Charlie Stella Johnny Porno

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Inhaltsangabe zu „Johnny Porno“ von Charlie Stella

John Albano schlägt sich als Geldeinsammler für die New Yorker Cosa Nostra durch. Er kassiert die Tageseinnahmen, die beim Abspielen des von der Mafia produzierten Pornofilms und späteren Welthits Deep Throat in schmuddeligen Hinterzimmern anfallen. Bezahlt wird hauptsächlich mit 5-Dollar-Scheinen, die Johnny Porno (so nennt man den Mann, der diesen Job macht) in seinem Schrottauto durch die Gegend fährt. Das erweckt Begehrlichkeiten, und so sind sie alle hinter Johnny Porno her: korrupte Cops, neurotische Killer, freischaffende Schurken, das FBI und seine sehr gierige Ex-Frau. New Yorker Streetlife im Jahr 1973. Sehr komisch, gemein und knallhart.

Dichter und komplexer Mafia-/Gangster-Roman mit 70er-Flair. Starke Dialoge, interessante Figuren, manchmal etwas langatmig.

— Gulan

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  • In den Straßen von New York

    Johnny Porno

    Babscha

    22. October 2017 um 18:13

    Nein, anders als es der Titel des Buches erwarten ließe, bezeichnet dieser nicht einen gefeierten Star des Metiers, sondern es ist der Spitzname von Johnny Albano aus Brooklyn. Ein Typ Mitte Dreißig, geschieden, rauhe Schale, aber Herz am rechten Fleck, leider mit den Fäusten schnell dabei, was ihn dann letztlich seinen Job kostet. Da auch im Jahr 1973 ohne Geld leider nichts geht, verdingt er sich letztlich an eine lokale Mafiagröße und arbeitet für diese als Geldeintreiber, indem er täglich mit seinem alten Buick durch New York fährt und bei Kinobetreibern die Einnnahmen aus dem seinerzeit frisch auf den Markt gekommenen, indizierten Film "Deep Throat" abkassiert und also immer einen guten Batzen Geld an Bord hat.  Damit hat der ehrliche, aber leicht naive Johnny leider schon bald alle auf den Fersen, seine gerissene, abgehalfterte Ex und deren neue Liebhaber, korrupte und rachsüchtige Polizisten und FBIler, sonstigen Abschaum und irgendwann auch die Mafia selbst.Eine eher einfach gestrickte, aber nicht ganz schlecht ausgearbeitete Unterweltstory voller kaputter Typen, die den Zeitgeist des Großstadtamerikas der Siebziger sehr gut einfängt, leider aber an einigen spannungsreduzierenden Längen leidet. Die Dialoge sind überwiegend schnell und witzig, den derben Jargon der Straße sollte man als Leser allerdings schon abkönnen. Ein schöner Durchschnittskrimi für mal zwischendurch.

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  • Oh Johnny!

    Johnny Porno

    Gulan

    17. November 2016 um 21:06

    „Du hast echt Nerven“, fuhr Santorra fort. „Wen interessiert’s, dass du arbeiten musst? Mich nicht.“ John schwieg. „Findet er selbst auch“, sagte Santorra. „Johnny Porno hat echt Nerven.“ „Ich heiße Albano. John Albano. Und ich hab gesagt, dass ich arbeiten muss.“ „Du heißt so, wie ich sag, Wichser.“ John spürte, wie sich jeder Muskel in seinem Gesicht anspannte. Dann sagte Santorra: „Er musste arbeiten. Waaaahnsinn. Der will uns verarschen.“ Da hatte es John gereicht. Bei dem „Waaaahnsinn“. „Nein, nur dich“, hatte er gesagt. „Was?“ „Dich verarsch ich“, sagte John. (S. 89-90) New York, 1973: John Albano hat gerade keinen Lauf. Seinen Job beim Bau hat er verlaufen und dann hat sich auch noch in einer Mafia-Kneipe mit einem Cop (in Zivil) geprügelt. Nun fährt er für den Mafia-Boss Eddie Vento die Pornokinos ab und kassiert die Tageseinnahmen des berühmten Pornos „Deep Throat“. Das weckt natürlich bei einigen Begehrlichkeiten, aber auch sonst gerät Johnny in eine unangenehme Gemengelage. Da sind zum einen Johnnys kratzbürstige Ex Nancy und ihr gieriger Ex-Mann Louis, der mehr als ein Auge auf die Kohle geworfen hat. Außerdem sinnt der Ex-Cop Billy Hastings, mit dem sich Johnny geprügelt hat, und der sich nun im Laufe der Geschichte als waschechter Psychopath entpuppt, auf Rache. Genau wie Nick Santorra, Johnnys Ansprechpartner bei Eddie Vento, den Johnny mehr als einmal hat auflaufen lassen. Außerdem gibt es da noch den korrupten Cop Sean Kelly, der sich von Vento schmieren lässt, und der so langsam unter Druck gerät, denn in den eigenen Reihen des NYPD wird er unter die Lupe genommen. Und auch gegen Eddie wird natürlich ermittelt, hier hat das FBI sogar mit Eddies Geliebter eine heiße Quelle an prominenter Stelle. Wie man merkt, versammelt Stella hier ein durchaus üppiges Personal, dem er abwechselnd durch die Kapitel folgt. Er erschafft eine dichte, komplexe Story mit authentischem 70er-Jahre-Flair. Anders als der Klappentext suggeriert, beginnt nicht von Beginn an der große Run auf die Pornokohle, sondern die verschiedenen Personen haben durchaus unterschiedliche Interessen und belauern sich auch eine Zeit lang, so dass es für meinen Geschmack zwischendurch auch etwas temporeicher hätte zugehen können. Aber irgendwann beginnt dann doch das große Finale und wie man schon fast ahnen kann, treffen im Showdown mehr oder weniger alle Figuren aufeinander – und nicht jeder kommt mit heiler Haut davon. Johnny Porno hatte ich mir im Vorhinein etwas humorvoller, unernster erwartet. Aber letztendlich bietet dieser Mafia-/ Gangsterroman interessante Figuren, eine gute Atmosphäre und einen passablen Plot. In einem Punkt hat er mir allerdings richtig stark gefallen: Die zahlreichen Dialoge sind knapp, knackig und ungemein kurzweilig.

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