Charlotte Lucas

 4.2 Sterne bei 377 Bewertungen
Autorin von Dein perfektes Jahr, Wir sehen uns beim Happy End und weiteren Büchern.
Charlotte Lucas

Lebenslauf von Charlotte Lucas

Charlotte Lucas ist das Pseudonym der erfolgreichen deutschen Autorin Wiebke Lorenz. Sie studierte in Trier Germanistik, Anglistik und Medienwissenschaft und lebt heute in Hamburg. Sie schreibt für verschiedene Zeitschriften und für das Fernsehen und veröffentlicht sowohl als Charlotte Lucas, als auch als Wiebke Lorenz.

Neue Bücher

Wir sehen uns beim Happy End

Erscheint am 30.11.2018 als Hörbuch bei Lübbe Audio.

Alle Bücher von Charlotte Lucas

Dein perfektes Jahr

Dein perfektes Jahr

 (242)
Erschienen am 26.10.2017
Wir sehen uns beim Happy End

Wir sehen uns beim Happy End

 (106)
Erschienen am 24.11.2017
Fünf Sterne für dich

Fünf Sterne für dich

 (0)
Erschienen am 31.05.2019
Dein perfektes Jahr

Dein perfektes Jahr

 (24)
Erschienen am 09.09.2016
Wir sehen uns beim Happy End

Wir sehen uns beim Happy End

 (5)
Erschienen am 24.11.2017
Wir sehen uns beim Happy End

Wir sehen uns beim Happy End

 (0)
Erschienen am 30.11.2018

Auf die grüne Insel mit...

Charlotte Lucas ist das Pseudonym der bekannten deutschen Schriftstellerin Wiebke Lorenz. Während sie unter ihrem echten Namen den dunklen Seiten der menschlichen Seele nachgeht, nutzt sie ihr Alias zum Schreiben von Büchern, die direkt ins Herz gehen. Wir haben ihr nicht nur entlocken können, wie sie sich bisweilen vor dem Schreiben drückt sondern auch das Geheimnis des richtigen Soundtracks beim Schreiben...

Liebe Charlotte, hast du ein Lieblingsgetränk?

Absolut! Cola Light/Zero. Ich weiß, dass das ungesund ist und versuche auch immer mal wieder, davon loszukommen - aber irgendwas in dem Zeug macht hochgradig süchtig.

Was ist das schönste Feedback, das du von Lesern erhalten hast?

Das war zu meinem Thriller "Alles muss versteckt sein", der ja das Thema Zwangserkrankung behandelt. Daraufhin schrieb mir ein junger Mann eine sehr berührende Mail, in der er sich bei mir für dieses Buch bedankte, weil er durch die Lektüre endlich gewusst hätte, was mit ihm seit über zehn Jahren nicht stimmt. Er schrieb mir, er würde sich nun nach einem Therapeuten umsehen und dass er total glücklich sei, nun zu wissen, dass er unter einem Zwang leidet, der behandelt werden kann. Das war natürlich etwas ganz Besonderes für mich, und schon für diese einzige Mail hat es sich gelohnt, den Roman geschrieben zu haben.

Gibt es ein anderes Genre, das dich als Autorin reizt?

Ich tobe mich ja bereits mit Thriller/Bitter Sweet/Comedy in ziemlichen vielen Genres aus. Allerdings habe ich tatsächlich schon seit Jahren eine Idee für einen fantastischen Jugendroman, und wenn ich irgendwann mal Zeit habe, möchte ich den auch schreiben.

Wann kommen dir die besten Ideen?

Nachts im Traum. Ohne Witz.

Welche Musik hörst du gerne beim Schreiben?

Das hängt davon ab, ob ich gerade einen Thriller oder eher was fürs Herz schreibe. Bei meinem Krimi "Bald ruhest du auch" war das z. B. der Soundtrack zum Film "Das Parfüm". Für den neuen Charlotte Lucas "Wir sehen uns beim Happy End" war das - wie schon beim Vorgänger "Dein perfektes Jahr" - das indische Mantra "Sa re sa sa". Musik muss also immer sein. Allerdings dabei sehr wichtig: schreiben kann ich nur bei Instrumentalstücken, sobald jemand singt, lenkt mich das zu sehr ab, weil ich dann auf den Text hören muss.

Hast du ein Lieblingswort?

Einige. Ich mag vom "Aussterben" bedrohte Wörter wie z. B. "Donnersknispel" oder "Hagestolz". In unserer Sprache gibt es so viele wundervolle Begriffe, die immer mehr in Vergessenheit geraten. Deshalb verwende ich in meinen Büchern auch immer mal wieder solchen "alten" Wörter.

Welchen anderen Job würdest du gerne für einen Tag ausüben?

Kindergärtnerin.

Wie prokrastinierst du am liebsten?

Wer sagt denn, dass ich prokrastiniere??? Okay, erwischt, das tue ich tasächlich, und zwar auf allerhöchstem Niveau. Meistens mit Hausarbeit (dabei dann immer ein Hörbuch auf den Ohren) oder damit, stundenlang durchs Internet zu surfen, weil ich mir dann ja einreden kann, dass ich immerhin im Büro vor meinem Computer sitze.

Welche Nervennahrung hilft dir beim Schreibprozess?

Ich liebe kleine (und süße) Kirschtomaten und Pistazien, davon steht eigentlich immer eine Schüssel auf meinem Schreibtisch.

Hast du für uns einen Tipp für eine gute Serie?

Oh, pffff, ich weiß nicht. "Dexter" ist ja schon ein alter Hut, die fand ich bis auf die letzte Staffel klasse. Und "Pretty little liars" hab ich auch gern geguckt.

Welches Buch verschenkst du gerne?

Meine :-) Ansonsten - und das schon, bevor er den Nobelpreis gewonnen hat - von Kazuo Ishiguro "Alles, was wir geben mussten". Das Buch ist der Hammer!

Wohin sollen wir unbedingt einmal reisen und welches Buch soll uns auf dieser Reise begleiten?

Irland, definitiv! Und dann natürlich mit der "Gebrauchsanweisung für Irland" von Ralf Sotschek und "Die Asche meiner Mutter" von Frank McCourt im Gepäck.

Welches Tier wärst du?

Ein Hund. So ein niedlicher, der viel kläfft und hektisch durch die Gegend flitzt.

Gibt es etwas, was du gerne können würdest?

Viele, viele Fremdsprachen. Mein Englisch ist recht gut, Französisch und Italienisch eher holprig, da ist also noch Luft nach oben.

Wofür hast du eine Schwäche oder heimliche Leidenschaft?

Für Honigsmacks mit einem Klacks Nutella. Aber: Psssssst!

Und zu guter Letzt: Welche Figur aus einer Buchwelt würdest du gerne treffen? Und was würdet ihr unternehmen?

Dorian Gray aus Oscar Wildes "Das Bildnis des Dorian Gray". Dabei würde ich mich einfach nur mit ihm unterhalten wollen, das reicht schon. Und Patrick Bateman aus Bret Easton Ellis' "American Psycho". Bei dem Gespräch hätte ich dann alledings gern zwei sehr große und kräftige Bodyguards mit dabei...

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Neue Rezensionen zu Charlotte Lucas

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BeaSurbecks avatar

Rezension zu "Dein perfektes Jahr" von Charlotte Lucas

Dein perfektes Jahr hat mich in den Bann gezogen
BeaSurbeckvor 8 Tagen

Dein perfektes Jahr

erzählt die Geschichte von Hannah und Jonathan. Beide stehen an einem Wendepunkt in ihrem Leben und beide müssen, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen, überlegen wie sie ihr Leben wieder in den Griff bekommen und wie sie mit den Schatten der Vergangenheit weiter leben können.

Das Hörbuch ist sehr bewegend. Glück und Unglück liegen hier nahe beieinander und auch das Schicksaal mischt in dieser Geschichte kräftig mit. Manch einer wird sagen soviel Zufälle gibt es doch gar nicht, aber mir hat es gefallen, denn bekanntlich geschieht nichts aus Zufall, auch wenn man den Sinn manchmal erst später erkennt. Diese Geschichte zeigt das ein Ende auch ein Neuanfang sein kann und das manchmal ein schweres Los, sich auch in ein gutes wandeln kann.

Die Sprecher haben den verschiedenen Charakteren Leben eingehaucht und mich voll abgeholt. Meine Gefühle sind Achterbahn gefahren, es gab soviele traurige und bewegende Momente, aber auch soviele in denen man spürte es geht langsam aufwärts. Ein Filofax spielt in dieser Geschichte eine große Rolle, wenn seine Rolle auch eine ganz andere ist wie es anfangs geplant war.

Mich hat die Geschichte komplett in den Bann gezogen. Auch wenn vorhersehbar wie die Geschichte enden würde, mir hat sie, so wie sie war, richtig gut gefallen und "Dein perfektes Jahr" ist eines der Hörbücher das ich mir irgendwann noch einmal oder zweimal anhören werde.

An diesem Hörbuch habe ich rein gar nichts auszusetzen gehabt und deshalb gibt es von mir auch eine absolute Hörempfehlung und fünf Sterne.



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Lynn253s avatar

Rezension zu "Wir sehen uns beim Happy End" von Charlotte Lucas

Happy End für alle
Lynn253vor 3 Monaten

Wenn Ella mit einer Sache nicht klarkommt, dann sind es traurige Enden. Für Bücher oder Filme, die nicht gut ausgehen verfasst sie den Schluss kurzerhand neu und veröffentlich ihre Version auf einem Blog. Und auch für ihr eigenes Leben hat sie ein märchenhaftes Glück geplant. Nur kann man das Leben nicht planen, und Märchen erst recht nicht.
Ich muss zugeben, dass ich auf den ersten Seiten mit Ella wenig anfangen konnte. Sie hat ihr eigenes Leben, ihren Job und ihre beste Freundin aufgegeben. Um für ihren Freund da zu sein und seinen Alltag zu organisieren. Da ist die Wendung, die diese Beziehung nimmt, eigentlich abzusehen…
Außerdem hat sie eine sehr eigenen Art, die Realität zu verdrehen und Abmachungen mit ihrem Schicksal zu treffen. Aber sie ändert sich, sie lernt dazu und auch man selbst als Leser lernt, dass man niemanden nach dem Abschnitt seines Lebens beurteilen sollte, den man gerade sieht. Denn auch bei Ella liegt mehr dahinter. Eine Reihe von Andeutungen, hier und da eingestreut, führen zu einem Teil, der viel weniger märchenhaft ist und dem Roman eine ganz neue Seite verleiht.
Mir hat die Idee mit Ella Blogs sehr gut gefallen und auch die Art und Weise, wie ihrer Beiträge sowie die dazugehörigen Kommentare im Buch integriert waren.
Schön fand ich auch die vielen Bücher und Filme, auf die Bezug genommen wurde. Da hat man gleich das Gefühl, mit Ella etwas gemeinsam zu haben.

Die Sprache ist leicht zu lesen und passt zu Ella, die aus der Ich-Perspektive ihre Geschichte erzählt. Das eine oder andere Mal hatte ich das Gefühl, dass ein Wort ein wenig zu häufig aufgetreten ist, ja abgenutzt wurde.

Ellas Verhalten konnte ich teilweise nicht wirklich nachvollziehen, aber wenn man zurückblickt, dann gibt es durchaus Gründe dafür, dass sie tut, was sie tut.

Ingesamt hätte ich mir aber gewünscht, dass der Roman ein wenig mehr in die Tiefe gegangen wäre. Vor allem das Ende war mir zu schnell, vielleicht zu einfach.

Insgesamt doch eine angenehme Lektüre, in der einige Themen angesprochen werden, über die man auch nach dem Lesen noch eine Weile nachdenken kann.

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Buchpfotes avatar

Rezension zu "Wir sehen uns beim Happy End" von Charlotte Lucas

Das Leben ist kein Märchen, aber Ella Cinderella glaubt daran
Buchpfotevor 3 Monaten

Allgemein:

„Wir sehen uns beim Happy End“ ist der 2. Roman von Wiebke Lorenz, die unter dem Pseudonym Charlotte Lucas mit „Dein perfektes Jahr“ bereits einen Bestseller schrieb. Nun legte sie 2017 bei Bastei Lübbe mit der Geschichte um die, immer an ein gutes Ende glaubende, Freizeitbloggerin Ella nach. Denn die Anfang 30-Jährige lebt getreu dem Motto „Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende.“ und lässt sich das nicht vermiesen. Schließlich wird sie bald ihren Traumprinzen Philip heiraten, bekommt tausende Aufrufe auf ihrem Blog „Better Endings“ und hat doch immer alles im Griff. Bis die Beziehung urplötzlich aus dem Ruder gerät und Ella schuld an der Amnesie eines ihr bisher unbekannten Mannes ist. Sie beschließt Oscar de Witt zu helfen, ihm sein persönliches Happy End zu verschaffen, in der Hoffnung, dass das Schicksal ihr wohlwollend das eigene Happy End mit Philip gönnt.

Mein Bild:

Juhu, etwas mit Humor, Charme und einer Bloggerin, deren Geschichte sicherlich etwas märchenhaftes inne hat. So meine Erwartungen. Das Cover und die Farbgebung des Buches spricht doch schon für etwas Fröhliches, auch wenn ich mich bei über 500 Seiten fragte, ob sich wirklich so viel dahinter verbirgt.

Der Beginn war schon wirklich cool, denn ich befand mich auf der Homepage von „Better Endings“, dem Blog der Protagonistin Ella. Sie schreibt dort über ihr ach so tolles Leben und lädt zudem noch eigens geschriebene Happy Ends zu Büchern oder Filmen hoch, deren Ende ihr nicht gefallen. Beispielsweise bekommen „Romeo und Julia“, „Titanic“, selbst Jojo Moyes „Ein ganzes halbes Leben“ ihr Fett weg. Die Idee fetzt und die meisten Kommentare auf ihrem Blog sprechen dafür. Ich fand es witzig, wie typische Klischees des Bloglebens angesprochen wurden, man erkennt sich doch an manchen Stellen wieder. Charlotte Lucas´ Schreibstil ist zudem leicht und einfach gehalten, zweimal lesen musste ich hier nichts.
Was mich allerdings zum Kopf schütteln brachte, war Ella als Person selbst. Ihre naive Art der Lebensführung, die mich in personaler Erzählweise das ganze Buch hinweg begleitete, konnte ich fast bis zum Ende nicht nachvollziehen. Das geht schon damit los, dass sie ihre berufliche Karriere für Philip sausen ließ, sich von ihm abhängig machte und eigentlich seine Haushälterin ist. Heutzutage mehr als ungewöhnlich, aber sie findet das alles super. Meine Güte, sie ist doch nicht dumm und hässlich! Ich bin ungefähr so alt wie sie und ihr Verhalten geht gar nicht in meinem Kopf.

Natürlich ist klar, dass ihre Beziehung mit Philip urplötzlich Schlagseite bekommt und sie versucht in feenhafter Art und Weise mit dem Schicksal wieder ins Reine zu kommen, indem sie Wetten mit sich selbst abschließt, 3x zwinkert oder auf Gehwegplatten nie in die Ritzen tritt. Zunächst fand ich das noch witzig, aber sie zieht ihr Ding mit dem Sätzchen „Der Zweck heiligt die Mittel“ durch und das nervte mich. Ich brauche nun nicht mehr zusagen, dass der Plot vorhersehbar ist. Trotzdem gab es liebevolle Stellen, die ich gern verfolgte. Besonders als Ella sich um den attraktiven Oscar de Witt kümmerte, obwohl sie definitiv ihren eigenen Nutzen daraus zog. Denn Oscar weiß nach einem Unfall mit Ella nicht mehr, wer er ist. Somit beginnt quasi eine Schnitzeljagd nach seiner Vergangenheit. Auch hier wurde mir schnell klar, auf was die Indizien, die Ella bei Oscar findet, hinweisen. So richtig Spannung kam nicht auf, teilweise war es sogar sehr langatmig oder überflüssig, weil Ella ihre Aufgaben irgendwie auf die lange Bank schob und die Geschichte dadurch nicht vorwärts ging..

Doch alles in allem geben Ella und Oscar ein sympathisches Duo ab. Zum einen gab es viele Situationen, die zum Schmunzeln waren. Beispielsweise wegen eines sehr interessanten Musik-, Film- und Buchgeschmack. Hier kann tatsächlich jeder mitreden, wenn es um Helene Fischer, La La Land oder Sebastian Fitzek geht. Zum Anderen, weil die Beiden sich wirklich gut ergänzten und die Dialoge so an Frische gewannen.

Weiterhin hat mir das Setting sehr gut gefallen: Hamburg! Das Tor zur Welt! So wie man es kennt, setzt die Autorin die Stadt toll in Szene.
Der Schluss hat dann sämtliche langatmigen und überflüssigen Stellen wieder gut gemacht. Ich war damit wirklich zufrieden. Es gab sogar eine rührende Offenbarung bezüglich Ellas Vergangenheit.

Fazit:
Ein Kompromiss zwischen den alltäglichen Dingen und dem Wunsch, Märchen wahr werden zu lassen. Ein Think-Positiv-Schmöker mit Schwächen.

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Zusätzliche Informationen

Charlotte Lucas wurde am 16. Februar 1972 in Düsseldorf (Deutschland) geboren.

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