Charlotte Fritsch

 4,5 Sterne bei 10 Bewertungen

Lebenslauf

Charlotte Fritsch (*1991, Weimar) studierte Förderpädagogik & Germanistik an der Universität Erfurt und arbeitet als Förderschullehrerin für Jugendliche. 2008 nahm Charlotte Fritsch als Bundespreisträgerin am Treffen junger Autoren in Berlin teil. 2012, 2014 & 2015 erhielt sie den Hauptpreis beim Jungen Literaturforum Hessen-Thüringen. 2013 erschien ihr Jugenddrama „Zwischen mir und mir. Sommerferien in der Psychiatrie“ im Periplaneta Verlag, 2014 wurde ihre wissenschaftliche Arbeit „Die Macht der Diagnose“ im GRIN Verlag veröffentlicht.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Charlotte Fritsch

Cover des Buches Schmerz in kleinen Dosen (ISBN: 9783959962575)

Schmerz in kleinen Dosen

 (3)
Erschienen am 13.01.2023
Cover des Buches Zwischen mir und mir (ISBN: 9783943876628)

Zwischen mir und mir

 (3)
Erschienen am 01.03.2013

Neue Rezensionen zu Charlotte Fritsch

Cover des Buches Schmerz in kleinen Dosen (ISBN: 9783959962575)
Lua3000s avatar

Rezension zu "Schmerz in kleinen Dosen" von Charlotte Fritsch

Kein Buch für schwache Nerven
Lua3000vor 9 Monaten

Schmerz in kleinen Dosen von @charlotte_fritsch_autorin

[Rezensionsexemplar/unbezahlte Werbung]

Dieses Buch ist definitiv nichts für schwache Nerven. Es geht um psychische Erkrankungen, traumatisierende Vergangenheiten (unteranderem Missbrauch) und Unverständnis in der Gesellschaft, die alles nur noch schlimmer macht.

Im Buch lernen wir Magda, Anna und Lena kennen die alle mit ihren Krankheiten und dem Leben als solches zu kämpfen haben. Jede für sich ist auf der Suche nach einen Sinn in ihrem Leben, nach Klarheit, Liebe oder Verständnis für ihre Situation.
Sie erleiden Rückschläge aber suchen trotzdem immer weiter.
Den Schwierigkeiten zum Trotz gehen sie ihren Weg. Eine Geschichte in der es um schwere Schicksale, Gebrauchtwerden und die Große Freude über kleine Lichtblicke im sonst so großen Schwarz geht. Die damit umso wichtiger werden und einem Halt geben können.

Mit einem sehr direkten Schreibstil bricht Charlotte Tabuthemen auf die, auch heute noch, als solche gesehen werden.
Ich muss ehrlich sagen, dass ich das Buch oft beiseite legen musste zum pausieren. Es sind harte aber absolut wichtige Themenbereiche die in diesem Buch behandelt werden. Für mich ein sehr mutiges Buch!

Mein Lieblingskapitel war: Lena: Rotation

Dazu muss ich aber auch eine starke Triggerwarnung für dieses Buch aussprechen!

Cover des Buches Zwischen mir und mir - Sommerferien in der Psychiatrie (ISBN: B00CBNBNIW)
J

Rezension zu "Zwischen mir und mir - Sommerferien in der Psychiatrie" von Charlotte Fritsch

Super Buch
Jonna_Krusevor 10 Monaten

Habe das Buch in einem Stück durchgelesen. Der Schreibstil ist authentisch und interressant, weshalb man immer weiterlesen möchte.  Außerdem werden heutzutage meist stigmatisierte Themen in Bezug auf mentale Gesundheit auf eine häufig auch leicht humoristische aber keineswegs romantisierende Weise aufgegriffen und dadurch entstigmatisiert, was ich sehr gut finde. Am interessantesten fand ich die Passagen darüber wie fließend der Übergang zwischen "krank" und "gesund" sein kann und in Bezug darauf auch die Frage der Abgrenzung: Was bin noch "Ich" und was ist bereits eine psychische Störung und inwiefern identifiziere ich mich/ sollte ich mich mit meiner Erkrankung überhaupt identifizieren? Die Charaktere waren auch sehr interressant gestaltet. Sie waren einfach so wie sie waren und die "Probleme" dieser wurden emotional und realitätsnah dargestellt. Insgesamt eine klare Empfehlung!

 Ps: Das Buch kann man übrigens nicht nur bei Amazon sondern auch bei der Autorin selbst bestellen.

Cover des Buches Schmerz in kleinen Dosen (ISBN: 9783959962575)
Florian_Schneider_Autors avatar

Rezension zu "Schmerz in kleinen Dosen" von Charlotte Fritsch

Drastisch und authentisch.
Florian_Schneider_Autorvor einem Jahr

Ein kurzer Episodenroman, der den Schmerz und die Ausweglosigkeit psychischer Erkrankungen (Borderline-Syndrom, Depression, bipolare Störung) eindrücklich schildert.  Was der Autorin in den Porträts der drei Frauen, um die es hier geht, besonders gut gelingt: zu zeigen, wie unheimlich schwer es ist, mit diesen Erkrankungen den Alltag zu bestehen. Das Buch ist ziemlich drastisch geschrieben, aber man spürt als Leser auch deutlich, wie nah die Autorin ihren Figuren ist. Alles ist sehr authentisch, inklusive der sehr treffenden Therapie-Dialoge mitsamt den therapeutischen Empfehlungen, die auf erfrischende Art ambivalent gezeichnet sind: als Bullshit, mit dem die Patientinnen gar nichts anfangen können, die sie nicht mehr hören können oder sowieso in den Wind schlagen werden und die zugleich Strohhalme und Rettungsanker sind, die sie vor dem kompletten Absaufen in die Alkoholsucht oder dem Suizid bewahren.  

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