Charlie Lynn Herman

 3,7 Sterne bei 26 Bewertungen

Lebenslauf

Charlie Lynn Herman wurde in New York geboren und wuchs in verschiedenen Stationen in Japan sowie in Hongkong auf. Zum Studieren kehrte Charlie in die USA zurück, wo anstelle des subtropischen Klimas harte, kalte Winter warteten, aber auch ein Abschluss in englischer Sprache und Literatur der Universität Rochester. Aktuell lebt Charlie in Brooklyn.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Charlie Lynn Herman

Cover des Buches Four Keys – Die Stadt im Schatten (ISBN: 9783423740487)

Four Keys – Die Stadt im Schatten

(26)
Erschienen am 25.10.2019

Neue Rezensionen zu Charlie Lynn Herman

Cover des Buches Four Keys – Die Stadt im Schatten (ISBN: 9783423740487)
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Rezension zu "Four Keys – Die Stadt im Schatten" von Charlie Lynn Herman

Romanika_1
Eine Portion Grusel

Violet ist neu in Four Keys, der Geburtsstadt ihrer Mutter. Obwohl sie nur wenig über das Städtchen, das mitten im Wald liegt, weiß, spürt sie schnell, dass irgendetwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Merkwürdige Ohnmachtsanfälle überkommen sie, von jetzt auf gleich findet sie sich in fremden, graugetränkten Wäldern wieder, der tote Kater ihrer Tante erwacht unter ihren Händen zum Leben und als wäre das nicht genug, ranken unzählige Geheimnisse um drei ihrer gleichaltrigen Mitschüler. Justin, Harper und Isaac – Nachkommen der sogenannten Gründerfamilien, die von den Stadtbewohnern wie nahezu Heilige behandelt werden. Bald findet Violet heraus, woran das liegt: Die Vorfahren der Gründerfamilien waren vor vielen Jahrzehnten die einzigen, die eine namenlose Bestie bannen konnten. Diese ist nun an das Städtchen gefesselt und verlangt von den Gründerfamilien, ihre jeweils einzigartigen Fähigkeiten dem Schutz der ahnungslosen Bewohner zu widmen. Auch Violet gehört einer der vier Gründerfamilien an. Doch obwohl sie immer mehr Mysterien lüftet, bleiben die hartnäckigsten Heimlichkeiten bestehen – nicht zuletzt in ihrer eigenen Familie. Das alles rückt in den Hintergrund, als sich die Bestie von Four Keys mit frischer Kraft und neuen Plänen aufbäumt – und Violet, Justin, Harper und Isaac plötzlich zusammenarbeiten müssen, trotz der Klüfte, die zwischen ihnen herrschen. 

 „Four Keys – Die Stadt im Schatten“ ist der erste Band einer Trilogie (Band 2: „Four Keys – Die Rückkehr der Sullivans“, Band 3: „The Drowning Summer“ – allerdings nicht ins Deutsche übersetzt). Das Einzigartige an diesem Buch sind die verschiedenen Genres, die sich vermischen: zum einen Urban-Fantasy, zum anderen sind auch Thriller-Elemente vorhanden. Der Mix aus den zwei Genres trägt zu einer unleugbaren Spannung bei. Und bei der Spannung bleibt es nicht – ich würde sagen, es ist auch eine gehörige Portion Grusel dabei. Morbide Beschreibungen sind keine Seltenheit, ebenso wenig wie extreme Wendungen. Die Spannung hat es mir sehr angetan – es ist nie langweilig, immer passiert etwas, sodass man häufig atemlos auf die nächste Seite blättert –, die Wendungen hingegen waren für mich persönlich kein Highlight. Ich konnte fast alle Ereignisse voraussehen, teilweise waren sie ein wenig klischeehaft. Dann wiederum waren überhaupt keine Klischees vorhanden und ich habe über den Einfallsreichtum der Autorin gestaunt. Das Buch beinhaltet beides: Klischees und Einzigartigkeiten. 

Obwohl die Fantasy-Elemente in die reale Welt integriert wurden, so kommt doch einige Dinge vor, die, wie erwähnt, wirklich erfindungsreich sind. Mir gefällt, dass die Handlung immer am roten Faden festgehalten hat und nie durcheinandergeraten, beziehungsweise chaotisch geworden ist, wie es bei manch einer Fantasy-Lektüre der Fall ist. Sehr verlockend waren auch die Geheimnisse, die unter der Oberfläche schwelen und nach und nach enthüllt wurden. Da sie dem Leser sehr beiläufig präsentiert werden, lässt der überraschende Effekt jedoch manchmal zu wünschen übrig. 

Eine Atmosphäre ist auf jeden Fall vorhanden und geprägt von Grusel, Düsternis und der Stimmung, die in einem dichten Wald herrscht, aber auch von herbstlichem Sonnenschein. Die Wetterbedingungen wurden sehr gekonnt eingesetzt, um das Erschaffen einer individuellen Atmosphäre zu unterstützen. Mir persönlich hat sie nicht sehr gut gefallen, aber das ist natürlich Geschmackssache. Ein Wort, das häufig vorgekommen ist, ist „faulig“, was eigentlich alles über den Eindruck aussagt, den man beim Lesen oft gewinnt. 

 Die Geschehnisse werden von vier verschiedenen Figuren geschildert, allerdings aus der dritten Person. Diese Perspektive sorgt nicht selten dafür, dass man mit den Charakteren nicht besonders warm wird und sie immer irgendwie distanziert bleiben. Das ist auch hier der Fall. Violet, Justin, Isaac und Harper sind definitiv alle sehr verschieden, aber keiner von ihnen hat mich sonderlich gefesselt oder mich emotional an seinem Schicksal teilhaben lassen. Dass die meisten von ihnen über dramatische Schicksale verfügen, hat sie natürlich spannend gemacht, dennoch hat mir das Gefühlsbetonte gefehlt. Auch sind sie nicht wirklich einzigartig. Ihre Persönlichkeiten könnten auf diese Weise in jedem x-beliebigen Buch als Nebenrolle vorkommen. Was ich wiederum gut fand, war, dass auch gründlich auf die Familien der Protagonisten eingegangen wird. Diese spielen ebenfalls eine große Rolle und tragen zum Gesamtbild der Hauptfiguren bei. Sehr sympathisch war mir allerdings kaum eine der Figuren. Manche hatten für meinen Geschmack etwas zu tiefe Abgründe, zu viele Verluste erlitten, in ihrer Vergangenheit unrealistisch viel erlebt. Wieder andere waren mir von ihrem grundsätzlichen Wesen schlichtweg zu wenig ansprechend.            

Was dem Ganzen ebenfalls fehlt: ein paar mehr Details zu den jeweiligen Liebesgeschichten. Diese kommen nur sehr am Rande vor und hätten der Handlung einen zusätzlich reizvollen Beigeschmack gegeben.  

 Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Er ist flüssig und mit Metaphern an der richtigen Stelle. Auf Bandwurmsätze werden verzichtet, ebenso auf übertrieben schnörkelige Ausführungen – es wurde ein angenehmer Mittelweg gewählt. Allerdings kommt der Stil eher den Thriller-Elementen zugute, weniger der Fantasy. Bei den fantastischen Elementen hätte die Autorin ruhig ein wenig ausführlicher werden und auf ihre übliche Schlichtheit verzichten können. Unabhängig davon hat mich der Schreibstil jedoch positiv überrascht. 

 Zusammenfassend ist „Four Keys – Die Stadt im Schatten“ für mich ein interessantes Buch mit einem spannenden Genre-Mix und dunklen Geheimnissen, denen man unbedingt auf die Spur kommen will. Meinem Gefühl nach ist die Autorin eher auf den Krimi- als auf den Fantasy-Anteil fokussiert, weshalb Leser, die das Fantastische bevorzugen, von dem Buch vielleicht enttäuscht sein könnten. Es beinhaltet eine spannende, leicht gruselig-morbide Abenteuergeschichte, mit der man sich gerne einen etwas langweiligeren Alltag versüßt. Besonders anspruchsvoll ist die Geschichte nicht, eher eignet sie sich zum „Nebenher-Abschalten“.  

Ich finde es schade, dass ich kein enges Verhältnis zu den Figuren entwickelt habe, außerdem war mir das ganze Setting zu düster, teilweise regelrecht abstoßend. Trotzdem habe ich das Buch gerne zu Ende gelesen. 

Cover des Buches Four Keys – Die Stadt im Schatten (ISBN: 9783423740487)

Rezension zu "Four Keys – Die Stadt im Schatten" von Charlie Lynn Herman

Ein LovelyBooks-Nutzer
Leider nicht meins...

Mit Four Keys hat die Autorin eine komplexe Welt erschaffen. Zwar spielt sich das Buch nur in der keinen Stadt Four Keys ab aber man lernt einige Charaktere kennen.  Es gibt 4 Gründerfamilien. Jeder Familie hat ihre eigene Begabung und Geschichte. Anfangs lernt man die 4 Hauptprotas Violet, Harper, Isaac und  Justin kennen. Jeder der vier ist ein Familienmitglied der Gründerfamilien. Wir erfahren wer mit wem kann und wer nicht.

Wir springen immer zwischen den vieren hin und her. Isaac ist der gefährlichste der vier jedoch wirkt er im 1. Band am unscheinbarsten und anfangs war ich mir nicht sicher oder ein Hauptcharakter oder Nebencharakter sein wird. 

Auch mit den anderen 3en bin ich einfach nicht richtig warm geworden. Zwar sind die Charaktere gut ausgearbeitet aber ich habe keine Bindung zu ihnen bekommen. Das lag wohl daran, dass die Sprünge zwischen den Charakteren manchmal zu abrupt kamen. Bei dem Wechseln der Charaktere hätte ich mir auch öfter einen Cliffhanger gewünscht. Einfach damit der Wunsch größer ist mehr über die letzte Person und ihre Storyline zu erfahren.

 

Die Geschichte im allgemeinen war eine coole Idee aber zu viel auf einmal. Es geschah zu viel und manchmal kam ich nicht mehr ganz zurecht zwischen den Gaben der Familien, ihren Prüfungen und der Bestie. Ich fühlte mich teilweise ins kalte Wasser geworfen. Vor allem war diese Komplexität nicht unendlich spannend denn dann hätte ich gedacht immer her mt all den Fakten. Es waren nun mal einfach nur viele Fakten über die Familien.

 

Ich fand es gut, dass das Buch nicht künstlich in die Länge gezogen wurde (außer der Schluss aber dazu komm ich noch) und dass das Setting detailliert beschrieben wurde. Nur zu den Charakteren hatte ich kein klares Bild im Kopf.

Leider fand ich das Ende einfach zu laaaaang. Da hab ich dann langeweile bekommen und etwas queer gelesen. Jedoch mochte ich die aller letzten Seiten sehr gerne da die ein oder andere Figur eine andere Seite zeigen und damit glänzen konnte.

Cover des Buches Four Keys – Die Stadt im Schatten (ISBN: 9783423740487)
Seelensplitters avatar

Rezension zu "Four Keys – Die Stadt im Schatten" von Charlie Lynn Herman

Seelensplitter
Ich kam da nicht mit

Meine Meinung zum Jugendbuch:

Four Keys

Die Stadt im Schatten


Inhalt in meinen Worten:

Eine Stadt, geführt von vier verschiedenen Parteien, die alle zusammen in Intrigen und Schmerzen handeln, denn jeder hat ein grausames Schicksal. Doch halt, eine Partei fehlt, diese kann erst wieder da sein, wenn sie zurück kommt und durch ein grausames Schicksal kommt diese Partie zurück. 

Schmerzhaft für sie, denn sie erkennt, was in ihr steckt ohne das Ritual getätigt zu haben, und muss mit ansehen wie ihre Tante verletzt wird. 

Was das alles mit einander zu tun hat, lest das Buch.


Wie ich das Gelesene empfinde:

Zu erst einmal, ich habe das Buch bis Seite 330 gelesen und dann das Buch auf die Seite gelegt und aufgegeben. Denn ich sah keinen roten Faden mehr. Ich purzel förmlich in die Geschichte, und hab immer das Gefühl irgendwie fehlt da was, auch mehrfaches zurückblättern und lesen half mir nicht so wirklich weiter. Deswegen als ich im letzten Teil der Geschichte ankam und es noch verwirrender und schwerer wurde, legte ich es auf die Seite und kapitulierte. Leider. 


Geschichte:

Ein paar Eckpunkte kann ich euch jedoch zur Geschichte geben. 

Es gibt vier Gründerfamilien, die gegen das Grau ankämpfen müssen und das Grau übernimmt auch gerne ein Mädchen, das dann Dinge tut, die es es vielleicht so nicht machen möchte, deswegen erweckt sie auch eine tote Katze zurück in das Leben, wobei diese Katze nicht wirklich lebendig und warm war, sondern sie blieb kalt. Was dabei noch alles passiert verrate ich euch am besten nicht falls ihr das Buch selbst noch lesen möchtet.

Es tauchen dann auch noch Tagebucheinträge aus dem Jahr 1984 auf, wo steht was zu dieser Zeit geschah. 

Zudem gibt es wirklich einige Intrigen und eine Mutter die für mich im Ansatz wie Aschenputtels Stiefmutter ist. 

Ein bisschen wirkte die Geschichte vom Inhalt wie Once Upon A Time sowie Village, beides Filme bzw. eine Serie. 


Schreibstil:

Für mich ist der Schreibstil der Geschichte verwirrend, immer wenn ich dachte jetzt gibt es den roten Faden, löste er sich auf und hat wieder neue Fäden aufgenommen. So das ich am Ende nicht mehr mitgekommen war, ich hatte sogar das Gefühl das die Autorin manches einfach nicht erzählte, einfach nicht an ihre Leser dachte sondern die Geschichte machte in ihrem Kopf Sinn und ich glaube auch das die Geschichte wirklich etwas zu sagen hätte, aber dafür fehlte mir so einiges. 


Spannung:

Dafür war die Spannung hoch, weil ich nie wusste was passieren wird. Es war immer wieder mit neuen Wendungen gespickt. Das machte die Spannung hoch. 


Empfehlung:

Ich weiß nicht wem ich diese Geschichte wirklich nahe legen kann, für ein Jugendbuch finde ich es teilweise zu hart und zu verwirrend. Falls ihr den Film Village kennt, dann könnte euch das Buch gefallen, wenn ihr den Film mochtet. Es gibt einige Stärken aber leider auch einige Schwächen in der Geschichte für mich. Dennoch heißt das nicht, nur weil ich die Geschichte verwirrend und nicht gut aufgelöst empfand, das es jemand von euch genau im Gegenteil empfindet, deswegen wenn euch das Buch anlacht, lest doch gerne mal in die Geschichte hinein. 


Bewertung:

Nachdem ich zum einen die Geschichte am Ende der letzten vierzig Seiten abbrach, zudem es verwirrend empfand und irgendwie nicht so recht mitbekam was wirklich zwischen den Zeilen stand gebe ich zwei Sterne. 

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