Charlotte Betts Die Heilerin von London

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Inhaltsangabe zu „Die Heilerin von London“ von Charlotte Betts

Pestherd und Feuersbrunst. Und die heilende Kraft der Liebe. Von der Stiefmutter vertrieben, steht Susannah, die Tochter des Apothekers, vollkommen mittellos da. Notgedrungen fügt sie sich in die Heirat mit einem reichen Kaufmann. Henry ist weitgereist, charmant und weltgewandt, doch ein dunkles Geheimnis umgibt ihn. In dem fremden Haus wird Susannah zunehmend von Albträumen heimgesucht. Nur die Besuche von Henrys Cousin können sie ein wenig aufheitern. William ist Arzt, er weiß Susannahs medizinische Kenntnisse zu schätzen. Denn die junge Frau kennt sich aus mit den heilenden Kräften von Lavendel, Rosmarin und Süßholz. Als die Pest in der Stadt ausbricht und London kurz darauf in Flammen steht, wird Susannahs Wissen immer wertvoller. Bis zur Erschöpfung kämpft sie um die Menschen, die sie liebt. Aber kann sie auch ihr eigenes Herz heilen?

hat mir gut gefallen,nur hatte es wenig mit Heilerin zu tun!

— Goldammer
Goldammer

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  • Leserunde zu "Der Pestengel von Freiburg" von Astrid Fritz

    Der Pestengel von Freiburg
    Rowohlt_Verlag

    Rowohlt_Verlag

    Lesen Sie jetzt mit uns den historischen Roman «Der Pestengel von Freiburg» Eine Frau trotzt Pest, Tod und Teufel. Unaufhaltsam wälzt sich 1348 der Schwarze Tod in Richtung Freiburg. Die Schuld an der Seuche wird den Juden zugeschoben. Als Clara herausfindet, dass ihr Sohn das jüdische Nachbarsmädchen Esther liebt, versucht sie mit allen Mitteln, ihn von der gefährlichen Verbindung abzubringen. Unterdessen erkennt Claras Mann als einer der wenigen Wundärzte, dass sich die Pest in Wirklichkeit durch Ansteckung verbreitet. Doch seine Hingabe bezahlt er mit dem Leben. Clara tritt das Vermächtnis ihres Mannes an. Wagemutig lässt sie alle Vorurteile hinter sich und sagt nicht nur der Pest, sondern auch dem Hass gegen die Juden den Kampf an – denn sie hat eine quälende Schuld wiedergutzumachen … Um schon einmal vorab in Astrid Fritz' Roman hinein zu lesen, finden Sie hier eine Leseprobe: http://www.rowohlt.de/fm/131/Fritz_Der_Pestengel_von_Freiburg.pdf Wir suchen 20 Testleser, die den historischen Roman der bekannten Autorin Astrid Fritz mit uns gemeinsam lesen, diskutieren und rezensieren möchten! Schreiben Sie uns, warum Sie unbedingt an dieser Leserunde teilnehmen möchten und bewerben sich damit bis einschliesslich Montag, den 14. Januar 2013 um 13 Uhr im Unterthema "Bewerbung für die Leserunde" für ein Freiexemplar des Buches. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungen und eine diskussionsreiche Leserunde!

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    • 317
  • Rezension zu "Die Heilerin von London" von Charlotte Betts

    Die Heilerin von London
    mabuerele

    mabuerele

    02. January 2013 um 17:22

    Die 26jährige Susannah ist die Tochter eines Apothekers in London des Jahres 1665. Seit dem Tode der Mutter führt sie ihm den Haushalt und hilft in der Apotheke. Gemeinsame Leseabende, Diskussion über medizinische Fragen und Theaterbesuche füllen außerdem die Zeit aus. Nun hat der Vater Susannah mitgeteilt, dass er wieder heiraten will. Damit ändert sich Susannahs Leben grundlegend. Die neue Frau bringt drei recht lebhafte Kinder mit in die Ehe und benutzt Susannah als Kindermädchen. Erziehungsmaßnahmen werden torpediert. Intellektuelle Gespräche und Leseabende entfallen. Als Susannahs Stiefmutter schwanger wird, macht sie Susannah klar, dass sie sich eine Arbeit suchen oder heiraten soll. Ihr Zimmer wird gebraucht. Bei ihrem Vater findet Susannah keine Unterstützung. Da wirbt Henry um sie. Der junge Mann kommt von den Barbadosinseln, ist der Cousin von Dr. Ambrose und will sich in London eine Existenz als Kaufmann aufbauen. Zuerst lehnt Susannah ab. Sie hat den Tod ihrer Mutter im Kindbett miterlebt und möchte deshalb niemals heiraten. Doch die Umstände zwingen sie dazu, Henry zu heiraten. Der Roman spielt zur Zeit der großen Pest in London. Die historischen Fakten sind exakt recherchiert und gut dargestellt. Es wird gezeigt, wie die Pest Familien und Freundschaften auseinanderreißt. Gleichzeitig wird die Stellung der Frau in der Gesellschaft deutlich. Susannah hat eine ausgezeichnete Bildung genossen. Trotzdem ist sie gezwungen, zu heiraten oder sich in niederer Stellung durchzuschlagen. Ihr Versuch, eine Anstellung in einer Apotheke zu erhalten, scheitert kläglich. Frauen bleibt dieser Beruf verwehrt. Auch als mittellose Witwe war die Chance, das Leben allein zu meistern, fast aussichtlos. Hinzu kam, dass in den Zeiten der Pest die Anzahl der arbeitssuchenden Dienstboten recht hoch war. Wer von der wohlhabenden Bevölkerung konnte, ist aufs Land geflohen. Außerdem hat die Pest auch vor den besseren Vierteln Londons nicht Halt gemacht. Die Autorin spricht noch ein weiteres Problem an. Henry lässt Sklaven aus Barbados nach London kommen. Nur zwei überleben die Schiffsreise. Die Zustände auf dem Schiff, aber auch auf den Plantagen werden sehr plastisch geschildert. Die Frage, wie man Sklaven behandelt und ob ein Mensch überhaupt das Recht hat, Sklaven zu besitzen, wird wiederholt angesprochen. Die Protagonisten sind sehr gut charakterisiert. Zu den tragenden Figuren der Handlung gehört Dr. Ambrose. Als Arzt setzt er täglich sein Leben aufs Spiel. In den Diskussionen fällt er durch seine fortschrittliche Gesinnung und seine Menschlichkeit auf. Das Cover weist auf die letzten Seiten des Romans, den großen Brand von London. Das Buch lässt sich zügig lesen. Es ist spannend geschrieben und facettenreich geschrieben. Es hat mir sehr gut gefallen. Nur der deutsche Titel scheint mir nicht glücklich gewählt, da er zumindest für die erste Hälfte des Buches nicht passt.

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  • Leserkommentare zu Die Heilerin von London von Charlotte Betts

    Die Heilerin von London
    Ralph Schleupner

    Ralph Schleupner

    via eBook 'Die Heilerin von London'

    War von diesem Buch nnicht so begeistert. Es war in keiner Weise fesselnd, noch war es spannend. Ein einfach seicht geschriebenes Buch.

    • 2
  • Rezension zu "Die Heilerin von London" von Charlotte Betts

    Die Heilerin von London
    Klusi

    Klusi

    02. April 2012 um 10:31

    Die Geschichte beginnt im Jahr 1665. Susannah Leyton lebt mit ihrem Vater in London. Die Mutter hat sie früh verloren, zum Vater hat sie ein sehr herzliches Verhältnis. Tagsüber hilft sie ihm in seiner Apotheke, und abends am Kamin führen sie angeregte Gespräche über Heilmittel oder Bücher, die sie sich gegenseitig vorlesen. Zwar werden in der Stadt vermehrt Pestfälle bekannt, auch in der Apotheke ist mehr zu tun, aber das Leben der Leytons läuft insgesamt recht beschaulich, bis der Apotheker beschließt, erneut zu heiraten. Seine Auserwählte, die junge Witwe Arabella, bringt drei kleine Kinder mit in die Ehe. Ihr Verhältnis zu Susannah ist von Anfang an distanziert. Die Stiefmutter sieht in ihr nur eine lästige Mitbewohnerin, die ihre Pläne und Interessen stört, und sie möchte die junge Frau schnellstmöglich aus dem Haus haben. Aus blinder Liebe zu seiner frisch gebackenen Ehefrau fügt sich der Vater schweren Herzens und willigt in Susannahs Heirat mit dem betuchten und attraktiven Kaufmann aus Barbados, Henry Savage, ein. Jedoch, die junge Ehe gestaltet sich nicht besonders glücklich, denn Henry ist kaum zu Hause. Er muss sich neue Geschäftsverbindungen in London aufbauen, wie er sagt. Susannahs einzige Abwechslung sind die Besuche von Henrys Cousin, dem Arzt William Ambrose. Mit ihm kann sie nach Herzenslust über medizinische Belange diskutieren, und er hat Verständnis dafür, dass sie sich nach ihrer Arbeit in der Apotheke sehnt. Mittlerweile fallen immer mehr Menschen der Pest zum Opfer, und auch in Susannahs Umfeld sind Verluste zu verzeichnen. Als dann ein Feuer in der von der Pest gebeutelten Stadt ausbricht und sich rasend schnell ausbreitet, muss Susannah nicht nur um ihr eigenes Leben fürchten, sondern auch um die Menschen, die ihrem Herzen nahe stehen. Susannah ist in einer verzweifelten Lage, als ihr die Stiefmutter unmissverständlich klar macht, dass sie in ihrem Elternhaus nicht mehr erwünscht ist. Viele Wahlmöglichkeiten gab es für Frauen ja nicht, was im Roman auch gut zum Ausdruck kommt, und so entschließt sich die Protagonistin zu einer Vernunftheirat. Anfangs sieht es noch hoffnungsvoll aus, denn Susannah hat sich fest vorgenommen, alles zu tun, damit ihre Ehe glücklich wird, und im Grunde genommen ist Henry auch ein sympathischer Mensch, aber die Beziehung scheitert kläglich. Die Gründe dafür sind sehr vielschichtig und werden von der Autorin einfühlsam und glaubhaft dargelegt, denn nicht zuletzt spielen auch Susannahs Ängste vor einer Schwangerschaft eine große Rolle. Diese sind nur allzu verständlich, wenn man bedenkt, wie sie ihre Mutter verloren hat. Aber auch Henrys Verhalten ist befremdend und nicht dazu angetan, die Lage zu bessern. Susannah weiß nicht genau, was es ist, aber sie spürt, dass sich hinter seiner Ablehnung ein Geheimnis verbirgt. Auch später, als Witwe, sind ihre Möglichkeiten begrenzt, und sie muss jede Menge Zugeständnisse machen, um nicht in Armut und Obdachlosigkeit zu versinken, denn eine soziale Absicherung, wie man sie heute kennt, war damals nicht vorgesehen. Doch es gab auch Lichtblicke und schöne Momente, denn man darf nicht vergessen, trotz aller Angst vor Ansteckung ging für die Gesunden das normale Leben irgendwie weiter. Obwohl ihr das Schicksal übel mitgespielt hat, schafft sich Susannah mit einem kleinen Kräutergarten eine Oase der Ruhe und des Friedens, wo sie Furcht und Aufregung wenigstens ab und zu vergessen kann. Die ganze Lage in der Stadt, das Ausmaß der Katastrophe, ist sehr ausführlich und dramatisch geschildert. Die Autorin verbindet die historischen Fakten, von der Pestepidemie bis zur Feuersbrunst, sehr gekonnt mit den Erfahrungen ihrer Protagonisten. Ihre Art zu schreiben ist so packend, dass man kaum die Finger von dem Buch lassen kann, es ist ein wahrer Pageturner. Ich lese ja viel und auch nicht unbedingt langsam, aber 528 Seiten in zwei Tagen, das ist auch für mich außergewöhnlich und zeigt sehr deutlich, wie stark mich die Handlung gefesselt hat.

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