Charlotte Link Die Betrogene

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Lovelybooks Bewertung

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Inhaltsangabe zu „Die Betrogene“ von Charlotte Link

Einsam wacht, wer um die Schuld weiß. Um ein glückliches Leben betrogen – so fühlt sich Kate Linville, Polizistin bei Scotland Yard. Kontaktscheu und einsam, gibt es nur einen Menschen, den sie liebt: ihren Vater. Als dieser in seinem Haus grausam ermordet wird, verliert Kate ihren letzten Halt. Da sie dem alkoholkranken Ermittler vor Ort nicht traut, macht sie sich selbst auf die Spur dieses mysteriösen Verbrechens. Und entlarvt die Vergangenheit ihres Vaters als Trugbild, denn er war nicht der, für den sie ihn hielt.

Obwohl ich Krimis nicht so mag, war die Geschichte doch sehr spannend und das Buch hat mich gefesselt. Kann ich guten Gewissens weiter empfehlen

— Susann90
Susann90

Charlotte Link beweist ihr Talent auch wieder in diesem Roman

— vivimchlx
vivimchlx

hat mir sehr gefallen :) überraschendes Ende

— diamondsarentforever
diamondsarentforever

Spannung von der ersten bis zur letzten Minute mit einem überraschenden Ende, genau so müssen Krimis sein!

— Antje_Haase
Antje_Haase

Überraschend gut - bin ansonsten kein Charlotte Link-Fan ;-) Spannend, allerdings hätten 100 Seiten weniger auch gereicht... 4/5 Sterne :-)

— KatjaKaddelPeters
KatjaKaddelPeters

Spannende Geschichte mit tollem Ende.

— Robert80
Robert80

Die Geschichte hat mir ebenso wie die Protagonisten sehr gut gefallen. An manchen Stellen aufgrund der 640 Seiten aber ein wenig langatmig.

— Jennys_Buecherregal
Jennys_Buecherregal

Alptraum ungewissen Ausgangs – Atemlose, psychologisch geschickte Story

— Nisnis
Nisnis

Super spannend mit komplexen Wendungen und einem tollen Ende.....

— Antika18
Antika18

Spannend bis zur letzten Seite

— Makle
Makle

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    Die Betrogene
    vivimchlx

    vivimchlx

    03. September 2017 um 18:05

    Dies ist bereits mein zweiter Roman von Charlotte Link. In dem anderen schon ist mir aufgefallen, dass sie von einer Tat aus verschiedenen Perspektiven berichtet. Mehrere Personen/Familien hängen ungewollt und unbewusst mit einem Erlebnis zusammen und im Laufe der Geschichte kreuzen sich ihre Wege. Link ist meiner Meinung nach wirklich eine Meisterin auf diesem Terrain. Jede Person hat seine eigenen Charakterzüge und Denkweise und wird nachvollziehbar dargestellt. Selbst bei den schlechten/bösen Menschen kann man die Taten nachvollziehen (ob man sie beführwortet und rechtfertift ist natürlich was anderes, dass tue ich nicht, wenn ich mich jedoch ein wenig in die Person und deren Lage hineinversetze kann ich dennoch in gewisser Weise verstehen weshalb sie so handelt.) Psychologisch wirklich gut aufgebaut. Und zu beobachten wie die verstrickten Beziehungen zusammen geführt werden, ist wirklich spannend.Es begann alles damit, dass ein ehemaliger Polizist tot aufgefunden wird, er war der einzige den Kate noch hatte. Daraufhin werden noch weitere Personen die ihrem Vater nahe standen umgebracht. Kate erfährt Geheimnisse aus der Vergangenheit ihres Vaters mit denen sie nie gerechnet hätte und begibt sich dadurch auch in Schwierigkeiten. Zur selben Zeit möchte die Familie Crane dem Alltag entkommen und auch sie geriet in Schwierigkeiten, denn ein ehemaliger Gefangener ist auf der Flucht vor der Polizei, denn er kannte den ermordeten Polizisten zu lebzeiten und hatte ihm Rache geschworen.Ab und An hatte ich immer eine wage Vermutung wer der Täter sein könnte, aber das Ende hat mich dann doch vollkommen überrascht. Charlotte Link nutzt oft eine Art foreshadowing  dabei blieibt der Erzähler/in ist allwissend und lässt immer ein wenig durchsickern das etwas schlimmes passieren wird. Die Gedanken und Gefühle der vielen Protagonisten und deren Probleme werden zwischendruch immer geschildert. Dieser Schreibstil gefällt mir sehr und er ist auch nicht schwer zu verstehen, so kann man der Geschichte, trotz der vielen Perspektiven wechsel immer gut folgen. Der Roman war durch und durch sehr mitreißend und ich habe ihn regelrecht verschlungen.

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  • Spannend, tiefgründige Personencharakterisierung

    Die Betrogene
    Federfee

    Federfee

    08. July 2017 um 10:39

    5 Sterne gebe ich für Kriminalromane nicht oft, aber ich finde, dieser hat es verdient: sehr spannend, flüssig geschrieben (natürlich kein literarisches Highlight), gute Personencharakterisierung, realistisches Ende.Der Vater der Scotland-Yard-Polizistin Kate Linville, der selbst hochrangiger Polizist gewesen ist, wird auf grausame Art ermordet. Kate ist eine unscheinbare, einsame Frau, die mit ihrem Vater ihren einzigen Halt verloren hat und nun wenigstens herauskriegen will, was warum passiert ist. Sie auf den sympathisch dargestellten, alkoholkranken Ermittler Caleb, seine clevere Kollegin Jane und stößt im Verlauf ihrer Ermittlungen auf zwei weitere Ermordete.Das verzahnt sich mit einem zweiten Handlungsstrang, wo eine kleine Familie von einem Kriminellen terrorisiert wird und in eine schreckliche Lage gerät.Es stellt sich heraus, dass Kate ihren Vater nicht so gut gekannt hat, wie sie glaubte und dass es dunkle Geheimnisse in seinem Leben gab.Am Ende lösen sich alle offenen Fragen auf, aber ein kitschiges Happy End gibt es nicht.Für meinen Geschmack war dieser Krimi genau richtig: akribische Ermittlungen, trotzdem Spannung, gut gezeichnete Personen mit ihren kleineren und größeren Problemen.

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  • Alptraum ungewissen Ausgangs – Atemlose, psychologisch geschickte Story

    Die Betrogene
    Nisnis

    Nisnis

    26. May 2017 um 20:07

    Kate Linville, Polizistin bei Scotland Yard, ist zutiefst geschockt, als ihr Vater, ebenfalls ein ehemaliger Polizist, brutal in seinem Haus ermordet wird. Kate hatte Zeit ihres Lebens nur ihn als Menschen um sich, vertraute nur ihm und fühlte sich nur in seiner Nähe stark genug für ein Leben. Sie verliert mit seinem Tod jeden Halt. Als sie eigene Ermittlungen anstellt, deckt sie bald ein unglaubliches Geheimnis auf, dass ihr Vater vor ihr verborgen hatte und nun weitreichende Folgen für viele Menschen mit sich bringt.Zeitgleich wird die Familie des Drehbuchautors Jonas Crane in einem Ferienhaus, in den einsamen Hochmooren von Yorkshire, von einem jungen Pärchen gefangen gehalten, die auf der Flucht vor der Polizei sind. Ohne ausreichend Nahrung und Wasser, droht ihnen bald höchste Lebensgefahr.Die Autorin:Charlotte Link, geboren in Frankfurt/Main, ist die erfolgreichste deutsche Autorin der Gegenwart. Ihre Kriminalromane sind internationale Bestseller, auch Im Tal des Fuchses und zuletzt Die Betrogene eroberten wieder auf Anhieb die SPIEGEL-Bestsellerliste.Allein in Deutschland wurden bislang über 26 Millionen Bücher von Charlotte Link verkauft; ihre Romane sind in zahlreiche Sprachen übersetzt.Charlotte Link lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt/Main. (Quelle: charlotte-link.de)Reflektionen:Die Betrogene ist erneut ein intelligenter Kriminalroman, mit dem ein meisterhaft inszenierter psychologischer Aufbau einhergeht, der den Leser unglaublich fesselt. Von Anfang an ist die psychologische Note dieses Kriminalromans intelligent mit den Geschichten der zahlreichen Protagonisten verwoben, sodass es nicht möglich ist nur zu erahnen, wer Täter ist oder welche Motive eine tragende Rolle bei den Verbrechen spielen.In einem wunderbar harmonischen Stil geschrieben und mit einem schnörkellosen, klaren Ausdruck gleitet man ohne Mühen sofort tief in die Geschichte hinein. Was sich zwischendurch wie ein wohliger Roman liest, täuscht dies nur blitzartig vor, denn mit dem Kennenlernen der Protagonisten und den flink wechselnden Perspektiven, wird erst nach und nach deutlich, wie tief einzelne Figuren und ihre Handlungen miteinander verstrickt sind, die wiederum einem abtrünnigen, unvorhersehbaren, aber authentischen Verbrechen entspringen. Dieses Verbrechen wird zum Auslöser für weitere kriminelle und brutale Taten, die in ihrer Auflösung Emotionen freisetzten, die zutiefst berühren und die Verbrechen fast nachvollziehbar klingen lassen.Charlotte Link nimmt sich die Zeit Figuren intensiv vorzustellen. Sie gewährt jeweils einen tiefen Blick in deren Seelenleben, aber immer nur so weit und psychologisch so geschickt, dass Letztendlich Cliffhanger ein großartiges, rätselhaftes Kopfkino beim Leser produzieren, ohne dass dieser Verbrechen oder Motive zu fassen bekäme. Rätseln und sich treiben lassen ist angesagt, aber das pageturnerartig, bis die Seite 640 gelesen ist und das nur mit wenigen, verzeihlichen Längen.Besonders gelungen sind die Charaktere der beiden Hauptfiguren. Kate, Tochter des ermordeten Polizisten Robert, die unscheinbar und ängstlich aus ihrem Schneckenhaus als kleine unsichere graue Maus herausschaut und die des ermittelnden Polizisten Caleb, der seit seinem therapierten Alkoholproblem noch immer glaubt, er sei nur unter Alkohol ein brillanter Ermittler gewesen. Das Trockensein kostet ihn dahingehend unglaublich viel Mühe, um vor Kollegen so zu tun als sei er der Alte. Kate und auch Caleb leiden jeweils sehr auf ihre Weise. Sie finden zunächst auch keinen Weg miteinander umzugehen. Charlotte Link zeichnet diese Persönlichkeiten intensiv und doch ohne dass sie zu stark im Vordergrund der Geschichte spielen. Es gibt also kein too much über kranken Seelen zu lesen.Der geschickte, psychologische Aufbau und die interessanten sowie ausführlichen Charakterzeichnung produzieren eine anhaltende, rätselhafte Grundspannung. Die Entwicklung der Geschichte, gepaart mit sorgfältig platzierten Perspektivwechseln, liefert ausreichend Munition für zahlreiche Spannungshöhepunkte, die einen angenehmen Sog entwickeln.Die Betrogene ist nicht mein erster Kriminalroman von Charlotte Link und ich bin erneut mit einer rundherum spannenden und interessanten Geschichte unterhalten worden. Harmonisch ineinander verschachtelte Perspektiven, ein psychologisch raffinierter Aufbau und interessante Charaktere zeichnen Charlotte Link als erfolgreiche deutsche Autorin aus. Ihre Romane spielen in England und Charlotte Link versteht es, das britische Flair durch die maßvoll pointierten Beschreibungen von Schauplätzen und Örtlichkeiten so in ihrer Story zu verankern, dass man glaubt, dort sei sie zuhause.Fazit und Bewertung:Harmonisch ineinander verschachtelte Perspektiven und ein psychologisch raffinierter Aufbau sowie interessante Charaktere zeichnen diesen spannenden Kriminalroman aus, der seine rätselhafte Grundspannung immer wieder mit Spannungshöhepunkten anreichert und ihn mühelos zum Pageturner werden lässt. Etwas mehr Biss wäre noch ein Sahnehäubchen on top gewesen.©nisnis-buecherliebe

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  • Charlotte Link - Die Betrogene

    Die Betrogene
    MissPommes

    MissPommes

    22. April 2017 um 16:52

    Die Betrogene ist ein spannender, geschickt geschriebener Kriminalroman, der mich bis zum Ende gefesselt hat.Es geht um Kate, Tochter eines hervorragenden Polizisten, der eines Tages in seinem Haus auf grausame Art ermordet wurde.Kate ist selbst bei Scotland Yard und kann nicht tatenlos zu sehen wie der einst alkoholkranke Ermittler Caleb und seine Kollegen keine brauchbaren Ergebnisse zu Tage fördern.So stochert sie in der Vergangenheit ihres Vaters und deckt bald ein dunkles Geheimniss auf, welches die Sicht auf den Mann der ihr immer so imponiert hat und ein Vorbild war - grundlegend ändert.Als weitere Morde geschehen ist klar, der Mörder ist ganz in der Nähe, doch was ist sein Motiv und wer ist er?Zeitgleich mit den Vorfällen bricht die Familie Crane in die Ferien auf. Sie haben sich eine abgelegene Hütte in den Hochmooren von Yorkshire gemietet und der Vater der Familie versucht dort, abgeschnitten von Internet und Telefonie einem drohenden Burn Out zu entgehen. Doch bald bekommt die Familie unerwarteten Besuch; Die biologische Mutter des Adoptivsohnes der Familie steht zusammen mit ihrem neuen, ungehobelten Freund bei den Cranes vor der Tür.Noch ahnt die Familie nicht, wer sich dort bei ihnen eingenistet hat.Charlotte Link schreibt einfach super spannend, wer es unblutig mag greift auch hier richtig zu. Es ist mehr psychologisch, aber trotzdem bis zur letzten Seite hin fesselnd gewesen. Totale Leseempfehlung!

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  • Zu langatmig

    Die Betrogene
    Lenz99

    Lenz99

    22. March 2017 um 10:38

    Anfang und Ende gut, dazwischen viel zu langatmig

  • Krimi aus den Augen verloren

    Die Betrogene
    Buderballa

    Buderballa

    12. March 2017 um 11:55

    Nicht ganz das, was man von Charlotte Link erwartet, teilweise sehr langatmig geschrieben, aber dann gibt es immer wieder spannende Situationen. Trotzdem ein Buch, welches man nicht so schnell aus der Hand legt.

  • Die Betrogene

    Die Betrogene
    Pokerface

    Pokerface

    14. December 2016 um 11:15

    Zum Buch: Eine junge Londoner Familie macht sich auf den Weg in die Ferien. In einem einsamen Haus in den Hochmooren Yorkshires hofft Drehbuchautor Jonas Crane, einem drohenden Burn-Out zu entgehen. Seine Frau und sein kleiner Sohn begleiten ihn. Die drei ahnen nicht, dass zur selben Zeit ein gefährlicher Krimineller auf der Flucht vor der Polizei nach einem sicheren Versteck sucht: Denis Shove steht im Verdacht, den Polizisten Richard Linville grausam ermordet zu haben. Kate Linville, die Tochter des Opfers und Ermittlerin bei Scotland Yard, hat mit ihrem Vater die einzige Bezugsperson ihres Lebens verloren. Einsam und verbittert fühlt sie sich vom Schicksal um ein glückliches und erfülltes Leben betrogen. Auf eigene Faust versucht sie, das Verbrechen aufzuklären. Dabei entdeckt sie, dass ihr geliebter Vater nicht der Mann war, für den sie ihn hielt, dass er sie und ihre Mutter jahrelang hintergangen hat. Sie kommt der dramatischen Wahrheit auf die Spur - nicht wissend, dass für die Familie Crane längst ein Wettlauf gegen die Zeit begonnen hat. Meine Meinung: Ganz im Gegensatz zu den anderen Büchern von Frau Link, die ich bisher gelesen habe, brauchte ich dieses Mal eine ganze Weile, bis ich mich in die Geschichte eingefunden habe. Das bin ich so eigentlich nicht gewöhnt. Das Buch fängt eigentlich ziemlich spannend an, da wir direkt Zeuge der Ermordung von Richard Linville werden. Kurz darauf trifft seine Tochter Kate aus London ein, zieht in das elterliche Haus und versucht in die Ermittlungen einzusteigen. Und genau das ist der Punkt, an dem das Buch etwas vor sich hin plätschert. Leider. Außerdem konnte ich der Persönlichkeit von Kate nicht viel abgewinnen. Sie ist zwar beim Scotland Yard, allerdings die komplette Außenseiterin und scheint sich im zwischenmenschlichen Bereich mehr als schwer zu tun. Freundschaften bzw. Beziehungen knüpfen kann sie überhaupt nicht, ihr einziger Lebensinhalt war ihr Vater. Damit konnte ich nicht viel anfangen. Zumal sie doch in einer anderen Stadt gewohnt hat. Zwangsläufig hat man doch immer irgendwie ein Privatleben. Auch mit ihrem Verhalten gegenüber den Kollegen im laufenden Ermittlungsfall konnte ich absolut nichts anfangen. Also hatte ich schon einmal einen schwachen Einstieg, weil mir eine der Haupt-Protagonistinnen überhaupt nicht ans Herz gewachsen war. Dann ist die Familie Crane aufgetaucht, die vor dem Burn-Out in die Einsamkeit flüchtet und dort in unerwartete Schwierigkeiten gerät. Die Abschnitte, in denen über die Familie berichtet wird, haben mich quasi "am Buch gehalten". Auch wenn man vorher schon so ein Gefühl hatte, dass die Einsamkeit in den Hochmooren vielleicht nicht die beste Wahl für einen Ferienort war, in Anbetracht der Dinge die vorher passiert sind, so war ich doch keineswegs auf das Ausmaß der Katastrophe gefasst, die die Familie ereilt hat. Zu Gute muss ich dem Buch auch halten, dass die Ermittler Caleb und Jane einen überzeugenden Auftritt im Buch hatten und, ganz besonders Jane, den Spannungsbogen mit nach oben getrieben haben. Wie immer bei Charlotte Link, treffen sich am Schluss die kunstvoll gewobenen Fäden und bilden ein komplettes Stück, das wirklich schlüssig scheint. Dann vergibt man am Ende schon einmal den etwas stockenden Einstieg ;-) Schade, dass man bei Lovelybooks keine halben Sterne vergeben kann, sonst würde meine Bewertung 3,5 Sterne lauten - mit Tendenz zu vier Sternen.    

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  • Die Betrogene

    Die Betrogene
    NicoleP

    NicoleP

    31. October 2016 um 22:13

    Die Polizistin Kate Linville ist eine kontaktscheue, einsame Frau. Einzig zu ihrem Vater hält sie Kontakt. Als dieser eines Tages grausam ermordet wird, beginnt sie, ihre eigenen Nachforschungen anzustellen. Der für den Fall zuständige Chief Inspector Caleb Hale ist in ihren Augen nicht geeignet, den Mord an ihrem Vater aufzuklären. Caleb ist seit einigen Tagen trockener Alkoholiker, und das ist keine gute Voraussetzung, um sich vollkommen auf den Fall zu konzentrieren.Bald schon gibt es eine Spur: Denis Shove, ein bekannter Krimineller, gerät in den Fokus der Ermittlungen. Shove ist auf der Flucht und sucht nach einem Versteck. Währenddessen plant der kurz vor einen Burn-Out stehende Drehbuchautor Jonas Crane eine Auszeit. Gemeinsam mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn fährt er zu einer abgeschiedenen Farm. Ohne Handy-Empfang, Telefon, Fernsehen, Radio, usw. scheint es genau der Ort zu sein, an dem Crane abschalten kann.Charlotte Link verflechtet die Geschichte um Kate und Familie Crane zu einem spannenden Kriminalroman. Kate muss langsam erkennen, dass ihr Vater nicht der vollkommene, fehlerlose Mann war, wie sie immer glaubte. Neil Courtney sieht in der Familie Crane eine lukrative Einnahmequelle. Seine Freundin Terry ist die leibliche Mutter von Sammy Crane. Neil ist ein Mensch, der leicht reizbar ist und auch öfter mal zuschlägt. Er hat seine Ansichten und setzt diese auch mit Gewalt durch. Für ihn zählt nur er selbst.Als Courtney von den Urlaubsplänen auf der Farm erfährt, tauchen er und Terry überraschend dort auf. Sie sorgen dafür, dass die Cranes ihre Zeit auf der Farm so schnell nicht mehr vergessen werden. Schon bald geht es um Leben und Tod. Packend schildert die Autorin die Ereignisse auf der Farm. Lange bleibt offen, was der Mord an Kates Vater mit dem Familienurlaub der Cranes verbindet.Ein spannender Roman mit vielen Facetten. Zwischenmenschliche Beziehungen spielen eine große Rolle. Verzweiflung, Angst, Sorgen – alles ist förmlich greifbar. Charlotte Link lässt den Leser an all den Ereignissen intensiv teilhaben. Hier gibt es eine klare Leseempfehlung.

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  • Wenn nichts so ist, wie es scheint

    Die Betrogene
    Kerry

    Kerry

    25. September 2016 um 20:29

    Richard Linville wurde brutal ermordet. Der ehemalige Polizist hinterlässt lediglich eine erwachsene Tochter, doch für sie bricht eine Welt zusammen. Kate Linville ist selbst Polizistin bei Scotland Yard. Sie ist nicht besonders weit gekommen auf der Karriereleiter, wobei es ihr hier nicht unbedingt an fachlicher Kompetenz mangelt, sondern eher an sozialer und Ehrgeiz. Zu allem Überfluss ist sie auch keine Frau, der ein Mann einen zweiten Blick zuwirft. Kate hat keine eigene Familie, ihr Vater war ihr einziger Halt in ihrem Leben. Kate nimmt sich kurzentschlossen Urlaub, reist nach Yorkshire und will selbst in dem Fall ihres Vaters ermitteln, denn den örtlichen Ermittlern traut sie nicht über den Weg. Nicht ganz zu Unrecht, wie sich herausstellt, denn DCI Caleb Hale mag einiges sein, aber sicherlich kein blendendes Vorbild für den Polizeidienst, denn in der Tat ist dieser alkoholkrank. Im Laufe ihrer Ermittlungen muss Kate jedoch feststellen, dass sie ihren Vater lange nicht so gut kannte, wie sie bisher angenommen hat. Derweil machen Drehbuchautor Jonas Crane nebst Gattin Stella und Adoptivsohn Sammy gemeinsam Urlaub. Fernab jeglicher Technik und Mobilfunknetze wollen sie ein paar Tage wirklich nur als Familie verbringen, ohne an die Arbeit zu denken, sondern sich nur auf das Wesentliche besinnen. Die traute Familienidylle hält leider nur kurze Zeit an, denn die Vergangenheit holt die kleine Familie wieder ein ... Wenn nichts so ist, wie es scheint! Der Plot des Buches wurde abwechslungsreich erarbeitet. Ich muss gestehen, die Story rund um Kate und ihren ermordeten Vater konnte mich leider nicht im erwarteten Maß fesseln, wohingegen ich bei den Passagen, in denen es um die Familie Crane ging, kaum dazu gekommen bin, Atem zu holen. Alles in allem würde ich sagen, es handelt sich um einen nicht ganz harmonischen, eher durchwachsenen Plot. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Die Figur der Kate wir mir jetzt nicht direkt unsympathisch, allerdings konnte sie auch nicht wirklich viele Sympathiepunkte bei mir sammeln. Irgendwie war diese Figur (wohl beabsichtigt) recht farblos. Stella Crane hingegen hat mich voller Begeisterung zurückgelassen. Ich hätte auf den ersten Blick nicht gedacht, dass solch eine Willensstärke in dieser eher zurückhaltenden Frau steckt - sie ist in meinen Augen der Wahnsinn. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, wobei hier gerade bei den Passagen um Kate und die Ermittlungen zum Mord an ihrem Vater deutliche Längen auftraten. Abschließend kann ich sagen, dass dies leider eines jener Bücher der Autorin ist, das mir nicht so gut gefallen hat.

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  • Schuld und Sühne

    Die Betrogene
    mareikealbracht

    mareikealbracht

    11. September 2016 um 19:16

    Der pensionierte Polizist Richard Linville wird in seiner Wohnung brutal ermordet. Wer hasst ihn so sehr, um ihn so etwas anzutun? Und was hat er getan, um so eine Strafe zu verdienen. Für seine Tochter Kate, die mit ihrem Leben nicht recht klarkommt, ist sein Tod eine völlige Katastrophe. Sie reist in sein Haus und mischt sich bei den Ermittlungen ein. Dabei gerät sie Caleb Hale, dem Chefermittler mit einem Alkoholproblem, in die Quere. Und sie muss erkennen, dass ihr Vater Geheimnisse vor ihr hatte. Parallel plant die Familie Crane einen Aufenthalt in einem einsamen Haus im Norden Englands - Kein guter Plan in einem Krimi. Die leibliche Mutter ihres Adoptivsohnes taucht unvermittelt auf. Stella Crane hat ein schelchtes Gefühl dabei. Meine Meinung: Der Krimi hat mich von Anfang bis Ende gefesselt und obwohl ich es immer nicht so gut haben kann, wenn Kinder mitspielen, war es niemals so schlimm, dass ich nicht weiterlesen konnte. Der wahre Grund von allem bleibt lange geheim, man kann super miträtseln und erlebt die eine oder andere Überraschung. Charlotte Link ist eine Meisterin ihres Faches! 5 Sterne

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  • Trau, schau wem... Exzellenter Roman!

    Die Betrogene
    Leseherz

    Leseherz

    02. September 2016 um 07:52

    Als angesehener Polizist, hatte Richard Linville einen guten Ruf, wurde von Kollegen geschätzt. Doch es gab einen Menschen, der ihm lieber den Tod wünschte und herbei führte. Richard Linville wird auf brutalste Art ermordet – Motiv: Rache! Linville hat mehrere hinter Gittern gebracht und einige schworen Rache. Berufsrisiko! Kate Linville sah ihn mit den Kollegen in der Küche. Ihr blieb kein Mensch mehr und suchte, hinter dem Rücken von Scotland Yard nach dem Mörder. Währenddessen wird noch ein Mordopfer entdeckt: Melissa Cooper! Lehrerin! Mutter! Doch was hat Melissa mit dem Mord an Richard zutun? Zusammenhänge? Ein Zusammentreffen unglücklicher Zustände? Jonas braucht Urlaub, ein Burnout droht und will mit Frau und Kind wegfahren, komplett Inkognito, ohne Laptop, Handy, Internet. Durch einen Kollegen kommen sie in den Hochmooren von Yorkshire an. Doch die Stille wurde durchbrochen! Zwei Personen tauchen auf, die die Familie Crane in den Abgrund stürzt! Einer von ihnen wurde per Haftbefehl gesucht – er steht im Zusammenhang an den Mord an Linville! Helle Aufregung, doch es kommt zu spät! Unter der Fuchtel von ihm, geriet die leibliche Mutter vom Sohn der Cranes, in einem Zwiespalt und lässt die Drei im Stich. Plötzlich taucht ein junges Mädchen auf, geistig zurückgeblieben und verwahrlost. Sie schafft es, einen verschwundenen Mann aufzusuchen, jedoch tot. Doch der Tod des damaligen Kollegen durchbrach sämtliche Ermittlungsergebnisse: Zwischen Norman Dowrick, Richard Linville und Melissa Cooper gab es eindeutig einen Zusammenhang und der hatte mit dem kleinen Bruder von DIC Jane Scapin zutun!

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  • Wer betrügt wen?

    Die Betrogene
    Daphne1962

    Daphne1962

    27. August 2016 um 21:47

    Kate Linville arbeitet bei Scottland Yard in London. Ist aber so keine taffe Frau mit Selbstbewußtsein. Als ihr Vater ermordet aufgefunden wird verschlechtert sich ihr Gemütszustand noch mehr. Die ersten Erkenntnisse nach der Tat ergeben auch ein anderes Bild von ihm, als Kate es bisher angenommen hat. Ein Trugbild wird langsam sichtbar. Ihre Welt bricht zusammen. Nur mühsam rappelt sie sich wieder auf.Zeitgleich gibt es eine Familie aus London, die in einer einsamen Gegend Urlaub macht. Sie haben einen 5jährigen Sohn, den sie als Baby adoptiert haben. Die Mutter meldete sich aus heiterem Himmel wieder bei ihnen. Im Schlepptau einen unsympathischen Freund, der nichts gutes im Schilde zu führen scheint. Nun laufen beide Geschichten zusammen, da einer der auf der Flucht ist als Tatverdächtiger von Kates Vater gesucht wird. Aber wie paßt das alles zusammen. Es gibt da doch ein paar Ungereimtheiten. Charlotte Link hat hier einen sehr spannenden Krimi konstruiert, den man nicht mehr weglegen konnte. Dramatische Situationen, man fieberte mit den in Gefahr schwebenden Personen mit. Die Ermittler haben auch ihre privaten Sorgen und man erahnt bis zum Ende nicht, was sich hinter der Geschichte genau verbirgt. Am Ende bleibt so manche Person verstört zurück.

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  • Rezension zu "Die Betrogene" von Charlotte Link

    Die Betrogene
    tragalibros

    tragalibros

    23. August 2016 um 20:15

    Die Polizistin Kate ist erschüttert. Ihr Vater, ehemaliger DCI in einer englischen Kleinstadt, wurde brutal ermordet. Die verstörte Tochter reist an den Ort des Geschehens und stößt auf ein Geheimnis, das ihr Vater jahrelang vor ihr verborgen hat...Charlotte Links Krimiroman über eine Polizistin, deren einziger Bezugspunkt - ihr Vater - plötzlich aus ihrem Leben gerissen wird, ist wie üblich spannend und sehr tiefsinnig geschrieben. Der Leser wird mit vielen verschiedenen Personen konfrontiert, deren Leben an einer bestimmten Stelle aus dem Ruder gelaufen ist und die alles in ihrer Macht stehende tun, um es wieder in geregelte Bahnen zu lenken.Wie erwartet hat das Buch eine ungeheure Tiefe, sodass man einfach immer weiter lesen muss. Natürlich kommen Spannung und Dramatik auch nicht zu kurz. Auch der Schreibstil ist wie üblich flüssig, prägnant und sehr schnell zu lesen.Da mir auch dieses Buch von Charlotte Link zu 100% zugesagt hat, vergebe ich 5 Sterne!Sie mausert sich zu meiner neuen Lieblingsautorin!

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  • Mord an einem hoch angesehenem Polizisten im Ruhestand

    Die Betrogene
    Sonne63

    Sonne63

    23. August 2016 um 14:14

    Für Kate Linville, Polizistin bei Scotland Yard, bricht eine Welt zusammen, als ihr Vater, selbst ehemaliger Polizist, auf grausame Art ermordet wird. Kate traut dem alkoholkranken Ermittler in diesem Fall nicht und macht sich selbst auf die Suche nach dem Mörder. Dabei bleibt es nicht bei diesem einen Mord. Kate macht sich auf Spurensuche über die Vergangenheit ihres Vaters und stößt dabei auf Dinge, die sie nie für möglich gehalten hätte. Cover: Eine einsame Farm in den Hochmooren von Yorkshire (hier spielt ein Teil der Handlung)Gewohnt spannend webt Charlotte Link verschiedene Handlungsstränge, die im Laufe der Geschichte geschickt zusammen gewoben werden. Dabei hebt sie die Stärken und Schwächen ihrere Protagonisten deutlich hervor, sodass ein glaubhaftes Gesamtbild entsteht. Die Autorin hat geschickt Details verabeitet, die auf eine geradezu akribische Recherche schließen lassen. Jeder einzelne Satz hat Hand und Fuß. Der Leser leidet mit den Hauptpersonen geradezu mit. Man hofft, dass alles gut ausgeht und wird am Schluss doch mit einem absolut unvorhersehbaren Ende überrascht.Fazit: Gute, äußerst spannende Geschichte, meisterhaft ausgearbeitet. Nicht nur für Krimifreunde.

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  • Die Betrogene

    Die Betrogene
    alex912

    alex912

    15. August 2016 um 16:31

    Um ein glückliches Leben betrogen - so fühlt sich Kate Linville, Polizstin bei Scotland Yard. Kontaktscheu und einsam, gibt es nur einen Menschen den sie liebt ihren Vater. Als dieser in seinem Haus grausam ermordert wird und ihren letzen Halt verliert. 
    Wie fast alle Roman von Charlotte Link, spannend und fesselnd geschrieben. 

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