Cover des Buches Finghal Dunkleside (ISBN: 9783946308041)Gelindes avatar
Rezension zu Finghal Dunkleside von Charlie Oktober

Finghal Dunkleside

von Gelinde vor 6 Jahren

Review

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Gelindevor 6 Jahren
Finghal Dunkleside, von Charlie Oktober
Jugend Fantasy

Cover:
Finghal scheint mir ein liebenswerter kleiner Frechdachs zu sein (mein erster Eindruck), aber mit sehr viel Durchsetzungsvermögen und Witz.
Die (Gans)Lampe macht das ganze irgendwie geheimnisvoll.

Inhalt:
Wir begeben uns in die letzen Jahre des neunzehnten Jahrhunderts. In einem Hotel in Paris verbringt Oscar Wilde die letzen Lebenstage damit, ein Theaterstück zu vollenden, das ihm unendlich am Herzen liegt. Auf unerklärliche Weise wird das Manuskript gestohlen. Auf der Suche danach begegnet er Finghal Dunkleside und eine Freundschaft entsteht. Als Oskar stirbt schreibt Finghal das Stück noch einmal, aber abermals wird es gestohlen.
Und eine abenteuerliche Jagd nach dem Manuskript beginnt.

Meine Meinung:
Es ist schwierig für mich das Buch nun zu bewerten.
Der Einstieg gefällt mir. Finghal stellt sich freundlich und bescheiden vor und macht mich neugierig.
Doch dann wird es irgendwie holprig und ich bin recht oft irritiert und muss viele Sätze zweimal lesen. Die Sätze sind sehr verschachtelt und dann wieder fehlen Worte, wie im Steno oder wie gedachte Gedankenfetzen.
Ich hab das Gefühl ich lese lauter Episoden, einzelne Geschichten und sehe keinen Zusammenhang, keinen Pfad oder roten Faden dem ich folgen kann.

Dann hört das Buch einfach auf.
Wie ich jetzt erfahren habe, soll es einen zweiten Teil geben. Es ist sehr ärgerlich, wenn ich das erst am Ende des Buches erfahre, ich finde es gehört ein Hinweis in den Klappentext.

Also am Ende bin ich recht verwirrt und durcheinander, habe keine blasse Ahnung wie alles zusammenhängt und worauf es weiter hinauslaufen soll.
Meine Neugier ist nicht geweckt.

Das Buch ist ja als Jugend-Fantasy ausgeschrieben.
Doch ich frage mich, für welches Alter, es gibt ein paar sehr grausame Szenen, unter 16 würde ich meinem Kind das nicht alleine Lesen lassen.

Positiv hervorheben möchte ich die schönen Illustrationen und es gibt auch wunderbare poetische Sätze in dem Buch.
Zitat: An diesem Morgen in Paris streute der Spätherbst einen Hauch von Winter in die Sphäre.

Autorin:
Hinter dem Pseudonym Charlie Oktober verbirgt sich Alexandra Huß, die am 1.10.1969 in Bochum geboren ist.

Mein Fazit:
Das Cover und der Klappentext haben mich neugierig gemacht. Leider konnte das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen, es hat mich eher verwirrt und ratlos zurückgelassen. Das offene Ende hat mich auch sehr gestört, deshalb von mir 2,5 Sterne die ich auch 2 Sterne abrunde.
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