Charlotte Bronte Jane Eyre

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Inhaltsangabe zu „Jane Eyre“ von Charlotte Bronte

Zum 200. Geburtstag von Charlotte Brontë am 21. April 2016: Der romantische Klassiker als Hörspiel „Ich bin kein Vogel, und kein Netz umgarnt mich, ich bin ein freier Mensch mit einem freien Willen – das werde ich zeigen, indem ich Sie verlasse“, sagt Jane Eyre zu dem Mann, den sie liebt. Christiane Ohaus hat den romantischen Klassiker in ein akustisches Universum verwandelt, mit genialer Leichtigkeit greifen Musik, Geräusche und schauspielerische Gestaltung ineinander. Mit Sascha Icks als Jane Eyre, die sich zwischen ihrer Liebe und ihrer Selbstständigkeit entscheiden muss, mit Christian Redl als mürrisch-liebenswertem Landedelmann und Sylvester Groth als seinem Konkurrenten bleibt auch der kleinste Zwischenton von Charlotte Brontës großem Roman bewahrt. (3 CDs, Laufzeit: 3h 50)

Mein absolutes Lieblingsbuch !

— Onceuponadream
Onceuponadream

Hörenswerte Vertonung des weltberühmten Klassikers, um das Schicksal der eigenwilligen, aber geradlinigen und intelligenten Waise Jane.

— Lesestunde_mit_Marie
Lesestunde_mit_Marie

Klassiker der Weltliteratur als Hörspiel, absolut genial wiedergegeben. Lebhaft, lebendig und etwas fürs Herz.

— MelE
MelE

Die Musik ist grauenvoll, die Stimmen sind toll, ich konnte das Hörspiel leider nicht genießen

— sternchennagel
sternchennagel

Jane Eyre zu lesen war ja schon wunderschön. Das Hörspiel war aber auch ein Erlebnis. Das Ende kam viel zu rasch. Ich hörs gleich nochmal :)

— tootsy3000
tootsy3000

Gelungenes Zusammenspiel von Sprechern und Musik

— Jashrin
Jashrin

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  • wunderbarer Klassiker - gelungenes Hörbuch

    Jane Eyre
    AnjaFrieda

    AnjaFrieda

    17. May 2016 um 10:48

    Ich mag Klassiker sehr, aber manchmal fehlt mir die Muse selbst zu lesen, weshalb ich mir mittlerweile auch ganz gern ab und an vorlesen lasse. Auf dieses Buch bin ich gekommen, weil in John Irvings Buch "Gottes Werk und Teufels Beitrag" den Mädchen dort im Waisenhaus "Jane Eyre" vorgelesen wird, denn schließlich ist Jane auch ein Waisenkind.Ich habe mir Jane Eyre angehört, welches bereits 1847 von Charlotte Bronte veröffentlicht. Es ist ein 3 CD Hörspiel aus dem Hörverlag und nimmt 3h 50min eurer Zeit in Anspruch. Gesprochen wird unter anderem von Sascha Icks (Jane) und Christian Redl (Rochester). Jane wächst als Waisenkind bei der fiesen Tante Mrs. Reed auf, die sie nur aufgrund der Bitte ihres verstorbenen Mannes bei sich duldet, und deren Sohn John ein hinterhältiger Feigling ist. Sie durchlebt die Hölle auf Erden, es wird ihr klar gemacht, dass sie wertlos sei und ständig wird ihr eingeredet, wie unerzogen, böse und intrigant sie doch sei. Doch Jane hat einen starken Charakter und beißt sich durch. Die Tante schickt sie dann auf eine entfernte Schule, wo sie ein karges Leben nach strengen Vorschriften führt. Sie steht die Schulzeit mit Hilfe ihrer Lehrerin durch und wird später selbst Lehrerin an dieser Schule. Doch sie strebt nach mehr. Ihr unruhiges Herz treibt sie hinaus und schließlich wird sie als Lehrerin und Anstandsdame auf den Sitz von Edward Rochester angestellt. Dort nimmt ihr Schicksal überraschende Wendungen.Die Geschichte an sich ist schon recht emotional. Es hat mich kalt erwischt und ich musste mir doch tatsächlich ein paar Tränen verkneifen. Mir hat der Charakter Jane sehr gut gefallen. Sie ist eine starke Persönlichkeit, die sich nicht so leicht unterkriegen lässt und sich als selbstständige Frau behauptet. Hatte ich noch zu Beginn Befürchtungen, es könnte sich um ein schnulziges Liebesdrama handeln, so wurde ich positiv überrascht. Es geht um Jane, die ihrer Linie treu bleibt, auch wenn das nicht immer so einfach ist. Ab und an schwankt sie, kann ich nicht entscheiden, und beschließt dann letztendlich sich durchzukämpfen, als vor sich hin zu leiden. Das hat mir besonders gut gefallen. Ich konnte sie und ihre Entscheidungen sehr gut nachvollziehen. Es ist kein Hörbuch im klassischen Sinne, wo einem einfach nur vorgelesen wird. Es ist ein Hörspiel, welches sich an genau an das hält. Sascha Icks erzählt und spricht als Jane und man hört die Geschichte aus ihrer Perspektive. Es war ganz wundervoll ihr zwischen all den emotionalen Hoch und Tiefs zu zuhören. Sie ganz die Rolle ganz ausgezeichnet gemeistert. Dabei müssen aber auch die vielen anderen Sprecher sowie die musikalische Untermalung der einzelnen Szenen hervorgehoben werden. Die Aufmachung der CDs ist sehr gut gelungen und man kann das Hörbuch auch getrost verschenken. Inhalt der Verpackung ist auch ein kleines Booklet, in der die Entstehung des Buches erzählt wird. Außerdem werden die einzelnen Sprecher vorgestellt. Alles in allem bin ich sehr begeistert und kann dieses Hörbuch wärmstens empfehlen. 

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  • Vertonung des literarischen Emanzipations-Klassikers

    Jane Eyre
    Lesestunde_mit_Marie

    Lesestunde_mit_Marie

    Dieser im Jahr 1847 unter dem Pseudonym Currer Bell erschienene und mit autobiographischen Zügen ausgestattete Roman von Charlotte Brontë, gehört zu den Klassikern der victorianischen Literatur. Jane Eyre, das wohl berühmteste Kindermädchen des 19.Jahrhunderts, war durch ihre emanzipierte Haltung für damalige Verhältnisse revolutionär. Daher musste ich die Gelegenheit rechtzeitig zum 200. Geburtstag der Autorin nutzen, das Hörspiel genießen zu dürfen, beim Schopfe packen. Der Originaltitel „Jane Eyre. An Autobiography“ gibt nicht nur den Hinweis auf die Erzählperspektive der Ich-Erzählerin Jane Eyre, sondern impliziert aus meiner Sicht auch, dass die Autorin eigene Erlebnisse und Erfahrungen verarbeitet hat. Die Protagonistin Jane Eyre erlebt eine schwere Kindheit. Nach dem frühen Tod ihrer Eltern wächst das Waisenmädchen zwar im Haushalt ihres Onkels, dem Bruder ihrer Schwester, auf Gateshead auf; jedoch behandeln sie die inzwischen verwitwete Tante, Mrs. Reed und die hochnäsigen, verwöhnten Cousinen sowie der unsäglich freche und dreiste Cousin dermaßen schlecht, dass Jane mehr als deutlich spürt, dass sie nicht wirklich dazu gehört. Trotz ihres Wohlstandes stellen die Reeds Jane auf eine niedrigere soziale Stufe. Durch Janes Intelligenz, ihren inbrünstigen Gerechtigkeitssinn sowie ihre offene und direkte Art wird sie für Mrs. Reed ein immer größerer Dorn im Auge. Als die Situation schließlich eskaliert, wird das Kind in das Mädchenpensionat Lowood geschickt, das unter der strengen, aber zweifelhaften Führung des widersprüchlich-heuchlerischen Mr. Brocklehurst steht, der Bescheidenheit, Demut und Keuschheit predigt, jedoch selber mit seiner Frau und Tochter ein luxuriöses Leben in Pomp führt. Doch trotz Hunger, Kälte und Erniedrigung bietet das Pensionat Jane eine Chance auf Bildung und zudem den Kontakt zu wertvollen Menschen, wie der Mitschülerin Helen Burns und der Lehrerin Miss Temple. Von der fleißigen, gebildeten und äußerst intelligenten, aber auch sehr frommen Helen lernt die impulsive Jane Geduld und Demut kennen, denn Helen erträgt die ungerechten Behandlungen im Internat geradezu stoisch. Schließlich stirbt sie an der Schwindsucht ohne je mit ihrem Schicksal zu hadern. Die liebevolle und fürsorgliche Miss Temple wird zu einer Art Mentorin für Jane. Schließlich ermöglicht sie der begabten Schülerin sogar selber Lehrerin in Lowood zu werden. Doch als Miss Temple schließlich heiratet und das Internat verlässt, sucht Jane sich eine Stelle als Hauslehrerin und Gouvernante. Auf Thornfield Hall kümmert sie sich um das französisch stämmige Mündel des Hausherren Mr. Rochester, den Jane allerdings zunächst nicht zu Gesicht bekommt. Die alte Hauswirtschafterin, Mrs. Fairfax, ist vorerst ihre Ansprechpartnerin. Die spätere Begegnung mit dem zuweilen bärbeißigen Mr. Rochester ist sowohl eine Herausforderung als auch Bereicherung für Janes Leben, fordert er doch ihren Intellekt und respektiert sie trotz seiner eigenwilligen Umgangsformen als gleichwertigen Gesprächspartner. Schnell wird klar, dass sich zwischen der jungen Frau und dem wesentlich älteren Gutsherren eine enge Beziehung entspinnt. Allerdings wird diese durch unheimliche Vorkommnisse im Haus und ein durch Rochester veranstaltetes Verwirrspiel auf die Probe gestellt. Die leiderprobte Jane trifft nach einem dramatischen Ereignis wieder einmal die Entscheidung sich selber treu zu bleiben und verlässt Thornfield Hall, um sich mittellos in eine unbekannte Zukunft zu begeben. Das Schicksal führt sie in das Pfarrhaus von St. John Rivers, wo ihre Persönlichkeit und Selbständigkeit weiter heranreift und ihr Schicksal schließlich eine weitere entscheidende Wendung erfährt. Dieser revolutionäre Roman befasst sich neben der Liebe mit den spannenden Motiven der sozialen Klasse, den Geschlechterrollen und der Religion, die für Jane zu Beschränkungen und Herausforderungen werden. Jane setzt sich damit auseinander und überwindet alle drei mit Willens- und Charakterstärke, aber auch mit eigenem Glück und dem unglücklichem Schicksal anderer. Die Umsetzung als Hörspiel ist grundsätzlich geglückt. Während mir die ausgebildeten Sprecher, wie Sascha Icks als Jane Eyre, Christian Redl als Mr. Rochester oder Witta Pohl als Mrs. Fairfax – um nur ein paar zu nennen - in diesem Hörspiel sehr gut gefielen, empfand ich die musikalische Untermalung in ihrer teilweise dominant einfältigen Art jedoch eher als störend und ablenkend bis irritierend, denn als Bereicherung. Vor allem die einfachen Posaunentöne muteten für mich mehr nach Sendung mit der Maus an – wobei ich diese sehr mag (!), als nach klassischer und anspruchsvoller literarischer Unterhaltung an. Die akustische Untermalung ging meiner Meinung nach nicht mit Text und Inhalt einher. Fazit: Interessante und hörenswerte Umsetzung des Literaturklassikers um die charakterstarke und Unabhängigkeit suchende Jane Eyre.

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    • 10
  • Klassiker der Weltliteratur als Hörspiel

    Jane Eyre
    MelE

    MelE

    15. February 2016 um 17:24

    Mir war die Story der "Jane Eyre" nicht unbekannt, aber es ist schon etwas länger her und es war einfach an der Zeit meine Erinnerungen aufzufrischen. Wütend wie schon während des ersten Lesens, hätte ich Jane Eyre sofort in die Arme geschlossen, als ich las, wie sie als Kind behandelt wurde. Lieblos und kalt, abgeschoben in ein Internat, in der Strenge und Lieblosigkeit an der Tagesordnung stehen. Erst im Hause Rochester wird es etwas wärmer und auch nur deshalb, weil Jane Liebe zulassen kann. Das Zusammenspiel von Musik und Sprache ist hervorragend gewählt, denn es macht "Jane Eyre" absolut lebendig. Es war als würde man das Geschehen live miterleben und das ist mir während eines Hörspiels noch nicht oft passiert, dass ich mir Personen oder auch Schauplätze ganz intensiv vor Augen führen konnte. Wir hören hier nicht einen schnöden Klassiker, dessen Dialoge und Geschehnisse uns in Zeiten entführen, in dem Frauen nicht selbstbestimmt lebten, sondern Idealen von Männern ausgeliefert wurden und wenig eigene Meinung entwickeln konnten, sondern einen Klassiker, dem echtes Leben eingehaucht wurde. Es war unglaublich faszinierend zu erleben, wie Sprache an den richtigen Stellen gesetzt, ein Hörspiel verändern kann. Sascha Maria Icks ist für die Rolle der Jane Eyre sehr gut gewählt und ich habe es genossen ihr zuzuhören. Auch die anderen Sprecher wirken sehr lebendig und können auch von der emotionalen Seite begeistern, obwohl es auch hier Menschen gab, die wenig Sympathiepunkte sammeln konnten. . Als Hörer findet man sich einer Story wieder, die einem Klassiker zu neuen Leben erweckt hat. Mir hat Jane Eyre schon in Buchform sehr zugesagt, aber als Hörspiel konnte es definitiv weitere Pluspunkte sammeln. Die etwas über 3 Stunden Hörspaß sind wirklich garantiert und vermitteln ein echtes Gefühl von Geborgenheit, auch wenn man sich manchmal fragt, woher Jane Eyre ihre Kraft zum durchhalten nimmt, denn das Leben hat es nicht immer gut mit ihr gemeint und erst am Ende darf sie echtes Glück erleben. Für mich war es ein krönender Abschluss, denn immer wieder kamen mir zuvor die Gedanken auf, wann endlich etwas wirklich Schönes passiert und nicht nur immer ein weiteres Unglück oder eine weitere Gemeinheit.  Gerne spreche ich eine Hörempfehlung aus für ein ganz besonders wunderbares Hörspiel, welches mich ab der ersten Sekunde begeistern konnte. Wer einen Klassiker in einer interessanten Neufassung hören möchte, wird in "Jane Eyre" ein Hörspiel finden, welches tatsächlich außergewöhnlich ist und eine veraltete Story im neuen Glanz erstrahlen lässt.

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  • LovelyBooks Hörbuch Challenge 2016

    Die Gestirne
    Ginevra

    Ginevra

    Ihr liebt das gesprochene Wort genauso wie das geschriebene? Und Hörbücher und Hörspiele gehören in euer Bücherregal genauso wie das gedruckte Buch? Dann seid ihr bei der LovelyBooks Hörbuch Challenge 2016 genau richtig.  Ziel der Challenge ist, das wir in diesem Jahr 15 Hörbücher/ Hörspiele hören und rezensieren. Ablauf:  1. Melde dich mit einem Sammelbeitrag zu Challenge an. Ich werde unter diesem Text eine Teilnehmerliste anlegen mit allen Teilnehmern und diese mit Eurem Sammelbeitrag verlinken. 2. Zwischen dem 06.01. und 31.12.2016 hörst zu 15 Hörbücher/Hörspiele mit einer Mindestlänge von 3 Stunden, egal aus welchem Genre oder wann erschienen. 3. Wenn du nun ein Hörbuch/Hörspiel gehört und auf LovelyBooks rezensiert hast, schreibe den Link zur Rezension hier in einem Kommentar. Es werden nur rezensierte Hörbücher und Hörspiele gezählt, deren Rezension auf LovelyBooks erschienen sind. Drei Rezensionen dürfen durch Kurzmeinungen ersetzt werden! 4. Die Unterkategorien dienen dem Austausch untereinander - Du darfst natürlich frei wählen, was Du hören möchtest! 5. Trage den Link zu Deinen Rezensionen auch in Deinen Sammelbeitrag ein. 6. Unter allen TeilnehmerInnen, die die Vorgaben erfüllt haben, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost! Ihr könnt jederzeit einsteigen und mitmachen oder euch wieder abmelden. Denn die Challenge soll vor allen Dingen eins machen: Spaß! Habt Ihr noch Fragen? Dann meldet euch! Ansonsten freue ich mich auf viele Anmeldungen. Falls Eure Links nicht funktionieren sollten, bitte melden!! Teilnehmerliste: AntekAscari0ban-aislingeachblack_horseBücherwurmBuchgespenstbuchjunkie Buchraettin ChrischiDDanni89danielamariaursulaFantworldgemischtetueteglueckGruenenteGinevraIrveJashrinKleine1984KrimielseKuhni77lenikslenisvealesebiene27Lesestunde_mit_MarieLetannalisamLuilineMelEMsChiliMissStrawberrymonerlNele75pardenPucki60robbertaSmilla507StarletStoneheavenTamileinThaliomeeWaylandWedma

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    • 880
  • Geschichte sehr gut, Musik eher nicht

    Jane Eyre
    Ritja

    Ritja

    11. February 2016 um 19:20

     Von der Geschichte von Jane Eyre hatte ich schon gelesen und gehört, aber bisher nicht selbst zum Buch gegriffen. Jetzt hatte ich die Möglichkeit das Hörspiel zu hören.  Die Geschichte ist emotional, spannend und sehr menschlich. Mir hat sie sehr gut gefallen und ich konnte mich gut in die Geschichte hineinversetzen. Die Charaktere sind greifbar und interessant. Spannend sind natürlich die Unterschiede in den Ansichten, den Erwartungen und der Moralvorstellung von gestern und heute. Jedoch wirkt Jane Eyre schon sehr fortschrittlich und emanzipiert.  Die Sprecher fand ich sehr gut und auch die Ausarbeitung der Figuren hat mir gut gefallen. Die musikalische Gestaltung jedoch hat mir nicht zugesagt. Teilweise waren die Töne so dominant und störrend, dass man sich kaum auf das Gesprochene konzentrieren konnte. Die Geräusche waren, aus meiner Sicht, zu einfältig und monoton. Sie gaben nicht das Gehörte wider. Aus musikalischer Sicht habe ich schon bessere Hörspiele gehört.  Wer jedoch interessante Klassiker und sehr gute Sprecher mag, ist hier gut aufgehoben. Die Musik und die Hintergrundgeräusche sind leider nicht so gut gelungen.

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  • Ein ganz besonderes Hörerlebnis

    Jane Eyre
    tootsy3000

    tootsy3000

    08. February 2016 um 19:26

    Charlotte Bonte’s Jane Eyre hat mich als Buch schon begeistert. Man fühlt mit mit der kleinen Jane. Ist erschüttert über ihre Tante, dem Umgang mit dem Mädchen allgemein in dieser Gesellschaftsschicht. Bestaunt ihren Mut sich zu widersetzten und ihrem Durchhaltevermögen im Waisenhaus. Und freut sich am Ende mit Jane, dass es auch für sie doch noch schöne Seiten im Leben gibt und sie den Weg zurück gefunden hat zu ihrer großen Liebe. Dieser wunderschöne Roman wurde ganz grandios als Hörspiel produziert. Die Stimmen sind abwechslungsreich und passen zur jeweiligen Rolle. Untermalt wird das ganze durch verschiedenste Geräusche und Töne. Einfach toll anzuhören. Man fühlt sich wie in einem Theater. Hört zwar nur die Stimmen und Geräusche, produziert aber klare und deutliche Bilder vor das innere Auge. Das Cover gefällt mir auch ausnehmend gut. Es passt zu Jane Eyre. Einfach in der Darstellung, nicht düster aber auch nicht bunt. Mein Fazit: Selten passiert es mir, dass ich mir ein Hörbuch öfter als einmal anhören möchte. Jane Eyre gehört definitiv nicht zu diesen. Dieses Hörspiel ist so unterhaltsam und schön, dass ich es mir bereits mehrfach anhören musste. Und weitere male auch anhören werde.

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  • Jane Eyre mal ganz anders

    Jane Eyre
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. February 2016 um 14:29

    Ein traumhaftes Cover, in das ich mich sofort verliebt habe, die Zusammenstellung der Farben ist genau das richtige für mich als Liebhaberin von Grün tönen! Aber auch die wunderschöne und edle Gestaltung der CD Hülle hat mich wirklich begeistert, mit kleinen filigranen Blumenmustern macht es optisch einiges her und das anlässlich des 200. Geburtstags von Brontë finde ich sehr schön. Ich kannte die Geschichte "Jane Eyre" schon hatte sie vor einiger Zeit mal gelesen und da ich in letzter Zeit sehr auf Hörbücher stehe musste ich dieses Buch einfach haben. Auch die Gestaltung der Hülle hat mir gut gefallen, nicht nur das sie optisch so schön war sondern auch sehr übersichtlich, man erhält noch eine bisschen Wissen über Brontë, einerseits in Form einer kleinen Biographie auf der Hüllen klappe aber zum anderen auch durch das beiliegende Heft, indem man zusätzlich noch Infos über die 3 Hauptsprecher erhält und über die Regie. Außerdem ist eine Übersicht abgedruckt mit den Rollen und deren Darstellern, wirklich alles sehr durchdacht und rundum stimmig. Die Zusammenstellung zwischen der wunderschönen Geschichte, den Erzählern bzw. deren perfekten Stimmen und dann diese wunderbare musikalische Untermalung. Die Charaktere wurden wunderbar besetzt und gesprochen, auch die Gefühle der Charakter waren immer auf Anhieb erkennbar. Es hat wirklich Spaß gemacht der Geschichte zu folgen. Besonders gut hat mir Sascha Icks gefallen, sie hat die Jane perfekt verkörpert und das hat die Geschichte umso besser gemacht. Natürlich gab es Charaktere die mir nicht zu 100% gefallen haben, ich konnte die "junge" Jane also als Mädchen, nicht so ganz ernst nehmen, Marike Petrich hat mich da nicht wirklich überzeugen können, alles klang etwas aufgesetzt und nicht wirklich kindgerecht, aber das ist auch schon der einzige kleine Minuspunkt, den ich finden konnte. Fazit: Eine wunderbare Geschichte, die ich zwar schon kannte aber nochmal auf eine ganz neue und schöne Weise kennen lernen durfte. Die Zusammenstellung aus der Geschichte, der Musik und die perfekt abgestimmten Sprecher hat mir sehr gut gefallen und das Hörbuch ist auch noch schön gestaltet. Was will man denn mehr?

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  • Gelungenes Zusammenspiel von Sprechern und Musik

    Jane Eyre
    Jashrin

    Jashrin

    02. February 2016 um 14:23

    Als Waise wächst Jane Eyre zunächst bei lieblosen Verwandten auf, die meinen, sie würden weit über ihr stehen. Schließlich wird sie nach Lowood gegeben, ein Internat für Arme und Waisen. Dort lebt sie unter schwierigen Bedingungen, zu denen Mr. Bocklehurst nicht unwesentlich beiträgt. Doch Jane findet in Miss Temple eine Vertraute und in der älteren Helen Burns eine gute Freundin. Schließlich bleibt Jane sogar als Lehrerin in Lowood und verlässt dieses erst, als auch Miss Temple geht. Auf Thornfield findet sie eine Stelle als Gouvernante für ein kleines französisches Mädchen. Ihr Leben verläuft ruhig, bis sich auch Mr. Rochester auf seinem Anwesen einfindet und die beiden Gefühle für einander entwickeln. Es scheint sich ein Happy End für Jane anzubahnen und eine Hochzeit wird geplant. Jedoch klären sich vor der Hochzeit die regelmäßig auftretenden unheimlichen Vorkommnisse auf dem Anwesen auf und Jane verlässt Mr. Rochester und Thornfield, da sie keine andere Möglichkeit sieht. Schließlich findet sie Unterschlupf bei dem Geistlichen St. John Rivers und wird Lehrerin an einer Schule. Doch der Gedanke an Mr. Rochester lässt sie nicht los, so dass sie letztlich zurück nach Thornfield eilt, als sie glaubt seinen Ruf zu hören… Ich war sehr gespannt auf die Hörspielbearbeitung dieses Klassikers, zumal ich meist Hörbücher bevorzuge. Zunächst möchte ich auf die musikalische Gestaltung eingehen. Zunächst war ich etwas skeptisch, aber Christiane Ohaus gelingt es nicht nur eine gelungene Untermalung der Geschichte zu schaffen, die Musik wird ein eigenständiger Teil, dessen Klang mit den Stimmen der Sprecher zu einer Einheit verwoben wird. Mal dezenter, mal vorherrschender, aber immer passend. Ein großes Lob dafür. Sascha Ycks spricht die Rolle von Jane sehr überzeugend und ich empfand ihre Stimme als sehr angenehm. Ebenso konnten auch die meisten anderen Sprecher überzeugen. Léa Sanft als Adèle war für mich sehr authentisch und ich mochte sie von Beginn an. Anders leider die Stimme der jungen Jane. Ich hatte immer einen Erwachsenen vor Augen, der versucht wie ein Kind zu klingen. Nie hatte ich das Gefühl, es wirklich mit einem kleinen Mädchen zu tun zu haben. Weder ihre Wut noch ihre Verzweiflung kamen bei mir an, was sehr schade war. Zum Glück blieb sie für mich die einzige, die mir nicht so recht gefiel. Ein weiterer kleiner Kritikpunkt ist, dass ich gerade zu Beginn das Gefühl hatte, dass die Lautstärke des Hörspiels sehr schwankt. Am liebsten hätte ich permanent die Lautstärke reguliert. Doch entweder war es nur Einbildung oder ich habe mich daran gewöhnt oder es wurde tatsächlich besser. Zumindest konnte ich ab der zweiten CD das Hörspiel einfach nur genießen. Positiv hervorheben möchte ich noch, dass - im Gegensatz zu einigen anderen Hörspielen – die Stimmen gut zu unterscheiden waren und es nie ein Rätselraten darum gab, wer denn gerade spricht. Mein Fazit: Mit dieser neuen Hörspielfassung bringt der Hörverlag pünktlich zu Charlotte Brontës 200. Geburtstag am 21. April 2016 eine gelungene neue Version heraus, die vor allem, durch das grandiose Zusammenspiel von Stimme und Musik besticht. Eine klare Hörempfehlung.  

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