Das andere Kind

von Charlotte Link 
4,1 Sterne bei669 Bewertungen
Das andere Kind
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (526):
teretiis avatar

Auf Charlotte Link ist immer Verlass. Ein wirklich gutes und spannendes Buch.

Kritisch (34):
emilyerdbeers avatar

Irgendwie alles und nichts - Krimi, Familienhistorie, Liebesgeplänkel... Alles drin, aber nichts richtig überzeugend. Schade...

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Inhaltsangabe zu "Das andere Kind"

Eine alte Farm, eine einsame Landschaft, ein düsteres Geheimnis aus vergangener Zeit. Mit tödlichen Folgen für die Gegenwart ...
In der nordenglischen Küstenstadt Scarborough wird eine Studentin erschlagen aufgefunden. Monatelang tappen die Ermittler im Dunkeln – dann geschieht ein ähnlicher Mord. Ein Zusammenhang zwischen den beiden Opfern ist nicht erkennbar. Und so klammert sich die ehrgeizige Polizistin Valerie Almond an das allzu Offensichtliche: an ein Zerwürfnis in der Familie des zweiten Opfers. Lange ist ihr der Blick jedoch verstellt für das Gift, das in dieser Familie wirkt, und dessen Ursprung sie bis weit in die Vergangenheit hinein zurückverfolgen müsste. Und fast zu lange dauert es, bis Valerie Almond begreift, dass ein kranker Täter seinen Rachedurst noch nicht gestillt hat …
Charlotte Link ist die erfolgreichste deutsche Autorin der Gegenwart.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442376322
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:666 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:08.12.2010
Das aktuelle Hörbuch ist am 24.08.2009 bei Random House Audio erschienen.

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    winter-chills avatar
    winter-chillvor 2 Monaten
    Falsche Entscheidungen

    Eine junge Studentin wird nach ihrem Babysitter-Job brutal ermordet. Eine alte Frau bekommt anonyme Anrufe und eine Verlobungsfeier läuft völlig aus dem Ruder. Im nordenglischen Küstenstädtchen Scarborough gehen seltsame Dinge vor sich. Doch hängen diese Vorkommnisse zusammen? Und wenn ja wie? Die ehrgeizige Polizistin Valerie Almond tappt monatelang im Dunkeln und merkt fast zu spät, dass der Täter seinen Rachedurst noch lange nicht gestillt hat.

    Die Romane von Charlotte Link lese ich immer wieder äußerst gerne, fühle ich mich doch zuverlässig von ihnen unterhalten. Auch „Das andere Kind“ hat mich wieder in seinen Bann gezogen. Auf den ersten Blick ein klassischer Krimi, ist „Das andere Kind“ aber so viel mehr. Während Polizistin Valerie Almond versucht den Fall zu lösen, tauchen wir gleichzeitig ein in eine tragische Familiengeschichte, die ihre Anfänge während des Zweiten Weltkriegs genommen hat und die durchzogen ist von falschen Entscheidungen, Schuld und zu später Reue. Dabei erfährt man einiges zum Thema Kinderlandverschickung in England.

    Charlotte Links Schreibstil ist wie immer großartig, sie erzählt sprachgewandt, bildgewaltig und atmosphärisch. Man fühlte sich regelrecht in die Hochmoore und die nebelverhangene Küstenstadt gebeamt. Obwohl der Roman über 600 Seite dick ist, war die Geschichte an keiner Stelle langatmig – im Gegenteil: ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und bin nur so durch die Seiten geflogen. Auch schafft es Link wieder wirklich jeden einzelnen ihrer Charaktere sehr detailliert, mit sehr viel psychologischer Tiefe zu beschreiben.

    Nicht ganz so perfekt fand ich diesmal aber die Auflösung der Geschichte – das Motiv des Täters kam für mich ein bisschen aus heiterem Himmel, mir hat da irgendwie ein Bindeglied gefehlt. Trotzdem in der Summe wieder spannende Unterhaltung.

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    Mecki555s avatar
    Mecki555vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: seltsames Ende, aber sonst spannende Geschichte
    seltsames Ende, aber sonst spannende Geschichte

    Es beginnt etwas langweilig, zuviele Personen auf einmal werden dargestellt, die man erst einmal auseinanderhalten muss - habe oft zurückgeblätter - dann wird es mit einem Mal richtig spannend und ich musste weiterlesen  - das Ende war etwas unlogisch, es bleiben einige Fragen komplett offen. Außerdem finden sich eine Menge Rechtschreibfehlern in dem Buch, was den Lesefluss nicht sehr stört, aber doch ungewöhnlich ist.

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    anne_foxs avatar
    anne_foxvor einem Jahr
    Das andere Kind

    Ein sehr spannende Geschichte die auf zwei Zeitebenen  in England spielt.  In der Gegenwart kann Fiona kaum mit der Schuld leben nach dem zweiten Weltkrieg mit ihrem Freund Chad einen schwerwiegenden Fehler begangen zu haben. Fionas Enkelin kommt dem Ganzen in der Gegenwart auf die Spur. Doch wie hängen die beiden Morde damit in der Gegenwart zusammen. Ein fesselnde Geschichte die einen nicht mehr los läuft und man ist wieder einmal begeistert vom Schreibstil der Charlotte Link

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    bettina_hofbauers avatar
    bettina_hofbauervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannung von der ersten bis zur letzten Seite!
    Spannung von der ersten bis zur letzten Seite!

    Wieder ein rasant-spannendes Buch von Charlotte Link!
    Ich konnte es nur sehr schwer aus der Hand legen :) 

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    buecherGotts avatar
    buecherGottvor einem Jahr
    Kurzmeinung: klasse schreib stil und sehr spannend bis zum schluss :-)
    Das andere Kind- fesselnder Krimi

    DAs buch von charlotte link war mein erstes  und es war echt spannend bis zum schluss meist bin ich ja skeptisch dicken büchern aber es zog sich nur einmal kurz beim lesen ansonsten konnte ich mich sehr gut rein lesen und es kaum aus der hand legen....irgendwann kommt alles raus.....dann ist da dieses geheimniss was irgendwann raus kommt mit folgen womit keiner gerechnet hat...mir hat die geschichte schon berührt mit Chad, Fiona und dem anderen kind...aber bevor  ich zu viel verate kann ich es  jeden Krimi fan ans herz legen  ein fesselnder Krimi :-)

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    Miiis avatar
    Miiivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich habe das Buch verschlungen. Es hat mich von Anfang an gefesselt, auch wenn ich das Ende ein wenig enttäuschend fand
    ein sehr spannendes Buch

    Das andere Kind hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Vor allem der Prolog hat mir fast das gesamte über so fest im Kopf gesessen, dass ich es gar nicht abwarten konnte, das Buch endlich zu Ende zu lesen, um Klarheit zu schaffen.

    Eine junge Studentin wird ermordet, die Polizei tappt im Dunkeln. Wenige Monate später geschieht ein ähnlicher Mord. Hängen beide miteinander zusammen?
    Ehe man sich versieht, findet man sich in unterschiedlichen Situationen und Beziehungen wieder und irgendwie verdächtigt man jeden und doch keinen.
    Da ist einmal Gwen, das Mauerblümchen, das kaum was anderes als ihren Vater und dessen Hof kennt. Eine junge Frau, die schüchtern, zurückgezogen und scheinbar in der Zeit stehengeblieben ist.
    Dann aber lernt sie Dave kennen, wenig später verloben sich die beiden - aber keiner ist von Daves ehrlichen Absichten überzeugt. Das kurz später Gwens 'Ersatz'-Mutter Fiona stirbt, macht die gesamte Situation nicht besser.

    Das Buch wird in unterschiedlichen Zeitzonen erzählt, mal befindet man sich in der Gegenward, dann wieder im Zeitraum des zweiten Weltkrieges, in dem Fionas und Chads (Gwens Vater) Jugend gespielt hat. Man wird in Geheimnisse hineingezogen, lernt immer wieder neue Seite kennen. Jeder der Charaktere wird in unterschiedlichem Licht dargestellt.
    Ich glaube, ich habe im Laufe des Buches jeden Charakter mindestens einmal verdächtigt. Umso mehr wollte ich zum Ende kommen um zu sehen, wer denn nun der Täter war.
    Aber offen gesagt hat mich das Ende enttäuscht. Der Leser wurde mit einer Situation konfrontiert, die man schon aus etlichen Krimis und Thrillern kannte. Beweggründe waren solche, wie sie es immer sind.
    Das Ende war tatsächlich im Gegensatz zum Rest des Buches alles andere als spannend. Dafür gibt es auch eine Stern Abzug. Aber ansonsten große Klasse^^

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    LeaKuehnerts avatar
    LeaKuehnertvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ich habe das Buch förmlich verschlungen. Auch wenn man glaubt zu wissen was passieren wird, wird man doch völlig überrascht. Schönes Buch
    Wunderschönes Buch


    Ich bewundere den Schreibstil von Charlotte Link mit jedem Buch mehr. Auch wenn ich am Anfang von den Büchern glaubte zu wissen, was als nächstes passieren wird, wurde ich eines besseren belehrt. Es war für mich unmöglich das Buch zur Seite zu legen.
    Die Charaktere im Buch kamen mir sehr real vor und ich konnte mit den Personen mitfühlen.

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    Kerrys avatar
    Kerryvor 2 Jahren
    Was geschah mit dem anderen Kind?

    An einem regnerischen Abend lernt Sprachlehrer Dave Tanner die schüchterne, altjungferliche Gwen Beckett kennen und bietet ihr an, sie nach Hause zu bringen. Gesagt getan, auch wenn Gwens Zuhause mehr ein heruntergewirtschafteter Hof ist. Die junge Frau hält sich und ihren Vater mit der Vermietung von Zimmern über Wasser, was ihr mehr schlecht als recht gelingt. Dave hingegen sieht, dass hier verborgenes Potential vorhanden ist und beschließt Gwen fortan zu umwerben, was ihm bei der schüchternen jungen Frau nicht besonders schwer fallen sollte. Tatsächlich verfällt Gwen ihm und einer baldigen Hochzeit steht nichts mehr im Wege.


    Zur anstehenden Verlobungsfeier des Paares kommt auch die frisch geschiedene Dr. Leslie Cramer, deren Großmutter, Fiona Barnes, eine alte Freundin von Chad, Gwens Vater, ist und die geholfen hat, das Mädchen nach dem Verlust der Mutter großzuziehen. Doch die Verlobungsfeier endet in einem Fiasko. Am nächsten Tag wird Fiona tot aufgefunden. Die Todesumstände rufen Kommissarin Valerie Almond auf den Plan, denn die Umstände von Fionas Tod ähneln dem einer Studentin, die vor einigen Monaten ebenfalls ermordet aufgefunden wurde.


    Dann tauchen Dokumente auf, die Fiona an Chad sandte. Diese offenbaren eine gemeinsame Vergangenheit zu Zeiten der Wirren des 2. Weltkrieges und den Jahren danach und sie offenbaren ein weiteres Schicksal - es gab ein Kind, genannt Nobody, das in den Wirren des Krieges "verschollen" ist. Hat diese "alte Geschichte" Auswirkungen bis in die Gegenwart und musste Fiona deswegen sterben? Und was war mit der jungen Studentin, die nur als Babysitterin jobbte und zum Opfer wurde?



    Was geschah mit dem anderen Kind? Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Die Story an sich spielt sich auf verschiedenen Zeitebenen ab und ich muss gestehen, eine jede hatte etwas für sich, ein Ereignis, dass mich unheimlich fesselte und faszinierte, sodass ich förmlich danach gierte zu erfahren, wie es an der jeweiligen Stelle weiterging. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Valerie hat keinen sonderlich starken Eindruck auf mich hinterlassen, im Gegensatz zur Figur der Leslie Cramer, die, nachdem sie eine Ahnung um das Geheimnis ihrer Großmutter hat, alles daran setzt, dieses zu lüften und so eventuell sogar einen "Grund" zu erhalten, warum sie sterben musste. Den Schreibstil empfand ich angenehm zu lesen, hätte ihn mir aber zwischendurch etwas packender gewünscht. Abschließend kann ich sagen, dass es sich hierbei um das erste Buch der Autorin handelt, das ich gelesen habe, aber bestimmt nicht das letzte!

    Kommentare: 1
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    Susimuellers avatar
    Susimuellervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: ein geniales Buch
    Roman mit Gänsehaut Faktor

    Diesmal habe ich ein etwas älteres Buch gelesen. Aber auch, wenn die deutsche Erstausgabe schon ein paar Jahre alt ist, ist das Buch immer noch lesenswert. Ich mag Charlotte Link als Schriftstellerin sehr gerne und auch dieses Buch hat auf jeden Fall Gänsehaut-Faktor.

    Wohl kaum  ein anderer Autor schafft es Vergangenheit und Gegenwart so gefühlvoll und tiefschichtig mit einander zu verknüfen und aus einem Krimi einen Roman zu machen, indem die Ermittlung des Kriminalsfalls durch die dramatische Hintergrundgeschichte teilweise zweitrangig wird.

    Leslie Barnes reist zur Verlobungsfeier ihrer Kindheitsfreundin Gwen an den Ort ihrer Kindheit, an dem sie bei ihrer Großmutter aufgewachsen ist. Die Verlobungsfeier endet allerdings in einem Fiasko und nach einem Streit wird Leslies Großmutter Fiona ermordet aufgefunden.

    Die resignierte Komissarin Valerie Almond ermittelt. Was hat der Totesfall der alten Dame mit dem ähnlich verübten Mord an einer Studentin ein paar Monate zuvor zu tun? Welche Rolle spielt dabei Gwens Verlobter, der offensichtlich mehr den materiellen Wert der Farm sieht, als sich zu Gwen hingezogen fühlt?

    Bald wird Leslie  ein Dokument zugespielt, das ein düsteres Geheimnis der Vergangenheit offenbart, dessen Folgen bis in die Gegenwart reichen. Doch was haben diese Offenbarungen mit dem Verbrechen zu tun?

    "Das andere Kind" ist  ein Krimi, der so spannend ist, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag und ein Roman, der so gefühlvoll und tiefsinnig ist, dass man manchmal das Gefühl hat, dass einem das Herz zerspringt.

    Charlotte Link schafft den Spagat zwischen Vergangenheit und Gegenwart in der einsamen Landschaft im Norden Englands. 

    Ich habe den Täter oder die Täterin, bereits  früh im Visir gehabt, habe dann aber schnell wieder daran gezweifelt, nur um noch einmal darüber nachzudenken und doch bis zuletzt an seine oder ihre Unschuld zu glauben.

    Fazit: Ein unbedingtes Lese-muss 

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    Katharina97s avatar
    Katharina97vor 3 Jahren
    Das andere Kind

    Ich hatte das Buch auf Empfehlung meiner Oma gelesen und die Autorin ist auch ziemlich bekannt, was mich nach diesen Buch nicht wundert.

    Das Buch ist echt gut geschrieben und gemacht worden.  Es ist einfach zu lesen und somit konnte ich es schnell runter lesen. Dazu werden zwei Geschichten erzählt. Einmal die Hauptgeschichte und ein Rückblick in Briefform. Beides wird gut miteinander Verknüpft. Dadurch macht es das Buch spannend und ich wollte immer weiterlesen.

    Außerdem werden die Kapitel in verschiedene Teile aufgeteilt. Somit kann die Autorin die Handlung besser einteilen und nach diesen Abschnitt anderer Personen und Orte verwenden. Wodurch man mehrerer Handlungen von den Person mitbekommt. Somit blickt man auch hinter die verschiedene Personen und man erkennt Zusammenhänge. 

    Die Personen sind echt gut erstellt worden. Sie sind alle unterschiedlich, aber haben auch viele parallele Eigenschaften. Das Einzige was mich gestört hat, dass ich die Konstellationen der Personen erst gegen Ende verstanden habe. Vorher musste ich immer überlegen und raten wer zu wem gehört. 

    Insgesamt ist es ein gutes und lesenswertes Buch. 

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    L
    "Das andere Kind" ist ein relativ schwaches Buch von Charlotte LinK - sehr ihr das auch so und warum?
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