Charlotte Kerner

 3.2 Sterne bei 352 Bewertungen
Autorin von Blueprint Blaupause, Geboren 1999 und weiteren Büchern.
Charlotte Kerner

Lebenslauf von Charlotte Kerner

Charlotte Kerner, geboren 1950 in Speyer, lebt heute mit ihrer Familie in Lübeck. Sie studierte Volkswirtschaft und Soziologie in Mannheim, Studienaufenthalte in Kanada und der Volksrepublik China folgten. Seit dem Jahr 1980, in dem ihr erstes Buch erschienen ist, ist sie nur noch schreibend tätig: Zunächst als Pressereferentin bei der Stiftung Jugend forscht, danach als Hospitantin bei der ZEIT und bei dpa im Wissenschaftsressort, schließlich seit Mitte der 80iger Jahr als freie Journalistin und Buchautorin. Besonders durch ihre Frauenbiografien hat sie sich einen Namen gemacht: In Jahren 1987 und 2000 erhielt sie den deutschen Jugendliteraturpreis, 1979 den Literaturpreis der GEDOK Schleswig Holstein.

Neue Bücher

Blueprint Blaupause

 (273)
Neu erschienen am 14.11.2018 als Taschenbuch bei Julius Beltz GmbH & Co. KG.

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Blueprint Blaupause

Blueprint Blaupause

 (273)
Erschienen am 14.11.2018
Geboren 1999

Geboren 1999

 (30)
Erschienen am 21.12.2015
Jane Reloaded

Jane Reloaded

 (14)
Erschienen am 04.03.2013
Kopflos

Kopflos

 (10)
Erschienen am 01.04.2010
Die Fantastischen 6

Die Fantastischen 6

 (8)
Erschienen am 22.02.2010
Nicht nur Madame Curie ...

Nicht nur Madame Curie ...

 (6)
Erschienen am 05.03.2007
Die nächste GENeration

Die nächste GENeration

 (2)
Erschienen am 23.02.2009
Lise, Atomphysikerin

Lise, Atomphysikerin

 (3)
Erschienen am 06.08.2014

Neue Rezensionen zu Charlotte Kerner

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Rezension zu "Blueprint Blaupause" von Charlotte Kerner

Gutes Thema, aber liest sich eher hölzern
dominonavor 8 Monaten

Da das Buch vom Umfang her überschaubar ist, habe ich für meine Verhältnisse lange gebraucht um rein zu kommen. Es soll ein Jugendbuch sein, ist aber eher für Erwachsene geschrieben und wiederholt sich häufig, was mich schnell genervt hat, aber das Thema entschädigt. Es geht um Klonen und wie ein Klon aufwächst, welche Schwierigkeiten aus dem Klonen von Menschen entstehen und das ganze sehr persönlich anhand einer Beziehung zwischen einer berühmten Pianistin und ihrem Klon. Bei dem Umfang sollte man einfach mal selbst schauen, ob es einem liegt. Wem das Thema gefällt, der wird über anderes hinwegsehen.

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Rezension zu "Blueprint Blaupause" von Charlotte Kerner

Ein Roman über das menschliche Individuum und dessen Gefühle, der zum Nachdenken anregt
Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren

,,Heute schreibe ich um mein Leben, das mir damals entglitt.''

Da schon vom Beginn des Buches an klar war, wie die Geschichte um Iris und Siri ausgehen würde und es auch im weiteren Verlauf des Buches keine großen Wendungen gab, kam bei mir während des Lesens nicht wirklich Spannung auf. Allerdings denke ich, dass es sowieso nicht das Ziel des Romans war, da das Hauptaugenmerk deutlich auf Siris Kindheit, der engen Beziehung zwischen Mutter und Kind und dem Recht auf eine eigene Identität liegt. 

In verschiedenen chronologisch angeordneten Abschnitten wird erst die Schwangerschaft Iris’, dann die Kindheit und Jugend Siris genau beleuchtet. Jeder dieser Abschnitte zeigt die Entwicklung des Verhältnis zwischen Ichdu und Duich, wie sich Iris und Siri gegenseitig nennen, das, je älter Siri wird, schlechter wird, da sie ein Bedürfnis nach einer eigenen Identität entwickelt. Nebenbei werden immer wieder moralische Werte aufgegriffen, inwieweit Klonen richtig oder falsch ist. Ebenso erfährt man als Leser, was es für gewaltige Auswirkungen mit sich bringt, immerhin erfährt es Siri ja hier an eigener Hand. Das ist auch ziemlich interessant zu lesen; zumindest mich hat es stellenweise zum Nachdenken gebracht. 
Die Sprache ist teilweise sehr abgehackt und wirr, an anderen Stellen wieder sehr ausführlich oder wissenschaftlich, sodass es sich dann auch teilweise fast wie ein Forschungsbericht liest. Auch die Erzählform wechselt immer wieder zwischen der Ich- und Sie-Form; manchmal spricht Siri den Leser auch direkt an und versucht so, Spannung und Neugierde aufzubauen, was bei mir nur semi erfolgreich war. 
Weder Iris noch Siri konnten mich besonders überzeugen, obwohl beide recht vielseitig ausgebaut sind – immerhin sind sie in gewissen Maßen ja auch gleich. Ich konnte mich trotzdem weder mit Siri identifizieren noch Mitleid für sie aufbringen, dafür war sie das gesamte Buch über zu distanziert. Gestört hat mich das allerdings nicht sonderlich; ich fand es trotzdem recht interessant ihr Leben zu verfolgen. 
Das Nachwort der Autorin hat mich ebenfalls angesprochen, da dort nicht mit der Zukunft, sondern mit der Vergangenheit und Gegenwart bezüglich des Klonfortschritts gearbeitet wurde. Es war beunruhigend, darüber zu lesen und auch anschließend habe ich mich noch ein bisschen weiter mit dem Thema beschäftigt; einfach, weil es mich interessiert hat.

Fazit:

In „blueprint“ wird der Leser zum Nachdenken über das menschliche Individuum angeregt. Hauptsächlich beschäftigt es sich mit den Werten und Normen bezüglich des Klonen. Das Augenmerk wird eher auf die Gefühle von Siri und ihren Umgang mit der Tatsache, ein Klon zu sein, gerichtet als auf Spannung, weshalb die Story leicht vorherzusehen ist.



Schau doch auch mal auf meinem Blog vorbei! :D
http://buecherxwuermchen.blogspot.de/

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Rezension zu "Blueprint Blaupause" von Charlotte Kerner

Blueprint von Charlotte Kerner
Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren

Blueprint ist alles andere als gewöhnlich. Die Geschichte, welche aus der Sicht von Siri geschildert wird, beschränkt sich nicht nur auf das Thema Klonen und dessen ethische Aspekte, sondern schneidet auch die der MS an. An sich ist das Buch sehr tiefgreifend, berührend, anregend und vor allem modern. Man taucht sehr schnell in die Gefühls- und Gedankenwelt der Protagonistin ein und wird dadurch sehr schnell mitgerissen.

Anderseits, hatte ich das Gefühl, dass die Autorin die Tiefgründigkeit der Leser erzwingen will. Siri ist keinen gewöhnlichen Mädchen, sie ist eine regelrechte Kopie ihre Mutter und dass lässt Charlotte Kerner den Leser auf jeder Seite fühlen. Erst ab hälfte des Buches hat sich alles ein bisschen gelockert.

Und somit, ist Blueprint nichts für jeden Leser, der auf der Suche nach einer leichten Lektüre ist. Durch die im Buch behandelten Themen kann es dazu kommen, dass bestimmte innerliche Grenzen schnell überschritten werden.

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