Charlotte Link Die letzte Spur

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Lovelybooks Bewertung

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Inhaltsangabe zu „Die letzte Spur“ von Charlotte Link

Elaine Dawson ist vom Pech verfolgt. Als sie nach Gibraltar zur Hochzeit einer Freundin reisen will, werden sämtliche Flüge in Heathrow wegen Nebels gestrichen. Anstatt in der Abflughalle zu warten, nimmt sie das Angebot eines Fremden an, in seiner Wohnung zu übernachten – und wird von diesem Moment an nie wieder gesehen. Fünf Jahre später rollt die Journalistin Rosanna Hamilton den Fall neu auf. Plötzlich gibt es Hinweise, dass Elaine noch lebt. Doch als Rosanna diesen Spuren folgt, ahnt sie nicht, dass sie selbst bald in Lebensgefahr schweben wird …

Von der ersten Seite an war ich gefangen vom Schreibstil der Autorin.

— MellisBuchleben
MellisBuchleben

Sehr spannendes Hörbuch!

— AnnieDSH
AnnieDSH

Sehr überrascht! Hätte nicht gedacht das Charlotte Link mir so gut gefällt!!!

— diekleineraupe27
diekleineraupe27

Zu Beginn sehr spannend- dann viele (Gedanken-)Wiederholungen der Protagonistin und irgendwann ist die Luft raus...

— francofolle
francofolle

Spannendes Buch welches ich kaum aus der Hand legen konnte!

— Na_Nox
Na_Nox

Ein ziemlich interessantes Buch mit einem aber doch relativ vorauszusehenden Ende...

— Miii
Miii

Bis zur Hälfte des Buches eine sehr spannende Geschichte, der aber gegen Ende leider die Luft ausgeht. Schade!

— JulieMalie
JulieMalie

Spannend. Thriller. Nichts außergewöhnliches. Aber gut.

— laurilein24
laurilein24

Mitreißend und fesselnd, spannend erzählt und durchaus überraschend - doch nicht so beeindruckend, dass es mir im Gedächtnis bleiben wird.

— once-upon-a-time
once-upon-a-time

Nervenaufreibende Reise

— buchwurm_de
buchwurm_de

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  • Toller Schreibstil

    Die letzte Spur
    MellisBuchleben

    MellisBuchleben

    22. August 2017 um 14:36

    Das Cover fängt die teilweise düstere und sehnsuchtsvolle Stimmung des Buches sehr gut ein. Von der ersten Seite an war ich gefangen vom Schreibstil der Autorin. Charlotte Link versteht es, jedes Detail von Landschaften, Menschen und deren Leben einzufangen und wiederzugeben, ohne dass es je langweilig wird. Diese Detailgenauigkeit hat mir ferner das Gefühl gegeben, die Protagonistin und Nebenfiguren sämtlichst zu kennen. Ich konnte mit ihnen fühlen, mich mit ihnen freuen etc.Sämtliche Protagonisten und Nebenfiguren werden so in die Geschichte integriert, dass selbst jene, die nur am Rande auftreten, ein Gesicht bekommen. Die Atmosphäre ist so gut eingefangen, dass ich mir alles vorstellen konnte und das Gefühl hatte, die Figuren bei ihrem Handeln hautnah mitzuerleben. Von der ersten bis zur letzten Seite liegt eine Spannung in der Luft. Erzählt wird aus Sicht des allwissenden Erzählers, und zwar Tag für Tag. D. h. die Kapitel beinhalten je einen Tag, der beschrieben wird. Die Geschehnisse werden nur häppchenweise aufgeklärt und aufgelöst, so dass ich mitfiebern konnte. Die Wendungen in der Geschichte empfand ich als überraschend. Einzig manche Handlungen der Protagonisten fand ich nicht ganz nachvollziehbar und die letztendliche Auflösung des Ganzen empfand ich ansatzweise an den Haaren herbeigezogen bzw. hatte ich gedacht, dass mehr dahintersteckt. Trotzdem fand ich das Ende alles andere als vorhersehbar und hatte insgesamt mit diesem Buch einen tiefsinnigen Lesegenuss. Das bedeutet, dass ich die ganze Zeit mitgefiebert und mit überlegt habe, was denn dahinterstecken könnte und wer involviert sein könnte.

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  • Spannender Kriminalroman

    Die letzte Spur
    AntjeDomenic

    AntjeDomenic

    15. August 2017 um 11:41

    "Die letzte Spur"Charlotte Link(Taschenbuch)Verlag: BlanvaletSeitenzahl: 636ISBN: 978-3-442-38371-9Erstausgabe: 13. Oktober 2014Preis: 10,99 EuroKlappentext:Eine verlorene Spur, eine alte Schuld, eine tödliche Gefahr.Elaine Dawson ist vom Pech verfolgt. Als sie nach Gibraltar zur Hochzeit einer Freundin reisen will, werden sämtliche Flüge in Heathrow wegen Nebels gestrichen. Anstatt in der Abflughalle zu warten, nimmt sie das Angebot eines Fremden an, in seiner Wohnung zu übernachten – und wird von diesem Moment an nie wieder gesehen. Fünf Jahre später rollt die Journalistin Rosanna Hamilton den Fall neu auf. Plötzlich gibt es Hinweise, dass Elaine noch lebt. Doch als Rosanna diesen Spuren folgt, ahnt sie nicht, dass sie selbst bald in Lebensgefahr schweben wird …Gestaltung des Buches:Das Buch bzw. die Gestaltung des Covers wirkt düster. Ich erahnte beim Anschauen des Covers Geheimnisse oder was Verborgenes.Meine Meinung:Mittlerweile schon mein 3. Buch, welches ich von Charlotte Link gesehen habe. Ich mag den spannenden Schreibstil der Autorin und habe das Buch innerhalb weniger Tage gelesen.Das Buch ist für mich in keinsterweise langweilig oder ähnliches. Es beinhaltet viele Seiten, ja, aber ich finde es lohnt sich Alles zu lesen.Meine Bewertung:4 von 5 *Vielen Dank an den Blanvalet Verlag sowie das Bloggerportal für die Zusendung des Rezensionsexemplars!

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  • Vorausschauend

    Die letzte Spur
    Miii

    Miii

    27. June 2017 um 20:51

    Ein Vermisstenfall, der nun fünf Jahre zurückliegt und wieder aufgegriffen wird, ausgerechnet von jemandem, der mit diesem Vermisstenopfer selber zu tun hatte. Neue Spuren werden aufgedeckt, Verbindungen geschaffen und Gefahren in Kauf genommen.Ich fand, dass es ein Buch war, dessen Klapptext auf doch ziemlich viele Klischees vermuten ließ. Und diese wurden auch so gut wie alle erfüllt. Langatmige Ausführungen, unnötige Gefahren, vermeidbare Fehler, Ignoranz gegenüber der Polizei, unglückliche Frauen, herrische Männer, etc... Der Täter war für mich von Anfang an klar und ich lag auch richtig. Ein guter Krimi zeigt sich meiner Meinung daran, dass sich am Ende der Täter als eine Person herausstellt, die man als allerletztes verdächtigt hätte, sich aber im Nachhinein sagt "Wie hab ich das nicht sehen können?" Das war hier nicht der Fall.Das Buch wurde an vielen Stellen ziemlich in die Länge gezogen, hier hätte ein wenig kürzen doch ziemlich gut getan. Die Spannung, die durchaus vorhanden war, ist dadurch ziemlich verloren gegangen. Insgesamt aber ein interessantes Buch, das man mal so nebenbei gut lesen kann^^

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  • Tolle Idee, die aber vor allem gegen Ende des Romanes an Überzeugungskraft und Stärke verliert

    Die letzte Spur
    JulieMalie

    JulieMalie

    27. June 2017 um 20:26

    "Die letzte Spur" von Charlotte Link erzählt die Geschichte der Journalistin Rosanna Hamilton, die nach fünf Jahren den Fall ihrer vermissten Kindheitsfreundin Elaine Dawson wieder aufrollt. Diese verschwand damals spurlos auf dem Weg zur Hochzeit von Rosanna. Aufgrund starken Nebels wurden an diesem Tag alle Flüge von London gestrichen. Anstatt am Flughafen zu warten, nimmt Elaine das Angebot eines Fremden an, bei ihm zu übernachten. Danach wurde sie nie wieder gesehen. Wurde die junge Frau damals ermordet oder ist es doch möglich, dass Elaine noch lebt? Während ihrer Recherchen taucht Rosanna immer tiefer in das Leben ihrer Freundin ein und begibt sich damit in große Gefahr. Was mir an diesem Roman besonders gut gefallen hat, waren die zahlreichen Handlungsstränge, die nach und nach zu einer Geschichte zusammenlaufen. Dadurch wirkt es, als würde man mehrere Bücher gleichzeitig lesen. Desweiteren wird durch die vielen einzelnen Handlungen die Spannung erhöht, da man als Leser immer vermutet, die Geschichte durchschaut zu haben. Leider wird man, vor allem in der ersten Hälfte des Buches, in dieser Annahme immer wieder enttäuscht. Leider merkt man aber zum Ende der Geschichte, dass einige der Nebenhandlungen nur bedingt etwas mit dem eigentlichen Geschehen zu tun haben. Dadurch wirkt es, als hätte die Autorin zwanghaft versucht, einen Zusammenhang herzustellen, der eigentlich nicht vorhanden ist. Das hatte zur Folge, dass, insbesondere auf den letzten Seiten, der Geschichte einfach die Puste ausging und alles etwas langgezogen wirkte. Meiner Meinung nach wäre auch mit 200 Seiten weniger das Rätsel der Elaine Dawson erzählt gewesen. Hinzu kommt leider auch die Tatsache, dass man ab einer bestimmten Stelle des Buches bereits erahnen konnte, wie die Geschichte ausgeht. Das finde ich persönlich immer etwas schade, da ich mich gerne auf den letzten Metern der Handlung noch von unerwarteten Wendungen überraschen lassen möchte. Eine andere Sache, die mir positiv aufgefallen ist, ist die geringe Zahl an Figuren, die aktiv an der Handlung beteiligt sind. Zwar beschreibt Charlotte Link diese Charaktere nicht explizit, aber da man sie durch den Verlauf der Geschichte hinweg immer besser kennenlernt, erhält man implizit dennoch ein gutes Bild der Figuren vor seinem inneren Auge. Leider gab es aber nicht eine einzige Figur, mit der ich mich identifizieren konnte und die mir vollkommen sympathisch war. Dadurch habe ich mit der Geschichte nicht so mitgefiebert, wie ich es gerne gewollt hätte. Fazit: Eine interessante und spannende Geschichte, die vor allem mit ihrem Schreibstil überzeugen konnte. Leider gibt es aber einige Schwachstellen, was die Handlung und die Figuren betrifft, weswegen ich nur drei Sterne vergebe.

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  • Lieblingsbuch

    Die letzte Spur
    Gina3101

    Gina3101

    11. June 2017 um 20:12

    > sehr spannend
    > geht einem nicht aus dem Kopf
    > sehr vielseitig und unterhaltsam
    > große Empfehlung

  • Solider Thriller

    Die letzte Spur
    Buderballa

    Buderballa

    28. May 2017 um 11:30

    Es ist ein weiterer spannender Thriller der Erfolgsautorin. Die Hauptfigur ist " Elaine ", die sich selbst als Pechvogel sieht. Sie pflegt ihren querschnittsgelähmten Bruder, da ihre Eltern früh verstarben. Daher freut sie sich über jede kleine Abwechselung in ihrem Leben, wie die Einladung zur Hochzeit ihrer Freundin. Sie macht sich auf den Weg zu diesem Fest, kommt dort aber nicht an. Jahre später macht sich die Freundin, zu deren Hochzeit Elaine nie erschienen ist, auf den Weg zur Suche, um die mysteriösen Umstände des Verschwindens ihrer Freundin zu erfahren. Dies tut sie gemeinsam mit dem Mann, der damals Elaine seine Wohnung zur Übernachtung angeboten hat.Es lohnt sich das Buch zu lesen, da die Handlung sehr schlüssig aufgelöst wird.

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  • Nerenaufreibende Reise

    Die letzte Spur
    buchwurm_de

    buchwurm_de

    02. February 2017 um 21:01

    Titel: Die letzte Spur Autor: Charlotte Link Preis: 9,99 € Verlag: blanvalet ISBN: 978-3-442-38354-2 Handlung: Elaine ist vom Pech verfolgt. Sie will mit dem Flugzeug zu ihrer Freundin reisen, welche vorhat zu heiraten. Doch wegen des schlechten Wetters kommt es zu Komplikationen bei dem Flug und so nimmt sie das Angebot eines Fremden an in seiner Wohnung zu übernachten und ist ab dem Zeitpunkt verschwunden. 5 Jahre später rollt Rosanna, Journalistin, den Fall neu auf, denn es gibt plötzlich den Hinweis das Elaine noch lebt. Als Rosanna den Spuren folgt, schwebt sie bald selber in Lebensgefahr... Meine Bewertung: Zu allerst: ich finde den Namen Elaine so wunderschön! Mal etwas richtig kreatives und nicht diese Standard-Namen. Als Nächstes gilt mein großer Dank dem RandomHouse, welcher mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat! 1000 Dank dafür. Am Anfang hab ich mir nur so gedacht: "Nein geh nicht mit. Man darf mit keinem Fremden mitgehen." Obwohl es Quatsch ist, da das ganze Buch ja darauf aufbaut, dass Elaine mitgeht. Als Rosanna Marc, der Mann mit dem Elaine verschwunden ist, interviewen soll musste ich leicht schlucken. Er gilt aus Hauptverdächtiger und irgendwie hab ich immer auf ein schlechtes Omen gewartet. Doch die Figur von Marc ist sehr gut gestaltet. Er ist souverän, ist charmant und wird als gut aussehend beschrieben. Schnell ändern sich die Beweggründe bei Rosanna, was ich ehrlich gesagt nicht so toll fand, da es ja um eine Vermisstenfall geht. Deswegen fand ich sie jetzt nicht ganz so sympathisch. Immerhin müsste sie sich 100 %ig auf den Fall konzentrieren! Was mir sehr gefällt bei Charlotte Link, ihr Bücher sind niht zu abstrakt. Sie schreibt aus dem Alltag wie es durchaus möglich wirklich passieren könnte. Dadurch kann man sich sehr gut in die Handlung hineinversetzen! Deshalb gibt es von mir volle Punktzahl:) Das Cover finde ich auch sehr schön ausgearbeitet. Da das Boot auch wie ein Überbleibsel von etwas Tragischem dasteht und durchaus Elaines Situation schildert. Wundervoll, bin wieder nicht enttäuscht wurden von Charlotte Link und es hat mir sehr viel Freude bereitet dieses Buch zu lesen. [Wer eine kurze Rezension lesen möchte: auf meinem Instagram Account @buchwurm_de]

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  • Spannung bis zur letzten Minute

    Die letzte Spur
    Leseherz

    Leseherz

    25. January 2017 um 08:43

    Eine junge Frau verschwindet spurlos und wurde bisher nicht gefunden. Ein angesehener Anwalt gerät in den Fokus der Ermittlungen, wird als Mörder bezeichnet – doch dies ohne jeden Beweis! Ein Schatten lag über den Anwalt Marc Reeve und sorgte schon im Vorwege dazu, dass das Familienleben zerbrechen wird. Fünf Jahre später bekam Rosanna Hamilton den Auftrag eine Serie über unaufgeklärte Vermisstenmeldungen zu schreiben. Mit vollem Eifer, aus dem öden und langweiligem Leben ausbrechen zu können (verheiratet, 1 Stiefsohn) und flog von Gibralter nach London. Doch nicht nur die unaufgeklärten Vermisstenanzeigen reizten sie. Sie kannte eines der Opfer – Elaine Dawson! Fünf Jahre hörte man keine weiteren Ermittlungsergebnisse und da man ihre Leiche nie fand, war dies ein unabgeschlossener Fall! Rosanna macht sich auf die Suche, denn sie fühlte sich all die Jahre schuldig. Denn Rosanna war der Grund, warum Elaine verschwand – sie war zur Hochzeit eingeladen, obwohl Elaine eher das stille graue Mäuschen symbolisierte… Während ihrer Recherchere traf sie auf Marc Reeve, verliebte sich in ihn. Doch er trägt ein langes und dunkles Geheimnis mit sich herum…

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  • Vermisst oder tot?

    Die letzte Spur
    Kerry

    Kerry

    10. January 2017 um 08:06

    Ein kleines Dorf in England ist die Heimat von Elaine Dawson. Die nicht mehr ganz junge Frau hat ihr ganzes Leben dort verbracht und führt ein sehr einsames Leben. Als sie zur Hochzeit von Rosanna Hamilton in Gibraltar, einer ehemaligen Klassenkameradin, eingeladen wird, will sie dort unbedingt hin und mal etwas anderes als das dörfliche Leben erfahren. Leider kommt sie nur bis zum Flughafen, denn ihr Flug von Heathrow wird wegen Nebels strichen. Aus der Traum - oder auch nicht, denn am Flughafen hat sie einen Mann getroffen, der ihr anbietet, die Nacht in seiner Wohnung zu verbringen und einen Flug am nächsten Morgen zu nehmen - danach wurde Elaine Dawson nie wieder gesehen. Fünf Jahre später erhält Rosanna von ihrem ehemaligen Chef den Auftrag, eine Artikelserie über Vermisstenfälle zu schreiben. Seit ihrer Hochzeit lebt sie mit Mann und Stiefsohn auf Gibraltar und übt ihren Beruf nicht mehr auf, doch es läuft derzeit nicht allzu gut in der Ehe und von daher nutzt sie die Chance, endlich wieder das zu tun, was sie immer sehr gern getan hat und auch, um sich über die Zukunft ihrer Ehe klar zu werden. Einer der Vermisstenfälle ist ausgerechnet Elaine Dawson, die ehemalige Klassenkameradin, die auf der Reise zu ihrer Hochzeit verschwunden ist. Sie reist nach London, denn genau hier verschwand Elaine vor fünf Jahren. Zum Teil treiben sie Schuldgefühle an, denn wenn sie Elaine nicht zu ihrer Hochzeit eingeladen hätte, wäre sie nicht verschwunden, auch, wenn beide nie wirklich enge Freundinnen waren. Schnell kann sie den Mann ausfindig machen, der Elaine seinerzeit sein Gästezimmer anbot. Erst nach einiger Bedenkzeit erklärt sich Rechtsanwalt Marc Reeve bereit mit Rosanna zu sprechen, denn diese verhängnisvolle Nacht kostet ihn seinerzeit fast alles - immerhin war er plötzlich Hauptverdächtiger in einem Vermisstenfall. Rosanna ist, auch wenn sie es anfänglich nicht glauben will, sehr angetan von Elaines Retter in der Not und entwickelt sehr schnell Gefühle für ihn. Sie will auf jeden Fall klären, was damals passiert ist, denn nur so kann Marc definitiv von allen Vorwürfen freigesprochen werden. Tatsächlich scheint es so, dass Elaine damals verschwand - doch ist sie wirklich tot? Ihre Spur führt sie in ein kleines Dorf, in dem Elaine leben soll ... Vermisst oder tot? Der Plot des Buches wurde detailliert erarbeitet. Leider kam es hier zu deutlichen Längen dank vieler unnötiger Passagen, sodass ich das Buch zwischendrin immer mal wieder weglegen musste. Die Figuren wurden facettenreich und authentisch erarbeitet. Ich bin mir allerdings nicht sicher, was genau ich von Protagonistin Rosanna halten soll, denn ihre Motive, diesen Vermisstenfall aufzuklären, sind nach ihrem Zusammentreffen mit Marc nicht unbedingt nur rein beruflicher Natur. Die Figur des Marc hingegen fand ich sehr gut erarbeitet, diesem Mann wäre ich mit unter auch verfallen, denn er ist charmant, sieht gut aus und besitzt ein souveränes Auftreten, dass die Menschen für ihn einnimmt. Den Schreibstil empfand ich, bis auf die oben erwähnten Längen, angenehm zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass dies zwar nicht das beste Buch der Autorin ist, ich jedoch nicht davor zurückschrecken werde, weitere Bücher der Autorin zu lesen.

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  • Völlig unnötig aufgeblasenes Buch

    Die letzte Spur
    Crimehands-com

    Crimehands-com

    25. November 2016 um 15:51

    Charlotte Link ist für ihre gut verpackten Krimis bekannt, denn in weiten Teilen sind ihre Geschichten ganz normale Geschichten, die sich irgendwann zu Krimis entwickeln. Das ist vielleicht kein Alleinstellungsmerkmal, aber doch ungewöhnlich am Markt der Kriminalliteratur. Und ich schätze das, sogar sehr, weil es kein Räuber-und-Gendarm-Spiel ist, wie man es viel zu oft in diesem Genre antrifft. Link schreibt Geschichten aus dem Alltag, Geschichten, die jedem passieren können – bis dann eben doch etwas Ungewöhnliches passiert.Nur bei diesem Buch passiert nichts. Dieses Buch ist so banal, dass man es nach der Hälfte auch weglegen kann, denn es passiert weder etwas Überraschendes, noch etwas Außergewöhnliches. Aber natürlich habe ich es fertig gelesen, obwohl ich, gerade bei der Hälfte, nicht nur einmal kurz davor war, das Buch ins nicht-zu-ende-gelesen-Regal stellen wollte. Aber ich habe mir gedacht „Das ist Charlotte Link, da kommt sicher noch was“ – Pustekuchen.Ich meine, natürlich passiert etwas, und ja, es gibt auch Leichen – aber für die Hauptstory ist das völlig redundant. Anstatt die Hauptstory richtig gut zu machen, eröffnet Link ein Ablenkungsmanöver nach dem anderen, einen Strang nach dem nächsten und friemelt alles irgendwie zum Hauptplot dazu, damit die Geschichte noch größer, das Buch noch dicker wird.„Die letzte Spur“ ist bei weitem nicht das erste Buch von Charlotte Link, das ich gelesen habe, aber – und es tut mir wirklich leid, das so hart ausdrücken zu müssen; aber wieso etwas schönreden, wo es nichts schönzureden gibt – mit Abstand das Langweiligste. Nicht mal von Beginn an, denn das erste Viertel ist wirklich gut, allerdings schläft die Geschichte irgendwann ein. Zwar versucht Link, sie mit Cliffhangern am Leben zu halten, wirklich bringen tut das aber nichts.Abgesehen davon hat man bei Link das Gefühl, dass sie bei ihren Geschichten öfter mal dasselbe Grundgerüst benutzt: Die Stimmung schwankt bei nahezu allen Charakteren zwischen verzweifelt und ängstlich, Selbstzweifel stehen bei Link ohnehin an der Tagesordnung – glückliche Menschen findet man bei ihr so gut wie nie. Was allerdings okay ist, denn so nimmt sie die Leser für ihre Geschichten ein und das ist wohl der Grund für ihren anhaltenden Erfolg – jeder kann sich mit Links Figuren identifizieren; jeder von uns hat Selbstzweifel. Nur dass wirklich jeder Charakter Zweifel und Ängste hat – naja. Es ist halt etwas monothematisch. Es würde der Geschichte nicht schaden, wenn eine Frohnatur dabei wäre, um etwas Kontrast hineinzubringen. Aber nein, bei Link sind Frauen meistens Opfer - unterdrückt von ihren Ehemännern, Lebensgefährten oder den Kollegen - und Männer meistens reaktionäre Machos.Zurück zum erwähnten Grundgerüst: so erinnern Teile des Showdowns an „Das Haus der Schwestern“ und die Atmosphäre an „Die Betrogene“. Wobei es Showdown in dem Sinne gar keinen gibt. Irgendwann in der Mitte des Plots gibt es Showdown-ähnliche Szenen, eben die erinnern an „Das Haus der Schwestern“.Ein Charakter, nämlich den des Bruders von Elaine, hat mich besonders irritiert. Mehr dazu demnächst in einem SPOILER-Beitrag.Fazit: Charlotte Link liefert mit „Die letzte Spur“ ein unnötig aufgeblasenes Buch ohne wirklich nachvollziehbaren Handlung und mit einem gesellschaftlichen Bild, das in längst vergessene Zeiten gehört. Hätte ich sehnsüchtig auf den neuesten Link gewartet, ich wäre mehr als enttäuscht.

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  • Die letzte Spur - Charlotte Link

    Die letzte Spur
    LillyLou

    LillyLou

    24. August 2016 um 16:54

    Inhalt: Januar 2002: Die junge Eline Dawson befindet sich auf dem Weg zu der Hochzeit ihrer Freundin in Gibraltar, als wegen starkem Nebel der komplette Flugverkehr eingestellt wird.Völlig aufgelöst stößt sie mit einem Mann zusammen,der Mitleid mit ihr hat und anbietet bei ihm zu übernachten ,um dann am nächsten Morgen einen Flug zu nehmen. Nach einigenÜberlegungen willigt sie ein und ward seit dem nie mehr gesehen. Februar 2008: Die Journalistin Rosanna Hamilton wird von ihrem ehemaligen Chef gebeten nach London zu kommen und eine Story über vermisste Personen zu schreiben. Sie nimmt gerne an, denn Elaine ist Teil der Story und da sie damals zu ihrer Hochzeit fliegen wollte als sie verschwand, hat Rosanna auch ein persönliches Interesse an dem ungelösten Fall. Sie verstrickt sich immer weiter in das Gehemnis um die verschwundene Frau und merkt dabei nicht, dass sie selber in Lebensgefahr schwebt. Meine Meinung : Gefallen hat mir das Buch, weil der Schreibstil von Charlotte Link wirklich wunderbar ist. Er ist flüssig, verständlich und anschaulich. Durch die langsamen Entwicklungen wirkt der Roman sehr realistisch und gut durchdacht. Die verschiedenen Perspektiven in denen die Geschichte erzählt wird, bekommt einen guten Einblick in das Seelenleben jedes Protagonisten, die dadurch logischerweise auch an Tiefgang gewinnen. Allerdings fand ich, dass der Thriller durch die, teilweise, unnötig langen inneren Monologe jedes Charakters gestreckt wurde. Ebenfalls fand ich das die Spannungshöhepunkte zu kurz behandel wurden. ( Bsp. Spannungsaufbau 50 Seiten, Spannungshöhepunkt 1 Seite) Fazit: Ein guter, unterhaltsamer und realistischer Thriller mit ein paar kleinen Schwächen. Ich werde auf jeden Fall weitere Bücher von ihr lesen und kann sie Krimilesern empfehlen, denen es nichts ausmacht eine eher langsam fortschreitende, dafür jedoch realistische und gut durchdachte Handlung zu verfolgen. Viel Spaß beim Lesen :)

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  • Rezension zu "Die letzte Spur" von Charlotte Link

    Die letzte Spur
    tragalibros

    tragalibros

    13. August 2016 um 16:11

    Elaine Dawson ist vom Pech verfolgt. Als sie nach Gibraltar zur Hochzeit einer Freundin reisen will, werden sämtliche Flüge in Heathrow wegen Nebels gestrichen. Anstatt in der Abflughalle zu warten, nimmt sie das Angebot eines Fremden an, in seiner Wohnung zu übernachten - und ist von diesem Moment an spurlos verschwunden. Fünf Jahre später rollte die Journalistin Rosanna Hamilton den Fall neu auf. Plötzlich gibt es Hinweise, dass Elaine möglicherweise noch lebt. Doch als Rosanna diesen Spuren folgt, ahnt sie nicht, dass sie selbst bald in Lebensgefahr schweben wird... Da ich ja nun in letzter Zeit öfter Bücher von Charlotte Linke gelesen habe, hatte ich natürlich wieder gewissen Erwartungen an diesen Spannungsroman. Und wie zu erwarten war, hat mich "Die letzte Spur" sofort in den Bann gezogen. Die Autorin hat erneut eine Geschichte geschrieben, die abgründiger und spannender nicht sein könnte. Raffiniert verknüpft sie in diesem Roman mehre Handlungsstränge miteinander, die schließlich ein fließendes Gesamtkonzept ergeben. Einfach toll! Charlotte Link verleiht ihren Protagonisten unheimlich viel Lebendigkeit und Tiefsinnigkeit, dass man meinen könnte, die jeweilige Person zu kennen.Mit dem überraschend dramatischen und unerwarteten Ende, konnte mich das Buch schließlich endgültig überzeugen. Deswegen vergeben ich fünf von fün Sternen.

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  • Die letzte Spur

    Die letzte Spur
    aloha76

    aloha76

    06. August 2016 um 13:35

    Die Letzte Spur wurde von Charlotte Link geschrieben und erschien bei blanvalet. Es handelt von Rosanna Hamilton, die als Journalistin eine Serie von vermissten Personen schreiben soll. Da sie einen persönlichen Bezug zu einer der Personen hat, nämlich Elaine Dawson und sich ohnehin an der Seite ihres Mannes Dennis in Gibraltar nicht mehr wohl fühlt, nimmt sie das Angebot an. Elaine verschwand auf dem Weg zu Rosannas Hochzeit und galt seitdem als vermisst. War sie nun Opfer eines Gewaltverbrechens oder hat sie sich aus dem Staub gemahct, um von ihrem tristen und monotonen Leben zu fliehen. Seitdem ihr Bruder nach einem tragischen Unfall vom Hals abwärts gelähmt war, kümmerte sich Elaine um ihn. Rosanna glaubt an die Unschuld des Hauptverdächtigen Marc Reeves und versucht auch dies zu beweisen. Während dieser Arbeit verliebt sie sich auch in diesen. Ist er wirklich unschuldig? Die Handlung an sich ist spannend. Nur konnte ich leider mit dem Schreibstil nichts anfangen. Im Grunde war dieser ja nicht schlecht, aber 700 Seiten und es war auch nicht wirklich spannend. Sehr langatmig geschrieben und für diese Geschichte hätten auch 300 Seiten vollkommen gereicht. Mir hat zwar die Idee dahinter gefallen aber die Umsetzung war regelrecht eine Enttäuschung. Ich habe seit langem kein so schlechtes Buch gelesen und verstehe die guten Kritiken ebenfalls nicht. Ich denke ich kann dieses Buch nur eingefleischten Charlotte Link Fans weiterempfehlen. Leider daher nur von mir 2 von 5 Sternen.

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  • Spiel, Spass und Spannung

    Die letzte Spur
    Anni84

    Anni84

    11. July 2016 um 18:12

    Das Buch war mal wieder unglaublich gut. Spannend bis zur letzten Seite. Habe von Charlotte Link auch nichts anderes erwartet. 10 Sterne!!!

  • Spannend und vielschichtig

    Die letzte Spur
    winter-chill

    winter-chill

    27. December 2015 um 13:58

    Spannend, vielschichtig, unterhaltsam: Mit ihrem Roman „Die letzte Spur“ hat Charlotte Link wieder einmal bewiesen, dass sie zu Recht eine der erfolgreichsten deutschen Autorinnen der Gegenwart ist. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Journalistin Rosanna Hamilton, die zusammen mit ihrem Ehemann und ihrem Stiefsohn auf Gibraltar lebt. In ihrer Ehe kriselt es gerade, da kommt es für Rosanna gerade Recht, dass sie von ihrem ehemaligen Chef in London eine Reportage angeboten bekommt: Sie soll eine Serie über verschwundene Personen schreiben. Für Rosanna ist der Auftrag gleich doppelt spannend, denn sie soll auch über eine ehemalige Bekannte berichten, die auf dem Weg zu Rosannas Hochzeit vor fünf Jahren spurlos verschwand. Doch als die Journalistin immer tiefer in den Fall eintaucht, löst sie eine riesige Kettenreaktion aus, die das Leben vieler anderer Menschen aus der Bahn wirft. Charlotte Links Schreibstil ist wie immer sehr leichtfüßig und vereinnahmend, aber trotzdem auch elegant. Wie in fast allen ihren Geschichten hat sie auch bei „Die letze Spur“ wieder verschiedene Handlungsstränge entworfen, die sie sehr geschickt und vor allem nachvollziehbar miteinander verflechtet. Und genau diese Authentizität, dieses Realistische ist es, was ich so an Charlotte Links Geschichten schätze: Wirklich nichts ist an den Haaren herbeigezogen. Bis zum Schluss ist jede Handlung, jede Wendung absolut glaubwürdig. Sehr gelungen ist Link auch wieder die Charakterisierung ihrer Protagonisten. Sie sind so echt und werden mit so einer psychologischen Detailliertheit beschrieben, dass man jede ihrer Emotionen sofort nachempfinden kann. Ein toller Spannungsroman.

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