Charlotte Lucas Wir sehen uns beim Happy End

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Inhaltsangabe zu „Wir sehen uns beim Happy End“ von Charlotte Lucas

Stell dir vor, Romeo und Julia erleben wunderbare Flitterwochen, die kleine Meerjungfrau bekommt ihren Prinzen und Hannibal Lecter wird zum kinderfreundlichen Veganer - Wie könnte die Welt aussehen, wenn jede Geschichte das Recht auf ein glückliches Ende hätte? Und was würdest du tun, wenn dir das Leben die Verantwortung für einen anderen Menschen gibt? Schenkst du ihm ein Happy End? Selbst wenn du nicht weißt, ob er das will?
Ein zauberhafter Roman über das Schicksal, unerwartete Begegnungen - und die Frage, ob erst ein Happy End das Leben lebenswert macht.

Ein toller Roman, der uns mit einem guten Gefühl zurücklässt

— BookloverLisa

"Wir sehen uns beim Happy End" ist kein bloßer Feelgood-Roman, er trägt ganz leise versteckt eine wundervolle Botschaft und berührt damit.

— wordworld

eine Geschichte fürs Herz !

— knusperfuchs

Unterhaltsames Märchen mit Happy End

— Bibliomarie

Wie man es von Charlotte Lucas gewohnt ist

— Steffys-kleiner-Buecherexpress

Ein Wohlfühlroman, der mich an manchen Stellen aber auch zum Nachdenken angeregt hat...

— Schaefche85

Schöne Geschichte mit verkorkster Hauptperson. Stimmig geschrieben, tolle Entwicklung, gut erzählt.

— Schmunzlmaus

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und die Charaktere im Buch sind sehr gut beschrieben. Es hat Spaß gemacht dieses Buch zu lesen

— JessSpa81

Ohne Happy End ist es kein Ende.

— MsChili

Ein tolles Buch,es hat sehr viel Spass gemacht es zu lesen.

— Katzenmicha

Stöbern in Liebesromane

Berühre mich. Nicht.

eine wunderschöne Geschichte, voller Herz, Nerdigkeit, tollen Charakteren und Pancakes <3 Meine Lieblingsgeschichte der Autorin!

Felicitas_Brandt

Trust Again

Eines der geilsten Bücher auf der ganzen Welt, gleich geht's weiter mit dem nächsten❤

paulakleo

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schnaeppchenjaegerin

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Das Buch ist voller Poesie und sprüht über vor Lovedays Liebe zu Büchern, was es zur perfekten Lektüre für Bücherwürmer macht.

misery3103

Wintersterne

Das Setting besticht hier komplett und ist perfekt ausgearbeitet - nur die Handlung kann da leider nicht mithalten.

Benni_Cullen

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  • Glücklich bis ans Ende aller Tage...?

    Wir sehen uns beim Happy End

    Jisbon

    09. December 2017 um 22:07

    Emilia "Ella" Faust ist eine Frau, die felsenfest an Happy Ends glaubt und der Überzeugung ist, dass jede Geschichte positiv enden sollte. Sie selbst glaubt, ihr persönliches Glück mit Philip gefunden zu haben, ihrem Verlobten, mit dem sie seit sechs Jahren liiert ist - doch sie muss feststellen, dass das Glück zerbrechlicher sein kann, als ihr lieb ist. Und dann trifft sie auf Oscar, der sein Gedächtnis verloren hat, aber zutiefst unglücklich zu sein scheint, weshalb sie ihm unbedingt zu seinem Happy End verhelfen will.Ella ist eine interessante Protagonistin. Die Vorstellung, dass eine Geschichte negativ oder traurig enden könnte, ist für sie nicht akzeptabel und sie will alles tun, was sie kann, um an diesem Bild festzuhalten. Ihre Einstellung konnte ich gut verstehen, da ich selbst lieber Bücher lese, die glücklich enden, und ich lese auch gerne Erzählungen, die sich alternative Enden ausdenken. Ellas Haltung ist dagegen ziemlich extrem, was Gründe hat, die der Leser erst später besser verstehen und nachvollziehen kann, und sie kam mir teilweise naiv vor. Es ist treffend, sie als eine Träumerin zu bezeichnen, die in einer anderen Welt zu leben scheint, und zugegebenermaßen hatte ich auch ein paar Probleme damit, wie sie Oscar zu einem Happy End verhelfen wollte, egal, ob er das will oder nicht. Ihr Vorgehen war nicht immer toll oder richtig, aber letztlich hatte das Konsequenzen und deshalb hat es mich nicht sehr gestört. Davon abgesehen war Ella mir sympathisch und ich habe mit ihr mitgefiebert, ob sie das bekommen würde, was sie sich wünschte.Oscar mochte ich ebenfalls gerne. Durch seinen Gedächtnisverlust ist er lange etwas geheimnisvoll und undurchschaubar, doch sympathisch war er mir durchgehend und ich fand, dass seine Charakterentwicklung toll dargestellt wurde. Wie geht man damit um, wenn man sich an nichts erinnern kann? Wie stellt man sich seinen Dämonen, wenn man wieder von ihnen erfährt? Ist alles eine neue Chance? Die Umsetzung dieser Gedanken war gelungen und die Autorin kann damit durchaus zum Nachdenken anregen, ebenso mit der Botschaft, die im Ende ihres Buches steckt. Zwar hätte ich gerne noch mehr erfahren, allerdings ist es in vielerlei Hinsicht erst ein Anfang für die Charaktere, sodass es gut funktioniert hat.Schön fand ich noch, dass man die Figuren aus "Dein perfektes Jahr" wieder gesehen und etwas mehr über ihre Zukunft erfahren hat. Sie haben perfekt in "Wir sehen uns beim Happy End" gepasst._____________________Herzlichen Dank an den Verlag, der mir das Buch über Netgalley zur Verfügung gestellt hat.

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  • "Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende."

    Wir sehen uns beim Happy End

    wordworld

    09. December 2017 um 16:26

     Allgemeines: Titel: Wir sehen uns beim Happy EndAutor: Charlotte LucasVerlag: Bastei Lübbe (24. November 2017)Genre: RomanISBN-10: 378572599XISBN-13: 978-3785725993ASIN: B071HL86M5Seitenzahl: 560 SeitenPreis: 6,99€ (Kindle-Edition)18€ (gebundene Ausgabe)  Inhalt: "Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende." (Emilia Faust, geklaut bei Oscar Wilde) Stell dir vor, Romeo und Julia erleben wunderbare Flitterwochen, die kleine Meerjungfrau bekommt ihren Prinzen und Hannibal Lecter wird zum kinderfreundlichen Veganer - Wie könnte die Welt aussehen, wenn jede Geschichte das Recht auf ein glückliches Ende hätte? Und was würdest du tun, wenn dir das Leben die Verantwortung für einen anderen Menschen gibt? Schenkst du ihm ein Happy End? Selbst wenn du nicht weißt, ob er das will?Ein zauberhafter Roman über das Schicksal, unerwartete Begegnungen - und die Frage, ob erst ein Happy End das Leben lebenswert macht. Bewertung: DISCLAIMER: Vielen Dank an den Bastei Lübbe Verlag für das Rezensionsexemplar!!! Schon als ich dieses Buch in der Verlagsvorschau sah wusste ich es: diese Geschichte ist etwas ganz besonderes! Das Lesen hat mich darin nur noch bestätigt - ein zauberhafter Roman über die Suche einer jungen Frau nach dem Happy End. Das Cover ist ganz wundervoll gestaltet, auch wenn es nicht so ganz mein Fall ist. Die türkis-blaue Hintergrundfarbe gefällt mir nicht besonders, da sie als Eye-Catcher zu schwach, aber als Hintergrund zu dominant ist und sich mit den liebevollen Verzierungen um den Titel herum um die Aufmerksamkeit des Betrachters prügelt. Die Ranken, Sterne, Sonnen, Heißluftballons, Vögel, Käfer, Meerjungfrauen und Schaukeln lassen das ganze Motiv verspielt und naiv erscheinen, was ich in Anbetracht des Inhalts wirklich wunderbar gemacht finde. Auch der bunte Handlettering-Titel passt wunderbar ins Bild und hebt sich beim darüberfahren auch fühlbar hervor. Wozu ich noch ein wenig unentschlossen stehe, sind die am Rand grell pink gefärbten Seiten, die im Kontrast zum türkis-hellblauen Einband sehr stark hervorspringen. Auch innerhalb der Buchdeckel gefällt mir die Gestaltung gut. Die einzelnen Kapitel, die genau die richtige Länge besitzen, werden manchmal von Blogbeiträgen abgewechselt, die in passendem Layout und Design mit einigen Kommentaren ihrer Leser untermauert werden. Eine interessante Idee!Insgesamt eine sehr verträumte, exzentrische aber wunderschöne Gestaltung des Covers, welches wunderbar zur Geschichte passt, mich persönlich aber nur mäßig anspricht. Sowohl Titel und Klapptext sind aber einfach perfekt getroffen! Erster Satz: "Wenn es eine Sache gab, die Emilia Faust, genannt "Ella", mit absoluter Sicherheit wusste, dann die, dass eine Geschichte immer nur so gut ist wie ihr Ende." Nun ja, wenn man nach dieser Lebenseinstellung das Buch betrachtet, würde meine Beurteilung dieser Geschichte nicht ganz so gut ausfallen, denn das Ende mochte ich nicht wirklich. Da mir aber alles andere sehr gut gefallen hat, bleibe ich doch lieber bei meinen persönlichen Beurteilungskriterien und schließe mich Ella an, wenn sie sagt: "Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne" Diese Geschichte startet zauberhaft mit einem Blogeintrag Ellas auf ihrem Webblog "Better Endings", auf dem sie Geschichten mit schrecklichem Ausgang einfach umschreibt und ihnen ein schöneres Ende verpasst. Eine riesige Fangemeine schaut auf sie, wenn sie ihrer Liebe zu Happy Ends und guten Märchen folgt und versucht, die vielen Schlimmen Dinge in der Welt etwas zu relativieren, in dem sie wenigstens ausgedachte Geschichten verbessert. Auch in der Realität trägt sie eine rosarote Brille und plant die Traumhochzeit mit ihrem märchenhaften Verlobten Philipp, mit dem sie in ihrem gutbürgerlichen Haus im Philosophenweg lebt und in den Sonnenuntergang laufen will, bis sie beide tot umfallen. Als sie durch Zufall erfährt, dass ihr Verlobter sie betrogen hat und eigentlich gar nicht heiraten möchte, gerät ihr persönliches Happy End jedoch ganz schön ins wanken. Hals über Kopf vor diesen Entwicklungen fliehend überrennt sie an der Landungsbrücke einen Mann, der daraufhin verschwindet und bloß seine Schuhe, seine Jacke, einen Geldbeutel und ein großes Geheimnis hinterlässt. Sie fühlt sich verantwortlich, ihm die Dinge zurückzugeben und sucht sein Haus auf, das sich als noble, aber total vernachlässigte Villa entpuppt. Als sie ein weiteres Mal die Flucht ergreifen will, rennt sie den Mann - Oscar de Witt - ein zweites Mal über den Haufen, woraufhin er sich verletzt und im Krankenhaus landet. Als Ella feststellt, dass der komplett erledigte und traurige Mann überhaupt keine Erinnerungen mehr an seine Vergangenheit hat macht sie es sich zur Aufgabe, sein Leben neu zusammenzustellen und ihm ein Happy End anzudichten. Das dies nicht ganz so glatt gehen kann, wie sie sich das vorgestellt hat, ist absehbar und sie tritt aus Versehen eine Lawine los, die sie kaum mehr stoppen kann... "Wie bei einer Melodie, die abrupt endet, mitten im Takt, unaufgelöst. Ein Missklang, der uns im Kopf herumspukt und fast in den Wahnsinn treibt, bis wir ihn zumindest gedanklich zu einem harmonischen Schlussakt gebracht haben. Romeo und Julia: flitterten bei Ella in Venedig.Titanic: In der Version von Ella retteten Jack und Rose im Alleingang das Schiff und bekamen fünf Kinder.Casablanca: Selbstverständlich entschied sich Ilsa Lund für Rick (...)Ellas Welt: schön und heiter.Und vor allen Dingen: übersichtlich." Allein für diese Romanidee müsste die Autorin von mir schon mal 5 Sterne bekommen. So etwas Kreatives und überaus Neuartiges habe ich selten gehört. Aus Spaß hatte ich auch schon mal die Idee, alternative Enden zu bekannten Geschichten auf einem Blog anzubieten, was die Autorin uns aber in ausgearbeiteter Form auf das Leben eines geschlagenen Mannes bezogen präsentiert, ist wirklich wunderbar. Ich hatte mich eigentlich auf eine schnulzige Liebesgeschichte vorbereitet, was folgt ist die tragisch-komische Geschichte einer Frau, die sich immer mehr verrennt in ihrem Willen, etwas Gutes zu tun und aus ihrem Lügenkonstrukt bald nicht mehr herauskommt. Zusammen mit ihr gehen wir auf die rätselhafte Suche nach dem Grund für Oscars Absturz und fehlender Lebenslust und finden ein wahrhaft dramatisches Geheimnis über die Familie de Witt, angesichts dessen sich sowohl Ella als auch der Leser ein wenig überfordert fühlen. Und bald wird klar, dass sich hinter Ellas Happy-End-Sucht eine ganz eigene Tragik verbirgt, ein ganz bestimmter Grund, aus dem sie so geworden ist. Während sie versucht, Oscars Leben in Ordnung zu bringen muss sie sich selbst mit der Differenz zwischen Realität und Märchen auseinandersetzen und schließlich für ihre eigene Geschichte das passende Ende suchen. Denn während des ganzen Durcheinanders, beginnen sich Oscar und Ella näher zu kommen und sie muss sich entscheiden, was sie wirklich will. "Oscar de Witt war tatsächlich ein leeres Buch - und sie, sie war doch eine Erzählerin. Tat sie seit Jahren nicht anderes, als Geschichten zu einem besseren Ende zu führen. Sollte sie also nicht genau das für Oscar tun? Ihm und seinem Leben, das aus den Fugen geraten ist, wieder auf die Sprünge zu helfen?" Der Schreibstil ist recht geradlinig, an manchen Stellen jedoch sehr abschweifend und verträumt. Selbstverständlich passt das wunderbar zu Ella und ihren ausführlichen Gedankengängen, die sie immer wieder aus der Realität reißen, auf die Dauer sind aber ihre ganzen Gedanken, die Analyse ihrer Gefühle und andere Abschweifungen ein bisschen zu viel, sodass gerade am Anfang, als noch nicht so viel passiert, ein wenig Spannung verloren geht. Ebenfalls kamen viele Gefühle, die geschildert werden nicht ganz bei mir an, da der Leser sowohl zu Ella als auch zu Oscar beim Lesen eine gewisse Distanz wahrt. Ich kann nicht genau fassen, weshalb mir das so vorkam, aber ich denke, dadurch dass beide immer wieder Fehler machen, braucht man ein wenig Abstand zum Geschehen und all den Emotionen, um ihr Verhalten angemessen beurteilen zu können. Besonders gut gefallen haben mir aber die vielen kleinen Anspielungen auf verschiedenste Dinge, die sich hier in der Geschichte finden lassen. Nicht zuletzt Emilias Nachnahme "Faust", der einmal aufgegriffen wird, die verschiedenen Enden von Bestsellern und Filmen, über die sich bestimmt jeder schon mal aufgeregt hat, das „Project Semicolon“ von Amy Bleuel und eine kleine, wohldosierte Priese an Gesellschaftskritik, machen das Buch zu einer wirklich runden Angelegenheit. "Aber so war die Welt, sie blickte auf Frauen, die „nur“ Hausfrau – und vielleicht dazu „nur“ Mutter – waren, herab, als wäre das nichts" Ella Cinderella alias Emilia Faust ist ein sehr spezieller Charakter. Auf der einen Seite steht da die naive, realitätsferne Träumerin, die am liebsten alles mit Glitzerstaub überziehen würde, auf der anderen Seite die gut organisierte und strukturierte Haushälterin, die viel nachdenkt und alles hinterfragt. Allein mit ihren inneren Konflikten könnte man schon einen ganzen Roman füllen. Selbstverständlich kann man mit vielen ihrer Entscheidungen nicht ganz einverstanden sein und muss sich manchmal für ihre spontanen Aktionen ein wenig belächeln, doch man fühlt trotzdem mit ihr und verzeiht ihr jeden Fehltritt für ihre ehrlichen Absichten. Doch leider ist "gut gemeint" oft das Gegenteil von "gut gemacht", also heiligt der Zweck die Mittel? Darf man so sehr in das Schicksal eines anderen Menschen eingreifen und die Wahrheit verändern? Sie ist sich selbst oft nicht sicher und tut einfach das, was ihr Herz ihr sagt. So ist sie auf der einen Seite recht klischeehaft und verkörpert ein Frauenbild, das ich eigentlich nicht leiden kann, auf der anderen Seite ist sie jedoch ein tiefgründiger und authentischer Charakter, der einfach nur nach einem Happy End für seine eigene Geschichte sucht. "Das hier, das war die echte Herausforderung, die es zu meistern galt, um ans Ziel zu gelangen. Und sie, Emilia Faust, würde den Ruf annehmen; würde sämtliche Drachen töten und Rätsel lösen und jedem Rumpelstilzchen, das sich ihr in den Weg stellen mochte, trotzig dessen Namen entgegenbrüllen. (...) Im Namen des Zweckes und der Mittel und der Heiligkeit in Ewigkeit.Amen." Oscar de Witt ist ebenfalls ein sehr interessanter Protagonist. Sehr authentisch spielt er die Rolle des süß-verlorenen Snobs, der auf der Suche nach seinem Gedächtnis einen Psychiater besucht, Bücher liest, sein Haus auf dem Kopf stellt und auch schon mal verzweifelt. Mit seiner eher nüchternen, intelligenten Art, steht er als Gegenpol zu Ella, weshalb sie gerade wunderbar zusammenpassen. Sein Schicksal, über das wir als Leser langsam mehr erfahren, berührt ehrlich und zeigt ihn als gebrochenen Mann, sodass die nur langsam keimende Liebe zwischen Ella und ihm besonders wichtig erscheint. Anders als in vielen Romanen dieses Genres liegt hier der Schwerpunkt wirklich auf den zwei Figuren und ihre schicksalhafte Begegnung, als auf ihrer Liebe, die sie schlussendlich verbindet. Deshalb geht auch die Entwicklung dieser Liebe total schnell von statten, sodass sie fast schon wieder unglaubwürdig wirkt und gerade das Ende wirkt ein wenig überhastet. Doch macht ein Happy End alleine nun wirklich glücklich? Muss es immer perfekt sein, damit man glücklich und zufrieden sein kann? Auch wenn man dies vielleicht nicht erwarten würde, verneint das dieser Roman, was ihn in meinen Augen ganz besonders macht. Diese Geschichte zeigt bis zu den letzten Seiten, dass es ruhig über Umwege gehen kann, man sich auch mal richtig verlaufen muss, verzeihen, verlassen, verarbeiten, verschmerzen und verlieren sollte, bis man schließlich etwas findet, was einen glücklich macht. Ob das nun der Traumprinz auf einem Märchenschloss, eine typische Vater-Mutter-Kind-Hund-Familie in einem Reihenhaus oder einfach ein gesundes Leben im Wohnwagen ist, ist schlussendlich egal. Es wird zwar nie explizit erwähnt, es wird jedoch deutlich, dass die Geschichte den Fokus eher auf das Leben setzt und offen lässt, ob auch eine gute Geschichte mit einem schlechten Ende, lesenswert sein kann. Vielleicht sind Happy Ends auch nur etwas, was wir anderen Menschen vorgaukeln, um zu verbergen, dass wir vielleicht unzufrieden sind, noch unerfüllte Träume haben.... Wer weiß. "Wie es in Wahrheit in einem aussieht, geht eben nicht jeden etwas an.“ Das wirkliche Ende des Buches hat mir wir oben schon erwähnt, nicht ganz so gut gefallen. Ich war von Anfang an davon überzeugt, dass Ella ihr Happy End nicht bekommen wird, wenn der Titel und die ganze Story Line doch schon so offensichtlich in diese Richtung zeigten. Dass die Geschichte dann aber genau das vorgeschriebene Märchenklischee erfüllte, hat mich ein bisschen enttäuscht. Wirklich tiefgründig wäre gewesen, wenn sie das so ersehnte Happy End, das sie sich beinahe erzwungen hat, ganz knapp verpasst hätte und die Geschichte offen weitergegangen wäre. Denn Happy Ends haben immer etwas Endgültiges, Unrealistisches. "Sie lebten glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende" klingt wie eine Entschuldigung des Märchens für all den Schmerz und das Leid, die sich davor ereignet haben. Zu dieser Geschichte hätte eher ein "es ist zwar noch nicht gut, aber wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende" gepasst. So wurde der Geschichte zwar ein gutes Ende verpasst, der Zauber verflog jedoch ein wenig. Ich denke, dass in jedem von uns eine kleine Glitzerstaub- und Blümchenliebende Träumer Seite existiert, die nach einem Happy End verlangt, somit kann ich Ella und die Entscheidung der Autorin bis zu einem gewissen Grad durchaus nachvollziehen. Doch wie Bloxx, ein durchweg negativer Kommentator von Ellas Blog über das Leben sagt "Wir sind hier nicht bei "Wünsch dir was", wir sind hier bei "So isses", spielt das Leben oft nicht so, wie man sich das eigentlich vorgestellt hat. Doch ist es demnach falsch, Wünsche und Träume zu haben, Happy Ends zu lieben, weil sie einen glücklich machen und über die Realität hinwegtrösten? Ich würde sagen nein, auch wenn ich meinem Kopf und dem oben gesagten damit deutlich widerspreche! Und deshalb sind solche Romane für schwierige Zeiten genau das Richtige. Auch wenn sie vielleicht mit einem anderen Ende mehr Gehalt gehabt hätten - Happy Ends sind doch einfach schön, oder nicht?!! "Neben jedem großen Wir braucht es auch immer noch ein Ich. Denn nur, wo zwei Menschen noch ein Stückchen voneinander entfernt stehen, können sie immer wieder aufeinander zugehen.“ Fazit: "Wir sehen uns beim Happy End" ist kein bloßer Feelgood-Roman, er trägt ganz leise versteckt eine wundervolle Botschaft und berührt mit zarten Tönen. Eine Geschichte voller wunderbarer Ideen, kleinen Anspielungen und zwei vom Schicksal gezeichneter Charaktere, die einfach nur ihr Happy End suchen. Schaut doch mal auf meinem Blog vorbei: www.w0rw0rld.blogspot.com

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  • Mein Happy End, Dein Happy End

    Wir sehen uns beim Happy End

    AngiF

    08. December 2017 um 13:18

    Ella weiß schon seit sie ein kleines Mädchen war, was sie vom Leben erwartet: den perfekten Mann für's Leben finden und sich ganz der Liebe hingeben. Als sie ihn dann gefunden zu haben scheint, ist alles ganz klar für sie. Sie gibt ihren Job auf und widmet sich ihrem Lieblingsmann – voll und ganz. Denn ihr Motto ist: Wenn es kein Happy End ist, ist es nicht zu Ende. Bald nun steht die Hochzeit an. So lebt sie ihr ureigenes Happy End. Doch von ihrer rosa Wolke 7 wird sie unsanft hinunter gestupst, denn als sie den Trenchcoat ihres Liebsten in die Reinigung bringt, findet sich ein Zettel darin, darauf steht: „Lieber Philip, du darfst Ella nicht heiraten!“ Da tun sich viele Fragen auf! Da trifft Ella auf Oscar, sofort erkennt sie, er braucht dringend ein Happy End. Doch davon muss sie ihn erst noch überzeugen … Charlotte Lucas schreibt in einer wunderbaren Sprache, sie färbt ihre Texte mit besonderen, nicht so häufig gebräuchlichen Worten, das macht den Roman für mich als Sprachliebhaberin umso interessanter und schöner. Ihre Charaktere sind wunderbar entwickelt, es macht Spaß sie kennenzulernen und literarisch an ihrem Leben teil zu haben. Gerade Ella ist eine Figur, die man lieben muss. Zwar ist sie ein wenig zu blauäugig, aber umso sympathischer in ihrer Art zu leben. Der Roman ist kurzweilig und ich mochte ihn gar nicht aus der Hand legen, zu sehr konnte ich mich hinein träumen in Ellas Märchen. Das Tempo ist der Geschichte wundervoll angepasst und macht das Lesen spannend. Von Herzen gerne vergebe ich dem Buch fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es absolut weiter. Ja, ich habe wieder einmal ein Herzensbuch gefunden! Ein modernes Märchen für Erwachsene, das sich wunderbar lesen lässt und das mich von Seite 1 an köstlich unterhalten hat. https://angisbuecherkiste.blogspot.se/2017/12/wir-sehen-uns-beim-happy-end-von.html

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  • Märchenhaft kitschig

    Wir sehen uns beim Happy End

    MelliSt13

    08. December 2017 um 08:32

    Ella Cinderella ist verlobt lebt mit Ihrem GöGa im Philosophenweg in Hamburg und liebte Ihr Leben als Hausfrau und Bloggerin. Ella liebt Geschichten mit einem Happy End,sobald eine Geschichte,egal ob Film oder Buch,nicht mit einem Happy End endet,schreibt sie die Geschichte um und veröffentlicht diese auf Ihrem Blogg. Hinzu kommt,daß sie bald heiraten wird und dies Ihren treuen Fans berichtet. Doch dann kommt alles anders,ein kleiner Brief in der Manteltasche ihres geliebten P. macht alles zu nichte und für Ella beginnt ein Leben,welches zu Beginn auf Lügen(Gutgemeinte) basiert. Ein Buch welches durch und durch liebevoll und gutgemeint ist.Etwas naiv, aber durchtrieben und da wo Ella mit ihrem Märcheninstinkt nicht weiterkommt, steht ihr aufmal ihre beste Freundin Cora zur Seite und schubst sie in die richtige Richtung. Die Gestaltung des Buches ist genau wie der Inhalt, bunt,spritzig und rosarot. Was mich etwas gestört hat war die "Werbung" für sämtliche Sachen; Möbelhaus,Lektüren,etc und einige Insider. Nichts desto trotz eine rundum schöne Story die sich wunderbar lesen lässt.

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  • INSIDER Top-3-Voting-Challenge 2018

    LovelyBooks Spezial

    Insider2199

    Willkommen bei der "INSIDER Top-3-Voting-Challenge, 2018"! Anmeldungen: bis Ende November 2017 (auch ganzjährig möglich!!)Beginn des Voting für 2018: 1. Dezember 2017Beginn der Challenge: 1. Jan. 2018 (endet 31. Dez. 2018)Einstieg: ist ganzjährig möglich! Es müssen lediglich 12 Lose im Jahr erworben werden, um die Challenge zu bestehen und in den Lostopf zu wandern, doch können diese Lose theoretisch auch in einem Monat erworben werden - dazu später mehr.Um was geht es bei dieser Challenge?Jeder Teilnehmer schlägt jeden Monat 3 Bücher (SuB oder Neuheit) vor, die er nächsten Monat lesen will (= Long List). Dann wird 3 Mal abgestimmt und die Bücher mit den meisten Punkten gewinnen (= Short List bzw. Top 10). Gelesen wird eines oder alle Top-3-Gewinner-Bücher und man tauscht sich darüber in kleinen Leserunden oder im Chat aus. Der Fun-Faktor dabei ist hier v.a. die geheime Abstimmung und die Spannung bis zum Monatsende, wenn die Top-3-Gewinner-Bücher bekannt gegeben werden.Was unterscheidet dieses Challenge von anderen?1. Neue Bücher entdecken: Da alle Teilnehmer Bücher vorschlagen und entscheiden, welche Bücher gelesen werden, entdeckt und liest man Bücher, die man sonst nie lesen würde!2. Gemeinsamkeit: Das Feedback der Gruppe und der Austausch untereinander erhöhen den Lesespaß und machen uns zu einer Community innerhalb der LB-Community.3. Neuheiten-Listen: Hier werden jeden Monat die Neuheiten für den Folgemonat veröffentlicht und das sogar nach Genres getrennt. Das gibt es bei LB zurzeit in keiner anderen Challenge!Wie funktioniert die Challenge? (kleiner Überblick)1. Genre-Gruppen: Es gibt 6 verschiedene Gruppen nach Genres sortiert und eine Sonder-Gruppe "Neuheiten" mit gesonderter Verlosung. Man kann in einer oder allen Gruppen teilnehmen, d.h. die 12 benötigten Lose für die Challenge können aus verschiedenen Gruppen stammen.2. Das Voting:Es wird jede Woche abgestimmt und es gibt entsprechende Deadlines, d.h. die Ergebnisse werden immer an den gleichen Tagen im Monat gepostet: am 7., 14., 21. und 28. eines Monats.Es gibt keine Voting-Pflicht, aber regelmäßiges Abstimmen wird mit grünen Zusatz-Losen belohnt.Die Abstimmung läuft in zwei Phasen ab: in der ersten Phase (1. Woche) werden in jeder Gruppe 3 Bücher vorgeschlagen, die nach Priorität sortiert werden (3 Punkte fürs 1., 2 Punkte fürs 2. und 1 Punkt fürs 3. Buch). Diese Liste wird (wie beim dt. Buchpreis) "Long List" genannt.In der zweiten Phase (Woche 2-4) wird nur noch aus der Long List ausgewählt; dabei schrumpft die Liste von Woche zu Woche, weil alle Bücher, die keine weiteren Punkte erhalten, rausfallen. Übrig bleibt die "Short List" bzw. die Top 10.Gelesen wird dann ein Buch (oder alle) der Top-3-Gewinner-Bücher.Außerdem muss ab der 2. Woche immer mind. 1 "fremdes" Buch dabei sein, also ein Buch, das man nicht selbst vorgeschlagen hatte. Sobald ein fremdes Buch in Woche 2 gewählt wurde, ist es in den nächsten Wochen nicht mehr fremd/neu, d.h. es müssen im Monat insg. mind. 3 Mal ein Buch vorgeschlagen werden, das nicht zur eigenen Auswahl der ersten Woche gehörte.3. Lose: Für jedes gelesene und v.a. auch rezensierte Buch gibt es ein Los. Für Bücher mit Überlänge (ab 700 Seiten) gibt es entsprechend mehr Lose. Außerdem gibt es grüne Zusatz-Lose als Anreiz für Vielleser (3 Lose/Monat) oder als Belohnung für regelmäßiges Voten.4. Joker: Er kann eingesetzt werden, wenn die Top 3 nicht zusagen sollte und man ein Buch aus der Top 10 (Short List) lesen möchte. Ein zweiter Joker wird ab 12 Losen erworben.5. Gewinne: Es gibt 3 Verlosungen: Gesamt-Gewinner (15 Euro), Gewinner "Zusatz-Lose" (10 Euro) und Gewinner der Gruppe S "Neuheiten" (5 Euro). Man kann immer nur einen Lostopf knacken.Noch nicht alles verstanden?Das ist nicht schlimm, also BITTE nicht in Panik ausbrechen: die Challenge ist in der Praxis leichter als sie auf den ersten Blick erscheint. Der obige Überblick sollte nur einen kurzen Eindruck vermitteln, um was es geht - wie ein Klappentext bei einem Buch.Wenn du die Idee der Challenge interessant findest und du Lust hast, mitzumachen (Ein- und Ausstieg ist ja jederzeit möglich!), dann melde dich einfach gleich an. Die Details kannst du dann später in Ruhe beim Untermenü "Regeln (im Detail)" als auch bei "Fragen & Antworten" nachschauen bzw. das "FAQ" lesen oder noch offene Fragen posten. Die Fragen werden umgehend beantwortet, entweder von mir oder einem der "alten Hasen" der Challenge. Wir freuen uns immer SEHR über Neuzugänge und werden alles tun, damit sich diese in unserer kleinen Community wohl fühlen!Du möchtest mitmachen? Super! Gehe zum Untermenü "Anmeldungen" oder klicke hier: "Anmeldung" und lies die 3 Schritte dazu! Dort gibt es auch ein Muster "Sammelbeitrag".Also nicht mehr lange überlegen, sondern gleich anmelden!2017 fand die Challenge zum ersten Mal statt. Ich freue mich SEHR, dass sie so viel Anklang fand und viele bisherige Teilnehmer auch in diesem Jahr wieder dabei sein wollen. Gemeinsam haben wir die Challenge regelmäßig verbessert; dieser Testlauf hat somit alle "Kinderkrankheiten" beseitigt.Im neuen Jahr freue ich mich SEHR darauf, hoffentlich viele neue Leute begrüßen zu können und gemeinsam mit euch eine neue "Insider-Top-3-Voting-Challenge" einzuläuten.HIER GEHT ES LOS ...Seite aktualisiert: 12.12.2017 - 23:45 Uhr(✗) = Anzahl Abstimmungen pro aktuellem (!) Monat ★ = Anzahl Lose 2018;  ★ = Anzahl Zusatz-Lose 2018 ✔ = Anzahl Monatsabstimmungen (für grünes Zusatz-Los)¶  = Joker verwendetLR = Leserunden (Links bei Untermenü 17) TEILNEHMER (Sammelbeiträge):Gruppe A: Romaneban-aislingeach  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...black_horse  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...BookfantasyXY  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Caro_Lesemaus  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Elke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Finesty22  ✔0  ★0 (✗)  => ...hannelore259  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...histeriker  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Insider2199  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...jenvo82  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...killerprincess  ✔0  ★0 (✗)  => ...LadySamira091062  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...mareike91  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...marpije  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Nelebooks  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...once-upon-a-time  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...papaverorosso  ✔0  ★0 (0✗)  => ...rainbowly  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Ro_Ke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...stebec  ✔0  ★0 (0✗)  => ...StefanieFreigericht  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Wolly  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Yolande  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...YvetteH  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Zalira  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Gruppe B: Krimi/Thrillerban-aislingeach  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...black_horse  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...BookfantasyXY  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Caro_Lesemaus  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...ChattysBuecherblog  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Elke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Finesty22  ✔0  ★0 (✗)  => ...hannelore259  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...histeriker  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Insider2199  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...jenvo82  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...killerprincess  ✔0  ★0 (✗)  => ...Luthien_Tinuviel  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...mareike91  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...marpije  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...once-upon-a-time  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...pinucchia  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Ro_Ke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...StefanieFreigericht  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Wolly  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Yolande  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Gruppe C: Fantasy, Jugendbücherban-aislingeach  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Bandelo  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...BookfantasyXY  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Elke  ✔0  ★0 (00)  => ...Ellethiel  ✔0  ★0 (0✗)  => ...Finesty22  ✔0  ★0 (✗)  => ...hannelore259  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...killerprincess  ✔0  ★0 (✗)  => ...LadySamira091062  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Luthien_Tinuviel  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...mareike91  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Nelebooks  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...once-upon-a-time  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...pinucchia  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...rainbowly  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Ro_Ke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...stebec  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Wolly  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Zalira  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Gruppe D: Historische Romane, Biografienban-aislingeach  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...black_horse  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Caro_Lesemaus  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...ChattysBuecherblog  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Elke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Finesty22  ✔0  ★0 (✗)  => ...hannelore259  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...histeriker  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Insider2199  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...LadySamira091062  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...mareike91  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...marpije  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Nelebooks  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...once-upon-a-time  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...papaverorosso  ✔0  ★0 (0✗)  => ...Ro_Ke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...StefanieFreigericht  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Wolly  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Yolande  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...YvetteH  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Gruppe E: Liebe, Erotikban-aislingeach  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Bandelo  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...BookfantasyXY  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Elke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Ellethiel  ✔0  ★0 (0✗)  => ...Finesty22  ✔0  ★0 (✗)  => ...killerprincess  ✔0  ★0 (✗)  => ...LadySamira091062  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...mareike91  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Nelebooks  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...once-upon-a-time  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...pinucchia  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...rainbowly  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Ro_Ke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...stebec  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...YvetteH  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Gruppe F: Klassiker, Sci-Fi, Sachbücherban-aislingeach  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...black_horse  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Caro_Lesemaus  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Elke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Finesty22  ✔0  ★0 (✗)  => ...hannelore259  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...histeriker  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Insider2199  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...killerprincess  ✔0  ★0 (✗)  => ...Luthien_Tinuviel  ✔0  ★0 (0✗)  => ...Nelebooks  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...once-upon-a-time  ✔0  ★0 (0✗)  => ...papaverorosso  ✔0  ★0 (0✗)  => ...Ro_Ke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...StefanieFreigericht  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Wolly  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Yolande  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Gruppe S: NeuheitenCaro_Lesemaus  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Elke  ✔0  ★0 (00)  => ...Ellethiel  ✔0  ★0 (0✗)  => ...Insider2199  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...jenvo82  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...killerprincess  ✔0  ★0 (✗)  => ...LadySamira091062  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Luthien_Tinuviel  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...mareike91  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...marpije  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Nelebooks  ✔0  ★0 (00)  => ...once-upon-a-time  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...pinucchia  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...rainbowly  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Ro_Ke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Sambra92  ✔0  ★0 (0)  => ...StefanieFreigericht  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Yolande  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Zalira  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Summary LOSE inkl. grüne Zusatz-Lose¶1 ✔00 ban-ais A★00 - 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C★00 - D★00 - E★00 - F★00 - S★00 = 00 + ★00¶1 ✔00 once A★00 - B★00 - C★00 - D★00 - E★00 - F★00 - S★00 = 00 + ★00¶1 ✔00 papaverorosso A★00 - D★00 F★00 = 00 + ★00¶1 ✔00 pinucchia B★00 - C★00 - E★00 - S★00 = 00 + ★00¶1 ✔00 rainbowly A★00 - C★00 - E★00 - S★00 = 00 + ★00¶1 ✔00 Ro_Ke A★00 - B★00 - C★00 - D★00 - E★00 - F★00 - S★00 = 00 + ★00¶1 ✔00 Sambra S★00 = 00 + ★00¶1 ✔00 stebec A★00 - C★00 - E★00 = 00 + ★00¶1 ✔00 Stefanie A★00 - B★00 - D★00 - F★00 - S★00 = 00 + ★00¶1 ✔00 Wolly A★00 - B★00 - C★00 - D★00 - F★00 = 00 + ★00¶1 ✔00 Yolande A★00 - B★00 - D★00 - F★00 - S★00 = 00 + ★00¶1 ✔00 Yvette A★00 - D★00 - E★00 = 00 + ★00¶1 ✔00 Zalira A★00 - C★00 - S★00 = 00 + ★00¶1 ✔00 Name A★00 - B★00 - C★00 - D★00 - E★00 - F★00 - S★00 = 00 + ★00für die Profile oben auf die Namen klicken ...

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    • 601
  • Zuckersüß

    Wir sehen uns beim Happy End

    Bibliomarie

    04. December 2017 um 15:23

    Emilia ist eine ganz besonders harmoniesüchtige Frau. Sie hat sich ganz dem Happy End verschrieben. So sehr, dass sie sogar einen eigenen Blog hat, auf dem sie für viele tausend Follower tragische Enden von Filmen und Büchern umdichtet. Warum sollte es keine glückliches Ende für Rose und Jack auf der Titanic geben? Sie selbst steht schließlich auch kurz vor dem großen „JA“ . Seit 5 Jahren ist sich glücklich liiert, hat ihren Beruf aufgegeben um ihrem Philipp ein gemütliches Nest zu bauen und ihren Blog zu führen, da kommt die große Überraschung: ihr Freund sieht das ganze ein wenig anders und möchte sich trennen. Emilia rennt aus dem Haus und kurz darauf einen Mann über den Haufen…….. Mehr werde ich von dieser wendungsreichen Romanhandlung nicht verraten. Charlotte Lucas ist eine bekannte Autorin, die sowohl unter ihrem Pseudonym, wie auch unter ihren richtigen Namen erfolgreiche Bestseller schreibt. Sie kennt das Rezept und mischt die Zutaten jedes Mal neu zu einer gelungenen Geschichte. Das ist Unterhaltung pur, leicht geschrieben, zuckersüß  und ganz bedenkenlos zu konsumieren. Ich habe mich anfangs über die Realitätsferne und das Frauenbild gewundert, bin aber dann doch in die Geschichte eingetaucht. Es macht einfach Spaß sich für einige Stunden verzaubern zu lassen. Der Roman ist fantasievoll und voller Wendungen, das Titelbild ist bezaubernd, ebenso wie die Heldin, der man jeden Übergriff verzeiht – von einen Happy End für „Krieg und Frieden“ hat sie dann doch abgesehen – so dass man ihr selbst ein glückliches Ende von Herzen gönnt. Ein gelungenes Buch in diesem Genre.

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  • Hat jeder die Chance auf sein Happy End?

    Wir sehen uns beim Happy End

    Steffys-kleiner-Buecherexpress

    03. December 2017 um 22:16

    Glaubt ihr an das Happy End? Nein? Dann hattet ihr sicher noch nie mit Emilia Faust zu tun :-)Ella ist durch und durch ein Märchenfan. Das beste daran ist ihrer Meinung nach das Ende! Schon als kleines Mädchen hat Ella vom großen Happy End für sich selbst geträumt und dieser Traum ist zum Greifen nah, seit sie mit ihrem Traumprinzen begegnet ist und seit kurzem mit diesem verlobt ist. Durch eine Verkettung von Ereignissen trifft Ella auf Oscar, der weiter entfernt vom Happy End nicht sein könnte. Für Ella steht fest: Erst wenn sie Oscar dabei hilft, seinem Leben ein Happy End zu verschaffen, wird sie auch ihr glückliches Ende bekommen.In diesem Buch sind - passend zur Geschichte - sehr viele märchenhafte Elemente geschickt mit unserer modernen Zeit verknüpft worden. Als Beispiel gab es eine Szene, in der ein Jungesellenabschied gefeiert wird und der Bräutigam als Hase verkleidet ist. Ella zieht sofort einen Vergleich zu Alice im Wunderland und stellt sich in dieser Situation die Frage: "Soll ich dem Kaninchen folgen?"Allgemein ist Ella eine richtige Träumerin, die mit sehr viel Witz und Humor den Leser unterhält. Durch diese Eigenschaft kann man manche ihrer Taten zunächst nicht wirklich nachvollziehen, aber das ist eben Ella zu 100 %.Als negativen Punkt möchte ich zunächst anbringen, dass mir das Buch leider viel zu schnell zu Ende ging. Ich habe mir ein großes und ausschweifendes Ende versprochen, da es ja im gesamten Buch um Happy Ends geht. Das Ende von "WIr sehen uns beim Happy End" war dagegen leider etwas zu wenig für meinen Geschmack, aber durchaus ein Ende, das mir sehr gefallen hat.Womit ich allerdings absolut nicht leben kann sind die vielen Spoiler in diesem Buch. Ella liebt das Happy End und betreibt daher einen Blog, auf dem sie die Enden von bekannten Büchern oder Filmen umschreibt. Daher werden ganz bekannte Bespiele wie "Romeo & Julia" oder "Ein ganzes halbes Jahr" in diesem Buch aufgegriffen und von Ella "umgeschrieben". Dabei hatte ich leider zwei Bücher, die ich bis dato noch nicht gelesen hatte und bei denen ich nun gespoilert wurde. Man muss zur Verteidigung natürlich anführen, dass es sich dabei um Bestseller handelt, die schon einige Jahre auf dem Markt und teilweise sogar schon verfilmt worden sind! Wer diese noch nicht gelesen hat, ist selber schuld :-)Abschließend kann ich sagen, dass mir dieses Buch wieder einmal gut gefallen und mich sehr unterhalten hat. Ich mochte Ella als Protagonistin mit ihrer verschrobenen Art wirklich enorm, der Handlungsaufbau war schön - zwar nicht immer logisch, aber muss immer alles logisch sein?Ein sehr schönes Buch, dass einem das Herz erwärmt und einen wieder an das Happy End glauben lässt.

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  • Feelgood-Roman mit Nachdenkpotential

    Wir sehen uns beim Happy End

    Schaefche85

    Ella ist ein großer Fan von Happy Ends und betreibt deshalb seit Jahren ihren Blog "Better Endings", in dem sie alternative Enden zu Büchern und Filmen schreibt, die im Original mit dem "Makel" versehen sind, kein Happy End zu haben. Ihre Leserinnen lieben sie dafür - nur ein Leser (vielleicht auch Leserin) stellt ihre Leidenschaft immer wieder in Frage.Ella ist schon seit einigen Jahren mit Philip zusammen, der ihr nun endlich die Frage aller Fragen gestellt hat - doch dann erfährt Ella durch einen Zufall, dass er sie betrogen hat.Oscar weiß nicht, was in seinem Leben schief gelaufen ist - durch einen Gedächtnisverlust fehlt ihm jegliche Erinnerung daran, dass er überhaupt in einer Villa an der noblen Hamburger Elbchaussee wohnt und wer er ist.Durch einige Zufälle lernen sich Oscar und Ella kennen und Ella zieht als Hauswirtschafterin bei Oscar ein - und kann dem Drang nicht widerstehen, ihm zu einem Happy End zu verhelfen.Ella ist eine Romantikerin, wie sie im Buche steht. Für sie muss die Welt aus Liebe und Frieden bestehen, sonst ist sie nicht glücklich. Entsprechend lässt ihr auch Philips Liaison keine Ruhe, genauso wenig wie Oscars Schicksal. An sich meint Ella es immer gut und verfolgt die besten Absichten, aber leider ist "gut gemeint" auch oft das Gegenteil von "gut gemacht", woran Ella nur leider nicht denkt. Sie ist in dieser Hinsicht eine idealistische Träumerin, die sich schon beim Ersinnen ihrer Pläne ausmalt, wie am Ende alles gut werden wird - was leider mitunter ziemlich langatmig gerät, weil dabei die Handlung natürlich nicht voran kommt und man selbst die nächste Katastrophe kommen sieht, weil Ella dabei auch die Wahrheit gerne mal ein bisschen dreht und wendet. Diese Stellen haben mich an dem Buch leider auch sehr gestört.Oscar ist ein spannender Gegenpol zu Ella: nüchtern und eher resigniert, weil er einfach nicht weiß, wer er ist und wie er an Anhaltspunkte zu seiner Identität kommen könnte. Dass ihn das mitunter zur Verzweiflung treibt, ist verständlich, dass er aber z.B. nie mit Ella zusammen in sein Arbeitszimmer geht, um dort nach Hinweisen zu suchen, habe ich nicht so ganz verstanden. Er verlässt sich insgesamt sehr auf Ella, wobei er mit der Zeit auch merkt, dass er selbst aktiv werden muss - und auch den einen oder anderen Widerspruch aufdeckt, in den Ella sich verstrickt.Sein Gedächtnisverlust ist es aber auch, der mich immer wieder ins Grübeln gebracht hat, sowohl über die möglichen Hintergründe als auch darüber, wie ich wohl mit so etwas umgehen würde, ob ein Gedächtnisverlust wirklich die Chance auf einen Neuanfang ist,...Das Buch liest sich insgesamt sehr flüssig, wobei ich nach manchen Aktionen und Gedanken von Ella auch eine Pause gebraucht habe. Sehr interessant fand ich ihre Blogeinträge, die immer wieder eingestreut werden und in denen man immer noch ein bisschen mehr über ihre persönlichen Träume und Gedanken erfährt. Besonders interessant war dann am Ende die Auflösung, woher Ellas Hang zu Happy Ends kommt. Ein bisschen hatte ich mit so etwas gerechnet, aber bei der genauen Fassung tat sie mir einfach nur leid.Das Ende kommt etwas plötzlich und ich muss zugeben, dass ich damit kaum noch gerechnet hatte - aber es passt zu dem Buch.Fazit: Ein Feelgood-Roman, der in vielen Dingen aber auch zum Nachdenken anregt.

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    • 5
  • Von der Sucht nach dem Happy End

    Wir sehen uns beim Happy End

    Schmunzlmaus

    01. December 2017 um 15:27

    Emilia/ Ella lebt glücklich mit ihrem Verlobten in einem kleinen gemütlichen Haus in Hamburg. Sie managt sein Leben und seinen Haushalt und ist für ihn da. Nebenbei hat sie einen Blog, „Better Endings“, auf dem sie unter anderem alternative Enden für Filme, Bücher und Geschichten postet – alle mit einem Happy End. Sie ist der Überzeugung: „Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende.“Eigentlich eine schöne Vorstellung. Nur leider ist das Leben eben kein Wunschkonzert und es spielt sich nicht nach einem vorgefertigten Skript ab. Das muss auch Ella feststellen, als sie in einem Mantel einen Brief findet, aus dem hervor geht, dass ihr geliebter Verlobter offensichtlich mit einer anderen Frau geschlafen hat und dieser auch noch erzählt hat, dass ihn Ellas Träumereien eigentlich stören. Sie rät ihm, die Hochzeit abzusagen.Spontan beschließt Ella, das Haus zu verlassen und ihrem Traumprinzen etwas Zeit zu geben, sich zu besinnen, so dass sie doch am Ende ihr Happy End mit ihm bekommen kann. Zuerst kommt die Prüfung, dann das Happy End. Und so nehmen die Dinge ihren Lauf.Ella ist ein interessanter Charakter. Früh stellt sich heraus, dass sie ihre Happy-End-Sucht irgendwie von ihrer Mutter hat. Wie das genau zusammen hängt, erklärt sich allerdings erst recht spät. Und das finde ich auch gut so. Ella verhält sich manchmal so total daneben, schwindelt, ist übergriffig, bevormundet, hängt sich in Sachen rein, die sie so gar nichts angehen… Das macht sie sogar fast ein bisschen unsympathisch, wenngleich sie das alles gut meint. Aber gut gemeint ist eben selten gut gemacht. Ich fand ihre Handlungen dennoch immer nachvollziehbar und zu Ellas verkorkster Art passend.Die Geschichte ist in sich stimmig, Ellas Entwicklung gut erzählt, ihre Beweggründe ausreichend spät erklärt und auch die Wendungen, die das Schicksal nimmt, fand ich genau richtig. Ich habe das Buch wirklich gern gelesen und hatte eine schöne Zeit damit. Besonders die Blogeinträge, die immer wieder im Buch auftauchen, haben das ganze sehr schön aufgelockert und Einblick in Ellas Innerstes gegeben.Fazit: Ein sehr schönes Buch nicht nur für Fans von Happy Ends.

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  • Hat Spass gemacht

    Wir sehen uns beim Happy End

    Tintentaucher

    30. November 2017 um 18:18

    Anfangs hatte ich Mühe in die Geschichte reizkommen, aber das legte sich später. Mit viel Humor, Gefühl und auch Fantasie geschrieben. Und immer wieder was Unvorhergesehenes. Liest sich sehr flott - hat Spass gemacht.

  • Schönes Kurzweiliges Buch

    Wir sehen uns beim Happy End

    JessSpa81

    30. November 2017 um 12:10

    Wir sehen uns beim Happy End“ ist der zweite Roman nach „Dein perfektes Jahr“ der Autorin Wiebke Lorenz unter ihrem Pseudonym Charlotte Lucas. Da ich ihr erstes Buch sehr gemocht habe,  habe ich mich wahnsinnig auf ihren neuen Roman gefreut und ich wurde nicht enttäuscht.  Inhalt:Die von ihrem Freund verlassene Ella trifft auf Oskar der sein Gedächtnis nach einem Sturz verloren hat. Da sie keine Wohnung mehr hat und sich an seinem Zustand schuldig fühlt,  zieht sie kurzerhand bei ihm ein,  um ihm wieder auf die Beine zu helfen.  Dies stellt sich jedoch als gar nicht so einfach heraus,  da sie nicht möchte, dass er seine ganze Geschichte erfährt. Meinung:Das Cover ist dem Vorgänger Roman in seinem Stil sehr ähnlich, was mir ausgesprochen gut gefällt.  Der Schreibstil ist flüssig und mit seiner Prise Humor macht es Spaß das Buch zu lesen.  Obwohl das Buch für mich einmal kurz etwas langatmig wurde,  hat es doch einen guten Spannungsaufbau und das Ende fand ich grandios.  Es hat mich so sehr berührt,  dass sogar ein paar Tränen geflossen sind.  Dies lag aber auch daran,  dass man zu den Charakteren,  gerade zu Ella eine Beziehung aufbauen konnte.  Sie ist so gut beschrieben,  dass ich sie zwischen durch auch einfach nur schütteln wollte,  damit sie wieder in die Realität zurück kommt. Ella führt einen Blog in dem sie das Ende von Büchern oder Filmen neu schreibt. Hier habe ich neue Filme kennen gelernt und auch lieb gewonnene angetroffen.  Der Blog ist in das Buch mit eingearbeitet und lockert die Geschichte noch ein wenig auf.  Mich hat dieses Buch wunderbar unterhalten und ich habe es sehr gerne gelesen.  Für alle die „Dein perfektes Jahr“ gelesen haben, ist dieses Buch eine klare Empfehlung.  Und alle anderen sollten beide Bücher ebenfalls lesen. Ich freue mich auf weitere Bücher von Charlotte Lucas.

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  • Gibt es immer ein Happy End?

    Wir sehen uns beim Happy End

    MsChili

    30. November 2017 um 08:08

    Bei Ella gibt es kein schlechtes Ende, denn wenn es kein Happy End ist, ist es nicht das Ende. Das gilt für sie überall, egal ob im Film, im Buch oder auch im echten Leben. Doch nach einem herben Rückschlag in ihrem Leben rückt ihr eigenes Happy End in weite Ferne. Dennoch ist sie überzeugt, dass auch sie ihr Happy End noch bekommt. Und so beginnt sie ihren Weg…   Ella lebt in ihrer speziellen und eigenen Welt. Sie ist etwas naiv (was mir doch schnell mal auf die Nerven ging), sehr gutgläubig und meint es gibt nichts Böses auf der Welt. Manchmal hätte ich Ella richtig schütteln können, damit sie endlich die Augen öffnet und aufwacht. Aber im Laufe des Buches bzw. gegen Ende macht sie doch eine Entwicklung durch und wir erfahren warum sie so geworden ist. Einige der anderen Charaktere sind auch sehr speziell und teils von sich eingenommen. Was mir super gefallen hat, waren die Charaktere aus „Dein perfektes Jahr“, die in dieser Geschichte mal aufgetaucht sind. Außerdem haben mir das Ende und die gelegentlichen Blogeinträge von Ella gefallen, denn sie runden die Geschichte gut ab. In diesem Buch findet man Humor gepaart mit Romantik an einem tollen Ort (nämlich Hamburg).   Hier hat Charlotte Lucas ein tolles Buch geschrieben.

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  • Happy End um jeden Preis?

    Wir sehen uns beim Happy End

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    27. November 2017 um 08:19

    Geschichten ohne Happy End sind nicht so Emilias Ding. Sie kann schlecht damit umgehen und hat es sich zum Hobby gemacht, diese Enden umzuschreiben. Dabei ist es völlig egal, ob es sich um ein Buch, einen Film oder ein Gedicht handelt.Ihre Änderungen und auch ihre Gedanken bringt sie auf ihrem Blog "Better Endings" zum Ausdruck, dem viele Leser folgen. Nicht jeder bringt für ihre Marotte Verständnis auf, so dass es dort nicht nur positive Kommentare zu lesen gibt.Privat lebt sie mit Philip zusammen, dessen Leben sie organisiert und Verlobte sie inzwischen ist. Die Hochzeitsvorbereitungen können ihre Leser auf dem Blog mitverfolgen und sie nehmen lebhaft Anteil daran.Aber von einem Tag auf den anderen zerbricht ihre Welt. Es ist der Tag, an dem sie von der Untreue ihres Verlobten erfährt und dem viele unschöne Worte folgen. Sie trifft auf Oscar, einem Mann, der kurzzeitig sein Gedächtnis verloren hat... an dessen Zustand sie nicht ganz unschuldig ist. Da sie durch Philips Geständnis alles verloren hat, kommt er ihr gerade recht und durch eine Lüge gelingt es ihr, bei ihm als seine Haushälterin einzuziehen.Sie lernt Oscar kennen und merkt recht schnell, dass es auch in seinem Leben einige markante Baustellen gibt. Diese versucht sie, zu umgehen und ihm ohne sein Wissen zu helfen, aber würde er das überhaupt wollen? ...Emilia ist eine Frau, die sich ihre Welt ein wenig schönzureden versucht. Sie kann keine negativen Enden im Buch oder Film ertragen und ändert diese kurzerhand. Auch als ihre Beziehung mit Philip gescheitert zu sein scheint, kann sie diese nicht wirklich akzeptieren. Auf ihrem Blog nehmen die Leser weiterhin an den Hochzeitsvorbereitungen teil, die es ja in der Realität nicht geben wird. Sie schließt in Situationen, die es zu meistern gilt, Wetten mit sich selbst ab. So hofft sie noch immer auf eine Weiterführung ihrer Beziehung, denn Philip ist der Mann ihrer Träume, für ihn hat sie ihre Agentur aufgegeben, die sie sich gerade mit ihrer Freundin aufgebaut hatte. Philip war ihr Dreh- und Angelpunkt und den will sie zurückhaben. Mit diesem Ziel vor Augen wagt sie sich an die "Wiederherstellung" von Oscars Leben.Emilia ist eine Träumerin, die manches Mal schon in einer Parallelwelt lebt. Als sie so nach und nach aus Oscars Leben erfährt, versucht sie mit aller Macht, auch für ihn ein Happy End zu erreichen. Dass sie sich dabei auch das ein oder andere Mal in ihren Lügen verstrickt, nimmt sie in Kauf.Zu Beginn des Buches wirkte sie ein wenig naiv auf mich. Ihr fixierter Bezug zu Philip und ihrer persönlichen "Macke" ließ sie ein wenig weltfremd wirken.Aber die Tatsache, dass sie nicht nur für sich ein Happy End wünscht, sondern auch bereit ist, es für andere zu erkämpfen, machte sie mir sympathisch. Lange habe ich mich gefragt, wie man so ein Mensch werden kann. Es gibt darauf sogar eine Antwort, eine Antwort, mit der man nicht gerechnet hatte, zumindest ich nicht.Das Cover des Buches ist ähnlich dem Cover von "Dein perfektes Jahr" von Charlotte Lucas gestaltet, einfach, aber schön. Das ist definitiv ein Buch, das man anfassen möchte und das auf sich aufmerksam macht.Dieses Buch von Charlotte Lucas umfasst nicht nur eine Liebesgeschichte, es geht um viel mehr. Liebe, Glauben und Hoffnung sind genauso ein Bestandteil wie Lügen, Hoffnungslosigkeit, Betrug und Verzweiflung. Vom "Semicolon Project" hatte ich schon einmal am Rande gehört, hier kam es wieder zur Sprache und interessierte mich. Mir gefällt es, wenn man neben der Unterhaltung an sich auch noch Wissenswertes erfahren kann.Ich habe Emilia auf ihrem Weg sehr gern begleitet, wenn der Weg auch nicht immer gerade verlief. Eine Protoganistin, die ich letztendlich ins Herz geschlossen habe und die ich gern kennenlernen würde.Auch dieses Buch von Charlotte Lucas empfehle ich sehr gern weiter.

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  • Auf der Suche nach dem Happy End

    Wir sehen uns beim Happy End

    Laudi

    26. November 2017 um 22:37

    Titel: Wir sehen uns beim Happy End Autorin: Charlotte Lucas Verlag: Bastei Lübbe Verlag ISBN: 978-3-785725599 Lesegrund: Von Wiebke Lorenz habe ich voller Begeisterung bereits einige Bücher gelesen. Nun war ich neugierig, wie sie unter ihrem Pseudonym Charlotte Lucas schreibt. Kurzbeschreibung: Stell dir vor, Romeo und Julia erleben wunderbare Flitterwochen, die kleine Meerjungfrau bekommt ihren Prinzen und Hannibal Lecter wird zum kinderfreundlichen Veganer - Wie könnte die Welt aussehen, wenn jede Geschichte das Recht auf ein glückliches Ende hätte? Und was würdest du tun, wenn dir das Leben die Verantwortung für einen anderen Menschen gibt? Schenkst du ihm ein Happy End? Selbst wenn du nicht weißt, ob er das will? Ein zauberhafter Roman über das Schicksal, unerwartete Begegnungen - und die Frage, ob erst ein Happy End das Leben lebenswert macht. Cover und Titel: Das Cover passt perfekt zu Emilia "Ella" Faust. Fröhlich, verrückt, bunt einfach HAPPY mit wundervoller Farbgestaltung. Schreibstil: Der Schreibstil von Charlotte Lucas ist flüssig, leicht verständlich und mit einer großen Portion Humor geschrieben. Mir ist der Einstieg in die Geschichte leicht gefallen und wenn man anfängt zu lesen, möchte man nicht mehr aufhören. Meine Meinung: Ella ist eine verrückte, zauberhalte, oft sehr naive Protagonistin. Sie lebt mit ihrem Verlobten Philip zusammen. Mit ihren 32 Jahren, ist Ella immer auf der Suche nach einem Happy End. Auf ihrem Blog "Better Endings" schreibt sie Filme und Bücher um, die ein Bad End haben. Ihre Welt bricht zusammen, als sie erfährt, dass Philip sie betrogen hat. Im Schockzustand läuft sie, ohne Nachzudenken los. Nachts im Regen, durch Hamburg. Dabei hat sie mit Oskar einen heftigen Zusammenprall. Oskar verliert daraufhin sein Gedächtnis. Ella, die gute Seele, fühlt sich verantwortlich und beschließt sich um den verwirrten und unter Amnesie leidenden Mann zu kümmern. Ella und Oskar sind irgendwie aufeinander angewiesen. Frau Lucas hat sehr lebhafte, authentische und vollkommen unterschiedliche Charaktere erschaffen. Beim Lesen hatte ich richtiges Kopfkino. Ella und Oskar sind mir von Seite zu Seite immer mehr ans Herz gewachsen. Ihre Vergangenheiten haben mich sehr berührt und bewegt. Eine tolle Grundidee, die klasse umgesetzt wurde. Meine Augen sind am Ende nicht trocken geblieben. Fazit:. Wir sehen uns beim Happy End ist eine zuckersüße und witzige Liebesgeschichte, aber auch ernste Themen haben in diesem Roman eine wichtige Bedeutung - wie zum Beispiel. Selbstmord, Depressionen, Eltern Kind Beziehungen. Vielen Dank an das Team der Lesejury, für das Manuskript und die unterhaltsame Leserunde.

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  • Auf der Suche nach dem Happy End

    Wir sehen uns beim Happy End

    Nalik

    26. November 2017 um 19:50

    Wieder einmal ist Charlotte Lucas ein toller Roman gelungen.Er handelt von Ella, die von ihrem Freund Philipp betrogen und verlassen wird. Ella ist immer auf der Suche nach einem Happy End, sie betreibt sogar einen Blog, indem sie Filme und Bücher umschreibt, damit diese ein Happy End haben. An dem Abend, als Philipp sich von ihr trennt, rennt sie Oscar um, der orientierungslos durch die Gegend wandelt. So nimmt das Schicksal der beiden seinen Lauf.Charlotte Lucas hat wieder eindrucksvolle Charaktere geschaffen und durch ihre einfühlsame Schreibweise kann man die Gefühle von Ella und Oscar fast greifen. Während Ella mich zwischenzeitlich mit ihrem Zwang unbedingt für ein Happy End zu sorgen schier wahnsinnig gemacht und auch leicht genervt hat, ist sie für mich am Ende zu einer Person geworden, die eine bewegende Vergangenheit hat und letzlich kann ich sie jetzt auch verstehen.Auch Oscar ist mir durchaus sympathisch in Erinnerung geblieben, seine Geschichte hat mich ebenso tief bewegt. Was mich auch total an dem Buch fasziniert hat sind die vielen wundervollen Zitate, die einen durch das Buch begleiten. Davon hab ich mir einige notiert, da ich sie unbedingt in Erinnerung behalten möchte.Sehr zu empfehlen.

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