Charlotte Brontë Jane Eyre

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Inhaltsangabe zu „Jane Eyre“ von Charlotte Brontë

Jane Eyre ist eine junge Frau von 18 Jahren, als sie ihre Stelle als Hauslehrerin bei dem düsteren, verschlossenen Edward Rochester antritt. Rochester, von Jane tief beeindruckt, verliebt sich in sie macht ihr einen Heiratsantrag. Doch in der Nacht vor der Hochzeit entdeckt Jane ein furchtbares Geheimnis: Im oberen Stockwerk des Hauses hält er seine wahnsinnig gewordene Frau versteckt. Obwohl sie Rochester immer noch leidenschaftlich liebt, flieht sie und entschließt sich, ihren Vetter zu heiraten, der plant, als Missionar nach Indien zu gehen.

Gelesen von Eva Mattes ist diese Fassung wirklich wunderbar, aber leider auch etwas gekürzt....

— Katjuschka
Katjuschka

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  • Jane Eyre - gelesen von Eva Mattes

    Jane Eyre
    Grandville

    Grandville

    11. September 2014 um 21:20

    Mein zweites Hörbuch zum Thema "Jane Eyre", bisher kenne ich noch die Version mit Sophie Rois (ca. 616 Min, 7 CDs, inhaltlich allerdings auch gekürzt). Ich muss sagen, dass mir dieses Hörbuch (6 CDs, ca. 440 Min.) besser gefallen hat. Das Problem ist nur: es ist noch mehr gekürzt, als die Rois-Lesung. Warum  ich diese deutlich kürzere Fassung trotzdem bevorzuge liegt einzig an Eva Mattes. Im Gegensatz zu Rois lässt sie mir als Hörer genügend Raum, den Text selbst zu erleben. Im direkten Vergleich finde ich die Rois-Lesung als zu "dick aufgetragen", vieles wird mir als Hörer "aufgezwungen" und ich muss es so nehmen, wie Frau Rois es interpretiert. Auch wenn ich selbst es mir halt anders vorgestellt hätte. Eva Mattes liest deutlich zurückgenommener und lässt den Text mehr in den Vordergrund treten, als die Kunst der Interpretation. Es wird mehr gelesen, als geschauspielert. Mir hat diese zurückhaltendere Interpretation besser gefallen. Bedauerlich finde ich nur, dass sie so kurz ist. Viele Stellen fallen einem zuerst nicht auf, aber z.B. wird die Abfahrtsszene auf dem Weg zu ihrer kranken Tante nur gekürzt wiedergegeben. Die Geldfeilscherei fehlt total. Ebenso der Aufenthalt bei ihrer Tante bzw. den Cousinen - er wird komplett weggelassen. Was sich später gegen Ende als sehr bedauerlich herausstellt, weil bei einer Szene sich auf eine Gegebenheit bezogen wird, die man vorher nicht gehört hat, weil es ausgelassen wurde. Ein leicht irritierter Blick von mir Richtung Lektorat/Bearbeiter. Aber das ist jammern auf hohem Niveau. Ungewöhnlich für mich die Musikeinspielungen am Ende/Anfang der jeweiligen CD. Das hat mir wirklich gut gefallen und die Musik ist einfach sehr schön. Das kannte ich vorher so noch gar nicht und finde die Idee und Umsetzung sehr gelungen. Was ich nicht verstehen kann ist, warum St. John River in dieser Fassung"Sinjin" (schreibe ich das richtig, es klingt jedenfalls so)  heißt... das kommt mir sehr merkwürdig und wie eim "Fremdkörper" vor. Das wäre eigentlich mein einziger Kritikpunkt. Ein sehr schönes Hörbuch, wunderbar gelesen von Eva Mattes. Bedauerlich, dass es keine ungekürzte Lesung ist - sie wäre perfekt. Auf ein oder zwei CDs mehr wäre es doch nun wirklich nicht angekommen. Zu schade. Was ich noch mehr bedauere ist, dass es diese Fassung zu Zeit gar nicht mehr im Handel gibt. Warum, frage ich mich? Ich hoffe auf eine Neuausgabe, vielleicht sogar mit etwas Glück ungekürzt oder eine "Extended Edition", vielleicht wurde von Frau Mattes ja mehr eingelesen, als dann im Endeffekt veröffentlicht wurde? Ach wäre das schön! Als nächstes werde ich "Stolz und Vorurteil" von Eva Mattes hören und freue mich jetzt schon sehr darauf. "Jane Eyre" kann ich jedenfalls allen empfehlen, ein tolles Hörbuch!

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  • Jane Eyre - gelesen von Sophie Rois

    Jane Eyre
    Grandville

    Grandville

    15. July 2014 um 21:26

    Edit 11.09.2014: Aufgrund technischer Schwierigkeiten werden meine Sternchen nicht richtig angezeigt. Ich gebe dem Hörbuch in dieser Version 4 Sterne (siehe unten) und nicht 5. Da ich inzwischen eine andere Fassung auch rezensiert habe, übernimmt LovelyBooks die dort vergebenen 5 Sterne auch für diese Rezension. Ärgerlich. Eigentliche Rezension: Jane Eyre... muss man da eigentlich noch etwas zu schreiben? Für die, die es nicht wissen: Jane Eyre wird als Baby von ihrem Onkel und seiner Frau in ihrer Familie aufgenommen. Die Jahre ziehen ins Land, alles ist gut. Doch dann stirbt der Onkel und sie bleibt bei der Tante und deren Kindern zurück. Die Abneigung der Tante gegenüber Jane kommt nun voll zur Geltung. Jane wird auf eine entfernte Schule geschickt und verlässt diese nach vielen Jahren als Lehrerin. Sie nimmt eine Stelle als Gouvernante auf Thornfield an und es kommt wie es kommen muss: sie verliebt sich in Mr. Rochester, Herr auf Thornfield. Bei der Fassung gelesen von Sophie Rois handelt es sich um eine "Sorgsam gekürzte Hörbuchfassung", Ausgezeichnet mit dem Deutschen Hörbuchpreis 2006 für Beste Interpretation". Ich muss gestehen, dass ich Sophie Rois nur aus dem Film "Die Manns" kenne. Dort hat sie mir gut gefallen. Das Hörbuch habe ich nur wegen "Jane Eyre" gehört, nicht aufgrund der Sprecherin. Ich bin also relativ "offen für alles" gewesen. Frau Rois macht im Grunde alles richtig: sie liest sehr engagiert, mit viel Herzblut, sie lebt praktisch den Text. Sie flüstert, sie schreit, sie leidet, sie liebt, sie atmet. Eigentlich alles, was man sich von einem Hörbuch wünscht. Das einzige Problem ist nur: so richtig ist bei mir der Funke nicht übergesprungen. Das liegt zum einen an der Stimme/Sprechweise und dem Engagement von Frau Rois und zum anderen an den doch recht unsorgsamen Kürzungen. Wenn man schon kürzt, dann doch so, dass im weiteren Verlauf des Textes nicht auf gekürzte Textstellen eingegangen wird und auch weggekürzt werden. Beispiel: die Geldfeilsch-Szene als sie zu ihrer Tante aufbricht. Die fehlt komplett. Später erinnert sie sich jedoch daran und an das Geld, dass ihr Rochester gegeben hat. Das hat mich ein wenig geärgert. Frau Rois als Sprecherin hat mich nicht immer überzeugt. Oft wird genuschelt und an vielen Stellen fand ich es einfach ein wenig "übertrieben" gelesen. Es war irgendwie "too much", es blieb mir nur wenig Raum um mich selbst in den Text zu fühlen. So blieb ich immer ein wenig außen vor. Frau Rois liest gut und man merkt ihr die viele Erfahrung als (Theater-)Schauspielerin an, aber mich hat sie nicht über die gesamte Länge des Hörbuches erreicht. Leider gibt es bei"Jane Eyre" für mich ein Vergleichsproblem: kenne ich doch nur diese Version. Es gibt noch eine Lesung mit Eva Mattes und ein Hörspiel - beides steht auf meiner Liste der "noch zu hörenden Bücher". Doch das wird schwierig werden. Das eine ist gar nicht mehr zu bekommen und das andere liegt im Moment außerhalb meines Willens es zu erstehen. Trotzdem kann ich diese Version mit Sophie Rois empfehlen. Wer emotional vorgetragene Texte bevorzugt, sollte hier fündig werden. Die anderen können eh nicht andes, ist es doch die einzige Version, die es zur Zeit in einer deutschen Übersetzung gibt. Von mir 3,5 Sterne, da das nicht geht, erhöhe ich wohlwollend auf 4.

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  • Rezension zu "Jane Eyre" von Charlotte Brontë

    Jane Eyre
    sabisteb

    sabisteb

    03. January 2012 um 14:49

    Jane Eyre wächst als Waisenkind bei reichen Verwandten auf. Es ist eine freudlose Kindheit, denn Jane ist altklug und damit kann ihre Tante, die eher fröhliche jedoch geistig unterbelichtetere Kinder gewohnt ist, nicht viel anfangen. Sie verachtet und hasst Jane, was auf Gegenseitigkeit beruht. So sind beide Seiten froh, als Jane nach einer größeren Eskalation Gateshead verlässt und nach Lowood ins Internat kommt und nach acht Jahren Schulzeit selber Lehrerin wird. Aber schon bald wird ihr dieses einseitige Leben öde, sie will mehr, sie braucht einen Tapetenwechsel und annonciert, dass sie eine Stellung als Gouvernante sucht. Schon bald tritt sie eine Stellung bei einem unehelichen französisches Mädchen auf Thornfield Hall an, was ihr jedoch auch bald sehr eintönig wird, bis sie Mr. Rochester, den Herren des Hauses kennenlernt, der ein düsteres Geheimnis hütet. Dieses Hörspiel ist eine Gemeinschaftsproduktion des SR/DLR/NDR/RB aus dem Jahr 2005 und ein typisches Radiohörspiel. Wie die meisten Radiohörspiele ist es sparsam instrumentiert, es gibt kaum Hintergrundgeräusche und so gut wir keine Hintergrundmusik. Das muss nicht schlecht sein, viele Radiohörspiele sind ausgesprochen gut. Hier jedoch hört man an einigen Stellen einen stumpfen Studioraumklang und die Hintergrundmusik ist komplett unpassend und störend. Die Hintergrundinstrumentierung besteht aus einem Posaunenstück, dass immer wieder und wieder im Hintergrund eingespielt wird und an sich schon nicht zeitgemäß ist, ganz zu schweigen von der Steel Pan, die monoton den Rhythmus angibt. Die Sprecher sind allesamt eher unbekannt und machen ihre Sache sehr gut und kleingen weder leblos nach abgelesen. Probleme bereitete mir nur die hektische und teils zu hysterische Sprechweise von Sasche Icks, die die Jane Eyre gibt. Christian Redl als Edward Rochester klingt dagegen schon recht betagt, deutlich älter als ein 40 Jahre alter Mann. Positiv jedoch ist die sehr genaue Umsetzung der Romanvorlage. Natürlich musste und werde querdurch konsequent gekürzt und es fielen viele meiner Lieblingsszenen diesen Kürzungen zum Opfer, man hat jedoch nie das Gefühl, dass einem Informationen fehlen würden. Einige Stellen jedoch, die im Roman eher dezent zwischen den Zeilen angedeutet wurden, wurde für das Hörspiel plakativer, aufdringlicher umgeschrieben, so dass auch noch der letzte Hörer, der vielleicht in Halbschlaf versunken sein könnte, versteht, was damit gesagt werden sollte. Fazit: Muss man nicht kaufen, läuft immer mal wieder im Radio, so wie 2011 über Weihnachten auf SWR2

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  • Rezension zu "Jane Eyre" von Charlotte Brontë

    Jane Eyre
    Sokrates

    Sokrates

    20. November 2011 um 10:26

    Charlotte Bronte hat ihren autobiographisch geprägten Roman Jane Eyre erstmals 1847 unter Pseudonym veröffentlicht. Eine Veröffentlichung als weibliche Autorin wäre zu damaligen Zeiten wohl (noch) undenkbar gewesen in einer von Männern dominierten Verlagswelt. Der Roman gehört zu den unbestrittenen Klassikern der viktorianisch-englischen Literaturepoche und erfreut sich neben Jane Austen und Charles Dickens bis heute ungebremster Lesebegeisterung. Warum? – Nun, es geht um das Schicksal, um Leid, Verlust und den dramatischen Versuch der Selbstbehauptung (- zumal einer Frau) in schwierigen sozialen Zeiten, der am Ende mit einem (fast) Happy End belohnt wird. Charlotte Bronte reißt viele Probleme an; sehr viele auch einfach nur versteckt: Minderwertige Herkunft, Waisenkind, Rolle der Frau in einer von Männern dominierten Gesellschaft, die Rolle des Kindes noch vor der Zeit, in der man das „Kindeswohl“ erfunden hatte, selbstbestimmtes Leben insbesondere als Frau, freie Wahl des Partners, Ehescheidung, Wahl des Ehepartners aus finanziell-gesellschaftlicher Strategie – nur um die mir deutlichsten zu nennen. Ein wenig erinnert das Kaleidoskop der Motive an eine Mischung aus Jane Austen kombiniert mit Charles Dickens – und offensichtlich waren es auch die Zeitprobleme jener Jahre, die Autor(innen) thematisieren wollten, durch literarische Verarbeitung ihren Lesern deutlich machen. Charlotte Bronte schreibt mit weniger „Herz-Schmerz“ und Ironie als Jane Austen; ihre Sozialkritik ist weniger scharf wie die eines Charles Dickens. Allerdings kann sie gleichfalls bestens schreiben, schwungvoll, bilderreich, mit souveräner Sprache; Dramatik und dem ewigen Bangen, ob es das Schicksal mit der Protagonistin noch irgendwann einmal gut meint. – Eine Mischung, die nicht ohne Grund aus diesem Buch einen absoluten, vielfach verfilmten Klassiker gemacht hat.

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  • Frage zu "Jane Eyre" von Charlotte Brontë

    Jane Eyre
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Höre gerade von Charlotte Brontë JANE EYRE (grossartig gelesen von Sophie Rois). Noch ist die Protagonistin ca. 10 Jahre alt ….. Meine Frage: bleibt sie so selbstgerecht und egozentrisch? Dass sie sich nichts gefallen lässt, gefällt mir natürlich gut, aber langsam ödet mich ihre Egozentrik etwas an. Bitte nichts verraten – möchte nur wissen, ob sie später reflektierter und weniger egozentrisch sein wird…..

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  • Rezension zu "Jane Eyre" von Charlotte Brontë

    Jane Eyre
    Huebner

    Huebner

    12. November 2010 um 14:48

    Sophie Rois haucht Jane Eyre eine Seele ein, dass man Gänsehaut bekommt. Einfühlungsvermögen und Raues immer an geeigneter Stelle. Die markante Stimme der Sophie Rois macht dieses Hörbuch zu einem Erlebnis und lässt Vermuten, wie Charlotte Bronte ihren Stoff gelesen haben könnte.

  • Rezension zu "Jane Eyre" von Charlotte Brontë

    Jane Eyre
    Myobi

    Myobi

    22. May 2008 um 18:37

    Das Buch finde ich zwar immer noch besser aber das Hörbuch ist auch ganz gut.

  • Rezension zu "Jane Eyre" von Charlotte Brontë

    Jane Eyre
    gecko

    gecko

    02. August 2007 um 11:38

    Dieses Hörbuch kann ich wirklich nur empfehlen. Rois' Stimme ist perfekt für diesen Klassiker. Sie erzählt mit viel Gefühl aber trotzdem sehr lebendig.

  • Rezension zu "Jane Eyre" von Charlotte Brontë

    Jane Eyre
    Assenav

    Assenav

    10. July 2007 um 14:05

    Super erzählt von Sophie Rois!