Charlotte Link Die Rosenzüchterin

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Inhaltsangabe zu „Die Rosenzüchterin“ von Charlotte Link

Abgründig, raffiniert und fesselnd bis zur letzten Seite! Ein Geheimnis umgibt das alte Rosenzüchterhaus von Le Variouf. Und alle Spuren scheinen in die Vergangenheit seiner Bewohnerinnen zu weisen – in die Jahre des Zweiten Weltkriegs, als die idyllische Kanalinsel Guernsey von deutschen Truppen besetzt war…

abgebrochen...

— TraumTante

Der Mord kam etwas spät. Die Rückblenden fand ich zu langatmig

— mareikealbracht

Schwankt zwischen nervenaufreibendem Familiendrama und langweiligem Thriller.... Der Schluss ist nicht schlecht.

— Tortumee

Seitdem ich dieses Buch gelesen habe, will ich mir unbedingt die Kanalinseln ansehen

— Kelo24

Wunderbarer Roman, der ein spannendes Thema auf Guernsey aufgreift.

— Julitraum

Fazit: Unterhaltsamer, vielschichtiger Roman mit fantastisch gezeichneten Charakteren und einer zum Ende hin spannenden Story.

— Bellexr

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  • Insel Guernsey

    Die Rosenzüchterin

    Armillee

    22. December 2016 um 13:58

    Kurz bevor die Deutschen Guernsey die Insel besetzen, versuchen die Menschen dort mit dem Schiff zu fliehen. Die 12-jährige Beatrice wird in dem Gedränge von den Eltern getrennt, das Schiff legt ohne sie ab.Sie läuft den langen Weg zum Haus zurück und versteckt sich. Dort wird sie von dem Offizier Erich Feldmann - Herr über Leben und Tod - gefunden, der das Haus für sich beansprucht. Er nimmt sich ihrer an.Durch diese Rückblenden der inzwischen 72- Jährigen Beatrice lernt man die Insel mit den Menschen, die damalige Zeit und die Schwierigkeiten kennen.Die Gegenwart um die Jahrtausendwende wird durch aktuelle Probleme unterhaltsam. Ein Mord geschieht, eine Scheidung, merkwürdige Verhaltensweisen von Freunden, Alkohol.- und Liebesprobleme, so wie ein Wiedersehen mit einem lange nicht gesehenen Geliebten.Mir hat das alles sehr gut gefallen, bin eh ein Link-Fan ;o)

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  • Die Rosenzüchterin

    Die Rosenzüchterin

    nasa

    23. November 2015 um 16:23

    Die Rosenzüchterin von Charlotte Link lässt sich schlecht in irgendein Genre festlegen. Es ist ein spannungsgeladener Roman der etwas von einem historischen Roman, einen Krimi und etwas psychologisches. In diesem Roman werden 4 Geschichten erzählt die am Ende aber doch zueinander gehören. Franca Palmer ist Lehrerin die in ihrem Beruf gescheitert ist und unter Panikattacken leidet. Zudem kommt hinzu das Franca keine glückliche Ehe führt und mit allem über fordert scheint. Sie ist am Ende von allem. Kurz entschlossen reist sie auf die Kanalinsel Guernsey um sich dort über einiges klar zu werden. Dort lebt sie im Haus von Beatrice und Helene. Diese beiden alten Damen leben seit dem Krieg zusammen in dem Haus von Beatrice. Doch zwischen den Frauen scheint nicht eine intensive Freundschaft zu bestehen. Franca freundet sich mit beiden an und bekommt bald einen Einblick in das Leben der beiden wie es in der Zeit des 2 Weltkrieges war und warum sich die beiden nie trennten. Dieses zusammenleben ist geprägt von Hass und Abneigung und scheint eher einer Zwangsgemeinschaft. Die Rosenzüchterin ist fesselnd, abgründig und überaus raffiniert geschrieben. Man hat hier einen gewohnten Charlotte Link Roman der einen von der ersten Seite an in sein Bann zieht und bis zum Ende so bleibt. Ich hatte nie das Gefühl das Buch aus den Händen legen zu müssen. Ganz im Gegenteil, es viel mir schwer das Buch weg zulegen. Der Schreibstil ist flüssig und leicht und auch durch die verschiedensten Rückblenden wurde das Buch erst richtig abwechslungsreich und spannend.

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  • Charlotte Link - Die Rosenzüchterin

    Die Rosenzüchterin

    Perle

    26. September 2015 um 00:33

    Klappentext: Ein Geheimnis umgibt das alte Rosenzüchterhaus von Le Variouf. Und alle Spuren scheinen in die Vergangenheit seiner Bewohnerinnen zu weisen - in die Jahre, als die idyllische Insel Guernsey von deutschen Truppen besetzt war. Nach dem Spiegel-Bestseller "Das Haus der Schwestern", jetzt der neue psychologische Spannungsroman der Erfolgsautorin Charlotte Link Eigene Meinung: Ich weiß nicht mehr genau, woher ich dieses Buch habe. Entweder vom Flohmarkt oder aus einem Öffentlichen Bücherschrank. Es kam im Jahre 2000 bzw. 2003 in Deutschland heraus. Charlotte Link ist 1963 geboren, ist eine erfolgreiche deutsche Autorin und lebt bei Wiesbaden. "Ihre "Trilogie" "Sturmzeit" wurde als TV-Film gezeigt. Dieses las ich auch schon und war begeistert. Hätte ich sehr gerne gesehn. Für diesen Roman brauchte ich ganze 7 Tage - konnte es aber trotzdem kaum aus der Hand legen. Las jeden Tag 50-100 Seiten, weil es wirklich echt spannend war.  Ich mag die Romane von Charlotte Link sehr gerne. Bin erst vor ca. 3 Jahren auf diese Autorin gestoßen. Werde in nächster Zeit mal wieder was von ihr lesen. Jeden Monat und jedes Jahr immer wieder gerne. Freue mich über jede gelesene Seite von ihr und kann die Autorin und ihre Bücher nur herzendgerne weiterempfehlen. Vergebe hierfür liebendgerne gutgemeinte 5 Sterne!

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  • Fesselnde Geschichte

    Die Rosenzüchterin

    -Nadine-

    09. June 2015 um 14:45

    Charlotte Link beschreibt in dem Buch die Geschichte zweier Frauen, die ein Leben lang aneinander gebunden sind, ob sie es so wollen oder nicht. Eine fesselnde Geschichte, die zum Nachdenken anregt und es einem schwer fällt das Buch aus den Händen zu legen.

  • Rezension zu "Die Rosenzüchterin"

    Die Rosenzüchterin

    ElkeK

    26. May 2015 um 05:54

    Inhaltsangabe: Franca Palmer ist sehr unglücklich in ihrem Leben. Von ständiger Angst begleitet sieht sie sich in einer Ehe gefangen, die eigentlich keine Zukunft mehr hat. Während sie für ihren Mann geschäftliche Dinge auf der Kanalinsel Guernsey erledigt, begegnet sie der über 70jährigen Beatrice Shaye. Diese lebt mit der deutschstämmigen und ständig klagenden und jammernden Helene Feldmann in einem einsamen Haus in Le Veriouf. Beatrice hat dort Rosen gezüchtet, um sich und ihre kleine Familie zu ernähren. Zwischen Franca und Beatrice entsteht eine ungewöhnliche Freundschaft. Beatrice weiht Franca in tiefe Geheimnisse aus der Besatzungszeit der deutschen Wehrmacht auf den Kanalinseln ein. Sie erzählt auch über die ungewöhnliche Beziehung zu Helene. Franca erfährt dadurch eine Veränderung, die sie sogar dzau ermutigt, ihrem Mann die Scheidung abzuverlangen. Als Helene Feldmann jedoch eines Tages tod aufgefunden wird, überschlagen sich die Ereignisse. Mein Fazit: Diese Rezension ist für dieses Buch eigentlich noch zu vage ausgedrückt. In den 600 Seiten sind soviele Inforamtionen und Dateils, die wichtig sind, aber das ändert überhaupt nichts am Lesevergnügen. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen. Eigentlich steht bei diesem Buch die Charakterstudie einer ungewöhnlichen Beziehung im Vordergrund, nicht die kriminalistischen Aspekte. Ein Roman der Extra-Klasse! Anmerkung: Die Rezension stammt aus August 2003.

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  • Rezension zu "Die Rosenzüchterin" von Charlotte Link

    Die Rosenzüchterin

    Fludd

    Eine dramtische Familiengeschichte mit gut gezeichneten Psychogrammen, auch wenn man sich einiges schwer vorstellen kann - wieviel kann ein mensch ertragen und verzeihen? Aber die Atmosphäre auf der Insel Guernsey während des Krieges und auch danch wird schön eingefangen und ich habe mich gerne auf die unterschiedlichen Charaktere eingelassen. Der Erzählstil ist flüssig, eher ruhig - aber genau das hat mir gefallen. Die Thriller von Ch. Link sind dagegen nicht so sehr mein Fall und mir einfach zu blutig. Die Rosenzüchterin ist ein Buch, das man so schnell nicht vergisst!

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    • 2
  • Fesselnder Spannungsroman

    Die Rosenzüchterin

    MartinaM

    01. May 2015 um 19:41

    Nachdem sie im Berufsleben gescheitert ist und es auch um ihre Ehe gerade nicht zum Besten steht, flieht Franca Palmer nach Guernsey. Da mit ihrer Hotelreservierung etwas schief gelaufen ist, mietet sie sich durch einen Zufall ein Zimmer im alten Haus in Le Variouef ein. Dieses gehört der Rosenzüchterin Beatrice Shaye, die sich dieses Haus aber mit einer weiteren älteren Dame teilt. Schon bald erfährt Franca Palmer erschütternde Dinge, die Beatrice mit Helene Feldmann verbindet, die weit in die Vergangenheit zurückreicht Und zwar genauer gesagt in die Besatzungszeit der Kanalinseln im 2. Weltkrieg. Im Laufe der Geschichte kommt es immer mehr zu außergewöhnlichen Wendungen, bis sich die Ereignisse überschlagen und eine Tote gefunden wird. Bei die Rosenzüchterin handelt es sich um einen absolut fesselnden Spannungsroman von Charlotte Link.

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  • Üppig und facettenreich

    Die Rosenzüchterin

    winter-chill

    28. March 2015 um 14:13

    Historischer Roman, psychologischer Roman oder doch Krimi? – Charlotte Links Roman „Die Rosenzüchterin“ lässt sich nur sehr schwer einem Genre zuordnen. Erzählt werden im Grunde vier verschiedene Geschichten, die aber natürlich alle zusammenhängen. Zum einen ist da die junge Lehrerin Franca Palmer, die unter Depressionen und Panikattacken leidet. Auf der Kanalinsel Guernsey sucht sie Abstand zu ihrem Leben in Berlin und mietet sich in einem alten Haus in Le Variouf ein, das der Rosenzüchterin Beatrice Shaye gehört. Beatrice ist um die 70 und teilt sich das Haus mit der zehn Jahre älteren Helene – eine Deutsche und einst Frau eines Nazi-Offiziers. Das deutsche Ehepaar hatte das Rosenzüchter-Haus während der Besetzung der Kanalinseln im zweiten Weltkrieg okkupiert. Die beiden Frauen sind seitdem eine etwas seltsame Schicksalsgemeinschaft. Schließlich wird in „Die Rosenzüchterin“ auch noch die Geschichte von Beatrices Sohn Alan angeschnitten, der als Anwalt in London lebt und ein Alkoholproblem hat. Ganz zum Schluss gibt’s dann noch einen Kriminalfall, der die Insel erschüttert. An sich hat mir der Roman ganz gut gefallen, obwohl die Geschichte doch relativ vorhersehbar und auch nur mäßig spannend war. Die Stärke des Romans ist aber ganz klar auch nicht sein Spannungsbogen, sondern seine psychologische Dichte und das extrem gut ausgearbeitete Beziehungsgeflecht zwischen den Protagonisten. Von Anfang an kann man sich wahnsinnig gut mit den Figuren identifizieren, macht mit ihnen Entwicklungen durch, versteht ihre Ängste, Sorgen und Probleme und warum sie so sind, wie sie sind. Besonders gut gefallen haben mir die Passagen im Roman, die während des zweiten Weltkriegs spielen – man hat danach das Gefühl, die Besatzungszeit auf der Insel selbst miterlebt zu haben. Link schreibt generell sehr bildhaft und auch atmosphärisch und ich hatte nach der Lektüre große Lust, mal selbst nach Guernsey zu fliegen. Den Kriminalfall zum Schluss fand ich allerdings ein wenig an den Haaren herbeigezogen, überflüssig und fehl am Platz. Diesen Handlungsstrang hätte sich Link echt sparen können, weil er die Geschichte auch nicht aufregender gemacht hat. Im Großen und Ganzen ein üppiger, facettenreicher und interessanter Roman mit einem tollen Schreibstil – wenn auch nicht das beste Buch von Charlotte Link.

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  • Eines der weniger guten Bücher von Frau Link...

    Die Rosenzüchterin

    Queenelyza

    08. January 2015 um 17:04

    Charlotte Link ist seit Jahren aus der Spitze der deutschen Bestsellerautorinnen nicht wegzudenken. Begonnen hat sie mit historischen Geschichten, die meist eines gemeinsam hatten: eine starke, aber doch in gewisser Weise labile weibliche Hauptrolle und einen Mann, die Liebe ihres Lebens - meist allerdings unerreichbar. Später erfolgte ein Schwenk auf die Neuzeit, in der die Autorin in den Thrillerbereich gewechselt ist - die Hauptcharaktere blieben allerdings in ähnlicher Art erhalten. Die Rosenzüchterin ist von der zeitlichen Anordnung her irgendwie in einer Orientierungszeit zwischen diesen Genrewechseln einzusortieren. Hier verknüpft die Autorin eine Geschichte aus dem 2. Weltkrieg mit dem zeitgenössischen Schicksal einer Frau. Franka fliegt aus Deutschland, nachdem ihr Mann ihr eine Affäre gestanden hat, nach Guernsey, wo sie sich in ein altes Gutshaus einmietet. Dort leben die beiden Frauen Beatrice und Helene, die seit dem 2. Weltkrieg zusammen dort wohnen. Beatrice wurde seinerzeit von Helene und ihrem Mann Erich während der Besetzung der Insel durch deutsche Truppen wie ein eigenes Kind aufgenommen. Einfach war ihr Verhältnis nie, doch auch, als der Krieg vorbei ist, bleiben die beiden vom Schicksal in dieser Gemeinschaft aneinandergekettet. Zu vieles ist passiert... Hier haben wir sie wieder, die Versatzstücke der Linkschen Romane, diesmal allerdings etwas anders sortiert. Wir haben weibliche Hauptfiguren, alle nicht wirklich stark und selbstbewusst, dafür haben wir dieses Mal männliche Charaktere, die bis aufs Blut lieben und dafür alle Schmerzen der Welt in Kauf nehmen. Dazu gibt es hier einen homosexuellen Freund, ein großes Geheimnis, das der versierte Leser relativ schnell erraten oder sich zumindest die Lösung denken kann - und einen neuen Mord. Dazwischen Tod, Leid, Elend und Missmut. Und anders als in den sonstigen Büchern von Frau Link gibt es für mich keinen Fixpunkt, keine Person, die länger das Interesse halten kann. Zu blass und langweilig kommen die drei Damen Beatrice, Helene und Franka daher, als dass man auch nur einen Funken Interesse daran haben könnte, was aus ihnen wird oder was sie bereits erlebt haben. Das Gejammer von Helene - aus welchem Grund auch immer, für eine psychische Diagnose fehlt jegliche Spur - nervt bereits nach wenigen Seiten, Beatrice ist auch nicht gerade ein Sympathieträger mit ihrer Nüchternheit - und Franka, nun ja, ein scheues Reh war vielleicht mal ein noch nicht allzu ausgetretener Charakter, also flugs her damit. Aber so funktoniert es leider nicht. Dieses Mal nicht. Die Geschichte an sich dauert gefühlte Ewigkeiten, bis sie sich entwickelt und wird dann auch nicht wirklich fesselnder. Ebenso, wie ich mir als Leser gewünscht habe, dass die Damen nun endlich mal die Situationen in die Hand nehmen, habe ich mir gewünscht, das Buch möge enden. Ja, ich gebe es zu, es hat mich ermüdet und gelangweilt. Und enttäuscht - um so mehr, da ich von anderen Romanen der Autorin oft sehr begeistert war. Aber hier ist nichts von Leidenschaft, Tiefe oder auch nur einem Hauch Spannung zu spüren, und auch die sonst so genauen Gesellschaftsporträts, die die Autorin gerne abliefert, wirken hier wie müde Karikaturen ihres früheren Elans. Es wirkt, als hätte hier einfach noch ein Buch zur Erfüllung eines Vertrages geschrieben werden müssen - und damit es die genügsame Leserschaft fesselt, nehmen wir DIE geschichtliche Epoche der Neuzeit schlechthin. Tja, das mag bei vielen gereicht haben, ich hingegen war entsetzt, traurig und total abgetörnt von diesem Buch. Schade, wirklich schade, aber für mich ein absoluter Flop und gerade so zu Ende lesbar. Mehr nicht.

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  • Meine Rezension

    Die Rosenzüchterin

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. November 2014 um 15:38

    Als Charlotte Link-Fan, war auch dieses Buch für mich freiwillige Pflichtlektüre, obwohl der Klappentext mich nicht so, wie einige andere dieser Autoren von Anfang begeisterte.  Die Geschichte von den zwei alten Damen, Helene und Beatrice,  die seit Kriegstagen eine Art Schicksalsgemeinschaft bilden und der psychisch labilen Franca ist wie immer Charlotte Link-typisch spannend, realistisch und sehr detailreich beschrieben. Das gefällt mir.  Wie auch schon bei allen Büchern dieser Autorin davor, konnte ich mich wunderbar in die Geschichte reinbegeben. Der Schreibstil ist flüssig, durch die verschiedenen Handlungsstränge interessant und doch übersichtlich.  "Die Rosenzüchterin" ist ein gutes Buch, das ich mit gutem Gewissen jedem empfehlen kann. 

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  • Die Rosenzüchterin

    Die Rosenzüchterin

    _Sahara_

    03. April 2014 um 18:09

    Inhalt: Die junge Lehrerin Franca Palmer ist am Ende. In ihrer Ehe kriselt es, und den Anforderungen ihres Berufes, ihres Mannes und des Alltags fühlt sie sich kaum noch gewachsen. Hals über Kopf verlässt sie ihr wohlsituiertes Zuhause in Berlin und flüchtet auf die Kanalinsel Guernsey; dort mietet sie sich in dem alten Rosenzüchterhaus in Le Variouf ein. Innerhalb kurzer Zeit entwickelt sich zwischen ihr und ihrer Gastgeberin Beatrice Shaye eine seltsam distanzierte Freundschaft. Die ältere Frau lebt auf dem reizvoll gelegenen Anwesen seit vielen Jahren mit Helene Feldmann zusammen - gefangen in einer Schicksalsgemeinschaft, die von Abneigung und Haß geprägt ist. Beide Frauen wirken auf undurchschaubare, geheimnisvolle Weise aneinandergekettet - seit dem Jahr 1945, als Beatrice während der Besetzung der Kanalinseln durch die deutschen Truppen von Helene und ihrem Mann Erich, einem hohen Offizier, wie ein eigenes Kind aufgenommen wurde. Von Anfang an rivalisierten die Feldmanns um die Gunst Beatrices, denn für seine Frau hatte Erich nichts als Verachtung übrig. So ging mit seinem Tod am 1.Mai 1945 für beide Frauen ein quälender Lebensabschnitt zu Ende. Doch trotzdem liegt weiterhin ein Schatten über dem Rosenzüchterhaus. Und eines Tages, wieder ist es der 1.Mai, gibt es erneut eine Tote in Le Variouf... Ich habe mich heute mal bei der Inhaltsangabe aus dem Buch bedient. Ich finde die sagt alles wunderbar aus. Das Buch ist beeindruckend und hat mir gut gefallen. Die Geschichte wird abwechselnd aus verschiedenen Sichtweisen erzählt. Aus Beatrices, Francas, Alans (Beatrices Sohn). Das macht die Sache noch interessanter und spannender. Vorallem Beatrices Erzählungen aus der Besetzungszeit hat mir sehr gut gefallen. Zu erfahren, wie sie mit Helene und Erich zusammengelebt hat. Man spürt von Anfang an, das Beatrice und Helene kein gutes Verhältnis zueinander haben. Es scheint, als würde Beatrice sie regelrecht hassen. Im Verlauf der Geschichte wird klar, warum sie so empfindet und ich konnte es gut nachvollziehen. Wie gesagt, das Buch hat mir richtig gut gefallen. Doch ab und zu hätte ich mir noch mehr Tiefe gewünscht. Ich danke Eve ganz herzlich für die tolle Leihgabe! (verfasst am 02.03.2014)

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  • Ein schicksalhafter Tag

    Die Rosenzüchterin

    Bellexr

    17. February 2014 um 18:15

    Franca Palmer leidet seit Jahren unter massiven Panikattacken. Auf der Insel Guernsey im Hause von Beatrice Shaye und Helene Feldmann hofft die junge Frau, diese endlich in den Griff zu bekommen und sich zudem über Ehe im Klaren zu werden. Bei den alten Damen findet sie die nötige Ruhe und freundet sich mit Beatrice an. Diese lebt schon ihr ganzes Leben auf Guernsey, zusammen mit Helene, die als Ehefrau des Nazi-Oberstleutnant Erich Feldmann in den 1940er Jahren auf die Insel kam und diese seither nicht mehr verlassen hat. Die Beziehung zwischen Helene und Beatrice ist schwierig, geprägt von Hass und Abneigung. Schon bald merkt Franca, dass ein düsterer Schatten über dem Haus der Rosenzüchterin liegt, dessen Ursprung in den letzten Kriegstagen zu finden ist.   Die Geschichte der Rosenzüchterin erzählt Charlotte Link mithilfe von drei Erzählsträngen. Man begleitet Franca dabei, wie sie versucht, ihr Leben endlich wieder in den Griff zu bekommen und erfährt so nach und nach auch, was der Auslöser ihrer Panikattacken ist. Ganz unschuldig ist hierbei ihr Ehemann nicht, der für Francas Gefühlsleben absolut kein Verständnis aufbringen kann und Franca anstelle zu helfen, massiv unter Druck setzt. Aber man ist auch bei dem Alltagsleben von Beatrice und Helene dabei und erfährt einiges über die Insel Guernsey und deren Geschichte während des 2. Weltkrieges. Deutlich ist zu spüren, dass die beiden älteren Damen eine Art Hassliebe verbindet. Worauf diese gestützt ist, beschreibt Charlotte Link in einem weiteren Erzählstrang, der den Leser in die Besatzungszeit der Insel zurückführt.   Beatrice ist gerade 11 Jahre alt als sie die Folgen des 2. Weltkrieges aufs heftigste zu spüren bekommt. Eigentlich sollte sie mit ihren Eltern nach London emigrieren, doch durch einen dummen Zufall wird sie bei der Abreise von ihnen getrennt und muss allein in Le Variouf zurückbleiben. Ein paar Tage später wird die Insel von den Deutschen besetzt und Beatrice muss fortan ihr Elternhaus mit dem Offizier Erich Feldmann und dessen jungen Frau Helene teilen. Und dieses Leben gestaltet sich für Beatrice mehr als schwierig, denn Erich ist psychisch äußerst labil, mal gutherzig, dann wieder aufbrausend und absolut unberechenbar. In Helene findet das junge Mädchen keine Unterstützung, da Helene panische Angst vor ihrem Mann hat. Bis zu dessen Tod am 1. Mai 1945 muss Beatrice mit dem grausamen Verhalten von Erich Feldmann klarkommen. Doch auch danach meint es das Schicksal nicht gerade gut mit Beatrice. Jahrzehnte später gibt es wieder einen Toten und wieder ist es der 1. Mai.   Ruhig, einnehmend und sehr unterhaltsam erzählt Charlotte Link die Geschichte von Beatrice und Franca. Mithilfe ihres bildhaften Schreibstils gelingt es der Autorin problemlos ihren Lesern das Leben auf der Insel Guernsey vor Augen zu führen und eine atmosphärische Dichte aufzubauen. Ihre Charakterzeichnungen sind absolut gelungen, facettenreich, raffiniert und stellenweise so undurchsichtig, dass eine Einschätzung der verschiedenen Akteure schwierig ist. Gerade bei Kevin, dem guten Freund des Hauses spürt man deutlich, dass dieser irgendetwas verbirgt, auf der anderen Seite wirkt er so offen und liebenswürdig, dass man ihm nichts Schlechtes unterstellen mag. Aber auch Helene in ihrer jammernden, quengelnden und leidenden Art ist nicht unbedingt die hilfsbedürftige ältere Dame, die sie vorgibt zu sein.   Neben dem hohen Unterhaltungswert gestaltet sich die Geschichte zum Ende hin zudem noch recht spannend. Zum einen merkt man bald, dass sich hinter dem Tod von Erich Feldmann ein Geheimnis verbirgt und zum anderen kommt es im letzten Drittel des Romans zu einem Mord, dessen Auflösung fesselnd umgesetzt ist.   Fazit: Unterhaltsamer, vielschichtiger Roman mit fantastisch gezeichneten Charakteren und einer sehr interessanten und zum Ende hin spannenden Story.

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  • Unglaublich spannend

    Die Rosenzüchterin

    Heleflo

    17. October 2013 um 19:02

    Klappentext: Abgründig, raffiniert und fesselnd bis zur letzten Seite! Ein Geheimnis umgibt das alte Rosenzüchterhaus von Le Variouf. Und alle Spuren scheinen in die Vergangenheit seiner Bewohnerinnen zu weisen – in die Jahre des Zweiten Weltkriegs, als die idyllische Kanalinsel Guernsey von deutschen Truppen besetzt war…(Quelle: Amazon) Meinung: Das Buch wird in 3 Teile aufgeteilt. In den ersten beiden wird einmal in der Gegenwart die Geschichte von Franca erzählt. Sie leidet an Panikzuständen und flieht vor ihrem Mann auf die Insel Guernsey. Dort wohnt sie bei den beiden älteren Damen Beatrice und Helene. Beatrice fängt an, Franca vom Krieg zu erzählen. Wie die Deutschen die Inseln besetzt haben. Wie Helenes Mann, Erich Feldmann, das Haus ihrer Eltern okkupierte. Und wie Helene die „Hausbesetzung“ nach Kriegsende und dem Tod von Erich, weiter durchführte. Es ist sehr spannend geschrieben, sowohl die Gegenwarts- als auch die Vergangenheitskapitel reißen einen mit. Man fühlt mit den Personen mit, was vor allem an der eindringlichen Schreibweise von Charlotte Link liegt. Im 3. Teil mausert sich das Buch dann noch zum spannenden Thriller, als Helene auf den Tag genau 55 Jahre nach dem Todestag ihres Mannes mit durchschnittener Kehle aufgefunden wird. Hier hatte ich dann wirklich Herzklopfen beim Lesen und hoffte, dass Beatrice und ihrer Familie nicht noch weiteres Unheil geschieht. Fazit: Ein unglaublich spannendes Buch, das von der ersten bis zur letzten Seite spitzenmäßig ist. Flüssig zu lesen, und es bleibt einem auch nach Beendigung noch länger im Kopf.

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  • Ein tragisches Leben...

    Die Rosenzüchterin

    Gwendolyn2012

    24. March 2013 um 22:52

    Inhalt: Die 70jährige Beatrice lebt seit über 55 Jahren mit der 80jährigen Helene zusammen in Beatrice´Haus. Die beiden verbindet die gemeinsame Zeit des Krieges. Hier besetzte einst Helene´s Mann, ein Oberstleutnant, das Haus von Beatrice Familie. Getrennt von ihren Eltern war sie nun gezwungen mit dem phsychisch kranken Erich und seiner Frau die Besetzungszeit zu verbringen. Die beiden Frauen kommen nicht voneinander los, obwohl das Verhältnis weit entfernt von einer Freundschaft ist. Ist das Geheimnis der beiden Frauen der Grund für das anhaltende Zusammenleben...? Fazit: Ich vergebe aus dem Grund nur 3 Sterne, weil mir bis zum Ende des zweiten Drittel die Spannung gefehlt hat. Dies ist jedoch kein Nachteil sondern einfach mein Geschmack. Es werden ausführlich die Personen in Beatrice und Helenes Umkreis beschrieben und aus deren Leben erzählt. In den Erzählungen erfährt man dann immer mehr Details über die Zeit der Besetzung. Für mich hat am Anfang einfach das gewissse Etwas gefehlt, welches später aber hinzu kam. Also wer nicht gleich zu Beginn einen Aufhänger sucht, für den ist das Buch perfekt.

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  • Rezension zu "Die Rosenzüchterin" von Charlotte Link

    Die Rosenzüchterin

    Gelinde

    25. January 2013 um 16:20

    Die Geschichte beginnt 1999, also in der heuteigen Zeit, was auch die Kleidung (Jeans, bruchfreies Top etc) und einiges andere unterstreicht. Aber in der Art, Verhalten, Sprechweise, kommt es mir vor wie um 1900. (Das ist aber nur am Anfang so). Die Verhaltensweisen und die Personen sind immer sehr extrem dargestellt, teilweise überzeichnet , wie bei einer Karikatur um das wesentliche herauszuheben. Vielleicht macht es das ja auch so lebhaft + spannend. Wenn dann in der Rückblende über 1940 (Nazizeit) erzählt wird, verhält sich die gerade mal 12 Jahre alt gewordene Beatrice wie eine übernatürlich, abgeklärten Erwachsene. Sie analysiert und „händelt“ den größenwahnsinnigen Major Erich Feldmann wie ein „Psychologe“. Auch kann ich nicht nachvollziehen, dass Beatrice Helene nach dem Krieg so einfach im Haus leben lässt, obwohl sie eine deutliche Abneigung gegen Helene hat. (dieses Gefühl lässt mich auch am Schluss, wenn ich einige Erklärungen habe, nicht ganz los). Völlig unreal (zunächst) – und trotzdem - der Schreibstil ist so flüssig, so faszinierend und spannend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen kann. Es sind einige Handlungsstränge die ineinander greifen, aber nie unübersichtlich sind. Die Personen werden immer mal wieder von einer andern Person beschrieben, da hat man sich ein Bild von einem Charakter gemacht und wird plötzlich mit einer ganz anderen Seite an dieser Person überrascht. Scheibchenweise wird immer mehr erklärt – von früher und heute. Aber gerade dadurch entsteht eine seltsame Atmosphäre, es treten immer neue Rätsel, neue Konstellationen, neue Erkenntnisse auf, die noch mehr Spannung erzielen. Eine sehr geschickte und raffinierte Führung der Leser. Ein Buch von dem ich was völlig anderes erwartet habe, das mich dann aber total fasziniert hat. 4,5 von 5 Punkten von mir.

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