Charlotte Habersack , Gabriela Silveira Angelina Bodyguard

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Inhaltsangabe zu „Angelina Bodyguard“ von Charlotte Habersack

Engel gibt es wirklich, davon ist Olga überzeugt. Bei ihrer verkorksten Familie könnte sie einen Schutzengel auch gut gebrauchen. Doch mit Angelina hat sie nicht gerechnet. Denn ihr persönlicher Schutzengel ist ganz anders als erwartet - laut, lustig und ziemlich verrückt! Und Angelina hat eine Mission: ein perfektes Weihnachtsfest für Olga. Ob das wohl klappt? Eine liebevolle und witzige Weihnachtsgeschichte mit farbenfrohen Illustrationen!

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  • Rezension zu "Angelina Bodyguard" von Charlotte Habersack

    Angelina Bodyguard
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. September 2010 um 20:16

    Das Buch "Angelina Bodyguard. Mein verrückter Schutzengel." Charlotte Habersack, für Kinder von 8-9 Jahren gedacht, fällt wieder einmal nicht nur durch eine besondere Aufmachung - das Buch ist fest gebunden und hat die Form eines Engelflügels - sondern auch durch die sehr ansprechenden Illustrationen von Gabriela Silveira auf...wie bisher alle Bücher vom arsEdition-Verlag, die mir bisher zum Rezensieren überstellt wurden - und wofür ich mich wirklich ganz herzlich bedanke - etwas Besonderes sind. Charlotte Habersack, die für Kinder schreibt und das Motto vertritt: "Lesen gefährdet die Dummheit!" hat mit diesem Roman eine Geschichte geschrieben, mit der sich bestimmt einige Kinder gut identifizieren können, da sie der heutigen, modernen Erlebniswelt der Kinder Rechnung trägt. Olga Silberscheider ist Einzelkind und bislang immer sehr zurückhaltend, unauffällig, etwas ängstlich und brav gewesen. Als sich ihre Eltern am Nikolaustag entschieden haben, sich zu trennen, weil der Papa sich in eine andere Frau verliebt hat und ihre Eltern sich auch sonst ziemlich auseinander gelebt haben, kommt das für Olga gar nicht so überraschend. Aber natürlich hätte sie eigentlich gerne eine viel größere und auch lustigere, harmonische Familie und auch mehr Verwandte und Freunde. So wie ihre Schulfreundin Annelise Wiese. Die hatte wenigstens noch drei Geschwister, von denen ihr angriffslustiger Bruder Bodo sie zwar andauernd nervte und ärgerte, aber wenigstens war diese Familie groß und noch alle zusammen. Nun war ihr Papa mit dem Kater erst einmal zu Onkel Max gezogen und Olga blieb mit ihrer vielbeschäftigten Mama, ihrem Goldhamster Wuzerl und ihrer Engelsammlung alleine zurück. Als Olga ihren Papa in dessen Fotogeschäft besucht und ihm helfen will, das Schaufenster weihnachtlich zu dekorieren und Olga gerade versucht, eine defekte Glühbirnenfassung aus der Lichterkette zu entfernen, gibt es einen lauten Knall. Olga selbst ist zum Glück nichts passiert. Der Knall kam von einen komisch aussehenden Mädchen mit Flügeln auf dem Rücken, die gegen die Schaufensterscheibe geknallt ist. Sie behauptet, Olgas Bodyguard - den Ausdruck Schutzengel fände sie kitschig und langweilig - zu sein und ihr gerade das Leben vor dem drohenden Stromschlag gerettet zu haben. Allerdings habe sie sich bei der Rettungsaktion wohl den Flügel angebrochen. Da auch niemand anderer Angelina sehen kann, glaubt Olga ihrem Schutzengel. Sie findet ihren recht chaotischen, aber stets gut gelaunten und voller verrückter Ideen steckenden Schutzengel schnell recht interessant und bittet Angelina, ihr zu helfen, Mama und Papa wieder zusammen zu bringen, am besten bis zum Weihnachtsabend. Angelina ist der Auffassung, dass man immer genau drei Möglichkeiten habe, sich zu verhalten: sich tot stellen, weglaufen oder angreifen und nach ihrer Erfahrung bekäme nur derjenige, der angreife, die guten Dinge im Leben. Also hecken die beiden Pläne aus, wie sie nicht nur Olgas Erzfeind Bodo in seine Schranken weisen und ihr auch in der Schule zu mehr Respekt verhelfen können, sondern auch Olgas Eltern wieder zusammenbringen können. Doch auch flotte und sehr kreative Schutzengel - oh, Verzeihung. Bodyguards sollte es natürlich heißen - wissen offenbar auch nicht alles und können schon gar nicht alle Unwägbarkeiten mit einplanen, wie zum Beispiel den Einzug eines netten Witwers mit Kindern in Olgas Haus oder potentielle böse Stiefmütter, die sich als ganz sympathisch herausstellen und schon gar nicht, dass aus aggressiven Jungen sogar gute Kumpel werden können. Auf jeden Fall aber ist eine Menge los in dem Buch und, ohne zuviel vorab zu verraten, aus Olga wird mit der Zeit ein selbstbewußtes, schlagfertiges Mädchen, die sich ganz gut zu behaupten weiß und auf jeden Fall eine ganze Menge erlebt und gelernt hat.

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