "Stolz und Vorurteil") historisch schon bekannt ist. Den Showdown am Ende hatte ich so in allen Einzelheiten nicht erwartet.Gefallen hat mir die Parallele, dass Sophie und Jane Austen jeweils eine enge Beziehung zu ihrer Schwester hatten. Und die Parallele zwischen Sophie und Elisabeth Bennet, die jeweils erste Eindrücke von zwei Männern hatten, die sich später als falsch erwiesen (Eric/Winston - Wickham/Darcy) fand ich richtig gut. Mir hat "Jane Austens Geheimnis" gefallen und außerdem Lust gemacht ihre Werke (besonders "Northanger Abbey") nochmal zu lesen!

    Mehr
    • 10
  • Rezension zu "Jane Austens Geheimnis" von Charlie Lovett

    Jane Austens Geheimnis

    MiniMixi

    10. October 2016 um 10:36

    Der Roman "Jane Austens Geheimnis" wurde von Charlie Lovett geschrieben und erschien 2016 im Goldmann-Verlag. Das Buch hat 410 Seiten und spielt in England. Es gibt 2 Zeitstränge, der Erste spielt gegen Ende des 18. Jahrhunderts und der Zweite in der Gegenwart. Sophie Collingwood ist unsere Hauptprotagonistin. Sie kommt einem lange verborgenem Geheimnis auf die Spur und bringt sich dadurch in unvorstellbare Gefahr.Thema dieses Buches ist unter anderem, wie man mit Geheimnissen umgehen und vorallem, wem man davon erzählen sollte.Sophie Collingwood liebt Bücher über alles. Sie hat eine sehr enge Beziehung zu ihrem Onkel Bertram, der ein leidenschaftlicher Büchersammler ist. Plötzlich passieren mehrere Dinge, die Sophie schockieren, skeptisch machen und vor ein Rätsel stellen. Denn es tauchen gleich 2 Männer auf, die beide ein Buch suchen, von dem Sophie noch nie etwas gehört hat. Als Antiquariatsangestellte fängt sie natürlich sofort an zu recherchieren und findet Dinge heraus, die besser unentdeckt geblieben wären. Als Sophie merkt, dass sie sich in großer Gefahr befindet, ist es bereits zu spät. Kann sie sich und dieses große Geheimnis retten? Findet es heraus und lest dieses Buch!Empfehlen würde ich das Buch durchaus auch jugendlichen Lesern, denn es ist zwar spannend, aber nicht brutal oder ähnliches.Mir persönlich hat dieses Buch sehr gut gefallen. Der Einstieg war etwas schleppend und ich brauchte eine Weile, bis ich in der Geschichte drin war. Die letzten 2/3 des Buches wurden dann mit jeder Seite spannender und ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Idee, diese 2 Zeitstränge miteinander zu verbinden fand ich sehr gut und auch echt super umgesetzt. Wäre der Anfang genauso spannend gewesen wie die Mitte und das Ende, hätte dieses Buch auf jeden Fall 5 Sterne bekommen. Jeder Jane Austen Fan wird mit diesem Buch auf jeden Fall Spaß haben. Aber auch Leser die eine spannende Geschichte suchen, können beruhigt zu diesem Buch greifen. Die Liebesgeschichte wurde nicht groß aufgezogen, also ist es auch für Leser empfehlenswert, die keinen Liebes-Kitsch mögen.Dieser wundervolle Roman bekommt von mir 4 von 5 Sternen.

    Mehr
  • Auf den Spuren von "Stolz und Vorurteil"...

    Jane Austens Geheimnis

    Miamou

    09. October 2016 um 12:08

    Jane Austen. Während ihre eigenen Bücher zu ihren Lebzeiten dem breiten Publikum nicht unter ihrem Namen bekannt waren, so hat sie es posthum zu weltweiten Ruhm gebracht. Ihr Werk „Stolz und Vorurteil“ ist wohl nicht nur ihr bekanntestes, sondern auch ihr beliebtestes, nicht umsonst wurde es schon unzählige Male verlegt und in viele Sprachen übersetzt. Doch genau dieses große Werk, soll Jane Austen angeblich plagiiert haben. Zumindest muss Sophie Collingwood das auf tragische Weise erfahren. Sie selbst ist eine Bibliophilin und kann diese Leidenschaft in ihrem Beruf ausüben. Eines Tages bekommt sie den Auftrag das sehr seltene Buch „Ein kleines Buch allegorischer Geschichten“ von Richard Mainsfield für einen ihrer Kunden zu finden. Mit voller Begeisterung stürzt sie sich in diese Aufgabe. Nicht zuletzt auch deshalb, weil der Kunde der besonders attraktive Winston ist, den Sophie unbedingt beeindrucken will. Als sie den kleinen Schatz in ihren Händen hält, macht sie aber eine unglaubliche Entdeckung und sie sieht sich plötzlich gezwungen die Ehre Jane Austens zu verteidigen. Sie begibt sich daher erneut auf Suche! Als dann auch noch ihr geliebter Onkel stirbt und mit ihm seine gesamte Hausbibliothek, bricht für Sophie eine Welt zusammen. Nachdem ich in letzter Zeit Bücher gelesen habe, die mich doch mehr in Anspruch nahmen, war es mal wieder Zeit für eine süße Zwischenmahlzeit. Und wenn „Jane Austen“ draufsteht, dann kann man mich in der Regel ziemlich schnell dafür gewinnen, was auch bei diesem Buch der Fall war. Gleich auf den ersten Seiten begegnet man den beiden Hauptprotagonistinnen des Buches, welche zum einen Jane Austen herself ist und zum anderen Sophie Collingwood. Der Autor erzählt seine Geschichte in zwei Zeitebenen und springt kapitelweise hin und her. Für mich persönlich war der Erzählstrang um Jane Austen viel interessanter und er hätte meiner Meinung nach noch viel mehr Platz einnehmen dürfen. Ihre herzliche Art und innige Freundschaft mit Reverend Richard Mainsfield war schön zu lesen und es war so toll sie durch die Entstehungsgeschichten von „Verstand und Gefühl“, als auch von „Stolz und Vorurteil“ zu begleiten. Man bekam einfach Lust die beiden Bücher gleich wieder zu lesen. Genauso ist es auch Sophie ergangen, die in der Gegenwart in ihre Suche nach der wahren Entstehungsgeschichte von „Stolz und Vorurteil“ ist. Sie setzt sich hin und beginnt einfach das Buch zu lesen. Einer der wenigen sympathischen Züge an ihr. Ich bin bis zum Schluss nicht mit ihr warm geworden, wobei das mehr an ihren nervigen Charakterzügen lag. Sie wirkt mit ihren 25 noch extrem pubertierend. Sie will sich für einen Mann entscheiden und obwohl sie ständig ein schlechtes Bauchgefühl hat, entscheidet sie sich ausgerechnet für den Gauner. Mir war schon klar, dass in dem Buch auch eine Liebesgeschichte sein wird, aber die hier war einfach nur seicht und hatte nichts Romantisches an sich…und das vor dem Hintergrund von „Stolz und Vorurteil“. Für mich hätte es die gar nicht gebraucht, weil es erstens dann ein wirklich schöner Roman mit historischen Anteilen hätte werden können und zweitens Sophie nicht so nervig hätte sein müssen. Ihr Recherchearbeiten und wie sie sich dabei angestellt hat, war nämlich durchaus spannend zu lesen. Sehr schön fand ich in ihrem Erzählstrang auch, die Rückblenden in jene (Lese -) Zeiten, die sie mit ihrem Onkel erleben durfte. Grundsätzlich nahm für mich das Buch erst nach dem ersten Drittel sehr an Fahrt auf, lediglich der Erzählstrang von Jane Austen hielt mich vorerst noch bei der Stange. Im Nachhinein bin ich natürlich froh, dass ich das Buch nicht gleich auf die Seite gelegt habe, weil es (trotz meiner Kritikpunkte), dann doch noch mit einigen unvorhergesehenen Überraschungen, Wendungen und einem gelungenen Showdown daherkam. Zwischendurch konnte man auch kleine Vergleiche zwischen „Stolz und Vorurteil“ ziehen. Sophie als Eliza Bennet, die zwei Männer in ihrem Leben hat und nur einer ist der richtige, was aber natürlich erst am Ende ersichtlich wird. Sophies Schwester ist ein wenig wie Jane Bennet, Sophies Vater ein wenig mürrisch, aber er will eigentlich nur das Beste und Sophies Mutter, die genau wie Mrs. Bennet, vorrangig auch sehr am Liebesleben ihrer Töchter interessiert ist. Der Schreibstil oder besser die Ausdrucksform unterscheidet sich in beiden Erzählsträngen doch ein wenig. Während bei Sophie die heute gängige Dialogform aufscheint, war es bei Jane Austen doch ein wenig anders. Der Ausdruck wirkt der Zeit entsprechend auch etwas gehobener, aber nicht so, dass man es nicht verstehen würde. „Jane Austens Geheimnis“ wird nicht ewig in meinem Gedächtnis hängen bleiben. Für mich ein Buch für Zwischendurch…nicht mehr, ABER auch nicht weniger.

    Mehr
  • Eine Hommage an Jane Austen!

    Jane Austens Geheimnis

    Gosulino

    03. October 2016 um 16:46

    Sophie Collingwood hat durch ihren geliebten Onkel Bertram die Liebe zu Büchern entdeckt. Umso schlimmer ist es für sie, dass ihr Vater für Bücher gar nichts übrig hat und sie keinen Zutritt in die wertvolle Familienbibliothek bekommt. Nach einem Schicksalsschlag arbeitet sie in einem Antiquariat und gleich zwei Kunden wollen, dass sie für sie die 2. Auflage des Büchleins "Ein kleines Buch allegorischer Geschichten" auftreibt. Geschrieben wurden diese moralischen Geschichten von einem Reverend der im Jahr 1796 lebte. Was Sophie nicht weiß: Diese zweite Auflage, die scheinbar nirgendwo existiert, enthält den Schlüssel zu einem Geheimnis um Jane Austens weltberühmten Roman "Stolz und Vorurteil". Auf der Suche nach dem Buch gerät Sophie in ein sehr gefährliches Abenteuer, das auch Menschenleben fordert. Wem kann sie noch trauen? Hemphire 1796: Jane Austen ist eine begnadete junge Schriftstellerin. Bisher liest sie ihre Geschichten und Texte aber nur der Familie vor, denn kein Verleger interessiert sich für ihre Werke. In dem älteren Reverend Mansfield findet sie einen Kritiker und Seelenverwandten. Sie verbringen viele Stunden gemeinsam in der Diskussion über Literatur und Janes Werke. Der betagte Reverend gibt ihr viele nützliche Tipps und auch er hat ein kleines Werk veröffentlicht und plant eine 2. Auflage, bei der ihn Jane Austen tatkräftig unterstützt. Jane Austens Geheimnis ist eine Hommage an die weltberühmte Schriftstellerin. Wunderbar geschrieben von Charlie Lovett fiebern wir mit Sophie auf der Jagd nach einem vergessenen Buch und sitzen mit Jane und Reverend Mansfield in dem kleinen Pförtnerhaus und diskutieren über die Dashwoods und die Bennets. Für alle die Bücher lieben und vor allem für Jane Austen Fans gibt es sicher keine schönere Liebeserklärung an die Romanliteratur. Und kein Roman kann den weltberühmten Anfangssatz toppen, der in ein paar Worten das Thema des ganzen Buches beschreibt: "Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein Junggeselle im Besitz eines schönen Vermögens, nichts dringender braucht als eine Frau". Dicke 5 Sterne für ein wundervolles Buch!

    Mehr
    • 2
  • Geheimnisse und erste Eindrücke

    Jane Austens Geheimnis

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. October 2016 um 15:54

    Zwei Zeitalter, eine Leidenschaft! Bücher! Jane Austen schreibt für ihr Leben gerne. Sie trifft den Geistlichen Richard Mansfield, der ihr den Mut gibt mehr als nur zu schreiben. Schöne Gespräche, lange Spaziergänge oder ist es mehr als Freundschaft? In der Gegenwart ist Sophie Collingwood versessen von Jane Austen und ihrer Geschichten. Diese Leidenschaft teilt sie jedoch nicht alleine und gleich zwei junge Männer machen ihr das Leben schwer. Doch nicht nur das! Sie wird bedroht und soll ein ganz besonderes Buch ausfindig machen. Was dies nur alles zu bedeuten hat?Sie geht schließlich auf Spurensuche, bis sie sich in Gefahr begibt.Ein Buch über Jane Austen? Genau mein Geschmack! Als ich das Buch endlich in den Händen hielt war ich bereits von der tollen Optik absolut begeistert. Die Blumenranken und die schöne Schrift waren absolut im Jane Austen Stil. Als ich dan begann zu lesen fand ich mich 1796 in Hampshire wieder und durfte eintauchen in eine ganz besondere Welt. Die Protagonistin war Jane Austen selbst und das imponierte mir direkt. Auch der Schreibstil des Autors ließ einen etwas ins frühere England abschweifen, aber dennoch war es leicht und flüssig zu lesen. Doch dann war ich plötzlich wieder in der Gegenwart und erlebte mit Sophie Collingwood weitere Handlungsstränge. Mir haben beide Zeitstränge total gut gefallen, da der Autor es geschafft hat, beide Zeiten perfekt zu verbinden.Die Handlung der Geschichte berut zum Teil auf wahren Begebenheiten und schildert das Leben von Jane Austen bevor sie ihren ersten Roman verfasst hat. Ein sehr schöne Idee ihren Lebensweg in eine ganz moderne, neue Geschichte zu verpacken. Man konnte dadurch sehr gut in die damahlige Zeit hineinschnuppern, aber auch mit Abstand betrachten, wie es damals wohl gewesen sein könnte.In der Gegenwart hingegen erwartet man eine taffe junge Sophie, die spannender nicht sein könnte. An mancher Stelle eventuell zu naiv, aber dann doch wieder mutig genug sich den Gefahren zu stellen. Das Buch ist sehr abwechlungsreich und vielfältig, sodass mir nie langweilig wurde.Auch die Nebencharaktere, die viel Spielraum in der Geschichte einnahmen haben mir gut gefallen. Vorallem Eric hat es mir angetan und wer weiß, Sophie vielleicht auch? Die Facetten der Geschichte waren durch die beiden Handlungsperspektiven sehr anschaulich und detailiert dargestellt, sodass ich der Geschichte gut folgen konnte. Dennoch habe ich mir Zeit für dieses Buch gelassen, da ich alle Worte in mich aufsaugen wollte. Eine wirklich schöne Geschichte, nicht nur für Jane Austen Fans.

    Mehr
  • Auf der Jagd nach einem seltenen Buch

    Jane Austens Geheimnis

    Carol-Grayson

    03. October 2016 um 10:10

    Dieser Roman ist eine zauberhafte Hommage an die Literatur und besonders an eine der größten Schriftstellerinnen des viktorianischen Zeitalters. Die bibliophile Sophie Collingwood arbeitet in einem Antiquariat und wird gleich von zwei Interessenten beauftragt, ein seltenes Buch zu finden, welches der Vorläufer zu "Stolz und Vorurteil" zu sein scheint. Einer dieser Männer bedroht Sophie sogar direkt. Sie macht sich auf die Suche und findet bei ihren Recherchen einige interessante Hintergründe zu ihrer Lieblingsautorin Jane Austen. Aber hat diese wirklich von einem unbekannten Autor abgeschrieben oder Ideen geklaut? Sophie will das nicht glauben und forscht weiter. Tatsächlich gelingt es ihr, den Beweis für das Gegenteil zu finden, doch da gerät sie schon in Lebensgefahr. Ausgerechnet der Mann, der ihr gerade noch den Hof machte, entpuppt sich als Lump. Und ein anderer Mann sich als Retter. Eine Geschichte, die die Romantik vergangener Jahrhunderte mit der Moderne kombiniert. Leider sind die Rückblicke in Jane Austens Zeit sehr kurz geraten und man möchte gerne länger dort verweilen. Die Autorin trifft perfekt den damaligen Umgangston. Da wirken die Zeitenwechsel manchmal recht abrupt. Trotzdem ein wundervoller Roman und mir vier von fünf Punkten wert.daher fünf von fünf Punkten.

    Mehr
    • 2
  • Perfekt für Buchliebhaber und Jane-Austen-Fans

    Jane Austens Geheimnis

    Azalee

    29. September 2016 um 20:25

    SCHREIBSTIL: Das Buch ist lässt sich sehr flüssig lesen, Charlie Lovett gelingt es den Leser durch seinen Schreibstil in die Situation hineinzuversetzen. Allgemein wirkt das Buch durch den Schreibstil sehr "ruhig", es wird nicht gehetzt von Szene zu Szene gesprungen. Spannung kommt an den nötigen Stellen trotzdem auf, auch bedingt durch den Perspektivwechsel zwischen den Kapitel. Die Kapitel erzählen abwechselnd abwechselnd von Jane Austens Leben, vor allem in der Zeit um 1796, und Sophie Collingwoods Leben in der Gegenwart. Die Kapitel sind jeweils in der dritten Person geschrieben. HANDLUNG: Die Handlung rund um Jane Austen dreht sich um ihre Bekanntschaft mit Richard Mansfield und ihre ersten literarischen Versuche. Neben Elinor und Marianne (die Erstfassung von Verstand und Gefühl) geht es vor allem und die Entstehung von Erste Eindrücke (später dann Stolz und Voruteil). Charlie Lovett spinnt hierbei eine mögliche Geschichte rund um die Entstehung von Jane Austens wohl bekanntestem Werk. Neben der fiktiven Geschichte erfährt man aber auch einige historische Fakten, etwa über Jane Austens Familie und Wohnorte. In der Gegenwart dagegen steht Sophie Collingwood im Mittelpunkt. Die weiß nach ihrem Studium nicht so recht, was sie tun soll und ist deshalb ganz dankbar als sich die Gelegenheit ergibt, in einem Antiquariat zu arbeiten. Dort wird sie gleich von zwei Kunden, die unterschiedlicher nicht sein könnten, gebeten Ein kleines Buch allegorischer Geschichten zu finden. Es soll aber bitte eine ganz bestimmte Ausgabe sein. Während Sophie zu Beginn noch im Dunkeln tappt, was es mit dem Buch denn nun auf sich hat, kommt sie schon bald hinter das Geheimnis. Für Sophie ist daraufhin klar, dass sie das Buch nicht ohne weiteres an die Kunden weitergeben kann, weil es eng mit Jane Austen und Stolz und Vorurteil verknüpft ist. Natürlich darf in einem Buch, dass sich mit Jane Austen beschäftigt, auch eine passende Liebesgeschichte nicht fehlen. Aber auch hier ist nicht alles gleich von Anfang an klar und so wie es scheint. Zum Ende hin entwickelt sich die Handlung dann recht schnell, hier hätte der Autor gerne noch etwas ausführlich sein können. FIGUREN: Mit Sophie wurde ich sofort warm, ich konnte mich total in ihre Situation hineinversetzen. Das liegt sicherlich auch daran, dass ich Bücher ebenfalls sehr gerne habe, für Leute, die nicht so gerne lesen, könnte das eventuell schwieriger werden. Ihre Handlungen waren für mich auch nachvollziehbar. Auch die Nebencharaktere sind gut dargestellt und ich konnte mir sie gut vorstellen. Jane Austen fand ich von ihrer Art her ebenfalls sehr gut beschrieben, obwohl natürlich keiner sagen kann, ob sie sich wirklich so verhalten hat. Mir kam es so vor, als ob zu Jane Austen eine etwas größere Distanz besteht, als zu Sophie. Das liegt aber sicher auch daran, dass wir es bei Jane Austen mit einer realen Person zu tun haben. FAZIT: Ein sehr schön geschriebenes Buch, das nicht nur mit einer fesselnden Handlung aufwarten kann, sondern auch Informationen rund um Jane Austen bietet. Es ist auf jeden Fall empfehlenswert für alle Fans von Jane Austen, weil auch ihre Werke in dem Buch Erwähnung finden und man als Leser dann genau weiß, was jetzt gerade gemeint ist. Jane Austen gelesen zu haben, ist aber kein Muss, auch ohne das Wissen um ihre Bücher ist das Buch verständlich. Weil es sich wirklich viel um Bücher dreht, spreche ich zusätzlich eine Empfehlung an alle Buchliebhaber aus. Wohl jeder hat ein bestimmtes Buch (oder auch mehrere), die ihm am Herzen liegen. Genau von einer solchen Bücherliebe erzählt der Roman auch. Gut gefallen hat mir außerdem, dass beide Geschichten auch dadurch miteinander verknüpft waren, dass sie immer wieder von ähnlichen Ereignissen erzählt haben. Sophie malt sich zum Beispiel in der Gegenwart Jane Austens Vergangenheit aus und im nächsten Kapitel wird erzählt, wie es "wirklich" war.

    Mehr
  • Ein Muss für jeden Jane Austen Liebhaber!!!

    Jane Austens Geheimnis

    WAIBELJaci

    20. September 2016 um 14:12

    Sophie Collingwood liebt Bücher. So beginnt sie in einem Antiquariat zu arbeiten, als plötzlich zwei verschiedene Kunden genau das selbe Buch wollen. Doch was hat es auf sich mit der zweiten Ausgabe von Richard Mansfields "Kleines Buch mit allegorischen Geschichten"?Dieses Buch hat alles was ein gutes Buch für mich braucht. Es ist sehr spannend, zwischendurch witzig und natürlich fehlt keine Romanze. Am Besten hat mir gefallen, dass die Kapitel aus der Sicht von Sophie und Jane Austen geschrieben sind. Das hat den Effekt, dass Jane Austen viel realer und persönlicher wirkt. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen der ein Fan von Jane Austens Romanen ist.

    Mehr
  • Das Geheimnis der Jane Austen

    Jane Austens Geheimnis

    Bambisusuu

    17. September 2016 um 14:02

    Der Liebesroman "Jane Austens Geheimnis" wurde von der Autorin "Charlie Lovett" geschrieben und ist im "Goldmann Verlag" erschienen.Sophie Collingwood ist ein großer Jane Austen Liebhaber und liest gerne Bücher. Besonders alte Geschichten und Schriften begeistern Sophie. Dieses Hobby teilt sie mit ihrem Onkel, bis er plötzlich stirbt. Um ihren Traum weiterzuleben, fängt Sophie in einem Antiquariat an zu arbeiten und sucht die außergewöhnlichsten Werke für ihre Kunden. Als sich zufällig mehrere Interessenten auf ein bestimmtes Buch spezialisieren, versteht Sophie den Grund nicht. Denn was sie nicht ahnt, das Werk "Ein kleines Buch allegorischer Geschichten" aus dem Jahr 1796 ist von einem Geheimnis des Jane Austen Roman "Stolz und Vorurteil" umschlüsselt. Und plötzlich wird aus der Suche nach einem vergessenen Buch ein höchst gefährliches Abenteuer.Dieses Buch ist eine tolle Abwechslung vom Alltag. Nicht nur die Spannung bleibt während der Handlung erhalten, sondern auch eine Menge Romantik. Der Schreibstil der Autorin lässt sich mit einer Leichtigkeit lesen und lässt einen in die Welt der Bücher eintauchen.Überwiegend handelt das Buch von Sophie Collingwoods und Jane Austens Zusammenhänge. Doch auch die Beziehungen der beiden Hauptprotagonistinnen zu ihren Liebhabern wird immer wieder in den Vordergrund gesetzt. Somit wird die Geschichte in die Vergangenheit mit Liebesszenen ergänzt.Besonders die Zeitsprünge haben mir gefallen. Denn die Handlung findet mit Sophie Collingwood immer in der Gegenwart statt. Hingegen lernt man Jane Austens Alltag und Situationen im Jahr 1796 kennen. Die Zeitsprünge passieren immer im Wechsel der Kapitel und machen den Leser neugierig. Außerdem wird somit eine Spannung erzeugt und macht das Buch zu einem aufregenden Abenteuer.Die Liebesszenen haben mich hingegen nicht so mitgerissen. Die Geschehnisse um das gesuchte Buch haben mir mehr gefallen und mich gefesselt. Aber eine Liebesromanze gehörte irgendwie auch zu dieser Geschichte dazu und hat das Buch trotz zu viel Kitsch vollkommen gemacht.Eine lockere Lektüre mit Unterhaltung, Spannung und Romantik! Man ist als Leser in absolutem Spannungsfieber und möchte das Geheimnis der Jane Austen lüften!

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks