Ehrlich- ich mag Charlie Sheen als Schauspieler schon, denn "Two and a half men" ist für mich immer noch eine der besten Sitcoms- die Folgen mit Ashton Kutcher (bäh!), hätte man sich schenken können, denn Charlie Sheen spielte sich selbst und das nahm man ihm ab. Nun kann man sich darüber streiten, ob man seine Lebensgeschichte positiv sehen kann, im wahrsten Sinne des Wortes, denn zu Drogen, Alkohol und tätlichen Angriffen gegenüber seiner Ehefrau (ist nicht so ganz raus, was da genau abgelaufen ist, aber man traut es ihm schon zu mal auszurasten), ist er auch HIV-positiv. Carlos ist eben Carlos, nebst berühmten Vater, erfolgreichem Bruder (Emilio), steht er für den "Bad Boy" und leider schwächelt die Biographie in der Sprache- tolle Fotos aus seinem Leben und auch interessante Einblicke in ein Leben, aber dennoch viel zu flapsig erzählt, das es das Lesen auch anstrengend und teilweise langweilig macht, wenn er dauernd Dinge in Klammern einfügt- es soll witzig sein und ich habe Humor, aber leider fehlte mir oft die Ernsthaftigkeit, Einsicht und etwas mehr Tiefgang. Da hätte jemand beim Schreiben eingreifen sollen. Muss man mögen den Stil.
Mehr zum Buch auf meinem youtube-Kanal "Esses literarischer Salon".









