Charlotte Brontë Villette

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Inhaltsangabe zu „Villette“ von Charlotte Brontë

Lucy, eine kluge und sensible junge Frau, tritt in Villette eine Stelle als Englischlehrerin an einer Mädchenschule an. Als sie dort Dr. John Bretton, einen Freund aus Kindheitstagen, wiedertrifft, verliebt sie sich Hals über Kopf. Doch ihre Liebe bleibt unerwidert. Lucy ist am Boden zerstört, weiß nicht, wohin mit ihren Gefühlen. In ihrer Verzweiflung flüchtet sie sich in eine platonisch überhöhte Liebe zu Monsieur Paul Emanuel, dem strengen Institutsleiter, der auf Lucy eine besondere Anziehungskraft ausübt …

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  • Rezension zu "Villette" von Charlotte Brontë

    Villette
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. March 2011 um 22:15

    Ist wie alle Bücher der Autorin(der Professor, Shirley und Jane Eyre) stark autobiographisch gefärbt und doch am vollendesten, ausgereiftesten in der Ausarbeitung an ernüchtener Distanz und Unüberbrückbarkeit zur Lebenswirklichkeit. Um Selbstbestimmtheit und Sehnsucht nach Zuneigung kreisen alle Bücher und deren Einlösung im Leben. Anders als in Jane Eyre tiefere Gefühle hier nicht erwidert werden und schlußendlich zu isolierende Einsamkeit führen. So recht verstehen kann ich die oft benannte Verwandschaft zu Jane Austen nicht. Beide von unauffällig kleine Leben schreiben, doch sehr unterscheidend trennt. Für mein Empfinden Charlotte Gefühlsempfindungen besonders die niedergedrückten Stimmungen voller Selbstzweifel nachhaltiger beschreibt als ihre Zeitgenossin ausnahmslos in seichte Fahrwassern dahinplätschern und wenig Tiefe auszeichnet. Charlottes Helden nach Wahrhaftigkeit im Leben streben die wahrscheinlicher in bescheidenen Kleinen zu erhoffen und suchen ist als in utopisch markellosen Schein von Illusionen, die leider nur wenig Aussicht auf Verwirklichung findet im Leben der meisten Menschen und das Idealbild die Ausnahme darstellt. Im Gegensatz zu Austens Romane wo die Hauptpersonen immer im blutjungen Erwachsenenalter, äußerlich kein Markel anhaftet, geschweige unter materiellen oder seelischen Entbehrungen leiden, einschneidende Not oder Schiksalsschläge nicht wiederfährt sondern nur milde Differenzen, Unstimmigkeiten, meistens auf die emotionale Ebene Gefühlsverirrungen durchlebt, ausgestanden werden müßen um am Ende der Romane wiedererwarten zu glückliche Fügungen aller Beteiligten zu schließen. Unter der Oberfläche ist Villette wie die meisten anderen Romane der Brontes eine Kritik an die damals vorherschenden sozialen Verhältnisse zu lesen von Entwürdigung und Abhängigkeit, im Vergleich zu romantischen Idyllen wie Stolz und Vorurteil oder Emma ein ziemlich hartes Brot !

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  • Rezension zu "Villette" von Charlotte Brontë

    Villette
    Belladonna

    Belladonna

    09. September 2010 um 18:46

    Nun werde ich "Villette" von Chartlotte Brontë vorerst abbrechen. Ich habe nun 287 Seiten des Romans gelesen und ich werde einfach nicht warm mit den Figuren, vor allem die Hauptprotagonistin Lucy Snowe ist mir einfach total unsympatisch, so dass ich einfach nicht voran komme. Der Handlungsverlauf der Geschichte ist ziemlich langatmig und stellenweise passiert über mehrere Kapitel nichts wirklich bewegendes. Alles in allem kann mich "Villette" einfach nicht so fesseln wie z. B. Charlotte Brontës Werk "Jane Eyre". Ich möchte mich nun nicht länger mit dem Buch quälen und stelle es jetzt wieder ins Regal zurück. Vielleicht werde ich es ja irgendwann in der Zukunft noch einmal hervorholen um dem Roman noch eine Chance zu geben.

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  • Rezension zu "Villette" von Charlotte Brontë

    Villette
    firlefanz

    firlefanz

    24. August 2009 um 11:51

    Was soll man schon sagen zu Brontës Buch. Natürlich ist es gut. Die Figuren sind gut herausgearbeitet. Diejenigen die mich wütend machen sollen, machten mich wütend und diejenigen die ich mögen sollte, mochte ich. Alles paletti. Und der Schluss ist gelungen. Bei "Jane Eyre" fand ich das Happy End etwas unpassend. Zur düsteren Stimmung des Buches passte meiner Meinung nach kein "and lived happily ever after." Hier überlässt es Charlotte Brontë dem Leser, ob er an eine glückliche Zukunft glaubt, oder aber realistisch bleiben möchte. Ach ja, vielleicht noch eine kurze Inhaltsangabe: Die junge Lucy Snowe reist nach dem Tod ihrer Herrin planlos nach Frankreich. Dort kommt sie in einem Mädchenpensionat unter, wo sie sich bis zur Lehrerin hocharbeitet. Im Laufe der Geschichte trifft sie auf alte Bekannte, einen (vermeintlichen) Geist und einen Mann. Brontës Hauptfigur setzt sich in einer Gesellschaft durch, in der Privatsphäre und Selbstverwirklichung für Frauen noch nicht üblich waren. Teilweise grenzt das, was die Rektorin des Pensionats und der Mann so anstellen, beinahe an Stalking. Durchaus modern also.

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  • Rezension zu "Villette" von Charlotte Brontë

    Villette
    DriftinHeart

    DriftinHeart

    12. August 2009 um 12:19

    C. Bronte hat die Fähigkeit, die Spannung eines Buches Schritt für Schritt aufzubauen und am Ende auf den Leser einen Schauer der Wahrheit herabrieseln zu lassen, der alles vorher Gedachte und als wahr Anerkannte lächerlich macht. Der Leser fragt sich dann, warum er selbst nicht gemerkt hat, wie die Dinge wirklich laufen (in der Handlung), ebenso wie die Erzählerin. Niemand und nichts ist so wie es scheint und alles kommt anders, als die Erzählerin, Lucy Snowe, denkt. Es geht um die Frage, ob sie geliebt wird, wie andere über sie denken und wie ihre Zukunft aussieht. Sehr interessantes, spannendes, schönes Buch.

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