Charlotte Brontë Der Professor

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Inhaltsangabe zu „Der Professor“ von Charlotte Brontë

Nach dem Tod seiner Eltern geht der etwas naive junge Professor
William Crimsworth nach Brüssel, um dort sein Glück zu machen.
Er tritt eine Stelle als Lehrer an der von Mademoiselle Reuter geführten Mädchenschule an. Obwohl die Dame älter ist als er, verliebt er sich in sie und schmiedet bereits Pläne für eine gemeinsame Zukunft – bis er ein Gespräch belauscht, das ihre Verlobung mit einem anderen Mann offenbart. Ernüchtert wendet William sich von ihr ab. Doch als er einige Zeit später für die junge Lehrerin Frances Henri entflammt, schürt dies den Unmut von Mademoiselle Reuter, die gekränkt versucht, einen Keil zwischen die Liebenden zu treiben …
Der erste Roman Charlotte Brontës in bibliophiler Ausstattung
zum 200. Geburtstag der Weltautorin am 21. April 2016. Aus dem Englischen von Gottfried Röckelein.

Ein guter Debütroman mit Längen

— Das_Leseleben

Schöne Sprache, in die man aber nicht immer reinfindet.

— papierschmetterling

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    Der Professor

    Das_Leseleben

    21. July 2017 um 11:11

    ‚Der Professor‘ ist das sogenannte Debüt von Charlotte Brontë. Dieser wurde erst nach ihrem Tod veröffentlicht. Mit 372 Seiten ist der Roman nicht sonderlich dick. Erschienen ist der Roman im Dezember 2014 im Insel Verlag. Das Original erschien 1857.   Inhalt:Als der junge William Crimsworth seine Ausbildung beendet hat. Beschliesst er nach Brüssel zu gehen um dort als Lehrer, oder wie es dort genannt wird als Professor zu unterrichten. Er nimmt jeweils eine Stelle an einer Jungenschule und an einer Mädchenschule an. Dort begegnet er der Direktorin Madame Reuters und fängt an für sie zu schwärmen. Aber auch seine Schülerin Frances Henri, ebenfalls eine junge Lehrerin an dem Institut lässt den Professor nicht kalt.   Meine Meinung:Ich weis nicht was es ist, aber diesen Roman zu lesen viel mir schwer. Nach 25 bis 50 Seiten merkte ich regelrecht wie mich die Lektüre erschöpfte. Trotzdem finde ich das Debüt von Charlotte Brontë alles andere als schlecht.Der junge teils sehr naive Professor, war mir von Anfang gleich sympathisch. In manchen Ansichten ist er ein Kind seiner Zeit, vor allem dann wenn um das Frauenbild und die Rolle der Frau in der Gesellschaft geht. Im Laufe der Handlung reflektiert er jedoch zunehmend sein Verhalten.Professor William Crimsworth selbst wählt für sich einen ganz ungewöhnlich Weg zu seiner Zeit. Eigentlich wäre es ihm gesellschaftlich nur möglich Pfarrer zu werden oder Handelsmann und damit unter der Fuchtel seines eigennützigen Bruders zu stehen. Er hingegen beschließt mit der Familie zu brechen und geht nach Brüssel.Brüssel ist für Charlotte Brontë eine Stadt in der sie sich gut auskannte. Sie selbst hat in dieser Stadt als Lehrerin gearbeitet und gelebt. So berichtet sie von dem Schulsystem und wie wichtig Bildung vor allem für junge Frauen war, wenn sie nicht hoffen konnten eine gute Partie zu machen. Dabei ist es interessant zu sehen welche Aspekte damals zur Partnerwahl beitrugen. War die Dame schön und oder reich musste sie sich um ihr Auskommen keine Gedanken machen. Entsprach die Dame keinen diesen Attributen schien sie strebsamer zu sein. Dies ist ein Bild das in dem Buch immer und wieder an verschiedenen Beispielen durchgekaut wird. Unterstützt werden diese Thesen durch die angebliche Physiognomie, dies ist die Lehre von körperlichen Merkmalen auf die geistige Beschaffenheit zu schließen. Leider breitet die Autorin dies gerne weit aus. Wer in diesem Jane Eyre vermisst, die berühmteste Romanfigur von Charlotte Brontë, wird einige Züge von ihr in dem Professor und seiner Schülerin entdecken.Der Stil des Romans ist eher berichtet in Briefform in dem auch der Leser angesprochen wird. Es gibt sehr viele französische Abschnitte und Sätze, was natürlich am Handlungsort liegt als auch daran das es damals verbreiteter war. Um mehr Atmosphäre zu schaffen hat man diese beibehalten und in einem Glossar erklärt.‚Der Professor‘ ist vielleicht nicht grade der beste Roman von Charlotte Brontë, nichts desto trotz strahlt er eine einmalige Faszination aus.  Mehr Infos: http://das-leseleben.webnode.com/news/der-professor-von-charlotte-bronte/

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  • Melancholisch, aber schön

    Der Professor

    Buchbloggerin

    30. October 2016 um 11:46

    In der siebten oder achten Klasse habe ich zum ersten Mal Jane Eyre gelesen und seitdem zählt es zu meinen liebsten Büchern. Es ist außerdem eines der wenigen Bücher, die ich schon wiederholt gelesen habe. Jahre später habe ich nun ein zweites Buch von Charlotte Brontë gelesen, nämlich Der Professor, diesmal aus der Sicht eines männlichen Protagonisten, William Crimsworth. Ich habe es gerne gelesen, auch wenn die Handlung keine besonders hohen Spannungsbögen aufzuweisen hatte, vielmehr war es eine ruhige und, wie man so sagt, vor sich hin plätschernde Geschichte, die sich über mehr als zehn Jahre hinzieht. Aber eine berührende Geschichte. Nach dem Tod der Eltern geht der junge William Crimsworth nach Brüssel und tritt dort eine Stelle als Lehrer an der von Mademoiselle Reuter geführten Mädchenschule an. Obwohl sie älter ist als er, verfällt er in Schwärmereien und malt sich eine gemeinsame Zukunft mit ihr aus. Bis er ein Gespräch überhört, das ihre Verlobung mit einem anderen Mann offenbart. Ernüchtert wendet William sich von ihr ab. Doch als er sich einige Zeit später in die junge Lehrerin Frances Henri verliebt, schürt dies den Unmut von Mlle Reuter, die gekränkt versucht, einen Keil zwischen das junge Glück zu treiben … Was dieses Buch unter Anderem interessant macht, ist, dass es einige Parallelen zu Brontës eigenem Leben aufweisen soll. So war auch sie in einen Professor verliebt, nur wurden ihre Gefühle, im Gegensatz zu dem Paar im Buch, nicht erwidert. Die Stimmung ist während des gesamten Buches recht düster und nachdenklich sowie ein wenig melancholisch. Für mich war dies aber durchaus kein Problem, denn manchmal ist mir einfach nach so einem Buch, und so war es auch, als ich dieses Buch gelesen habe. Der Protagonist William war ein, ich würde fast sagen, etwas eigenartiger Mensch. Beschrieben wurde er als ein nicht besonders gut aussehender, dafür aber intelligenter Mann. Zu Beginn hatte er es nicht einfach, ein angenehmes Leben zu führen, denn als anfangender Kaufmann waren seine finanziellen Mittel begrenzt und dazu musste er auch noch die Schmähungen seines Bruders über sich ergehen lassen, der im Gegensatz zu William sehr wohlhabend war. Ich habe mich sehr für William gefreut, als er die Möglichkeit erhalten hat, in Brüssel zu unterrichten. Schwer nachzuvollziehen war für mich jedoch seine Schwärmerei für Madmoiselle Reuter, die Direktorin der Schule. Glücklicherweise war diese nicht von langer Dauer, denn bald hatte er die junge Frances Henri kennengelernt. Bis die beiden endlich zueinander gefunden haben, hat es zwar etwas gedauert, doch umso größer war die Freude, als es schließlich dazu kam. Die Lehrer-Schüler-Beziehung zwischen William und Frances war ungewöhnlich. Er war trotz seiner tiefen Gefühle sehr streng mit ihr, aber auch gütig und sie brachte ihm stets tiefsten Respekt entgegen. Die Unterschiede zwischen der damaligen und der heutigen Zeit sind in diesem Buch ganz deutlich. Damals wurde genau darauf geachtet, mit welchen Leuten man verkehrte. Diese durften bloß nicht einer niederen Schicht angehören als man selbst. Dann unterschied man auch noch, ob man für seinen Lebensunterhalt arbeiten musste, oder ob man wohlhabend genug war, um ein Leben ohne Arbeit (für die Frauen jedenfalls) zu führen. Die moralischen Ansichten waren damals auch „strenger“ als heute, es gab andere Grenzen, die für die Menschen wichtig waren. Auf religiöse Werte hat man ebenfalls mehr geachtet. Dieses klassische Buch liest sich nicht unbedingt schnell, es ist auch nicht unbedingt „leichte Kost“, viel mehr muss man sich reindenken, um in der Handlung mitzukommen. Doch genau diese Art von Literatur braucht man – ich zumindest – von Zeit zu Zeit. Von mir gibt es 4 von 5 Sterne, denn es war zwar nicht spannend und aufregend, aber definitv lesenswert, dieses Buch.

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  • LovelyBooks Romane-Challenge 2016: Die Challenge mit Niveau

    aba

    27. December 2015 um 19:56

    LovelyBooks lädt im neuen Jahr wieder zu spannenden Challenges ein.Und auf euch warten tolle Gewinne.Die anspruchsvolle Gegenwartsliteratur ist 2016 wieder dabei!Liest du gerne Bücher mit Niveau?Dann ist diese Challenge genau das Richtige für dich.15 anspruchsvolle Romane möchten wir vom 01.01.2016 bis 31.12.2016 lesen.Es gelten Bücher - Gegenwartsliteratur -, die in diesem Zeitraum erscheinen (Ersterscheinungen) und an diesem Beitrag angehängt sind.Auch Neuauflagen – 2016 erschienen - von Klassikern.Die Regeln: Melde dich mit einem kurzen Beitrag hier im Thread an. Einstig ist jederzeit möglich. Und du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Du verpflichtest dich zu nichts. Schreibe bitte zu jedem Buch, das du für die Challenge gelesen hast, eine Rezension bei LovelyBooks, und verlinke diese in einem einzigen Beitrag in diesem Thread. Dieser Beitrag, wird von mir unter dem entsprechenden User-Namen in der Teilnehmerliste verlinkt. Das wird dein Sammelbeitrag für deine Rezensionen sein. Es gelten nur Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind! Bitte beachten: Die Liste der Bücher erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.Nimmst du die Herausforderung an?Unter allen Teilnehmern, die es schaffen, 15 Romane mit Niveau bis zum 31.12.2016 zu lesen und zu rezensieren, wird ein tolles Buchpaket verlost.Natürlich mit den passenden Büchern zum Thema.Ich freue mich auf viele Anmeldungen!Teilnehmer:19angelika63AgnesMAmayaRoseanushkaArizonaaspecialkateban-aislingeachBarbara62BlaetterwindblauerklausbonniereadsbooksBookfantasyXYbookgirlBuchgespenstBuchinaBuchraettinCara_EleaCaroasCorsicanacrimarestricyranaczytelniczka73Deengladia78DieBertadigraEeyoreleerinrosewellFarbwirbel FederfeeFornikaFrauGonzoFrauJottfreiegedankenfrlfrohsinngefluegeltermondGela_HKGetReadyGinevraGirl56GruenenteGwendolinahannelore259hannipalanniHeldentenorIgelaInsider2199JoBerlinK2kkatrin297krimielselenikslesebiene27LesefantasieleselealesenbirgitleseratteneuLibriHollylisibooksLiteraturmaria1Marika_RomaniaMaritzelmarpijeMartina28MauelaMercadoMiamoumiss_mesmerizednaddoochNadja_KloosnaninkaNepomurksNightflowerNilNisnispardenPetrisPocciPrinzessinAuroraschokoloko29serendipity3012SikalsofiesolveigsommerleseStefanieFreigerichtsternchennagelSumsi1990suppenfeesursulapitschiTanyBeeTintenfantasieTochterAliceumbrellavielleser18wandabluewiloberwortjongleurzeki35

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    • 2951
  • Rezension zu "Der Professor" von Charlotte Brontë

    Der Professor

    ZwergPinguin

    07. March 2009 um 09:56

    Dies ist der Erstling von Charlotte Bronte, der allerdings anfangs wenig Erfolg hatte und erst später verlegt wurde. Inhaltlich geht es um einen jungen, ernsthaften Mann (22 Jahre), der sich von seinen reichen Verwanten losgesagt hat und nun selbst arbeiten möchte - zunächst als Kaufmann bei seinem Bruder, zu dem er allerdings ein schlechtes Verhältnis hat, später als "Professor" in einem Pensionat in Brüssel. Dort verliebt er sich dann in eine Schülerin... Die Erfahrungen in dem Pensionat beruhen wohl größtenteils aus den Erfahrungen, die Charlotte Bronte selbst gemacht hat. Sie war selbst in Brüssel als Schülerin gewesen und hatte sich dort in einen (verheirateten) Lehrer verliebt, der anfangs ihre Zuneigung zu erwiedern schien. Als Charlotte dann wieder in England war und von dort erstmals deutliche Worte in ihren Briefen an ihn schreib, beendete dieser den Kontakt... Interessant ist auch, dass viele dieser Briefe erhalten geblieben sind (veröffentlich z.B. in "Über die Liebe" - Charlotte Bronte), und das, obwohl der Angebetete diese Briefe zerriss udn fort warf - seine Ehefrau fand sie und nähte sie zusammen. Als er sie dann bei ihrem Tod fand und erneut wegwerfen wollte, wurden sie von seiner Tochter gerettet. Eine amüsante Anekdote am Rande.... Aber nun meine Meinung zu dem Buch: Mir hat das Buch recht gut gefallen, auch wenn der Beginn etwas sehr langsam ist - der Mittelteil gefiel mir am Besten, weil da einfach am meisten passiert ist. Das Ende war dann auch wieder etwas langatmig. Das Buch ist lange nicht so gut wie zum Beispiel Jane Eyre, und insofern kann ich verstehen, dass es weniger erfolgreich war/ist.

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