Charlotte Link Der Beobachter

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Inhaltsangabe zu „Der Beobachter“ von Charlotte Link

Fesselnd, abgründig, raffiniert Er beobachtet das Leben wildfremder Frauen. Träumt sich an ihre Seite, in ihren Alltag. Identifiziert sich mit ihnen und will alles von ihnen wissen. Als Beobachter. Auf der Flucht vor seinem eigenen Dasein, das aus Misserfolgen besteht. Nur aus der Ferne liebt er die schöne Gillian Ward. Die beruflich erfolgreiche Frau, glücklich verheiratet, Mutter einer reizenden Tochter, wird von ihm über die Maßen idealisiert. Bis er zu seinem Entsetzen erkennt, dass er auf eine Fassade hereingefallen ist. Denn nichts ist so, wie es scheint. Gleichzeitig schreckt eine Mordserie die Menschen in London auf. Die Opfer: alleinstehende Frauen. Auf eine rachsüchtige, sadistische Weise umgebracht. Die Polizei sucht einen Psychopathen. Einen Mann, der Frauen hasst.

Spannend!

— Na_Nox

Ein sehr spannendes Buch, auch wenn es sich zwischenzeitlich unheimlich gezogen hat

— Miii

Story/Plot durchaus spannend- ausreichend viele Charakt. um d. Spannung aufrecht zu erhalten. Lovestory nebenher allerdings sehr schnulzig.

— francofolle

Hat mich nicht gefesselt, war aber alles in allem ein guter Roman.

— SpanischeKoenigin

Spannend bis zum Schluss - Charlotte Link in Hochform!

— ThomasB

Spannend und eine überraschende Wendung.

— Tine-read-a-lot

Konnte es nicht weglegen!

— mareikealbracht

war wieder einmal sehr spannend

— Kelo24

Der Beobachter oder der Frauenhasser

— hymo

Ein wahnsinnig spannender Krimi, bei dem man bis zum Ende keine Ahnung hat wie sich die Geschehnisse erklären lassen...

— LillyLou

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  • Rezensionen
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  • Themen
  • ein sehr spannendes Buch

    Der Beobachter

    Miii

    01. July 2017 um 23:35

    Dieses Buch ist ein klassischer Krimi, der den Leser permanent auf die falsche Fährte führt. Ganz bewusst und gleichzeitig total unauffällig wird dafür gesorgt, dass man eine Person nach der nächsten verdächtigt - und am Ende doch total geschockt ist, als man vom Täter erfährt.Ich finde es faszinierend, wie verschiedene Morde an Personen, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben, miteinander kombiniert werden. Es werden nach und nach unterschiedliche Puzzleteile aufgedeckt, immer wieder so, dass man überrascht, aber nicht überwältigt war.Gillian war mir persönlich ziemlich unsympathisch, ich fand sie (trotz allem was sie erlebt) zu weinerlich, zu unübersichtlich und vor allem zu egoistisch. Da mag mir nicht jeder zustimmen, aber ich kann wirklich nicht anders, als sie unglaublich ich-bezogen wahrzunehmen.Es hat eine Weile gedauert, bis man in die Geschichte hineingekommen ist, da viele verschiedene Charaktere eingeführt werden, aber sobald man drin ist, ist es doch ein sehr spannendes Buch, auch wenn es sich zwischenzeitlich etwas gezogen. Dennoch empfehlenswert.

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  • Würde ich nicht unbedingt weiterempfehlen, war aber auch nicht schlecht

    Der Beobachter

    SpanischeKoenigin

    15. April 2017 um 15:45

    Dies ist eins dieser Bücher die man liest und weder besonders begeistert noch enttäuscht ist. Obwohl die Geschichte an sich nicht schlecht war, handelt es sich hier jedoch nicht um einen Roman, den ich einer guten Freundin ans Herz legen würde. Das Cover finde ich eher langweilig und hätte mich in einem Buchladen nicht gerade darauf zustürmen lassen. Aus irgendeinem Grund habe ich den Roman dennoch näher betrachtet, bis der Klappentext mich schließlich überzeugte. Mir persönlich wäre jetzt, im nachhinein, aber auch kein Cover in den Sinn gekommen, was zur Geschichte gepasst hätte. Besonders gefallen haben mir die Charaktere, die insgesamt sehr gut gestaltet waren. Jeder von ihnen hatte seine eigene Art, sie waren nicht einfältig und flach beschrieben, so dass ich nie Schwierigkeiten damit hatte, ihnen Adjektive zuzuordnen. Die Personenanzahl blieb übersichtlich und nachvollziehbar. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen, doch die Geschichte an sich hat mich nicht 100 Prozentig überzeugt. Für mich war die Handlung meistens hervorsehbar und wenig überraschend. Auch die Ereignisse zum Ende hin haben mich jetzt nicht unbedingt aus den Socken gehauen. Ich würde den Roman als einen beschreiben, den man lesen kann, aber eben nicht muss. 

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  • Faszinierend, wie man als Leser an der Nase herumgeführt wird

    Der Beobachter

    ThomasB

    04. April 2017 um 22:03

    Charlotte Link übertrifft sich mit diesem Roman selbst. Dem Leser werden so viele Fährten vor die Nase gelegt, dass man einfach nicht dahinter kommt, wer hier die gesuchte Person ist. Das Finale ist unglaublich spannend geschrieben und der Plot hat es in sich. Ein Krimi, wie man ihn sich nur wünschen kann!

  • Spannend

    Der Beobachter

    Holzi77

    22. March 2017 um 13:45

    Gutes Buch!

  • Der Beobachter oder der Frauenhasser

    Der Beobachter

    hymo

    30. August 2016 um 11:07

    Fesselnd, abgründig, raffiniert Er beobachtet das Leben wildfremder Frauen. Träumt sich an ihre Seite, in ihren Alltag. Identifiziert sich mit ihnen und will alles von ihnen wissen. Als Beobachter. Auf der Flucht vor seinem eigenen Dasein, das aus Misserfolgen besteht. Nur aus der Ferne liebt er die schöne Gillian Ward. Die beruflich erfolgreiche Frau, glücklich verheiratet, Mutter einer reizenden Tochter, wird von ihm über die Maßen idealisiert. Bis er zu seinem Entsetzen erkennt, dass er auf eine Fassade hereingefallen ist. Denn nichts ist so, wie es scheint. Gleichzeitig schreckt eine Mordserie die Menschen in London auf. Die Opfer: alleinstehende Frauen. Auf eine rachsüchtige, sadistische Weise umgebracht. Die Polizei sucht einen Psychopathen. Einen Mann, der Frauen hasst.  Die Geschichte ist gut, allerdings ist das Buch sehr in die Länge gezogen. Die Charaktere hatten allen ihre Geheimnisse, so dass die Geschichte eigentlich immer spannend war. Allerdings hat sich Frau Link sehr oft wiederholt, dass das Lesen manchmal etwas langweilig machen kann.  Ein etwas schwächeres Buch von Frau Link. Leider nur 3 Sterne!

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    • 3
  • Enttäuschend

    Der Beobachter

    Book_Bug

    06. July 2016 um 19:52

    Nachdem ich viel Gutes über die Bücher von Charlotte Link gehört hatte, war ich ganz gespannt darauf, eines zu lesen. Leider bin ich sehr enttäuscht und werde wohl auch kein anderes mehr lesen. Die Charaktere waren so langweilig und stereotyp, es gab keine Figur, deren weitere Entwicklung mich wirklich interessiert hätte. Die einzig spannenden Stellen waren die, an denen sich der Leser mit den zwei älteren Damen beschäftigt, die kurz darauf ermordet werden. Dies passiert schon ziemlich zu Beginn des Buches, sodass es danach eigentlich nur noch Berg ab geht. Da die Spannungskurve ins Bodenlose fällt, habe ich nach etwa 350 Seiten nur noch locker überflogen, bis ich dann endgültig kapituliert und bis zur Auflösung des ganzen vorgeblättert habe. Auch wenn die Auflösung überraschend ist, wirkt sie doch sehr konstruiert und unrealistisch. Schade drum.

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  • Da fällt mir nicht mal eine Überschrift ein

    Der Beobachter

    Janinezachariae

    27. May 2016 um 20:40

    Bereits im April habe ich damit begonnen, doch wieder zur Seite gelegt. Aber bevor es zu einer Sub-Leiche mutiert, habe ich es dann doch genommen und durchgelesen. Was soll ich sagen?Die Protagonistin, Gillian Ward, ist mir von der ersten Sekunde an unsympathisch. Ihre Art finde ich schrecklich. Nicht, weil sie fremd geht, sondern diesem ganzen Drama drumherum. Eine ermüdende Geschichte, von der ich mehr erhoffte. Die Personen, die ermordet werden, scheinen keinen gemeinsamen Faden zu haben. Doch ist die Vorgehensweise identisch. Relativ schnell hat die Polizei einen Verdächtigen, jemanden mit einer gestörten Psyche - wie es scheint. Aber wird man gleich zum Serienmörder, nur weil man Einsam ist?Ich möchte auch gar nicht zu viel vorgreifen und Szenen beschreiben. Manches hat mir gut gefallen, vieles aber nicht. Ich werde wohl nie ein Krimi-Fan werden. Aber alles in allem ist es doch Unterhaltsam.

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  • Unterlassene Hilfeleistung!

    Der Beobachter

    Kerry

    Samson ist das, was man einen komischen Kauz nennen könnte. Den ganzen Tag treibt er sich in der Gegend rum, geht keiner geregelten Arbeit nach, beobachtet jedoch die Leute. Nicht irgendwelche Leute, nur solche, die sein Interesse wecken. Er ist kein Voyeur im eigentlichen Sinne eines Spanners, denn dieser Part interessiert ihn nicht, ihn interessiert das Leben der Menschen, die er beobachtet. Seine eigene Familie besteht aus einem Bruder und dessen Frau, bei denen er auch lebt, sehr zum  Missfallen seiner Schwägerin. Samsons absolutes Interesse liegt eindeutig bei Gillian Ward, denn mit ihrem Mann und ihrer Tochter führt sie das für ihn perfekte Leben. Der Schein jedoch trügt, denn Gillians Mann lebt nur noch für die gemeinsame Firma und seinen Sport und die gemeinsame Tochter ist mit ihren 12 Jahren in der schönen pubertären Phase, die wohl alle Eltern von Töchtern kennen. Meist rasseln jedoch Mutter und Tochter aneinander. Derweil treibt ein Mörder nicht allzu weit entfernt sein Unwesen. Zwei Frauen sind ihm schon zum Opfer gefallen - weitere werden folgen, soviel ist klar, es sei denn, ihm kann endlich das Handwerk gelegt werden. Noch ahnen es weder Samson noch Gillian, doch eben jener Mörder kommt ihnen gefährlich nahe - und dennoch weiß noch keiner von ihnen, dass er in Gefahr schwebt. Doch Familie Ward hat bald ein Todesopfer zu beklagen ... Unterlassene Hilfeleistung! Der Plot wurde realistisch und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders faszinierend empfand ich es mitzuverfolgen, wie sich der Mörder Gillian und ihrer Familie nach und nach näherte und so die Grundfesten ihrer Familie durch eine grausame Tat erschütterte. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet, wobei ich hier sehr zwiegespalten bin. Gillian verhält sich nicht immer korrekt, aber kann man sie dafür verurteilen? - und auch Samson, der eigentlich keinem was Böses tut, hinterlässt bei mir einen faden Beigeschmack, denn die Vorstellung, dass es solche Menschen in der Realität gibt, empfinde ich als sehr beängstigend. Den Schreibstil empfand ich sehr spannend erarbeitet, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir den Buch fesselnde Lesestunden bereitet hat.

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    • 4

    KruemelGizmo

    10. May 2016 um 16:28
  • Der Beobachter

    Der Beobachter

    Katharina97

    17. April 2016 um 12:52

    Ich mochte den Schreibstil der Autorin gerne und hab darauf ein weiteres Buch von ihr gelesen. Ich muss sagen, dass ich solche Geschichten eigentlich nicht lese, da ich nicht so der Fan von Krimis bin. Dazu hat mir die Geschichte auch etwas Angst eingejagt hat, da die Geschichte schon ziemlich realistisch gehalten ist. Das finde ich persönlich noch spannender, vor allem da man die ganze Zeit mit denkt. Die Charakter sind gut erfunden worden und sie haben alle ihre Macken, die die Geschichte spannend macht. Jeder hat seine Geschichten die sich über die Geschichte ausbreiten. Dadurch versucht man immer mehr über die Personen herauszufinden. Die Kapitel sind wieder nach Tagen unterteilt worden und diese auch nochmal in verschiedenen Teile gegliedert. Das ermöglicht den Leser verschiedene Seiten der Geschichte mitzuerleben und somit sich auch viel Hintergrundwissen anzueignen. Dazu sind die Übergänge flüssig. In der Mitte jedoch hat sich das Buch hingezogen, da die Ermittler auch die ganzen Informationen zusammensetzen mussten, die man als Leser bereits hat. Das fand ich persönlich etwas langweilig. Insgesamt ist es ein gutes Buch, was ich weiterempfehlen kann.

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  • Spannender, gelungener Roman von Charlotte Link!

    Der Beobachter

    buchsuchti_sarah

    25. February 2016 um 11:11

    Zum Inhalt: Er beobachtet das Leben wildfremder Frauen. Träumt sich an ihre Seite, in ihren Alltag. Identifiziert sich mit ihnen und will alles von ihnen wissen. Als Beobachter. Auf der Flucht vor seinem eigenen Dasein, das aus Misserfolgen besteht. Nur aus der Ferne liebt er die schöne Gillian Ward. Die beruflich erfolgreiche Frau, glücklich verheiratet, Mutter einer reizenden Tochter, wird von ihm über die Maßen idealisiert. Bis er zu seinem Entsetzen erkennt, dass er auf eine Fassade hereingefallen ist. Denn nichts ist so, wie es scheint. Gleichzeitig schreckt eine Mordserie die Menschen in London auf. Die Opfer: alleinstehende Frauen. Auf eine rachsüchtige, sadistische Weise umgebracht. Die Polizei sucht einen Psychopathen. Einen Mann, der Frauen hasst. Meine Meinung: Dies war mein zweiter Roman von Charlotte Link. Im Dezember 2015 habe ich "Im Tal des Fuchses" gelesen und war begeistert. Ich fande dieses Buch einen Ticken besser als "Der Beobachter" was daran liegt, dass sich der Spannungsbogen dort besser halten konnte. Trotzdem konnte ich auch "Der Beobachter" kaum mehr wegglegen. Die Wendung gegen Ende war auch wirklich krass. Bis dahin hatte ich wirklich absolut keine Vorahnung wer der Täter sein könnte. Und das Finale war absolut genial!

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  • Garant für kurze Nächte

    Der Beobachter

    Mellchen

    29. January 2016 um 10:02

    Es handelt sich um einen psychologischen Spannungsroman in englischer Erzähltradition und spielt in und um London. Es wird das Leben von mehreren Menschen genauer beleuchtet.Da ist zunächst Gillian Ward mit Ihrer Familie, wo nach aussen hin alles rund zu laufen scheint, wo allerdings im Kern nicht alles so schön ist wie es von aussen zu sein scheint. Dann gibt es Samson Segal, der keine Arbeit hat, bei seinem Bruder wohnt und einfach ein bischen sehr einfältig ist. Aufgrund seiner sozialen Schieflage mag er es, andere zu beobachten und so an deren Leben teilzuhaben. Weiterhin taucht John auf, der sich in Gillian verliebt und der eindeutig verdächtig dargestellt werden soll. Dann gibt es noch die Geschichte rund um den Mörder, die immer mal wieder kurze Einblendungen findet. Die zukünftigen Opfer werden zunächst durch psychologische Spielchen des Mörders mürbe gemacht und öffnen diesem trotzdem die Tür. Die Ängste, die die Opfer vorab erfahren, sind sehr subtil. Andererseits gibt es aber auch einen Toten, der überhaupt nicht ins Schema des Mörders passt und dies erleichtert den Ermittlern nicht unbedingt die Arbeit. Die Handlung geht in diesem Werk nicht von Seiten der Ermittler aus. Man begleitet die Hauptakteurin Gillian Ward sowie Ihren Geliebten John auf Ihren Wegen. Es handelt sich somit nicht um einen Kriminalroman rund um ein Mordermittlungsteam. Spannung pur, man kommt bei diesem Buch in keine Ruhephase. Die 650 Seiten sind im Nu durchgelesen, da man sich einfach nicht ablenken lassen möchte. Charlotte Link ist ein Garant für kurze Nächte.

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  • Mehrfachmord

    Der Beobachter

    Minje

    Das Buch "Der Beobachter" von Charlotte Link erschien 2012 im blanvalte Verlag. Der zurückhaltende Samson beobachtet Menschen. Die Zeit dafür hat er wegen seiner Arbeitslosogkeit. Jeden Tag geht er spazieren und beobachtet dieselben Menschen. Dabei ist er sehr aufmerksam und notiet sich abends alles in seinem Computertagebuch. Was er nicht ahnt: Auch er wird beobachtet: Von seiner Schwägerin Millie. Denn er wohnt mit seinem Bruder und ihr in einem Haus und sie würde ihn gerne loswerden. Plötzlich startet eine Mordserie. Zwei alleinstehende alte Damen sterben, beide mit einem Geschirrhandtuch im Mund erstickt. Dann wird ein Mann erschossen. Hier hat die Polizei den Verdacht, das das ein Versehen war, und die Ehefrau Gillian gemeint war. Diese taucht unter bei der vermeintlichen Freundin Tara. Wenig später wird Taras Mutter tot aufgefunden. Auch sie wurde mit einem Geschirrhandtuch erstickt. Im Zuge der Ermittlungen wird anfangs Samson verdächtigt, da Millie die Polizei auf sein Computertagebuch hinweist. Samson taucht mit Hilfe eines Ex Polizisten unter. Samson wird am Ende des Romans Held und Retter. Thema ist hier Kindesmissbrauch, Traumatisierung. Es wird beschrieben, welche Konsequenzen ein nicht verarbeiteter Missbrauch haben kann. Anfangs war der Roman schwer zu lesen, da ständig neue Frauen vorgestellt wurden (ich habe mir Notizen gemacht, ohne gings nicht...) . Später ließ sich der Roman flüssig lesen. Nervenkitzel hat man die ganze Zeit über, da man immer wieder andere Personen verdächtigt und auch von der Autorin etwas in die Irre geführt wird. Interressant finde ich "Tara", die besonnene Staatsanwältin. Charlotte Link gewährt zwischendurch auch Einblicke in Taras Vergangenheit, was sehr aufschlussreich und gelungen ist. Auch das Ablenkmanöver in Bezug auf Liza Stanford ist gut gelungen und gut in den Roman intergriert. Es wirkt nicht störend. Fazit: absolut geniales Buch, auch wenn der Einstieg hart war!

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    • 2
  • Der Beobachter

    Der Beobachter

    Fanti2412

    28. October 2015 um 18:30

    Zum Inhalt: Fesselnd, abgründig, raffiniert Er beobachtet das Leben wildfremder Frauen. Träumt sich an ihre Seite, in ihren Alltag. Identifiziert sich mit ihnen und will alles von ihnen wissen. Als Beobachter. Auf der Flucht vor seinem eigenen Dasein, das aus Misserfolgen besteht. Nur aus der Ferne liebt er die schöne Gillian Ward. Die beruflich erfolgreiche Frau, glücklich verheiratet, Mutter einer reizenden Tochter, wird von ihm über die Maßen idealisiert. Bis er zu seinem Entsetzen erkennt, dass er auf eine Fassade hereingefallen ist. Denn nichts ist so, wie es scheint. Gleichzeitig schreckt eine Mordserie die Menschen in London auf. Die Opfer: alleinstehende Frauen. Auf eine rachsüchtige, sadistische Weise umgebracht. Die Polizei sucht einen Psychopathen. Einen Mann, der Frauen hasst. (Kurzbeschreibung gem. Blanvalet Verlag)  Leseprobe Die Autorin: Charlotte Link, geboren in Frankfurt/Main, ist die erfolgreichste deutsche Autorin der Gegenwart. Ihre psychologischen Kriminalromane sind internationale Bestseller, auch Im Tal des Fuchses eroberte wieder auf Anhieb die SPIEGEL-Bestsellerliste. Allein in Deutschland wurden bislang über 26 Millionen Bücher von Charlotte Link verkauft; ihre Romane sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Die Verfilmungen, zuletzt Das andere Kind, werden im Fernsehen mit enorm hohen Einschaltquoten ausgestrahlt. Charlotte Link lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt/Main. (Quelle: Blanvalet Verlag) Meine Meinung: Ich muss zugeben, der Einstieg in diese Geschichte ist mir nicht ganz leicht gefallen. Es gibt einen Prolog und dann mehrere kurze Abschnitte über Personen, die offenbar in keinem Zusammenhang stehen. Ich fragte mich da anfangs schon, was das soll und fand es etwas verwirrend. Erst dann lernt man den „Beobachter“ Samson und die von ihm beobachteten Personen kennen. Nach und nach erkennt man seine Situation und seine Vorliebe für Gillian. Gillian und ihre Familie sind eigentlich eine ganz normale Familie und das Familienleben mit all seinen Höhen und Tiefen wird sehr ausführlich, auch durch Samsons Beobachtungen, beschrieben. Auch das fand ich anfangs etwas verwirrend und zu detailliert beschrieben. Aber irgendwann im Verlauf der Geschichte macht das alles einen Sinn. Die Morde sind spektakulär und grausam, aber viel schlimmer fand ich den Psychoterror, der sich vorher abspielte. So habe ich die ganze Zeit eine sehr unterschwellige subtile Spannung verspürt, die sich gegen Ende heftig steigert. Das führte auch dazu, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Es gab einfach zu viele Fragen, die sich mir stellten. Wer mordet da und warum? Ob und was hat Samson der Beobachter damit zu tun? Die Fäden der einzelnen Handlungsstränge verknüpfen sich nur langsam und man versteht immer mehr Zusammenhänge. Aber einen Hinweis auf die Auflösung gibt es da noch nicht. Ich war mir zu dem Zeitpunkt nur relativ sicher, eine Person ausschließen zu können, womit ich dann auch Recht behielt. Ungewöhnlich war, dass der Täter etwa 150 Seiten vor dem Ende des Buches offenbart wird. Auch das Motiv klärt sich und plötzlich schließt sich auch der Kreis zum Prolog und den kurzen Abschnitten am Anfang des Buches. Ich muss sagen, die Auflösung hat mich umgehauen, weil sie für mich absolut unvorhersehbar und auch unvorstellbar war. Und wer denkt, damit sei die Spannung raus, irrt sich gewaltig. Es kommt zu einem actionreichen Showdown, in dem es auch noch mal Wendungen gibt und der an Spannung kaum zu überbieten ist. In einer anderen Rezension wurde das Ende als „filmreif“ beschrieben und dem kann ich nur zustimmen. Charlotte Link ist es wieder einmal gelungen, einen sehr spannenden und fesselnden Krimi vorzulegen, der mich mit einem komplexen und detailreichen Plot, facettenreichen Figuren und psychologischen Abgründen überzeugt hat. Von mir gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung und meine volle Zustimmung zu einem Zitat des SWR: „Die Meisterin der Täuschungen heißt Charlotte Link.“ Fazit: 5 von 5 Sternen © Fanti2412

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  • Der Beobachter

    Der Beobachter

    nasa

    26. August 2015 um 19:08

    Der Beobachter ist ein spannender Roman der sich langsam entwickelt und am Ende an Fahrt zunimmt. Ich habe schon mehrere Link Romane gelesen und muss sagen das die Autorin sich treu bleibt. Sie entwickelt ihre Geschichten so das man als Leser immer mit ermittelt und am Ende doch überrascht wird denn letztendlich hat man sich das nicht so vorstellen können. Was mich etwa gestört hat war das sich au den ersten Seiten nicht viel passiert ist un zwischendurch der Beobachter etwas in den Hintergrund geraten ist. Samson Segal ist Mitte 30 arbeitslos single und wohnt bei seinem Bruder. Er hat ein ungewöhnliches Hobby er beobachtet Frauen und schreibt seine Beobachtungen auf. Besonders Gillian Ward hat es ihm angetan. Sie ist eine attraktive Frau verheiratet und lebt mit Mann und Tochter ein perfektes leben. So scheint es nach aussen zu sein. Doch Samson merkt das nicht alles perfekt ist und entwickelt eine Abneigung gegen die Wards. Zur gleichen Zeit geschehen zwei Morde in London die alle auf schreckt. Keiner weiß warum zwei ältere Frauen die allein lebten und niemanden was getan haben ermordet wurden. Könnte es eine Verbindung zum Beobachter geben? Könnte auch Gillian in Gefahr sein? Charlotte Link ist die Meisterin der Täuschung wie sie mit diesem Buch wieder bewiesen hat. Der Beobachter war bis auf ein paar stellen gnadenlos spannend. Mir fiel es schwer das Buch aus den Händen zu legen.

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  • Gelungener Roman

    Der Beobachter

    Isabelfra

    30. June 2015 um 09:05

    Der Roman "Der Beobachter" von Charlotte Link erschien 2011 im blanvalet Taschenbuch Verlag und hat 656 Seiten. Es war mein erstes Buch der Autorin. In erster Linie geht es um Gillian und ihre Familie, also ihr Mann Tom und ihre pubertierende Tochter Becky, die ihren Eltern das Leben ziemlich schwer macht. Nachbar Samson beschattet die gesamte Nachbarschaft und führt genau Buch über deren Lebensgewohnheiten. Doch diese Familie hat es ihm besonders angetan. Das scheinbar perfekte Leben, hat sein Interesse geweckt, doch eines Tages muss er enttäuschend feststellen, dass es gar nicht so perfekt ist wie er dachte. Aufgrund, dass Tom zu viel Zeit mit der Arbeit verbringt, keine Zeit für die Familie hat und Becky wie oben schon erwähnt, ihren Eltern das Leben schwer macht, ist Gillian alles andere als glücklich in ihrer Familie. Auf einem Schulfest lernt sie Beckys Sportlehrer John kennen, lässt sich auf eine Affäre mit ihm ein und verliebt sich schließlich in ihn. Für sie könnte es nicht besser laufen, alles scheint sich zum positiven zu entwickeln, bis sie eines Tages die Leiche von Tom im Haus findet. Es werden Zusammenhänge gesucht, zwischen den Morden an älteren alleinstehenden Frauen und den Mord an Tom. Samson wird aufgrund seines Verhaltens zum Verdächtigen. Doch wäre er dazu fähig jemanden umzubringen? Ich war vorerst skeptisch beim Kauf des Buches, doch war zum Schluss begeistert. Die Charaktere werden genau vorgestellt, somit kann man sich gut in sie hinein versetzen. Außerdem tauchen zusätzlich viele Nebencharaktere auf, doch alle haben ihre Bestimmung und am Ende setzt sich alles raffiniert zusammen. Die Meinungen über dieses Buch teilen sich, Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden, aber ich muss sagen, das Buch hat mich echt gefesselt. Die Spannung bleibt auf allen 656 Seiten bestehen und ich finde es auch nicht zu langatmig. Das Ende ist der Autorin sehr gut gelungen, wenn man einmal drin ist, wird es schwer das Buch aus der Hand zu legen. Ich kann das Buch wirlich nur empfehlen und gebe 5/5 Sterne.

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