Charlotte Erpenbeck Grimms Märchen Update 1.2

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Inhaltsangabe zu „Grimms Märchen Update 1.2“ von Charlotte Erpenbeck

Sex, Crime und viel, viel Fantasie - das sind Zutaten für einen Blockbuster. Das sind aber auch die Zutaten für Märchen. Die Sammlung der Gebrüder Grimm macht da keine Ausnahme. Sie glauben das nicht? Kann es sein, dass Sie nur die harmlosen, bereinigten Versionen moderner Kinderbücher kennen? Dann lesen Sie dieses Buch. Hier finden Sie die Märchen so. wie sie heute geschrieben werden. So, wie sie auch bei den Gebrüdern Grimm stehen würden, hätten die nur 200 Jahre spöäter gelebt. Möglicherweise sind die Lieblinge Ihrer Kinderzeit nicht ganz so nett und tugendhaft, wie Sie sie in Erinnerung haben. Möglicherweise ist es gar nicht der Wolf, der böse ist. Möglicherweise ist die Großmutter auch nicht die nette alte Dame, die häkelt und Plätzchen backt und auf Rotkäppchen wartet. Möglicherweise... Aber das finden Sie nur heraus, wenn Sie dieses Buch lesen.

Jede Geschichte fesselt auf ihre Weise! Besonders gelungen finde ich den Krimi. Daumen HOCH für das Cover!

— Cilia83

Abgedrehte Kurzgeschichten

— isabella_benz
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    Bone

    Hallo miteinander,

    an dieser Stelle möchte ich in loser Folge kurz Anthologien vorstellen, in denen ich mit einer Geschichte vertreten bin.

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    Grimms Märchen Update 1.2

    isabella_benz

    02. August 2014 um 22:35

    „Grimms Märchen im Neuen Gewand“ – mit dieser Vorgabe rief Charlotte Erpenbeck 2011 zu einem Wettbewerb auf, dessen Ergebnis die beiden Anthologie „Grimms Märchen Update“ waren. Während das erste Update eher traditionell gehalten ist, finden sich im zweiten die skurrileren Varianten. Nachdem ich den ersten Band mit großer Freude gelesen habe, mache ich mit großen Erwartungen an Band 2. Die erste Geschichte „Datt Taachebuch vonne Märchenprinzessin“ erfüllt diese Erwartungen zum Großteil. Amüsant im Dialekt geschrieben werden unterschiedliche Märchen von einer „Prinzessin“ erlebt und dabei jeden Tag ein anderes Märchen verarbeitet. Einzig und allein die Tatsache, dass mit „Die kleine Meerjungfrau“ in dieser Grimm-Ausgabe auch ein Andersen-Märchen mit verarbeitet wurde, hat meiner Meinung nach ein wenig Tadel verdient. Da hätten Autor und Herausgeber besser aufpassen müssen! (4/5) „Rotkäppchen“ ist eine junge Frau, die gemeinsam mit ihrer Großmutter ein Lokal betreibt. Immer wieder kommen Männer, die in ihrem Namen ein „Wolf“ haben, zu ihnen. Doch was haben die beiden Frauen und der Förster mit diesen Männern vor? Gut geschrieben und flott zu lesen. Es ist die Story, auf die der Titel des zweiten Bandes am besten passt. Die Auflösung ist etwas simpel, ansonsten gibt es aber nichts zu beanstanden. (4/5) „Aschenputtels zweite Schwester“ erzählt das Märchen aus der Sicht der zweiten Schwester nach. Viel Neues wird nicht zu Tage gefördert. Die Story ließ mich etwas Schulterzuckend zurück. Sie war nicht schlecht geschrieben, reißt aber auch nicht sonderlich vom Hocker. (3/5) In „Goldmarie und Pechmarie“ wird es ziemlich eklig. Eine kurze Geschichte, die mich schaudern ließ. Goldmarie heißt in dieser Story Miriam und ist eine junge Studentin, die einer alten Frau hilft, deren Sohn sehr sonderbar ist. Als sie ins Ausland geht, übernimmt Marianne ihre Arbeit bei Frau Holle. Viel mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. (4/5) „Allerleirau“ ist in dieser Geschichte Patricia, die Tochter eines reichen Schönheitschirurgen, der nach dem Tod seiner Frau Gefallen an seiner Tochter findet. Patricia entkommt ihrem Vater und flieht nach Asien, wo sie in einem Hotel anheuert und einen reichen Jungunternehmer kennen lernt. In der Story ist mir zu viel nacherzählt, und es passiert zu wenig. Weder sonderlich lustig noch sonderlich spannend und am Ende geht dann doch auch alles sehr schnell. Schade. (2/5) Die arme Stiefmutter von Schneewittchen hat es schon schwer. Denn „Schneewittchen – die ganze Wahrheit“ offenbart: In Wahrheit wollte Schneewittchen ihre Stiefmutter einfach nur loswerden und deshalb hat sie so getan, als ob ihre Stiefmutter sie umbringen wollen würde. Ob es der verzogenen Göre auch gelingt, ihre Stiefmutter und ihren Vater zu trennen? Eine weinerliche Königin, ein fieses Schneewittchen und ein intriganter Spiegel. (4/5) Die Story „Schlaf, Dornröschen, schlaf“ erklärt die Hintergründe für das Verhalten der dreizehnten Fee: eigentlich wünscht sie sich einfach nur einen weisen Herrscher für das Volk, doch weil Dornröschens Vater ihren Rat nach seiner Hochzeit nicht mehr annimmt, rächt sie sich an der Familie. Teilweise ist mir die Story etwas zu pathetisch und die Art, wie die Story versucht, dem Leser Verständnis für die Fee abzugewinnen, war auch nicht so ganz meins. (3/5) Bekanntlich hat es so seine Tücken, „Das WORLD WIDE WEB“. Aber wer kann schon wiederstehen, wenn er auf eine Internetseite gerät, die einem drei Wünsche gewährt? Aber wer einmal etwas hat, will bekanntlich auf einmal immer mehr … Die Geschichte offenbart im Vergleich zum Märchen nichts Neues. Die Ausgangslage mit der Webseite hat mir gut gefallen, ansonsten wurde mir aber auch in dieser Story zu viel nacherzählt und zu viel schlicht festgestellt. Schade, da hätte man meiner Meinung nach mehr draus machen können. (2/5) Ein Fahrkartenautomat, dessen Anzeige „Hallo“ sagt und der mit einem spricht? Ich glaube, so einem Fahrkartenautomat möchte ich auch gerne einmal begegnen, auch wenn ich vermutlich erst einmal genauso reagieren würde wie Petra in „Der verwunschene Fahrkartenautomat“. Sehr kurzweilige Unterhaltung mit einer schönen Umdeutung eines bekannten Märchens! (5/5) Wenn ein Arzt vom Tod eine Medizin erhält, mit der er alle Gebrechen heilen kann, dies aber nur dann darf, wenn der Tod den Patienten nicht für sich beansprucht, ist Gefahr vorprogrammiert. Entsprechend gerät „Doktor Tod“ Mark Brunner auch bald in Versuchung – und muss den Preis für die Missachtung des Paktes zahlen. Die Story ist gut geschrieben, aber leider ziemlich vorhersehbar. (3/5) Bei „Blutdurst“ ist die Auflösung der Geschichte bereits im Titel versteckt. Ein Mädchen wartet sehnsüchtig auf ihren 16 Geburtstag, denn ihre Mutter hat ihr prophezeit, dass dann ein Prinz kommt, um sie abzuholen. Mir geht in der Story insgesamt alles zu schnell. Der Anfang ist zu nacherzählt und dann handelt die Protagonistin imho sehr dumm, das konnte ich leider auch nicht wirklich nachvollziehen. (2,5/5) Sehr amüsant ist die Umdeutung des Märchens „Gestiefelter Kater“, sowohl vom Schreibstil her – „Worum es hier geht ist das, was passierte, nachdem das Wort „Ende“ unter die Geschichte gesetzt wurde, die ihr kennt – und jeder Liebhaber spannender Geschichten wird erkennen, dass das Nachspiel dieses Märchens es weit mehr verdient hätte, erzählt zu werden.“ (Zitat, S.110) – als auch vom Inhalt, wie das Märchen des gestiefelten Katers weiter geht. Einzige Änderung innerhalb des Märchens, die vorab angenommen wird: der gestiefelte Kater ist in Wahrheit ein Agent für Karriereplanung, den der Müllersohn anheuert. Auch in dieser Story ist unglaublich viel nacherzählt, allerdings auf eine lustige Art und Weise, gewusst wie. Hier habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt, zumal auch wirklich gekonnt auf aktuelle Themen (ich sage nur: Politiker und ihre Doktorarbeiten) Bezug genommen wird! (4,5/5) Die Geschichte „Gebranntes Kind“ ist deutlich länger als ihre Vorgängerstories. Diesmal haben wir einen ermittelnden Kommissar, der zu einem Häuschen im Wald gerufen wird, in dem vor Jahren eine alte Frau verbrannt ist. Was wie Selbstmord aussieht, erweist sich bald als kaltblütiger Mord. Aber wer hat den Mord begangen? Und aus welchem Grund? Eine schöne Kriminalgeschichte, die beiden ermittelnden Charaktere waren leider etwas einfach gestrickt, da hätte ich mir etwas mehr Tiefgang gewünscht, zumal die Story ja länger ist, ansonsten hat sie mir aber gut gefallen. (4/5) „Nur Fliegen ist schöner“ besticht vor allem durch die Atmosphäre, die die Geschichte schnell hervorzaubert. Mit dem Protagonisten spüre ich die Hitze beim Erdbeerpflücken und leide über den Verlust, den er erlitten hat. Als er dann aber endlich in Aktion tritt, geht alles sehr schnell und das Ende wollte für mich nicht Recht zum Rest passen. Gut angefangen hat es sich schnell verloren. (3,5/5) Auch die Geschichte „Drosselbart“ hat eigentlich eine schöne Ausgangslage, indem das Märchen einfach in die Moderne versetzt wird. Allerdings werden mir für das moderne Setting teilweise zu sehr märchenhafte Begriffe verwendet (z.B. „am Leibe tragen“), was nicht so Recht zur Moderne passen will, und auch hier ging es mir am Ende zu schnell (was wurde aus dem Vater?), zumal der Bauer auf mich viel älter wirkte als er wohl sein sollte. Hier bleibt für mich ebenfalls ein „Schade“ zurück. (3/5) In „Der Meisterdieb oder Trau schau wem“ rächt sich ein junger Mann an einem Unternehmer. Die einzelnen Szenen sind gut geschrieben, insgesamt läuft die Story aber etwas sehr geradlinig und eintönig ab, ein paar mehr Tücken hätten hier sicherlich nicht geschadet. (3,5/5) Eine interessante Interpretation der aktuellen Castingshows verknüpft mit dem Motiv eines bekannten Märchens – damit besticht „Das Tor zum Glück“. Eine gelungene Story, einziges Manko auch hier: es ist viel zu kurz. Da hätte man einfach mehr daraus machen können, indem v.a. zum Ende hin weniger erzählt und mehr szenisch gezeigt wird. (4/5) „Rapunzulla“, bzw. Ursula/Ulla ist ein Mädchen mit langen Haaren, die von drei Jungs umschwärmt wird, mit denen sie immer gemeinsam Blödsinn macht und schließlich haben die vier eine ganz besondere Verwertung für Ullas lange Haare gefunden. Die Story ließ mich etwas ratlos zurück. Sie ist nicht schlecht geschrieben, aber irgendwie fehlte mir der besondere Pepp. (2/5) Eine ganz andere Seite vom großen, bösen Wolf präsentiert „Eine Wolfsgeschichte“. Der arme Wolf will doch einfach nur wie ein Hund von Rotkäppchen geliebt werden. Eine sehr niedliche Geschichte, die allerdings meiner Meinung nach eher für Kinder geeignet ist und dadurch nicht so ganz zum Rest passt. (3/5) „Ein Fall von Erpressung“ handelt von einem Detektiv, der einen Erpresser aufspüren soll. Dieser will das Kind eines reichen Society-Girl. Wie Rumpelstilzchen heutzutage ablaufen würde, das passt. Gut getroffen fand ich am Anfang auch die Charakterisierung des Detektivs. Leider ist der Erpresser etwas schnell gefunden und das Ende kommt auch wieder zu früh. Ein Ansatz, der ruhig etwas weiter hätte ausgebaut werden können. (3/5) „Von der professoralen Ebene sieht alles anders aus“. Nun ja, ganz dahinter gestiegen, was die Story mir jetzt sagen will, habe ich nicht. Auf der einen Seite hat es mich berührt, wie sehr der Protagonist leidet, auf der anderen Seite … mmh, schwierig. Richtig Fahrt aufgenommen hat die Story leider erst als die Kinder sich im Wald verlaufen, aber was der alte Kauz dann wollte, kann ich nur erahnen – das hätte imho auch ausgearbeitet werden können. Sehr tiefgründig, aber streckenweise auch einfach zäh. (2/5) „Snowy und Rosi“ arbeiten als Prostituierte, was Snowy aber gar nicht leiden kann. Als der hünenhafte Urs, der Sohn einer alten Freundin ihrer Mutter, zu Besuch kommt, hofft Snowy, dem alten Leben zu entfliehen. Gelungener Ansatz, bei dem mir aber auch zu viel offen blieb, besonders für die Rolle von Rosi hätte ich mir mehr Aktion gewünscht. (2,5/5) „Der Rolf und die sieben Waisen“ versucht, das Märchen mit dem ähnlich klingenden Namen auf so realistische Weise wie möglich darzustellen. Mutter Geiß wird zu einer Witwe aus Transsylvanien, der böse Wolf zu einem Menschenhändler und die sieben Kinder zu Mädchen, die die Frau adoptiert hat. Motivisch ist also alles Märchenhafte verschwunden, teilweise bleibt die Story dennoch unrealistisch, bzw. sehr utopisch und der Schreibstil klingt trotz allem noch nach Märchen. Mir hätte die Story besser gefallen, wenn der Ansatz des „realistischen“ da konsequenter durchgezogen wäre. (3/5) „Das tapfere Schneiderlein“ bleibt ganz in der Linie des gleichnamigen Märchens, bis zu dem Moment, an dem das tapfere Schneiderlein den Auftrag erhält, das Einhorn und den Riesen zu vertreiben. Eine nette Wendung, die aber meiner Meinung nach deutlich besser im Charaktere vorangelegt hätte werden können … (3/5) Auch die Märchen-Adaption „Schneewittchen und der gestriegelte Kater“ ist realistisch, wenn auch aus der Sicht eines Katers geschrieben. Ansonsten wurde der Realismus aber sehr konsequent durchgehalten, hat mir gut gefallen, die Geschichte, wenn auch noch so ein kleiner Funken mehr Spannung gefehlt hat. (4/5) Bei „Dem Fischer sin Fru“ hätte ich es peppiger gefunden, wenn der Dialekt auch in der Geschichte zu finden ist. Dort fehlt er leider. Ansonsten eine solide Nacherzählung aus der Sicht der Fischersfrau, bei der ich aber ein bisschen das Besondere vermisst habe. (2,5/5) In „Totkäppchen und der Rolf“ kümmert sich Rolf um seine todkranke Großmutter und geht für sie Pilze sammeln. Dabei begegnet er einer Prostituierten. Aber welche Pilze waren nun nochmal essbar und welche giftig? Nette Umdeutung! (4/5) „Das Totenhemdchen“ ist eigentlich fast zu kurz, um es zusammenzufassen. Mir hat ein wenig die Atmosphäre gefehlt, bei dem Inhalt hätte ich mir mehr Gänsehaut gewünscht. (3/5) Auch „Rape’n’sell“ ist unglaublich kurz. Es ist sehr wirr und experimentell geschrieben. Auf seine Weise hat dieser Schreibstil etwas und er ist auch konsequent durchgehalten worden. Ganz mein Fall ist das nicht, trotzdem finde ich die Geschichte gut und nachdenkenswert. (4/5) Die Story „Der böse Wolf“ schließt sich vom Schreibstil gut an ihren Vorgänger an. Auch sie ist eher wirr geschrieben, hat dabei aber noch mehr greifbare Handlung. Mit etwas mehr Gedanken hätte man eventuell den Wandel in der Protagonistin noch besser darstellen können, ansonsten habe ich aber nichts zu beanstanden. (4,5/5) „Unglaubliches über Hänsel und Gretel – eine Analyse“ sagt eigentlich schon alles über die Geschichte aus. Es ist eine Analyse, allerdings meiner Meinung nach keine sonderlich Gute. Es versucht zu überprüfen, wie realistisch das Märchen ist und ob die Charaktere in sich stimmig handeln, wirft dabei Fragen auf, denen man zum Teil später noch einmal nachgehen will, die aber dann doch unbeantwortet bleiben und macht damit genau das, was es dem Märchen vorwirft: es ist in sich nicht stringent und ich hatte zum Teil wirklich Mühe, es nachzuvollziehen. Sonderlich amüsant fand ich es ebenfalls nicht, mit der Story konnte ich leider gar nichts anfangen. (1/5) Mit „Leanders Rettung“ ist in der Anthologie ein weiteres Genre vertreten: Die Erotik. Leander ist ein Muttersöhnchen, der Gedichte sammelt, bis er bemerkt, dass auf der Rückseite der Zettel eine Adresse abgedruckt ist. Warum er die Werbung erst so spät bemerkt, ist mir schleierhaft, ansonsten ganz nett, aber meiner Meinung nach nicht herausragend (3/5) Obwohl wir in „Die Anzeige“ lediglich einen Einseitigen Dialog haben – als würden wir einem Poizisten zuhören, der eine Anzeige zu Protokoll nimmt, ist die Story sehr amüsant geschrieben. Teilweise sind mir die Informationen zu gewollt eingestreut für einen Dialog. (4/5). Wieder eine andere Seite ist durch die Geschichte „Das andere Aschenputtel“ zu finden – hier wird der Homoerotik ihren Tribut gezollt. Gut geschrieben, abgesehen davon, dass ich mir „Das Aschenputtel“ etwas stärker und nicht so weinerlich gewünscht hätte. (3,5/5) Am längsten ist die letzte Geschichte dieser Anthologie, und „Die Schwanendrude oder: Die sechs Schwäne“ verdient meiner Meinung nach auch eher den Titel Kurzroman als Kurzgeschichte. Hier ist mir die Bewertung besonders schwer gefallen. Gestört hat mich v.a, dass sich die erste Hälfte für mein Empfinden doch stark gezogen hat und viele Motive mir aus anderen Werken bekannt vorkamen (Harry Potter, Dragonheart, Das 10. Königreich …), andererseits hat ich gerade das Ende doch wieder „zufrieden“ gestimmt … mmh, ein klares Unentschieden bei dieser Geschichte. (3/5) Insgesamt: Nachdem ich jetzt beide Märchenbücher durchgelesen habe, wäre mein Endfazit: Vielleicht wäre es doch besser gewesen, man hätte aus beiden Büchern eines gemacht. Mich konnten nicht alle Geschichten überzeugen und bei manchen hatte ich das Gefühl, dass sie zwar nettes Füllmaterial sind, aber es auch nicht geschadet hätte, sie wegzulassen. Eine strengere Auswahl hätte dem ganzen meiner Meinung nach nicht geschadet, und eine Anthologie hätte vermutlich genügt.

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