Charlotte Brontë Shirley

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Inhaltsangabe zu „Shirley“ von Charlotte Brontë

Neben dem grandiosen viktorianischen Sittengemälde "Jane Eyre", mit dem Charlotte Brontë zwei Jahre zuvor schlagartig berühmt wurde, ist "Shirley", 1849 erschienen, der zweite bedeutende Roman der großen englischen Dichterin über eine außergewöhnliche Frauenfigur. Vor dem Hintergrund der Arbeiterunruhen zur Zeit der wirtschaftlichen Depression am Beginn des 19. Jahrhunderts erzählt er die aufrüttelnde Geschichte der vermögenden und charakterstarken Gutsherrin Shirley Keeldar, die sich um der wahren Liebe willen entschlossen über die erstarrten Konventionen und den Standesdünkel ihrer Zeit hinwegsetzt.

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  • Leserunde zu "Shirley" von Charlotte Brontë

    Shirley
    Mina - Das Irrlicht

    Mina - Das Irrlicht

    Willkommen zur April-Leserunde der Gruppe "Wir lesen Klassiker der Weltliteratur - Monat für Monat" (Link untenstehend). Neueinsteiger/innen sind jederzeit willkommen! Im April lesen wir "Shirley" von Charlotte Bronte. Es handelt sich hierbei um Brontes zweiten großer Roman. Er erzählt die Geschihchte von Shirley Keeldar, die für ihre Liebe und die Freiheit kämpft... Beginn der Leserunde: 01. April 2014 Späteres Einsteigen ist natürlich immer möglich. Link zum Hauptthread der Runde: http://www.lovelybooks.de/thema/Wir-lesen-Klassiker-der-Weltliteratur-Monat-f%C3%BCr-Monat-643067688/ Herzlichst, Mina

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    Hallorin

    Hallorin

    30. May 2014 um 22:18
    sKnaerzle schreibt Kennt ihr das hier? Arno Schmidt hat da auch über die Brontes geschrieben.

    Kannte ich noch nicht - aber ich habe gleich die Gelegenheit ergriffen und beide Teile für ein paar Cent erstanden :)

  • Shirley

    Shirley
    Hallorin

    Hallorin

    28. May 2014 um 11:16

    Shirley - ein eher seltener männlicher Vorname in England - bis 1849 Charlotte Brontes Roman "Shirley" erscheint. Seither ist es ein weiblicher und recht populärer Vorname. Man darf daraus schließen, dass dieses Werk durchaus auch von Brontes Zeitgenossen angenommen wurde, obwohl es sicher immer ein bißchen im Schatten von "Jane Eyre" stand und steht. Denn wer eine Fortsetzung von Jane Eyre erwartet, wird eventuell enttäuscht sein. Wer sich aber durch die ersten, mitunter etwas langatmigen Passagen nicht entmutigen lässt, wird mit einem breit gefächertem Einblick in die damalige Gesellschaft belohnt. Nicht nur die privaten Schicksale der Figuren werden geschildert, sondern man erfährt einiges über die sozialen Unruhen zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Die Autorin hatte im Jahr vor dem Erscheinen des Romans zwei Schwestern und einen Bruder durch Tuberkulose verloren, es kann also kaum verwundern, dass der Grundton des Buches an etlichen Stellen eher schwermütig als heiter ist, trotzdem ist der trockene und ironische Humor unverkennbar enthalten. Wer lieber hört als liest und sich das englische Original zutraut, kann sich auch das ungekürzte Audiobook zulegen: in einem sehr gut verständlichem Englisch gelesen von Anna Bentinck.

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  • Rezension zu "Shirley" von Charlotte Brontë

    Shirley
    Johannisbeerchen

    Johannisbeerchen

    19. September 2012 um 16:04

    Kurzbeschreibung: Neben dem grandiosen viktorianischen Sittengemälde "Jane Eyre", mit dem Charlotte Brontë zwei Jahre zuvor schlagartig berühmt wurde, ist "Shirley", 1849 erschienen, der zweite bedeutende Roman der großen englischen Dichterin über eine außergewöhnliche Frauenfigur. Vor dem Hintergrund der Arbeiterunruhen zur Zeit der wirtschaftlichen Depression am Beginn des 19. Jahrhunderts erzählt er die aufrüttelnde Geschichte der vermögenden und charakterstarken Gutsherrin Shirley Keeldar, die sich um der wahren Liebe willen entschlossen über die erstarrten Konventionen und den Standesdünkel ihrer Zeit hinwegsetzt. Meinung: Vor knapp einem halben Jahr (klick) habe ich mir das Buch gebraucht in der Bücherei für weniger als 50cent gekauft und bekam erstmal einen riesen Schock als ich den Original Preis sah. 26,90€ und bezahlte höchstens 40cent dafür. Einfach unglaublich. Dieses Buch war mein Wartezeiten Buch. Ich nahm es mit in die Schule, las es davor, während ich auf die anderen Schüler wartete und nach der Schule, wenn ich auf meinen Bus wartete. Deshalb, und weil es mich anfangs langweilte, habe ich über ein halbes Jahr für das 900 Seiten Buch gebraucht. Der Einstieg fiel mir schwerer als sonst. Im ersten Kapitel geht es nur um Männer, die später zwar noch vorkommen, aber keine große Rolle spielen. Eigentlich geht es um Caroline und Shirley. Caroline ist die Pfarrersnichte und verliebt in Robert Moore. Von den 4 Protagonisten sind nur die Beiden von Anfang an dabei. Shirley taucht ungefähr in der Mitte auf und Louis erst auf den letzten 200 Seiten. Die Autorin erzählt eine wunderschöne Liebesgeschichte von 2 Frauen, die sich im Männerdominierten England des 19. Jahrhunderts, durchsetzen, ihre Träume verfolgen und sich ihr eigenes Happy End basteln. Es ist sehr gut dargestellt, wie das Leben damals war. Der Unterschied zwischen arm und reich und besonders Mann und Frau. Außerdem sind die Gefühle und Handlungen der Personen immer nachvollziehbar und regen zum Nachdenken an. Der Schreibstil ist sehr ausführlich, was mir anfangs Probleme bereitete. Menschen, Szenen, Orte werden so ausführlich beschrieben, das der rote Faden verloren geht und erst Seiten später wieder auftaucht. Allerdings ist alles sehr poetisch und ich habe bisher in keinem Buch so viele schöne Zitaten gelesen wie hier. Dazu wird es aber einen Extra Post geben. Eine wehmütige Schönheit lag für sie in dieser Nacht und dieser Landschaft. Sie wäre so gern glücklich gewesen, hätte so gern inneren Frieden gefunden! Sie verstand nicht recht, warum die Vorsehung kein Mitleid mit ihr hatte, ihr nicht helfen oder trösten wollte. Erinnerungen an manch glückliches Stelldichein zweier Liebender von denen uns die alten Lieder singen, zogen ihrdurch den Sinn; sie dacht, wie glückselig so etwas in solch einer Umgebung sein müsse. Wo Robert jetzt wohl war ? überlegte sie. Nicht in Hollow`s Mill; sie hatte lange vergeblich auf seine Lampe gewartet. Sie fragte sich, ob das Schicksal Moore und sie noch einmal zusammentreffen und miteinander sprechen lassen wollte. S. 275/276 Ihr lest, es ist nicht immer ganz einfach gestrickt, kann aber dennoch gelesen werden. Nach ungefähr der kam ich damit gut zurecht und fand immer mehr Gefallen an der Geschichte. Ich war gespannt ob Caroline und ihr Robert sich zusammen raufen, war gespannt auf Louis, wie Shirley auf ihn reagiert und wie diese Beiden zueinander finden. Die letzten Hundert Seiten habe ich nur so verschlungen und haben mich nicht enttäuscht. Fazit: Dieses Buch wird ohne Sterne Bewertung auskommen. Es war unterhaltsam, hatte aber seinen Längen. Die Charactere waren allesamt liebenswert und, genau wie Handlung und Landschaften, gut und ausführlich beschrieben.

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  • Rezension zu "Shirley" von Charlotte Brontë

    Shirley
    LeseRatte

    LeseRatte

    18. October 2010 um 20:33

    England, zur Zeit der Arbeiterunruhen. Vor dem sehr politischen Hintergrund über das Elend der Arbeiter und dem Willen der Unternehmer in den schwierigen Zeiten zu überleben, nimmt die Geschichte um die junge, eigenwillige und reiche Shirley Keeldar ihren Lauf. Gerade mündig geworden will sie aus der Obhut ihres Vormunds fliehen und auf den Familiensitz in Yorkshire ziehen. Bevor der Leser Shirley kennen lernt, schließt er aber Bekanntschaft mit dem Tuchfabrikanten Robert Moore und der sanften Caroline, der Nichte des etwas ungewöhnlichen Pfarrers Helstone. Caroline, die seit viele Jahren tiefe Gefühle für Robert hegt, kann diese dem aber nicht gestehen. außerdem nimmt sie sehr große Rücksicht auf seine finanziellen Probleme. Für sie ist es nur ein logischer Schluss, dass Robert Shirley heiraten muss. Aber Caroline hat nicht damit gerechnet, dass zwischen ihr und der lebenslustigen jungen Dame eine tiefe Freundschaft entsteht, die sehr viele Höhen und Tiefen meistert. Auch zur Amme von Shirley fasst die Pfarrersnichte Vertrauen. Als dann auch noch Roberts Bruder Louis, der früher einmal Shirleys Hauslehrer war, auf der Bildfläche erscheint, entwickelt sich ein teils sehr amüsantes Gefühlschaos. Charlotte Bronte versteht es ihrem Roman gleichzeitig romantische und politische Themen zu verarbeiten, ohne dabei das eine hinter das andere zu stellen. Durch den realen Hintergrund erhält die Geschichte etwas Fassbares. Wer jetzt aber einen trockenen Roman erwartet, täuscht sich. Die Sprache ist fließend und liest sich sehr gut, außerdem versteht die Autorin es durch Sarkasmus und Ironie an den richtigen Stellen zu begeistern. Nicht nur für Fans der Bronte-Schwestern und von Jane Austen.

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  • Rezension zu "Shirley" von Charlotte Brontë

    Shirley
    Kouga

    Kouga

    22. August 2010 um 10:16

    Der Schauplatz des Romans ist Yorkshire – Brontës Heimat – zur Zeit der Kontinentalsperre Napoleons und der Arbeiterunruhen im Jahre 1812. Vor diesem historischen Hintergrund wird die Geschichte des zielstrebigen jungen Tuchfabrikanten Robert Moore und seines Bruders Louis sowie der Titelheldin Shirley Keeldar und der Pfarrersnichte Caroline Helstone erzählt. Die zarte Caroline beweist im Laufe des Romans auf ihre Art nicht weniger Lebenskraft und Unbeugsamkeit, etwa in ihrem Ringen um Robert Moores echte Liebe zu ihr, als die finanziell unabhängige, eigenwillige Shirley, die ihre geldgierigen Verehrer abweist, sich über das Standesdenken hinwegsetzt und ungeachtet der gesellschaftlichen Stellung ihrer Neigung folgt und sich zur Ehe mit dem unscheinbaren, aber gebildeteren Louis entschließt. Dieses Buch ist sehr viel mehr als ein Frauen-/Liebesroman, es erzählt von den Sorgen und Hungersnöten der Arbeiterklasse während der Industrialisierung. Es erzählt aber auch von den, durch die von Napoleon verhängte Kontinentalsperre, vom Bankrott gefährdeten Textilindustriellen. Auch die Stellung der Frau im 19. Jahrhundert wird deutlich gemacht. Nicht zuletzt durch den entscheidenden sarkastischen Witz, an der richtigen Stelle und den aufrichtigsten Liebesbekenntnissen, die ich je gelesen habe, ist dieses Buch so empfehlenswert. Also bloß nicht von der Seitenfülle schrecken lassen, es lohnt sich.

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  • Rezension zu "Shirley" von Charlotte Brontë

    Shirley
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. June 2009 um 15:22

    Anders als in "Jane Eyre" zeigt Charlotte Brontë hier auch den sozialkritischen Hintergrund, der die unschönen Seiten dieser Zeit wie Arbeitslosigkeit und Mechanisierung in die Handlung mit einbezieht. Trotz allem kommt aber auch die Romantik nicht zu kurz. Wer jedoch ein dramatisches Märchen wie "Jane Eyre" erwartet dürfte jedoch etwas enttäuscht sein,

  • Rezension zu "Shirley" von Charlotte Brontë

    Shirley
    labellokiss

    labellokiss

    08. June 2009 um 18:26

    Shirley ist meiner Meinung nach eines der bessten Bücher der Bronte-Geschwister. Die Geschichte ist vom Anfang bis zum Ende gut durchdacht, spannend und geistreich, man fühlt mit den Charakteren mit und hofft, dass sich alles zum Guten wendet und es ein letztendlich doch noch ein Happy End für alle gibt. Wirklich mehr als lesenswert!