Charlotte Link Das Haus der Schwestern

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Inhaltsangabe zu „Das Haus der Schwestern“ von Charlotte Link

Fesselnd, abgründig, raffiniert Westhill House, ein einsames Farmhaus im Hochmoor Yorkshires. Ehemals Schauplatz einer wechselvollen Familiengeschichte – und jahrzehntelang Hüter eines bedrohlichen Geheimnisses. Bis eine Fremde kommt und wie zufällig die Mauern des Schweigens zum Einsturz bringt …

Ein Buch, dass mich lange Zeit - auch nach dem lesen- in seinen Bann zog...

— Anjalena
Anjalena

Fesselnd.

— UKo
UKo

prinzipiell eine tolle Geschichte; Anfang jedoch zu langatmig und Ende zu offen..

— cassandrad
cassandrad

Leider nicht mein Fall. War mir zu langatmig, ewig passiert nichts. Ca. bei der Hälfte abgebrochen. Bin besseres von Charlotte Link gewöhnt.

— BettinaForstinger
BettinaForstinger

Dieses Buch hat mich nicht überzeugt. Sehr langatmig und kein überzeugendes Ende!

— Isabelfra
Isabelfra

Eine sehr tolle Geschichte, die alles zu bieten hat. Leider war mir das Ende etwas zu offen.

— SaSu13
SaSu13

Super!

— tragalibros
tragalibros

Ein vielseitiger Roman. Familiengeschichte, Liebe, am Ende zur Abrundung nochmal richtig spannend wie ein Thriller. Toller Lese-Genuss.

— Avinja
Avinja

spannend zwischen den verschiedenen Zeiten hin und her zu springen ,Gegenwart und Vergangenheit,

— marylou1968
marylou1968

Ein großartiger Roman, der mich tief berührt hat! Die Geschichte einer außergewöhnlich starken Frau!

— Bookpoint
Bookpoint

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    Das Haus der Schwestern
    Holzi77

    Holzi77

    22. March 2017 um 13:46

    Eines ihrer besten Bücher finde ich!

  • CL ist Bestform

    Das Haus der Schwestern
    UKo

    UKo

    11. February 2017 um 19:58

    Spannend bis zu letzten Seite

  • Familiendrama im Schneesturm verpackt

    Das Haus der Schwestern
    anma112015

    anma112015

    07. October 2016 um 14:42

    Charlotte Link begeistert nicht nur durch Psycho-Thriller sondern einmal mehr mit einer Familiengeschichte. Rahmenhandlung dieses Romanes ist ein durch einen Schneesturm von der Umwelt abgeschnittenes Ehepaar aus Deutschland, das versuchen will, seine Beziehung wieder in den Griff zu bekommen. Durch Zufall bekommt die Frau ein "Manuskript" über die ehemaligen Besitzer des "Ferien"-hauses in die Hände. Sie verschlingt es buchstäblich, so dass auch wir zum Mitleser des Familiendramas werden. Fazit: Nicht unbedingt das beste Buch von Charlotte Link. Jedoch kommen Freunde von Familiengeheimnissen auf ihre Kosten.

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  • Rezension: Das Haus der Schwestern

    Das Haus der Schwestern
    Isabelfra

    Isabelfra

    27. September 2016 um 10:55

    Mittlerweile habe ich zwei oder drei Bücher schon von Charlotte Link gelesen, welche mich beide echt begeistert hatten. Demnach waren meine Erwartungen an dieses Buch entsprechend hoch. Jedoch wurde es denen nicht gerecht. In dem Buch handelt es sich um das Ehepaar Ralph und Barbara Amberg aus Deutschland, die über Weihnachten nach Yorkshire reisen, um ihre kaputte Ehe zu retten und wieder zu einander zu finden. Da sie zu geschneit werden durchstöbert Barbara das Haus und findet ein Manuskript, der bereits verstorbenen Frances Gray, derer Familie das Haus damals gehörte und liest es. Somit gibt es in dem Buch immer wieder Zeitsprünge, mal die Gegenwart aus Barbara's und Ralph's Sicht, dann die von Laura, der derzeitigen Besitzerin des Farmhauses und der Rückblende, bzw. Geschichte von Frances Gray. Diesen Sprüngen kann man gut folgen. Es ist kein Problem sich zu orientieren aus welcher Sicht man gerade liest, auch in die Personen kann man sich gut hineinversetzen. Anders bin ich es von C. Link auch nicht gewohnt. Jedoch ist dieses Buch einfach derart langatmig, dass ich schnell die Lust am Lesen verlor. Mich interessierte eigentlich teilweise nur was nun zwischen Frances und John geschah, der ein Freund aus ihrer Kindheit ist. Hierzu will ich aber auch nicht allzu viel verraten. Abschließend ist zu sagen, dass mich das Buch nicht überzeugt hat. Ich hatte keinen Spaß daran es zu lesen und habe nebenbei immer neue Bücher angefangen zu lesen. Klar hat es seine spannenden Zeilen, wo man wirklich wissen will was nun geschieht, aber 200 Seiten weniger hätten definitiv auch nicht geschadet. Auch das Ende hat mich hier diesmal nicht überzeugt.

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  • Rezension zu "Das Haus der Schwestern" von Charlotte Link

    Das Haus der Schwestern
    tragalibros

    tragalibros

    07. August 2016 um 20:42

    Westhill House in Yorkshire, soll das Weihnachtsurlaubsziel von Barbara und ihrem Mann Ralph werden. Als die beiden aufgrund eines Schneesturms eingeschneit werden und in dem kleinen Häuschen festsitzen, stößt Barbara auf ein Manuskript, das eine dramatische Familiengeschichte und ein Geheimnis offebart, dessen Auswirkungen bis in die Gegenwart zu spüren sind...Ich habe bisher noch nicht viele Bücher von Charlotte Link gelesen und hatte dieses Exemplar schon etwas länger ungelesen und leicht verstaubt im Bücherregal stehen. Jetzt frage ich mich: Wieso?Dieser Roman ist wahnsinning spannend. Er enthält nicht nur eine sehr interessante und wechselvolle Familiengeschichte zur Zeit des ersten und zweiten Weltkrieges, sondern hat auch einen Part in der Gegenwart, der mich sehr angesprochen hat. Die Autorin vermittelt mit ihren Schreibstil eine dichte und tiefgründige Geschichte, beschreibt Menschen, Handlungen und Orte mit einer tollen Intensität, sodass man von der Lektüre vollkommen gefangen ist. Ich habe den über 600 Seiten langen Roman in knapp anderthalb Tagen durchgeschmökert. Dieses Buch beinhaltet, neben der vergangenen Familiengeschichte auch Elemente eines Liebesromans und sogar eines Thrillers. Einfach toll!Die Charaktere sind sehr vielschichtig und wirken ungemein plastisch. Man könnte fast meinen, sie kommen jeden Augenblick durch die eigene Haustür. Ich bin begeistert vom "Haus der Schwestern" und kann an dieser Stelle, neben meiner 5-Sterne-Bewertung, auch eine Leseempfehlung aussprechen.

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  • Das Haus der Schwestern

    Das Haus der Schwestern
    Katharina97

    Katharina97

    18. May 2016 um 14:24

    Ich hatte das Buch zufällig gefunden und da ich den Schreibstil der Autor sehr mag, musste ich es einfach lesen.Die Geschichte an sich ist echt gut und diese wird als Rückblick dargestellt. Somit verschmelzen die beiden Geschichten zu einer und man fiebert direkt mit. Dazu überlegt man immer weiter und versucht sich selber einen Geschichte zu erschließen.Die Charakter sind ziemlich eigenwillig und schwierig. Sie haben ihre genauen zugeschriebenen Eigenschaften, die nicht nur die Leser, sondern auch die andren Charakter bemerken. Jedoch habe ich die Hauptperson trotzdem schnell ins Herz geschlossen und konnte sogar mir ihr fühlen.Das Buch wird durch das Jahresdatum in Kapitel getrennt, was ich gut finde. Dazu werden mehrer Kriegsdaten genannt, was mich persönlich sehr interessiert hat. Der einzige Kritikpunkt sind die langen Kapitel, die sich teilweise über mehrer Seiten hinzogen. Das war etwas lästig, da ich nie wusste wo ich aufhören soll.Insgesamt bin ich begeistert von diesen Buch und kann es weiterempfehlen. 

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  • Für mich nur ein mittelmäßiger Roman von Charlotte Link

    Das Haus der Schwestern
    sommerlese

    sommerlese

    17. April 2016 um 15:30

    "*Charlotte Link*" schrieb den Roman "*Das Haus der Schwestern*", der 2010 im "*Blanvalet Verlag*" erschien. Zu Weihnachten verreist das deutsche Ehepaar Barbara und Ralph Amberg, beide sind Juristen. Es geht in ein einsames Farmhaus im Hochmoor von Yorkshire und schon in der ersten Nacht schneien sie ein und sind von der Außenwelt abgeschnitten. Barbara findet zufällig ein Manuskript, das im Haus versteckt war. Geschrieben hat es Frances Gray, die frühere Besitzerin von Westhill. Frances war recht fortschrittlich und politisch engagiert und schildert ihren eigenen Werdegang, ihre Familie und unglückliche Liebe. In der Ehe der Ambergs kriselt es, Barbara verbeisst sich in das Manuskript und die verdrängten Probleme der Eheleute treten an die Oberfläche. Dieser Roman ist im typisch fesselnden Charlotte Link-Schreibstil gehalten, der trotz der über 600 Seiten spielend über die Geschichte hinweg trägt. Die Rückblenden zur Lebensgeschichte der Gray-Schwestern haben mir sehr gut gefallen. Es ist eine historische Reise, die schonungslose Einblicke in die Zeit der Weltkriege und in die Frauenbewegung in England ermöglicht. Frances schliesst sich den Suffragetten an, die für das Frauenwahlrecht kämpften. Auch die quälenden Erinnerungen von überlebenden Soldaten an ihre Kämpfe im ersten Weltkrieg werden deutlich beschrieben. Hier offenbahren sich folgenschwere Schicksalsschläge in Frances Grays Leben. Man erlebt eine andere Generation hautnah mit und erlebt, unter welch schwierigen Umständen Frances damals schon fortschrittlich gedacht und sich durchgesetzt hat. Angeblich identifiziert sich Barbara mit Frances, ich konnte jedoch keine gemeinsamen Punkte erkennen. Barbaras Verhalten wirkt einfach nur haarsträubend und irrational. Der wesentliche Bezug der Frauenfiguren miteinander fehlt mir leider. Wer Familiengeschichten aus dem 20. Jahrhundert Englands mag oder Charlotte Link Romane gerne liest, dem ist das Buch zu empfehlen.

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  • Ein starke Frau

    Das Haus der Schwestern
    hymo

    hymo

    15. April 2016 um 08:21

    Das Haus der zwei Schwestern Dieses Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Es spielt in der Zeit von 1910 – 1943 bzw. 1996. Eigentlich mag ich keine historischen Romane, aber dieses Buch ist so toll geschrieben, spannend und man möchte immer wissen „wie geht es jetzt weiter“ Zum Buch: Hauptperson ist France. France lebt abgeschieden in einem Dorf im Norden Englands mit ihrer Haushälterin Laura. Kurz vor Ihrem Tod schreibt sie eine Biografie der ersten Jahre. 1996 schenkt Barbara Ihren Mann Ralph eine Reise über Weihnachten und dem 40. Geburtstag von Ralph. Sie nisten sich in das ehemalige Haus von France ein und sind am nächsten Tag von der Außenwelt abgeschnitten (Schneekatastrophe). Durch Zufall findet Barbara das oben genannte Manuskript und nimmt uns mit in die Zeit vor und nach dem 1. und 2. Weltkrieg und wir bekommen die Schicksalsschläge, die Dramen von France und der Familie Grey mit. Mehr wird nicht verraten  - unbedingt lesen.

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  • Reise in die Vergangenheit

    Das Haus der Schwestern
    MademoiselleMeow

    MademoiselleMeow

    14. February 2016 um 13:12

    Am Anfang hat mich das Buch nicht so sehr gefesselt. Mich hat die Geschichte zwar von Anfang an interessiert, aber mir haben 2-3 Seiten am Tag gereicht, wenn ich sowieso keine Zeit hatte. Das änderte sich mit den Memoiren von Frances Gray, da habe ich dann gar nicht mehr aufhören können, egal wie viel ich eigentlich zu tun hatte. Woran lag‘s? Das von Eheproblemen geplagte Paar in der Gegenwart ist langweilig und unsympathisch. Eigentlich ist ihre, oder eher Barbaras, einzige sinnvolle Aufgabe, die versteckten Aufzeichnungen von Frances zu finden. Alles was davor, dazwischen und danach passiert, hätte man sich getrost schenken können. Die Personen in der Gegenwart mögen immer etwas weniger interessant sein, aber ich weiß nicht, da hätte man wirklich eine bessere Nebenhandlung erschaffen können. Entschädigt wird man aber durch die Aufzeichnungen von Frances Gray, die 1907 beginnen und bis in den 2. Weltkrieg reichen. Damit werden die Teile der Geschichte behandelt, die in diesem Jahrhundert am interessantesten waren. Besonderes Augenmerk wird hier auf die Suffragetten Bewegung gelegt. Über die habe ich schon in einem Roman von Katherinne Webb gelesen und auch da kamen die Methoden der Zwangsernährung im Holloway Gefängnis vor. Bei Charlotte Link wird alles allerdings noch schonungsloser beschrieben. Man lernt eine junge, störrische Frances kennen, die ihren großen Bruder vergöttert und ihre kleine Schwester verachtet, weil diese ihrer Meinung nach so hübsch wie stumpfsinnig ist und dafür von allen geliebt wird. Frances dagegen, muss um Anerkennung viel mehr kämpfen. Mit John Leigh haben wir das Love Interest des Romans und zwar gleich mehrerer Frauen, im Laufe der Jahrzehnte. Seine einzig wahre Liebe bleibt aber immer Frances und das ist eine wirklich schöne, tragische, aber keineswegs sentimentale Liebesgeschichte. Bei einem Liebesbekenntnis sind mir sogar fast die Tränen gekommen, weil es einfach so romantisch war, ohne dabei schmalzig zu sein. Obwohl die unkonventionelle Liebesgeschichte eine zentrale Rolle spielt, ist es kein Liebesroman. Protagonistin Barbara liest, genau wie wir, die Lebensgeschichte von Frances Gray, die schon als junges Mädchen lernen muss, wie hart das Leben ist, das es nie wieder unbeschwert sein wird und das man einfach das Beste aus jeder Situation machen muss. Ich mochte den Charakter sehr, obwohl er oft auch kalt und hasserfüllt wirkte. Ich konnte ihre Gefühle verstehen und fand es bewundernswert, wie sie aus jeder Situation gestärkt hervor ging. Denn egal wie schlimm alles ist, es muss irgendwie weitergehen. Die Figur John Leigh war oft ein Idiot und man fragt sich, warum er dieses und jenes tut, wo er doch Frances liebt. Eigentlich eine Figur, der man permanent eine schmieren will, aber weil Frances so souverän mit all dem umgeht, tut man das als Leser auch und arrangiert sich damit. Alle anderen Figuren in der Vergangenheit sind ebenso gut gelungen, alle sehr verschieden und einzigartig, aber es würde den Rahmen sprengen, jetzt alle abzuarbeiten. Schade fand ich nur, dass wir einige Passagen nicht zu lesen und von Barbara nur zusammengefasst bekamen, was von dem bis dem Jahr passiert ist. Aber dann wäre das Buch wohl zu lang geraten. So bekommen wir ein etwas unwürdigen Abschluss von Frances‘ Memoiren zu lesen. Ich für meinen Teil, hätte ja gerne noch ein paar Auszüge aus Frances‘ Leben nach Tag X gehabt. Mit dem Ende der Memoiren ist das Buch aber noch nicht zu Ende, denn wir haben ja noch die Handlung in der Gegenwart. Frau Link dachte wohl, alles was dem Roman jetzt noch fehlt, ist ein ordentlicher Schuss Erotik und Action. Und das ging ja so was von in die Hose. Absolut bescheuert und überflüssig. Anstatt das Ehepaar eine abschließende Entscheidung bezüglich der Ehe (ich wäre für Trennung gewesen) treffen zu lassen, baut man hier noch eine Verbindung zu den Nachkommen der Personen aus der Vergangenheit auf. Barbara fängt an völlig kopflos zu handeln und sorry, dafür kann nicht mal die Leidenschaft entschuldigen. Auch die Dialoge fangen hier an unterirdisch zu werden und es tut fast weh, weiterzulesen, weil mit jedem Satz mehr zunichte gemacht wird. Ich verstehe einfach nicht, warum man es hier nicht bei einem seichten leichten Ende belassen hat, nach dem die Memoiren ja einen Abschluss hatten, der dramatisch genug war. Naja, am Ende siegt das Gute, so viel sei gesagt. Auch wenn mich das Ende Ende maßlos enttäuscht hat, schließe ich nicht aus, das Buch noch einmal zu lesen. Frances‘ Geschichte war einfach so unterhaltsam und ereignisreich. Mal eine untypische Buchheldin und das hat mir sehr gefallen. Ich kann euch das Buch empfehlen, vor dem blöden Schluss seid ihr ja jetzt gewarnt und vielleicht finden einige auch Gefallen daran.

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  • Ein Haus in Yorkshire..

    Das Haus der Schwestern
    thiefladyXmysteriousKatha

    thiefladyXmysteriousKatha

    22. October 2015 um 19:00

    Das Haus der Schwestern Ich wollte schon sehr lange ein Buch von Charlotte Link lesen, aber wusste nie womit ich beginnen soll. Im Herbsturlaub auf Mallorca habe ich nun dieses historische Familiendrama gelesen und war sehr begeistert. Bestimmt werde ich noch mehr von Charlotte Link lesen. Inhalt Die Geschichte handelt von der Weihnachtsreise eines deutschen Ehepaares, Barbara und Ralph Amberg, die beide als Juristen tätig sind. Sie reisen ins Hochmoor von Yorkshire und die Reise verläuft für beide ganz anders als geplant. Schon in der ersten Nacht schneien sie auf Westhill House, ein einsames Farmhaus im Hochmoor Yorkshires, ein und sind von der Außenwelt abgeschnitten. Barbara findet zufällig ein dickes Manuskript, das im Haus versteckt war. Es ist von Frances Gray, jener Frau, der Westhill einmal gehört hat, in der dritten Person über sich selbst geschrieben. Das Manuskript schildert das Leben von Frances, die schon vor dem ersten Weltkrieg fortschrittlich und politisch engagiert war, und ihre Entwicklung bis heute, ihre Familie und unglückliche Liebe. Die knapper werdenden Vorräte machen dem Paar zu schaffen und auch verdrängte Beziehungsprobleme der beiden Protagonisten kommen an die Oberfläche.. Meinung Ich bin ein großer Fan von Familiengeheimnissen und Geschichten die auf zwei Zeitebenen spielen. In diesem Buch bekommt man direkt beides und genau das hat mir so sehr gefallen. Die historische Zeitebene, welche vor dem ersten Weltkrieg beginnt hat mir viel besser gefallen als die in der Gegenwart und war auch um einiges interessanter /spannender. Frances war eine sehr interessante Protagonistin, die nicht immer sympathisch auftrat aber ich mag Figuren mit Ecken und Kanten lieber als zu nette stille Frauen. Das Thema Frauenwahlrecht finde ich sehr spannend und werde mich in Zukunft noch weiter zu den Aufständen der frauen dieser Zeit informieren. Frances Entwicklung bis ins hohe Alter zu verfolgen fand ich auch sehr interessant , auch wenn sie sich meiner Meinung nach zum negativen hin entwickelt hat. Man hat wirklich das Gefühl durch die Lektüre dieses Buches die Lebensgeschichte einer ganzen Familie zu kennen. Auch der zweite Weltkrieg wird verarbeitet, was mich immer besonders interessiert. Die Geschichte in der Gegenwart war ebenfalls unterhaltsam, da sich diese um häufig auftretende Probleme im Eheleben dreht. Barbaras innere Konflikte waren nachvollziehbar aber leider hat man am Ende nicht erfahren ob sie und ihr Mann ihre Probleme nun vollkommen gelöst haben. Das Ende ist auch mein einziger Kritikpunkt. Es wurde auf einmal sehr Thriller-artig obwohl man hier einen (historisch angehauchten) Roman vor sich hat. Außerdem passte das Ende in meinen Augen nicht ganz zum Rest der Geschichte. Trotzdem kann ich dieses Buch wirklich empfehlen!

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  • Etwas für lange, spannende Lesestunden!

    Das Haus der Schwestern
    DarkReader

    DarkReader

    09. July 2015 um 01:42

    Inhalt: Westhill House, ein einsames Farmhaus im Hochmoor Yorkshires. Ehemals Schauplatz einer wechselvollen Familiengeschichte - und jahrzehntelang Hüter eines bedrohlichen Geheimnisses. Bis eine Fremde kommt und wie zufällig die Mauern des Schweigens zum Einsturz bringt.... ****************** Das Buch liegt schon lange auf meinem SuB und ich muss sagen, dass ich  mich ärgere, ich hätte es längst lesen sollen. Denn es ist richtig gut! Spannend, geheimnisvoll, mit interessanten Charakteren in einer großartig beschriebenen Kulisse. Es war mein erstes Buch dieser Autorin, aber es wird sicher nicht mein letztes sein! Der Schreibstil gefällt mir außerordentlich gut, flüssig und sehr schön zu lesen. Ihre Charaktere haben Tiefe, einige mochte ich, andere hasste ich. Detailierte Beschreibungen der Örtlichkeiten und Schauplätze, sowohl in der Gegenwartsgeschichte als auch in der Vergangenheit rundeten das Lesevergnügen ab. Kurzum: ein Buch, dass ich wärmstens empfehlen kann.  

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  • Das Haus der Schwestern - toll, einfach toll

    Das Haus der Schwestern
    Ilovebooks77

    Ilovebooks77

    27. February 2015 um 15:01

    Dieses Buch war das erste von Charlotte Link für mich und es war gleich ein Einstiegsvolltreffer. Ich war sofort drin in der Geschichte, fasziniert von der Charakteren und wollte einfach immer nur wissen, wie es mit jedem von ihnen weitergeht. Eine tolle, verzwickte und spannende Geschichte über das turbulente Leben einer Frau, die zwei Weltkriege miterlebt und sich durchs Leben gekämpft hat. Und auch wenn sie am Ende etwas schlimmes getan hat, kam ich nicht umhin, Verständnis und Symphatie für sie zu haben.  Ich hatte die ca. 600 Seiten in 4 Tagen durch und war fast traurig, als es zu Ende war. Hätten gerne nochmal 600 Seiten sein können.  Toller Roman. Absolut empfehlenswert.

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  • Das Haus der Schwestern

    Das Haus der Schwestern
    nasa

    nasa

    27. February 2015 um 14:59

    Dies war wieder ein gewohnter Charlotte Link Roman. Dies ist keiner ihrer üblichen Psycho Thriller sondern eine spannende historische Familiensaga, die die verschiedensten Wendungen hat. Aber auch das kann Charlotte Link. Sie schafft es den Leser von Anfang an zu fesseln und immer wieder verzwickte Wege zu schaffen um dann alle zu überraschen was noch passiert. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es war zwar stellenweise zäh, aber hat dadurch die Spannung nicht eingebüßt.  Es gibt zwei Erzählstränge die scheinbar überhaupt nichts miteinander zu tun haben. Aber am Ende doch zusammen finden. Barbara und Ralph planen einen Kurzurlaub in Nordengland. Dazu haben sie ein Haus gemietet was ziemlich abseits von allem anderen ist. Sie wollen so ihre Ehe retten die kurz vor dem Scheitern steht.  Schon nach kurzer Zeit sind die beiden eingeschneit, haben kaum Lebensmittel, kein Telefon und kein Strom. Sie sind von der Außenwelt komplett abgeschnitten.  Als Barbara auf der such e nach Brennholz ist findet sie ein Manuskript von Frances Grey, der ehemaligen Besitzerin des Landhauses. Da es für Barbara und Ralph eh nichts zu tun gibt und sie kaum über ihre Probleme reden beschließt Barbara das Manuskript zu lesen. So lernt sie  die Geschichte des Hauses und der Personen kennen die dort einmal gelebt haben. Sie stößt auf ein turbulentes leben und ein düsteres Geheimnis. Dies ist ein toller historischer mit einer  Familiensaga befindlicher Roman. Was ich an diesen Romanen von Charlotte Link toll finde ist wie sie die weibliche Hauptprotagonistin beschreibt. Sie sind immer taff, brauchen aber auch Liebe eigentlich sind sie einem unsympathisch aber auf eine gewisse Weise mag man sie doch. Es sind immer interessante Persönlichkeiten.   Das Buch hat sich durch den flüssigen Schreibstil der Autorin gut und schnell lesen lassen. Auch wenn es ein paar zähe Momente gab habe ich es doch gerne gelesen.

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  • Eine Geschichte in der Geschichte

    Das Haus der Schwestern
    Rusty78

    Rusty78

    Inhalt Die erfolgreiche Anwältin Barbara und ihr Mann Ralph fahren über Weihnachten nach Yorkshire in das alte Herrenhaus Westhill House – ein Geburtstagsgeschenk für Ralph und gleichzeitig der halbherzige Versuch Barbaras, ihre Ehe zu retten. Das Haus wird ihnen von der alten Besitzerin überlassen, die - knapp bei Kasse - zu ihrer Schwester in Urlaub fährt – und kaum sind Barbara und Ralph allein, werden sie von einem Blizzard überrascht und eingeschneit. Sie haben kaum Vorräte und müssen nun lernen, was es heißt, wirklich Hunger zu haben. Auf der Suche nach Feuerholz stolpert Barbara buchstäblich in ein Geheimversteck, aus dem sie ein Manuskript der letzten Herrin von Westhill House zieht. Sie vertieft sich in die Geschichte und muss feststellen, dass die Autobiografie von Frances Gray bis heute ihre Spuren hinterlässt. Frances Gray wächst behütet in Westhill House auf, doch nach einem Bruch mit ihrer Familie geht sie nach London, wo sie mit den Suffragetten sympathisiert und unter anderem die Erfahrung machen muss, im Gefängnis zwangsernährt zu werden. Eine unerfüllte Liebe und zwei Weltkriege tun ihr übriges. Frances' Leben wird also vor Barbara ausgebreitet und dieses Leben hat es wirklich in sich… Meinung Eine außergewöhnliche Familiensaga, die in zwei Zeitebenen spielt. Die Idee, dass Barbara Frances‘ Manuskript liest, ist wirklich gut. Und diese beiden sind die starken, eigenwilligen Heldinnen dieses Romans. Gut recherchiert und mit außergewöhnlichen Charakteren gespickt war es ein großes Vergnügen, diese Geschichte zu lesen. Vielleicht nicht ganz so spannend, wie man es von Charlotte Link gewohnt ist, zieht die Autorin gegen Ende das Tempo aber nochmal an, und es kommen ungeheuerliche Dinge ans Licht – der Showdown ist aufregend! Ich habe außerdem das Hörbuch mit Franziska Bronnen gehört, die den Figuren ihre intensive Persönlichkeit einhaucht, Bronnens etwas „verschnupfte“ Stimme passt hervorragend zu Frances und deren Geschichte!

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  • Die Westhill-Farm

    Das Haus der Schwestern
    Bellexr

    Bellexr

    Zu seinem 40. Geburtstag hat die erfolgreiche Rechtsanwältin Barbara ihrem Ehemann Ralph einen Urlaub in Yorkshire geschenkt. Kurz vor Weihnachten reist das Anwaltspaar an und wird auf der Westhill-Farm noch in derselben Nacht von einem Schneesturm überrascht. Ohne Strom und mit wenig Nahrung befinden sich Barbara und Ralph mitten im Nirgendwo, ein Kontakt zur Außenwelt ist nicht mehr möglich. Auf der Suche nach Feuerholz entdeckt Barbara im angrenzenden Schuppen der Farm ein Manuskript. Es handelt sich um die Biographie von Frances Gray, welche bis in die 1980er Jahre auf der Westhill-Farm lebte und ein dunkles Geheimnis hütete.   Eigentlich war der Urlaub dazu gedacht, die Ehe von Barbara und Ralph zu retten. Doch die eigensinnige, aufgeschlossene Anwältin interessiert sich mehr für andere Menschen als für ihren Ehemann Ralph. Lang verdrängte Konflikte drohen an die Oberfläche zu dringen, das stetig stärker werdende Schneetreiben und der nagende Hunger sind auch nicht gerade förderlich, die Stimmung des Ehepaares zu verbessern. Und bald schon ist Barbara über Stunden versunken in dem Manuskript von Frances Gray, die auf der Westhill-Farm aufwuchs und bis zum ihrem Tode hier lebte.   Recht zügig wechselt Charlotte Link in die Vergangenheit zum Anfang des 20. Jahrhunderts und man lernt eine 14-jährige aufmüpfige, starrköpfige und sehr eigenwillige Frances kennen, die todunglücklich in einem Internat lebt und große Sehnsucht nach Westhill-House hat. Die Geschichte der Vergangenheit nimmt bald immer mehr Raum in dem Roman ein und gestaltet sich äußerst unterhaltsam und fesselnd.   Es ist ein aufreibendes, erlebnisreiches Leben für Frances, die fest mit der Westhill-Farm verwurzelt ist. Doch trotz dieser tiefen Verbundenheit geht Frances mit 17 Jahren ihren eigenen Weg und diesen mit allen Konsequenzen.  Ihre große Liebe John enttäuscht Frances mit ihrem Verhalten tief, ihre Verbindungen zu den Frauenrechtlerinnen bringt sie ins Gefängnis, ihre Eigensinnigkeit führt sie während des 1. Weltkrieges nach Frankreich mitten hinein ins Kriegsgeschehen und der Bruch mit ihrer Familie lässt sie in einer Firma im Akkord arbeiten. Aber nie verliert Frances ihre Wurzeln aus den Augen, die Westhill-Farm ist ihr Zuhause und dorthin zieht es sie auch wieder zurück, doch die Probleme sind mit der Heimkehr nicht beendet. Eher das Gegenteil ist der Fall.   Charlotte Link versteht es perfekt, beide Geschichten mit einem hohen Spannungspotential und äußerst packend zu erzählen. Ihre Charakterzeichnungen sind absolut gelungen. Die Figuren entwickeln sich durch die verschiedensten Einflüsse, besonders aber durch die beiden Weltkriege, überzeugend weiter. Während Frances große Liebe John Leigh durch ein Ereignis im 1. Weltkrieg dem Alkohol verfällt, zieht sich ihr Bruder George in ein einsam gelegenes Cottage zurück. Die Gräuel des Krieges haben aus dem lebensfrohen Mann ein psychisches Wrack gemacht. Dessen Freundin Alice, vor dem 1. Weltkrieg eine engagierte, selbstbewusste Suffragette, zerbricht irgendwann an den vielen Gefängnisaufenthalten.   Fazit: Eine faszinierende  Familiengeschichte, die packend und einfühlsam erzählt wird und durch lebendig agierende Charaktere absolut überzeugt.  

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