Blueprint Blaupause

von Charlotte Kerner 
3,1 Sterne bei270 Bewertungen
Blueprint Blaupause
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Positiv (103):
S

Hätte tiefgründiger sein können, aber trotzdem fand ich das Thema interessant und den Verlauf der Geschichte gut.

Kritisch (76):
lisa-flockes avatar

wohl eines der einzigen Bücher die ich einfach nicht zu ende lesen wollte...

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Inhaltsangabe zu "Blueprint Blaupause"

"Fesselnd bis zur letzten Seite ist dieses Buch einer der aufregendsten Beiträge zur Diskussion um die Gen-Technologie." Saarbrücker Zeitung

Ein brandaktuelles Thema, der geklonte Mensch, steht im Zentrum dieses Bestsellers von Charlotte Kerner: Die hoch begabte Komponistin Iris leidet an einer unheilbaren Krankheit. Damit ihr Talent nicht mit ihr aus der Welt schwindet, lässt sie sich klonen. Iris und ihre Tochter Siri sind damit eineiige Zwillinge und zugleich Mutter und Kind. Als "Blueprint", als Kopie ihrer Mutter, lebt Siri ein vorgegebenes, vorgelebtes Leben. Wo genau verläuft die Grenze zwischen ihren Persönlichkeiten? Wer ist hier Ich und wer Du? Erst nach dem Tod der Mutter gelingt es Siri, zu sich selbst zu finden.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783407741028
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:208 Seiten
Verlag:Julius Beltz GmbH & Co. KG
Erscheinungsdatum:10.04.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    dominonas avatar
    dominonavor 6 Monaten
    Gutes Thema, aber liest sich eher hölzern

    Da das Buch vom Umfang her überschaubar ist, habe ich für meine Verhältnisse lange gebraucht um rein zu kommen. Es soll ein Jugendbuch sein, ist aber eher für Erwachsene geschrieben und wiederholt sich häufig, was mich schnell genervt hat, aber das Thema entschädigt. Es geht um Klonen und wie ein Klon aufwächst, welche Schwierigkeiten aus dem Klonen von Menschen entstehen und das ganze sehr persönlich anhand einer Beziehung zwischen einer berühmten Pianistin und ihrem Klon. Bei dem Umfang sollte man einfach mal selbst schauen, ob es einem liegt. Wem das Thema gefällt, der wird über anderes hinwegsehen.

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    buecherwuermchenxlaras avatar
    buecherwuermchenxlaravor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Roman über das menschliche Individuum und dessen Gefühle, der zum Nachdenken anregt
    Ein Roman über das menschliche Individuum und dessen Gefühle, der zum Nachdenken anregt

    ,,Heute schreibe ich um mein Leben, das mir damals entglitt.''

    Da schon vom Beginn des Buches an klar war, wie die Geschichte um Iris und Siri ausgehen würde und es auch im weiteren Verlauf des Buches keine großen Wendungen gab, kam bei mir während des Lesens nicht wirklich Spannung auf. Allerdings denke ich, dass es sowieso nicht das Ziel des Romans war, da das Hauptaugenmerk deutlich auf Siris Kindheit, der engen Beziehung zwischen Mutter und Kind und dem Recht auf eine eigene Identität liegt. 

    In verschiedenen chronologisch angeordneten Abschnitten wird erst die Schwangerschaft Iris’, dann die Kindheit und Jugend Siris genau beleuchtet. Jeder dieser Abschnitte zeigt die Entwicklung des Verhältnis zwischen Ichdu und Duich, wie sich Iris und Siri gegenseitig nennen, das, je älter Siri wird, schlechter wird, da sie ein Bedürfnis nach einer eigenen Identität entwickelt. Nebenbei werden immer wieder moralische Werte aufgegriffen, inwieweit Klonen richtig oder falsch ist. Ebenso erfährt man als Leser, was es für gewaltige Auswirkungen mit sich bringt, immerhin erfährt es Siri ja hier an eigener Hand. Das ist auch ziemlich interessant zu lesen; zumindest mich hat es stellenweise zum Nachdenken gebracht. 
    Die Sprache ist teilweise sehr abgehackt und wirr, an anderen Stellen wieder sehr ausführlich oder wissenschaftlich, sodass es sich dann auch teilweise fast wie ein Forschungsbericht liest. Auch die Erzählform wechselt immer wieder zwischen der Ich- und Sie-Form; manchmal spricht Siri den Leser auch direkt an und versucht so, Spannung und Neugierde aufzubauen, was bei mir nur semi erfolgreich war. 
    Weder Iris noch Siri konnten mich besonders überzeugen, obwohl beide recht vielseitig ausgebaut sind – immerhin sind sie in gewissen Maßen ja auch gleich. Ich konnte mich trotzdem weder mit Siri identifizieren noch Mitleid für sie aufbringen, dafür war sie das gesamte Buch über zu distanziert. Gestört hat mich das allerdings nicht sonderlich; ich fand es trotzdem recht interessant ihr Leben zu verfolgen. 
    Das Nachwort der Autorin hat mich ebenfalls angesprochen, da dort nicht mit der Zukunft, sondern mit der Vergangenheit und Gegenwart bezüglich des Klonfortschritts gearbeitet wurde. Es war beunruhigend, darüber zu lesen und auch anschließend habe ich mich noch ein bisschen weiter mit dem Thema beschäftigt; einfach, weil es mich interessiert hat.

    Fazit:

    In „blueprint“ wird der Leser zum Nachdenken über das menschliche Individuum angeregt. Hauptsächlich beschäftigt es sich mit den Werten und Normen bezüglich des Klonen. Das Augenmerk wird eher auf die Gefühle von Siri und ihren Umgang mit der Tatsache, ein Klon zu sein, gerichtet als auf Spannung, weshalb die Story leicht vorherzusehen ist.



    Schau doch auch mal auf meinem Blog vorbei! :D
    http://buecherxwuermchen.blogspot.de/

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Blueprint von Charlotte Kerner

    Blueprint ist alles andere als gewöhnlich. Die Geschichte, welche aus der Sicht von Siri geschildert wird, beschränkt sich nicht nur auf das Thema Klonen und dessen ethische Aspekte, sondern schneidet auch die der MS an. An sich ist das Buch sehr tiefgreifend, berührend, anregend und vor allem modern. Man taucht sehr schnell in die Gefühls- und Gedankenwelt der Protagonistin ein und wird dadurch sehr schnell mitgerissen.

    Anderseits, hatte ich das Gefühl, dass die Autorin die Tiefgründigkeit der Leser erzwingen will. Siri ist keinen gewöhnlichen Mädchen, sie ist eine regelrechte Kopie ihre Mutter und dass lässt Charlotte Kerner den Leser auf jeder Seite fühlen. Erst ab hälfte des Buches hat sich alles ein bisschen gelockert.

    Und somit, ist Blueprint nichts für jeden Leser, der auf der Suche nach einer leichten Lektüre ist. Durch die im Buch behandelten Themen kann es dazu kommen, dass bestimmte innerliche Grenzen schnell überschritten werden.

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    Freddi16s avatar
    Freddi16vor 2 Jahren
    Auf der Suche nach sich selbst

    In ihrem Roman Blueprint ist es Charlotte Kerner auf eine beeindruckende Art gelungen, den Themenbereich des Klonens und erwachsen werdens miteinander zu verknüpfen. Denn Siri ist zwar ein Klon, hat aber mit den gleichen Problemen zu kämpfen wie alle Teenager. Im Laufe des Romanes entwickelt sie sich nach und nach zu einer eigenständigen Person die versucht sich von der egoistischen Mutter, die nicht sehen will, wie es ihrem Kind geht, zu lösen und zu befreien. Auf eine sehr treffende Art werden die Gefühle von Siri, die das Buch nach dem Tod ihrer Mutter verfasst, geschildert. Man kann sich sehr gut in die Personen hineinversetzten und hat das Gefühl mitten im Geschehen zu sein.

     Von vielen bemängelt, finde ich die Erzählperspektive sehr treffend, denn Siri wechselt zwischen verschiedenen Perspektiven, einerseits schreibt sie manchmal, wie einen Brief, direkt an ihre Mutter oder aber sie spricht uns, die Leser an, oder sie schreibt als objektiver Erzähler und beurteilt den Vorgang nicht. Dieser ständige Wechsel mag auf manche verwirrend wirken, mich aber lässt sie in das Geschehen hineintauchen und auf vielfältige Art und Weise an ihm teilhaben.

    Auch das Charlotte Kerner viele Metapern und Symbole nutzt, um das Buch anschaulicher und Siris Gefühle greifbarer zu machen ist eine beeindruckende Erzählweise. Die Ironie, die da hinter steckt ist oft genu die richtige Portion, die man bei diesem ernsten Thema braucht. Obwohl dieses eigentlich eher trocken und wissenschaftlich ist, schafft die Autorin es das Thema aufzulockern, so dass sich das Buch locker und schnell lesen lässt. Im Buch selber wird das Klonen als eine unmenschliche Tat dargestellt, allerdings regt es einen dazu an selber nachzudenken und sich eine eigene Meinung zu bilden. Durch die zahlreichen, geschickt gestreuten Infos ist man nach dem lesen in der Lage den Vorgang des Klonens zu erklären. Das Buch vermittelt also sowohl wissenschaftliche Aspekte des Klonens als auch moralische.

    Ich fand das Buch fantastisch und freue mich wenn andere dies auch fanden.

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    lisa-flockes avatar
    lisa-flockevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: wohl eines der einzigen Bücher die ich einfach nicht zu ende lesen wollte...
    Blueprint

    Wir haben das Buch in der Schule bekommen und anfänglich hab ich mich auch gefreut da das Thema ja ziemlich interessant ist . Aber auch wenn es ein gutes Thema war das Buch wirklich schlecht umgesetzt das Buch hat sich einfach so lang gezogen. Interessant war aber der Schreibstyle der hat das alles ein wenig "lockerer" gemacht. Trotzdem muss ich leider sagen ,dass ich (obwohl es nur noch ein Kapitel gewesen wäre) das Buch nicht ganz zu Ende gelesen hab weil ich beim besten Willen keine Lust hatte.

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    Sonnenwinds avatar
    Sonnenwindvor 3 Jahren
    Multiple Sklerose und das Klonen

    Blueprint hat gleich zwei Themen: Multiple Sklerose und das Klonen.


    Die berühmte Konzertpianistin Iris erfährt die Diagnose, als sie 30 Jahre alt ist. Um ihr Talent zu retten, bittet sie einen dafür bekannten Mediziner, sie zu klonen. Das Vorhaben gelingt, und Iris bringt ihre Tochter zur Welt und nennt sie Siri – ihr Name einfach von hinten nach vorn gelesen. Das Kind wächst auf, und wie nicht anders zu erwarten, gibt es gute und schlechte Zeiten in ihrer Beziehung. Andererseits sind sie sich auch charakterlich sehr ähnlich.


    Als Siri älter wird, kämpft Iris zunehmend mit den Folgen ihrer Krankheit. Hier lernt man das Leben mit Multipler Sklerose kennen, allerdings, wie schon bei der Thematik Klonen, geht es auch hier nicht sonderlich in die Tiefe.


    Den größten Teil des Buches liest man sich durch Gefühle – muß das bei einem Mädchenbuch so sein? Diese Gefühle haben eine gewisse Begründung, aber wirklich belegen kann man das nicht. Deshalb habe ich mich über weite Strecken durch das Buch gequält. Zum Thema Klonen habe ich schon einige Bücher gelesen, die mehr auf Spannung geschrieben waren, und das habe ich mehr genossen. Über Multiple Sklerose habe ich aus dem Bekanntenkreis gehört, aber in dem Punkt weiß ich nach diesem Buch auch nicht mehr.


    Insgesamt bleibt nicht viel zurück, aber sicherlich ist das Buch gut geeignet, im Deutschunterricht durchgearbeitet zu werden. Spannung ist da ja nicht so wichtig, und die Gefühle lassen sich gut besprechen. Die eigentliche Problematik des Klonens kommt kaum zur Sprache – der Vorgang ist in der vorgegebenen Gesellschaft bereits akzeptiert, ein richtiges Mit-Leiden bei Iris' Krankheit kommt auch nicht zustande, weil dieser Punkt durch die Mutter-Tochter-Beziehung überlagert wird.


    Nach all den lobenden Kommentaren war ich etwas enttäuscht, ich hatte mir mehr vom Buch versprochen.

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    Mine90s avatar
    Mine90vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Interessante Thematik - leider dröge umgesetzt.
    Blueprint - Blaupause

    Ich musste dieses Buch damals im Rahmen des Deutschunterrichtes lesen.
    Allerdings fällt meine Bewertung nicht deswegen leider eher negativ aus ;)
    Blueprint umfasst eine sehr interessante Thematik und regt auch zum Nachdenken und selber grübeln an - leider ist das Buch an sich nicht so gut umgesetzt. Ich kann nicht beschreiben was genau fehlt oder was eine gravierende Verbesserung sein könnte - es war im Gesamten leider eher langweilig.
    Schade!

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    P
    PrettyMaliarvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Total Langweilig. Bei Schlafstörungen eine gute Lösung! Niemals als Schullektüre nehmen!!!
    Laaangweilig!!!!

    Eine sehr extreme Erzählperspektive. Kein gutes Buch, sehr Langweilig!!

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    Strigoias avatar
    Strigoiavor 4 Jahren
    "Blueprint ist ein Buch zum Streiten"

    Was ich von Blueprint halten soll, weiß ich nicht so wirklich... Als ich es auf dem Flohmarkt sah, erinnerte es mich an die Auszüge, die wir mal im Deutschunterricht behandelt haben. Da fand ich das Buch so interessant, dass ich es kaufen musste. Nun nach dem Lesen, finde ich die Geschichte größtenteils langatmig und ziemlich ermüdend... Nicht das sie langweilig wäre, nein, und es ist auch nicht uninteressant, wie hier auf die Vor- und Nachteile des Klonens eingegangen wird, aber irgendetwas fehlt die ganze Zeit über...
    Das einzige was mich an dem Buch so richtig überzeugt hat, war ein Satz im Nachwort der Autorin Charlotte Kerner:
    "Blueprint ist ein Buch zum Streiten" (S.184)
    Wenn man die ganze Geschichte im Bezug auf diesen Satz sieht, dann ergibt das sogar alles durchaus Sinn.
    Wenn ihr euch fürs Klonen interessiert, dann könnte Blueprint euch gefallen, ansonsten ist meine Meinung: "Finger weg"

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    Tarias avatar
    Tariavor 4 Jahren
    Blueprint

    Blueprint

    Charlotte Kerner's Roman Blueprint besticht besonders durch ein auch heute noch aktuelles Ereignis. Im Zentrum der Geschichte steht Siri Sellin, die Hauptakteurin, die wie in einer Autobiografie von ihrem Leben erzählt. Doch sie ist längst nicht so, wie die anderen jungen Frauen in ihrem Alter, denn sie ist der Klon ihres Mutterzwillings Iris Sellin. 


    Meine Meinung:

    In einer packend und gut ausformulierten Geschichte erklärt Siri ihre Beziehung zu ihrer Mutter und dem Zwiespalt, der sich zunehmend in ihr ausbreitet. Ein ewiger Streit zwischen Liebe und Hass zu ihrem Mutterzwilling, toben in ihr und Charlotte Kerner schaffte es, diesen Zwiespalt so gut wieder zu geben, dass ich mich sofort in Siri's Haut versetzt fühlte. Obwohl manche Passagen, unter anderem Siri's Erläuterungen ihrer Gefühle, mir etwas zu langatmig erschienen und die Autorin sich auch manchmal in ihren Erklärungen wiederholte, beinhaltete das Buch eine Handlung die mich in ihren Bann zog.

    Außerdem wäre zu sagen, dass sich dieser Bestseller nicht für jeden eignen würde. Durch die etwas zu ausführliche Schreibweise und dem Fachwissen, dass mehr an einen gut ausgearbeiteten Bericht erinnert, als an einen Roman, ist es doch manchmal schwer gewesen, dem Inhalt zu folgen. Ich kann das Buch jedem weiter empfehlen, der sich mit der Klonthematik näher auseinander setzen will und auch die Schreibweise nicht abstoßend findet, für Jugendliche jedoch denke ich passt es nicht. Da es die unter 18 jährigen noch nicht groß betrifft, ist das Thema eher uninteressant und regt nicht gerade zum weiter lesen an, weshalb es sich doch etwas hinzieht.


    Fazit:

    Schlussendlich fand ich das Buch an sich und auch die Idee nicht schlecht, nur die Umsetzung ist in meinen Augen nicht gut genug gelungen.

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