Charlotte Bronte Jane Eyre

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Inhaltsangabe zu „Jane Eyre“ von Charlotte Bronte

Zum 200. Geburtstag von Charlotte Brontë am 21. April 2016: Der romantische Klassiker als Hörspiel „Ich bin kein Vogel, und kein Netz umgarnt mich, ich bin ein freier Mensch mit einem freien Willen – das werde ich zeigen, indem ich Sie verlasse“, sagt Jane Eyre zu dem Mann, den sie liebt. Christiane Ohaus hat den romantischen Klassiker in ein akustisches Universum verwandelt, mit genialer Leichtigkeit greifen Musik, Geräusche und schauspielerische Gestaltung ineinander. Mit Sascha Icks als Jane Eyre, die sich zwischen ihrer Liebe und ihrer Selbstständigkeit entscheiden muss, mit Christian Redl als mürrisch-liebenswertem Landedelmann und Sylvester Groth als seinem Konkurrenten bleibt auch der kleinste Zwischenton von Charlotte Brontës großem Roman bewahrt. (Laufzeit: 3h 50)

Das Zusammenspiel der Geschichte, der Musik und den Sprechern war einfach super passend und ich hätte mir fast nichts anders gewünscht.

— Tamilein
Tamilein

Mit diesem Hörspiel machen auch die Klassiker der Literatur Spaß.

— BonnieParker
BonnieParker

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  • Ein Klassiker mit Liebe, Leid und Leidenschaft

    Jane Eyre
    Tamilein

    Tamilein

    25. August 2016 um 20:11

    Jane Austen und die Brontë-Schwestern haben mich für die Klassiker empfänglich gemacht. Sicherlich ist das nicht jedermanns Ding, aber meines dafür umso mehr. Mein kleines Literaturherz schlägt bei meinen Klassiker-Schubern immer höher und ich freue mich über jedes Zitat, das man in neueren Büchern wiederfindet. Noch mehr freue ich mich, wenn ich die Zitate selbst zuordnen kann. Anlässlich des 200. Geburtstags von Charlotte Brontë wurde dieses Hörspiel aufgenommen. Es kommt in einer sehr schönen Hülle zum Aufklappen. Klappt man die Hülle auf, so findet man auf der linken Seite eine Kurzbiografie von Charlotte Brontë. Auf der rechten Seite findet man die Rollen mit Darstellern. Innen sind drei CDs eingesteckt, unter denen die jeweilige Laufzeit steht. Sie sind wie das Cover gestaltet. Ganz links steckt noch ein Heftchen mit einer kurzen Geschichte aus Das Leben der Brontës von Elsemarie Maletzke, sowie Kurzbiografien der Sprecher und der Regie. Eine supersüße, anschauliche Hülle fürs Regal :) Klappentext „Ich bin kein Vogel, und kein Netz umgarnt mich, ich bin ein freier Mensch mit einem freien Willen – das werde ich zeigen, indem ich Sie verlasse“, sagt Jane Eyre zu dem Mann, den sie liebt. Christiane Ohaus hat den romantischen Klassiker in ein akustisches Universum verwandelt, mit genialer Leichtigkeit greifen Musik, Geräusche und schauspielerische Gestaltung ineinander. Mit Sascha Icks als Jane Eyre, die sich zwischen ihrer Liebe und ihrer Selbstständigkeit entscheiden muss, mit Christian Redl als mürrisch-liebenswertem Landedelmann und Sylvester Groth als seinem Konkurrenten bleibt auch der kleinste Zwischenton von Charlotte Brontës großem Roman bewahrt. Meine Meinung Ich bin ein Fan von Hörbüchern - das ist kein Geheimnis. Doch ich liebe Hörspiele. Da fühle ich mich immer so hineinversetzt und involviert. Die Sprecher dieses Hörspiels sind sehr gut gewählt und nett anzuhören. Die Musik, die Hintergrundgeräusche und die Stimmen der Sprecher vermischen sich irgendwann zu so einem Sog, dass man gefesselt ist. Die Sprecher haben sehr angenehme Stimmen, die es einem leicht machen, dem Buch zu lauschen. Sie bringen so viel Herz und Leben in das Hörspiel. Das ganze wird von musikalischen Stücken untermalt und bildet ein angenehmes Ganzes. Ich habe das Hörspiel in einem Rutsch durchgehört. Beim Wäsche machen, beim Spülen, usw. Es ging so schnell zu Ende. Fast schon schade. Natürlich kannte ich die Geschichte zuvor schon. Charlotte Brontë hat einen sehr angenehmen Schreibstil, zieht einen in die Tiefe, reißt einen mit. Wer ein Fan von britischer Literatur ist, der muss dieses Buch einfach lieben. Es ist so schön Jane in diesen vielen verschiedenen Situationen zu begleiten. Ihre Wut, ihre Verzweiflung und auch die Liebe und die schönen Seiten ihres Lebens. Passend zu Charlotte Brontës zweihundertstem Geburtstag wurde dieses Hörspiel verfilmt und ich muss sagen, dass es inzwischen zu einem meiner liebsten Hörspiele gehört, da mich die Gesamterscheinung absolut überzeugt hat. Das Zusammenspiel der Geschichte, der Musik und den Sprechern war einfach super passend und ich hätte mir fast nichts anders gewünscht. Das einzige Manko, das ich aber nicht zu sehr bewerten möchte ist, dass die Musik teilweise ein wenig zu laut hinter die Dialoge gelegt wurde. Manchmal musste ich mich ein klein wenig anstrengen, um die Dialoge zu verstehen. Mein Tipp: Da wir jetzt noch ein paar schöne Sommertage genießen dürfen, empfehle ich euch einen Platz in der Sonne, Kopfhörer auf die Ohren und euer Lieblingsgetränk in die Hand. So geht der freie Nachmittag noch viel schneller um.

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  • Ein starkes Stück

    Jane Eyre
    BonnieParker

    BonnieParker

    19. June 2016 um 11:14

    Zur Zeit interessiere ich mich für die Klassiker der Literatur. Das liegt sicherlich auch daran, dass immer wieder die Werke der Brontë Schwestern und Jane Austen in aktuellen Romanen Erwähnung finden. Es hat funktioniert und meine Neugier war geweckt. Und da ich lieber Hörspiele als Hörbücher höre war "Jane Eyre" meine erste Wahl. Was denke ich also über Jane Eyre ? Ich muss sagen die Geschichte an sich fand ich schon spannend. Dieses kleine dickköpfige Mädchen, welches so ein Schicksal widerfahren ist, fand ich sofort sympathisch. Auch wie sie dann ihr Leben in die Hand nimmt, sich nicht unterkriegen lässt und ihren eigenen Weg geht fand ich wirklich faszinierend. Sie beugt sich nicht dem damaligen Denken jener Zeit, dass eine Frau verheiratet zu sein hat und dann nur noch als Hausfrau ihr Leben fristen muss. Allerdings hätte ich ihr schon mehr Glück im zwischenmenschlichen Bereich gewünscht. Man merkt das sie sich nach Nähe und einem zu Hause, in dem sie geliebt wird sehnt.Ich kann allerdings nicht sagen, ob ich das Buch durchgelesen hätte. Denn ich kann mir schon vorstellen, dass es sich zieht. Dann noch die Sprache jener Zeit dazu stelle ich mir eher langatmig vor. Teilweise kam es mir auch schon beim Hörspiel etwas langgezogen vor. Aber ich bin froh, dass ich dieses Werk und diese starke Persönlichkeit, die Charlotte Brontë hier geschaffen hat, kennen lernen durfte. Nun aber zu der Umsetzung mit Hilfe der Sprecher. Die Sprecher fand ich in diesem Hörspiel wirklich ausdrucksstark und sei haben die Emotionen und Handlungen wirklich gut verdeutlicht. Mehr als störend empfand ich aber die musikalische Untermalung. Denn diese war wirklich alles übertönend, so dass man das Gesagt kaum verstand. Auch war es immer wieder ein und die selbe Musik, in Form einer Trompete oder ähnlichem, die teilweise gar nicht zur Stimmung passte. Bei freudigen Ereignissen kam diese traurig schaurige Melodie. Ich wollte sogar zeitweise abbrechen, denn es war einfach nur noch nervig. Ich verstand die Sprecher kaum und die Emotionen und Handlungen wurden durch diese Musik keineswegs verstärkend unterstützt. Ich hatte auch das Gefühl, dass diese Melodie zeitweise wahllos und ohne einen Effekt erzeugen zu wollen eingesetzt wurde. Das fand ich sehr schade. Denn Sascha Icks, die hier Jane Eyre spricht, hat wirklich eine angenehme Stimme und die Betonung hat mir wirklich gut gefallen. Die einzige Stimme, die ich etwas unpassend fand, war die von Jane´s Cousin. Er soll Anfang oder Mitte Zwanzig sein klingt aber eher wie Ende 30. Äußerst passend und wirklich markant fand ich die Stimme von Mr. Rochester. Auch die Betonung und die emotionalen Belange kamen dank dieses wunderbaren Sprechers sehr gut zu Geltung. Alles in allem fand ich es ein interessantes Stück über eine wirklich starke Persönlichkeit. Und dank dieses Hörspiels machen Klassiker auch richtig Spaß.

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