Das Haus der Schwestern

von Charlotte Link 
4,3 Sterne bei765 Bewertungen
Das Haus der Schwestern
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (657):
engineerwifes avatar

Spannend ... definitiv eines ihrer stärkeren Bücher!

Kritisch (17):
Thommy28s avatar

Kriminalroman? Nein, langatmige Schicksalsschnulze ohne jegliche Spannung

Alle 765 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Das Haus der Schwestern"

Fesselnd, abgründig, raffiniert

Westhill House, ein einsames Farmhaus im Hochmoor Yorkshires.

Ehemals Schauplatz einer wechselvollen Familiengeschichte – und jahrzehntelang Hüter eines bedrohlichen Geheimnisses. Bis eine Fremde kommt und wie zufällig die Mauern des Schweigens zum Einsturz bringt …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442375349
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:608 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:10.05.2010
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.07.2005 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Thommy28s avatar
    Thommy28vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Kriminalroman? Nein, langatmige Schicksalsschnulze ohne jegliche Spannung
    Kriminalroman? Nein, langatmige Schicksalsschnulze ohne jegliche Spannung

    Üblicherweise verweise ich bezüglich des Inhalts auf die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Die gibt aber wenig bis nichts her - aber das trifft die Handlung recht gut.


    Von einer spannenden Krimi-Handlung ist weit und breit nichts zu lesen. Erst kurz vor Schluss kommt es zu einem Tötungsdelikt im Affekt. 

    Die Handlung ist geteilt in einen Handlungsstrang in aktueller Zeit. Hier geht es um eine zerrüttete Ehe, deren Bestand oder Nichtfortbestand von den Protagonisten durch einen Urlaub im "Haus der Schwestern"  geklärt werden soll. Leider schneit man dort ein und eine selbstgerechte Ehefrau liest in einer Art Tagebuch von Ereignissen in diesem Haus in der Vergangenheit. Dieser Buchteil ist seitenmässig der kleinere Teil.

    Der Schwerpunkt des Buches liegt auf der Zeit der 10er bis 40er Jahre des vergangenen Jahrhunderts und schildert das Leben der damaligen Bewohner, insbesondere der Frances Gray. Auch diese Protagonistin wird sehr negativ gezeichnet, eine ichbezogene Frau, die alle um sich herum von sich stösst. Statt einer Krimihandlung werden hier "Ausflüge" in das Grauen des 1. Weltkriegs gemacht und auch in die Zeit des 2. Weltkrieges.

    Das Buch ist eher eine Schicksalsschmonzette und ich empfinde die Anpreisung auf dem Cover als "Kriminalroman" als grob irreführend!
    Ich habe mehrfach kurz davor gestanden, das Buch ob seiner Langatmigkeit abzubrechen. Nur aufgrund der bei dieser Autorin nicht zu bezweifelnden guten Formulierkunst habe ich mich zu einem (nur sehr bedingt verdienten) zweiten Stern entschieden.

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    katzekatzekatzes avatar
    katzekatzekatzevor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ich habe es einfach nur verschlungen innerhalb von eineinhalb Tagen.
    Rezension "Das Haus der Schwestern"

    Nachdem mich damals "Der fremde Gast" nicht so überzeugen konnte, tut es dieses Buch umso mehr.


    Es erzählt die Geschichte einer starken Frau - Frances Gray - die ihrer Zeit voraus war. Geboren Ende des 19. Jahrhunderts in eine gut situierte Familie mit alten Werten und einer kleinen Schwester, die der Sonnenschein aller ist, geht sie ihren eigenen Weg. Schlägt eine Heirat aus, geht nach London und gerät mitten hinein in die Suffragettenbewegung, geht durchs Gefängnis, Widerstand, hinter der Front als Schwesternhelferin im ersten Weltkrieg und Depressionen und findet sich nach und nach selbst. Sogar der Bruch mit dem Vater bringt sie nicht von ihrem Weg ab und dann gibt es natürlich noch einen Mann, zu dem sie über ein halbes Jahrhundert etwas ganz Besonderes verbindet...

    Ich mag das Buch wirklich sehr. Gerade die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts ist so unruhig, vor allem durch die zwei Weltkriege, wirtschaftliche Depression und dem Kampf der Frau für Unabhängigkeit.
    Frances ist eine unglaublich starke Protagonistin mit Ecken und Kanten und gerade das macht sie so sympathisch. Sie behauptet sich, sich selbst und anderen gegenüber, die ihren Weg kreuzen und bewahrt sich während der ganzen Zeit Integrität und Unabhängigkeit.

    Das Buch ist sehr spannend geschrieben - hin- und wieder verirrt sich eine kleine Länge hinein, aber nicht so dass es besonders störend wäre. Was mir besonders gut gefällt ist, dass dieses Buch ohne eine melodramatische Liebesgeschichte auskommt - die Liebesgeschichte hält sich dezent im Hintergrund und fließt genau richtig portioniert in die Story mit ein.

    Das Ende ist spannend, aber leider auch ein bisschen vorhersehbar, deshalb insgesamt nur vier Sterne anstatt fünf.

    Aber es lohnt sich aufjedenfall :)

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    Franzip86s avatar
    Franzip86vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Tolles Buch!
    Das Haus der Schwestern

    Inhalt: Barbara und Ralph fahren über die Weihnachtsfeiertage nach Yorkshire in das Haus von der älteren Dame Laura.

    Nachdem Barbara und Ralph wegen einem Schneesturm eingeschneit sind. Findet Barbara ein Manuskript von einer früheren Bewohnerin. Dieses Manuskript birgt ein Geheimnis, was man noch bis in die Gegenwart spürt....

    Dies ist mein 2. Roman von Charlotte Link und es hat mir sehr gut gefallen.

    Ich vergebe nur 4 Sterne, da es mir zum Schluss etwas langatmit wurde, aber im großen und ganzen Buch eine spannende Geschichte. Die Charaktere wirken sehr autentisch und die Geschichte selber ist auch sehr gelungen.

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    Frau-Aragorns avatar
    Frau-Aragornvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Das beste Buch von Charlotte Link, das ich bisher gelesen habe!
    Gut konstruiert, bestens recherchiert und sehr gelungen!

    Von Charlotte Link kannte ich bisher nur ihre Thriller, die ich oftmals als etwas langatmig und zu konstruiert empfand. 
    Diese Art zu schreiben, hat sich in DIESEM Buch allerdings als absoluter Vorteil erwiesen. 


    Die Geschichte um eine Geschichte ist sehr gut durchdacht, spannend und eindringlich erzählt und hat keine Längen zu verzeichnen. Charlotte Link gelingt es in diesem Buch wirklich sehr gut die Protagonisten aufzubauen und gerade weil diese meist ziemlich unsympathisch sind, liest sich alles sehr authentisch und real. 


    Der Aufbau der Geschichte, in der die Protagonistin eine Geschichte liest, die ihre Wellen bis in die Gegenwart schlägt find ich richtig klasse. Die Autorin beweist dabei ein super Gefühl für Timing. 


    Dieser Roman umfasst eine Zeitspanne von fast 90 Jahren und bleibt dabei sehr gut recherchiert und realitätsnah. Besonders gefällt mir die Sprache, die sich in den verschiedenen Abschnitten immer authentisch mitentwickelt. 


    Wirklich ein sehr gelungenes, fesselndes Buch, das mir besser gefällt, als jedes andere, das ich von der Autorin gelesen habe!

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    Holzi77s avatar
    Holzi77vor 2 Jahren
    Super

    Eines ihrer besten Bücher finde ich!

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    UKos avatar
    UKovor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Fesselnd.
    CL ist Bestform

    Spannend bis zu letzten Seite

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    anma112015s avatar
    anma112015vor 2 Jahren
    Familiendrama im Schneesturm verpackt

    Charlotte Link begeistert nicht nur durch Psycho-Thriller sondern einmal mehr mit einer Familiengeschichte. Rahmenhandlung dieses Romanes ist ein durch einen Schneesturm von der Umwelt abgeschnittenes Ehepaar aus Deutschland, das versuchen will, seine Beziehung wieder in den Griff zu bekommen. Durch Zufall bekommt die Frau ein "Manuskript" über die ehemaligen Besitzer des "Ferien"-hauses in die Hände. Sie verschlingt es buchstäblich, so dass auch wir zum Mitleser des Familiendramas werden.

    Fazit:

    Nicht unbedingt das beste Buch von Charlotte Link. Jedoch kommen Freunde von Familiengeheimnissen auf ihre Kosten.

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    Isabelfras avatar
    Isabelfravor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Dieses Buch hat mich nicht überzeugt. Sehr langatmig und kein überzeugendes Ende!
    Rezension: Das Haus der Schwestern

    Mittlerweile habe ich zwei oder drei Bücher schon von Charlotte Link gelesen, welche mich beide echt begeistert hatten. Demnach waren meine Erwartungen an dieses Buch entsprechend hoch. Jedoch wurde es denen nicht gerecht.

    In dem Buch handelt es sich um das Ehepaar Ralph und Barbara Amberg aus Deutschland, die über Weihnachten nach Yorkshire reisen, um ihre kaputte Ehe zu retten und wieder zu einander zu finden. Da sie zu geschneit werden durchstöbert Barbara das Haus und findet ein Manuskript, der bereits verstorbenen Frances Gray, derer Familie das Haus damals gehörte und liest es. Somit gibt es in dem Buch immer wieder Zeitsprünge, mal die Gegenwart aus Barbara's und Ralph's Sicht, dann die von Laura, der derzeitigen Besitzerin des Farmhauses und der Rückblende, bzw. Geschichte von Frances Gray.
    Diesen Sprüngen kann man gut folgen. Es ist kein Problem sich zu orientieren aus welcher Sicht man gerade liest, auch in die Personen kann man sich gut hineinversetzen. Anders bin ich es von C. Link auch nicht gewohnt.
    Jedoch ist dieses Buch einfach derart langatmig, dass ich schnell die Lust am Lesen verlor. Mich interessierte eigentlich teilweise nur was nun zwischen Frances und John geschah, der ein Freund aus ihrer Kindheit ist. Hierzu will ich aber auch nicht allzu viel verraten.

    Abschließend ist zu sagen, dass mich das Buch nicht überzeugt hat. Ich hatte keinen Spaß daran es zu lesen und habe nebenbei immer neue Bücher angefangen zu lesen. Klar hat es seine spannenden Zeilen, wo man wirklich wissen will was nun geschieht, aber 200 Seiten weniger hätten definitiv auch nicht geschadet. Auch das Ende hat mich hier diesmal nicht überzeugt.

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    tragalibross avatar
    tragalibrosvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Super!
    Rezension zu "Das Haus der Schwestern" von Charlotte Link

    Westhill House in Yorkshire, soll das Weihnachtsurlaubsziel von Barbara und ihrem Mann Ralph werden.
    Als die beiden aufgrund eines Schneesturms eingeschneit werden und in dem kleinen Häuschen festsitzen, stößt Barbara auf ein Manuskript, das eine dramatische Familiengeschichte und ein Geheimnis offebart, dessen Auswirkungen bis in die Gegenwart zu spüren sind...

    Ich habe bisher noch nicht viele Bücher von Charlotte Link gelesen und hatte dieses Exemplar schon etwas länger ungelesen und leicht verstaubt im Bücherregal stehen.
    Jetzt frage ich mich: Wieso?
    Dieser Roman ist wahnsinning spannend. Er enthält nicht nur eine sehr interessante und wechselvolle Familiengeschichte zur Zeit des ersten und zweiten Weltkrieges, sondern hat auch einen Part in der Gegenwart, der mich sehr angesprochen hat.

    Die Autorin vermittelt mit ihren Schreibstil eine dichte und tiefgründige Geschichte, beschreibt Menschen, Handlungen und Orte mit einer tollen Intensität, sodass man von der Lektüre vollkommen gefangen ist. Ich habe den über 600 Seiten langen Roman in knapp anderthalb Tagen durchgeschmökert.
    Dieses Buch beinhaltet, neben der vergangenen Familiengeschichte auch Elemente eines Liebesromans und sogar eines Thrillers. Einfach toll!
    Die Charaktere sind sehr vielschichtig und wirken ungemein plastisch. Man könnte fast meinen, sie kommen jeden Augenblick durch die eigene Haustür.

    Ich bin begeistert vom "Haus der Schwestern" und kann an dieser Stelle, neben meiner 5-Sterne-Bewertung, auch eine Leseempfehlung aussprechen.

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    Katharina97s avatar
    Katharina97vor 2 Jahren
    Das Haus der Schwestern

    Ich hatte das Buch zufällig gefunden und da ich den Schreibstil der Autor sehr mag, musste ich es einfach lesen.

    Die Geschichte an sich ist echt gut und diese wird als Rückblick dargestellt. Somit verschmelzen die beiden Geschichten zu einer und man fiebert direkt mit. Dazu überlegt man immer weiter und versucht sich selber einen Geschichte zu erschließen.

    Die Charakter sind ziemlich eigenwillig und schwierig. Sie haben ihre genauen zugeschriebenen Eigenschaften, die nicht nur die Leser, sondern auch die andren Charakter bemerken. Jedoch habe ich die Hauptperson trotzdem schnell ins Herz geschlossen und konnte sogar mir ihr fühlen.

    Das Buch wird durch das Jahresdatum in Kapitel getrennt, was ich gut finde. Dazu werden mehrer Kriegsdaten genannt, was mich persönlich sehr interessiert hat. Der einzige Kritikpunkt sind die langen Kapitel, die sich teilweise über mehrer Seiten hinzogen. Das war etwas lästig, da ich nie wusste wo ich aufhören soll.

    Insgesamt bin ich begeistert von diesen Buch und kann es weiterempfehlen. 

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