Charlotte Link Sturmzeit

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Inhaltsangabe zu „Sturmzeit“ von Charlotte Link

Deutschland 1914. In Europa gärt es, auf dem Familiengut der Degnellys in Ostpreußen blickt man jedoch noch voller Zuversicht in die Zukunft. Vor allem die 18-jährige Tochter Felicia träumt von einem aufregenden, glücklichen Leben. Ein Traum, der sich in einer harten Zeit bewähren muss, denn die nächsten Jahre bringen auch für Felicia das Ende ihrer vertrauten Welt. Dennoch liebt sie das Leben, das Risiko und vor allem zwei sehr gegensätzliche Männer. Inmitten der Wirren des Krieges entwickelt sie sich zu einer unabhängigen Geschäftsfrau, die hoch spielt und tief fällt. Bei all dem begleiten sie ihr tiefes Gefühl der Verantwortung für ihre Familie – und der Wille, sich von Niederlagen nie entmutigen zu lassen. Ein Wille, der auch die Frauen der nachfolgenden Generationen prägen wird …

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  • Der Auftakt einer Saga

    Sturmzeit

    Frau-Aragorn

    21. January 2018 um 15:45

    Sturmzeit ist das erste Buch im Rahmen einer Trilogie. Dieses Buch beginnt zu Zeiten des ersten Weltkriegs und dehnt sich in den beiden Folgebänden bis in die 60er aus. Die Geschichte beginnt mit Protagonistin Felicia, die sich in diesen schweren Zeiten aus ihrer Heimat Ostpreußen über Berlin, München, Frankreich, Russland und zwei Ehemänner flüchtet.  Wir erleben die damalige Welt durch ihre Augen. Augen, die leider zu einer unglaublich selbstsüchtigen und unsympathischen Person gehören. Natürlich erkennt man, dass sie eine ungeheuer starke Persönlichkeit ist, die für ihre Familie jedwede Strapazen auf sich nimmt, doch herrscht bei allem was sie tut immer der Gedanke an Eigennützigkeit im Raum, was sie zu einer der widerwärtigsten Protagonisten der Literatur macht. Man könnte sie gut und gerne als deutsche Scarlett bezeichnen. Allerdings ist der Rest des Buches mit so tollen, sehr detaillierten Personen bevölkert, dass das Lesen trotzdem ein Genuss war. Ergänzt durch eine gut aufgebaute, authentische und gut recherchierte Handlung, ist es ein Buch, dass ich getrost weiterempfehlen kann. 

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  • Buchverlosung zu "Das Lesebarometer" von Friederike Harmgarth

    Das Lesebarometer

    Buchgeborene

    Hallo und Herzlich Willkommen beim Lesebarometer!    Hier geht es darum zu schauen wie viel wovon und wie gelesen wird. Hat dich schon immer interessiert wie viel Zeit du mit dem Lesen verbringst? Wie viel Prozent von deinem SuB du im Jahr liest? Ob du deinem Lieblingsgenre wirklich so treu bist? Oder wie viele Seiten du im Jahr liest? Oder wie das bei anderen aussieht? Dann ist das hier deine Challenge! Möchtest du gerne in der Gruppe lesen aber dennoch eine Challenge haben? Dann wirst du dich bestimmt hier wohl fühlen! Das Lesebarometer hat Vier Gruppen. Du meldest dich für eine oder mehrere Gruppen an. Dann setzt du dir ein Ziel und am Schluss schauen wir mal, in welcher Gruppe die meisten Leute ihr Ziel erreicht haben! Zwischendrin gibt es interessante, lustige oder spannende Aufgaben, die du erfüllen kannst, aber nicht musst. Du kannst dich jeder Zeit anmelden! Es besteht kein Rezensionszwang, aber wenn du keine Rezension schreiben möchtest, schreib doch bitte 3 Lesestati oder eine Kurzmeinung und verlinke diese! Die „Treuen Leser“ „Ich würde niemals meinem Genre fremdgehen“ sagen sie und lesen brav einen Thriller nach dem Anderen. Aber was ist das? Plötzlich taucht da ein völlig anderes Genre in ihrem Sub auf!       -->   Möchtest du wissen, ob du deinem Genre wirklich so treu bist? Oder wie viele Bücher von deinem Genre gelesen werden? Oder einfach darauf los lesen, und dich überraschen lassen, was du von welchem Genre liest? Dann melde dich hier an! Die „Seitenriesen“ Sie sammeln Seiten, wie andere Leute Hosenknöpfe. 2000 Bücher im Jahr, 500 Seiten dick, macht 1000000 Seiten im Jahr! Ok, ok, vielleicht ist das übertrieben. Aber bei diesen Lesern kommen teilweise Seitenanzahlen zusammen, da wird anderen Lesern schwindelig!    --> Möchtest du dir ein bestimmtes Seitenziel setzen und schauen, ob du es erreichen wirst? Oder möchtest du wissen, wie viele Seiten pro Jahr gelesen werden? Dann melde dich für diese Gruppe an! Die „Timelords“ Sie sind vielleicht nicht die schnellsten Leser, aber sie sind bestimmt die engagiertesten. Jede Minute wird gesammelt. Jede Stunde zelebriert.      -->     Möchtest du wissen, wie viel Zeit du im Jahr mit Lesen verbringst? Dann melde dich doch für diese Gruppe an! Die „fleißigen Sammler“ Der SuB wächst und wächst und das Lesezimmer wird kleiner und kleiner.        -->  Du sammelst Bücher und möchtest wissen, wie viel Prozent vom SuB du dieses Jahr schaffst abzuarbeiten? Dann melde dich doch für diese Gruppe an!

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  • Stürmische Zeiten

    Sturmzeit

    MademoiselleMeow

    14. July 2017 um 17:38

    Als ich den etwas weiter ausladenden Klappentext und von der Dreiecksgeschichte las, wurde mir schon Himmelangst. Etwa doch eine blöde Romanze? Ganz und gar nicht, denn auch wenn Felicias Liebesangelegenheiten eine gewisse Rolle spielen, stehen sie nicht im Vordergrund. Man erfährt viel vom 1. Weltkrieg und von der Wirtschaft der 20er Jahre. Krieg hat mich in Geschichte nie sehr interessiert, aber da es ein beliebtes Thema in Romanen ist, habe ich mittlerweile viel darüber gelernt. Geschichtsunterricht mal anders :). Auch hier lernt man den Krieg wieder von einer anderen Seite kennen. Besser gesagt, von mehreren Seiten. Einerseits durch die Augen von Felicia, erst als Krankenschwester, später als Kriegsgefangene und Flüchtling von Russland nach Estland. Andererseits durch die Augen von Felicias Bruder Christian auf dem Schlachtfeld oder ihres Onkels Leo, der desertiert. Hier kann man nur wieder die verschiedenen Erzählperspektiven loben. Man bekommt damit so unendlich viel mehr mit, das fand ich wirklich klasse, aber eben auch schockierend. Das mit den Börsencrash, Ende der 20er habe ich nicht so ganz verstanden (Zahlen, nicht meine Stärke). Aber die ganzen Umstände danach, die vielen Schicksale jener, die alles verloren haben, hat man an dieser Stelle auch sehr gut rübergebracht. So viel zur Story, aber was ist mit den Charakteren? Nun habe ich ja schon ein Buch von Charlotte Link gelesen („Das Haus der Schwestern“) und auch wenn ich da schon wieder die Hälfte vergessen habe, meine ich mich zu erinnern, das die Hauptperson Frances, ähnlich Charakterzüge hatte wie Felicia. Ein Blick auf meine alte Bewertung bestätigt das, denn auch Felicia wirkt sehr oft kühl. Ein beliebtes Stilmittel von Frau Link? Hinzu kommen aber noch andere schlechte Eigenschaften. Felicia scheinen die Gefühle anderer oft egal zu sein. Sie handelt berechnend und ist sehr Ich-bezogen, auch wenn es immer mal wieder Momente gibt, in denen ihre Stärke anderen zu Gute kommt. Sie sagt sich selbst immer wieder, das sie nicht stehen bleiben und zurückblicken darf. Kein schlechter Rat, um im Leben voranzukommen, denn Sentimentalität lähmt einen. Sie treibt es aber in vielerlei Hinsicht zu weit und erkennt dies zum Ende des Romans auch. Das macht sie zu keiner besonders sympathischen Hauptfigur, andererseits hätte mich ein Gutmensch auch ziemlich genervt. Dann sind mir dann doch die Figuren lieber, die mitunter gravierende Fehler machen. Den davon gibt es im Buch noch reichlich, allerdings mochte ich die lieber, weil sie auch ihre weiche Seite zeigen. Kassandra, Alex‘ Schwester, wirkte oft naiv und schwach, zeigte zum Ende des Romans aber so viel Tragik und Stärke, was mich beeindruckt hat. Genauso Felicias Großmutter Laetitia, das starke Familienoberhaupt. Die Bandbreite an Charakteren ist riesig: kaltherzig, leidenschaftlich, verträumt, naiv, arrogant, egoistisch, stark und schwach. Und das meist innerhalb der Familie. Das macht so einen Roman natürlich unglaublich spannend und vielseitig. Oft geht das in Romanen schief, aber hier bekommt jeder seinen Anteil und es geht auf. Und bis auf einige sehr berechnende Handlungen der Hauptfigur (eine etwas weichere Seite hätte man ihr schon geben können), habe ich nichts zu meckern. Deswegen bekommt „Sturmzeit“ von mir auch 5 von 5 Sternen. Und jetzt freue ich mich schon auf den zweiten Teil. Übrigens wurden ja viele Romane von Charlotte Link verfilmt, auch „Sturmzeit“. Ein kurzer Blick auf die Darstellerliste hat mir den Film dann aber sogleich vermiest. Eine blonde Felicia? (Im Buch dunkelhaarig). Ben Becker als Maksim? (Maksim ist im Buch dunkelhaarig, blauäugig und gutaussehend). Nein danke, man muss sich ja nicht jede Buchverfilmung geben. Nicht umsonst haben viele davon einen schlechten Ruf. Auch wenn ich eine würdige Verfilmung von diesem Roman sehr gern gesehen hätte. Aber ich glaube, da ärgere ich mich nur. Deswegen lasse ich die Bilder so in meinem Kopf, wie ich mir alles vorgestellt habe.

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  • Sturmzeit

    Sturmzeit

    Kleine8310

    18. May 2017 um 16:17

    "Sturmzeit" ist der erste Band der "Sturmzeit - Trilogie" der Autorin Charlotte Link. Ich hatte diesen Roman bereits vor einigen Jahren gelesen und damals hat er mir so gut gefallen, dass für mich ganz klar war, dass ich die Trilogie bestimmt nocheinmal lesen werde. Das war nun vor kurzem bei Band 1 der Fall und ob mir der Inhalt so gut gefallen hat, wie beim ersten Lesen, das verrate ich euch jetzt ...   Die Geschichte in "Sturmzeit" beginnt in einem schicksalhaften Sommer im Jahr 1914. Während es in Europa gärt, genießt die junge Felicia Degnelly auf dem Gut ihrer Familie, in Ostpreußen, einen unbeschwerten Sommer und träumt von der großen Liebe.   Doch schon nach kurzer Zeit zeigt sich, dass die Entwicklungen in Europa und die Kriegsgefahr allgegenwärtig ist. Obwohl es ihr zunächst gar nicht in ihre Vorstellungen passt, muss sich auch die achtzehnjährige Protagonistin auf eine harte Zeit einstellen, die ihr mehr abverlangen wird, als sie sich jemals vorstellen konnte ... Der Einstieg in diese Geschichte ist mir sehr gut gelungen. Charlotte Link baut die Handlung in einem angenehmen Tempo auf und ich hatte zu Beginn die Möglichkeit einige Mitglieder der Familie Degnelly kennenzulernen. Mit der Zeit legt die Geschichte mehr an Dichte und auch an Tempo zu. Hier hilft auch, dass die Ereignisse, die die Autorin einfliessen lässt, recht zeitnah aufeinander folgten.    Der Schreibstil von Charlotte Link hat mir sehr gut gefallen. Ich mag die bildhaften Beschreibungen der Autorin wirklich gerne und auch, dass es ihr gut gelingt emotionale Situationen glaubhaft zu vermitteln. Das Buch spielt zwar zur Zeit des ersten Weltkriegs und es gibt auch einige geschichtliche Eckdaten, wie zB die Russische Revolution oder den Börsencrash, aber das Hauptaugenmerk legt Charlotte Link auf die Schicksale, der agierenden Charaktere. Es gibt in der Handlung Liebesgeschichten, Familientragödien und Freundschaften, die mich alle auf ihre ganz eigene Art berühren konnten!   Die Charaktere waren für mich ebenfalls ein großes Plus an diesem Buch. Es gab eine Vielzahl an Charakteren, allen voran die Protagonistin Felicia, die extrem zwiespältige Gefühle in mir wachgerufen haben. Sie sind keine reinen Sympathieträger, aber es gibt an ihnen auf jeden Fall auch gute Seiten. Was mich besonders beeindruckt hat ist die Vielschichtigkeit, die nicht nur die Protagonistin mitbringt. Ich habe einige Male mitgelitten und mitgefiebert, genauso wie ich über manche Handlungen der Charaktere nur den Kopf schütteln konnte. Aber genau diese Mischung hat es für mich zu etwas besonderem gemacht, denn eines war jeder Charakter - facettenreich und interessant!    Positiv:  * bildhafter und fesselnder Schreibstil * guter Spannungsbogen mit einigen Höhen * facettenreiche und interessante Charaktere * vielschichtige Handlung * tolle Vermittlung der Emotionen, in jeglicher Form   Negativ:  * Nichts   "Sturmzeit" ist ein bildgewaltiger und emotionaler Auftakt der Trilogie, der mich mit den facettenreichen Charakteren und der spannenden Handlung sehr gut unterhalten hat!

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  • Erster Band der Sturmzeittriologie

    Sturmzeit

    mareikealbracht

    21. September 2016 um 11:58

    Kurz voraus geschickt, ich bin zur Zeit absolut süchtig nach Charlotte Link und habe mir vorgenommen alle ihre Bücher zu lesen. So auch dies, eines ihrer frühen Werke.Sturmzeit ist ein Gesellschaftsroman, eine Familiengeschichte und ein Abbild deutscher Geschichte von Beginn des ersten Weltkriegs bis zum Börsencrash 1929. Heldin oder vielleicht auch Antiheldin des Romans ist Felicia Degnelly. Eine Frau, die als verwöhnte Aristokratin auf dem Landsitz Lulinn aufwächst, und deren heile Welt bald durch den Beginn des ersten Weltkrieges erschüttert wird. Seit ihrer Jugendzeit ist sie in Maksim Marakow verliebt, der diese Liebe allerdings nicht erwidert, da er sie für verwöhnt, egozentrisch und oberflächlich hält, was sie auch ist. Er selbst ist Kommunist und brennt für seine Ideale. Bald stürzt sich Felicia aus Trotz in eine Heirat mit dem zynischen Lebemann Alex Lombard und der Leser ahnt sehr früh, dass das keineswegs gut enden kann. Viele Schicksale und Lebenswege werden in dem Buch nachgezeichnet, nicht nur der Weg von Felicia und obwohl, - oder gerade weil - keiner von ihnen gradlinig verläuft, sind die Figuren unglaublich lebensecht. Mit wenigen konnte ich mich identifizieren, trotzdem habe ich sie kennen und schätzen gelernt, habe mit ihnen mitgefiebert und gelitten und nebenbei eine Menge über des Lebensgefühl in Deutschland zu jener Zeit erfahren. Fazit: Spannend und lesenswert!

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  • 1. Band der Sturmzeiten-Trilogie

    Sturmzeit

    Kerry

    22. August 2016 um 21:04

    Felicia Degnelly ist sehr behütet auf dem Familiengut in Ostpreußen aufgewachsen. Ihre schönsten Erinnerungen sind mit diesem verbunden, denn sie liebt es zu reiten und ist sehr naturverbunden. Allerdings ist sie auch sehr schön und weiß diese Tatsache durchaus zu ihrem Vorteil zu nutzen, sodass sie vor allem eines ist - eigensüchtig. Auf diesem Gut lebt auch Maksim, der nur wenige Jahre älter ist als Felicia und mit ihm verbrachte sie ihre Kindheit. Aus einer kindlichen Schwärmerei ihm gegenüber wird Liebe, doch Maksim entwickelt eher ein politisches Interesse an der Gesellschaft, denn große Gefühle für Felicia. Als die Russen in Ostpreußen eindringen, ändert sich alles für die Familie Degnelly. Das Gut in Ostpreußen müssen sie verlassen, doch anstelle mit Felicia zu gehen, entscheidet sich Maksim, sein Glück in Russland zu suchen, zumal er dort von der revolutionären Idee sehr angetan ist. Felicia geht nach Berlin, wo ihre Familie lebt, ist jedoch nach wie vor umtriebig und zieht lieber um die Häuser, denn als gesittete junge Damen Zuhause zu bleiben. Dabei begleitet wird sie von Alex Lombard, einem jungen Mann, ebenfalls aus gutem Hause. Dieser ist sehr angetan von Felicias Schönheit und als beide in einer Bar auf Maksim nebst dessen weiblicher Begleitung treffen, sieht er seine Chance gekommen und macht Felicia umgehend einen Heiratsantrag, den diese, gefrustet wie sie ist, annimmt. Fortan wird sie als Felicia Lombard in München bei ihrem Mann leben. Die Ehe ist jedoch, gerade auf Grund von Felicias Egoismus, nicht glücklich. Sie lässt ihren Mann genau spüren, dass er nicht derjenige ist, den sie eigentlich wollte. Auch Alex hat sie nicht ganz uneigennützig geheiratet und dennoch, er begehrt diese Frau mehr als alles andere auf der Welt. Endgültig zerrüttet wird diese Verbindung jedoch, als Felicia einen folgenschweren Fehler begeht und damit Alex tödlich verletzt. Doch dies ist nur ein kleiner Teil der Familie, die einem radikalen Wandel in den Wirren des 1. Weltkrieges unterliegt ... Der 1. Band der Sturmzeiten-Trilogie! Der Plot wurde abwechslungsreich und bildgewaltig erarbeitet. Besonders schön fand ich, wie ich den Wandel der Zeit (hier gerade im Hinblick auf den 1. Weltkrieg) direkt mit einer Figur miterleben konnte, es fühlte sich fast so an, als wäre ich direkt dabei gewesen. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Protagonistin Felicia ist sehr eigen, weiß was sie will, aber Himmel, man sollte sich mit ihr niemals anlegen. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch schöne Lesestunden bereitet hat.

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  • Tolles Buch

    Sturmzeit

    Katha76

    12. April 2016 um 19:48

    Dieses Buch hat mich von Anfang bis zum Schluss gefesselt. 
    Trotz vieler Charaktere bin ich nicht durcheinander gekommen. Es hat Spaß gemacht mit zu fiebern. 

  • Grandios!

    Sturmzeit

    kuerbiskoepfchen

    26. January 2016 um 09:50

    "Sturmzeit", das erste einer Trilogie von Charlotte Link, das zu Zeiten des ersten Weltkrieges beginnt, im Sommer 1914. Erzählt wird die Geschichte von Felicia, die sich durch diese schwere Zeit kämpft und so einiges auf sich nimmt. Nebenbei hat sie eine große Liebe, die sie im Laufe der Trilogie immer wieder trifft. Doch diese Bücher sind alles andere als Liebesromane. Sie sind durchdrungen von Spannung und der Härte des Krieges, des Wiederaufbaus, Familienzusammenhalts... Felicia entwickelt sich schnell zu meiner Lieblingsprotagonistin. Viele parallele Geschichten zur Familie entstehen und im Laufe der Trilogie ändert sich auch die Hauptprotagonistin in die Nachfahren, die Enkelin von Felicia, die man ebenso schnell lieben lernt. Eine so wunderbar spannende Trilogie, die einem die tragische deutsche Geschichte auf ehrliche, einfache und auch spannende Weise näherbringt, dass ich es kaum in Worte fassen kann. Und das obwohl ich mich früher nie sonderlich für Geschichte interessierte. Dieses Buch ändert alles! Fakten werden anhand einer grandiosen Geschichte einer "ganz normalen" Familie nähergebracht, während sie die Härte des Lebens heimsucht. Ich hatte alle 3 Bücher ("Wilde Lupinen" und "Die Stunde der Erben") in kurzer Zeit durch.

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    • 3
  • Für Krimi-Fans nicht geeignet

    Sturmzeit

    Polly174

    27. April 2015 um 10:43

    Das Buch bzw. die Bände konnte ich nicht aus der Hand legen. Zu Anfang dachte ich, ein reiner Liebesroman, aber so ist dem nicht. Die Kriegswirrungen, die große Familie mit den verschiedenen Persönlichkeiten und natürlich die Vergangenheit machen es zu einem besonderen Genuss.
    Aber hauptsächlich geht es um eine starke Persönlichkeit mit vielen Fehlern - vielleicht nicht jedermanns Geschmack..

  • Charlotte Link - Sturmzeit

    Sturmzeit

    Perle

    31. January 2015 um 15:38

    Klappentext: Sommer 1914. In Europa gärt es, doch auf dem Familiengut der Degnellys in Ostpreußen scheint noch Zeit zu sein für Idylle und Plänkeleien und für den Traum von der großen Liebe - ein Traum, der die achtzehnjährige Felicia durch eine harte Zeit begleiten wird, in der alte Traditionen und Beziehungen untergehen und einer gar nicht mehr idyllischen Realität weichen. Mit dem Atem einer großen Erzählerin zeichnet Charlotte Link die faszinierende Grschichte einer ungewöhnlichen  Frau in einer bewegten Zeit - ein Portrait der brüchigen Gesellschaft in den ersten dreißig Jahren dieses Jahrhunderts. Eigene Meinung: Dieses Buch ergatterte ich vor 3 Wochen auf dem Flohmarkt. Es lächelte mich an und flüsterte mir ins Ohr: Perle, lese mich! Lass mich hier im Regal nicht so lange ungelesen stehn. Und so begann ich es letztes Wochenende umd beendete es vergangene Nacht um halb 1. Ich war von der ersten Seite fasziniert und konnte es kaum beiseitelegen, immer wieder las ich darin. Es war angenehm ruhig zu lesen, der Schreibstil gefiel mir gut und die Protagonisten waren mir sehr nah und mochte sie gerne leiden. Mit der ein oder anderen Person hatte ich einige Gemeinsamkeiten. Am liebsten hätte ich es an einem Stück gelesen. Doch zwischendurch muss ich ja auch mal etwas schlafen oder im Haushalt tun. EIch hatte angenehme Lesestunden und eine traumhafte Unterhaltung. Ich kann dieses Buch nur jedem wärmstens empfehlen, besonders allen Fans von Charlotte Link. Habe noch nicht viele Romane von ihr gelesen, aber ich werde es dieses Jahr mit Begeisterung tun. Ihre Bücher gefallen mir außerordentlich gut. Hierfür vergebe ich herzlich gerne 5 volle Sterne.

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  • Sturmzeit

    Sturmzeit

    -sabine-

    15. November 2014 um 19:11

    Das Buch war toll! Schon nach wenigen Seiten war ich in der Geschichte gefangen, auch wenn ich gestehen muss, dass der Einstieg wegen der vielen verschiedenen Personen, die gleich zu Beginn auftauchen, etwas schwierig war. Doch nachdem ich sie alle „sortiert“ hatte, habe ich sie gerne begleitet. Es ist die Geschichte der Familie Degnelly, die in den Jahren 1914 bis 1930 durch die Wirrungen der Zeit sowohl Höhepunkte als auch Tiefschläge erleben muss. Protagonistin der Geschichte ist Felicia, die im Kreis ihrer an Traditionen gebundenen Familie aufwächst, die aber immer schon einen eigenen Kopf hatte, den sie auch durchzusetzen weiß. Durch den herannahenden Krieg muss sie bald den Familiensitz in Ostpreußen verlassen, gerät nach Spanien, um in einem Lazarett zu helfen, wird in russische Gefangenschaft genommen, kann fliehen und schließlich in Deutschland wieder Fuß fassen. Felicia ist keine, die sich rasch unterkriegen lässt, immer wieder fällt sie wieder auf die Beine und kämpft sich durchs Leben. Unstet wie sie ist, lebt sie fortan zwischen München und Berlin, immer wieder aber kehrt sie auch auf das Familiengut zurück. Sie ist eine sehr starke Persönlichkeit, vor der ich auch oft den Hut gezogen habe, denn durch nichts lässt sie sich unterkriegen und oft genug hat sie sich für die Familie eingesetzt – und dennoch ist sie mir oft unsympathisch, denn Felicia geht auch über Leichen, wenn sie etwas haben will, sie kann rücksichtslos, herablassend und sehr egoistisch sein. Selten bin ich bei einem Charakter so zwiegespalten, wie bei ihr – Felicia hat wirkclih einige großartige Züge, aber auch einige, die ich nicht mag – und gerade das macht sie zu einer sehr interessanten Protagonsitin. Doch man lernt nicht nur Felicia kennen, auch ihre Onkel und Tanten, die in dieser schwierigen Zeit ihren eigenen Weg gehen. Die Männer müssen in den Krieg, erleben dort Schreckliches und nicht jeder kehrt unversehrt nach Hause zurück. Gerade die Kriegsschauplätze sind sehr authentisch beschrieben, ich habe mich beim Lesen an die Front versetzt gefühlt, habe die beschriebenen Szenen vor Augen gehabt und mit den Soldaten gelitten. Doch auch die zurückgebliebenen Frauen hatten es nicht leicht, nicht nur die Sorge um die Männer bestimmte ihr Leben, auch der tägliche Kampf um Nahrung und Kohlen kostete viel Kraft. All diese Szenen wurden von der Autorin sehr eindringlich beschrieben, so dass ich alles vor Augen hatte – egal ob es Kriegsszenen aus Frankreich oder Felicias Gefangenschaft in Russland waren oder auch die folgenden besseren Zeiten, die goldenen 20er Jahre in Berlin und München. Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut lesen, auch wenn er sich doch unterscheidet von dem der neueren Bücher der Autorin – aber nicht im negativen Sinne, halt einfach nur anders. Die Charaktere sind alle sehr gut gezeichnet, keiner ist einfach nur gut oder schlecht oder nach einem Klischee gestaltet, jeder hat eine eigene Persönlichkeit mit Ecken und Kanten. Ich hatte das Gefühl, ein Teil der Familie zu sein, so vertraut waren mir die verschiedenen Personen. Und so habe ich beim Lesen wirklich mitgefiebert und gelitten. Der Band Sturmzeit ist in sich abgeschlossen, in den Folgebänden begleitet man die nachfolgenden Generationen der Familie Degnelly – und darauf freue ich mich sehr! Mein Fazit Ein wunderbares Buch, in dem man die verschiedenen Mitglieder der Familie Degnelly in der Zeit zwischen 1914 und 1930 begleitet. Es geht nach Frankreich und Russland, nach Spanien und Deutschland – man erlebt die Kriegszeit aber auch die Zeit des Aufbaus und die goldenen 20er Jahre. Ein packendes Familiendrama mit tollen Charakteren, das ganze wunderbar erzählt, mitreißend und spannend.

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  • Sturmzeit

    Sturmzeit

    nasa

    20. October 2014 um 14:46

    Charlotte Link schafft es mit ihren Büchern einen Spannungsbogen aufzubauen und über das gesamte Buch beizubehalten. Dies hat sie auch wieder wunderbar bei „Sturmzeit“ geschafft. Sie erzählt lebhaft und sehr anschaulich das Leben von Felicia Degnelly vor, während und nach dem ersten Weltkrieg. Frau Link verknüpft hierzu Fiktion mit Fakten und bietet dem Leser eine wunderbare Geschichte. Der Schreibstil ist flüssig und wunderbar. Die Seiten fliegen nur so dahin. Man mag das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen. Die Geschichte und die Protagonisten berühren einen von Anfang an. Man baut schon gleich zu Anfang eine Bindung zu den Personen in der Geschichte auf. 1914 in Europa bricht der erste Weltkrieg aus. Felicia gerade 18 Jahre, weiß aber genau was sie will. Sie versucht ihr ganzes Leben immer alles zu bekommen was sie will. Im Krieg geht sie an die Front als Krankenschwester um ihren Mann Alex zu ärgern. Während ihrer Zeit an der Front kommt sie in ein Arbeitslager der Russen, von dort aus zieht sie zu ihrer Tante und mitten in die russische Revolution hinein. Sie flieht mit einer totkranken Tante ihrer kleinen Cousine und ihrer Schwägerin. Bei allem was Felicia tut denkt sie nur an den Landbesitzt ihrer Familie und an sich. Sie will reich sein, will den Lulinn retten. Dafür ist ihr jedes Mittel recht. Egal ob andere Menschen darunter leiden müssen. Charlotte Link erzählt hier eine wundervolle sehr lebendige Geschichte die nie langweilig wurde. Auch wenn mir Felicia oft sehr unsympathisch war, sind sie und ihre Familie mir doch ans Herz gewachsen. Ich hatte „Sturmzeit“ noch nicht ganz zu Ende gelesen da habe ich mir schon die anderen zwei Bände der Trilogie besorgt.

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  • Enttäuschent

    Sturmzeit

    Haserl

    11. August 2013 um 12:17

    Da ich bereits schon sehr viele Bücher von der Schriftstellerin Charlotte Link gelesen habe, bin ich bei diesem jedoch etwas enttäuscht. Ich war nicht von der Art ihres Schreibens enttäuscht, sondern eher das mir diese gesamte Geschichte sehr bekannt vor kam. Meiner Meinung nach konnte ich sehr große Parallelen zu dem Haus der Schwestern ziehen. Wie auch im Haus der Schwestern geht es in Sturmzeit um den ersten Weltkrieg. Zwei starke Persönlichkeiten, die eine hieß Frances Gray ( Haus der Schwestern) und die andere Felicia Degnelly (Sturmzeit) . Fast die selben Schicksale. Ein Haus auf dem Land....die unerwiderte Liebe eines Mannes... eine Frau die alles zusammen hält. tja... Nur der Ort ist anders. Die eine Geschichte spiele in Irland die andere in Deutschland... aber der Grundgedanke ist der gleiche. Man kann diese Geschichte sehr gut lesen, sie ist spannend aber dennoch muss ich sagen, das ich sie dieses mal nicht verschlungen habe... Es war vorhersehbar ja fast berechnend.

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  • Eure liebsten Bücher von Charlotte Link?

    Im Tal des Fuchses

    KleinMue

    Hallo zusammen! Kürzlich ist ja der neue Roman von Charlotte Link "Im Tal des Fuchses" erschienen. Dieses war mein erstes Buch von der Autorin und ich fand es mehr als sehr lesenswert. Nun würde ich gern ein weiteres Buch von Charlotte Link lesen und wollt euch einfach mal fragen, welches euer liebstes Buch von ihr ist? wäre super, wenn ihr antwortet, weil es ja schon soooo viele Bücher von ihr gibt.

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    • 7
  • Rezension zu "Sturmzeit" von Charlotte Link

    Sturmzeit

    Morgoth666

    26. September 2012 um 19:05

    Charlotte Link ist meiner Meinung nach eine der wenigen Autorinnen, deren Bücher immer absolut genial sind.

    Sturmzeit ist der Auftakt einer großartigen Trilogie, die einen einfach nur bezaubert und fesselt.

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