Die Entscheidung

von Charlotte Link 
4,1 Sterne bei201 Bewertungen
Die Entscheidung
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (158):
Ninaa95s avatar

Super spannendes Buch mit einem sehr interessanten Thema

Kritisch (10):
pantaubookss avatar

Fehlende Auflösung, mangelnde Spannung, keine Höhepunkte! Sehr enttäuschend - und das sage ich, als großer Charlotte Link-Fan!

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Inhaltsangabe zu "Die Entscheidung"

Was, wenn du im falschen Moment die falsche Entscheidung triffst?
Eigentlich will Simon mit seinen beiden Kindern in Südfrankreich ein ruhiges Weihnachtsfest feiern. Doch dann kommt alles ganz anders. Die Kinder sagen ihm kurzfristig ab, seine Freundin gibt ihm den Laufpass, und auf einem Strandspaziergang begegnet er einer verwahrlosten, verzweifelten Frau: Nathalie, eine junge Französin, die völlig verängstigt ist und sich von brutalen Verfolgern gejagt glaubt, tut ihm leid, und er bietet ihr seine Hilfe an. Nicht ahnend, dass er durch diese Entscheidung in eine mörderische Geschichte hineingezogen wird, deren Verwicklungen bis nach Bulgarien reichen. Zu Selina, einem jungen Mädchen, das ein besseres Leben suchte und in die Hände skrupelloser Verbrecher geriet ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783734105227
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:576 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:16.10.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 05.09.2016 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    kimi_reader_86s avatar
    kimi_reader_86vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Lange nicht gelesen und wieder neu verliebt! - spannend und packend wie immer!
    Spannend, packend und ein bisschen abgefahren...

    Bumm! Da ist sie, die Spannungsexplosion. Ich habe länger keine Werke mehr von Charlotte Link gelesen, aber mich mit diesem Buch wieder neu verliebt! Auch bei diesem Buch gelingt es Link den Leser im Buch zu fesseln, indem sie von Charakter zu Charakter springt. Faszinierend, wie sich am Ende immer alle einzelnen Geschichten zu eiener verflechten. Auch den Buchtitel hätte sie nicht treffender wählen können, da sie viele "Entscheidungen" während des Buches thematisiert, die den weiteren Verlauf erheblich beeinflussen.

    Auch wenn es etwas schwer ist, sich in die speziellen Charaktere einzufinden, da sie nicht wirkliche Sympathieträger darstellen, macht es dennoch Spaß, sie in der Geschichte zu begleiten. Vor allem die Verwandlung des Hauptcharakters Simon ist faszinierend zu beobachten, auch wenn oder gerade weil das, was erlebt für den "normalen" Menschen ziemlich abgefahren erscheint.

    Der Titel "Bestseller" ist wahrlich verdient und wird durch die spannende Handlung und den gewohnt fesselnden Schreibstil nochmals unterstrichen. Ich freue mich auf weitere Werke und kann diesen Roman ebenfalls nur weiterempfehlen.

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    Literatur-Universums avatar
    Literatur-Universumvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Interessante Idee mit einigen Schwächen
    Die Finsternis unserer Welt

    Die mittlerweile 54-jährige Bestseller Autorin Charlotte Link hat ihr nächstes Buch herausgebracht. Sie gehört zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren. Nach den letzten zwei sehr aufregenden Büchern »Im Tal des Fuchses« und »Die Betrogene«, war die Vorfreude auf den neuen Krimi »Die Entscheidung« dementsprechend exorbitant.

    Charlotte Link Kenner werden von der Erzählweise wenig überrascht sein. Meisterhaft spinnt die Autorin wieder ein Netz von widerwärtigen Konflikten und Geschehnissen. Erwartungsgemäß gelingt ihr das in ihrer prägnanten Sprache äußerst famos. Die Leichtigkeit der Schilderung der Ereignisse ist eine Tugend, die diese Autorin zu ihrer breiten Beliebtheit verholfen hat. Der Stil ihres Erzählens verleitet Menschen dazu, sich auch in Geschichten verlieben zu können. Bei dem neuen Werk scheint mir jedoch die Intensität zu groß zu sein. Die Beschäftigung mit den Details zu ausgeprägt. Seitenfüller. Unwichtiges als Wichtiges reklamierend. Ungewohnt bei dieser ansonsten prägnanten Schreiberin.


    Die Handlung spielt sich zu einer Zeit ab, in der in Frankreich wegen der Terroranschläge immer noch der Ausnahmezustand herrscht. Die Erzählung beginnt mit einer Flucht Anfang Dezember, und umfasst eine mehrwöchige Odyssee durch Missverständnisse, Elend, Macht und Angst. Kapitelweiße werden immer die Tage datiert, an denen sich die Handlung abspielt. Eine Reise ist es auch deswegen, weil sich die Geschichte an mehreren Orten abspielt und sie, trotz der großen Entfernungen zueinander, verbindet. Paris, Lyon, Les Lecques und Sofia sind dabei zentrale Verbindungsantennen.

    Die Hauptprotagonisten des Romans Nathalie und Simon sind die Säulen der Erzählung. Wobei Nathalie aus einer monologartigen Ich-Perspektive ihre Geschichte und die gegenwärtigen Handlungen erzählt und Simon aus der auktorialen Erzählsicht beschrieben wird.
    Weiters wird die Geschichte, wie bei Link gewöhnlich, aus der Sicht von vielen verschiedenen Figuren dargestellt. Man bekommt ein Konstrukt einer Geschichte aus den Augen vieler Charaktere. Diese äußerst interessante Vorgehensweise macht den Inhalt dieses Buches spannend. Die Spannung gerät jedoch immer dann ins Wanken, wenn die Erzählung dazu neigt, alles immer genau schildern zu wollen. Es macht den Eindruck einer Erklärungsnot. Mit den zunehmenden Seiten überschwemmt diese Schreibweise die Spannungselemente.

    Simon ist ein 40-jähriger Übersetzer aus Hamburg, der seit einigen Jahren geschieden ist. Seine Mitmenschen echauffieren sich über seine Art, es jedem recht machen zu wollen. Durch seine Gutmütigkeit erreicht er immer das Gegenteil seiner Intentionen. Als seine Kinder ihm absagen, das Weihnachtsfest mit ihm zu verbringen, bleibt er in dem Ferienhaus seines Vaters in Frankreich alleine zurück. Seine neue Beziehung läuft ebenfalls auf sehr glattem Eis, sodass er betrübt einen Spaziergang am Strand vollzieht. Als er dort einen Streit mitbekommt und von einer jungen Frau angefleht wird ihr zu helfen, ist es wieder seine Gutmütigkeit, die ihn in eine verlegene Position kommen lässt. Er nimmt die fremde, verstörte Person mit sich in das Ferienhaus.
    Der größte Fehler seines Lebens. Ab diesem Moment stürzt ihn seine Hilfsbereitschaft in eine Verstrickung, die sein Leben für immer verändern wird.

    Das Buch handelt viele Themen am Puls der Zeit ab. Machtverhalten, Armenverhältnisse, Lebenskrisen und die heutzutage sehr präsente Thematik der Schleuserbanden sind dabei das Zentrum. Der Blick auf diese verschiedenen Themen wird sehr vergrößert dargestellt und durch die verschiedenen Charaktere manifestiert. Die Figuren, die aus verschiedenen Milieus stammen, versuchen diese Begriffe, aus verschiedener Sichtweise zu tragen und zu erklären.

    Die Problematik scheint mir hier zu sein, dass manchen Figuren die Authentizität fehlt. Manche Figuren wirken zu plastisch und zu hohl. Simon und Nathalie, die zwei Hauptcharaktere dieser Geschichte besitzen kaum Strahlkraft. Man fühlt sich als Leser sehr distanziert zu ihnen. Man versucht viel Abstand zu ihnen zu gewinnen. Ein Ergebnis von zu wenig Leben in den Figuren.
    Um Marcel Reich-Ranickis Quintessenz zu Detailverliebtheit zu verwenden: 250 Seiten weniger hätten dem Buch mehr Stärke verliehen. Charlotte Link hat schon bessere Bücher geschrieben. Jedoch ist dieses Werk eines, welches sich mit sehr essentiellen, gesellschaftskritischen Themen befasst. Zu lesen lohnt es sich aus diesem Grund allemal.

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    Franco1809s avatar
    Franco1809vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein absoluter Pageturner, habe das Buch innerhalb weniger Tage gelesen. Perfekt für den Urlaub!
    Pageturner

    Inhalt: Eigentlich will Simon mit seinen beiden Kindern in Südfrankreich ein ruhiges Weihnachtsfest feiern. Doch dann kommt alles ganz anders. Die Kinder sagen ihm kurzfristig ab, seine Freundin gibt ihm den Laufpass, und auf einem Strandspaziergang begegnet er einer verwahrlosten, verzweifelten Frau: Nathalie, eine junge Französin, die völlig verängstigt ist und sich von brutalen Verfolgern gejagt glaubt, tut ihm leid, und er bietet ihr seine Hilfe an. Nicht ahnend, dass er durch diese Entscheidung in eine mörderische Geschichte hineingezogen wird, deren Verwicklungen bis nach Bulgarien reichen. Zu Selina, einem jungen Mädchen, das ein besseres Leben suchte und in die Hände skrupelloser Verbrecher geriet ...

    Meine Meinung: Ein absoluter Pageturner, habe das Buch innerhalb weniger Tage gelesen. Perfekt für den Urlaub!

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    kruemelmonster798s avatar
    kruemelmonster798vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend und vielschichtig
    Die Entscheidung... für ein durchgelesenes Wochenende

    Vorangestellt: Dies ist das erste Charlotte Link Buch, das ich gelesen habe, ich habe also keinen Vergleich zu ihren anderen Werken.

    Dieser Band hat mich von der ersten Seite an gefesselt, Charlotte Link greift hier viele Themen auf: Menschenhandel, Magersucht, die aktuelle Lage in Frankreich und den trostlosen Vororten von Paris, die Armut und Perspektivlosigkeit in Osteuropa, Trennungselend.
    Fast etwas viel, aber hier wurde ein packender Krimi daraus.

    Auch die Charaktere haben mich überzeugt: der angepasste Simon, der nach der Trennung von seiner Frau marionettengleich alles befolgt, was ihm auftragen wird, die unerschütterlich zu ihrer Liebe stehende Nathalie, die eine schreckliche Kindheit hinter sich hat und der Charmeure Jerome. Die weiteren Hauptpersonen lasse ich hier unerwähnt, um nichts von der Handlung vorwegzunehmen.

    Das Buch ist mit 575 Seiten keine Kurzlektüre, ich musste es dennoch an zwei Tagen durchlesen, weil es so spannend war. Lediglich zum Schluss hin war etwas "die Luft heraus".
    Und: ich fand das Buch ziemlich brutal, das hatte ich so (warum auch immer) nicht erwartet.

    Mein Fazit: Ich habe eine neue Autorin für mich entdeckt und  freue mich schon auf weitere Bücher der Autorin.
    Sehr spannend mit einer interessanten Story, fünf von fünf Sternen.

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    P
    Pixibuchvor 8 Monaten
    Die Entscheidung


    Wieder ein total spannender Krimi von Charlotte Link. Fast 600 Seiten lang, da bleiben aber manchmal etwas langweiligere Stellen und Wiederholungen nicht aus, aber das tut der Spannung keinen Abbruch. Das Buch teilt sich in zwei Handlungsstränge auf. Da ist zum einen der etwas zu gutmütige Simon. Er ist geschieden und wollte mit seinen beiden Kindern Weihnachten im Ferienhaus seines Vaters in der Provence verbringen. Deswegen hatte er auch seiner Bekannten kurzfristig abgesagt. Aber die Kinder kommen nicht, sie bleiben bei seiner Ex und so ist er alleine, deprimiert und voller Selbstmitleid. Bei einem Strandspaziergang trifft er auf die verwahrloste, halbverhungerte Nathalie. Sie ist auf der Flucht und sucht ihren Verlobten, der sie mit einer SMS gewarnt hat, nicht mehr nachhause zu gehen. Simon nimmt das Mädchen mit und bringt sich damit in größte Lebensgefahr. Ab jetzt auch werden die Beiden verfolgt, die Wohnung wird verwüstet, sie verstecken sich und werden doch immer wieder fast gefunden. Eine schlimme Odysee beginnt und es wurden inzwischen schon drei Menschen ermordet, die mit Simon und Nathalie Kontakt hatten.
    Der nächste Handlungsstrangs spielt in Bulgarien. Hier werden den jungen Mädchen Versprechungen gemacht, dass sie in den Westen kommen sollen und dort eine Karriere als Filmschauspielerinnen oder Models machen können und sehr viel Geld verdienen. Auch die Eltern von Ninka haben ihre Eltern an solch eine Agentur verkauft, da sie in großen finanziellen Schwierigkeiten stecken. Aber dann haben sie erfahren, dass die Mädchen zur Prostitution gezwungen werden. Nun versuchen die Eltern, ihre Tochter zu finden und begeben sich ebenfalls in Gefahr. Ein wirklich sehr interessanter und gut geschriebener Krimi zum Thema Menschenhandel. Wir erfahren, wie geschickt und skrupellos mehrere Banden zusammenarbeiten, damit niemand hinter diese Machenschaften kommt. Besonder der gutmütige Simon kommt in die Mühlen diese Maschinerie, was ihm fast das Leben kostet. Natürlich wie immer hochbrisant wie alle Krimis von Charlotte Link.

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    pantaubookss avatar
    pantaubooksvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Fehlende Auflösung, mangelnde Spannung, keine Höhepunkte! Sehr enttäuschend - und das sage ich, als großer Charlotte Link-Fan!
    Für mich als Link-Fan eine Enttäuschung!


    Charlotte Link hat für  Die Entscheidung ein sehr interessantes Hauptthema gewählt: Menschenhandel. Um nicht zu viel vorwegzunehmen, werde ich euch nur kurz etwas über die zwei groben Handlungsstränge erzählen, die den Plot der Geschichte bilden und ich werde euch gleichzeitig die Figuren skizzieren (Achtung! Wer ab hier weiterliest, kann evtl. gespoilert werden!).

    Der Leser folgt in der Geschichte zum einen Simon, einem verweichlichten Ja-Sager, dessen Leben von der Familie seiner Exfrau bestimmt wird. Simon ist als Protagonist zunächst eine sehr interessante Figur, denn er vereint viele negativen Eigenschaften, die ihn zwar nicht als Helden auszeichnen, anhand derer aber schön eine Figurenentwicklung hätte konstruiert werden können. Ich verwende hier bewusst das Wörtchen hätte, denn gerade das passierte nicht, aber dazu später mehr. Simons Hang dafür, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein, gibt der Geschichte zu Beginn noch ziemlichen Aufschwung, denn seine Unwissenheit und seine mangelnde Standhaftigkeit werden ihm schnell zum Verhängnis.

    Aus dem Haus war kein Laut zu hören. Sie hatten immer noch nichts bemerkt.[…] Sie wagte einen Blick zurück: alles dunkel. (S.11)

    Ich muss aber leider sagen, dass die Glaubwürdigkeit von Simons Figur bereits nach den ersten dramatischen Ereignissen, nämlich dem Fund der Leiche, stark abnimmt. Der als penibel und charakterschwach eingeführte Protagonist, wird auf einmal zum Mitwisser, willigt für seine Verhältnisse viel zu schnell darin ein, die Polizei aus allem herauszuhalten, und agiert, für den Leser offensichtlich, fahrlässig und dumm, ganz entgegen seinem beschriebenen Naturell. Ich konnte Simon deshalb ziemlich schnell nicht mehr ernst nehmen, was schade war, weil Simon die Figur gewesen wäre, die mich hätte mitreißen können, wenn sie ihren Eigenschaften treu geblieben wäre. Eine Figurenentwicklung kann man das meiner Meinung nach auch nicht nennen, denn es handelt sich vielmehr um eine Unstimmigkeit in der Konstruktion der Figur. Vielleicht bin ich in diesem Punkt auch etwas zu hart, aber so habe ich es beim Lesen empfunden.

    Ein Schatten löste sich von der Schuppenwand. […] Die Gestalt bewegte sich vorwärts. Taumelnd, wie es den Anschein hatte. Zala drehte sich um, wollte zum Haus zurückstürtzen, die Tür hinter sich zuwerfen und verriegeln. (S.508)

    Der zweite Handlungsstrang der Geschichte führt den Leser zu einer bulgarischen Familie, die am Existenzminimum lebt und aus lauter Verzweiflung ihre älteste Tochter nach Westeuropa schickt, um dort ein besseres Leben zu beginnen. Dass sie damit einen fatalen Fehler begehen ist dem Leser sofort klar, denn die Tochter erwartet keine Modelkarriere, sondern Prostitution (was hier einfach auch schon zu früh eindeutig war!). Nachdem die Eltern der Tochter begriffen haben, in was sie da hineingeraten sind, zieht sich die Geschichte über mehrere Hundert Seiten in die Länge und beschreibt die scheinbar hoffnungslose Suche nach der Tochter. Nach über der Hälfte des Buches habe ich gedacht: Wenn jetzt nicht langsam etwas Spannendes passiert, dann bin ich wirklich verärgert!

    Und leider ist es genauso gekommen: In Erwartung, dass sich zumindest am Ende der altbekannte Nervenkitzel einstellt, wurde ich enttäuscht, denn der große Showdown blieb einfach völlig aus! Obwohl meine Zitate eine andere Sprache sprechen, konnte mich kaum eine Szene im Buch packen und auch das Ende der Geschichte hat mich leider überhaupt nicht überzeugt. Sehr früh war mir klar, wer der Täter sein muss und dennoch hat die Autorin es geschafft, mir selbst mit diesem Wissen das Ende zu versauen. Selbst zum Schluss kam absolut keine Spannung auf und einige Dinge blieben sogar unaufgeklärt, was ich bei dem vielversprechenden Plot einfach enttäuschend finde.

    Fazit & Bewertung 

    Fehlende Auflösung, mangelnde Spannung, keine Höhepunkte! Mehr brauche ich als Fazit zu diesem Buch nicht zu sagen. Dennoch bleibt meine Begeisterung für Charlotte Links frühere Krimis ungebrochen und ich werde auch ihre nächsten auf jeden Fall lesen, in der Hoffnung, dass sie um einiges besser werden als Die Entscheidung. Zwei von fünf Sternen gibt es für eine tolle Idee, die nur leider schlecht umgesetzt wurde.

    https://pantaubooks.wordpress.com/

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    annasbookshelfs avatar
    annasbookshelfvor 10 Monaten
    Eine nicht getroffene Entscheidung ist letztlich doch eine

    Dieser neue Roman aus der Feder von Charlotte Link ist wieder ein echter Pageturner. Schon ab der ersten Seite ist man mitten im Geschehen und verfolgt die aktuelle Story aus der Sicht verschiedener Protagonisten. Voll Spannung liest man fast bis zur Mitte des Buches, bevor das eigentliche Thema des Buches das erste Mal genannt wird. Aber die Geschichte ist so interessant gestrickt, dass man eigentlich nach den ersten drei Sätzen weiß, worum es geht: um den grausamen Mädchenhandel zwischen Ost- und Westeuropa. 

    Mit aktuellen Bezügen auf die jüngere Geschichte und die Terroranschläge des islamischen Staates hier in Europa macht uns die Autorin noch einmal ganz klar, dass die Geschichte in unserer Zeit und in unserem Land passiert. Spannend verstrickt Charlotte Link die Schicksale verschiedener Personen und lässt zu keiner Zeit Langeweile aufkommen. Besonders gut gefällt mir eigentlich der Buchtitel. Die Entscheidung. Jeder der Protagonisten hat eine Entscheidung zu fällen, die sein weiteres Leben bestimmen wird. Ja mehr noch, ist es vielleicht sogar ein Appell an den Leser, nicht tatenlos dem grausamen treiben dieser Welt zu zu schauen, sondern in seinem Umfeld Aufmerksamkeit und zu Zivilcourage gegenüber anderen zu zeigen.
    Mein Tipp: das Buch unbedingt lesen, weil es absolut brisant und aktuell ist und zudem eine spannende Geschichte bietet.

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    Aydas avatar
    Aydavor einem Jahr
    "Was,wenn du im falschen Moment die falsche Entscheidung triffst?"

    Kurzer Inhalt:
    In dem aktuellen Kriminalroman von Charlotte Link gibt es, wie gewohnt von ihr, unterschiedliche Erzählstränge. Einerseits lernen wir Simon kennen, der eigentlich mit seinen zwei Kindern Weihnachten in Südfrankreich verbringen möchte,allerdings sagt ihm seine Ex-Frau kurzfristig ab. Er hat zwar eine neue Freundin aber die war aufgrund der Kinder nicht mit eingeplant und auch so läuft die Beziehung nicht gerade rosig, eine Trennung ist in Sicht. Frustriert über seine Lebenssitution schlendert er am Strand entlang und wird Zeuge einer Auseinanderesetzung zwischen einer Frau und zwei Männern, ohne zu ahnen,dass sein Leben sich dadurch verändern wird, ergreift er Zivilcourage und greift ein...

    Der andere Erzählstrang beschreibt die auswegslose Situation einer Familie in Bulgarien. Die Eltern Kiril und Ivana, sowie fünf Kinder, die nicht mehr wissen wie sie die nächsten Tage über die Runden kommen können und sie eines Tages einen großen Fehler begehen und ohne es zu merken, ihre älteste Tochter in die Hölle schicken...

    Meine Meinung:
    Ich hatte schon länger kein Buch mehr von der Autorin gelesen,die zu meinen Liebsten Autorinnen gehört,daher war ich sehr neugierg. Ich kam sehr gut in die Geschichte und das Buch hat sich super gelesen, es war durchweg ein Spannungbogen da. Die Themen, die in dem Buch behandelt werden sind allerdings nicht neu,dennoch wichtig genug,um diese immer wieder zu thematisieren. Es geht um Menschenhandel, Korruption und v.m. Die Protagonisten waren mir allerdings etwas zu entfernt, ich konnte keine großen Sympathien oder Besonderheiten aufbauen. Es gab auch einige Wendungen in der Handlung,die ich gut fand. Ich bedanke mich ganz herzlich bei Charlotte Link und dem Blanvaleverlag für das Buch. Ich habe das Buch sehr gern gelesen und vergebe 4 Sterne !!!

    Autorin:

    Charlotte Link, geboren in Frankfurt/Main, ist die erfolgreichste deutsche Autorin der Gegenwart. Ihre Kriminalromane sind internationale Bestseller, auch Die Betrogene und zuletzt Die Entscheidung eroberten wieder auf Anhieb die SPIEGEL-Bestsellerliste. Allein in Deutschland wurden bislang über 26 Millionen Bücher von Charlotte Link verkauft; ihre Romane sind in zahlreiche Sprachen übersetzt.
    Charlotte Link lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt/Main.

    (Quelle: www.randomhouse.de)

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    JulieMalies avatar
    JulieMalievor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Buch mit einem interessanten Thema. Allerdings gab es einige Längen und die Charaktere konnten mich auch nicht überzeugen.
    Die unsichtbare Kriminalität

    Simon möchte nichts weiter als gemeinsam mit seinen beiden Kindern ein entspanntes Weihnachtsfest im Ferienhaus seines Vaters in Frankreich zu verbringen. Doch aus der gemütlichen Familienfeier wird nix. Seine Kinder begleiten ihn doch nicht nach Frankreich. Stattdessen trifft er durch einen Zufall auf Nathalie. Doch schon bald merkt er, dass mit der jungen Frau etwas nicht stimmt. Sie wird von Unbekannten verfolgt, regelrecht gejagt. Und Simon steht nun auch im Visier der Verfolger...

    Der neueste Krimi von Charlotte Link hat mir gut gefallen. Das Thema des Menschenhandels, das das Buch aufgreift, ist interessant und schockierend zugleich beschrieben. Besonders gut hat mir dabei gefallen, dass Link ihr Buch zunächst in viele verschiedene Einzelgeschichten unterteilt, die man als Leser zunächst nicht verbinden kann. Allerdings tragen sie am Ende alle zur Auflösung des Buches bei. So hat man quasi nicht nur eine Geschichte, sondern viele verschiedene gelesen, was das Buch sehr interessant gemacht hat.
    Leider hatte ich aber doch ab und zu das Gefühl, dass Link sich in den einzelnen Geschichten verliert. So will sie zum Beispiel die Kindheit Nathalies beschreiben, um der Figur ein Profil zu verschaffen, allerdings kommt es dabei zu oft unrelevanten und überflüssigen Passagen, auf die man meiner Meinung nach hätte verzichten können. Dadurch wäre der Krimi insgesamt kurzlebiger und auch ereignisreicher geworden. So plätschert die Handlung an einigen Stellen nur vor sich hin.

    Was die Figuren betrifft, fand ich die klare Abgrenzung der Charaktere gut. Die Personen waren klar voneinander differenziert, sodass es zu keinen Verwechslungen oder Verwirrungen auf meiner Seite kam, obwohl durch die Einzelgeschichten dafür einige Möglichkeiten vorhanden gewesen wären.
    Leider bin ich aber weder mit Simon noch mit Nathalie oder einer der Nebenfiguren richtig warm geworden. Oftmals konnte ich deren Handeln auch nicht ganz nachvollziehen.

    Fazit:
    Ein spannender, umfangreicher Kriminalroman, der auf ein aktuelles und brisantes Thema aufmerksam macht. Für mich wäre die Geschichte allerdings auch mit weniger Seiten erzählbar gewesen.

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    miissbuchs avatar
    miissbuchvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein durchschnittliches Buch, leider etwas langatmig und ohne viele Wendungen. Aber stellenweise sehr komplex.
    Die Entscheidung. Charlotte Link

    Infos zum Buch

    Titel: Die Entscheidung
    Autor: Charlotte Link
    Seiten: 575
    Verlag: blanvalet
    Handlungsort: Goussainville, Le Lecques, Le Tholonet, Hyères Lyon, La Cadière, Metz, Toulon, Verdun Frankreich; Hamburg, Deutschland; Süddobruschda, Mirkovo, Sofia, Bulgarien
    Erstveröffentlichung: 05. September 2016

    Infos zum Autor

    „Charlotte Link, geboren in Frankfurt/Main, ist die erfolgreichste deutsche Autorin der Gegenwart. Ihre Kriminalromane sind internationale Bestseller, auch Die Betrogene und zuletzt Die Entscheidung eroberten wieder auf Anhieb die SPIEGEL-Bestsellerliste. Allein in Deutschland wurden bislang über 26 Millionen Bücher von Charlotte Link verkauft; ihre Romane sind in zahlreiche Sprachen übersetzt.
    Charlotte Link lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt/Main.“ (Quelle)

    Aussehen

    Das Cover des Buches wirkt im Großen und Ganzen düster und traurig. Der dunkle Himmel ist ein starker Kontrast zu dem hellen Strand, während das Meer eine Verbindung zwischen hell und dunkel herstellt. Im Fokus des Covers steht der Strand, erst auf den zweiten Blick sieht man die Treppe, die zum Strand herunterführt und die Person die am Strand steht. Auf Grund der langen Haare schließe ich, dass es sich bei der Person um eine Frau handelt. Das rote Tuch, Schal oder Decke, sticht aus dem Cover ebenfalls hervor.
    Das Cover passt zum Inhalt des Buches, denn am Strand beginnt die eigentliche Geschichte, was der rote Stoff dort allerdings mit zu tun habe, ist mir nicht bekannt.

    Inhalt des Buches
    Simon ist von seiner Frau getrennt und wollte die Weihnachtsferien gemeinsam mit seinen Kindern in Frankreich, im Ferienhaus seines Vaters, verbingen. In Frankreich begegnet Simon einer jungen Frau, die in großer Not zu seien scheint. Nathalie ist völlig abgemagert und sehr ängstlich. Da Simon ein herzensguter Mensch ist, nimmt er Nathalie mit in das Ferienhaus und gibt ihr für eine Nacht eine Schlafmöglichkeit. Als er am Strand diese Entscheidung trifft, ahnt Simon noch nicht, dass er damit nicht nur sein Leben auf’s Spiel. Denn Nathalie ist auf der Flucht, doch sie hat keine Ahnung vor wem.
    Zwei Mädchen aus Bulgarien haben einen großen Traum, berühmt sein und als Model durchstartet. Denn mit Hilfe dieser Jobs können sie ihre Familien in Bulgarien finanziell unterstützen, doch nicht alles ist so perfekt, wie die beiden Mädchen sich das wünschen.

    Meine Meinung

    Dieses Buch umfasst mehrere Handlungsstränge, die zum Teil durch verschiedene Schriftarten, zum anderen durch einzelne Kapitel getrennt sind. Zunächst ist nicht deutlich, wie die Geschichten miteinander in Verbindung zu bringen sind, doch hatte ich schon früh eine Vermutung, wie die unterschiedlichen Geschichten zusammenhängen. Im Großen und Ganzen war diese Vermutung auch richtig, allerdings wurde die Lösung nicht auf dem Silbertablett serviert. Die Geschichte zog sich zeitweise ziemlich, an anderen Stellen war die Handlung wirklich sehr spannend. Nicht immer wusste ich, wer nun die Wahrheit sagt und wer in dem großen Komplott verwickelt es.
    Was mich etwas gestört hat, war die oberflächliche Handlung. Die Stellen, die Spannung boten, war eher detaillos beschrieben, sodass man sehr viel Fantasie aufbringen musste, um Spannung zu erzeugen. Das machte das Lesen etwas anstrengend und stockend. Des Weiteren fand ich die Geschichte doch relativ vorhersehbar. Denn dass die einzelnen Handlungen zusammenhängen, war ja schon von Beginn an klar, allerdings hatte ich gehofft, dass ich mit meiner Vermutung falsch liege, damit ich mit einem anderen Ende überrascht worden wäre.  roßem Abstand eines der schlechtesten, die ich je gelesen habe. Der Klappentext klingt sehr spannend und auch der Einstieg ins Buch ist einfach. Sowohl die Charaktere sind authentisch gestaltet und die Handlungsorte sehr realistisch beschrieben. Es gab viele Details und dies ist vielleicht auch ein Problem. Denn bereits nach weniger als 100 Seiten war mir klar, wie die Geschichte enden wird. Ich habe dieses Buch nur aus einem einzigen Grund zuende gelesen, ich hatte auf eine Wendung gehofft.
    Leider kam diese nicht und so zog sich das Buch sehr in die Länge. Ich fand die Handlung ein wenig unrealistisch und auch etwas utopisch. Dafür, dass das Buch nur 336 Seiten hat, hat es sich trotzdem sehr in die Länge gezogen.

    Fazit

    Insgesamt war das Buch doch eher von Längen, als von Spannung geprägt. Das Buch ist ein nettes Buch, wenn man sich vielleicht an das Genre wagen möchte und noch keine Ahnung hat, ob dieses Genre zu einem passt. Für richtige Thrillerfreunde ist dieses Buch dann doch etwas Langweilig gewesen. Sodass ich nur 3 Sterne vergeben kann.

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