Charlotte Jacobi

 4.3 Sterne bei 16 Bewertungen
Autor von Die Villa am Elbstrand, Die Villa am Elbstrand und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Charlotte Jacobi

Doppelte Erfahrung vereint in neuen Romanen: Charlotte Jacobi ist das Pseudonym zweier Autoren, die sich zum Schreiben zusammengeschlossen haben. Eva-Maria Bast ist die eine Hälfte des Duos. Sie ist im Jahr 1978 geboren und ausgebildete Journalistin. Für ihre Arbeit ist sie bereits mehrfach ausgezeichnet worden und sie ist zudem Leiterin ihrer eigenen Agentur, der Bast Medien GmbH. Auch im schriftstellerischen Bereich hat sie bereits Erfahrung: Bast veröffentlichte bereits mehrere Sachbücher, Krimis und Romane.

Jørn Precht ist die zweite Hälfte im Autorenbund. Er ist 1967 geboren und studierte an der Filmakademie Baden-Württemberg. So bringt er vor allem seine Erfahrung als Drehbuchautor in die gemeinsamen Werke Charlotte Jacobis mit ein, aber auch Precht veröffentlichte bereits Sachbücher und Romane. Zudem lehrt er an verschiedenen Hochschulen und war bereits an mehreren Film- und Fernsehproduktionen beteiligt.

Unter dem Namen Charlotte Jacobi erscheint im Herbst 2018 ihr erster gemeinsamer Roman unter dem Titel „Die Villa am Elbstrand“.

Alle Bücher von Charlotte Jacobi

Die Villa am Elbstrand

Die Villa am Elbstrand

 (13)
Erschienen am 02.11.2018
Die Villa am Elbstrand

Die Villa am Elbstrand

 (2)
Erschienen am 02.11.2018

Neue Rezensionen zu Charlotte Jacobi

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Rezension zu "Die Villa am Elbstrand: Roman (Elbstrand-Saga 1)" von Charlotte Jacobi

Begeisternde Familiensaga
friederickesblogvor 25 Tagen

Klappentext:

1912 rettet die Bauerstochter Sofie Brix die reiche Reederei-Erbin Anna Nieland aus einem brennenden Hotel. Zwei Jahre später darf Sofie als Gesellschafterin in die Hamburger Familienvilla ziehen. Obwohl sie nicht bei allen Familienmitgliedern und Angestellten willkommen ist, erfüllt sich für Sofie ein Traum – insbesondere, da der attraktive Bruder Annas ein Auge auf sie geworfen hat. Mit dem Beginn des Ersten Weltkriegs wird Sofies Leben jedoch ein weiteres Mal auf den Kopf gestellt: Als Krankenschwester muss sie auf einem Lazarettschiff über sich hinauswachsen und für ihre Träume kämpfen.


Die Autoren:


Charlotte Jacobi ist das Pseudonym der Autoren Eva-Maria Bast und Jørn Precht.
Eva-Maria Bast, geboren 1978, ist Journalistin, Leiterin der Bast Medien GmbH und Autorin von mehreren Sachbüchern, Krimis und zeitgeschichtlichen Romanen. Sie erhielt diverse Auszeichnungen, darunter den Deutschen Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung in der Kategorie Geschichte. Die Autorin lebt am Bodensee.
Jørn Precht, geboren 1967, studierte an der Filmakademie Baden-Württemberg. Seither ist er als Drehbuchautor für Kino- und Fernsehproduktionen tätig und lehrt an der Stuttgarter Hochschule der Medien. Sein Historiendrama »The Man Who Invented Europe« wurde für den deutschen Drehbuchpreis vorgeschlagen. Er hat mehrere Sachbücher und einen historischen Roman verfasst.



Cover:

 

Eine Villa mit Blick auf das Wasser und eine junge Frau, zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts. Dazu zarten Farben und ein wunderbarer Klappentext. Eine sehr gelungene Buchpräsentation, die eine Einladung ausspricht.

 

Die Geschichte (Achtung: Spoiler!):

 

Sofie Brix ist eine Bauerntochter und rettet 1912 Anna Nieland, die Tochter eines reichen Reeders, aus einem brennenden Hotel. Zwei Jahre später darf sie als Gesellschafterin von Anna in die Villa einziehen und arbeiten, was anfänglich nicht leicht ist.

Mit Beginn des Ersten Weltkrieges nimmt die Geschichte so richtig Fahrt auf, gerade auch deshalb, weil sich Sofie in den Bruder Annas verliebt und dann auf einem Lazarettschiff ihren Dienst aufnimmt, der sie an ihr Grenzen bringt und sie mehrmals zwingt über ihren Schatten zu springen.

 

Meine Meinung:

 

Im Mittelpunkt der Saga stehen drei starke Frauen, deren Geschichte mich tief berührt hat. Besonders Anna und Sofie sind beeindruckend und liebenswert. Alle Figuren sind perfekt ausgearbeitet und sind überzeugend in ihren unterschiedlichen Charakteren. Sie gestatten, ganz nah zu sein und die Geschehnisse mitzuerleben.

Die Autoren schreiben in einer wunderbaren, leichten und verständlichen Sprache. Die Schauplätze sind bis ins kleinste Detail beschrieben und haben mich mitgenommen, auf jedem Schritt, den die Protagonisten getan haben.

Aufgrund dessen, dass es sich um eine große Familie handelt und das Buch aus oft wechselnden Perspektiven erzählt wird, schreitet die Geschichte lebhaft und zügig voran und damit ist der Spannungsbogen gleichbleibend sehr hoch. Die Zeitgeschichte ist beeindruckend recherchiert und eingebunden, sodass ich den Ersten Weltkrieg auf den Schiffen, sowie die Probleme derer, die Zuhause versuchten, alles aufrechtzuerhalten, intensiv miterleben konnte.

 

Eine Geschichte, die mich nachdenklich und beeindruckt zurückgelassen hat. Ein wunderbares Buch, das ich gerne weiterempfehle.

 

 

 

Friedericke von „friederickes Bücherblog“

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Rezension zu "Die Villa am Elbstrand" von Charlotte Jacobi

Die Villa am Elbstrand
tinstampvor einem Monat

Sofie kommt aus einfachen Verhältnissen. Sie ist die Tochter eines Melkers und hat gerade ihre Lieferung im Glücksburger Strandhotel abgegeben, als im Obergeschoß des Hotels ein Feuer ausbricht. Anna, die Tochter eines Hamburger Reeders, ist im Feuer eingeschlossen und Sofie rettet ihr durch einen furchtlosen Einsatz ihr Leben. Als Dank wird ihr ein Job als Annas Gesellschafterin in der Villa der Reederfamilie Nieland angeboten, den Sofie annimmt. Anfangs ist es für das Mädchen vom Land nicht leicht sich in der angesehenen Familie der Nielands, als auch in der Großstadt zu behaupten, jedoch sind bald alle von ihrer freundlichen und hilfsbereiten Art eingenommen. Zwischen Anna und Sofie entwickelt sich schnell eine enge Freundschaft, die in den kommenden Jahren vom Kriegsausbruch überschattet wird...

Unter dem Pseudonym Charlotte Lucas schreiben die Autorin Eva-Maria Bast und Drehbuchautor Jørn Precht. Mit "Die Villa am Elbstrand" haben die Beiden eine sehr interessante Familiensaga rund um die Reedersfamilie Nieland erschaffen.
Der Roman startet 1912 und endet mit der deutschen Revolution. Wir verfolgen jedoch nicht nur die reiche Oberschicht, sondern auch die ihrer Bediensteten und den Menschen auf der Straße.
Vorallem auf den Kriegsschiffen, wo wir Sofies Bruder Willy begleiten, der gleich bei seinem ersten Einsatz als Heizer die Schrecken des Krieges kennen lernt, ist man mitten im Geschehen. Edith, die älteste Tochter der Nielands, lässt sich als Krankenschwester auf einem Lazarettschiff ausbilden. Anna hingegen hilft Cousin Hinnerk im Kontor und darf endlich selbst mitarbeiten seit ihr Vater, ihr Verlobter Gideon und Bruder Burkhard in den Krieg gezogen sind. Die Reederei hat sie schon immer fasziniert, doch "eine Nieland arbeitet nicht", war immer schon die Ansicht ihres Vaters. Als der Krieg immer länger dauert, heuert auch Sofie auf einem Lazarettschiff an.
Die Euphorie, die die Menschen noch zu Beginn des Krieges hatten, lässt bald nach. Die Unzufriedenheit mit dem Kaiser und seiner Politik verstärkt sich mit der Länge des Kriegseinsatzes. Hunger und Not trifft nun nicht mehr nur das gemeine Volk, sondern auch die Oberschicht. Hinnerk und Anna versuchen alles um das Familienunternehmen zu retten....

Die Schifffahrt nimmt im Roman eine große Rolle ein und zieht sich als roter Faden durch alle Jahre. Dabei kommt aber auch die Liebe und der Krieg nicht zu kurz. Alles, was eine starke Familiensaga benötigt, finden wir in "Die Villa am Elbstand", wie auch starke Frauenfiguren. Neben Edith, Anna und Sofie ist es vorallem Gudrun Nieland, der Familienvorstand und Großmutter von Anna, Edith und Burkhard, die alles zusammenhält. Nach Außen hin streng und gefühlskalt, verbirgt sich ein weicher Kern hinter der rauhen Schale. Alle Charaktere sind, bis hin zu den einzelnen Nebenfiguren, sehr lebendig gezeichnet, haben Ecken und Kanten und sind authentisch. Es gibt keine schwarz-weiß Malerei, sondern jeder hat gute, wie auch schlechte Eigenschaften.

Charlotte Lucas nimmt den Leser mit auf eine emotionale Reise in die ersten zwanzig Jahre des letzten Jahrhunderts. Von Beginn an konnte mich die Geschichte fesseln und bin darin versunken. Ich habe mitgefiebert und mitgelitten....nur das letzte Viertel im Roman gefiel mir dann leider etwas weniger. Die Überfahrt nach Chile und die Ereignisse in diesem interessanten südamerikanischen Land fand ich etwas unglaubwürdig und vieles ging mir einfach zu schnell. Deswegen habe ich meine Bewertung auf 4 Sterne herabgesetzt. Trotzdem mochte ich diese Familiensaga sehr gerne und ich freue mich, dass es anscheinend einen Folgeband geben wird (oder mehrere?), die ich sicherlich lesen werde.

Schreibstil:
Das Autorenduo schreibt sehr lebendig, flüssig und bildhaft. Man erlebt die Schlachten auf den Kriegsschiffen hautnah mit, verarztet verletzte Soldaten oder plaudert mit der Dienerschaft in der Küche. Auch die Umgebung und die Landschaft rund um Hamburg, Norwegen und später in Chile wird sehr lebendig dargestellt.
Die Charaktere sind allesamt bis hin zu den kleinsten Nebenfiguren sehr lebendig und authentisch beschrieben.
Der Roman ist in vier Teile geteilt: 1912-1914, 1916, 1918 und 1920. Zu Beginn gibt es ein Personenregister.

Fazit:
Eine interessante Familiensaga über eine Hamburger Reedersfamilie, die mich fesseln konnte und mich in eine längst vergangene Zeit eintauchen ließ. Nur der letzte Abschnitt war nicht so meins. Trotzdem freue ich mich auf den Folgeband, der hoffentlich nicht zu lange auf sich warten lässt.

Kommentare: 1
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Rezension zu "Die Villa am Elbstrand" von Charlotte Jacobi

Leider langweilig
Kleine_Raupe82vor einem Monat

Bücher über Gutshäuser, Familiendynastien etc. sind ja gerade "in". Mich interessieren diese Geschichten auch, ich liebe zum Beispiel auch die TV-Serie Downton Abbey. Das Buch "Die Villa am Elbstrand" von Charlotte Jacobi spielt zur Zeit des 1. Weltkrieges in Hamburg. Die Bauerstochter Sofie Brix rettet die Tochter einer reichen Reederei-Familie aus einem brennenden Hotel und wird anschließend als deren Gesellschafterin angestellt. Das Buch ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben: Sofie, ihr Bruder Willy und Edith (eine weitere Tochter der Reederei-Familie) kommen zu Wort. Als der 1. Weltkrieg beginnt, begeben sich Sofie und Edith auf ein Lazarettschiff, Willy wird als Heizer auf einem Kriegsschiff angestellt. Nebenbei erfährt man auch noch etwas über die Probleme der Reederei, über das Personal der Familie und es gibt diverse Liebesgeschichten. Vielleicht liegt hier das Probem des Buches, vielleicht haben die Autoren sich übernommen und hätten sich auf wenigere Aspekte des Buches konzentrieren sollen.
Ich wurde jedenfalls mit keiner der Personen richtig warm und deshalb kam bei mir auch kein echtes Interesse am Buch auf. Die Idee, die Geschichte zum Teil auf einem Lazarettschiff spielen zu lassen und auch Seeschlachten zu beschreiben, finde ich eigentlich gut. Auf dem Lazarettschiff war aber für mich zu wenig Handlung, während gefühlt alle paar Seiten eine neue Seeschlacht stattfand. Das war leider nicht mein Fall, deswegen habe ich das Buch nach über 200 Seiten abgebrochen.

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