Wir sehen uns beim Happy End

von Charlotte Lucas 
4,0 Sterne bei104 Bewertungen
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Positiv (83):
Crazy-Girl6789s avatar

Mir hat das Buch gut gefallen. Die Geschichte war sehr gut geschrieben und man konnte ihr auch sehr gut folgen.

Kritisch (6):
Grossstadtheldins avatar

Ganz furchtbares Leseerlebnis. Die Protagonistin blieb mir leider bis zum Ende völlig unsympathisch!

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Inhaltsangabe zu "Wir sehen uns beim Happy End"

Stell dir vor, Romeo und Julia erleben wunderbare Flitterwochen, die kleine Meerjungfrau bekommt ihren Prinzen und Hannibal Lecter wird zum kinderfreundlichen Veganer - Wie könnte die Welt aussehen, wenn jede Geschichte das Recht auf ein glückliches Ende hätte? Und was würdest du tun, wenn dir das Leben die Verantwortung für einen anderen Menschen gibt? Schenkst du ihm ein Happy End? Selbst wenn du nicht weißt, ob er das will?
Ein zauberhafter Roman über das Schicksal, unerwartete Begegnungen - und die Frage, ob erst ein Happy End das Leben lebenswert macht.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783785725993
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:24.11.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 24.11.2017 bei Lübbe Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Lynn253s avatar
    Lynn253vor einem Monat
    Kurzmeinung: Interessante Idee und überraschende Wendung
    Happy End für alle

    Wenn Ella mit einer Sache nicht klarkommt, dann sind es traurige Enden. Für Bücher oder Filme, die nicht gut ausgehen verfasst sie den Schluss kurzerhand neu und veröffentlich ihre Version auf einem Blog. Und auch für ihr eigenes Leben hat sie ein märchenhaftes Glück geplant. Nur kann man das Leben nicht planen, und Märchen erst recht nicht.
    Ich muss zugeben, dass ich auf den ersten Seiten mit Ella wenig anfangen konnte. Sie hat ihr eigenes Leben, ihren Job und ihre beste Freundin aufgegeben. Um für ihren Freund da zu sein und seinen Alltag zu organisieren. Da ist die Wendung, die diese Beziehung nimmt, eigentlich abzusehen…
    Außerdem hat sie eine sehr eigenen Art, die Realität zu verdrehen und Abmachungen mit ihrem Schicksal zu treffen. Aber sie ändert sich, sie lernt dazu und auch man selbst als Leser lernt, dass man niemanden nach dem Abschnitt seines Lebens beurteilen sollte, den man gerade sieht. Denn auch bei Ella liegt mehr dahinter. Eine Reihe von Andeutungen, hier und da eingestreut, führen zu einem Teil, der viel weniger märchenhaft ist und dem Roman eine ganz neue Seite verleiht.
    Mir hat die Idee mit Ella Blogs sehr gut gefallen und auch die Art und Weise, wie ihrer Beiträge sowie die dazugehörigen Kommentare im Buch integriert waren.
    Schön fand ich auch die vielen Bücher und Filme, auf die Bezug genommen wurde. Da hat man gleich das Gefühl, mit Ella etwas gemeinsam zu haben.

    Die Sprache ist leicht zu lesen und passt zu Ella, die aus der Ich-Perspektive ihre Geschichte erzählt. Das eine oder andere Mal hatte ich das Gefühl, dass ein Wort ein wenig zu häufig aufgetreten ist, ja abgenutzt wurde.

    Ellas Verhalten konnte ich teilweise nicht wirklich nachvollziehen, aber wenn man zurückblickt, dann gibt es durchaus Gründe dafür, dass sie tut, was sie tut.

    Ingesamt hätte ich mir aber gewünscht, dass der Roman ein wenig mehr in die Tiefe gegangen wäre. Vor allem das Ende war mir zu schnell, vielleicht zu einfach.

    Insgesamt doch eine angenehme Lektüre, in der einige Themen angesprochen werden, über die man auch nach dem Lesen noch eine Weile nachdenken kann.

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    Buchpfotes avatar
    Buchpfotevor einem Monat
    Kurzmeinung: Der Leser benötigt einem langen Atem für diesen gegenwärtigen und doch zauberhaften Frauenroman
    Das Leben ist kein Märchen, aber Ella Cinderella glaubt daran

    Allgemein:

    „Wir sehen uns beim Happy End“ ist der 2. Roman von Wiebke Lorenz, die unter dem Pseudonym Charlotte Lucas mit „Dein perfektes Jahr“ bereits einen Bestseller schrieb. Nun legte sie 2017 bei Bastei Lübbe mit der Geschichte um die, immer an ein gutes Ende glaubende, Freizeitbloggerin Ella nach. Denn die Anfang 30-Jährige lebt getreu dem Motto „Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende.“ und lässt sich das nicht vermiesen. Schließlich wird sie bald ihren Traumprinzen Philip heiraten, bekommt tausende Aufrufe auf ihrem Blog „Better Endings“ und hat doch immer alles im Griff. Bis die Beziehung urplötzlich aus dem Ruder gerät und Ella schuld an der Amnesie eines ihr bisher unbekannten Mannes ist. Sie beschließt Oscar de Witt zu helfen, ihm sein persönliches Happy End zu verschaffen, in der Hoffnung, dass das Schicksal ihr wohlwollend das eigene Happy End mit Philip gönnt.

    Mein Bild:

    Juhu, etwas mit Humor, Charme und einer Bloggerin, deren Geschichte sicherlich etwas märchenhaftes inne hat. So meine Erwartungen. Das Cover und die Farbgebung des Buches spricht doch schon für etwas Fröhliches, auch wenn ich mich bei über 500 Seiten fragte, ob sich wirklich so viel dahinter verbirgt.

    Der Beginn war schon wirklich cool, denn ich befand mich auf der Homepage von „Better Endings“, dem Blog der Protagonistin Ella. Sie schreibt dort über ihr ach so tolles Leben und lädt zudem noch eigens geschriebene Happy Ends zu Büchern oder Filmen hoch, deren Ende ihr nicht gefallen. Beispielsweise bekommen „Romeo und Julia“, „Titanic“, selbst Jojo Moyes „Ein ganzes halbes Leben“ ihr Fett weg. Die Idee fetzt und die meisten Kommentare auf ihrem Blog sprechen dafür. Ich fand es witzig, wie typische Klischees des Bloglebens angesprochen wurden, man erkennt sich doch an manchen Stellen wieder. Charlotte Lucas´ Schreibstil ist zudem leicht und einfach gehalten, zweimal lesen musste ich hier nichts.
    Was mich allerdings zum Kopf schütteln brachte, war Ella als Person selbst. Ihre naive Art der Lebensführung, die mich in personaler Erzählweise das ganze Buch hinweg begleitete, konnte ich fast bis zum Ende nicht nachvollziehen. Das geht schon damit los, dass sie ihre berufliche Karriere für Philip sausen ließ, sich von ihm abhängig machte und eigentlich seine Haushälterin ist. Heutzutage mehr als ungewöhnlich, aber sie findet das alles super. Meine Güte, sie ist doch nicht dumm und hässlich! Ich bin ungefähr so alt wie sie und ihr Verhalten geht gar nicht in meinem Kopf.

    Natürlich ist klar, dass ihre Beziehung mit Philip urplötzlich Schlagseite bekommt und sie versucht in feenhafter Art und Weise mit dem Schicksal wieder ins Reine zu kommen, indem sie Wetten mit sich selbst abschließt, 3x zwinkert oder auf Gehwegplatten nie in die Ritzen tritt. Zunächst fand ich das noch witzig, aber sie zieht ihr Ding mit dem Sätzchen „Der Zweck heiligt die Mittel“ durch und das nervte mich. Ich brauche nun nicht mehr zusagen, dass der Plot vorhersehbar ist. Trotzdem gab es liebevolle Stellen, die ich gern verfolgte. Besonders als Ella sich um den attraktiven Oscar de Witt kümmerte, obwohl sie definitiv ihren eigenen Nutzen daraus zog. Denn Oscar weiß nach einem Unfall mit Ella nicht mehr, wer er ist. Somit beginnt quasi eine Schnitzeljagd nach seiner Vergangenheit. Auch hier wurde mir schnell klar, auf was die Indizien, die Ella bei Oscar findet, hinweisen. So richtig Spannung kam nicht auf, teilweise war es sogar sehr langatmig oder überflüssig, weil Ella ihre Aufgaben irgendwie auf die lange Bank schob und die Geschichte dadurch nicht vorwärts ging..

    Doch alles in allem geben Ella und Oscar ein sympathisches Duo ab. Zum einen gab es viele Situationen, die zum Schmunzeln waren. Beispielsweise wegen eines sehr interessanten Musik-, Film- und Buchgeschmack. Hier kann tatsächlich jeder mitreden, wenn es um Helene Fischer, La La Land oder Sebastian Fitzek geht. Zum Anderen, weil die Beiden sich wirklich gut ergänzten und die Dialoge so an Frische gewannen.

    Weiterhin hat mir das Setting sehr gut gefallen: Hamburg! Das Tor zur Welt! So wie man es kennt, setzt die Autorin die Stadt toll in Szene.
    Der Schluss hat dann sämtliche langatmigen und überflüssigen Stellen wieder gut gemacht. Ich war damit wirklich zufrieden. Es gab sogar eine rührende Offenbarung bezüglich Ellas Vergangenheit.

    Fazit:
    Ein Kompromiss zwischen den alltäglichen Dingen und dem Wunsch, Märchen wahr werden zu lassen. Ein Think-Positiv-Schmöker mit Schwächen.

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    Meritamuns avatar
    Meritamunvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein zuckersüßer Liebesroman mit überraschender Tiefe und tollen Charakteren
    Verdient nicht jeder ein Happy End?

    Inhalt:

    Ella liebt Happy Ends. Auf ihrem Blog „Better Endings“ verpasst sie allen traurigen Geschichten dieser Welt ein romantisches und besseres Ende. Auch in ihrem Leben steht dem Happy End eigentlich nichts im Weg – bis sie herausfindet, dass ihr Verlobter sie betrügt. Hals über Kopf flüchtet Ella aus der gemeinsamen Wohnung und stolpert, im wahrsten Sinne des Wortes, über Oscar de Witt, der sein Gedächtnis verloren hat. Ella beschließt, dass auch er ein Happy End verdient hat und stellt damit ihre beiden Leben komplett auf den Kopf.


    Cover:

    Das Cover ist zuckersüß und passt hervorragend zur Story. Um den erhabenen Titel ranken sich kleine Zeichnungen, die auch im Buch wiederzufinden sind. Das besondere I-Tüpfelchen ist der pinke Buchschnitt.


    Meinung:

    „Wir sehen uns beim Happy End“ ist mein erster Roman von Charlotte Lucas und es wird auch nicht mein letzter sein. Normalerweise mache ich um Liebesgeschichten einen großen Bogen, aber der Klappentext hat mich zu neugierig gemacht. Ich muss sagen, dass ich sehr positiv überrascht wurde! Ich hätte hinter dem bunten Buchdeckel niemals eine so tiefgreifende und emotionale Story erwartet.


    Charlotte Lucas Schreibstil ist herrlich leicht und macht das Buch zu einer perfekten Sommerlektüre. Schon ab der ersten Seite ist man mitten im Geschehen und begibt sich mit der Protagonistin Ella auf eine abenteuerliche Suche nach der Liebe und dem Happy End. Mir gefällt es sehr gut, dass die Autorin unzählige Blogposts und Kommentare auf Ellas Seite „Better Endings“ in die Handlung einbaut hat. Somit bekommt man einen noch tieferen Einblick in Ellas Gedanken und ihre Gefühle. Außerdem sorgen eine Menge unerwarteter Plottwists für die nötige Portion Spannung.


    Die Gestaltung der Charaktere finde ich insgesamt sehr interessant und gelungen. Emilia „Ella“ Faust ist eine kleine Träumerin und lebt in ihrer scheinbar perfekten Welt. Sie möchte allem und jedem ein Happy End verpassen, was nicht immer auf Akzeptanz und Verständnis trifft. Teilweise kann man Ellas Wunsch nach dem perfekten Ende verstehen, aber oft wird sie dem Leser dadurch auch unsympathisch. Ella verhält sich sehr naiv, kapselt sich von der Welt ab und verstrickt sich in Lügen, nur um ihrem Drang nach dem Happy End nachgeben zu können. Dabei merkt sie einfach nicht, wie sehr sie sich von ihrem eigenen Glück immer mehr entfernt.


    Oscar de Witt bildet Ellas perfekten Gegenpol. Er ist alles, was Ella nicht ist – rational und pragmatisch. Je mehr man über ihn und seine Vergangenheit erfährt, umso mehr wächst er dem Leser ans Herz. Seine endlosen Diskussionen mit Ella haben mir sehr gut gefallen und sorgen für die nötige Prise Humor.


    Fazit:

    „Wir sehen uns beim Happy End“ ist ein besonderer Wohlfühlroman mit Herz. Charlotte Lucas regt den Leser zum Nachdenken über die wichtigen Dinge im Leben an. Auch wenn ich nicht immer mit Ellas Marotten und Verhalten klargekommen bin, so hat mich ihre Geschichte doch mitgenommen und berührt. Ich vergebe wohlverdiente 5 Ananas.

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    Kartoffelschafs avatar
    Kartoffelschafvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Gefühlvoll, witzig, besonders!
    Gefühlvoll, witzig, besonders!

    Dies ist eins dieser Bücher, die man klassischerweise wegen der Aufmachung kauft - pinkfarbener Schnitt, abgerundete Seiten, wundervolles Cover. 

    Oftmals sind reine Coverkäufe (dies kann ich aus eigener Erfahrung so sagen ;) ) Reinfälle. In diesem Fall allerdings war es ein absoluter Glücksgriff. 

    Ich hatte eine recht lange Leseflaute, vor allem bedingt durch einen stressigen Alltag. Durch "Wir sehen uns beim Happy End" bin ich nun wieder zum lesen zurück gekehrt. 

    Dieses Buch ist in jeder Hinsicht besonders. Die Protagonistin ist so speziell, so liebenswert, authentisch und wundervoll schrullig, dass man sie einfach in sein Herz schließen muss. 

    Der Gedanke, dass jeder Mensch ein Happy End verdient ist einfach wundervoll. 

    Man fliegt nur so durch die Seiten und hofft, dass Ella auch zu ihrem persönlichen Happy End findet. 

    Ich liebe den Schreibstil und muss definitiv jedes weitere Buch der Autorin lesen. 
    Selten schreibt jemand derart lebendig, aber auch leise und nachdenklich. 
    Eine definitive Leseempfehlung meinerseits! 

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    Blacksallys avatar
    Blacksallyvor 4 Monaten
    Gibt es für jeden ein Happy End?

    Das Buch hat mich zwar auch aufgrund der Story angesprochen, aber zuerst ist mir natürlich das Cover und die Buchform ins Auge gesprungen. Meiner Meinung nach ist das eine sehr gute Idee ein Buch etwas interessanter zu gestalten. Wir haben hier ein etwas kleineres Format, abgerundete Ecken und einen knallpinken Buchschnitt. 

    Ich muss auch tatsächlich sagen das das ganze einfach super zur Story passt, denn diese ist auch besonders.


    Ella lebt in ihrer eigenen Welt. Das schlimmste was ihr passieren kann ist das etwas kein Happy End hat. Das geht soweit, das sie sogar neue Enden für Filme und Bücher schreibt und diese auf ihrem Blog veröffentlicht. Sie ist ein herzensguter Mensch, aber ich muss sagen, sie kann einem auch ziemlich auf die nerven gehen. 

    Sie flippt regelrecht aus, wenn einmal etwas schlechtes passiert und findet alles ganz furchtbar. Ich fand das ganze so übertrieben das ich einfach meist beim lesen die Augen verdrehen musste. Daher hatte ich auch bei manchen Szenen im Buch das Gefühl das ihr Dinge zurecht geschehen. In dem Fall war sie einfach die größte Nervensäge auf der Welt.


    Dennoch konnte mich das Buch mit seiner spannenden Story packen. Ich musste wissen wie das ganze ausgeht und ob Ella mit ihren ganzen Lügen am Ende doch noch durchkommt. Es gab im Buch auch einige lustige Passagen, die den Leser zum Schmunzeln gebracht haben, das hat das ganze auch etwas aufgelockert und hat sich gut mit den etwas ernsthafteren Szenen abgewechselt. 

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    MareikeUnfabulousvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Zuckersüß!
    einzigartig genug, um sich von anderen Büchern abzuheben

    Ein zuckersüßes Buch! Im Ernst! Ich habe lange kein Buch mehr gelesen, das mich so sehr verzaubert und unterhalten hat. Es ist keines dieser Bücher, das mich auf typische Art und Weise mitreißen konnte. Viel mehr hat mich "Wir sehen uns beim Happy End" auf emotionaler Ebene berührt. 


    Die Autorin hat mit Ella eine liebenswerte und höchst romantische Person geschaffen, mit der ich mich teilweise viel zu gut identifizieren konnte. Nicht zuletzt auch, weil Ella genauso wie ich Bloggerin ist. Oscar scheint mir mit seiner wuschigen Art die perfekte Ergänzung zu ihrem Charakter zu sein, wohingegen ich ihren Verlobten Philipp förmlich verteufelt habe. 

    Die Geschichte ist locker leicht für zwischendurch und regt dennoch zum Denken an. Die Autorin hat es geschafft, all das Herz, das sie in die Geschichte investiert hat, für den Leser über jede einzelne Zeile hinweg greifbar zu machen. Perfekt für einen Urlaub in der Sonne, wenn man sich berieseln lassen und nicht viel nachdenken möchte.

    Das Buch sticht mit pinken Buchseiten hervor und bildet dadurch einen Eyecatcher. 

    Insgesamt ist "Wir sehen uns beim Happy End" vielleicht nichts Besonderes, aber doch einzigartig genug, um sich von anderen Büchern abzuheben. 

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    N
    Nika488vor 4 Monaten
    Nicht meins

    Charlotte Lucas - wir sehen uns beim Happy end 

    -》 Kurzbeschreibung

    Ella liebt Märchen. Aber noch mehr liebt sie Happy Ends. Schließlich gibt es schon genug Schlimmes auf der Welt, wer braucht da noch Geschichten mit schrecklichem Ausgang? Und so schreibt sie sie einfach um, gibt ihnen ein schöneres, nein, das richtige Ende.
    Oscar ist traurig. Aber er weiß es nicht einmal. Dann trifft er auf Ella, die möchte, dass auch bei ihm alles gut wird. Nur: Kann man das überhaupt? Einem anderen Menschen ein Happy End schenken? Und was tut man, wenn der das vielleicht gar nicht will?
    Ein zauberhafter Roman über das Schicksal, märchenhafte Begegnungen - und die Frage, ob jede Geschichte gut ausgehen muss..

    -》 Mein Fazit ...

    Tja "wir sehen uns beim Happy end" Sorry wir nicht ... 
    Ich muss gestehen ich breche selten Bücher ab und bin echt eine Leserin, die vielen Themen und Büchern Chancen gibt, egal wie andere wie rezensieren ..
    Aber ich muss ich mich leider den nicht so guten Rezensionen anschliessen ..
    Zuerst einmal ist das Buch super hübsch aufgemacht. Das Cover sieht toll aus und leider sieht man es nicht auf dem Foto von mir, sie Seiten sind pink ... ich schrieb gestern einer Freundin das Buch sieht super süss aus und erinnert mich an Einhornfarben 🤣🤣🤣
    Der Schreibstil der Autorin ist auch echt gut und nichts was ich schlecht finde ...
    Die Story ist es leider die ich gar nicht mag ... ich  war auf Grund der Kurzbeschreibung neugierig geworden... Wer mag denn keine Happy ends... 
    Aber das war mir zu viel des guten ... diese rosarote Welt und dieses alles ist so toll und wundervoll... alles ist gut alles ist super ... es nervte irgendwann  .. aber was mach richtig nervte und das macht mich so schon immer wütend, ist der Aspekt,das die Protagonistin sich immer neue Storys ausdenkt und sich in ein Lügennetz verstrickt... ich hasse es wenn man lügt und ich mag es nicht wenn man Menschen etwas vor macht ...
    Was ich auch ganz doof fand ist diese Abhängigkeit von Ella direkt am Beginn des Buches... wie naiv muss man sein so jung alles aufzugeben für einen Typen ... ja solche Frauen gibt es, aber irgendwie kam mir in den Sinn "welche Frau macht das heute noch, sind wir denn nicht soweit das unsere Gesellschaft anders ist?" ... dieses naive,  er verdient das Geld ich bin Hausfrau krieg Kinder und fertig ... 
    Die Story hat mir leider kein Spass gemacht ... ich habe viele Seiten quer gelesen oder auch überblättert... vor allem die Blog Beiträge habe ich überblättert ... dieses gelüge und diese schein-ach-so-tolle-welt ... Nein danke ...

    2 von 5 Sternen ...

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    momomaus3s avatar
    momomaus3vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr schöne und märchenhafte Geschichte mit ernstem Hintergrund.
    Rezension "Wir sehen uns beim Happy End" von Charlotte Lucas

    Zunächst bedanke ich mich beim Bastei Lübbe Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

    Titel: Wir sehen uns beim Happy End
    Autor: Charlotte Lucas
    Verlag: Bastei Lübbe
    Seitenzahl: 557
    Preis: 18,00 € (Hardcover)
    Erscheinungsdatum: 24.11.2017
    Genre: Roman

    I N H A L T

    Stell dir vor, Romeo und Julia erleben wunderbare Flitterwochen, die kleine Meerjungfrau bekommt ihren Prinzen und Hannibal Lecter wird zum kinderfreundlichen Veganer - Wie könnte die Welt aussehen, wenn jede Geschichte das Recht auf ein glückliches Ende hätte? Und was würdest du tun, wenn dir das Leben die Verantwortung für einen anderen Menschen gibt? Schenkst du ihm ein Happy End? Selbst wenn du nicht weißt, ob er das will?
    Ein zauberhafter Roman über das Schicksal, unerwartete Begegnungen - und die Frage, ob erst ein Happy End das Leben lebenswert macht.

    (Quelle: Lovelybooks)

    C O V E R   &  T I T E L

    Das Cover sieht sehr verspielt aus und der Titel passt perfekt zum Buch.

    S C H R E I B S T I L

    Der Schreibstil ist leicht und schön und dabei sehr flüssig und spannend.

    E I G E N E  M E I N U N G

    Nachdem ich dieses Buch gesehen habe, verliebte ich mich direkt in das Cover und den pinken Buchschnitt und als ich den Klappentext gelesen habe, wusste ich, dass es bestimmt eine wunderschöne Geschichte wird und so war es auch.

    Kaum angefangen zu lesen, war ich direkt in der Story drin und flog nur so durch die Seiten. Niemals wurde mir die Geschichte zu langatmig, ganz im Gegenteil, ich wollte immer wissen wie es weiter geht.

    Ella Cinderella, wie sie sich auch selbst in ihrem Blog nennt, ist Haushälterin und eine kleine Träumerin deren Lebensmotto „Am Ende wird alles gut und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende“ ist. Und nach Diesem lebt sie auch. Sogar als sie von ihrem Verlobten Phillip betrogen und verlassen wird, glaubt sie, dass alles Gut wird und erlebt auf dem Weg der Erkenntnis viele Überraschungen.

    Ella kommt mir zuerst ziemlich naiv vor, bis sie Oscar trifft, der an einer Amnesie leidet. Ihr Leben verändert sich von da an, aber wie und ob es im positiven Sinne ist, müsst ihr selbst herausfinden.

    Ich mochte sie als Protagonistin sehr gern, denn sie erinnerte mich mit ihren Kleinen Macken etwas an mich selbst.

    Das Buch ist wirklich wie ein Märchen, welches zu unserer Zeit in Hamburg spielt. Es ist manchmal witzig, hat aber auch einen ernsten Hintergrund und ist auf seine Art sogar tiefgründig.

    F A Z I T

    Ich empfehle das Buch jedem, der eine schöne und märchenhafte Geschichte lesen möchte. Und ich selbst werde auf jeden Fall weitere Bücher der Autorin lesen.


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    Anni-chans avatar
    Anni-chanvor 6 Monaten
    Auf der Suche nach dem Happy End

    Cover

    Das Cover hat mich auf der Stelle angesprochen. Obwohl ich kein Fan von dem mintgrünen Hintergrund bin, habe ich den Cover-Stil auf der Stelle wiedererkannt. Der andere Titel von Charlotte Lucas, der in 2016 erschienen ist, “Dein perfektes Jahr” ist nämlich in einem ähnlichen verspielten Stil gehalten. Auch hier bei “Wir sehen uns beim Happy End” liegt der Fokus wieder auf der Titelschrift. Drumherum ranken sich Feen, Blumen, kleine Zeichnungen, die dem ganzen Cover einen märchenhaften Touch verleihen.

    Meinung

    Puh, ich will ehrlich sein. Seit einer ganzen Weile ist mir keine Rezension mehr so schwer gefallen. Nicht etwa, weil mir das Buch nicht gefallen hat, sondern eben weil es mir gefallen hat, aber in vielerlei Hinsicht sehr außergewöhnlich ist. Es ist kein Buch, was man einfach mal zwischendurch lesen kann. Nein, man muss sich bewusst auf das Buch einlassen und zulassen, dass es einen mitnimmt. Aus diesem Grund habe ich selbst über Monate daran gelesen und nicht nur ein paar Stunden, wie ich sonst für ein Buch benötige. Hat das meiner Meinung einen Abbruch getan? Nein, ganz sicher nicht.

    Die Sucht nach einem Happy End

    Das Buch dreht sich um Emilia Faust, ihres Zeichens Haushälterin bei ihrem Verlobten, Bloggerin auf ihrem Blog “Better Endings” und süchtig nach Happy Ends. Blöd nur, dass ihre Welt, ihr Happy End, am Zerbrechen ist, als sie erfährt, dass ihr Verlobter sie betrügt. Auf einmal steht Emilia vor dem Nichts und hier beginnt eine Reise, die sie nie für möglich gehalten hätte.

    Durch einige unvorhergesehene Ereignisse findet sie sich nämlich schon am nächsten Morgen im Krankenhaus bei einem gewissen Oscar de Witt wieder, der sein Gedächtnis verloren hat – möglicherweise trägt Emilia ein wenig die Schuld daran -, und macht es sich zur Aufgabe, ihm zu helfen. Selbstverständlich verdient auch er ein Happy End.

    Emilia und Oscar …

    … zwei wie Hund und Katz’. Emilia ist eine Träumerin, stets will sie in allem das Gute sehen. Und ohne Happy End geht bei ihr überhaupt nichts. Ich hatte keine Probleme, mich mit ihr zu identifizieren, obwohl sie – entgegen der Protagonistinnen aus Büchern, die ich sonst lese – schon einige Jahre älter ist als ich. Ein wenig haben wir doch alle den Kopf in den Wolken. Es ist erfrischend, wie sie ihre Ziele verfolgt, obwohl ich auch hier zugeben muss, dass ich in einigen Situationen doch anders gehandelt hätte. Vor allem gegen Ende hatte ich ganz stark beim Lesen das Gefühl, dass es besser für sie gewesen wäre, alles aufzuklären, doch sie hält an ihrer Ansicht fest. Stur, wie sie ist. Das hätte einiges Drama erspart.

    Oscar ist das krasse Gegenteil von ihr. er ist pragmatisch und kommt zunächst überhaupt nicht mit Emilias Art klar, aber die beiden arrangieren sich. Und ja, ich habe auch Oscar schnell ins Herz geschlossen. Zunächst wissen wir nicht viel über ihn und seinen Hintergrund, aber das ist okay. Das weiß er ja auch nicht. Und wir erfahren es mit der Zeit und dem Handlungsverlauf. Das macht es für uns Leser wiederum spannend. Einige Wendungen habe ich hier wirklich nicht kommen sehen.

    Definitiv ein besonderer Lesegenuss

    Habt ihr bereits “Dein perfektes Jahr” gelesen? Wenn ja, dann dürft ihr euch auf Kurzauftritte der Figuren aus dem Buch freuen! Wenn nicht, dann werdet ihr es im Nachhinein sicher lesen wollen, um Jonathan und Hannah kennenzulernen. Kleiner Einwurf am Rande.

    Kennt ihr “Dein perfektes Jahr” bereits, wisst ihr auch schon, was für ein Stil euch in “Wir sehen uns beim Happy End” erwartet. Wieder bedient sich die Autorin einem Schreibstil, der im vergleich zu “gewöhnlichen” Frauenromanen außergewöhnlich sachlich und hochgestochen ist. Geradezu distanziert. Nicht nur in der Erzählweise, sondern auch im Dialog ihrer Figuren kommt der sehr stark zum Vorschein, aber nach einer Weile, wenn man erst in der Geschichte angekommen ist, ist er sehr angenehm zu lesen. Der Stil macht das Buch definitiv zu einem besonderen Lesevergnügen, auch wenn er zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig ist.

    Fazit

    “Wir sehen uns beim Happy End” ist ein besonderes Buch. Was zu Anfang wie eine leichte Lektüre erscheint, wird schnell zu einer tiefgründigen Geschichte über Leben, die Liebe und der Suche nach dem, was im Leben wirklich zählt. Schließlich haben wir doch alle ein Happy End verdient. Ich vergebe hier 4,5 – aufgerundet 5 – Sterne.

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    Lese-Krissis avatar
    Lese-Krissivor 6 Monaten
    Ellas Suche nach dem Happy-End

    Aufmachung des Buches
    Die Aufmachung des Liebesromans „Wir sehen uns beim Happy End“ von Charlotte Lucas ist schon ein Blickfang. Die Buchseiten sind am Rand pink und ein gleichfarbiges Lesezeichen ist in dem Buch eingearbeitet. Auf dem hellblauen Buchdeckel steht der Buchtitel in mehreren Farben und in Großbuchstaben. Verschiedene Verzierungen runden das Cover auf. Einerseits finde ich die Gestaltung des Hardcovers eindrucksvoll, doch irgendwie auch sehr mädchenhaft.

    Inhalt
    Für Ella darf eine Geschichte oder ein Film nur mit einem Happy-End enden, ansonsten ist sie frustriert und findet kein Gefallen daran. Deshalb hat sie ihr Blog „Better Endings“ gegründet auf dem sie u.a. verhunzte Enden von Büchern umschreibt und ein Happy-End erfindet.
    Ella lebt mit einer rosaroten Brille und muss bald erkennen, dass ihr Verlobter Philip sie betrügt. Doch für Ella ist das noch kein Grund ihre Beziehung als gescheitert anzusehen. Sie hat sich vorgenommen dem reichen, aber verwahrlosten Oscar zu helfen. Dann wird sich auch alles mit Philip wieder normalisieren, so denkt sie. Kurzerhand zieht Ella zu Oscar, der durch einen Unfall eine Amnesie erleidet hat. Sie arbeitet fortan als Haushaltshilfe bei ihm und kommt bald einem Geheimnis ihres neuen Arbeitgebers näher. Ella möchte Oscar zu einem Happy-End verhelfen…

    Meine Meinung
    Bei „Wir sehen uns beim Happy-End“ von Charlotte Lucas handelt es sich um einen typischen Frauen-/Liebesroman, was man allein an der Buchaufmachung schon erkennen kann.

    Die Protagonistin Ella liebt Märchen und Geschichten mit Happy-Ends. Endet ein Film oder ein Buch traurig, ist sie sauer. Deshalb schreibt sie kurzerhand diese Enden um und erfindet gute Ausgänge. Sie hat einen Blog gegründet auf dem sie ihre Happy-Ends veröffentlicht. Leider neigt Ella auch dazu im wahren Leben an gute Enden zu glauben. Aus diesem Grund kann sie auch nicht wirklich begreifen, dass ihr Verlobter Philip sie betrogen hat. Sie glaubt noch daran, dass ihre Beziehung zu retten ist. Allerdings benimmt sich Philip in meinen Augen immer wieder fragwürdig. Ella wirkt in dieser Hinsicht schon leicht naiv. Selbst auf ihrem Blog schreibt sie weiterhin über ihre bevorstehende Hochzeit und dass alles Friede, Freude, Eierkuchen ist.

    Als Ella zweimal den „verwahrlosten“ Oscar de Witt umläuft, landet dieser im Krankenhaus und erleidet eine Amnesie. Kurzerhand behauptet Ella, sie sei seine neue Haushaltshilfe und zieht bei ihm auf seinem großen Anwesen ein. Schon bald muss sie feststellen, dass Oscar eine geheimnisvolle Vergangenheit hat. Sie versucht das Rätsel um eine Francine de Witt und einem Kinderzimmer auf die Spur zu kommen. Ich rätselte auch bei diesem Geheimnis mit, vor allem weil Oscar zwischenzeitlich nicht im guten Licht dasteht.
    Mir gefällt es, wie Ella um Oscars Happy-End kämpft, allerdings entwickelt sie hierbei ein Lügenkonstrukt aus dem sie nicht mehr so leicht herauskommen kann.

    Schön finde ich, dass Ella nach jahrelanger Funkstille wieder mit ihrer besten Freundin Cora Kontakt bekommt und sie sich verstehen als wären keine Jahre vergangen. Kurzzeitig dachte ich, dass Cora vielleicht nicht echt spielt, aber glücklicherweise lag ich hier verkehrt.

    Für mich als Leserin stellt sich während dem Lesen eine kleine Problematik ein. In der Geschichte werden Filme bzw. Bücher und ihre Enden erwähnt. Ich bin damit nicht ganz so glücklich, weil es ja sicher Leser gibt, die vielleicht diese Filme oder Bücher noch nicht gesehen/gelesen haben. Hiermit wird man dann doch gespoilert. Die Sache mit den Happy-Ends gehört natürlich zu der Geschichte, aber ich bin hier im Zwiespalt.

    Gegen Ende erfährt man, dass auch Ella ein Geheimnis aus der Vergangenheit hat. Es wurde während der Geschichte immer nur vage angedeutet. Der Buchtitel „Wir sehen uns beim Happy-End“ bekommt hierbei eine neue Bedeutung.

    Alles in allem hat mir die Handlung gut gefallen, auch wenn mir Ella doch teilweise zu naiv und gutgläubig herüberkam. Sie hat eine liebe Art und möchte einfach nur ans Gute glauben. Vielleicht wird sie ja doch mit einem Happy-End belohnt…

    Mein Fazit
    „Wir sehen uns beim Happy-End“ von Charlotte Lucas ist ein kurzweiliger Liebesroman für zwischendurch. Die Geschichte ist süß, aber hat mich nicht zu 100% vom Hocker gerissen. Ich gebe dem Buch vier gute Sterne.

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