Charlie N. Holmberg The Glass Magician

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Inhaltsangabe zu „The Glass Magician“ von Charlie N. Holmberg

Three months after returning Magician Emery Thane’s heart to his body, Ceony Twill is well on her way to becoming a Folder. Unfortunately, not all of Ceony’s thoughts have been focused on paper magic. Though she was promised romance by a fortuity box, Ceony still hasn’t broken the teacher-student barrier with Emery, despite their growing closeness. When a magician with a penchant for revenge believes that Ceony possesses a secret, he vows to discover it…even if it tears apart the very fabric of their magical world. After a series of attacks target Ceony and catch those she holds most dear in the crossfire, Ceony knows she must find the true limits of her powers…and keep her knowledge from falling into wayward hands. The delightful sequel to Charlie N. Holmberg’s The Paper Magician, The Glass Magician will charm readers young and old alike.

Bessere Spannungskurve als im ersten Teil, dafür leidet die Charakterentwicklung und Logik etwas.

— Sakuko
Sakuko
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  • Eine spannende Fortsetzung

    The Glass Magician
    Sakuko

    Sakuko

    19. June 2016 um 10:41

    Einige Monate nach den Erlebnissen des ersten Teils gehen Ceonys Studien ruhig weiter. Aber es bleibt nicht lange ruhig. Ceony trifft auf Garth, Linas Mentor, der sehr interessiert an dem Geheimnis der seltsamen Magie ist, die Ceony auf Lina gewirkt hat während Saraj, ein anderer Blutmagier, darauf aus ist Ceony möglichst schnell zu beseitigen.Ceony fühlt sich verantwortlich für die Gefahr, die diese beiden Männer für ihre Familie und Freunde bedeutet und überredet Delilah, ein Glaslehrling und gute Freundin, ihr bei der Suche nach Garth zu helfen, so dass sie ihn eine Falle locken kann.Dem zweiten Teil fehlt der ruhige, langsame Start, den das erste Buch hat. Sehr schnell gibt es gefährliche Situationen und die Spannung ist von Anfang an sehr hoch.Dennoch gibt es ein paar ruhige Stellen die Ceony mit Delilah oder  Emery hat. Man lernt etwas mehr Papiermagie kennen und auch einiges an Glasmagie und man hat eine Stelle wie Emery auf Excisioner-Jagd, was sehr interessant ist.Ich fand aber diesmal die Spannungskurve wesentlich besser. Man hat nicht so eine Berg- und Talfahrt, die Spannung und Aktion ist mehr, aber auch sinnvoller verteilt und mit einer adäquaten Kurve, die nur eben höher anfängt als im ersten Teil.Leider stagniert die Charakterentwicklung in diesem Teil. Die Hauptcharaktere scheinen sich durch die Entwicklungen des ersten Teils nicht nennenswert geändert zu haben und tun es auch im Laufe des Buches nicht. Ceony schmachtet weiterhin hinter Emery her und stellt die ganze Zeit seine Gefühle in Frage, auch wenn es dafür eigentlich keinen Grund gibt. Sie wird auch leichtsinnig und überschätzt gerne mal ihre Fähigkeiten.Ich fand das Buch hatte auch ein paar mehr Logikfehler. Während Ceonys Eingreifen im ersten Teil noch einen gewissen Sinn gemacht hatte, schaffen es hier nun 2 Lehrlinge mit wenig Erfahrung Dinge zu tun, auf die mehrere erfahrene und bei der Polizei angestellte Magier einfach nicht gekommen sein wollen. Das wirkt schon seltsam. Außerdem werden nun plötzlich einige Papiermagier in Britannien erwähnt, wo es doch vorher noch hieß es gäbe nur 12 auf der Welt.Auch das Ende hatte mich irgendwie nicht so überzeugt. Garth findet einen Weg eine unumstößliche Regel der Magie zu brechen. Alleine die Tatsache, das vorher niemand darauf gekommen ist fand ich irgendwie schwach, auch macht das ganze Ritual für mich nicht wirklich viel Sinn. Aber es sorgt für einen interessanten Twist am Ende.

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  • Würdige Fortsetzung

    The Glass Magician
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. January 2016 um 11:07

    ...aber gefühlt am Ende nicht ganz so gut wie der erste Teil. Man könnte meinen, dass Ceorny nach all den Abenteuern im ersten Teil jetzt in Ruhe ihre Ausbildung zur Papiermagierin fortsetzen und beenden könnte. Aber manche Gestalten aus der Vergangenheit ihres Mentors Emery Thane wollen sich nicht damit abfinden, dass er immer noch am Leben ist und dafür ihre Freundin Lyra nicht mehr. Blöd nur, dass diese Gestalten auch noch unterschiedliche Pläne haben - dem einen soll Ceorny helfen, der andere möchte sie umbringen. Also entspinnt sich eine Jagd quer durch das alte London, bei der Ceorny wieder einmal an vorderster Front kämpft - sehr zum Missfallen ihres Mentors und ihrer Schulleiterin (das hat mich auch manchmal gestört, diese "Todessehnsucht" von Ceorny und ihr "Ich bin Schuld an allem, also muss ich mich auch darum kümmern"). Das Finale ist dann doch sehr dramatisch und nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen; gefällt mir aber gerade dadurch sehr gut, weil Ceorny dadurch nicht übermächtig wirkt. Die Liebesgeschichte zwischen Ceorny und ihrem Mentor klingt zwar durch, nimmt aber keinen übermäßigen Raum ein, sehr schön. Zusätzlich zu all dem entdeckt Ceorny am Ende auch noch ein weltbewegendes Geheimnis um die Magie, wie sie bislang in der Welt gesehen wird. Es bleibt also spannend, was mit diesem Geheimnis dann in Band 3 passiert. 

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  • Papiermagie vs. Glasmagie

    The Glass Magician
    annlu

    annlu

    12. July 2015 um 12:29

    A young woman in distress, and they hadn´t even slowed? Curse the french! Band 2 der Magician Serie Drei Monate sind vergangen, seit Ceony die Blutmagierin Lira bekämpft und damit ihrem Lehrmeister Emery Thane das Leben gerettet hat. Drei Monate, in denen sie sich Emerys sehr bewusst ist, nachdem sie ihm im Zuge ihrer Rettung ihre Liebe gestanden hat. Doch ihr Leben als sein Lehrling in Papiermagie geht weiter. Dazu gehört auch ein Lehrausflug in die Papierfabrik. Was als langweiliger Trip begann, wird lebensgefährlich, als diese in die Luft gesprengt wird. Dabei bleibt dies nicht die einzige gefährliche Situation, in der sie sich alsbald wiederfindet – Liras Freunde sind aufgetaucht und hinter Ceony her. Während einer der Excisioner ihre Geheimnisse lüften will, will sie der andere tot sehen. Ceony bleibt keine andere Wahl, als sich zur Wehr zu setzen. Die Geschichte beginnt ohne große Zusammenfassungen des ersten Buches und geht auch selten auf die vergangenen Ereignisse in übertriebenen Maße ein. Dabei werden auch die Charaktere, die ja bereits bekannt sind, nicht übermäßig genau beschrieben. Da die Beschreibungen etwas reduziert wurden, kam mir die Handlung dieses mal flüssiger vor. Die Geschichte war nett geschrieben und ich mochte es, zu erfahren, wie das Leben von Ceony weiterging. Dabei hat das Buch allerdings das spezielle Etwas verloren, das das erste Buch aufwies: die Papiermagie war nichts Neues mehr für mich und das besondere Eingehen auf Emotionen ging auch verloren. So hatte ich dieses Mal das Gefühl, die Geschichte sei eine, wie sie in vielen anderen Büchern zu finden ist (böser Magier bedroht guten Magier, dieser muss sich wehren). Das hat das Buch nicht zu einem schlechten Buch gemacht, aber die besondere (und manchmal skurrile) Idee von Buch eins ging etwas verloren. Der Schluss war allerdings wieder sehr spannend und rasant geschrieben.

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  • Wie durch ein gesprungenes Glas

    The Glass Magician
    msmedlock

    msmedlock

    01. July 2015 um 12:56

    Nachdem ich mit dem Vorgänger “The Paper Magician” ein paar Startschwierigkeiten hatte, war ich etwas zurückhaltend, was meine Erwartungen an die Fortsetzung angeht. Hier allerdings muss ich sagen, dass mich “The Glass Magician” von Anfang an in seinen Bann gezogen hat. Nach einem etwas ruhigeren ersten Kapitel steigert sich die Spannung je weiter man liest, bis hin zu einem beinahe nervenzerfetzenden Ende. Knapp vor dem Schluss hat die Autorin auf einmal die Erzählperspektive gewechselt, was mich ziemlich in der Luft hängen ließ. Ich habe es generell nicht so gerne, wenn mehrere Perspektiven in einer Geschichte verwendet werden – nicht, dass der Wechsel schlecht gewesen wäre; ich fand die weitere Handlung höchst interessant – und gerade hier wäre mir beinahe das Herz stehen geblieben. Die Autorin hat auf jeden Fall dafür gesorgt, dass ich am Haken geblieben bin. Was die Charaktere angeht, habe ich jetzt im zweiten Teil ein sehr viel besseres Verhältnis zu Ceony als im ersten Teil. Sie erscheint mir weniger halsstarrig und verzogen – was allerdings nicht heißt, dass sie klügere Entscheidungen trifft. (Sie entscheidet auf jeden Fall eher mit dem Herzen, auch wenn sie die Entscheidung vielleicht lieber mit dem Kopf treffen sollte.) Emery ein so angenehmer Zeitgenosse wie eh und je und man sieht sogar recht viel von meinem Lieblingscharakter Mg. Aviosky, was mich sehr gefreut hat. Außerdem lernt man ein paar neue Figuren kennen, die ich alle recht schnell ins Herz geschlossen habe. Besonders aufgefallen ist mir an der Reihe bis jetzt, dass die Charaktere sehr schwarz und weiß sind. Daran scheint es nichts zu rütteln zu geben. Ich habe beim Lesen immer wieder darauf gewartet, dass etwas Unvorhersehbares passiert, dass jemand nicht der ist, der er vorzugeben scheint, aber so wie es aussieht, gibt es das bei Holmbergs Charakteren nicht. Die Bösen sind böse und die Guten sind gut. Ich mag die Welt, die die Autorin in ihren Büchern beschreibt. Nicht nur weil die Geschichte Anfang des 20. Jahrhunderts spielt und somit alles viel weicher und ruhiger und weniger hektisch erscheint. Sondern auch weil mir der Hintergrund der Magie gefällt. Dadurch dass nur von Menschen gemachte Dinge wie Glas, Papier oder Gummi verzaubert werden können, wird das Augenmerk auf die Materie gelenkt, was ich sehr interessant finde. Es macht das ganze zwar nicht weniger fantastisch, aber auch nicht zu übertrieben und zu magisch. Ich finde, das Buch und die ganze Reihe hat etwas sehr Bodenständiges. Mein Fazit: Es ist ein wundervolles Buch und sehr stark für den Mittelteil einer Trilogie. Es hat tolle Charaktere und legt ein rasches und trotzdem angenehmes Tempo vor. Ich freue mich schon sehr auf den Abschluss dieser Reihe und bin sehr gespannt wie es wohl weitergeht mit Ceony und Emery.

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