Die Glocken von Vineta

von Charlotte Lyne 
4,2 Sterne bei42 Bewertungen
Die Glocken von Vineta
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Inhaltsangabe zu "Die Glocken von Vineta"

Ein packender historischer Roman über das sagenumwobene stolze Vineta das »Atlantis der Ostsee«, um das sich noch heute viele Spekulationen ranken!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442374212
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:670 Seiten
Verlag:Blanvalet Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:01.03.2010

Rezensionen und Bewertungen

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    Gilfaens avatar
    Gilfaenvor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Glocken von Vineta" von Charlotte Lyne

    Zu der Buchgestaltung: Ich hatte keinen "großartigen" haptischen Effekt bei den geprägten Lettern. Um ehrlich zu sein, fand ich die Buchgestaltung, vor allem die Schriftart um "Die Glocken von Vineta" etwas... kitschig. Allerdings die Umschlaggestaltung mit der Karte am Rand war dann wieder eher nach meinem Geschmack, vor allem weil es wunderbar zu der doch "geheimnisvollen" Atmosphäre passte, die Vineta bis heute noch hat.

    Zu dem Klappentext möchte ich sagen, dass ich ihn für weniger gelungen finde. Er verrät die Hälfte der Geschichte, auch wird eine Charakterentwicklung vorweggenommen, nämlich von der liebevollen zu einer konfliktreichen und spannungsgeladenen Brüder-Beziehung zwischen Bole und Warti.

    Kommen wir zur Geschichte und da fehlt mir wenig Negatives für die Gestaltung ein. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, voller kleiner Details. Besonders stark wird der Erzählstil, wenn es darum geht politische Strukturen oder kulturelle Hintergründe in die Geschichte einzubauen. So wird der immer im Hintergrund erwähnte blutige Erbfolgekrieg in Dänemark eingebracht, genauso wie religiöse Spannungen zwischen Wenden und Katholiken, die schließlich den Wendenkreuzzug zur Folge haben und auch die historischen Persönlichkeiten werden eingeführt, wie Waldemar I. (der Große, König von Dänemark, 1157 - 1182) oder aber (Abt) Bernhard von Clairvaux (Kreuzzugsprediger, Mystiker, Abt, 1090 - 1153).
    Nicht nur die historischen Persönlichkeiten, sondern auch die fiktiven sind sehr schön beschrieben und in ihren Handlungen fast immer logisch nachvollziehbar. Allerdings werden manchmal Wendungen vollzogen, die mir als Leser nicht ganz klar waren, wohin sie führen sollen. Z.B. diese, fast erzwungen, wirkende Liebesgeschichte zwischen Natalia und Spoiler
    Anton. Mir war ab und an nicht ganz klar, warum im 12.Jahrhundert, egal wie modern die Denkweise für die damalige Zeit war, eine Frau ihr warmes Haus, mit einem guten Ehemann, guter Versorgung et cetera aufgeben sollte für einen... der nichts im Leben hat, außer sein späteres Christentum und sein Wissen über Deiche.

    Vielleicht ist das der Unterschied zwischen der Liebe aus Dankbarkeit und der Liebe aus Leidenschaft ? Nur eine Interpretationsidee von mir.
    Mein Lieblingscharakter, auch wenn das wahrscheinlich kaum zu glauben ist, ist Thore Einarm, der immer wieder Latein-Zitate wiedergebende Däne. Ich weiß nicht warum, aber in ihm finden wir auch ein bisschen Humor, der die Handlung gut würzt.

    Der Schreibstil gefällt mir ausnahmslos gut, die Vergleiche und Beschreibungen von Vineta oder Nowograd sind wirklich schön gestaltet. Der Spannungsbogen war immer da; teilweise flaute er immer wieder ab, aber man hatte immer wieder den Satz von Wanda im Hinterkopf: "Das Meer werde sich auftun und Vineta verschlingen.", der eine immer wiederkehrende Spannung mitbrachte.

    Vineta, und ob die Daten historisch korrekt verwertet sind, möchte ich, auch als angehende Geschichtslehrerin nicht beurteilen. Es obliegt mir nicht die Recherche der Autorin anzuzweifeln, da extra auch im Nachwort erwähnt wird, dass dies nur ein Szenario ist, wie es hätte sein können.

    Wie dem auch sei. Ein schöne, entspannende Lektüre mit etwas viel Romantik für meinen Geschmack, aber dafür entschädigt der Schreibstil allemal. Mir hat es sehr gut gefallen.

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    Renavor 9 Jahren
    Rezension zu "Die Glocken von Vineta" von Charlotte Lyne

    Tolle Charaktere, die Handlung verläuft nie so, wie man es sich denkt.

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    Bokmasks avatar
    Bokmaskvor 10 Jahren
    Rezension zu "Die Glocken von Vineta" von Charlotte Lyne

    Meine Meinung:

    Dies Buch habe ich signiert von der Autorin gewonnen und im Rahmen einer Leserunde gelesen. Es ist das Erstlingswerk der Autorin.
    Und ich bin wirklich gespannt wie ihr zweiter Roman ist, denn dieser Roman ist in meinen Augen schon spitze.

    Natalia wird als kleines Mädchen verschleppt und muss vorher zusehen wie ihre ganze Familie niedergemetzelt wird. Sie kommt in den Dienst bei einem russischen Bojaren und muss in der Küche arbeiten. Natalia spricht nicht ein Wort und lässt keine menschlichen Gefühle an sich heran. Menschen zu denen sie so was wie Zuneigung fasst verschwinden auf nimmer wieder sehen und die Männer in der Gesellschaft des Bojaren sehen nur ihre Gelüstobjekte in den Dienstmädchen.
    Ein Kaufmann aus dem Sagenumwobenen Vineta verliebt sich in Natalia und kauft sie dem Bojaren ab.
    So wird Natalia die Ehefrau eines Kaufmanns und Stadthalter, der nur gut zu ihr ist. Das muss Natalia nun erst mal verarbeiten zu leben ohne Hunger, Kälte und Schläge.
    Der flüssige Schreibstil verführt einem dazu dies Buch erst aus der Hand zu legen wenn es gar nicht mehr anders geht. Die Beschreibungen der Umgebung so wie Land und Leute sind sehr schön ausgearbeitet und man lernt diese Dinge einfach lieben.
    Natürlich gibt es hier auch die „ bösen“ die hier in weiblicher Natur auftreten und immer wieder möchte man diese Protagonisten zum Teufel jagen.
    Alle Hauptprotagonisten werden einem sehr schön vorgestellt und die Entwicklung der einzelnen ist gut nachzuvollziehen.
    Dies war unter den Erstlingswerken die ich in letzter Zeit gelesen habe einwandfrei einer der besten. Und diese Autoren habe ich mir natürlich vorgemerkt da ja schon bald der zweite Roman erscheinen wird.

    Von mir eine volle Empfehlung, denn dies Buch lohnt sich wirklich für Freunde der historischen Romane

    Dies Buch erhält 5,5 von 6 Sternen von mir

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    Jens65s avatar
    Jens65vor 10 Jahren
    Rezension zu "Die Glocken von Vineta" von Charlotte Lyne

    "Die Glocken von Vineta" ist ein spannendes und vor allem vielschichtiges Buch mit einer Fülle von lebendigen und sehr menschlichen Figuren. Für mich hat die bildreiche und präzise Sprache Vineta neu erstehen lassen.
    Die Figuren wirken durch Frau Lynes zupackende Erzählweise ungemein lebendig und ihr jeweiliges Schicksal geht einem beim Lesen sehr nahe.
    Kurzum: "Die Glocken von Vineta" ist eines der Leseerlebnisse, die es leider viel zu selten gibt!

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    N
    Nightfallvor 11 Jahren
    Rezension zu "Die Glocken von Vineta" von Charlotte Lyne

    Zu der Buchgestaltung: Ich hatte keinen "großartigen" haptischen Effekt bei den geprägten Lettern. Um ehrlich zu sein, fand ich die Buchgestaltung, vor allem die Schriftart um "Die Glocken von Vineta" etwas... kitschig. Allerdings die Umschlaggestaltung mit der Karte am Rand war dann wieder eher nach meinem Geschmack, vor allem weil es wunderbar zu der doch "geheimnisvollen" Atmosphäre passte, die Vineta bis heute noch hat.

    Zu dem Klappentext möchte ich sagen, dass ich ihn für weniger gelungen finde. Er verrät die Hälfte der Geschichte, auch wird eine Charakterentwicklung vorweggenommen, nämlich von der liebevollen zu einer konfliktreichen und spannungsgeladenen Brüder-Beziehung zwischen Bole und Warti.

    Kommen wir zur Geschichte und da fehlt mir wenig Negatives für die Gestaltung ein. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, voller kleiner Details. Besonders stark wird der Erzählstil, wenn es darum geht politische Strukturen oder kulturelle Hintergründe in die Geschichte einzubauen. So wird der immer im Hintergrund erwähnte blutige Erbfolgekrieg in Dänemark eingebracht, genauso wie religiöse Spannungen zwischen Wenden und Katholiken, die schließlich den Wendenkreuzzug zur Folge haben und auch die historischen Persönlichkeiten werden eingeführt, wie Waldemar I. (der Große, König von Dänemark, 1157 - 1182) oder aber (Abt) Bernhard von Clairvaux (Kreuzzugsprediger, Mystiker, Abt, 1090 - 1153).
    Nicht nur die historischen Persönlichkeiten, sondern auch die fiktiven sind sehr schön beschrieben und in ihren Handlungen fast immer logisch nachvollziehbar. Allerdings werden manchmal Wendungen vollzogen, die mir als Leser nicht ganz klar waren, wohin sie führen sollen. Z.B. diese, fast erzwungen, wirkende Liebesgeschichte zwischen Natalia und Anton. Mir war ab und an nicht ganz klar, warum im 12.Jahrhundert, egal wie modern die Denkweise für die damalige Zeit war, eine Frau ihr warmes Haus, mit einem guten Ehemann, guter Versorgung et cetera aufgeben sollte für einen... der nichts im Leben hat, außer sein späteres Christentum und sein Wissen über Deiche.
    Vielleicht ist das der Unterschied zwischen der Liebe aus Dankbarkeit (zu Warti) und der Liebe aus Leidenschaft (zu Anton)? Nur eine Interpretationsidee von mir.
    Mein Lieblingscharakter, auch wenn das wahrscheinlich kaum zu glauben ist, ist Thore Einarm, der immer wieder Latein-Zitate wiedergebende Däne. Ich weiß nicht warum, aber in ihm finden wir auch ein bisschen Humor, der die Handlung gut würzt.

    Der Schreibstil gefällt mir ausnahmslos gut, die Vergleiche und Beschreibungen von Vineta oder Nowograd sind wirklich schön gestaltet. Der Spannungsbogen war immer da; teilweise flaute er immer wieder ab, aber man hatte immer wieder den Satz von Wanda im Hinterkopf: "Das Meer werde sich auftun und Vineta verschlingen.", der eine immer wiederkehrende Spannung mitbrachte.

    Vineta, und ob die Daten historisch korrekt verwertet sind, möchte ich, auch als angehende Geschichtslehrerin nicht beurteilen. Es obliegt mir nicht die Recherche der Autorin anzuzweifeln, da extra auch im Nachwort erwähnt wird, dass dies nur ein Szenario ist, wie es hätte sein können.

    Wie dem auch sei. Ein schöne, entspannende Lektüre mit etwas viel Romantik für meinen Geschmack, aber dafür entschädigt der Schreibstil allemal. Mir hat es sehr gut gefallen.

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